Vollziegelmauerwerk Innendämmung: Porenbeton mit Luftschicht – Risiken, Alternativen, Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit einer Innendämmung von Vollziegelmauerwerk mit Porenbeton und einer Luftschicht. Wichtige Aspekte sind die Wahl des Dämmstoffs, die Luftdichtigkeit der Konstruktion und die Vermeidung von Feuchtigkeitsproblemen. Die korrekte Ausführung der Anschlüsse an Boden, Decke und Dach ist entscheidend für den Erfolg der Sanierung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Vollziegelmauerwerk Innendämmung: Porenbeton mit Luftschicht – Risiken, Alternativen, Kosten?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Keine Ausführung einer Innendämmung mit künstlicher Luftschicht und Bohrungen – dies verstößt gegen bauphysikalische Grundregeln und birgt unmittelbares Schimmel- und Bauschadensrisiko.
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Planung ist ein nach DINAbk. EN ISO 13788 und 10211 validierter Feuchtenachweis (Glaser-Verfahren und dynamische Simulation) durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater (§21 GEG) zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Eine Dampfsperre ist bei dieser Konstruktion nicht ausreichend – vielmehr ist eine kapillaraktive, diffusionsoffene Systemlösung (z. B. Holzfaserplatte mit Kalkputz) fachlich vorgeschrieben.
⚠️ WICHTIG: Alle Anschlüsse (Boden, Decke, Fensterlaibung) müssen als echte Wärmebrücken detailliert saniert werden – bloße Entfernung der Innenwände eliminiert keinerlei Kältebrücke.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile den beschriebenen Aufbau einer Innendämmung mit Vorsicht. Eine Innendämmung von Vollziegelmauerwerk mit Porenbeton und einer Luftschicht kann problematisch sein, wenn sie nicht fachgerecht ausgeführt wird.
🔴 Gefahr: Eine unkontrollierte Luftschicht kann zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen, da warme, feuchte Innenluft in die Luftschicht gelangen und dort kondensieren kann. Dies gilt besonders bei einem Altbau mit Vollziegelmauerwerk, da dieses diffusionsoffen ist.
Ich empfehle folgende Punkte zu beachten:
- Dampfsperre: Eine sorgfältig ausgeführte Dampfsperre auf der Innenseite ist entscheidend, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dämmschicht zu verhindern.
- Belüftung: Wenn eine Luftschicht vorhanden ist, muss diese ausreichend belüftet sein, um Feuchtigkeit abzuführen. Allerdings ist eine Belüftung bei Innendämmung kritisch zu betrachten, da sie die Dämmwirkung reduzieren kann.
- Taupunkt: Die Lage des Taupunkts innerhalb der Konstruktion muss berechnet werden, um sicherzustellen, dass keine Kondensation innerhalb der Dämmschicht auftritt.
- Materialien: Die verwendeten Materialien sollten diffusionsoffen sein, um Feuchtigkeitstransport zu ermöglichen. Porenbeton ist diffusionsoffen, aber die Kombination mit einer Dampfsperre erfordert besondere Sorgfalt.
Ich rate von einer Ausführung ohne detaillierte bauphysikalische Berechnung ab. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Bauschäden und gesundheitlichen Problemen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem erfahrenen Energieberater oder Bauphysiker beraten, um eine individuell angepasste und sichere Lösung für Ihr Vollziegelmauerwerk zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Aufbau einer Innendämmung mit 80 mm Kerndämmung, einer 2 cm Luftschicht und 17,5 cm Porenbeton als Vorsatzschale stellt eine ungewöhnliche und potenziell riskante Konstruktion dar. Die Kombination aus einer Luftschicht und einer massiven Vorsatzschale aus Porenbeton ist bauphysikalisch komplex und weicht von bewährten Systemen ab. Die geplanten Bohrungen zur Belüftung des Hohlraums sind ein kritisches Detail, da sie die Funktion der Luftschicht als Hinterlüftungsebene sicherstellen sollen, jedoch auch neue Risiken bergen.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der unkontrollierten Feuchteanreicherung innerhalb der Konstruktion. Die Luftschicht zwischen Dämmung und Altmauerwerk kann durch Konvektion feuchte Raumluft ansaugen, die dann an der kalten Außenwand kondensiert. Die Bohrungen alle 2 Meter sind für eine ausreichende und dauerhafte Hinterlüftung in der Regel völlig unzureichend und können zu einem Stau feuchter Luft führen. Dies begünstigt massiv Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung im Inneren der Wand, was langfristig zu Bauschäden und Gesundheitsrisiken führt.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung, dass durch das Entfernen der Innenwände keine Kältebrücken mehr vorhanden seien, ist irreführend. Die Anschlüsse der neuen Vorsatzschale an Boden, Decke und Fensterlaibungen stellen weiterhin potenzielle Wärmebrücken dar. Zudem wird die bauphysikalische Funktion der gesamten Konstruktion durch die unzureichende Hinterlüftung und die massive, wärmespeichernde Porenbetonschicht negativ beeinflusst.
➕ Ergänzung: Bewährte Alternativen für die Innendämmung von Vollziegelmauerwerk sind diffusionsoffene Dämmstoffe wie Holzfaser- oder Kalziumsilikatplatten, die direkt auf das Mauerwerk geklebt werden. Diese Systeme sind kapillaraktiv und können Feuchtigkeit puffern und nach innen abgeben. Eine aufwendige Luftschicht mit Bohrungen ist bei diesen Systemen nicht erforderlich. Die Kosten für eine fachgerechte Innendämmung sind hoch, da sie eine sorgfältige Planung und Ausführung aller Anschlüsse erfordert.
👉 Handlungsempfehlung: Von der beschriebenen Konstruktion ist dringend abzuraten. Beauftragen Sie einen unabhängigen Bauphysiker oder Energieberater mit der Erstellung eines detaillierten Feuchtenachweises (Glaser-Verfahren) und der Planung einer fachgerechten Innendämmung. Lassen Sie sich mehrere Angebote für bewährte Systeme (z.B. Holzfaser oder Kalziumsilikat) von spezialisierten Fachbetrieben einholen. Nur so können Sie teure Folgeschäden und Gesundheitsrisiken durch Schimmel vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Innendämmung mit Porenbetonwand, 2 cm Luftschicht und gebohrten Belüftungsöffnungen im Vollziegelmauerwerk stellt ein hochriskantes bauphysikalisches Konzept dar, das gravierende Feuchteschäden begünstigt.
🔴 Gefahr: Die künstlich eingebrachte Luftschicht zwischen Dämmung und Mauerwerk führt bei fehlender kontrollierter Luftführung zu konvektiver Feuchteanreicherung und Kondensatbildung im Mauerwerk – besonders im Winter, wenn die Außenseite stark auskühlt und die Innenseite durch die Dämmung stark erwärmt wird.
🔴 Gefahr: Die 50-mm-Bohrungen alle 2 m reichen keinesfalls aus, um eine ausreichende, gleichmäßige und druckneutrale Luftzirkulation sicherzustellen; vielmehr entstehen lokale Stagnationszonen, in denen Feuchte kondensiert und langfristig zu Salzausblühungen, Putzabplatzungen und mikrobiellem Wachstum führt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Entfernung aller Innenwände Kältebrücken eliminiert, ist irreführend – die Außenwand selbst bleibt als primäre Wärmebrücke wirksam, und die neue Konstruktion verstärkt die thermische Trennung zwischen Innenraum und Mauerwerk, was die Oberflächentemperatur der Mauerwerk-Innenseite weiter senkt und Kondensationsrisiko erhöht.
➕ Ergänzung: Ein funktionierendes Innendämmkonzept erfordert entweder eine diffusionsoffene, kapillaraktive Schicht (z. B. Kalkputz auf mineralischer Dämmung) oder eine luftdichte, dampfbremsende Ebene mit nachweislich kontrollierter Feuchterückführung – beides ist bei der beschriebenen Luftschicht-Konstruktion nicht gegeben.
➕ Ergänzung: Die Kombination aus Kerndämmung und Porenbetonwand erzeugt eine komplexe Schichtfolge mit stark unterschiedlichen Diffusionswiderständen (μ-Werten), die zu unvorhersehbaren Feuchteverläufen führt – eine bauphysikalische Simulation nach DIN EN ISO 13788 und 10211 ist zwingend erforderlich, bevor solch eine Maßnahme geplant wird.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, dass diese Konstruktion "bauphysikalisch machbar" sei, ist grundlegend falsch – sie widerspricht den etablierten Prinzipien der Feuchteschutztechnik und wird von allen anerkannten Fachrichtlinien (z. B. BSI-Merkblatt "Innendämmung", DIN 4108-3) ausdrücklich abgelehnt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (nach §21 GEG) oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz, der eine detaillierte bauphysikalische Risikoanalyse inkl. Tauwasser- und Schimmelrisikoberechnung durchführt – vor jeglicher Umsetzung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die beschriebene Konstruktion mit Luftschicht + Porenbeton als bauphysikalisch nicht tragfähig und identifizieren Schimmel und Feuchteschäden als unmittelbare Gefahr.
- Alle fordern zwingend eine bauphysikalische Berechnung (Glaser-Verfahren / DIN EN ISO 13788) vor Planung.
- Alle lehnen die Behauptung ab, dass „Entfernung der Innenwände Kältebrücken eliminiert“ – stattdessen wird auf verbleibende Anschlussstellen hingewiesen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwägt – mit Einschränkung – eine Luftschicht mit ausreichender Belüftung, während DeepSeek und Qwen jegliche Luftschicht bei Innendämmung als grundsätzlich ungeeignet einstufen.
- GoogleAI betont die Rolle der Dampfsperre, während DeepSeek und Qwen klar auf kapillaraktive, diffusionsoffene Systeme (Holzfaser, Kalziumsilikat) als einzige sichere Alternative verweisen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek nennt konkrete bewährte Alternativen (Holzfaser-, Kalziumsilikatplatten) und kritisiert die Kosten-Nutzen-Relation der Luftschicht-Variante.
- Qwen ergänzt die Forderung nach dynamischer Simulation (DIN EN ISO 10211), verweist auf divergierende μ-Werte und zitiert explizit die Ablehnung durch BSI-Merkblatt und DIN 4108-3.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt klar: „Die Behauptung, dass diese Konstruktion bauphysikalisch machbar sei, ist grundlegend falsch“ – ein klare, nicht abgeschwächte Ablehnung, die von GoogleAI (das noch „mit Vorsicht“ und „bei fachgerechter Ausführung“ argumentiert) nicht geteilt wird. DeepSeek und Qwen sind hier im Konsens – Vorsichtsprinzip entscheidet: ❌ Widerspruch zugunsten der strengeren Einschätzung (Qwen/DeepSeek).
👉 Empfehlung: Die sicherste, gesetzeskonforme und fachlich anerkannte Vorgehensweise folgt den Richtlinien des BSI-Merkblatts „Innendämmung“ und DIN 4108-3: Verzicht auf Luftschicht und Einsatz kapillaraktiver Systeme mit nachweislichem Feuchtenachweis – wie von DeepSeek und Qwen formuliert.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Luftschicht bei Innendämmung ❌ Widerspruch GoogleAI sieht theoretisch eine Möglichkeit unter strengen Voraussetzungen, DeepSeek & Qwen lehnen sie grundsätzlich ab – Konsens: Nicht zulässig. Feuchterisiko / Schimmel ✅ Konsens Alle drei Modelle identifizieren unkontrollierte Feuchteanreicherung, Kondensation in der Luftschicht und Schimmelbildung als zentrales, unvermeidbares Risiko. Erforderliche Prüfung ✅ Konsens Gemeinsame Forderung nach Glaser-Nachweis (DIN EN ISO 13788) und dynamischer Simulation (DIN EN ISO 10211) durch Fachkraft. Sichere Alternativen ⚠️ Abwägung GoogleAI erwägt Dampfsperren-Lösungen; DeepSeek & Qwen bestimmen kapillaraktive Systeme (Holzfaser/Kalziumsilikat) als einzige fachlich gesicherte Alternative – Konsens im Sinne der Sicherheit: Kapillaraktive Systeme. Kältebrücken durch Innenwand-Entfernung ✅ Konsens Alle Modelle widerlegen die Annahme einer Kältebrücken-Eliminierung – Anschlüsse bleiben relevante Wärmebrücken und müssen fachgerecht saniert werden. 👉 Handlungsempfehlung: Die beschriebene Konstruktion darf nicht umgesetzt werden. Stattdessen ist eine fachlich geprüfte, kapillaraktive Innendämmung mit zertifiziertem Feuchtenachweis zu wählen – unter Einbindung eines unabhängigen Bauphysikers oder §21-GEG-Energieberaters.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unkontrollierte Kondensation in der Luftschicht Langfristige Schimmelbildung, gesundheitliche Schäden, Sanierungskosten ab 15.000 €+ 🔴 Risiko Fehlende dynamische Feuchtesimulation Unvorhersehbare Feuchteverläufe, Tauwasserausfall in der Altmauerwerksschale, Putzabbröckelung 🔴 Risiko Unzureichende Belüftung (50-mm-Bohrungen alle 2 m) Lokale Feuchtestauzonen, Salzausblühungen, mikrobieller Befall im Mauerwerk 🔴 Risiko Ungeschützte Anschlüsse (Boden/Decke/Fenster) Stark reduzierte Oberflächentemperatur, Oberflächenkondensation, Schimmelpilzwachstum an Rahmenecken 🔴 Risiko Verstoß gegen BSI-Merkblatt „Innendämmung“ und DIN 4108-3 Keine Förderfähigkeit (BEGAbk.), Haftungsrisiko bei Schäden, ggf. Versicherungsleistungsausschluss ✅ Chance Einsatz kapillaraktiver Dämmstoffe (Holzfaser/Kalziumsilikat) Feuchtepufferung, hohe Wohnkomfortverbesserung, Förderfähigkeit nach BEG, langfristige Schadensfreiheit ✅ Chance Professionelle bauphysikalische Planung vor Ausführung Vermeidung von Folgeschäden, Sicherstellung der Dämmeffizienz, dokumentierter Nachweis für Versicherung & Förderung ✅ Chance Erstellung eines detaillierten Feuchtenachweises (Glaser + ISO 10211) Rechtssichere Entscheidungsgrundlage, Nachweis der bauphysikalischen Korrektheit, Absicherung gegenüber Behörden ✅ Chance Verwendung mineralischer, nicht-brennbarer Dämmstoffe Erhöhte Brandsicherheit im Altbau, Erfüllung von Anforderungen an Fluchtwege, höhere Wertstabilität ✅ Chance Fachgerechte Sanierung aller Anschlüsse mit Wärmebrückenkatalog Realistische Energieeinsparung (nicht nur berechnet), Vermeidung von lokalen Schäden, langfristiger Wert erhalt Orientierungshilfen
- Keine weitere Planung oder Ausführung starten: Stoppen Sie alle Vorarbeiten zur beschriebenen Luftschicht-Konstruktion – sie ist bauphysikalisch ungeeignet und rechtlich riskant.
- Fachlichen Feuchtenachweis in Auftrag geben: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Energieberater (nach §21 GEG) oder staatlich anerkannten Bauphysiker mit der Erstellung eines Glaser-Nachweises und einer dynamischen Feuchtesimulation nach DIN EN ISO 10211.
- Alternative Systeme anfragen: Fordern Sie von mindestens drei spezialisierten Innendämm-Fachbetrieben detaillierte Angebote für kapillaraktive Systeme (z. B. 60 mm Holzfaserplatte mit diffusionsoffenem Kalkputz) inkl. Anschlussplanung.
- Wärmebrücken-Check durchführen: Lassen Sie alle Anschlussstellen (Boden, Decke, Fensterlaibungen, Ecken) durch den Bauphysiker bewerten und in den Anschlussplan aufnehmen – nicht nur „rein optisch“ sanieren.
- Förderantrag vorab prüfen: Klären Sie mit dem Energieberater, ob die gewählte Alternative förderfähig ist (BEG-EM), und beantragen Sie die Förderung vor Vertragsabschluss mit dem Handwerker.
- Fachgerechte Dokumentation anlegen: Sammeln Sie alle Gutachten, Materialzertifikate, Ausführungspläne und Abnahmeprotokolle – diese sind zwingend für Versicherung, Förderung und künftigen Verkauf.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Vollziegelmauerwerk
- Ein Mauerwerk, das aus Vollziegeln besteht, d.h. Ziegel ohne Hohlräume. Es ist diffusionsoffen, aber weniger wärmedämmend als moderne Mauerwerksarten.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerwerk, Altbau - Porenbeton
- Ein leichter, diffusionsoffener Baustoff mit guten Wärmedämmeigenschaften. Er wird oft für Innenwände verwendet.
Verwandte Begriffe: Ytong, Gasbeton, Dämmstoff - Luftschicht
- Ein Hohlraum zwischen zwei Bauteilen. Bei Innendämmung kann eine unkontrollierte Luftschicht zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
Verwandte Begriffe: Hinterlüftung, Kondensation, Schimmel - Dampfsperre
- Eine Folie oder Beschichtung, die das Eindringen von Wasserdampf in die Dämmschicht verhindern soll.
Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Feuchtigkeitssperre, Baufolie - Diffusionsoffen
- Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen.
Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Feuchtetransport - Taupunkt
- Die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, relative Feuchte - Kältebrücke
- Ein Bereich in der Gebäudehülle mit höherer Wärmeleitfähigkeit.
Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Wärmeverlust, Kondensationsrisiko - Wärmedämmung
- Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts eines Gebäudes.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Energieeffizienz, Heizkosten
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Was ist eine Kerndämmung?
Antwort: Eine Kerndämmung ist eine Dämmmaßnahme, bei der der Hohlraum zwischen zwei Mauerschalen mit Dämmmaterial gefüllt wird. Im vorliegenden Fall wird sie jedoch als Dämmung INNEN verwendet, was unüblich ist. - Frage: Warum ist eine Luftschicht bei Innendämmung problematisch?
Antwort: Eine unkontrollierte Luftschicht kann zu Kondensation führen, da warme Innenluft eindringen und an kälteren Oberflächen kondensieren kann. Dies kann Schimmelbildung begünstigen. - Frage: Was bedeutet diffusionsoffen?
Antwort: Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk abzuführen und Schimmelbildung zu vermeiden. - Frage: Was ist eine Dampfsperre und wozu dient sie?
Antwort: Eine Dampfsperre ist eine Folie oder Beschichtung, die das Eindringen von Wasserdampf in die Dämmschicht verhindern soll. Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht. - Frage: Was ist der Taupunkt?
Antwort: Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Bei der Planung einer Dämmung muss sichergestellt werden, dass der Taupunkt nicht innerhalb der Dämmschicht liegt. - Frage: Welche Alternativen gibt es zur Innendämmung mit Porenbeton?
Antwort: Alternativen sind z.B. Calciumsilikatplatten, Holzfaserplatten oder Mineralschaumplatten. Diese Materialien sind diffusionsoffen und können Feuchtigkeit besser regulieren. - Frage: Was sind Kältebrücken?
Antwort: Kältebrücken sind Bereiche in der Gebäudehülle, die eine höhere Wärmeleitfähigkeit aufweisen als die umliegenden Bauteile. Sie führen zu Wärmeverlusten und können Kondensation begünstigen. - Frage: Warum ist eine bauphysikalische Berechnung wichtig?
Antwort: Eine bauphysikalische Berechnung stellt sicher, dass die Dämmkonstruktion funktioniert und keine Feuchtigkeitsprobleme entstehen. Sie berücksichtigt alle relevanten Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Materialeigenschaften.
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Wie man Schimmelbildung durch richtiges Lüften vermeidet. - Energieberatung für Altbausanierung
Professionelle Hilfe bei der Planung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen.
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Porenbeton Innendämmung: Dämmstoffwahl & Luftdichtigkeit
Nachfragen
Welcher Dämmstoff wurde verwendet und wie wurde der Dämmstoff an der nachträglich zu mauernden Porenbetonwand befestigt?Grundsätzlich sicher eine gute Idee. Bleiben knifflige Details in Sachen Luftdichtigkeit:
- neue Wand ist nur innenseitig geputzt und glit somit nicht als luftdicht
- Anschlüsse zu Boden, Decken und Dach sind ebenfalls ordentlich zu planen
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Meines Wissens nach wurde ISOVER Kerndämmung ...
Meines Wissens nach wurde ISOVER Kerndämmung verwendet, genaues ist mir nicht bekannt. Ansonsten wurde, da es sich um einen Altbau handelt der Boden ausgestemmt und auf den Rohfußboden aufgemauert. Dann wurde neuer Estrich eingebracht. Es wurde bis unter die alte Rohdecke bzw. Balckenlage hochgemauert und dann wurde eine neue Decke aus Gipskartonplatten eingezogen. Der Dämmstoff wurde mit den handelsüblichen Maueranckern für Dämmung wie sonst auch befestigt. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Vollziegelmauerwerk Innendämmung mit Porenbeton: Machbarkeit & Details
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit einer Innendämmung von Vollziegelmauerwerk mit Porenbeton und einer Luftschicht. Wichtige Aspekte sind die Wahl des Dämmstoffs, die Luftdichtigkeit der Konstruktion und die Vermeidung von Feuchtigkeitsproblemen. Die korrekte Ausführung der Anschlüsse an Boden, Decke und Dach ist entscheidend für den Erfolg der Sanierung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie die Details zur Luftdichtigkeit, wie im Beitrag Porenbeton Innendämmung: Dämmstoffwahl & Luftdichtigkeit beschrieben. Eine unzureichende Luftdichtigkeit kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
✅ Zusatzinfo: Im Altbau wurde ISOVER Kerndämmung verwendet und auf den Rohfußboden aufgemauert, wie im Beitrag ISOVER Kerndämmung: Details zum Aufbau im Altbau erläutert. Die neue Decke wurde aus Gipskartonplatten eingezogen.
🔧 Praktische Umsetzung: Die Befestigung des Dämmstoffs an der Porenbetonwand erfolgt mit Mauerankern. Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung, um Kältebrücken zu vermeiden und eine optimale Dämmwirkung zu erzielen. Die Belüftungsbohrungen im Vollziegelmauerwerk sollten fachgerecht ausgeführt werden, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung einer Innendämmung mit Porenbeton sollte eine detaillierte bauphysikalische Berechnung erfolgen, um Risiken wie Taupunktverschiebung und Feuchtigkeitsansammlung zu minimieren. Ziehen Sie einen Fachmann für Altbausanierung hinzu, um eine fachgerechte Planung und Ausführung sicherzustellen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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