Geschossdeckendämmung im Altbau (1966): Aufbau, Materialien & Kosten im Überblick
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Geschossdeckendämmung im Altbau (1966): Aufbau, Materialien & Kosten im Überblick

Liebes Forum,
In unserem Einfamilienhaus Baujahr. 1966 ist die Geschossdecke zum Spitzbogen nicht gedämmt. Auf Anfrage bei diversen Lieferanten erhielt ich jedoch auch diverse Antworten, wie denn so eine Dämmung zu bewerkstelligen sei (mit / ohne Dampfsperre, Schüttung, Klemmfilz, Randleistenmatte, Dämmkeil etc.) Jetzt bin ich total durcheinander und weiß nicht mehr was das richtige oder falsche ist. Ich hoffe im Forum kann mir jemand helfen eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Die Geschossdecke ist von unten nach oben folgendermaßen aufgebaut :
Putz  -  Strohmatte  -  Lattung  -  Balkenlage (160 mm)
Die Balken haben abwechselnd einen Abstand von 60 cm und 10 cm.
Vielen Dank
O. Kreith
  • Name:
  • Olaf Kreith
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Ich empfehle Ihnen, bei der Dämmung der Geschossdecke in Ihrem Haus (Baujahr 1966) folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Dämmmaterial: Klemmfilz oder Schüttdämmstoffe (z.B. Zellulose, Holzfaser) sind gängige Optionen. Dämmkeile können verwendet werden, um unebene Bereiche auszugleichen.
    • Dampfsperre/Dampfbremse: Ob eine Dampfsperre oder Dampfbremse notwendig ist, hängt von der Konstruktion der Geschossdecke und der Art der Dämmung ab. Eine Dampfbremse ist in der Regel ausreichend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    • Aufbau: Der typische Aufbau von innen nach außen ist: Innenausbau (z.B. Putz), Lattung, Balkenlage, Dämmung, ggf. Dampfbremse, Belüftungsebene, äußere Abdeckung.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Fachhandwerker beraten, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dampfbremse
    Eine Dampfbremse ist eine Folie oder ein Vlies, das die Diffusion von Wasserdampf durch Bauteile reduziert. Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Diffusionsfähigkeit, Kondensation.
    Dämmkeil
    Ein Dämmkeil ist ein keilförmiges Dämmmaterial, das verwendet wird, um unebene Flächen auszugleichen oder Wärmebrücken zu reduzieren. Er wird häufig in Dachkonstruktionen oder an Fensteranschlüssen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Dämmstoff, Ausgleichsschicht.
    Klemmfilz
    Klemmfilz ist ein flexibler Dämmstoff, der zwischen Sparren oder Balken geklemmt wird. Er besteht meist aus Mineralwolle, Glaswolle oder Naturfasern und ist einfach zu verarbeiten.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Mineralwolle, Zwischensparrendämmung.
    Zellulosedämmung
    Zellulosedämmung besteht aus recyceltem Altpapier, das zu Flocken verarbeitet wird. Sie wird lose eingeblasen oder als Platten verlegt und bietet eine gute Wärmedämmung und Schallschutz.
    Verwandte Begriffe: Einblasdämmung, ökologischer Dämmstoff, Wärmeleitfähigkeit.
    Holzfaser
    Holzfaser ist ein natürlicher Dämmstoff, der aus Holz gewonnen wird. Er ist diffusionsoffen, feuchtigkeitsregulierend und bietet eine gute Wärmedämmung. Holzfaser wird als Platten, Matten oder lose Schüttung angeboten.
    Verwandte Begriffe: Naturdämmstoff, ökologisches Bauen, Wärmespeicherfähigkeit.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, energetische Sanierung.
    Diffusionsfähigkeit
    Die Diffusionsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Baustoffe ermöglichen einen Feuchtigkeitsaustausch und tragen zu einem gesunden Raumklima bei.
    Verwandte Begriffe: Dampfdiffusion, Dampfbremse, Feuchtigkeitsregulierung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffe eignen sich für eine Geschossdeckendämmung im Altbau?
      Für Altbauten eignen sich besonders diffusionsoffene Dämmstoffe wie Zellulose, Holzfaser oder минеральная вата. Diese Materialien können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, was das Risiko von Schimmelbildung reduziert. Achten Sie auf eine gute Dämmwirkung (niedriger Wärmeleitwert).
    2. Brauche ich eine Dampfsperre oder Dampfbremse?
      In den meisten Fällen ist eine Dampfbremse ausreichend. Sie verhindert, dass zu viel Feuchtigkeit aus dem Wohnraum in die Dämmung gelangt, lässt aber trotzdem noch eine gewisse Diffusion zu. Eine Dampfsperre ist nur dann notwendig, wenn die Konstruktion sehr dicht ist und keine Feuchtigkeit entweichen kann.
    3. Wie dick sollte die Dämmung sein?
      Die Dämmdicke richtet sich nach den aktuellen енергоефективність-Anforderungen und dem gewünschten Dämmwert. Eine Dämmdicke von 20-30 cm ist in der Regel empfehlenswert, um eine gute Energieeinsparung zu erzielen. Beachten Sie die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).
    4. Kann ich die Dämmung selbst verlegen?
      Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie die Dämmung selbst verlegen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Dampfbremse/Dampfsperre fachgerecht anbringen und alle Anschlüsse sorgfältig abdichten. Bei Unsicherheiten sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen.
    5. Was kostet eine Geschossdeckendämmung?
      Die Kosten für eine Geschossdeckendämmung hängen von der Größe der Fläche, dem gewählten Dämmstoff und den Handwerkerkosten ab. Rechnen Sie mit Kosten von 20-50 Euro pro Quadratmeter. Eine professionelle Beratung kann Ihnen helfen, die Kosten zu optimieren.
    6. Wie finde ich einen geeigneten Fachbetrieb?
      Fragen Sie bei Freunden, Bekannten oder Nachbarn nach Empfehlungen. Achten Sie auf Zertifizierungen und Qualifikationen des Betriebs. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Preise und Leistungen.
    7. Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
      Für die Dämmung der Geschossdecke gibt es verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und Antragsfristen. Ein Energieberater kann Ihnen bei der Antragstellung helfen.
    8. Was ist bei der Dämmung von Holzbalkendecken zu beachten?
      Bei Holzbalkendecken ist besonders auf eine gute Belüftung zu achten, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Verwenden Sie diffusionsoffene Dämmstoffe und achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung der Dampfbremse. Lassen Sie die Konstruktion von einem Fachmann überprüfen.

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  2. Geschossdeckendämmung: Luftdichtigkeit vs. Diffusion im Altbau

    Foto von Stefan Ibold

    das ist so per fernsicht ...
    Moin Herr Kreith,
    ... nicht so pauschal zu sagen.
    Grundsätzlich stellt sich auch die Frage nach der Bodentreppe, die sollte nämlich ebenfalls gedämmt sein und luftdicht. Stichwort luftdicht: die Luftdichtigkeit ist das A und O der ganzen Geschichte. Da spielt die Duffusion eher eine untergeordnete Reihenfolge.
    160 mm Dämmung sind schon mal ein guter Anfang. Vermutlich wollen Sie den Bedenraum auch begehbar machen. Dann darf man bei einer Berechnung den Belag nicht vergessen, sonst kann es zu Schimmelproblemen kommen.
    Sinnvollerweise sollte sich das mal ein Energieberater vor Ort ansehen.
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Altbau: Dämmung mit Folie zwischen Balken – Risiko?

    Hallo Herr Ibold
    Vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort. Der Boden soll nicht begehbar bleiben abgesehen von einigen Schaltafeln damit man nicht durch die Strohmatten fällt (War schon mal da!) Dadurch ist die Dämmung von oben gut belüftet. Eine Folie könnte man nur zwischen den Balken in der Art einer "Badewanne" verlegen, da man von unten nicht dran kommt. Ein Bau-Ing. sagte mir vor ca. 15 min. man könnte sich mit einer Folie auch mehr Probleme einfangen als wenn man nur Klemmfilz zwischen die Balken machen würde da sich die Luftfeuchtigkeit dann evtl. den Weg durch die Balken sucht und dort kondensieren könnte. Luftdicht kann ich wahrscheinlich vergessen, es sei denn der Putz unter der Decke ist als Luftdicht zu bezeichnen. Eine Bodetreppe gibt es auch nicht. Die ist nur eine Luke vom Treppenhaus aus so ca. 50x50 cm.
    • Name:
    • O. Kreith
  4. Dämmung Altbau: Bedenken wegen Tauwasser auf Strohmatte?

    noch was vergessen!
    Ich habe vergessen meine Bedenken zu einer Folie von oben auf der verputzten Strohmatte zu äußern. Sollte sich an der Raumseite Tauwasser bilden, welches ja nicht durch die Folie kann befürchte ich, das die Strohmatte anfängt zu Faulen (Stroh + Feuchtigkeit = Mist?) oder sind diese Bedenken unberechtigt?
    • Name:
    • O. Kreith
  5. Altbau: Geschossdeckendämmung mit Zementestrich – Erfahrungen?

    Gleiches Problem
    Hallo, ich habe in der Frage 164 das gleiche Problem geschildert, nur das ich noch zusätzlich Zementestrich drinnnen habe. Es hat noch keiner geantwortet, somit gehe ich davon aus, das es keiner weiß? Es würde mich auch brennend interessieren, wie man es richtig macht, Dämmung ist da schnell hingepfuscht und dann. Was ich bisher gelernt habe, sagt mir, eine Dampfsperre muss da irgendwo hin, vielleicht direkt unter die Dämmung, da der Taupunkt ja sowieso irgendwo in der Dämmschicht liegt?
    Gruß
    • Name:
    • Andreas Reh
  6. Altbau: Luftdichte Geschossdecke mit Putz & Tapeten?

    Foto von

    das ist und bleibt eine bescheidene Situation
    Moin @all,
    ich fürchte, hier kann man nur einen faulen Kompromiss eingehen.
    Die Strohmatten in Verbindung mit dem Putz können eine luftdichte Schicht darstellen. Ergänzen und "unterstützen" kann man das durch entsprechende Tapeten. Risse sollten mit einem Gewebe überbrückt und gespachtelt werden. Zu den Tapeten kann Maler Kempf mehr sagen. Die Sperrwerte sind zwar nicht gerade himmelhochjauchzend, aber oftmals ausreichend. Probleme gibt es regelmäßig bei eingebauten Deckenstrahlern, an Deckenlampen etc. also dort, wo durch den Putz befestigt wurde.
    Eben dann kann es auch mit den "intelligenten" Dampfbremsen Probleme geben. Der Begriff an sich ist schon Schwachsinn und die Wirkung m.E. mehr als fragwürdig.
    Vielleicht lassen Sie beide erst einmal einen Blower-Door-Test (BDT) durchführen. Ichverdiene nichts daran, aber Sie können aufgefundene Schwachstellen beseitigen und einigermaßen sicher sein, dass die Konstruktion anschließend auch funktioniert.
    Wenn es gar nicht anders machbar ist (gilt für Diffusionsprobleme, dann muss der Bodenraum zusätzlich Be- und Entlüftet (Belüftet, Entlüftet) werden.
    MfG
    Stefan Ibold
  7. Altbau: Folie als 'Badewanne' – Kondenswassergefahr?

    Folie nach Art einer Badewanne von oben?
    Zitat von oben: "Folie könnte man nur zwischen den Balken in der Art einer "Badewanne" verlegen, da man von unten nicht dran kommt. " Das scheint mir ebenfalls kritisch. Mann würde ja die Kaltseite der Balken für die Innenraumluft zugänglich machen und dort Kondenswasserausfall riskieren. Wie wäre es mit Folienstreifen, die man in der Nähe der Strohmatten mit einer Anpressleiste an den Balken annagelt. Würde man das dicht bekommen? Oder ist das zu aufwändig?
  8. Altbau: Tauwasserausfall durch Undichtigkeiten in Decke

    Foto von

    da ist das Problem
    Genau da liegt das Problem. War vor ein paar Wochen in Hannover bei einem ähnlich gelagertem Fall, allerdings mehr Neubau.
    Über die Kehlbalkenlage wurde die Diffunorm Vario (heißt heute glaube ich anders) verlegt, allerdings nicht mit kleinen Leisten beidseitig an den Sparren befestigt. Durch etliche Undichtigkeiten in der Deckenbekleidung kam es vermehrt zu Tauwasserausfall an der Oberseite der Kehlbalken. Genau das aber soll mit den Leisten verhindert oder minimiert werden (und da hört bei mir der Glaube schlichtweg auf).
    G+H schreiben ja auch indirekt, dass die Strömungsverhältnisse im Sanierungsfall nicht zu ausgeprägt sein dürfen. Eine vielfach in den 70er Jahren angebrachte Holzbekleidung mit Nut- und Federbrettern sei in diesem Sinne keine ausreichende Innenbekleidung, da diese nicht ausreichend (Luft) dicht wären.
    Ich fürchte, wenn hier nichts über Tapeten oder ähnlichme machbar ist, dann muss man diffusionstechnisch ein zweischaliges Dach davon machen : ((.
    MfG
    Stefan Ibold
  9. EnEV: Nachrüstpflicht für Geschossdeckendämmung im Altbau!

    Das Thema ist übrigens brandaktuell wegen EnEVAbk.
    Die Energieeinsparverordnung sieht in § 9, Absatz (3) genau für Ihren Fall, Herr Kreith, eine Nachrüstverpflichtung vor:
    " (3) Eigentümer von Gebäuden mit normalen Innentemperaturen müssen nicht begehbare aber zugänglich oberste Geschossdecken beheizter Räume bis zum 31. Dezember 2005 so dämmen, dass der Wärmedurchgangskoeffizient des Geschossdecke 0,3 Watt/ (m²K) nicht überschreitet. "
  10. Altbau: Tapeten zur Unterstützung der Luftdichtigkeit?

    das geht ja schon gut los!
    Hallo alle zusammen
    Da komme ich von der Arbeit nach Hause und sehe schon wieder mehr Beiträge zu dem Thema.
    @Herr Ibold: Was kann man unter einem zweischaligem Dach zu verstehen?
    Der Boden ist übrigens gut belüftet und sehr trocken.
    Was kann man da für Tapeten nutzen um das einigermaßen zurechtzupfuschen?
    @Herr Trauernicht: Wie ist das mit der Anpressleiste gemeint? Das habe ich noch nicht so ganz verstanden.
    MfG
    O. Kreith
    • Name:
    • Olaf Kreith
  11. Altbau: Folie mit Anpressleiste – Detailausführung

    Folie mit Anpressleiste
    Das war so gemeint:
    Folienstreifen zuschneiden von der Breite des Zwischenraumes zwischen den Balken + ein Paar Zentimeter Rand zum Hochziehen der Folie am Balken. Diese hochgezogenen Ränder am Balken mit einer geeigneten Klebemasse an den Balken kleben und zusätzlich mit einer Leiste fixieren. Das ist natürlich ziemlich aufwändig. Das ganze muss natürlich durchgängig sehr sorgfältig ausgeführt werden. Vielleicht sagt H. Ibold noch was dazu, ob das machbar ist.
  12. Altbau: Einfache Folienabdichtung mit Dichtmasse & Latte

    Etwas einfacher geht es schon.
    Folie ruhig durchziehen und dann erst aufschneiden. Bisschen Dichtmasse dran, Preßleiste angenagelt und fertig. Kann auch eine Dachlatte sein. Da oben ja belüftet ist, muss eben die Folie nur über die OK Dämmung gezogen werden.
    • Name:
    • Martin Beisse
  13. Dämmung: 0,3 Watt/(m²K) – Mit Iso-Schüttung erreichbar?

    Wärmedurchgangskoeffizient des Geschossdecke 0,3 Watt/ (m²K)
    Wer soll diese Nachrüstpflicht kontrollieren? Ich habe da meine Zweifel. Die 0,3 Watt, bekomme ich die mit 10 cm Iso-Schüttung hin?
    • Name:
    • Andreas Reh
  14. Altbau: Dämmung unter Pfetten – Herausforderungen & Lösungen

    sehe da schon wieder Probleme
    Guten Morgen erstmal
    Das mit der Folie und den Anpressleisten ist jetzt klar. Probleme sehe ich in meinem Fall im Bereich unter den Pfetten, wo nur ein Raum von 180 mm Höhe da ist um die Dämmung "einzuschieben" und darin das je ein Balken links und rechts von den Sparren befestigt ist. Dadurch ergibt sich ein Abstand zwischen den Balken von ca. 10 cm wo ich selbst mit einem Glaserhammer von 50 gr. nicht mehr nageln könnte 🙂. Also bin ich der Meinung das man das gar nicht vernünftig hinkriegt. Verstört bin ich auch über den überschlägig berechneten Verbrauch an Latten (40 Balken x ca. 6 m x 2 Seiten = 480 m Latten )
    • Name:
    • O. Kreith
  15. Zweischaliges Dach: Erklärung & Anwendung im Altbau

    Foto von

    Erklärung und huhu Maler Kempf
    Moin zusammen,
    also: unter einem zweischalig belüfteten Dach versteht man an sich ein Flachdach, bei dem auf eine Dampfbremse verzichtet wird und dessen anfallende Feuchtigkeit mittels einer Be- und Entlüftungsebene (Belüftungsebene, Entlüftungsebene) oberhalb der Wärmedämmung abgeführt wird. Erst darüber kommt die eigentliche Abdichtung. Die Luftdichtigkeit hat damit nichts zu tun.
    In Ihrem Fall könnte man den gut belüfteten Bodenraum als Be- und Entlüftungsebene (Belüftungsebene, Entlüftungsebene) verwenden. Voraussetzung aber auch hier: die Luftdichtigkeit der Innenbekleidung OGAbk.-Decke muss gewährleistet sein.
    Die Folie mit Leisten o.ä. an den Sparren zu befestigen ist in der Tat sehr aufwendig und garantiert nicht hundertprozentig.
    Welche Hersteller es bei den Dampfbrems-Tapeten gibt, weiß ich auch nicht. Das ist ein Fall für Maler Kempf.
    MfG
    Stefan Ibold
  16. Altbau: Luftdichte Decke – Zweischalige Dämmung sinnvoll?

    Luftdichtheit der Decke
    Ich denke, das ganze dann zweischalig zu machen wie Herr Ibold meint wird wohl der "richtige" Weg sein. Alles andere kann ich mir nicht vorstellen. Die geputzte Decke sieht auch ziemlich "dicht" aus. Es sind keine Risse im Putz und Abschlüsse zur Wand beim letzten Tapezieren der Decke mit Acryl abgespritzt. Ein anderer Punkt wäre noch die Fläche der Decke im Berteich der Loggia (ca. 10 m²). Da sind von unten nur Profilbretter angenagelt, die man vom Boden aus sehen kann. Da wäre ja der Temperaturübergang zum Spitzbogen genau umgekehrt d.h. warm oben und kalt unten. Was kann denn in dem Bereich passieren? . Außerdem geht das Treppenhaus bis unter das Dach. An der Decke vom Treppenhaus sind auch nur Profilbretter und keinerlei Dämmung zwischen den Sparren (Vorteil nur beim durchziehen von Kabeln 🙂. Das soll in den nächsten Jahren auch anders werden. Profilholz runter, Zwischensparrendämmung, Folie, Lattung, Verkleidung dran. Kann man da bei dem Übergang zum Dachboden dann auf Probleme warten oder ist das unkritisch?
    • Name:
    • O. Kreith
  17. Altbau: Praxis-Rat – Auf Dampfbremsfolie verzichten!

    Foto von Martin Kempf

    Rat aus der Praxis: vergessen Sie die Folie
    und versuchen Sie die Luftdichtigkeit zu erhalten oder herzustellen. In einem wie hier problematischen Altbau eine Dampfbremsfolie sauber einzubringen ist in der Praxis fast unmöglich. Daraus ergibt sich das Problem, dass bei leichten Undichten die Feuchtigkeit an einer einzigen Stelle kondensiert, abläuft und die Durchfeuchtung von einem Fleck ausgehend ihren Weg nimmt. Wenn Sie die Folie komplett weglassen und dafür sorgen, dass nicht durch irgendwelche Lücken wirklich die Luft durchpfeift und den selben Effekt wie oben erzeugt, dann lassen Sie die Folie weg und wie Stefan Ibold schon meinte, den durchdiffundieren Dampf über den Dachboden einfach abziehen. Das wird mit Sicherheit die geringsten Probleme machen.
    Dampfbremsend sind im Innenbereich zum Beispiel Vinyltapeten (die Tapeten zwar, aber die Stöße halt nicht), Latexfarbenanstriche, Lackanstriche. Dampfsperrend sind Aluminium-Untertapeten.
  18. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

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    Geschossdeckendämmung im Altbau: Materialien, Aufbau & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Geschossdeckendämmung in einem Altbau (Bj. 1966) unter Berücksichtigung von Materialien wie Klemmfilz und Dämmkeilen. Ein zentraler Punkt ist die Frage nach der Notwendigkeit und korrekten Ausführung einer Dampfsperre oder Dampfbremse. Die Teilnehmer erörtern verschiedene Ansätze, von der Verwendung von Folien bis hin zu natürlichen Materialien und der Bedeutung der Luftdichtigkeit. Die Einhaltung der EnEVAbk.-Vorgaben wird ebenfalls thematisiert.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Bei der Dämmung mit Folie zwischen den Balken besteht die Gefahr von Kondenswasserausfall (siehe Altbau: Folie als 'Badewanne' – Kondenswassergefahr?). Es ist entscheidend, die Kaltseite der Balken nicht der Innenraumluft auszusetzen.

    ✅ Empfehlung: In vielen Fällen ist es ratsam, auf eine Dampfbremsfolie zu verzichten und stattdessen auf eine möglichst luftdichte Konstruktion zu achten, wie im Beitrag Altbau: Praxis-Rat – Auf Dampfbremsfolie verzichten! erläutert wird. Dies minimiert das Risiko von Feuchtigkeitsschäden durch Konensation an einzelnen Stellen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Eine Möglichkeit zur Abdichtung ist die Verwendung von Folienstreifen mit Anpressleisten, wie in Altbau: Folie mit Anpressleiste – Detailausführung beschrieben. Alternativ kann eine einfache Folienabdichtung mit Dichtmasse und Dachlatten erfolgen (siehe Altbau: Einfache Folienabdichtung mit Dichtmasse & Latte), wobei die Belüftung des Dachbodens berücksichtigt werden muss.

    📊 Fakten/Zahlen: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt eine Nachrüstpflicht für die Dämmung von obersten Geschossdecken vor, wobei ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,3 Watt/(m²K) nicht überschritten werden darf (siehe EnEV: Nachrüstpflicht für Geschossdeckendämmung im Altbau!).

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Luftdichtigkeit der Geschossdecke zu prüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Bei Unsicherheiten sollte ein Energieberater vor Ort hinzugezogen werden, um die optimale Dämmstrategie für den individuellen Fall zu ermitteln. Beachten Sie auch die Hinweise zur Dämmung unter den Pfetten im Beitrag Altbau: Dämmung unter Pfetten – Herausforderungen & Lösungen.

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