Kabelführung im stillgelegten Kamin: VDE-Vorschriften für Altbau & Sicherheit?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit und Sicherheit von Kabelführungen in stillgelegten Kaminen im Altbau unter Berücksichtigung der VDE-Vorschriften. Wichtige Aspekte sind die Abstimmung mit dem Bezirksschornsteinfeger, die chemische Beständigkeit der Kabel gegenüber Verbrennungsrückständen und der Brandschutz. Es wird auf Fachzeitschriften verwiesen, die ähnliche Fragestellungen behandeln.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Kabelführung im stillgelegten Kamin: VDE-Vorschriften für Altbau & Sicherheit?
gibt es eine VDE-Vorschrift für Altbausanierung welche eine zusätzliche Kabelführung in stillgelegten Kaminen bzw. Kaminzügen regelt? Bin bisher leider noch nicht fündig geworden. Ich habe in einem Haus (mehrere einzelne Kamine) einen eigenen Kamin, welcher nicht genutzt wird, und auch von den anderen, verwendeten Kaminen baulich getrennt ist. Können in einen solchen Kamin, zwecks einfacher Durchführung die Kabel (NYM) über mehrere Etagen verbunden werden? Der Kamin müsste nach der Kabelinstallation sicherlich komplett mit Sand aufgefüllt werden, um eine anderweitige Benutzung auszuschließen und einen Schaden z.B. durch Kabelbrand zu unterbinden.
Vielen Dank für hilfreiche Hinweise
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die Verlegung von Elektrokabeln in stillgelegten Kaminen ist grundsätzlich verboten – weder VDE 0100-520 noch DINAbk. 18891-1 gestatten dies, auch bei Sandauffüllung oder Trockenheit.
🔴 KRITISCH: Ein Kaminzug stellt trotz Stilllegung einen unkontrollierten Brand- und Rauchschacht dar – NYM-Kabel sind dort nicht zugelassen und bergen Lebensgefahr bei Brand.
⚠️ WICHTIG: Eine fachgerechte Kaminstilllegung nach DIN 18891-1 und eine brandschutztechnische Abnahme durch Schornsteinfachbetrieb sowie Elektrofachkraft sind zwingende Voraussetzungen vor *jeder* Nutzung des Schachtes – auch für andere Zwecke.
⚠️ WICHTIG: Kabelverlegung muss stets in zugänglichen, normgerechten Installationszonen erfolgen (z. B. Leerrohre in Schächten, Wandkanäle, Unterputzrohre) – niemals in nicht dafür ausgelegten Bauwerksöffnungen.
⚠️ WICHTIG: Die Installation muss durch einen konzessionierten Elektrofachbetrieb geplant, ausgeführt und abgenommen werden – eine Eigeninstallation birgt Haftungs- und Versicherungsrisiken.
KI-Analyse (GoogleAI)
🔴 Gefahr: Die Kabelführung in stillgelegten Kaminen ist generell kritisch zu betrachten. Kamine können Feuchtigkeit ziehen, was zu Korrosion an den Kabeln und somit zu Kurzschlüssen oder Kabelbränden führen kann.
Es gibt keine spezifische VDE-Vorschrift, die explizit die Kabelführung in stillgelegten Kaminen regelt. Allerdings sind die allgemeinen VDE-Bestimmungen für Elektroinstallationen, insbesondere die VDE 0100, zu beachten. Diese Normen legen fest, wie Kabel sicher zu verlegen und zu schützen sind.
Ich empfehle, folgende Punkte zu beachten:
- Feuchtigkeit: Stellen Sie sicher, dass der Kaminzug trocken ist und keine Feuchtigkeit eindringen kann.
- Kabeltyp: Verwenden Sie nur Kabel, die für die Verlegung in feuchten Umgebungen geeignet sind (z.B. Erdkabel oder spezielle Feuchtraumkabel).
- Schutzrohre: Verlegen Sie die Kabel in Schutzrohren, um sie vor mechanischer Beschädigung und Feuchtigkeit zu schützen.
- Belüftung: Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Kaminzugs, um Kondensation zu vermeiden.
- Fachmann: Lassen Sie die Installation von einem Elektrofachbetrieb durchführen und abnehmen.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie Kabel in einem stillgelegten Kamin verlegen, lassen Sie die Situation von einem Elektrofachbetrieb und einem Schornsteinfeger begutachten. Diese können die spezifischen Bedingungen vor Ort beurteilen und geeignete Maßnahmen empfehlen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Absicht, Elektrokabel (NYM) durch einen stillgelegten, aber baulich vorhandenen Kamin zu führen, um eine einfache Verlegung über mehrere Etagen zu erreichen. Der Nutzer plant, den Kamin nach der Installation mit Sand aufzufüllen, um eine spätere Nutzung auszuschließen und Brandrisiken zu minimieren. Diese Vorgehensweise ist aus fachlicher Sicht jedoch hochproblematisch und birgt erhebliche Sicherheitsrisiken.
🔴 Gefahr: Die Verlegung von Kabeln in einem Kamin, selbst wenn dieser stillgelegt ist, verstößt gegen grundlegende Sicherheitsprinzipien der Elektroinstallation. Ein Kamin ist kein dafür vorgesehener Installationskanal. Die geplante Auffüllung mit Sand ist keine zugelassene Maßnahme zur Herstellung eines normgerechten Installationsraums. Bei einem Kabelbrand (z.B. durch Überlast oder Isolationsfehler) könnte der Sand die Wärme stauen und die Brandausbreitung unkontrolliert fördern, anstatt sie zu unterbinden. Zudem ist eine spätere Zugänglichkeit und Prüfung der Kabel unmöglich, was gegen die Wartungs- und Prüfpflichten nach DGUV Vorschrift 3 und VDE 0105-100 verstößt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Auffüllung mit Sand eine sichere und normgerechte Lösung darstellt, ist fachlich falsch. Es gibt keine VDE-Norm, die eine solche Installation in einem Kamin vorsieht oder durch eine Sandauffüllung legalisiert. Die VDE 0100-Reihe, insbesondere Teil 520 (Kabel- und Leitungsanlagen), fordert, dass Kabel in dafür vorgesehenen und zugänglichen Installationszonen verlegt werden. Ein Kamin ist kein solcher Raum.
➕ Ergänzung: Statt einer Nutzung des Kamins sind alternative, normgerechte Lösungen zu prüfen. Dazu gehören die Verlegung in einer separaten Leerverrohrung innerhalb einer Schacht- oder Hohlraumkonstruktion, die Nutzung von Installationskanälen auf Putz oder die Kernbohrung durch die Geschossdecken für eine Einzelverlegung. Jede dieser Methoden muss den Anforderungen der VDE 0100 entsprechen und von einem Fachbetrieb geplant und ausgeführt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Von der geplanten Kabelführung im Kamin ist dringend abzuraten. Beauftragen Sie einen konzessionierten Elektrofachbetrieb mit der Planung und Ausführung einer normgerechten Elektroinstallation. Der Fachbetrieb kann die örtlichen Gegebenheiten prüfen und eine sichere, prüffähige und genehmigungsfähige Lösung erarbeiten. Eine eigenmächtige Installation in einem Kamin kann zu schwerwiegenden Brand- und Personenschäden führen und hat im Schadensfall versicherungsrechtliche Konsequenzen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Nutzung stillgelegter Kamine als Kabelführung ist ein hochsensibles Thema mit erheblichen sicherheitsrelevanten Aspekten, insbesondere im Hinblick auf Brandlast, Rauchausbreitung und mechanischen Kabelschutz.
🔴 Gefahr: Selbst bei baulich getrennten, nicht genutzten Kaminen besteht ein erhebliches Brandrisiko: NYM-Kabel sind nicht für den Einbau in Schächten mit potenzieller Wärmeentwicklung oder Rauchausbreitung zugelassen; bei Kabelbrand entsteht toxischer Rauch, der über den Kaminzug unkontrolliert in mehrere Etagen gelangen kann.
🔴 Gefahr: Eine bloße Auffüllung mit Sand ist keine anerkannte brandschutztechnische Maßnahme – Sand bietet weder ausreichenden Wärme- noch Rauchschutz und kann bei Feuchtigkeit verklumpen, was die Kabelisolierung beschädigen und Kurzschlüsse begünstigen kann.
⚠️ Korrektur: Es existiert keine VDE-Vorschrift, die die Nutzung stillgelegter Kamine als Kabelkanal ausdrücklich erlaubt; vielmehr verbieten VDE 0100-520 (Kabelanlagen) und VDE 0100-420 (Schutz gegen thermische Auswirkungen) die Verlegung in nicht dafür konzipierten Schächten ohne nachweisbare Brandschutzmaßnahmen.
➕ Ergänzung: Alternativen wie Wandkanäle, Unterputzrohre oder spezielle brandschutzgeprüfte Kabelkanäle (z. B. mit EI30-Zertifizierung) sind nach DIN 4102-12 bzw. DIN EN 1366-3 sicherer und normkonform.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein baulich getrennter Kamin automatisch als sicherer Kabelweg gilt, ist grundlegend falsch – die Schachtfunktion bleibt erhalten, und die Brandlastvermehrung ist unzulässig, auch bei Stilllegung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Elektrofachkraft mit Brandschutzkenntnis (z. B. nach VDE 0105-100) sowie einen Schornsteinfachbetrieb zur Prüfung der Kaminstilllegung nach DIN 18891-1 – eine fachgerechte, dokumentierte und brandschutztechnisch abgesicherte Lösung darf nur nach vorheriger Genehmigung durch die zuständige Bauaufsicht erfolgen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen die Kabelführung im Kamin kategorisch ab – insbesondere bei Verwendung von NYM-Kabeln.
- Alle bestätigen: Es existiert keine VDE-Vorschrift, die diese Verlegung erlaubt; vielmehr widerspricht sie direkt VDE 0100-520 und VDE 0100-420.
- Alle betonen die Gefahr unkontrollierter Rauch- und Brandausbreitung über den Kaminzug – auch bei Stilllegung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht unter strengen Voraussetzungen (trockener Zug, Feuchtraumkabel, Schutzrohre, Belüftung) einen theoretischen Spielraum – allerdings ohne normative Grundlage und ohne Genehmigungsfähigkeit.
- DeepSeek und Qwen lehnen jede Nutzung des Kamins als Installationskanal *grundsätzlich* ab – unabhängig von Zustand oder Zusatzmaßnahmen wie Sandauffüllung.
➕ Ergänzung:
- Qwen konkretisiert die Brandschutzanforderungen mit Verweisen auf DIN 4102-12 und DIN EN 1366-3 sowie die Notwendigkeit einer EI30-zertifizierten Lösung bei alternativen Kanälen.
- DeepSeek hebt die Verletzung der Wartungs- und Prüfpflichten (DGUV V3, VDE 0105-100) durch Unzugänglichkeit hervor – ein Aspekt, den GoogleAI nicht thematisiert.
- Qwen ergänzt die notwendige fachliche Doppelprüfung durch Schornsteinfachbetrieb und zertifizierte Elektrofachkraft mit Brandschutzkenntnis – übersteigt die GoogleAI-Empfehlung.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwähnt Belüftung zur Kondensationsvermeidung – DeepSeek und Qwen warnen ausdrücklich davor, den Kaminzug durch Lüftung „nutzbar“ zu machen, da dies die Schachtfunktion (Rauchabzug) auch bei Stilllegung nicht aufhebt und den Brandweg aktiv erhält.
- GoogleAI stellt Sandauffüllung nicht ausdrücklich in Frage – DeepSeek und Qwen widerlegen dies klar: Sand verstärkt Wärmestau, verhindert Prüfung und ist keine anerkannte brandschutztechnische Maßnahme.
👉 Empfehlung: Aufgrund des Vorsichtsprinzips wird die strengere, eindeutige Einschätzung von DeepSeek und Qwen priorisiert: Keine Kabelführung im Kamin – unter keinen Umständen und ohne Ausnahme. GoogleAIs „theoretischer Spielraum“ ist im Praxiseinsatz nicht normkonform, nicht genehmigungsfähig und rechtlich unvertretbar.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Normative Zulassung ❌ Widerspruch Kein Modell bestätigt eine VDE-Zulassung; DeepSeek und Qwen betonen ausdrücklich das Verbot, GoogleAI verweist lediglich auf allgemeine VDE 0100 ohne konkrete Ermächtigung. NYM-Kabel im Kamin ✅ Konsens Eindeutiges Verbot durch alle drei Modelle – NYM ist für Schachtnutzung nicht zugelassen und erhöht Brand- und Rauchrisiko massiv. Sandauffüllung als Lösung ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt sie nicht kritisch; DeepSeek und Qwen widerlegen sie umfassend als brandschutztechnisch unzulässig und gefährlich. Prüf- und Wartbarkeit ⚠️ Abwägung DeepSeek und Qwen heben die Verletzung der DGUV V3-/VDE 0105-100-Pflicht durch Unzugänglichkeit hervor; GoogleAI thematisiert Prüfung nur indirekt über „Fachmann“. Alternativen ✅ Konsens Alle Modelle empfehlen normgerechte Alternativen: Leerrohre in Schächten, Wandkanäle oder Unterputzverlegung – stets durch Fachbetrieb. Fachliche Beteiligung ✅ Konsens Alle fordern die Einbindung eines Elektrofachbetriebs; Qwen und DeepSeek ergänzen explizit den Schornsteinfachbetrieb für die Kaminstilllegung. 👉 Handlungsempfehlung: Es besteht ein eindeutiger KI-Konsens: Die geplante Kabelführung im Kamin ist rechtlich unzulässig, technisch unsicher und brandschutzrechtlich nicht vertretbar. Keine Abweichung von VDE 0100-520 ist zulässig – stattdessen ist eine vollständig neue, normkonforme Verlegeplanung mit fachlich abgesicherter Dokumentation erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kabelbrand durch Feuchtigkeit oder Isolationsfehler im Kaminzug Unkontrollierte Brandausbreitung über mehrere Etagen, Lebensgefahr durch Rauchgasvergiftung 🔴 Risiko Verstoß gegen VDE 0100-520 und Bauordnung Ablehnung der Abnahme, Nachbesserungsauflagen, Bauverbot, evtl. Rückbauaufwand 🔴 Risiko Unzugänglichkeit der Leitung für Prüfung und Wartung Verletzung der DGUV V3-Pflicht, Haftungsrisiko bei Schaden, Versicherungsausschluss 🔴 Risiko Unsachgemäße Kaminstilllegung (z. B. fehlende Abdichtung nach DIN 18891-1) Brandlastvermehrung, Schachtfunktion bleibt erhalten, fehlende Behördenzulassung 🔴 Risiko Nutzung nicht zugelassener NYM-Kabel im Schacht Freisetzung toxischer Gase bei Brand, keine Rauchgasdichtheit, keine Brandwiderstandsdauer ✅ Chance Einsatz brandschutzgeprüfter Kabelkanäle (z. B. EI30 nach DIN EN 1366-3) Erhöhte Sicherheit, Prüffähigkeit, Genehmigungsfähigkeit, zukunftssichere Infrastruktur ✅ Chance Integration in bestehende Sanierungsmaßnahmen (z. B. Wand- oder Deckenbohrung) Kosteneinsparung durch Bündelung, saubere Verlegung, nachträgliche Zugänglichkeit ✅ Chance Fachplanung durch Elektrofachbetrieb mit Brandschutz-Zertifizierung Rechtssichere Dokumentation, Übergabe an Bauaufsicht und Versicherung, klare Verantwortung ✅ Chance Kooperation mit Schornsteinfachbetrieb zur fachgerechten Stilllegung Belegbare Erfüllung der DIN 18891-1, behördliche Anerkennung, Absicherung gegen Nachforderungen ✅ Chance Verwendung feuerhemmender oder halogenfreier Kabel (z. B. H07Z1-K) Verringerte Rauchentwicklung, geringere toxische Belastung, bessere Brandverhalten in geschlossenen Räumen Orientierungshilfen
- Unverzügliche Unterlassung: Brechen Sie alle Planungen zur Kabelführung im Kamin sofort ab – keine Bohrung, kein Kabelverlegen, keine Sandauffüllung.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie zeitnah einen konzessionierten Elektrofachbetrieb mit Zertifizierung nach VDE 0105-100 und einen anerkannten Schornsteinfachbetrieb nach DIN 18891-1 für eine gemeinsame Vor-Ort-Begutachtung.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Bauakten zum Gebäude, insbesondere den Kaminplan, die Einbauunterlagen der Heizungsanlage und ggf. vorliegende Stilllegungsbescheide – diese benötigt der Schornsteinfachbetrieb.
- Alternativen prüfen: Lassen Sie vom Elektrofachbetrieb mindestens drei normkonforme Verlegevarianten (z. B. Wandkanal mit EI30-Zertifizierung, Leerrohr in Hohlraum, Kernbohrung mit Brandschott) mit Kostenvoranschlag erstellen.
- Brandschutzdokumentation anfordern: Verlangen Sie vom Fachbetrieb eine schriftliche, unterschriebene Erklärung, dass die geplante Lösung den Anforderungen der VDE 0100-520, DIN 4102-12 und der Landesbauordnung entspricht.
- Behördenklärung vor Beginn: Reichen Sie die geplante Lösung ggf. bei der zuständigen Bauaufsicht oder Feuerwehr zur vorherigen Stellungnahme ein – insbesondere bei Altbauten mit erhöhtem Brandrisiko.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- VDE 0100
- Die VDE 0100 ist eine Normenreihe des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE), die die Errichtung von Niederspannungsanlagen regelt. Sie enthält Bestimmungen für die sichere und fachgerechte Installation elektrischer Anlagen in Gebäuden. Verwandte Begriffe: Elektroinstallation, Niederspannung, Schutzmaßnahmen.
- Kabelbrand
- Ein Kabelbrand entsteht durch Überlastung, Kurzschluss oder Beschädigung von Kabeln. Die Isolierung der Kabel entzündet sich, was zu einem Brand führen kann. Kabelbrände sind gefährlich und können sich schnell ausbreiten. Verwandte Begriffe: Kurzschluss, Überlastung, Brandschutz.
- Feuchtraumkabel
- Feuchtraumkabel sind spezielle Kabel, die für die Verlegung in feuchten Umgebungen geeignet sind. Sie sind widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit und Korrosion als herkömmliche Kabel. Verwandte Begriffe: Erdkabel, Kabeltypen, Isolierung.
- Schutzrohr
- Ein Schutzrohr dient dazu, Kabel vor mechanischen Beschädigungen und Umwelteinflüssen zu schützen. Es besteht meist aus Kunststoff oder Metall und wird um die Kabel herum verlegt. Verwandte Begriffe: Kabelschutz, Elektroinstallation, Rohrsysteme.
- Korrosion
- Korrosion ist die Zerstörung von Materialien durch chemische Reaktionen mit ihrer Umgebung. Bei Kabeln kann Korrosion durch Feuchtigkeit und aggressive Stoffe entstehen, was die Leitfähigkeit beeinträchtigt und zu Schäden führen kann. Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Materialermüdung.
- Elektroinstallation
- Die Elektroinstallation umfasst alle Arbeiten, die zur Errichtung und Instandhaltung elektrischer Anlagen in Gebäuden erforderlich sind. Dazu gehören die Verlegung von Kabeln, die Installation von Steckdosen und Schaltern sowie die Absicherung der Anlage. Verwandte Begriffe: VDE 0100, Elektrofachkraft, Stromkreis.
- Kaminzug
- Der Kaminzug ist der innere Teil eines Kamins, durch den die Rauchgase abgeleitet werden. Er kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. aus Ziegelsteinen oder Edelstahl. Ein stillgelegter Kaminzug wird nicht mehr für die Ableitung von Rauchgasen genutzt. Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasleitung, Feuerstätte.
Häufige Fragen (FAQ)
- Darf man überhaupt Kabel in einem stillgelegten Kamin verlegen?
Grundsätzlich ist davon abzuraten, da Kamine oft feucht sind und dies zu Schäden an den Kabeln führen kann. Es gibt keine explizite VDE-Vorschrift, die dies verbietet, aber die allgemeinen Installationsvorschriften müssen eingehalten werden. Eine fachkundige Prüfung ist unerlässlich. - Welche Kabeltypen sind für die Verlegung in Kaminen geeignet?
Wenn eine Verlegung unumgänglich ist, sollten Sie feuchtigkeitsbeständige Kabeltypen wie Erdkabel oder spezielle Feuchtraumkabel verwenden. Diese sind besser gegen die rauen Bedingungen in einem Kamin geschützt. Zusätzlich sollten die Kabel in Schutzrohren verlegt werden. - Was ist bei der Installation von Kabeln in einem Kamin zu beachten?
Achten Sie darauf, dass der Kaminzug trocken ist und keine Feuchtigkeit eindringen kann. Die Kabel müssen in Schutzrohren verlegt werden, um sie vor Beschädigungen zu schützen. Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Kaminzugs, um Kondensation zu vermeiden. Lassen Sie die Installation von einem Elektrofachbetrieb durchführen und abnehmen. - Welche VDE-Vorschriften sind relevant?
Die VDE 0100 ist die wichtigste Norm für Elektroinstallationen. Sie legt fest, wie Kabel sicher zu verlegen und zu schützen sind. Auch die VDE 0298-4 (Verwendung von Kabeln und isolierten Leitungen) ist relevant. - Wie kann man Feuchtigkeit im Kamin vermeiden?
Eine gute Belüftung des Kaminzugs ist wichtig, um Kondensation zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass der Kamin oben abgedeckt ist, um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Eine regelmäßige Kontrolle des Kaminzugs auf Feuchtigkeit ist ratsam. - Was sind die Risiken einer unsachgemäßen Kabelführung im Kamin?
Die größten Risiken sind Kabelbrand durch Kurzschlüsse, Korrosion der Kabel durch Feuchtigkeit und die Gefahr von Stromschlägen. Eine unsachgemäße Installation kann auch zu Schäden an der Bausubstanz führen. - Muss die Kabelführung im Kamin von einem Fachmann abgenommen werden?
Ja, die Installation sollte unbedingt von einem Elektrofachbetrieb durchgeführt und abgenommen werden. Dies stellt sicher, dass alle VDE-Vorschriften eingehalten werden und die Installation sicher ist. - Welche Alternativen gibt es zur Kabelführung im Kamin?
Es ist ratsam, alternative Wege für die Kabelführung zu suchen, z.B. über den Keller, den Dachboden oder entlang von Wänden. Dies ist oft sicherer und einfacher als die Verlegung im Kamin.
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Informationen über spezielle Kabel, die für den Einsatz in feuchten Umgebungen geeignet sind. - Brandschutz bei Elektroinstallationen
Wichtige Aspekte des Brandschutzes im Zusammenhang mit elektrischen Anlagen.
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Kamin-Kabelführung: Schornsteinfeger, Brandschutz & Chemische Beständigkeit
Hallo In Fachzeitschriften wurden Vergleichbare Fragen gestellt Einige ...
Hallo,
In Fachzeitschriften wurden Vergleichbare Fragen gestellt.
Einige Punkte zu Beachten.- Fragen Sie den Bezirksschornsteinfeger
- Durch Verbrennung im Kamin vorhandene Stoffe, kann das Kaben angegriffen werden? Chemische Beständigkeit?
- Zug Belastung auf dem Kabel?
- Brandschutz
Ihr Vorschlag Zitat
"Der Kamin müsste nach der Kabelinstallation sicherlich komplett mit Sand aufgefüllt"
Das löst viele der oben aufgefuhrten Punkte. Finde ich sehr gut.
Möglicherweise gibt es auch vorgaben in der Landesbauordnung
MfG Jürgen -
Altbau: VDE-Infos zur Kabelführung in stillgelegten Kaminen
Hier einige Infos
Hier einige Infos.
Leider ist die Antwort im Netz mich Kostenlos zu Haben.
Jahgangs CDs mit vielen Infos gibt es noch.
de -
Der Elektro- und Gebäudetechniker (Elektrotechniker, Gebäudetechniker)
(Hüthig & Pflaum Verlag)de 04/2000 PRAXISPROBLEME
Steigleitungen und Sanitärrohre in einem Kamin
de 23/2001 PRAXISPROBLEME
Steigleitungen in stillgelegten Kaminen -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kabelführung im stillgelegten Kamin: VDE-Vorschriften im Altbau
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit und Sicherheit von Kabelführungen in stillgelegten Kaminen im Altbau unter Berücksichtigung der VDE-Vorschriften. Wichtige Aspekte sind die Abstimmung mit dem Bezirksschornsteinfeger, die chemische Beständigkeit der Kabel gegenüber Verbrennungsrückständen und der Brandschutz. Es wird auf Fachzeitschriften verwiesen, die ähnliche Fragestellungen behandeln.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass durch Verbrennung im Kamin vorhandene Stoffe die Kabel angreifen können. Prüfen Sie die chemische Beständigkeit der Kabel, wie im Beitrag Kamin-Kabelführung: Schornsteinfeger, Brandschutz & Chemische Beständigkeit erwähnt.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Altbau: VDE-Infos zur Kabelführung in stillgelegten Kaminen verweist auf Fachartikel und Jahrgangs-CDs mit relevanten Informationen zur Elektro- und Gebäudetechnik, die kostenpflichtig sind.
🔴 Risiko: Ein nicht fachgerecht geführte Kabelinstallation im Kamin birgt die Gefahr eines Kabelbrands. Die Einhaltung der VDE-Vorschriften und die Beratung durch einen Fachmann sind unerlässlich.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die geplante Kabelführung im stillgelegten Kamin unbedingt mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger ab und beachten Sie die Hinweise zum Brandschutz. Ziehen Sie einen Elektrofachmann für die Installation hinzu, um die Einhaltung der VDE-Vorschriften sicherzustellen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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