ich freue mich über Hinweise zu einem sinnvollen Vorgehen!
Zum Hintergrund:
- Block mit 12 Wohnungen in 2 Eingängen, Baujahr ca. 1950.
- Bei starkem Regen soll es früher Wassereinbrüche im Keller gegeben haben. Ist in den letzten Jahren aber nicht mehr aufgetreten. (Das Haus liegt sehr nah an einem Teich).
- Die Feuchtigkeit in den Wänden ist OK für einen Keller, der nicht zu Wohnzwecken genutzt wird. Schimmelbildung ist nicht erkennbar. An Außenwänden gelagertes Holz beginnt allerdings zu modern.
- Es gibt eine Hand voll Aufwerfungen des Kellerfußbodens. Durchmesser bis zu 3 m, Höhe bis zu 15 cm. Die anderen Stellen sind erheblich kleiner.
- Beim Beginn der Sanierung dieser Stellen wird festgestellt: Es ist keine richtige Bodenplatte vorhanden. Der Estrich ist irgendwie mit dem Untergrund vermischt.
- Die Statik ist kein Problem
- Die Verwaltung bevorzugt ein Aufbohren und Unterschäumen des Kellers mit einem Injektionsverfahren. Das wird sehr teuer. Nach Lesen der Forumsbeiträge hier komme ich zu dem Schluss, dass dies Verfahren auch nicht die Feuchtigkeit sicher aus dem Keller heraushalten wird. Neue Probleme dürften dann an anderer Stelle entstehen.
Meine Ideen dazu:
1) Die wenigen kaputten Stellen lassen wir aufstemmen und z.B. mit wasserundurchlässigem (?) Beton (?) ausgießen. Das hat 50 Jahre so gehalten, das hält auch wieder Jahrzehnte.
2) Evtl. lässt man im Fußboden eine Öffnung, die bis ins Erdreich geht. Durch sie könnte Wasser ggf. einen Ausweg finden, wenn der Wasserdruck unter dem Kellerboden mal wieder zu stark ansteigt.
3) Vom Kunststoffinjizieren nehmen wir Abstand, weil es teuer ist und andere Problemquellen schafft.
Liege ich damit einigermaßen richtig oder gibt es Einwände?