Styropor Fassadendämmplatten kaufen: EU-Normen, Anforderungen & Sicherheit in Deutschland?
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Styropor Fassadendämmplatten kaufen: EU-Normen, Anforderungen & Sicherheit in Deutschland?

Hallo,
ich will mir Styropor Fassaden Dämmplatten aus der EU kaufen.
Die Styropor Fassaden Dämmplatten wurden nach EU Norm EN13163 hergestellt.
Anforderungen gem. PN-EN 13163 und PN-B-20132.
Biegefestigkeit [kPa] 115
Brandverhhalten E
Die deutsche Niederlassung behauptet das die Styropor Fassaden Dämmplatten nicht für Deutschland zugelassen sind.
Kann mir einer sagen ob ich die Dämmplatten mit EU Norm EN13163 (Anforderungen gem. PN-EN 13163 und PN-B-20132 in Deutschland verarbeiten darf?
Gruß
Siko
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Bei der Verarbeitung von Dämmstoffen können gesundheitsschädliche Stäube freigesetzt werden. Tragen Sie geeignete Schutzkleidung (Atemschutz, Handschuhe, Schutzbrille).

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    Ich beurteile die Verwendung von Styropor Fassadendämmplatten nach EU-Norm EN13163 wie folgt:

    • Normen: Die Einhaltung der EN13163 ist grundsätzlich positiv, da sie Mindestanforderungen an die Dämmplatten stellt.
    • Brandverhalten: Die Brandklasse E ist die niedrigste Einstufung. Für Fassaden sind in Deutschland je nach Gebäudehöhe und Nutzung höhere Anforderungen üblich.
    • Biegefestigkeit: Ein Wert von 115 kPa ist ein Anhaltspunkt, sollte aber im Kontext der gesamten Systemanforderungen betrachtet werden.

    🔴 Gefahr: Unzureichender Brandschutz kann im Brandfall lebensgefährlich sein. Die Brandklasse E ist möglicherweise nicht ausreichend für Ihr Gebäude.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die in Deutschland geltenden Bauvorschriften (Landesbauordnung) hinsichtlich der Anforderungen an den Brandschutz von Fassaden. Ziehen Sie einen Fachmann für eine individuelle Beratung hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    EN 13163
    Europäische Produktnorm für Wärmedämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS). Sie legt Anforderungen an Eigenschaften wie Wärmeleitfähigkeit, Brandverhalten und mechanische Festigkeit fest.
    Verwandte Begriffe: EPS, Dämmstoffnorm, Wärmedämmung.
    Brandklasse
    Einteilung von Baustoffen nach ihrem Brandverhalten gemäß DINAbk. EN 13501-1. Die Klassen reichen von A1 (nicht brennbar) bis F (keine Klassifizierung).
    Verwandte Begriffe: DIN EN 13501-1, Baustoffklasse, Brandschutz.
    Biegefestigkeit
    Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen Verformung unter Belastung. Angegeben in kPa (Kilopascal).
    Verwandte Begriffe: Zugfestigkeit, Druckfestigkeit, Materialprüfung.
    Wärmeleitfähigkeit
    Maß für die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu leiten. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Angegeben in W/(m·K).
    Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient, Dämmwirkung, Wärmedämmung.
    Fassadendämmung
    Anbringung von Dämmmaterialien an der Außenseite einer Fassade zur Reduzierung von Wärmeverlusten.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, WDVSAbk., Energieeffizienz.
    EPS
    Expandiertes Polystyrol, ein leichter, geschäumter Kunststoff, der häufig als Dämmstoff verwendet wird.
    Verwandte Begriffe: Styropor, Dämmstoff, Kunststoff.
    PN-EN 13163
    Polnische Version der Europäischen Norm EN 13163 für Wärmedämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS).
    Verwandte Begriffe: EN 13163, Polnische Norm, Dämmstoffnorm.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile bieten Styropor Fassadendämmplatten?
      Styropor (EPS) Dämmplatten sind kostengünstig, leicht zu verarbeiten und bieten eine gute Wärmedämmung. Sie sind in verschiedenen Dicken und Formaten erhältlich und können an unterschiedliche Fassaden angepasst werden. Allerdings ist die Umweltbilanz aufgrund der Herstellung aus Erdöl nicht optimal.
    2. Welche Nachteile haben Styropor Fassadendämmplatten?
      Styropor ist brennbar und hat eine geringe Umweltverträglichkeit. Bei einem Brand können giftige Gase entstehen. Zudem ist Styropor nicht UV-beständig und muss vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Entsorgung von Styropor ist ebenfalls problematisch.
    3. Welche Alternativen gibt es zu Styropor Fassadendämmplatten?
      Alternativen sind Dämmplatten aus Mineralwolle (Steinwolle, Glaswolle), Holzfaser, Hanf, Zellulose oder nachwachsenden Rohstoffen. Diese Materialien sind oft umweltfreundlicher und bieten teilweise bessere Brandschutzeigenschaften. Allerdings sind sie in der Regel teurer als Styropor.
    4. Was bedeutet die EN 13163 Norm?
      Die EN 13163 ist eine europäische Produktnorm, die die Anforderungen an Wärmedämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS) für die Anwendung im Bauwesen festlegt. Sie definiert unter anderem die mechanischen Eigenschaften, die Wärmeleitfähigkeit und das Brandverhalten der Dämmstoffe. Die Einhaltung der Norm ist ein Qualitätsmerkmal.
    5. Welche Brandklassen gibt es bei Dämmstoffen?
      Die Brandklassen nach DIN EN 13501-1 reichen von A1 (nicht brennbar) bis F (keine Klassifizierung). Für Fassaden sind je nach Gebäudeart und -höhe unterschiedliche Anforderungen an die Brandklasse vorgeschrieben. In Deutschland sind häufig schwer entflammbare (B1) oder nicht brennbare (A2) Dämmstoffe erforderlich.
    6. Wie wichtig ist die Biegefestigkeit bei Fassadendämmplatten?
      Die Biegefestigkeit gibt an, wie widerstandsfähig die Dämmplatte gegen Verformung unter Belastung ist. Ein höherer Wert bedeutet eine höhere Stabilität. Die Biegefestigkeit ist besonders wichtig bei Fassaden, die starken Windkräften ausgesetzt sind.
    7. Muss ich beim Kauf von Styropor Fassadendämmplatten auf das CEAbk.-Zeichen achten?
      Ja, das CE-Zeichen ist ein Hinweis darauf, dass das Produkt den europäischen Richtlinien entspricht und die grundlegenden Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz erfüllt. Es ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
    8. Wie entsorge ich Styropor Fassadendämmplatten richtig?
      Styropor Dämmplatten sollten nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Sie können in der Regel bei Wertstoffhöfen oder speziellen Entsorgungsunternehmen abgegeben werden. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde über die korrekten Entsorgungswege.

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  2. Haben die ...

    Haben die CEAbk.-Zeichen?
  3. CE

    Ja ein CEAbk. ist vorhanden
  4. WDVS: Bauaufsichtliche Zulassung für Komplettsystem erforderlich

    Wozu benötigen Sie die Platten?
    Für ein WDVSAbk.🔴 Dann benötigen Sie ein komplettes System mit bauaufsichtlicher Zulassung.
  5. WDVS-Kosten: Günstigere Materialien aus Polen möglich?

    System mit bauaufsichtlicher Zulassung.
    Hallo Wolfgang,
    ja ich brauche es für ein WDVSAbk..
    Das Styropor wäre von der Fa. Swisspor und die anderen Komponenten außer die Tellerdübeln und Schienen sind vom Kauf, Baumit oder Weber kann ich mir aussuchen. Die Tellerdübeln und Schienen sind auch von deutschen Hersteller Standort Köln Produktion Polen.
    Die Materialen sind zum Teil 50 % billiger wie bei uns.
    Beispiel Tellerdübel:
    Maxit, Baumit Weber oder Knauf verlangt für ein Tellerdübel 160 mm zwischen 0,26-0,48 € die Tellerdübeln aus Polen kosten 0,6 cent sind von einem deutschen Hersteller aus Köln!
    Beispiel Armierungsgewebe:
    Kosten Maxit, Baumit Weber oder Knauf
    0,86 €m²  -  1,10 €m² kosten in Polen 0,40 €m² Hersteller aus Köln
    Gruß
    Siko
  6. DIN EN 13163: Mindestanforderungen an EPS-Dämmstoffe

    DIN EN 13163
    Nach DINAbk. 4108-10-2008-06 gibt es die DIN EN 13163
    (Mindestanforderungen an EPS).
  7. WDVS: Systemhersteller und bauaufsichtliche Zulassung beachten!

    Ein Systemhersteller
    Sie müssen sich erstmal für einen Systemhersteller entscheiden. Es heißt ja nicht umsonst Wärmedämmverbundsystem.
    Jeder Systemhersteller hat für sein System eine bauaufsichtliche Zulassung. Die ist für Sie maßgebend und die darüber hinaus noch die Verarbeitungsrichtlinien des Systemgebers. Und die untersagen Systemmischungen.
    Das wird also nichts mit dem Zusammensammeln diverser Produkte aus halb Europa, unabhängig von Normen und sonstigen Kennzeichnungen. So bleibt Ihnen nur übrig, die Produkte im System zu verwenden, die der Systemgeber vorschreibt, sonst verlieren Sie die Herstellergewährleistung.
  8. Weber Polen: Fassadendämmplatten 50% günstiger – Zulässig?

    Styropor Fassaden Dämmplatten
    Ich hätte auch ein Angebot von der Weber aus Polen.
    Die Produkte sind auch fast 50 % günstiger. Eine Herstellergewährleistung benötige ich nicht.
    Darf ich die Produkte verwenden oder nicht?
    Siko
  9. WDVS: Bauaufsichtliche Zulassung in Deutschland erforderlich!

    Ein WDVSAbk. benötigt in Deutschland eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung.
    Ein WDVS benötigt in Deutschland eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung.
    Wenn Sie so eine mit Ihrem Mix-System beantragen (kostet so 120.000 € das erste System) und das System im Zulassungsverfahren die hohen Anforderungen erfüllt, dürfen Sie es selbstverständlich verwenden.
  10. Bauaufsichtliche Zulassung: Kosten und Risiken bei Import-WDVS

    Diese Bauaufsichtliche Zulassung
    muss jedes WDVSAbk.-System das in diesem Lande verarbeitet wird haben und wird vom Institut für Bautechnik in Berlin erteilt.
    Diese Zulassung kostet dem Hersteller richtig Geld und wird natürlich auf die Endpreise umgelegt.
    Wie das die Polskis handhaben weiß der Deibel!
    Da ist wohl vieles anders als hier.
    Lass'die Finger davon, bleibe im Lande, Du machst das ja nur einmal!
  11. WDVS Polen: Zulässige Systeme, aber keine Materialmischung!

    Selbstverständlich gibt es auch in Polen zugelassene WDV-Systeme und auch WDVSAbk. mit europäischen Zulassungen. Mixen darf man da aber auch nicht.
    Selbstverständlich gibt es auch in Polen zugelassene WDV-Systeme und auch WDVS mit europäischen Zulassungen. Mixen darf man da aber auch nicht.
    Das Problem ist nämlich die Abstimmung der einzelnen Komponenten aufeinander.
    Ich habe schon viele Oberputze abfallen sehen, weil sie einfach nicht zum jeweiligen Armierungsputz gepasst haben.
    Bei den Armierungsgeweben wäre ich auch sehr vorsichtig. Das Gewebe muss für hochalkalische Putze auch geeignet sein. Da habe ich auch schon einige osteuropäische Gewebe gesehen, die nach ein paar Tagen Alkalitest völlig aufgelöst waren. Wenn man natürlich mit der Kunststoffbeschichtung auf der Glasfaser spart, kann das schon nicht schön enden ...
  12. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Styropor Fassadendämmplatten: EU-Normen vs. Deutsche Zulassung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit von Styropor Fassadendämmplatten (EPS) nach EU-Norm EN13163 in Deutschland. Ein WDVSAbk. (Wärmedämmverbundsystem) benötigt in Deutschland eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. Systemmischungen verschiedener Hersteller sind nicht zulässig. Günstigere Angebote aus Polen sind zwar verlockend, bergen aber Risiken hinsichtlich der Zulassung und Systemkompatibilität.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag WDVS: Bauaufsichtliche Zulassung in Deutschland erforderlich! erwähnt, ist eine eigene Zulassung für ein Mix-System sehr kostspielig.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag WDVS Polen: Zulässige Systeme, aber keine Materialmischung! weist darauf hin, dass es auch in Polen zugelassene WDV-Systeme gibt, die jedoch ebenfalls nicht gemischt werden dürfen.

    🔴 Risiko: Der Kauf von Einzelkomponenten aus unterschiedlichen Quellen, auch wenn diese nach EU-Norm gefertigt sind, kann zu Problemen mit der Systemkompatibilität und zum Verlust der Herstellergewährleistung führen. Dies wird im Beitrag WDVS: Systemhersteller und bauaufsichtliche Zulassung beachten! deutlich.

    💰 Kosten: Die Kosten für eine bauaufsichtliche Zulassung in Deutschland sind erheblich, wie im Beitrag Bauaufsichtliche Zulassung: Kosten und Risiken bei Import-WDVS erläutert wird. Diese Kosten werden üblicherweise auf die Endpreise umgelegt.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sich für ein komplettes WDVS-System eines Herstellers mit bauaufsichtlicher Zulassung für Deutschland zu entscheiden. Alternativ kann man auf zugelassene Systeme aus Polen zurückgreifen, wobei auch hier auf die Systemkompatibilität geachtet werden muss. Siehe auch WDVS: Bauaufsichtliche Zulassung für Komplettsystem erforderlich.

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