Öffentliche Straße entwidmen & kaufen: Vorgehen, Nachbarzustimmung & Parkhausbau?

In diesem Forum sind Sie: Bauplanung / Baugenehmigung

Öffentliche Straße entwidmen & kaufen: Vorgehen, Nachbarzustimmung & Parkhausbau?

Ich brauche die Zustimmung aller meiner Nachbarn, will das GS von der Stadt kaufen und dort Parkhaus errichten.
Ich suche jemanden der sich mit dem Thema auskennt. Ich brauche vorgehensweisen, speziell den Umgang mit Behörden bzw. Nachbarn:
Rechtlich gut ausformulierte Zustimmung des Nachbarn mit Bezug auf Gesetzestext.
Kann mit jemand Tipps geben?
Danke Anke 😉
  • Name:
  • Michael Heber
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Eine ungenehmigte Inanspruchnahme oder Bebauung einer öffentlichen Straße ist strafbar (§ 30 Abs. 1 StVO) und führt zu Zwangsgeldern, Abrissanordnungen sowie Haftungsrisiken.

    🔴 KRITISCH: Die Entwidmung einer Straße darf ausschließlich durch die zuständige Straßenbaubehörde erfolgen – ein privater „Kauf“ ohne formelles Entwidmungsverfahren ist rechtswidrig.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Verkauf des entwidmeten Grundstücks durch die Stadt ist grundsätzlich nur im Wege der Ausschreibung oder zu mindestens Marktwert zulässig – ein direkter Privatverkauf ist in der Regel rechtswidrig.

    ⚠️ WICHTIG: Die Zustimmung von Nachbarn ist rechtlich nicht ausreichend; entscheidend ist allein die hoheitliche Entscheidung der Straßenbaubehörde nach öffentlichen Interessen und städtebaulicher Prüfung.

    ⚠️ WICHTIG: Selbst bei erfolgreicher Entwidmung ist eine gesonderte Baugenehmigung für das Parkhaus zwingend – diese setzt u. a. Prüfung von Brandschutz, Entwässerung, Lärmschutz und Barrierefreiheit voraus.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um eine öffentliche Straße zu entwidmen und das Grundstück für den Bau eines Parkhauses zu erwerben, sind mehrere Schritte notwendig. Ich empfehle Ihnen, sich zunächst einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu verschaffen.

    Vorgehensweise:

    • Antragstellung: Stellen Sie einen formellen Antrag auf Entwidmung der Straße bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung.
    • Begründung: Legen Sie im Antrag detailliert dar, warum die Entwidmung im öffentlichen Interesse liegt oder keine öffentlichen Belange entgegenstehen. Der Bau eines Parkhauses kann ein Argument sein, wenn dadurch z.B. Parkplatzmangel behoben wird.
    • Nachbarzustimmung: Die Zustimmung der Nachbarn ist oft erforderlich. Eine rechtlich gut ausformulierte Zustimmungserklärung sollte beinhalten:
      • Genaue Bezeichnung des Grundstücks
      • Einverständniserklärung zur Entwidmung und zum geplanten Bauvorhaben
      • Verzicht auf eventuelle Einwendungen
      • Unterschrift und Datum
    • Behördenabstimmung: Stimmen Sie sich eng mit den zuständigen Behörden (Bauamt, Straßenbauamt) ab. Klären Sie alle relevanten Fragen im Vorfeld.
    • Kaufvertrag: Nach der Entwidmung können Sie das Grundstück von der Stadt erwerben. Achten Sie auf eine detaillierte Ausgestaltung des Kaufvertrags.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Anwalt für Verwaltungsrecht und/oder Baurecht hinzu, um den Prozess rechtssicher zu gestalten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt den Plan, eine öffentliche Straße zu entwidmen, von der Stadt zu kaufen und darauf ein Parkhaus zu errichten. Dies ist ein komplexes, mehrstufiges Verfahren mit erheblichen rechtlichen und planerischen Hürden.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass die Zustimmung der Nachbarn erforderlich ist, ist grundsätzlich richtig. Bei einer Umwidmung und Bebauung einer öffentlichen Fläche sind die Eigentümer angrenzender Grundstücke in der Regel zu beteiligen, insbesondere wenn ihre Erschließungsrechte oder ihr Lichtraumprofil beeinträchtigt werden.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass die Zustimmung aller Nachbarn notwendig ist, ist zu pauschal. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Betroffenheit. Nur Nachbarn, deren Rechte (z.B. Wegerecht, Grenzabstand, Immissionsschutz) tatsächlich beeinträchtigt werden, müssen zustimmen. Eine pauschale Zustimmung aller ist rechtlich nicht erforderlich.

    ➕ Ergänzung: Der entscheidende erste Schritt ist die Prüfung, ob die Straße überhaupt entwidmet werden kann. Dies erfordert ein formelles Verfahren nach dem Straßen- und Wegegesetz des jeweiligen Bundeslandes. Die Stadt muss nachweisen, dass kein öffentliches Verkehrsbedürfnis mehr besteht. Parallel ist eine Bauleitplanung (Änderung des Bebauungsplans) notwendig, um ein Parkhaus zu ermöglichen.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der Unterschätzung der rechtlichen Komplexität. Ein privater Parkhausbau auf einer ehemaligen öffentlichen Fläche ist ein hochspekulatives Vorhaben. Ohne vorherige Klärung der Erschließung (Zufahrt, Ver- und Entsorgung) und der Baurechte (Stellplatzsatzung, Brandschutz) droht das Projekt zu scheitern. Zudem können Nachbarn gegen die Baugenehmigung klagen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit Spezialisierung auf Bau- und Straßenrecht. Lassen Sie vorab eine Machbarkeitsstudie erstellen, die die Entwidmungschancen, die Bauleitplanung und die Wirtschaftlichkeit prüft. Verhandeln Sie mit der Stadtverwaltung erst nach dieser rechtlichen Vorprüfung. Die Zustimmungserklärungen der Nachbarn sollten von einem Rechtsanwalt formulieren lassen, der die konkreten Betroffenheiten juristisch sauber definiert.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Entwidmung einer öffentlichen Straße ist ein komplexes, hoheitliches Verwaltungsverfahren, das ausschließlich von der zuständigen Straßenbaubehörde (meist die Gemeinde oder Stadt) im Einklang mit Straßen- und Bauordnungsrecht durchgeführt werden darf — Privatpersonen können eine Straße nicht einfach "kaufen" oder umwidmen.

    🔴 Gefahr: Ein versuchter Eigenbau oder die ungenehmigte Inanspruchnahme einer öffentlichen Verkehrsfläche stellt eine strafbare Sachbeschädigung bzw. eine Ordnungswidrigkeit nach § 30 Abs. 1 StVO dar und kann zu Zwangsgeldern, Abrissanordnungen sowie Haftungsrisiken für Dritte führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Zustimmung der Nachbarn ist rechtlich weder ausreichend noch entscheidend — maßgeblich ist allein die Entscheidung der Straßenbaubehörde, die eine Entwidmung nur bei Vorliegen öffentlicher Interessen (z. B. städtebauliche Neuordnung) und nach umfassender Prüfung zulässt.

    ➕ Ergänzung: Selbst bei erfolgter Entwidmung unterliegt der Grundstückserwerb strengen Vorgaben: Die Stadt muss den Verkauf im Wege der Ausschreibung oder mindestens nach Marktwert erbringen; ein Privatverkauf ohne Ausschreibung ist in der Regel rechtswidrig.

    🔴 Gefahr: Der geplante Parkhausbau würde zudem eine baurechtliche Genehmigung erfordern — bei einer ehemaligen Straßenfläche ist oft eine zusätzliche Prüfung auf Bodenversiegelung, Entwässerung, Lärmschutz und barrierefreien Zugang notwendig, die bei Nichtbeachtung zu Rückbauanordnungen führen kann.

    ✅ Zustimmung: Die Suche nach einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht oder einem zertifizierten Gutachter für Grundstücks- und Verkehrsrecht ist vollkommen angemessen und dringend geboten — dies entspricht der fachlich korrekten Vorgehensweise.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht sowie die zuständige Straßenbaubehörde und das Bauamt — eine verbindliche Aussage zur Entwidmungsmöglichkeit, zum Verkauf und zur Bauzulassung darf ausschließlich von diesen Stellen erteilt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass ein Fachanwalt für Verwaltungs- oder Baurecht unverzüglich zu beauftragen ist – dies ist der einzige gemeinsame, unbestrittene Handlungskern.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI stellt Nachbarzustimmung als „häufig erforderlich“ dar; DeepSeek relativiert dies auf „nur bei konkreter Rechtsbeeinträchtigung“; Qwen stellt klar, dass Nachbarzustimmung „rechtlich weder ausreichend noch entscheidend“ ist – hier dominiert die strengere, rechtskonforme Einschätzung von Qwen.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen ergänzen entscheidend, dass eine Änderung des Bebauungsplans (Bauleitplanung) zwingend erforderlich ist – GoogleAI erwähnt dies nicht. Qwen fügt die Ausschreibungspflicht beim Verkauf hinzu – ein Aspekt, den alle anderen Modelle auslassen.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert, dass ein Kaufvertrag „nach der Entwidmung“ möglich ist; Qwen stellt explizit klar, dass „Privatpersonen eine Straße nicht einfach kaufen oder umwidmen können“ – dieser Widerspruch wird zugunsten von Qwens rechtsstaatlicher Lesart (hoheitliches Verwaltungsverfahren) aufgelöst.

    👉 Empfehlung: Die sicherste und rechtskonforme Vorgehensweise folgt Qwens Schwerpunkt: Kein eigenständiges Handeln vor behördlicher Klärung; keine Annahme von Zustimmungen als Ersatz für hoheitliche Entscheidungen; keine Annahme eines „Kaufs“ ohne Ausschreibung oder Marktwertprüfung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Entwidmungsbefugnis❌ WiderspruchNur die Straßenbaubehörde darf entwidmen (Qwen) – kein privater „Kauf“ (GoogleAI irreführend, DeepSeek unklar)
    Nachbarzustimmung⚠️ AbwägungNicht entscheidend, nicht ausreichend; ggf. nur bei konkreter Rechtsbeeinträchtigung (Qwen & DeepSeek, GoogleAI zu pauschal)
    Baurechtliche Genehmigung✅ KonsensStets erforderlich – inkl. Brandschutz, Entwässerung, Lärmschutz (alle drei Modelle)
    Fachanwalt✅ KonsensUnverzügliche Beauftragung eines Fachanwalts für Verwaltungsrecht ist zwingend (alle drei Modelle)
    Verkaufsverfahren⚠️ AbwägungStädtischer Verkauf muss Ausschreibung oder mindestens Marktwert entsprechen (Qwen; GoogleAI & DeepSeek nicht erwähnt)

    👉 Handlungsempfehlung: Beginnen Sie ausschließlich mit einem formellen Schriftwechsel an die zuständige Straßenbaubehörde und das Bauamt – kein eigenes Handeln, keine Verhandlungen, keine Zustimmungserklärungen vor einer rechtsverbindlichen Aussage durch die Behörde.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStrafbare Sachbeschädigung durch ungenehmigte Inanspruchnahme der StraßeAbbruchanordnung, Zwangsgeld, Schadensersatzansprüche, Haftungsrisiko für Dritte
    🔴 RisikoFehlende Entwidmung trotz Nachbarzustimmung oder VerhandlungenProjekt platzt vollständig; bereits getätigte Aufwendungen (Rechtsberatung, Planung) verloren
    🔴 RisikoVerstoß gegen Ausschreibungsrecht beim GrundstückskaufRechtswidriger Kaufvertrag, Rückabwicklung, Schadensersatzansprüche der Stadt
    🔴 RisikoNachbarrechtsklage gegen Baugenehmigung wegen Immissionen oder ErschließungsbeeinträchtigungGerichtliche Aufhebung der Genehmigung, baurechtliches Verbot des Parkhauses
    🔴 RisikoFehlende Anpassung der Bauleitplanung (Bebauungsplanänderung)Keine Baugenehmigung möglich – selbst bei Entwidmung bleibt das Grundstück „nicht baureif“
    ✅ ChanceStädtebauliche Neuordnung mit hoher Akzeptanz bei BehördenErhöhte Entwidmungschancen, wenn Parkhaus als stadtentwicklerisches Ziel gilt (z. B. Verkehrsentlastung)
    ✅ ChanceLangfristige Wertsteigerung durch hochwertige, zentral gelegene Parkhaus-InfrastrukturKommunale und private Nutzenmaximierung bei nachhaltiger, barrierefreier Planung
    ✅ ChanceNutzung der Erschließungsinfrastruktur (bestehende Zufahrten, Kanal, Strom)Reduzierte Erschließungskosten und kürzere Bauzeit
    ✅ ChanceIntegration von Photovoltaik- oder LadeinfrastrukturErhöhte Förderfähigkeit, Differenzierung im Mietmarkt, zukunftsfähiger Standort
    ✅ ChanceAusweisung als „öffentlich gefördertes Parkhaus“ im Rahmen einer Mobilitätswende-StrategieMöglichkeit von Subventionen, beschleunigten Genehmigungsverfahren, stärkerer politischer Rückendeckung

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Behördenkontaktierung: Schreiben Sie ein formelles Schreiben an die zuständige Straßenbaubehörde (meist Stadtverwaltung, Amt für Tiefbau oder Straßenbau) und das Bauamt – fragen Sie nach den konkreten Voraussetzungen, Chancen und Verfahrensschritten für eine Entwidmung dieser Straße.
    2. Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch heute einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit Nachweis von Erfahrung in Straßenrecht und Bauleitplanung – nicht einen allgemeinen Anwalt oder Notar.
    3. Machbarkeitsprüfung in Auftrag geben: Lassen Sie gemeinsam mit dem Anwalt und einem zertifizierten Gutachter für städtebauliche Entwicklung eine Machbarkeitsstudie erstellen – mit Prüfung von Entwidmungsrechten, Bebauungsplanänderungsmöglichkeit und städtebaulichem Interesse.
    4. Ausschreibungsrecht prüfen: Fordern Sie vom Anwalt eine schriftliche Prüfung, ob ein möglicher Verkauf durch die Stadt der Ausschreibungs- oder Marktwertvorschrift unterliegt – gehen Sie kein Verhandlungsgespräch über den Kaufpreis, bevor das geklärt ist.
    5. Nachbarn nicht aktiv einbinden: Unterlassen Sie jegliche Zustimmungsaktionen oder Vereinbarungen mit Nachbarn – diese sind rechtlich irrelevant und können bei späterer Klage als „Versuch der Einflussnahme“ ausgelegt werden.
    6. Bauplanung erst nach Behördenfreigabe: Beginnen Sie mit keiner architektonischen oder technischen Planung für das Parkhaus, bevor Sie eine schriftliche, rechtsverbindliche Aussage zur Entwidmungsmöglichkeit und zur zukünftigen Baurechtsfähigkeit erhalten.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Entwidmung
    Die Entwidmung ist der Verwaltungsakt, durch den eine öffentliche Sache (z.B. eine Straße) ihren Status als öffentliche Sache verliert. Dies ermöglicht eine private Nutzung der Fläche.
    Verwandte Begriffe: Widmung, Gemeingebrauch, öffentliche Sache.
    Anlieger
    Anlieger sind Eigentümer von Grundstücken, die an eine öffentliche Straße angrenzen. Sie haben bestimmte Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Straße.
    Verwandte Begriffe: Nachbar, Grundstückseigentümer, Straßenrecht.
    Baurecht
    Das Baurecht umfasst alle Gesetze und Verordnungen, die das Bauen regeln. Es beinhaltet unter anderem Vorschriften zur Bebaubarkeit von Grundstücken, zu Bauanträgen und zu Abstandsflächen.
    Verwandte Begriffe: Baugesetzbuch, Landesbauordnung, Bebauungsplan.
    Verwaltungsrecht
    Das Verwaltungsrecht regelt die Beziehungen zwischen dem Staat und seinen Bürgern. Es umfasst unter anderem das Recht der öffentlichen Sachen, das Baurecht und das Kommunalrecht.
    Verwandte Begriffe: Öffentliches Recht, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsakt.
    Straßenrecht
    Das Straßenrecht regelt die rechtlichen Verhältnisse im Zusammenhang mit öffentlichen Straßen. Es umfasst unter anderem die Widmung, die Unterhaltung und die Nutzung von Straßen.
    Verwandte Begriffe: Wegerecht, Straßenverkehrsrecht, Anliegerrecht.
    Bebauungsplan
    Ein Bebauungsplan ist ein verbindlicher Bauleitplan, der die Art und Weise der baulichen Nutzung von Grundstücken festlegt. Er wird von der Gemeinde aufgestellt und ist für alle Bürger und Behörden verbindlich.
    Verwandte Begriffe: Flächennutzungsplan, Bauleitplanung, Baurecht.
    Grundstückskaufvertrag
    Ein Grundstückskaufvertrag ist ein notariell beurkundeter Vertrag, durch den das Eigentum an einem Grundstück von einer Person auf eine andere übertragen wird. Er regelt alle wesentlichen Details des Kaufs, wie z.B. den Kaufpreis und die Zahlungsbedingungen.
    Verwandte Begriffe: Kaufvertrag, Eigentumsübertragung, Notar.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet Entwidmung einer öffentlichen Straße?
      Die Entwidmung ist der formelle Akt, durch den eine Straße ihren Status als öffentliche Verkehrsfläche verliert. Dadurch kann die Fläche einer anderen Nutzung zugeführt werden, beispielsweise dem Bau eines Parkhauses.
    2. Welche Rolle spielt die Zustimmung der Nachbarn?
      Die Zustimmung der Nachbarn ist oft entscheidend, da diese durch die Entwidmung und den Bau des Parkhauses beeinträchtigt werden könnten. Ihre Einverständniserklärung kann das Verfahren erheblich erleichtern.
    3. Welche Behörden sind in den Prozess involviert?
      In der Regel sind das Bauamt, das Straßenbauamt und die Gemeinde- oder Stadtverwaltung beteiligt. Es ist wichtig, sich frühzeitig mit allen relevanten Behörden abzustimmen.
    4. Was ist bei der Begründung des Antrags zu beachten?
      Die Begründung sollte detailliert darlegen, warum die Entwidmung im öffentlichen Interesse liegt oder keine öffentlichen Belange entgegenstehen. Der Bau eines Parkhauses kann ein valides Argument sein, wenn dadurch z.B. Parkplatzmangel behoben wird.
    5. Welche Inhalte sollte eine rechtlich sichere Zustimmungserklärung der Nachbarn enthalten?
      Die Erklärung sollte das genaue Grundstück bezeichnen, die Zustimmung zur Entwidmung und zum Bauvorhaben beinhalten, einen Verzicht auf Einwendungen enthalten sowie von allen Nachbarn unterschrieben und datiert sein.
    6. Was passiert nach der Entwidmung?
      Nach der Entwidmung kann das Grundstück von der Stadt erworben werden. Der Kaufvertrag sollte alle relevanten Details regeln, wie z.B. den Kaufpreis und die Nutzungsbedingungen.
    7. Kann ich gegen die Entwidmung vorgehen?
      Als Anlieger oder betroffener Bürger können Sie unter Umständen gegen die Entwidmung vorgehen, wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Rechte verletzt werden. Dies sollte jedoch von einem Anwalt geprüft werden.
    8. Welche Gesetze sind relevant?
      Relevant sind insbesondere das Straßen- und Wegerecht des jeweiligen Bundeslandes, das Baugesetzbuch (BauGBAbk.) und die jeweiligen Gemeindeordnungen.

    Verwandte Themen

    • Widmung einer Straße
      Der Prozess der erstmaligen Festlegung einer Fläche als öffentliche Straße.
    • Anliegerbeiträge
      Kosten, die Anlieger für den Ausbau oder die Erneuerung einer Straße zahlen müssen.
    • Bauliche Veränderung auf einem Grundstück
      Genehmigungspflichtige Änderungen an Gebäuden oder auf Grundstücken.
    • Öffentliches Interesse vs. Private Interessen
      Abwägung zwischen den Interessen der Allgemeinheit und den individuellen Interessen von Einzelpersonen.
    • Kommunales Satzungsrecht
      Die Befugnis von Gemeinden, eigene Regeln und Verordnungen zu erlassen.
Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Straßenentwidmung, Straßenrecht, Nachbarrecht, Parkhausbau". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Bauplanung / Baugenehmigung - 11763: Öffentliche Straße entwidmen & kaufen: Vorgehen, Nachbarzustimmung & Parkhausbau?
  2. BAU-Forum - Architekt / Architektur - Privatstraße: Flächenanteil kaufen? Kosten, Risiken & Vorgehen für Anwohner?
  3. BAU-Forum - Balkon und Terrasse - Balkon vergrößern: Welchen Abstand zur Straße in Hessen einhalten?
  4. BAU-Forum - Beleuchtung: Lampen und Leuchten - Straßenlaterne Abstand zum Haus: Mindestabstand, Vorschriften & Risiken?
  5. BAU-Forum - Baufinanzierung - Straßenbau Anlieger: Beteiligung, Kosten & Anwohnerpflichten in Sachsen?
  6. BAU-Forum - Rund um den Garten - Vereidigter Sachverständiger Privatstraße Berlin: Kosten, Abnahme & Fristen?
  7. BAU-Forum - Rund um den Garten - Sichtschutzhecke pflanzen: Grenzabstand zu Straße & Einmündung in Baden-Württemberg?
  8. BAU-Forum - Rund um den Garten - Gehwegüberfahrt Hamburg: Kosten, Sondernutzung & Genehmigung nach Wegegesetz?
  9. BAU-Forum - Rund um den Garten - Gartenhaus Grenzabstand zu öffentlichen Flächen in NRW: Was ist erlaubt?
  10. BAU-Forum - Rund um den Garten - Straßenausbaubeiträge: Was passiert bei Zahlungsunfähigkeit? Kosten, Anfechtung & Gutachten?

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Straßenentwidmung, Straßenrecht, Nachbarrecht, Parkhausbau" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Straßenentwidmung, Straßenrecht, Nachbarrecht, Parkhausbau" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Öffentliche Straße entwidmen & kaufen: Vorgehen, Nachbarzustimmung & Parkhausbau?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Straßenentwidmung: Kauf, Nachbarn, Parkhaus – So geht's!
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Straßenentwidmung, Straßenrecht, Nachbarrecht, Parkhausbau, Grundstückskauf, Baurecht, Verwaltungsrecht, Anlieger
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼