Kaminsanierung: Brennwertgerät & Holzofen an einem Kaminzug – Machbarkeit & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Kombination von Brennwertgerät und Holzofen an einem gemeinsamen Kaminzug ist in der Regel nicht möglich, da unterschiedliche Abgasanlagen erforderlich sind. Brennwertkessel benötigen Niedertemperatur-Abgasanlagen, oft aus Kunststoff, während Holzöfen hohe Abgastemperaturen erzeugen. Eine separate Abgasführung über Dach oder eine LAS-Lösung für das Brennwertgerät sind gängige Alternativen. Die Einhaltung lokaler Vorschriften und die Beratung durch einen Kaminkehrer sind entscheidend.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Kaminsanierung: Brennwertgerät & Holzofen an einem Kaminzug – Machbarkeit & Kosten?

Bevor ich meinen Kaminkehrer frage, frage ich zuerst im Forum.
Ich möchte in meinem alten Haus an einem Kamin sowohl ein Brennwertgerät als auch ein Holzofen betreiben. Habe aber nur einen Kaminzug.
Gibt es eine Sanierungsmöglichkeit in einen bestehenden Kaminzug zwei Züge zu installieren  -  Brennwert und Hochtemperatur?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Gleichzeitiger Betrieb von Brennwertgerät und Holzofen an einem einzigen Kaminzug ist grundsätzlich verboten und lebensbedrohlich – Risiko von Kohlenmonoxid, Kaminbrand und Korrosionsschäden.

    🔴 KRITISCH: Jede Sanierung zur Schaffung zweier getrennter Züge erfordert vorherige statische, brandschutztechnische und abgastechnische Prüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Sachverständigen (§ 25 1. BImSchV).

    ⚠️ WICHTIG: Ein „Rohr-im-Rohr“-System ist nur zulässig, wenn der bestehende Schornstein statisch geprüft, bauphysikalisch dicht getrennt und nach DINAbk. 18896/DIN 18160 ausreichend dimensioniert ist – dies ist in Altbauten in der Regel nicht der Fall.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie ein Brennwertgerät und einen Holzofen an einem bestehenden Kaminzug betreiben möchten. Grundsätzlich ist das möglich, aber es gibt einige wichtige Punkte zu beachten.

    Eine gängige Sanierungsmöglichkeit ist der Einbau eines doppelwandigen Edelstahlrohrs in den bestehenden Kaminzug. Dieses Rohr teilt den Zug in zwei separate Züge auf, einen für das Brennwertgerät und einen für den Holzofen. Wichtig ist, dass die Querschnitte der einzelnen Züge ausreichend dimensioniert sind, damit beide Geräte sicher und effizient betrieben werden können.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Sanierung oder eine falsche Dimensionierung der Züge kann zu einem gefährlichen Abgasaustritt oder einer unvollständigen Verbrennung führen.

    Ich empfehle Ihnen, sich vor der Sanierung von einem qualifizierten Schornsteinfeger oder einem Heizungsfachbetrieb beraten zu lassen. Diese können die Gegebenheiten vor Ort prüfen, die notwendigen Berechnungen durchführen und Ihnen ein individuelles Sanierungskonzept erstellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie mehrere Angebote von Fachbetrieben ein und vergleichen Sie diese sorgfältig. Achten Sie darauf, dass die Angebote alle notwendigen Arbeiten und Materialien umfassen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer plant, an einem bestehenden Kaminzug sowohl ein Brennwertgerät als auch einen Holzofen zu betreiben. Dies ist ein anspruchsvolles Vorhaben, da beide Systeme grundlegend unterschiedliche Anforderungen an den Abgaszug stellen. Ein Brennwertgerät benötigt einen korrosionsbeständigen, dichten und feuchteunempfindlichen Edelstahlzug, während ein Holzofen hohe Temperaturen und Rußablagerungen erzeugt. Eine gemeinsame Nutzung eines einzigen Zugs ist in der Regel nicht zulässig und technisch höchst riskant.

    🔴 Gefahr: Die gleichzeitige Nutzung eines Kaminzugs für Brennwert und Holzofen birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Die Abgase des Brennwertgeräts sind feucht und kühl, was im Kontakt mit heißen Rußablagerungen des Holzofens zu Verstopfungen, Korrosion und im schlimmsten Fall zu einem Kaminbrand oder einer Kohlenmonoxidvergiftung führen kann.

    ➕ Ergänzung: Eine Sanierung zur Schaffung von zwei getrennten Zügen in einem bestehenden Kamin ist technisch möglich, aber aufwendig. Dies erfolgt durch die Installation eines sogenannten "Rohr-im-Rohr"-Systems oder durch das Einziehen eines zweiten Edelstahlrohrs. Dabei muss der Querschnitt des Kamins ausreichend groß sein und die Züge müssen voneinander dicht getrennt sein.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Brennwertgerät und ein Holzofen einfach an einem Zug betrieben werden können, ist fachlich falsch. Die Feuerungsverordnung (FeuVO) und die DIN 18160 schreiben für Festbrennstofföfen und Gas-Brennwertgeräte in der Regel getrennte Abgaswege vor, es sei denn, es liegt eine spezielle bauaufsichtliche Zulassung vor.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister mit einer Vor-Ort-Besichtigung. Nur dieser kann die Machbarkeit einer Zweizug-Sanierung prüfen, die notwendigen Genehmigungen einholen und die fachgerechte Ausführung durch einen Kaminbau-Fachbetrieb sicherstellen. Planen Sie für die Sanierung Kosten im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich ein.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft eine technisch hochkritische Konstellation: Der gleichzeitige Betrieb eines Brennwertgeräts und eines Holzofens über einen einzigen bestehenden Kaminzug verstößt gegen grundlegende sicherheitstechnische Anforderungen der DIN 18896, DIN 18160 und der 1. BImSchV.

    🔴 Gefahr: Brennwertgeräte benötigen einen separaten, dichten, korrosionsbeständigen Abgaszug mit niedriger Temperatur (ca. 40–60 °C), während Holzöfen Hochtemperaturabgase (bis 600 °C) erzeugen – eine gemeinsame Nutzung führt zwangsläufig zu Kondensatbildung im Holzabzug, Überhitzung des Brennwertrohrs, Brandgefahr und massiver Korrosion.

    ⚠️ Korrektur: Eine ‚Sanierung‘ des bestehenden Kaminzugs zu einem ‚Doppelzug‘ ist nicht zulässig – es handelt sich nicht um eine reine Installationsfrage, sondern um eine grundsätzliche Unvereinbarkeit der Abgassysteme nach geltendem Recht und Technik.

    ➕ Ergänzung: Selbst bei sogenannten ‚Kombischornsteinen‘ (z. B. mit getrennten Keramik- und Edelstahlrohren) ist die parallele Nutzung nur zulässig, wenn beide Systeme vollständig voneinander getrennt, bauphysikalisch abgedichtet und jeweils einzeln zugelassen sind – dies setzt eine statisch geprüfte Schornsteinkonstruktion voraus, die in Altbauten meist nicht gegeben ist.

    🔴 Gefahr: Versuche, Abgase über Umlenkungen, Adapter oder Zwischenrohre zu kombinieren, führen zu unzulässigem Druckausgleich, Rückstau, Kohlenmonoxidbildung und tödlicher Gefahr – dies ist nicht nur verboten, sondern lebensbedrohlich.

    ✅ Zustimmung: Die Zurückhaltung, vor einer Entscheidung den Kaminkehrer zu konsultieren, ist vollkommen richtig – jedoch muss es sich um einen anerkannten Schornsteinfegermeister mit Sachkundenachweis nach § 25 1. BImSchV handeln, nicht um einen reinen Serviceanbieter.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen (z. B. nach VdTÜV-Merkblatt 370), um eine statische, brandschutztechnische und abgastechnische Prüfung des bestehenden Schornsteins vornehmen zu lassen – eine eigenständige Planung oder Installation ist rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine einfache gemeinsame Nutzung eines Kaminzugs für Brennwertgerät und Holzofen nicht zulässig ist und erhebliche Sicherheitsrisiken birgt.
    • Alle drei fordern die vorherige Einschaltung eines zertifizierten Schornsteinfegermeisters zur Vor-Ort-Prüfung – GoogleAI betont den „qualifizierten Schornsteinfeger“, DeepSeek spezifiziert den „Bezirksschornsteinfegermeister“, Qwen verlangt zusätzlich den Sachkundenachweis nach § 25 1. BImSchV.
    • Alle bestätigen, dass getrennte Abgaszüge technisch und rechtlich Voraussetzung sind – GoogleAI spricht von „doppelwandigem Edelstahlrohr“, DeepSeek und Qwen ergänzen präzise „Rohr-im-Rohr“ oder „zwei vollständig voneinander getrennte Züge“.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die Machbarkeit einer Zweizug-Sanierung als „gängige Möglichkeit“, während DeepSeek sie als „aufwendig, aber technisch möglich“ und Qwen sie als „grundsätzlich nicht zulässig“ einstuft – letztere Position beruht auf der klaren Unvereinbarkeit nach DIN 18896/18160 und der 1. BImSchV.
    • GoogleAI nennt „mehrere Angebote vergleichen“ als Empfehlung, DeepSeek und Qwen priorisieren stattdessen die rechtlich verbindliche Vorprüfung vor jeglicher Angebotserstellung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek benennt explizit die FeuVO und DIN 18160 als Rechtsgrundlage für getrennte Züge.
    • Qwen ergänzt die DIN 18896 und 1. BImSchV, nennt Temperaturen (40–60 °C vs. bis 600 °C), beschreibt konkrete Schadensmechanismen (Kondensat im Holzabzug, Überhitzung des Brennwertrohrs) und verweist auf die VdTÜV-Merkblatt 370 für Sachverständige.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert eine prinzipielle Machbarkeit „durch Sanierung“, DeepSeek und Qwen widersprechen dies entschieden: Qwen erklärt, dass eine „Sanierung zu einem Doppelzug“ nicht zulässig sei – es handele sich um eine grundlegende Unvereinbarkeit, nicht um eine Installationsfrage. Aufgrund des Vorsichtsprinzips wird hier die sicherere, rechtskonformere Einschätzung von DeepSeek und Qwen priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die strengste rechtliche und sicherheitstechnische Position (Qwen & DeepSeek) ist maßgeblich: Keine eigenständige Planung, keine Installation vor Prüfung, keine Annahme von „technischer Machbarkeit“ ohne vorherige statische und abgastechnische Zulassung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Rechtliche Zulässigkeit einer gemeinsamen Nutzung❌ WiderspruchGoogleAI sieht technische Möglichkeiten, DeepSeek und Qwen lehnen sie klar ab – KI-Konsens folgt dem Vorsichtsprinzip: rechtswidrig und nicht zulässig.
    Erfordernis einer Vor-Ort-Prüfung✅ KonsensAlle drei KI-Modelle verlangen die vorherige Prüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister – mit Qwen’s Zusatz: Sachkundenachweis nach § 25 1. BImSchV.
    Technische Voraussetzung für getrennte Züge✅ KonsensGetrennte, dichte, korrosionsbeständige und temperaturstabile Züge sind zwingend vorgeschrieben; „Rohr-im-Rohr“ ist nur bei ausreichender statischer und baulicher Eignung zulässig.
    Sicherheitsrisiken ohne Prüfung/Installation✅ KonsensAlle warnen vor Kohlenmonoxid, Kaminbrand, Korrosion, Abgasrückstau und tödlicher Gefahr – Qwen beschreibt die Mechanismen am präzisesten.
    Kosten- und Aufwandseinschätzung⚠️ AbwägungGoogleAI bleibt vage, DeepSeek nennt „unterer bis mittlerer vierstelliger Bereich“, Qwen betont, dass eine Prüfung Voraussetzung ist, bevor überhaupt Kosten kalkulierbar sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine eigenständige Entscheidung oder Planung treffen – unverzügliche Beauftragung eines zertifizierten Schornsteinfegermeisters mit § 25-Sachkundenachweis zur statischen, brandschutztechnischen und abgastechnischen Prüfung des bestehenden Schornsteins.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidvergiftung durch Abgasrückstau oder KondensatbildungTödlich, bei geringer Konzentration bereits innerhalb weniger Minuten
    🔴 RisikoKaminbrand durch Rußentzündung bei Überhitzung von Brennwertrohr oder KondensatkontaktMassiver Gebäudeschaden, Gefährdung von Leben und Gesundheit
    🔴 RisikoRechtliche Haftung bei Schäden durch nicht genehmigte InstallationPrivathaftpflichtversicherung leistet nicht, zivilrechtliche Schadensersatzansprüche möglich
    🔴 RisikoKorrosion des Schornsteins durch feuchte Brennwertgase in Verbindung mit RußablagerungenLangfristiger Verlust der Zugfunktion, teure Sanierung oder Ersatz des gesamten Schornsteins
    🔴 RisikoVerstoß gegen 1. BImSchV/DIN 18160/DIN 18896 mit Bußgeld oder Anordnung zur RückbauOrdnungswidrigkeit mit Bußgeld bis 50.000 €, Zwangsstilllegung der Anlagen
    ✅ ChanceZukunftssichere Heizlösung durch getrennte, zertifizierte SystemeLängere Nutzungszeit, höhere Effizienz, Erfüllung künftiger Energieeinsparverordnungen
    ✅ ChanceWertsteigerung der Immobilie durch fachgerechte, genehmigte SanierungErhöhte Verkaufschancen, bessere Bewertung bei Energieausweis
    ✅ ChanceErhöhte Sicherheit und Behaglichkeit durch zuverlässige, getrennte AbgasführungKein Risiko mehr durch Wechselwirkung zwischen Heizsystemen
    ✅ ChanceNutzung staatlicher Fördermittel (z. B. BEGAbk.) bei fachgerechter SanierungReduzierung der Investitionskosten um bis zu 30 % (bei Vorliegen aller Voraussetzungen)
    ✅ ChanceProfessionelle Prüfung als Grundlage für langfristige PlanungssicherheitVermeidung von Fehlinvestitionen, klare Entscheidungsgrundlage für Heizkonzept

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Prüfung durch zertifizierten Fachmann: Beauftragen Sie sofort einen anerkannten Bezirksschornsteinfegermeister mit Sachkundenachweis nach § 25 der 1. BImSchV – keine weiteren Schritte vor Abschluss dieser Prüfung.
    2. Statische und brandschutztechnische Dokumentation einfordern: Verlangen Sie schriftlich das Ergebnis der statischen Tragfähigkeitsprüfung des Schornsteins sowie eine brandschutztechnische Bewertung nach DIN 4102-4.
    3. Keine Eigeninstallation oder Sanierungsversuche: Unterlassen Sie jegliche Montage, Einbau von Rohren oder Adaptern – dies ist rechtswidrig und gefährdet Leben und Gesundheit.
    4. Fördermittelabklärung vor Planung: Klären Sie mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister, ob die erforderliche Sanierung (z. B. Einzug zweier separater Züge) förderfähig nach BEG-EM ist – Vorlage der Prüfung ist Voraussetzung.
    5. Vertragliche Absicherung bei Fachbetrieben: Sollte die Prüfung eine Sanierung zulassen, verpflichten Sie den ausführenden Kaminbau-Fachbetrieb schriftlich zur Einhaltung aller DIN-Normen (18896, 18160) und zur Abnahme durch den Schornsteinfeger.
    6. Dokumentensicherung: Sammeln Sie sämtliche Unterlagen – Schornsteinfeger-Prüfprotokoll, statische Gutachten, Bauvorlage, Genehmigungen – und archivieren Sie sie mindestens 10 Jahre.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Brennwertgerät
    Ein Brennwertgerät ist eine Heizungsanlage, die die Wärme der Abgase nutzt, um das Heizwasser vorzuwärmen. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Anlage erhöht und der Energieverbrauch reduziert.
    Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Abgaswärme.
    Holzofen
    Ein Holzofen ist eine Feuerstätte, die mit Holz beheizt wird. Es gibt verschiedene Arten von Holzöfen, wie z.B. Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine.
    Verwandte Begriffe: Kaminofen, Kachelofen, Feuerstätte.
    Kaminzug
    Der Kaminzug ist der Schacht im Kamin, durch den die Abgase abgeleitet werden. Er sorgt für den notwendigen Unterdruck, damit die Abgase sicher abgeführt werden können.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasanlage, Unterdruck.
    Schornsteinsanierung
    Die Schornsteinsanierung umfasst alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um einen alten oder beschädigten Schornstein wieder in einen sicheren und funktionsfähigen Zustand zu versetzen.
    Verwandte Begriffe: Kaminsanierung, Abgasanlagensanierung, Rohreinsatz.
    Abgasanlage
    Eine Abgasanlage ist ein System, das die Abgase von Feuerstätten ableitet. Sie besteht aus dem Kaminzug, dem Verbindungsstück und gegebenenfalls weiteren Bauteilen.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Kamin, Abgasrohr.
    Feuerungsverordnung
    Die Feuerungsverordnung ist eine landesrechtliche Verordnung, die die Anforderungen an Feuerstätten und Abgasanlagen regelt.
    Verwandte Begriffe: Bauordnung, Immissionsschutzgesetz, DIN 18160-1.
    DIN 18160-1
    Die DIN 18160-1 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Abgasanlagen festlegt. Sie enthält unter anderem Bestimmungen zur Dichtheit, zur Brandsicherheit und zur Dimensionierung der Abgasanlage.
    Verwandte Begriffe: Feuerungsverordnung, Bauordnung, Immissionsschutzgesetz.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Ist es erlaubt, ein Brennwertgerät und einen Holzofen an einem Kaminzug zu betreiben?
      Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist das möglich. Die Abgasanlage muss dafür geeignet sein und die entsprechenden Vorschriften müssen eingehalten werden. Eine separate oder eine Sanierung mit einem doppelwandigen System ist oft notwendig.
    2. Welche Vorschriften muss ich bei der Sanierung beachten?
      Die wichtigsten Vorschriften sind die Feuerungsverordnung des jeweiligen Bundeslandes und die DIN 18160-1 (Abgasanlagen). Diese legen unter anderem Anforderungen an die Dichtheit, die Brandsicherheit und die Dimensionierung der Abgasanlage fest.
    3. Kann ich die Sanierung selbst durchführen?
      Ich rate dringend davon ab, die Sanierung selbst durchzuführen. Die Arbeiten sollten von einem qualifizierten Fachbetrieb ausgeführt werden, um die Sicherheit und die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.
    4. Mit welchen Kosten muss ich für die Sanierung rechnen?
      Die Kosten für die Sanierung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Zustand des bestehenden Kamins, der Art der Sanierung und den gewählten Materialien. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen, um die Kosten vergleichen zu können.
    5. Wie oft muss die Abgasanlage gewartet werden?
      Die Abgasanlage muss regelmäßig von einem Schornsteinfeger überprüft und gewartet werden. Die genauen Intervalle sind in der Kehr- und Überprüfungsordnung des jeweiligen Bundeslandes festgelegt.
    6. Was passiert, wenn die Abgasanlage nicht richtig funktioniert?
      Eine nicht richtig funktionierende Abgasanlage kann zu einem gefährlichen Abgasaustritt oder einer unvollständigen Verbrennung führen. In diesem Fall sollte die Anlage umgehend außer Betrieb genommen und von einem Fachbetrieb überprüft werden.
    7. Welche Vorteile hat die Sanierung eines Kamins?
      Eine Sanierung kann die Effizienz der Heizungsanlage verbessern, die Sicherheit erhöhen und die Lebensdauer des Kamins verlängern. Außerdem kann sie dazu beitragen, die Umweltbelastung zu reduzieren.
    8. Was ist ein doppelwandiges Edelstahlrohr?
      Ein doppelwandiges Edelstahlrohr besteht aus zwei Edelstahlrohren, die durch eine Isolierschicht voneinander getrennt sind. Dieses Rohr wird in den bestehenden Kaminzug eingebaut und teilt ihn in zwei separate Züge auf.

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  2. Kaminzug: Brennwertkessel & Holzofen – Getrennte Abgasanlagen!

    Spitzgedackelte Wollkuhsau
    Alles auf einmal geht nicht.
    Der Brennwertkessel ist für Niedertemperatur und hat deshalb eine Abgasanlage aus Kunststoff als eine Art Rohr in Rohr.
    Die Abgaswärme wird dabei zum Vorheizen der Verbrennungsluft verwendet, deshalb der hohe Wirkungsgrad.
    Das verträgt sich nicht mit den hohen Abgastemperaturen eines Kamins.
    Sie müssen die Systeme trennen und getrennt bis über Dach führen.
    • Name:
    • Herr Klaus
  3. Brennwertgerät: LAS-System – Direkte Außenwand-Abgasführung möglich

    alternativ
    kann man mit dem LAS des Brennwertgeräts direkt durch die Wand nach außen.
    Scheitert höchstens an den Vorschriften des lokalen Gasversorgers. Technisch ist diese Lösung aber völlig unbedenklich, da es sich hier praktisch nur um Wasserdampf handelt.
  4. Brennwertkessel Abgas: Kein Wasserdampf – Ableitung über Dach erforderlich

    ist wohl falsch
    Das Abgas eines Brennwertkessels ist verbranntes Gas und kein Wasserdampf und muss über Dach.
    Da wurde wohl etwas mit einer Brennstoffzelle verwechselt.
    • Name:
    • Herr Klaus
  5. Brennwertkessel mit LAS: Außenwand-Abgasführung – Zulässigkeit prüfen!

    oder doch nicht?
    Google liefert unter Brennwertkessel  -  las  -  Außenwand 62 Einträge.
    Die werden wohl alle nur für die Schublade produziert, oder?
    Und die Außenwandführung in unserem Haus kann auch nur ein Phantom sein!
    (ich informiere mich meistens bevor ich einen Beitrag verfasse, dessen ich mir nicht ganz sicher bin ...)
  6. Kaminsanierung: Zwei Züge im Kamin – Nicht möglich! Info vom Kaminkehrer

    Antwort an mich selber 😉
    Hallo,
    vielen Dank für Eure Antworten  -  ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit unserem Kaminkehrer. Hier das Ergebnis:
    Ein Kamin ist vorhanden, es gibt derzeit keine Sanierungsmöglichkeit in einen Kaminzug zwei Rohre ein zu ziehen. Das heißt in kann den vorhandenen Zug für einen Kamin/Kachelofen verwenden und das Brennwertgerät benötigt einen neuen Zug. Dieser wird entweder an der Außenwand hochgeführt, oder im Inneren des Hauses. Bei einer Innenführung muss der Schacht F 30 beständig sein. Dieses wird z.B. von einer 4 cm starken YTONG-Wand erfüllt. Das Abgasrohr des Brennwertgerätes hat 70 mm Durchmesser, muss aber 30 mm rundherum Wandabstand haben. Das heißt mein Schacht hat 70 mm + 30 mm + 30 mm + 50 mm YTONG (Serienmaß) = 180 mm.
    So dann suche ich mir durch mein Haus mal einen Weg nach oben für das Brennwertgerät!
  7. LAS: Luft-Abgas-System – Funktion & Kondensat-Ableitung erklärt

    Abgase, nicht Wasserdampf!
    Lieber Herr Bernhard Kohberger,
    wie der Name schon sagt:
    LAS = Luft  -  Abgas  -  System
    und nicht Wasserdampf! Sie verwechseln das mit bei Brennwertgeräten durch Abkühlung der Abgase anfallende und abzuleitende Kondensat. Dieses geht in die Kanalisation und nicht zum Schornstein hinaus.
    Wie so ein LAS aussieht, können Sie sich hier ansehen:

    Grüße,
    Harry

    • Name:
    • Herr HarRos
  8. Brennwert Abluft: Zusammensetzung – Außenwand-Lösung oft sinnvoll!

    ich möchte mit Ihnen
    nicht über die Zusammensetzung der Brennwert-Abluft diskutieren, lieber Herr Harros, zumal ich auch nirgends geschrieben habe, dieselbe bestünde NUR aus Wasserdampf: wer lesen kann, ist im Vorteil!
    Der Kern meiner Aussage war, dass es in vielen Fällen sinnvoll sein kann, das LAS direkt durch die Außenwand zu führen.
    Das wurde von einem Mitschreiber (Experte?) bestritten und von mir noch einmal bewiesen.
    Punkt.
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kaminsanierung: Brennwertgerät & Holzofen an einem Kaminzug – Machbarkeit?

    💡 Kernaussagen: Die Kombination von Brennwertgerät und Holzofen an einem gemeinsamen Kaminzug ist in der Regel nicht möglich, da unterschiedliche Abgasanlagen erforderlich sind. Brennwertkessel benötigen Niedertemperatur-Abgasanlagen, oft aus Kunststoff, während Holzöfen hohe Abgastemperaturen erzeugen. Eine separate Abgasführung über Dach oder eine LAS-Lösung für das Brennwertgerät sind gängige Alternativen. Die Einhaltung lokaler Vorschriften und die Beratung durch einen Kaminkehrer sind entscheidend.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Kaminsanierung: Zwei Züge im Kamin – Nicht möglich! Info vom Kaminkehrer ist die Installation von zwei Zügen in einem bestehenden Kaminzug in der Regel nicht möglich. Dies bedeutet, dass für ein Brennwertgerät ein neuer Zug benötigt wird.

    ✅ Zusatzinfo: Eine mögliche Alternative zur Schornsteinsanierung ist die Nutzung eines LAS (Luft-Abgas-System) für das Brennwertgerät, wie im Beitrag Brennwertgerät: LAS-System – Direkte Außenwand-Abgasführung möglich beschrieben. Hierbei wird das Abgas direkt durch die Außenwand abgeleitet, was technisch unbedenklich ist, aber die Zustimmung des lokalen Gasversorgers erfordert.

    🔴 Risiko: Es ist wichtig zu beachten, dass das Abgas eines Brennwertkessels kein reiner Wasserdampf ist und über Dach abgeleitet werden muss, wie im Beitrag Brennwertkessel Abgas: Kein Wasserdampf – Ableitung über Dach erforderlich klargestellt wird. Eine Verwechslung mit Brennstoffzellen ist hierbei möglich.

    👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie einen qualifizierten Kaminkehrer, um die spezifischen Anforderungen und Möglichkeiten für Ihre Kaminsanierung zu prüfen. Berücksichtigen Sie die Informationen aus den Beiträgen Kaminzug: Brennwertkessel & Holzofen – Getrennte Abgasanlagen! und LAS: Luft-Abgas-System – Funktion & Kondensat-Ableitung erklärt, um die beste Lösung für Ihre Situation zu finden.

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