wir wollen in kürze den Um- und Anbau (Umbau, Anbau) eines an das Nachbargrundstück angrenzenden Werkstattraumes zu einem Wohnraum angehen. Die Baumaßnahme soll in einem Dorf in Rheinland-Pfalz stattfinden. Dabei soll laut Baugenehmigung die Grenzwand zum Nachbarhof und eine 3 m langes senkrecht dazu stehendes Wandstück als Bestand verbeiben, das Mauerwerk jenseits des 3 m-Streifens wird neu erstellt.
Das 3 m lange Wandstück senkrecht zur Grenze (also nicht die Wand entlang der Grenze) ist leider in einem sehr schlechten Zustand (Fehlende Horizontalsperre, Risse).
Folgende Szenarien haben wir uns ausgedacht:
1)
Abriss und Neubau dieses Stückes ist sicherlich die kostengünstigste Sanierungsvariante. Nach Studie einiger Forumsartikel zu ähnlichen Themen befürchte ich, dass wir durch den Abriss den Bestandsschutz verlieren würden.
2)
Eine andere Idee wäre das Erstellen einer neuen Mauer hinter der bestehenden, und ein Abriss des Mauerrestes nach Fertigstellung des Rohbaus. Dabei würde auch nur die neuen Mauer in den Ringanker eingebunden werden.
3)
Oder bleibt uns nur die Sanierung des bestehenden Mauerstücks?
Hierbei sehen wir zwei wichtige Randbedingungen:
- Abriss und Neubau dieser Mauer war zwar auch der Vorschlag unseres Nachbarn, allerdings glauben wir kaum, dass er uns eine schriftliche Zusage geben würde.
- Bei eine Neubeantragung des Bauvorhabens würden wohl wir keine Eigenheimzulage für diese Maßnahme mehr bekommen, da der Bauantrag vor einigen Jahren gestellt wurde und mit damaliger Gesetzgebung noch Um- und Anbauten (Umbauten, Anbauten) gefördert wurden.
Wie beurteilt Ihr die von uns angedachten Alternativen, oder gibt es noch andere (bessere) Vorschläge?
Vielen Dank,
Simone und Markus