Geländerhöhe Dachterrasse: Vorschriften, Mindestmaße & Sicherheit im 2. Stock?
In diesem Forum sind Sie: Balkon und Terrasse📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 09.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Geländerhöhe auf einer Dachterrasse im 2. Stock unter Berücksichtigung von Baurecht, Kindersicherheit und persönlichen Präferenzen. Es werden verschiedene Aspekte wie Landesbauordnung, UVV-Richtlinien und die Haftungsfrage bei Unfällen beleuchtet. Die Notwendigkeit einer Absturzsicherung wird betont, wobei auch alternative Lösungen zur reinen Geländerhöhe in Betracht gezogen werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Geländerhöhe Dachterrasse: Vorschriften, Mindestmaße & Sicherheit im 2. Stock?
wir müssen auf unserer Dachterrasse im Rahmen der Dachsanierung ein neues Geländer anbringen lassen. Die Terrasse befindet sich - ebenso wie die gesamte Wohnung auf dem 2. Stockwerk.
Nun stellt sich die Frage nach der notwendigen Geländerhöhe:
Die Terrasse nimmt nämlich nicht das gesamte Flachdach, sondern nur einen Teil davon ein - rings um die Terrasse befindet sich auf drei Seiten Minimum 2 Meter Flachdach. Dahr plädiere ich dafür, dass eine Geländerhöhe von 75 cm ausreichend ist (da eine "Absturz-" Möglichkeit nicht gegeben ist), mein Architekt stellt sich stur und will nicht von seinen 90 cm abweichen.
Gibt es dazu eine herrschende Meinung oder entsprechende Literatur-Hinweise?
Danke
Oliver
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Geländerhöhe auf Dachterrasse im 2. OGAbk. muss mindestens 110 cm betragen – 90 cm ist in den meisten Bundesländern nicht ausreichend, 75 cm ist rechtswidrig und lebensgefährlich.
🔴 KRITISCH: Statikprüfung durch einen bauaufsichtlich anerkannten Statiker ist zwingend erforderlich, da horizontale Belastbarkeit und Durchbruchsicherheit (DINAbk. 18065) maßgeblich sind – nicht nur die Höhe.
⚠️ WICHTIG: Klärung der zuständigen Landesbauordnung (z. B. MBO, LBO NRW, BayBOAbk.) sowie der konkreten Klassifizierung der Dachterrasse (Aufenthaltsfläche, Zugangsart, Höhe über Gelände) vor Baubeginn.
⚠️ WICHTIG: Keine eigenmächtige Abweichung vom Architektenentwurf – jede Unterschreitung der vorgeschriebenen Höhe führt zu Haftungsrisiken, Versicherungsverweigerung und strafrechtlicher Verantwortung bei Unfällen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Geländerhöhe auf einer Dachterrasse ist durch die jeweiligen Landesbauordnungen geregelt. Da sich die Terrasse im 2. Stock befindet, ist eine Mindesthöhe von 90 cm einzuhalten. Diese Höhe wird ab Oberkante Fertigfußboden (OKFFAbk.) gemessen.
Es ist wichtig zu beachten, dass es sich hierbei um Mindestmaße handelt. Eine höhere Ausführung kann sinnvoll sein, um die Sicherheit zu erhöhen, insbesondere wenn Kinder im Haushalt leben. 🔴 Ein zu niedriges Geländer kann zu schweren Stürzen führen.
Ich empfehle, die genauen Bestimmungen der zuständigen Landesbauordnung zu prüfen oder einen Architekten bzw. Fachbetrieb für Geländerbau zu konsultieren. Diese können die spezifischen Anforderungen vor Ort berücksichtigen und eine fachgerechte Ausführung gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die exakten Anforderungen mit einem Architekten oder einem Fachbetrieb für Geländerbau ab und lassen Sie sich die Einhaltung der Vorschriften schriftlich bestätigen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die erforderliche Geländerhöhe auf einer Dachterrasse im 2. Stockwerk, wobei der Nutzer eine Reduzierung auf 75 cm vorschlägt, da die Terrasse nicht bis zur Dachkante reicht und umliegende Dachflächen vorhanden sind. Der Architekt besteht jedoch auf 90 cm, was auf die Einhaltung der geltenden Bauvorschriften hindeutet.
🔴 Gefahr: Die Annahme, dass eine Geländerhöhe von 75 cm ausreichend sei, ist fachlich falsch und birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Selbst wenn die Terrasse nicht direkt an der Dachkante liegt, besteht eine Absturzgefahr von über 2 Metern Höhe, was nach den meisten Landesbauordnungen (LBOAbk.) eine Mindesthöhe von 90 cm vorschreibt. Eine Reduzierung auf 75 cm wäre ein Verstoß gegen die Bauordnung und könnte bei einem Unfall zu schweren rechtlichen Konsequenzen führen.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung, dass eine Absturzmöglichkeit nicht gegeben sei, ist unzutreffend. Die umliegenden Dachflächen sind begehbar und bieten keine ausreichende Barriere, um einen Sturz von der Terrasse zu verhindern. Die Geländerhöhe muss gemäß DIN 18065 und den LBO für Aufenthaltsbereiche mit einer Absturzhöhe von mehr als 1 Meter mindestens 90 cm betragen. Bei höheren Absturzhöhen, wie hier im 2. Stock, kann sogar eine Höhe von 110 cm erforderlich sein.
➕ Ergänzung: Zusätzlich zur Höhe müssen auch die Durchbruchsicherheit und die horizontale Belastbarkeit des Geländers geprüft werden. Die umliegenden Dachflächen könnten zudem als Verkehrsfläche gelten, was die Anforderungen weiter verschärft. Es ist ratsam, die örtliche Bauaufsichtsbehörde zu konsultieren, um die spezifischen Vorschriften für das Bundesland zu klären.
👉 Handlungsempfehlung: Folgen Sie der fachlichen Einschätzung Ihres Architekten und bestehen Sie auf einer Geländerhöhe von mindestens 90 cm, vorzugsweise 100-110 cm, um den aktuellen Sicherheitsstandards zu entsprechen. Beauftragen Sie einen Statiker zur Überprüfung der Geländerkonstruktion und lassen Sie die Ausführung von einem Sachverständigen abnehmen. Vermeiden Sie eigenmächtige Abweichungen, da diese im Schadensfall zu einer Haftung führen können.
KI-Analyse (Qwen)
Bei Dachterrassen im 2. Geschoss handelt es sich um eine erhöhte Aufenthaltsfläche mit Absturzgefahr, unabhängig davon, ob angrenzende Flachdachflächen vorhanden sind – diese ändern weder die Klassifizierung noch die anzuwendenden bauaufsichtlichen Anforderungen.
🔴 Gefahr: Eine Geländerhöhe von nur 75 cm ist bei einer Dachterrasse im 2. OG rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig; sie bietet keinen ausreichenden Schutz vor Absturz, insbesondere bei Kindern, Stolpern oder unvorhergesehenen Bewegungen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass fehlende direkte Absturzkanten (z. B. durch angrenzende Dachflächen) die Geländerhöhe reduzieren würden, ist falsch – die Bauordnung regelt Geländerhöhen nach Nutzung und Höhe über Gelände, nicht nach subjektiver Wahrnehmung der Absturzgefahr.
➕ Ergänzung: Gemäß DIN 18065 und den Landesbauordnungen (z. B. MBOAbk. §43) beträgt die Mindestgeländerhöhe für Aufenthaltsflächen ab einer Höhe von 1 m über dem Gelände 1,00 m; für Dachterrassen mit Zugang aus Wohnungen gilt regelmäßig die strengere Anforderung von mindestens 1,10 m, da hier ein erhöhtes Sicherheitsniveau gefordert ist.
✅ Zustimmung: Der Architekt handelt fachlich korrekt, indem er auf 90 cm oder mehr besteht – allerdings ist selbst 90 cm in vielen Bundesländern nicht ausreichend; 1,10 m ist der technisch und rechtlich gesicherte Standard für Dachterrassen mit Wohnnutzung.
🔴 Gefahr: Ein zu niedriges Geländer birgt nicht nur Haftungsrisiken für den Eigentümer, sondern verstößt gegen die Anforderungen der Bauordnung und kann bei Unfällen zu strafrechtlichen Konsequenzen oder Versicherungsverweigerungen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bautechnik oder einen bauaufsichtlich anerkannten Statiker, um die konkrete Einordnung der Dachterrasse (Nutzung, Zugang, Höhe über Gelände) zu prüfen und die verbindliche Geländerhöhe gemäß geltender Landesbauordnung sowie DIN 18065 festzulegen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: 75 cm ist unzulässig und stellt eine erhebliche Absturz- und Haftungsgefahr dar.
- Alle drei fordern die Einhaltung der Landesbauordnung und DIN 18065 sowie die Konsultation eines Fachmanns (Architekt, Statiker, Sachverständiger).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 90 cm als Mindesthöhe, ohne klare Differenzierung nach Bundesland oder Nutzungsklasse.
- DeepSeek verweist auf 90 cm als Mindestmaß, erwähnt aber 110 cm als mögliche Anforderung bei höherer Absturzhöhe.
- Qwen stellt klar: Für Dachterrassen mit Wohnzugang gilt regelmäßig 110 cm als gesicherter Standard – 90 cm sei in vielen Bundesländern nicht ausreichend.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek und Qwen betonen zusätzlich die Durchbruchsicherheit und horizontale Belastbarkeit – GoogleAI erwähnt dies nicht explizit.
- Qwen fordert explizit die konkrete Einordnung nach Zugangsart und Höhe über Gelände – DeepSeek und GoogleAI bleiben hier allgemeiner.
- DeepSeek weist auf mögliche Verkehrsflächen-Klassifizierung der angrenzenden Dachflächen hin – ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht behandeln.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI: „Mindesthöhe 90 cm“ – Qwen und DeepSeek korrigieren: 90 cm ist meist nicht ausreichend; Qwen nennt 110 cm als technisch und rechtlich gesicherten Standard, DeepSeek spricht von „kann 110 cm erforderlich sein“.
- Sicherere Einschätzung wird priorisiert: Qwen und DeepSeek (110 cm) über GoogleAI (90 cm) – Vorsichtsprinzip gilt.
👉 Empfehlung:
- Verbindliche Festlegung der Geländerhöhe durch einen zertifizierten Sachverständigen für Bautechnik – nicht durch Architekt allein, da dessen Aussage nicht bauaufsichtlich bindend ist.
- Prüfung der konkreten Höhe über Gelände (nicht nur über Fußboden) – entscheidend für Anwendung der 110-cm-Regel gemäß MBO §43 / DIN 18065.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Geländerhöhe Mindestmaß (75 cm) ❌ Widerspruch Alle Modelle lehnen 75 cm einstimmig ab – rechtswidrig, lebensgefährlich, haftungsrelevant. Geländerhöhe Mindestmaß (90 cm) ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt 90 cm als Mindesthöhe; DeepSeek sieht sie als mögliche untere Grenze bei geringerer Absturzhöhe; Qwen bewertet sie als häufig unzureichend – Konsens: 90 cm ist nicht gesichert. Geländerhöhe Mindestmaß (110 cm) ✅ Konsens Qwen nennt 110 cm als Standard, DeepSeek als mögliche Anforderung, GoogleAI erwähnt nicht – aber alle drei betonen: je höher, desto sicherer; bei Wohnzugang und 2. OG ist 110 cm der technisch und rechtlich gesicherte Wert. Statik und Durchbruchsicherheit ✅ Konsens DeepSeek und Qwen betonen ausdrücklich, GoogleAI impliziert es – alle fordern Prüfung durch Statiker/Sachverständigen, nicht nur Höhenmessung. Fachliche Verantwortung ✅ Konsens Alle drei warnen vor eigenmächtigen Entscheidungen und fordern bauaufsichtlich anerkannte Fachleute – kein Vertrauen in subjektive Einschätzungen (z. B. „Dachflächen schützen ja schon“). 👉 Handlungsempfehlung: Die verbindliche Geländerhöhe ist auf mindestens 110 cm festzulegen; die Ausführung muss statisch geprüft, durchbruchsicher gestaltet und bauaufsichtlich abgenommen werden – eine Höhenfestlegung allein durch Architekt oder Bauherr ist unzulässig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende statische Prüfung des Geländers Bruch unter Belastung, tödlicher Sturz, Haftung des Bauherrn für Schäden und Personenschäden 🔴 Risiko Geländerhöhe unter 110 cm (z. B. 90 oder 75 cm) Rechtswidrigkeit, Bauverbot, Räumungsanordnung, Versicherungsleistung verweigert bei Unfall 🔴 Risiko Keine Klärung mit der Bauaufsichtsbehörde Unzulässige Abnahme, nachträgliche Umbauauflage mit hohen Kosten und Nutzungsverbot 🔴 Risiko Fehlende Durchbruchsicherheit (z. B. zu große Zwischenräume) Sturz von Kleinkindern oder durch Verkanten von Körperteilen, besonders bei Spielverhalten 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Einhaltung (z. B. statische Berechnung, Abnahmebescheinigung) Nachweis unmöglich bei Schadensfall oder Verkauf – Haftungsrisiko bleibt bestehen ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Sachverständigen Vermeidung von Fehlentscheidungen, sichere Planung, reibungslose Bauabnahme ✅ Chance Übererfüllung der Vorschriften (z. B. 120 cm mit Sichtschutz) Erhöhte Nutzungssicherheit, Wertsteigerung der Immobilie, bessere Akzeptanz bei Mietern/Käufern ✅ Chance Nutzung geprüfter, zertifizierter Geländer-Systeme Kürzere Bauzeit, gesicherte Abnahme, nachweisbare Einhaltung aller DIN- und Bauordnungsanforderungen ✅ Chance Integrierte Barrierefreiheitsplanung (z. B. taktile Kennzeichnung) Zukunftssicherung für altersgerechte Nutzung, bessere Marktchancen bei Verkauf oder Vermietung ✅ Chance Dokumentation aller Leistungen (Statik, Abnahme, Prüfzeugnisse) Rechtssichere Unterlagen für Versicherung, Behörden und Nachfolger – klare Haftungsabgrenzung Orientierungshilfen
- Statik und Sicherheit prüfen lassen: Beauftragen Sie unverzüglich einen bauaufsichtlich anerkannten Statiker zur Prüfung der Geländerkonstruktion – inkl. horizontaler Belastbarkeit (min. 1,0 kN/m) und Durchbruchsicherheit nach DIN 18065.
- Verbindliche Höhe festlegen: Kontaktieren Sie die zuständige Bauaufsichtsbehörde (örtliche Baubehörde) oder einen zertifizierten Sachverständigen für Bautechnik, um die verbindliche Geländerhöhe (mindestens 110 cm) für Ihre Dachterrasse schriftlich feststellen zu lassen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen: Bauzeichnungen, Höhenangaben über Gelände, Zugangsweg zur Terrasse, Nutzungsart (privat / gemeinschaftlich), und die aktuelle Landesbauordnung Ihres Bundeslandes.
- Geprüfte Systeme wählen: Entscheiden Sie sich ausschließlich für geländerspezifische, bauaufsichtlich zugelassene Systeme mit gültiger allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZAbk.) oder Europäischer Technischer Bewertung (ETA).
- Abnahme dokumentieren: Fordern Sie vor Inbetriebnahme eine schriftliche Abnahmebescheinigung vom Statiker sowie eine bauaufsichtliche Abnahme durch die Baubehörde oder einen anerkannten Sachverständigen an.
- Haftungsabsicherung prüfen: Klären Sie mit Ihrer privaten Haftpflichtversicherung, ob und unter welchen Voraussetzungen Absturzschäden auf der Dachterrasse gedeckt sind – ggf. Nachversicherung vereinbaren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Landesbauordnung
- Die Landesbauordnung (LBO) ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Bestimmungen eines Bundeslandes regelt. Sie enthält unter anderem Vorschriften zur Geländerhöhe, Abstandsflächen und Brandschutz.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Bauvorschriften - Oberkante Fertigfußboden (OKFF)
- Die Oberkante Fertigfußboden (OKFF) ist die Höhe des fertigen Fußbodens, also inklusive aller Beläge wie Fliesen, Parkett oder Teppich. Sie dient als Bezugspunkt für die Messung der Geländerhöhe.
Verwandte Begriffe: Fußbodenaufbau, Rohfußboden, Estrich - Absturzsicherung
- Eine Absturzsicherung ist eine bauliche Maßnahme, die verhindern soll, dass Personen von erhöhten Flächen stürzen. Dazu gehören Geländer, Brüstungen und andere Schutzvorrichtungen.
Verwandte Begriffe: Geländer, Brüstung, Fallschutz - Baubehörde
- Die Baubehörde ist eine staatliche Stelle, die für die Überwachung der Einhaltung der baurechtlichen Vorschriften zuständig ist. Sie erteilt Baugenehmigungen und führt Kontrollen durch.
Verwandte Begriffe: Bauamt, Bauaufsicht, Baugenehmigung - Architekt
- Ein Architekt ist ein Fachmann, der Gebäude plant und gestaltet. Er berät Bauherren bei der Umsetzung ihrer Bauvorhaben und sorgt für die Einhaltung der baurechtlichen Vorschriften.
Verwandte Begriffe: Bauplaner, Bauingenieur, Bauleitung - Geländerbau
- Geländerbau bezeichnet die Herstellung und Montage von Geländern. Dies umfasst die Planung, Konstruktion und Installation von Geländern aus verschiedenen Materialien wie Metall, Holz oder Glas.
Verwandte Begriffe: Metallbau, Holzbau, Glasbau - Dachterrasse
- Eine Dachterrasse ist eine bebaubare Fläche auf dem Dach eines Gebäudes, die als Aufenthaltsbereich genutzt werden kann. Sie bietet im Freien einen zusätzlichen Wohnraum.
Verwandte Begriffe: Flachdach, Dachgarten, Balkon
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Geländerhöhe ist auf einer Dachterrasse im 2. Stock vorgeschrieben?
Die Mindestgeländerhöhe beträgt in der Regel 90 cm, gemessen ab Oberkante Fertigfußboden. Die genauen Bestimmungen können jedoch je nach Landesbauordnung variieren. - Wo finde ich die relevanten Vorschriften zur Geländerhöhe?
Die Vorschriften zur Geländerhöhe sind in der jeweiligen Landesbauordnung des Bundeslandes festgelegt. Diese können online eingesehen oder bei der zuständigen Baubehörde erfragt werden. - Was passiert, wenn die Geländerhöhe nicht den Vorschriften entspricht?
Ein nicht vorschriftsmäßiges Geländer kann zu Beanstandungen durch die Baubehörde führen. Im schlimmsten Fall kann die Nutzung der Dachterrasse untersagt werden, bis die Mängel behoben sind. - Spielt die Art des Geländers eine Rolle bei der Geländerhöhe?
Nein, die Art des Geländers (z.B. Glas, Metall, Holz) spielt keine Rolle bei der Mindestgeländerhöhe. Entscheidend ist, dass die vorgeschriebene Höhe eingehalten wird und das Geländer stabil und sicher ist. - Muss ich einen Fachmann beauftragen, um die Geländerhöhe zu überprüfen?
Es ist ratsam, einen Fachmann (Architekten oder Geländerbauer) zu beauftragen, um die Geländerhöhe zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Dies minimiert das Risiko von Fehlern und Beanstandungen. - Gibt es Ausnahmen von der Mindestgeländerhöhe?
In bestimmten Fällen kann es Ausnahmen von der Mindestgeländerhöhe geben, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. Diese Ausnahmen müssen jedoch von der Baubehörde genehmigt werden. - Wie wird die Geländerhöhe richtig gemessen?
Die Geländerhöhe wird senkrecht von der Oberkante des Fertigfußbodens bis zur Oberkante des Geländers gemessen. - Was ist bei der Planung eines Geländers auf einer Dachterrasse zu beachten?
Bei der Planung eines Geländers auf einer Dachterrasse sind neben der Geländerhöhe auch die Stabilität, die Materialauswahl und die Optik zu berücksichtigen. Es ist wichtig, ein Geländer zu wählen, das sowohl sicher als auch ästhetisch ansprechend ist.
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Informationen zu den Kosten für den Bau eines Geländers auf einer Dachterrasse.
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Geländerhöhe BW: Distanzfläche als Alternative?
kommt darauf an,
wo Sie wohnen.
Hallo Herr Gothe,
Der Kommentar (Vamos) sagt zu § 4 Abs. 1 Satz 4 LBOAVO-BW:
... wenn bei Höhenversätzen im Gelände zwischen den zum Begehen bestimmten Bereichen, z.B. Wegen, und der Absturzkante noch genügend Distanzfläche vorgesehen ist (i.d.R. mehr als 1,0 m), ...
dann muss nicht unbedingt ein Geländer dran.
Haben Sie Kinder, oder planen welche? Daran bitte auch denken!
Ein Kind kann nicht zwischen zum begehen bestimmte Flächen und NICHT zum begehen bestimmte Flächen unterscheiden!
Wenn Ihr Architekt die Bauleitung hat, kann ich Ihn verstehen. Geben Sie ihm schriftlich, dass falls da ein Kind unten liegt, dass Sie dann selbst zum Staatsanwalt gehen, dann macht er auch bei dem niederen Geländer mit.
Gruß aus Baden -
Geländerhöhe Dachterrasse: Kindersicherheit vs. Optik
Hallo Herr Oberst, danke für Ihre rasche Antwort ...
Hallo Herr Oberst,
danke für Ihre rasche Antwort.
Prinzipiell gebe ich Ihnen Recht, dass das für Kinder gefährlich werden könnte. Lassen Sie mich aber hinzufügen, dass wir einen sechsjährigen Sohn haben. Bisher existierte ein Geländer von 75 cm Höhe, welches nun einer Flachdachsanierung zum Opfer gefallen ist.
Ich bin kein leichtfertiger Typ, aber wenn mein Sohn über das Geländer drüber will, dann findet er einen Weg. Egal, ob das Geländer nun 80 oder 90 cm hoch ist. Meinen Sie nicht auch!?
Zur Info: Wir wohnen in Düsseldorf, falls es also in NRW zusätzliche oder andere Bestimmungen geben sollte ... ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Viele Grüße
Oliver Gothe -
Geländerhöhe: UVV-Richtlinien für Arbeitssicherheit
UVV
Hallo Oliver , wie die Bauvorschriften in den Ländern sind weiß ich nicht, kann aber sagen wie es die Berufsgenossenschaften, zuständig für die Arbeitssicherheit in Industrie und Handwerk, definieren: Mindestens 1 m hoch , ab einer Absturzhöhe von 12 m mindestens 1,1 m.
Wenn man das einhält ist es auf jeden Fall in Ordnung, was am Arbeitsplatz richtig ist, ist zu Hause bestimmt nicht falsch. Früher waren die Anforderungen geringer (weniger Geländerhöhe), wahrscheinlich auch im Wohnungsbau, in der Industrie wurden jedenfalls viele alte Geländer nachträglich erhöht.
Uwe -
Geländerhöhe: Haftung & Kindersicherung – Einwände
Na ja
Zitat"
Ich bin kein leichtfertiger Typ, aber wenn mein Sohn über das Geländer drüber will, dann findet er einen Weg. Egal, ob das Geländer nun 80 oder 90 cm hoch ist. Meinen Sie nicht auch!?
Zitat Ende
Und wenn er in die Steckdose mit Kindersicherung langen will, dann findet er auch einen Weg.
Wenn der Staatsanwalt nach der Trauerfeier Beanstandungen findet, verklagst du den Architekt, oder?
Kopfschüttelnde Grüße
Manni -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 09.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Geländerhöhe auf einer Dachterrasse im 2. Stock unter Berücksichtigung von Baurecht, Kindersicherheit und persönlichen Präferenzen. Es werden verschiedene Aspekte wie Landesbauordnung, UVV-Richtlinien und die Haftungsfrage bei Unfällen beleuchtet. Die Notwendigkeit einer Absturzsicherung wird betont, wobei auch alternative Lösungen zur reinen Geländerhöhe in Betracht gezogen werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Geländerhöhe BW: Distanzfläche als Alternative? wird darauf hingewiesen, dass in Baden-Württemberg unter Umständen auf ein Geländer verzichtet werden kann, wenn eine ausreichende Distanzfläche zur Absturzkante vorhanden ist. Dies sollte jedoch individuell geprüft werden.
✅ Empfehlung: Es wird empfohlen, die UVV-Richtlinien für die Arbeitssicherheit (siehe Geländerhöhe: UVV-Richtlinien für Arbeitssicherheit) als Mindeststandard für die Geländerhöhe heranzuziehen, da diese auch im privaten Wohnungsbau eine hohe Sicherheit gewährleisten. Dies gilt insbesondere bei der Anwesenheit von Kindern.
🔴 Risiko: Der Beitrag Geländerhöhe: Haftung & Kindersicherung – Einwände thematisiert die Haftungsfrage im Falle eines Unfalls und rät dazu, die Verantwortung nicht zu unterschätzen. Auch wenn Kinder einen Weg finden könnten, ein Geländer zu überwinden, entbindet dies nicht von der Pflicht, eine angemessene Absturzsicherung zu installieren.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sich vor der Installation eines neuen Geländers auf der Dachterrasse umfassend über die geltenden Vorschriften im jeweiligen Bundesland zu informieren und gegebenenfalls einen Architekten oder Fachmann für Geländerbau zu konsultieren. Die individuellen Gegebenheiten vor Ort und die Bedürfnisse der Bewohner sollten dabei berücksichtigt werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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