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Keller

Hallo Forum, nach fleissigem mitlesen stellen sich ...

... Hallo Forum, nach fleissigem mitlesen stellen sich nun bei der konkreten Umsetzung doch einige Fragen ein. Zu Beginn unserer Sanierung eines EFHA Baujahr 1952 soll mit der Perimeter Dämmung begonnen werden. Es ist ein Hochparterre Haus mit ca 1.40m unterirdisch und etw 1.20m oberirdisch. Geplant ist die Betonwand zunächst auszubessern, dann 2k Bitumendickschicht aufzutragen und darauf 18xm XPS und Abschluss mit Noppenfolie über die ganze Fläche unter und oberirdisch. Die Fenster wreden ersetzt und vorne bündig mit der Wand von der Dämmung überdeckt. Wir sich nach den ersten Testgrabungen zeigte, ist der Beton unterirdisch mit einer Teerschicht abgedichtet. Oberirdisch springt der Putz um ca 2cm vor.

  • Was ist das Beste Vorgehen für den Teer. Meines Wissen nach darf auf Teer keine Bitumenschicht aufgetragen werden. Ist hier Sandstrahlen das Beste?
  • Was macht man mit den 2cm Unterschied unter/oberirdisch. Wäre hier eine saubere Schnittkante und entsprechend dicke 2te XPS Schicht zum Ausgleich geeignet oder ist es Besser den Putz bis oben abzuschlagen?

Danke für Infos

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.

Name:

  • entroP
  1. Spritzwassersockel oder "Championarchitektur" geplant?

    Es gab eine Zeit, da wurden Häuser noch mit einem "ordentlichen" Spritzwassersockel versehen. Dieser erhielt einen Sperrputz.

    Sie wollen nun die gesamte Fassade in einer glatten Fläche ohne Putzversatz bis in den erdberührten Bereich führen und die gesamte Fläche verputzen? Egal ob mit oder Ohne Sockelversatz - denken Sie daran, dass das WDVSA im erdberührten Bereich inkl. Spritzwasserbereich Perimeterdämmung braucht und oben "normale" Fassadendämmplatten.

    Die eigentliche Bauwerksabdichtung (KMB = PMBC) wird richtigerweise hinter der Perimeterdämmung aufgetragen. Der erdberührte Putz sollte aber einen Feuchteschutz bekommen (Dichtschlämme), damit dort nicht aus dem Traufstreifen wasser im Putz aufsteigt und häßliche Salzränder oberhalb des Erdanschlusses sichtbar werden.

    Bzgl. Teer bleibt die Frage, ob es sich tatsächlich um Teer handelt oder doch nur um Bitumenanstrich. Wenn Sie das nicht klären können, empfiehlt es sich zumindest eine Kratzspachtelung (MDS) auf die alte Abdichtung aufzuziehen bevor Sie die PBMC auftragen.

    Schauen Sie mall hier auf Seite 17:
    http://www.wolkersdo...StoTherm_Systeme.pdf

  2. Hallo Herr Tilgner, vielen Dank für die ...

    ... Hallo Herr Tilgner, vielen Dank für die ausführlichen Tips. Die Überlegung war die XPS Dämmung auf die ganze Kellerwand unter- und oberirdisch flächig anzubringen. Ist dies nicht zu empfehlen (abgesehen vom höheren Preis)? Sind die Fassaden Dämmplatten zwingen nötig im oberirdischen Bereich?
    Zu einem späteren Zeitpunkt wird der obere Teil des Hauses mit einer Holzkonstruktion und eingeblasener Zellulose gedämmt. Reicht für die Übergangszeit das Verputzen und ein Abschluss des XPS nach oben mit einem Plastik Abschlussprofil?

    Besten Dank


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