Offener Kamin riecht nach Rauch trotz Stilllegung? Ursachen, Risiken & Lösungen
In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Ein stillgelegter offener Kamin kann weiterhin Rauchgeruch verursachen. Ursachen sind u.a. Luftsog, Heizungsabgase oder Rußablagerungen im Kaminschacht. Eine Abdichtung des Kamins kann Abhilfe schaffen, jedoch muss die Raumlüftung beachtet werden. Alternativ kann der Kaminzug offenbleiben, sofern die Geruchsbelästigung tolerierbar ist.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Offener Kamin riecht nach Rauch trotz Stilllegung? Ursachen, Risiken & Lösungen
Ich habe einen offenen Kamin im Wohnzimmer, der nicht mehr genutzt wird, aber dessen Abzug im Kaminschacht noch offen ist. Oben auf dem Kaminkopf überm Dach befindet sich neben dem Abzug des offenen Kamins der Abzuf der Ölheizung, sodass theoretisch Heizungsrauch und -Abgase durch den Abzug des offenen Kamins anesaugt werden könnten, wenn im Wohnzimmer ein Luftsog entstünde. Da aber dort weder ein Dunstabzug noch ein Ofen betrieben wird und folglich keine Luft angesaugt wird, habe ich dieses Risiko bislang für ausgeschlossen gehalten - vor allem, weil der Abzugsschacht des offenen Kamins über 3 1/2 Stockwerke geht und ca. 8 m hoch ist.
Seit jedoch mein Schreibtisch neben dem offenen Kamin steht, habe ich manchmal den Eindruck, dass es aus dem offenen Kamin leicht nach Heizungsrauch und -abgasen riecht. Ich hoffe, dass ich mir dies nur einbilde, aber wollte doch fragen, ob es möglich ist, dass in dem Kaminschacht ein "Gegenzug" entsteht, sodass Heizungsabgase angesaugt werden?
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung durch zertifizierten Schornsteinfeger oder Sachverständigen für Feuerstätten – Gefahr von Kohlenmonoxidrückstau in den Wohnraum.
🔴 KRITISCH: Stillgelegter Kaminabzug muss dauerhaft und gasdicht verschlossen werden – keine temporären oder luftdurchlässigen Verschlüsse.
🔴 KRITISCH: Einbau eines zertifizierten Kohlenmonoxid-Melders (DINAbk. EN 50291-1) unmittelbar im Wohnraum mit Kamin – bis zur Klärung und Sanierung.
⚠️ WICHTIG: Kein Betreten des Raumes bei starkem oder wiederholtem Rauchgeruch – bei Verdacht auf CO-Exposition umgehend Lüften und Arzt aufsuchen.
⚠️ WICHTIG: Prüfung auf Kondensatbildung und Korrosion im Kaminrohr – besonders bei Ölheizungsbetrieb und 8 m Schachthöhe.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ein offener Kamin, der nicht genutzt wird, kann trotzdem Rauchgeruch verursachen. Ich sehe hier mehrere mögliche Ursachen:
- Luftsog: Ein Sog im Kaminschacht kann entstehen, wenn der Abzug offen ist und ein Druckunterschied zwischen Innen und Außen herrscht. Dies kann durch geöffnete Fenster, Türen oder den Betrieb einer Dunstabzugshaube verstärkt werden.
- Heizungsabgase: Wenn der Kaminzug des offenen Kamins sich in der Nähe des Heizungsabzugs befindet, können Heizungsabgase in den ungenutzten Kamin gelangen und den Geruch verursachen.
- Gegenzug: Ein Gegenzug im Kaminschacht kann entstehen, wenn die Luft im Schacht kälter ist als die Raumluft. Die kalte Luft sinkt ab und drückt die warme Luft (und damit den Rauchgeruch) in den Wohnraum.
- Undichtigkeiten: Kleine Risse oder Undichtigkeiten im Kaminschacht können dazu führen, dass Rauchgeruch austritt.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Kaminschacht von einem Schornsteinfeger überprüfen, um die genaue Ursache des Rauchgeruchs zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Eine Kaminklappe kann helfen, den Kaminzug zu verschließen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen offenen Kamin, der stillgelegt wurde, dessen Abzug jedoch noch mit dem Kaminschacht verbunden ist. Der Nutzer berichtet von einem zeitweiligen Geruch nach Heizungsrauch und -abgasen, der vom Kamin ausgeht. Dies ist ein ernstzunehmendes Problem, da es auf eine unzureichende Trennung der Abgaswege hindeutet.
🔴 Gefahr: Die beschriebene Situation birgt ein akutes Gesundheitsrisiko. Wenn der Abzug der Ölheizung in denselben Kaminschacht mündet wie der stillgelegte Kaminabzug, können bei bestimmten Wetterlagen oder Druckverhältnissen (z.B. durch Wind oder Temperaturunterschiede) giftige Abgase wie Kohlenmonoxid (CO) in den Wohnraum gelangen. Ein "Gegenzug" oder eine Querverbindung zwischen den Zügen ist technisch möglich und gefährlich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ohne aktive Lüftung oder Ofenbetrieb kein Sog entsteht, ist trügerisch. Thermische Auftriebe, Winddruck auf das Dach oder der Kamineffekt im hohen Schacht selbst können jederzeit einen Unterdruck erzeugen, der Abgase ansaugt. Die Höhe des Schachts von 8 Metern begünstigt sogar solche Strömungseffekte.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die fachgerechte Trennung der Abgaswege. Ein stillgelegter Kaminabzug muss dauerhaft und gasdicht verschlossen werden, entweder durch eine Fachfirma am Kaminkopf oder durch eine dichte Absperrklappe im Schacht. Zudem sollte eine Dichtheitsprüfung des gesamten Kaminsystems durchgeführt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Betreten Sie den Raum nicht mehr, bis die Ursache geklärt ist. Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Kaminkehrer mit einer Überprüfung der gesamten Abgasanlage. Lassen Sie den stillgelegten Kaminabzug fachgerecht verschließen und installieren Sie zur Sicherheit einen Kohlenmonoxidmelder im Wohnzimmer. Handeln Sie sofort, denn eine Vergiftung durch Heizungsabgase kann unbemerkt und lebensbedrohlich sein.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen stillgelegten offenen Kamin mit offenem Abzugsschacht, der räumlich und konstruktiv mit dem Abzug einer Ölheizung auf dem Dach verbunden ist – ein klassisches Risiko für Querströmung und Rückstau von Heizungsabgasen in Wohnräume.
🔴 Gefahr: Ja, ein "Gegenzug" oder Druckausgleich ist technisch sehr wahrscheinlich – insbesondere bei Wind, Temperaturunterschieden oder geringem Unterdruck im Wohnraum (z. B. durch Fensterlüftung, Abluftanlagen in Nebenräumen oder Kaminzugveränderungen). Ölheizungsabgase enthalten CO, CO₂, Stickoxide und unverbrannte Kohlenwasserstoffe – bereits geringe Konzentrationen können gesundheitsschädlich sein.
🔴 Gefahr: Der 8 m hohe Schacht bietet keine ausreichende Trennung – im Gegenteil: Hohe Schächte verstärken bei Temperaturunterschieden den natürlichen Zug und können Rückstau begünstigen, wenn der Heizungsabzug nicht druckdicht vom Kaminabzug getrennt ist.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass kein Luftsog im Wohnzimmer entsteht, ist irreführend: Auch ohne Dunstabzug oder Ofenbetrieb entstehen ständig kleinste Druckunterschiede durch Lüftung, Windanströmung oder Gebäudeatmung – ausreichend, um Abgase einzusaugen.
➕ Ergänzung: Ein weiteres Risiko ist die Bildung von Kondensat im kalten Kaminrohr, das bei Ölheizbetrieb saure Ablagerungen (Schwefelsäure) erzeugen kann – dies führt zu Korrosion, Schadstofffreisetzung und langfristig zu Undichtigkeiten im Schacht.
✅ Zustimmung: Die Wahrnehmung eines Rauchgeruchs ist kein Einbildungseffekt – Geruchswahrnehmung bei Heizungsabgasen ist oft der erste und wichtigste Hinweis auf eine gefährliche Rückstau-Situation.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen (z. B. nach DIN 18896 oder mit Zertifizierung nach DIBtAbk.), um den Kaminschacht druckdicht zu verschließen, die Trennung der AbzAbk.üge zu prüfen und eine CO-Messung im Wohnraum durchzuführen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eine akute Gefahr durch CO-Rückstau aus dem Heizungsabzug in den ungenutzten Kaminzug.
- Alle sind sich einig, dass ein "Gegenzug" auch ohne aktiven Ofenbetrieb physikalisch möglich und gefährlich ist – durch Wind, Temperaturunterschiede, Gebäudeatmung oder Abluftanlagen.
- Alle fordern die unverzügliche Einschaltung eines Schornsteinfegers oder zertifizierten Fachmanns.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Rauchgeruch primär als Belästigung (Luftsog, Undichtigkeiten) und benennt CO-Risiko nicht explizit – DeepSeek und Qwen heben dieses Risiko als akut lebensbedrohlich hervor.
- GoogleAI schlägt eine Kaminklappe als Lösung vor – DeepSeek und Qwen betonen explizit, dass nur eine gasdichte, dauerhafte Versiegelung (nicht bloß eine Klappe) ausreicht.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt das Risiko der Kondensatbildung und Korrosion durch saure Ablagerungen (Schwefelsäure) – nicht erwähnt von GoogleAI oder DeepSeek.
- DeepSeek fordert den Verzicht auf Raumnutzung bis zur Klärung – eine konkrete Sofortmaßnahme, die GoogleAI nicht benennt.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt den Geruch als möglichen „technischen Mangel“, während DeepSeek und Qwen unmissverständlich von einer „akuten Gesundheitsgefahr“ und „lebensbedrohlichen Vergiftung“ sprechen. Der sicherere Standpunkt (DeepSeek/Qwen) wird hier priorisiert.
- GoogleAI erwähnt „keinen Sog ohne Lüftung oder Ofenbetrieb“ als mögliche Annahme – DeepSeek und Qwen widersprechen dies ausdrücklich und korrigieren dies als „trügerisch“ bzw. „irreführend“ – Vorsichtsprinzip entscheidet.
👉 Empfehlung: Die risikobewusste, präventive Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich – jede Maßnahme muss auf Vermeidung von CO-Rückstau ausgerichtet sein; luftdichte Versiegelung und CO-Melder sind Pflicht, nicht Option.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Gefahr durch Kohlenmonoxid (CO) ✅ Alle Modelle bestätigen das Risiko – DeepSeek und Qwen betonen akute Lebensgefahr; GoogleAI erwähnt es nicht explizit, aber impliziert es durch Verweis auf Heizungsabgase. Physikalische Ursache des Geruchs ✅ Konsens: „Gegenzug“, thermischer Auftrieb, Winddruck und Druckunterschiede führen auch ohne Ofenbetrieb zu Abgas-Rückstau – GoogleAI beschreibt Mechanismen korrekt, aber unterschätzt Risiko. Fachliche Prüfungspflicht ✅ Einhellige Forderung nach sofortiger Einschaltung eines zertifizierten Schornsteinfegers oder Sachverständigen nach DIN 18896 / DIBt. Lösungsansatz: Verschluss des Kaminzug ⚠️ GoogleAI sieht Kaminklappe als ausreichend – DeepSeek und Qwen verlangen explizit gasdichte, dauerhafte Versiegelung (z. B. am Kaminkopf oder fachgerechte Absperrung im Schacht). Zusätzliche Risiken ❌ Nur Qwen benennt Korrosionsrisiko durch Kondensat und saure Ablagerungen – GoogleAI und DeepSeek ignorieren diesen Aspekt komplett. 👉 Handlungsempfehlung: Handeln Sie sofort: Lassen Sie den stillgelegten Kamin zugabgasdicht verschließen, installieren Sie einen zertifizierten CO-Melder, verzichten Sie auf Raumnutzung bis zur Klärung durch einen Fachmann – und ignorieren Sie alle nicht-fachgerechten „Notlösungen“ wie einfache Klappen oder Dichtungsbänder.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kohlenmonoxid-Rückstau in den Wohnraum Akute Vergiftung, Bewusstlosigkeit, Todesfall möglich – unbemerkt und schnell wirksam. 🔴 Risiko Korrosion des Kaminrohrs durch Kondensat und Schwefelsäure (bei Ölheizung) Langfristige Undichtigkeiten, verstärkter Abgasaustritt, Schäden am Mauerwerk oder Dachkonstruktion. 🔴 Risiko Fehlinterpretation des Rauchgeruchs als „harmlos“ oder „nur unangenehm“ Verzögerung von Sofortmaßnahmen, steigende Gesundheitsgefahren über Zeit. 🔴 Risiko Unzureichende Trennung der Abgaswege (gemeinsamer Schacht ohne Zwischenwand) Systemisches Versagen – auch bei ordnungsgemäßem Heizungsbetrieb kann Rückstau auftreten. 🔴 Risiko Fehlende CO-Überwachung im Wohnraum Keine Frühwarnung – Geruchswahrnehmung versagt bei CO (geruchlos), bei anderen Abgasbestandteilen aber unzuverlässig. ✅ Chance Fachgerechte Sanierung als langfristige Sicherheitsverbesserung Vollständige Eliminierung des Risikos, nachweisbare Sicherheitszertifizierung, Wertsteigerung der Immobilie. ✅ Chance Integration moderner Abgas- und Lüftungskonzepte Energieeffizienzsteigerung, bessere Raumluftqualität, Einbindung in Smart-Home-Sicherheitssysteme (z. B. automatischer CO-Alarm). ✅ Chance Präventive Schulung und Sensibilisierung aller Haushaltsmitglieder Schnellere Reaktion bei Geruchswahrnehmung, verbessertes Sicherheitsbewusstsein, Reduktion von Panikreaktionen. ✅ Chance Nutzung der Sanierung als Anlass für Gebäude-Energieberatung Prüfung von Heizungsanlage, Dämmung und Lüftungskonzept – mögliche Fördermittel (z. B. BAFA) aktivierbar. ✅ Chance Erstellung eines Abgasanlagen-Protokolls mit Dokumentation von Prüfungen und Maßnahmen Rechtssicherheit, Nachweis bei Versicherung oder Verkauf, einfache Überprüfung durch Folge-Fachkräfte. Orientierungshilfen
- Sofortmaßnahme durchführen: Installieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Kohlenmonoxid-Melder (DIN EN 50291-1) im Wohnraum mit Kamin – Batteriebetrieb mit Testknopf und Laufzeitanzeige.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie heute noch einen Schornsteinfeger mit Zertifizierung nach DIN 18896 oder einen Sachverständigen für Feuerstätten (DIBt) – nennen Sie explizit: „Gefahr von CO-Rückstau aus Ölheizung in stillgelegten Kaminzug“.
- Luftzug unterbinden: Verschließen Sie vorläufig den Kaminöffnungsbereich im Wohnraum mit einer gasdichten Abdeckung (z. B. Aluminiumfolie + hochtemperaturbeständiges Silikon), bis der Fachmann eintrifft – keine Lüftungsschlitze oder Spalten belassen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Heizungs- und Kaminbauunterlagen (Jahr der Errichtung, letzte Abnahmen, Prüfberichte), ggf. Schachtzeichnung vom Dachboden – für die schnelle Einschätzung durch den Schornsteinfeger.
- Korrosion prüfen lassen: Fordern Sie bei der Fachprüfung explizit die Begutachtung des Kaminrohrs auf Korrosionsschäden, Feuchtigkeit und Ablagerungen – besonders bei Ölheizung und 8 m Schachthöhe.
- CO-Protokoll anlegen: Dokumentieren Sie alle Maßnahmen (Datum, Fachkraft, durchgeführte Handlungen, Messergebnisse) – inkl. Foto des installierten CO-Melders und des dauerhaften Verschlusses.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kaminschacht
- Der Kaminschacht ist ein senkrechter Kanal, der Rauch und Abgase von Feuerstätten ins Freie leitet. Er besteht aus Mauerwerk oder speziellen Rohren und muss regelmäßig gereinigt und gewartet werden.
Verwandte Begriffe: Schornstein, Abzug, Kaminzug - Luftsog
- Luftsog entsteht durch Druckunterschiede, die Luftbewegungen verursachen. Im Kaminschacht kann Luftsog entstehen, wenn der Druck im Inneren geringer ist als außerhalb, wodurch Luft von außen angesaugt wird.
Verwandte Begriffe: Zugluft, Unterdruck, Ventilation - Heizungsabgase
- Heizungsabgase sind die Verbrennungsprodukte, die bei der Verbrennung von Brennstoffen wie Öl, Gas oder Holz entstehen. Sie enthalten unter anderem Kohlenmonoxid, Stickoxide und Feinstaub.
Verwandte Begriffe: Rauchgas, Emissionen, Verbrennung - Gegenzug
- Ein Gegenzug entsteht, wenn die Luft im Kaminschacht kälter ist als die Raumluft. Die kalte Luft sinkt ab und verhindert den normalen Kaminzug, wodurch Rauch und Gerüche in den Raum gelangen können.
Verwandte Begriffe: Kaltluftabfall, Inversion, Thermik - Kaminklappe
- Eine Kaminklappe ist eine Vorrichtung, die den Kaminschacht verschließt, wenn der Kamin nicht genutzt wird. Sie verhindert den Luftsog, den Eintritt von Heizungsabgasen und den Gegenzug.
Verwandte Begriffe: Zugbegrenzer, Drosselklappe, Absperrschieber - Schornsteinfeger
- Ein Schornsteinfeger ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeffizienz.
Verwandte Begriffe: Rauchfangkehrer, Kaminkehrer, Feuerstättenschau - Kohlenmonoxid
- Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen entsteht. Es ist giftig und kann zu schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen.
Verwandte Begriffe: Atemgift, Verbrennungsgas, CO-Vergiftung
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum riecht mein ungenutzter Kamin nach Rauch?
Mögliche Ursachen sind Luftsog, Heizungsabgase, Gegenzug im Kaminschacht oder Undichtigkeiten. Ein offener Abzug ermöglicht den Eintritt von Gerüchen und Abgasen. - Was ist ein Luftsog im Kaminschacht?
Ein Luftsog entsteht durch Druckunterschiede zwischen Innen und Außen, wodurch Luft durch den Kaminschacht gezogen wird. Dies kann durch geöffnete Fenster, Türen oder Dunstabzugshauben verstärkt werden. - Wie gefährlich sind Heizungsabgase im Wohnraum?
Heizungsabgase können Kohlenmonoxid enthalten, ein geruchloses und giftiges Gas. Eine Kohlenmonoxidvergiftung kann zu schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen. - Was ist ein Gegenzug im Kamin?
Ein Gegenzug entsteht, wenn die Luft im Kaminschacht kälter ist als die Raumluft. Die kalte Luft sinkt ab und verhindert den normalen Kaminzug, wodurch Rauch und Gerüche in den Raum gelangen können. - Kann eine Kaminklappe helfen, den Rauchgeruch zu beseitigen?
Ja, eine Kaminklappe kann den Kaminschacht verschließen und so den Luftsog, den Eintritt von Heizungsabgasen und den Gegenzug reduzieren. Sie verhindert auch, dass kalte Luft in den Raum gelangt. - Wie finde ich Undichtigkeiten im Kaminschacht?
Undichtigkeiten können durch eine Sichtprüfung des Kaminschachts festgestellt werden. Ein Schornsteinfeger kann den Schacht auch mit speziellen Geräten auf Undichtigkeiten überprüfen. - Was kostet die Überprüfung eines Kamins durch einen Schornsteinfeger?
Die Kosten für eine Kaminüberprüfung variieren je nach Aufwand und Region. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Schornsteinfegern einzuholen. - Kann ich den Kamin selbst abdichten?
Kleine Risse und Undichtigkeiten können unter Umständen selbst abgedichtet werden. Bei größeren Schäden oder Unsicherheiten sollte jedoch ein Fachmann hinzugezogen werden.
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Funktionsweise und Installation von Kohlenmonoxid-Meldern.
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Kamin abdichten: Steinplatte & hitzebeständiges Silikon
Hallo, ich würde eine Steinplatte die umlfd 5 ...
Hallo,
ich würde eine Steinplatte die umlfd 5 cm größer als die lichte Kaminöffnung auflegen und mit hitzebeständigem Silikon anspritzen.
Um die Kaminkehrgebühren zu sparen musst Du sowieso den Kamin abdecken. Es kann aber auch sein dass der Rußgeruch aus dem inneren des Kamins sich bemerkbar macht. -
Rußgeruch stoppen: Kamin mit Plastikfußball abdichten!
Gegen Rußgeruch aus dem Kamin selbst:
Kaufen Sie sich einen billigen Kinderfußball passenden Durchmessers aus Plastik, lassen sie die Luft raus, stecken Sie ihn ins Abzugsrohr des Kamins und pumpen Sie ihn wieder auf. Es sollte sichergestellt sein, dass es oben nicht reinregnen kann. -
Rußgeruch gefährlich? Abzug offen vs. Lüftungsanlage
Herzlichen Dank, aber ...
Herzlichen Dank für die Tipps.
Ist Rußgeruch gesundheitsschädlich? Wenn nicht, dann kann ich schon damit leben und würde den Abzug lieber offenlassen, damit Raumluft abziehen kann. Sonst muss ich möglicherweise hinterher noch eine Lüftungsanlage einbauen lassen, wenn der Luftwechsel nicht mehr ausreicht. Das Haus ist nämlich renoviert und damit dichter als früher, als die Luft durch Fensterritzen u.ä. ausgetauscht wurde.
Ich möchte mich nur vergewissern, dass keine schädlichen Heizungsabgase hereinkommen (zumal man ja angeblich giftiges Gas gar nicht immer riecht!). Ich wäre ja schon beruhigt, wenn jemand, der sich mit Strömungsphysik o.ä. auskennt, bestätigen könnte, dass dies ausgeschlossen ist bei einem Abzug, bei dem unten Warmluft ist sowie zwei Öffnunsschlitze von 1x30 cm und oben Kaltluft (in der Heizperiode) sowie eine Öffnung mit ca. 8 cm Durchmesser (ein Loch in der Abdeckplatte mit einem rohrförmigen Keramikaufsatz).
Oder - falls eine Gegenströmung doch möglich ist - wie man feststellen kann, ob dies tatsächlich der Fall ist. Müsste ich dann einen Messtechniker mit einer Messung beauftragen?
Vielen Dank im Voraus für weitere Hinweise -
Offener Kamin: Luftzug, Energieverlust & Geruchsrisiko
Wer durch des Argwohns Brille schaut ...
Wer durch des Argwohns Brille schaut findet Raupen selbst im Sauerkraut (W. Busch)
Dass jemand im Haus wegen fehlender Lüftung erstickt, wäre mir neu. Benutzte Kamine riechen nun mal, und es kann immer Wetterlagen geben, wo die Luft durch den Kamin ins Haus gedrückt wird. Auch führt der dauernd offenen Kamin zu erheblichen Energieverlusten, weil da dauernd warme Luft weggeht.
Machen sie den Kamin zu und lüften Sie ab und zu ein paar Minuten. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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💡 Kernaussagen: Ein stillgelegter offener Kamin kann weiterhin Rauchgeruch verursachen. Ursachen sind u.a. Luftsog, Heizungsabgase oder Rußablagerungen im Kaminschacht. Eine Abdichtung des Kamins kann Abhilfe schaffen, jedoch muss die Raumlüftung beachtet werden. Alternativ kann der Kaminzug offenbleiben, sofern die Geruchsbelästigung tolerierbar ist.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag Rußgeruch gefährlich? Abzug offen vs. Lüftungsanlage sollte vor einer vollständigen Abdichtung geprüft werden, ob die Raumlüftung weiterhin ausreichend ist, um gesundheitliche Risiken durch mangelnden Luftaustausch zu vermeiden. Andernfalls könnte der Einbau einer Lüftungsanlage notwendig werden.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Rußgeruch stoppen: Kamin mit Plastikfußball abdichten! wird eine kostengünstige Methode zur Abdichtung des Kamins vorgeschlagen: Ein aufgepumpter Plastikfußball im Abzugsrohr kann den Kamin verschließen und das Eindringen von Heizungsabgasen verhindern. Es muss sichergestellt sein, dass kein Regenwasser eindringen kann.
🔴 Risiko: Ein dauerhaft offener Kamin kann zu erheblichen Energieverlusten führen, da kontinuierlich warme Luft aus dem Wohnraum entweicht, wie im Beitrag Offener Kamin: Luftzug, Energieverlust & Geruchsrisiko erwähnt wird. Dies kann die Heizkosten erhöhen und den Wohnkomfort beeinträchtigen.
🔧 Praktische Umsetzung: Eine einfache Lösung zur Abdichtung des Kamins ist das Auflegen einer Steinplatte, die etwas größer als die Kaminöffnung ist, wie im Beitrag Kamin abdichten: Steinplatte & hitzebeständiges Silikon vorgeschlagen. Die Platte kann mit hitzebeständigem Silikon fixiert werden. Dies verhindert das Eindringen von Luft und Gerüchen.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor Maßnahmen ergriffen werden, sollte die Ursache des Rauchgeruchs identifiziert werden. Ist es Ruß aus dem Kaminschacht oder Heizungsabgase? Gegebenenfalls sollte ein Fachmann (Schornsteinfeger, Messtechniker) hinzugezogen werden, um die Situation zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zu empfehlen. Die Beiträge in diesem Thread bieten wertvolle Hinweise und Lösungsansätze.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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