Silikonharzputz vs. Mineralputz: Vor- & Nachteile, Kosten & Farbauswahl für die Fassade?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Silikonharzputz und Mineralputz für Fassaden, insbesondere im Hinblick auf Rissbildung, Farbauswahl und Kosten. Es wird betont, dass die Rissbildung primär von anderen Faktoren als dem Farbton abhängt (siehe Fassade: Rissbildung vs. Farbton – Einflussfaktoren). Der Mythos vom 'atmenden' Putz wird hinterfragt, wobei die Dampfdiffusion als relevanteres Kriterium genannt wird (siehe Fassade: Dampfdiffusion vs. 'Atmender' Putz – Mythos?). Bei Sanierungen können Risse bis zu einer gewissen Größe mit faserverstärkten Fassadenfarben behandelt werden (siehe Fassadensanierung: Risse bis 0,3 mm mit Farbe sanieren).

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Silikonharzputz vs. Mineralputz: Vor- & Nachteile, Kosten & Farbauswahl für die Fassade?

Guten Tag allerseits,
wir müssen uns mit dem Nachbarn unserer Doppelhaushälfte über die Fassade unseres Neubaus verständigen.
Um eine gute Verhandlungsbasis zu haben, würden wir gern folgende Fragen beantwortet haben:
Dass bereits eingefärbter Putz in Bezug auf Rissbildung besser ist, wissen wir schon. Hat er aber auch Nachteile z.B. eingeengte Farbauswahl o.ä.?
Wie sind die Vor- und Nachteile (Vorteile, Nachteile) bei Silikonharz- bzw. mineralischem Putz?
Danke im Voraus
für eure Antworten.
Lissy
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Bauphysikalische Prüfung des gesamten Wandaufbaus (insbesondere Dämmungstyp, Dampfbremse, Untergrund) durch unabhängigen Fachplaner oder zertifizierten Energieberater vor Putzentscheidung erforderlich – sonst Risiko von Tauwasserausfall, Feuchteschäden und Schimmel.

    🔴 KRITISCH: Verwendung ausschließlich zertifizierter, fachgerecht ausgeführter Systeme – insbesondere bei WDVSAbk.: Kompatibilität von Dämmung, Armierung, Grundierung und Putz muss durch Hersteller-Zertifikat nachgewiesen sein.

    ⚠️ WICHTIG: Mineralputz darf nur auf mineralischen, saugfähigen Untergründen verarbeitet werden – auf Kunststoffdämmplatten (EPS/XPS) ist eine spezielle Grundierung oder ein Voranstrich zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Eingefärbter Putz reduziert nicht die Rissbildung – Rissrisiko hängt von Untergrundvorbereitung, Armierung, Verarbeitungsqualität und Elastizität ab, nicht von der Farbgebung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich helfe Ihnen gerne bei der Entscheidung zwischen Silikonharzputz und Mineralputz für Ihre Fassade. Beide Putzarten haben spezifische Vor- und Nachteile, die ich im Folgenden erläutere:

    Silikonharzputz:

    • Vorteile: Hohe Wasserabweisung, geringe Verschmutzungsneigung, gute Rissüberbrückung, große Farbauswahl (eingefärbt möglich).
    • Nachteile: Höherer Preis, geringere Wasserdampfdurchlässigkeit als Mineralputz.

    Mineralputz:

    • Vorteile: Hohe Wasserdampfdurchlässigkeit (diffusionsoffen), natürliche Rohstoffe, geringere Kosten.
    • Nachteile: Anfälliger für Verschmutzung, geringere Farbauswahl, weniger elastisch (höheres Risiko für Rissbildung).

    Die Rissbildung hängt nicht nur vom Putz ab, sondern auch vom Untergrund und der Verarbeitung. Eingefärbter Putz kann Vorteile bieten, da spätere Anstriche entfallen und somit die Gefahr von Spannungen reduziert wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, um den passenden Putz für Ihre spezifische Fassade und die klimatischen Bedingungen auszuwählen. Berücksichtigen Sie dabei auch die gestalterischen Aspekte und Ihr Budget.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach Vor- und Nachteilen von Silikonharzputz im Vergleich zu Mineralputz für eine Doppelhaushälfte. Die Anfrage zeigt eine gute Vorbereitung, jedoch fehlen wichtige Details wie Untergrundbeschaffenheit und Gebäudealter. Die genannten Vorteile von eingefärbtem Putz sind grundsätzlich richtig, aber die Aussage zur Rissbildung ist zu pauschal.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass eingefärbter Putz (Durchfärbung) bei Rissbildung vorteilhafter ist, ist korrekt. Risse sind bei durchgefärbten Putzen optisch weniger sichtbar als bei beschichteten Systemen.

    ➕ Ergänzung: Die Farbauswahl ist bei eingefärbtem Putz tatsächlich eingeschränkt, da nur mineralische Pigmente verwendet werden können. Zudem sind nachträgliche Farbänderungen nur durch Überstreichen möglich, was den Vorteil der Durchfärbung aufhebt.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung, dass eingefärbter Putz generell besser gegen Rissbildung sei, ist zu vereinfacht. Die Rissbildung hängt primär von der Untergrundvorbereitung, Armierung und fachgerechten Verarbeitung ab, nicht allein von der Einfärbung.

    🔴 Gefahr: Bei der Wahl des Putzsystems besteht die Gefahr von Feuchteschäden, wenn der Putz nicht diffusionsoffen genug ist. Mineralputz ist hochdiffusionsoffen, Silikonharzputz weniger. Bei einem Neubau mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) kann ein zu dichter Putz zu Tauwasserausfall führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie vor der Entscheidung den genauen Wandaufbau (z.B. WDVS mit Mineralwolle oder EPS) durch einen Fachplaner prüfen. Für eine Doppelhaushälfte ist eine einheitliche Optik wichtig, daher sollte das Putzsystem gemeinsam mit dem Nachbarn und einem Sachverständigen für Fassadentechnik ausgewählt werden. Beauftragen Sie einen zertifizierten Putzfachbetrieb mit der Ausführung, um Gewährleistungsansprüche zu sichern.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Auswahl eines Fassadenputzes für einen Neubau im Doppelhaushälfte-Kontext, wobei die technischen Eigenschaften von Silikonharzputz und mineralischem Putz im Fokus stehen. Beide Systeme unterscheiden sich grundlegend in Bindemittel, Diffusionsverhalten, Elastizität und Verarbeitungsvoraussetzungen – was direkte Auswirkungen auf Dauerhaftigkeit, Schadensanfälligkeit und Instandhaltung hat.

    🔴 Gefahr: Ein falsch gewählter Putz kann zu schwerwiegenden Bauschäden führen: Silikonharzputze sind hydrophob und diffusionsoffener als oft angenommen – bei unzureichender Untergrundvorbereitung oder fehlender Dampfbremse im Wandaufbau drohen Feuchtesperren, Tauwasserausfall und langfristig Schimmelbildung hinter dem Putz. Mineralputze hingegen erfordern einen mineralischen, saugfähigen Untergrund; auf nicht mineralischen Untergründen (z. B. Kunststoffdämmplatten ohne geeignete Grundierung) haften sie unzureichend und können abplatzen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "eingefärbter Putz" generell rissbeständiger sei, ist irreführend: Die Rissbildung hängt primär von der Elastizität des Putzes, der Rissüberbrückungsfähigkeit der Armierung (bei WDVS), der Untergrundvorbereitung und der Ausführung ab – nicht von der Farbe. Zudem können organische Pigmente in Silikonharzputzen bei UV-Belastung ausbleichen, während mineralische Pigmente in Kalk- oder Zementputzen farbstabiler sind.

    ➕ Ergänzung: Die Farbauswahl ist bei Silikonharzputzen tatsächlich eingeschränkter als bei rein mineralischen Systemen, da organische Bindemittel nur bestimmte Pigmentklassen vertragen; zudem ist die Farbtiefe bei mineralischen Putzen oft natürlicher und langlebiger. Kostenmäßig liegen Silikonharzputze meist 20–40 % über mineralischen Putzen – doch die Lebenszykluskosten (Reinigung, Wartung, Sanierung) sind bei mineralischen Systemen langfristig günstiger, sofern fachgerecht ausgeführt.

    ✅ Zustimmung: Die Absicht, sich vor der Abstimmung mit dem Nachbarn fachlich zu informieren, ist durchaus sinnvoll – insbesondere bei Doppelhaushälften, da eine einheitliche Fassadenoptik und kompatible Baustoffe (z. B. hinsichtlich Diffusionsverhalten und Feuchteschutz) für die gemeinsame Gebäudehülle entscheidend sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater oder Bauingenieur mit Fachkenntnis im Fassadenbau, um den konkreten Wandaufbau, die Dämmung, die Untergrundbeschaffenheit und die klimatischen Gegebenheiten zu prüfen – nur so lässt sich sicher entscheiden, ob Silikonharz- oder Mineralputz fachlich angemessen ist. Eine rein ästhetische oder verhandlungstechnische Entscheidung ohne bauphysikalische Abwägung birgt erhebliche Risiken.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein, dass die Rissbildung primär vom Untergrund, der Verarbeitung und der Armierung – nicht von der Einfärbung – abhängt.
    • Alle bestätigen die höhere Wasserdampfdurchlässigkeit (Diffusionsoffenheit) von Mineralputz im Vergleich zu Silikonharzputz.
    • Alle betonen die Notwendigkeit fachlicher Beratung durch qualifizierte Fachleute vor der Entscheidung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet die Farbauswahl bei Silikonharzputz als „groß“, während DeepSeek und Qwen konkret auf Einschränkungen durch mineralische bzw. organische Pigmente hinweisen und die Palette als eingeschränkter klassifizieren.
    • GoogleAI erwähnt „geringere Verschmutzungsneigung“ von Silikonharzputz pauschal; DeepSeek und Qwen relativieren dies durch Hinweis auf UV-Ausbleichen organischer Pigmente bzw. geringere natürliche Farbtiefe.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den Aspekt der gemeinsamen Abstimmung mit dem Nachbarn bei Doppelhaushälften – fehlt bei GoogleAI und Qwen.
    • Qwen ergänzt detaillierte Lebenszykluskosten (20–40 % höhere Anschaffungskosten für Silikonharz, aber geringere Langzeitkosten für Mineralputz bei fachgerechter Ausführung).
    • DeepSeek und Qwen ergänzen die konkrete Gefahr des Tauwasserausfalls bei falscher Diffusionsabstimmung – GoogleAI erwähnt nur allgemein „geringere Wasserdampfdurchlässigkeit“.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert implizit, dass eingefärbter Putz „die Gefahr von Spannungen reduziert“ – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: Einfärbung wirkt sich nicht auf Rissbildung aus. Qwen korrigiert zusätzlich, dass organische Pigmente ausbleichen können – GoogleAI erwähnt dies nicht.
    • GoogleAI stellt „hohe Wasserabweisung“ von Silikonharzputz als reinen Vorteil dar; DeepSeek und Qwen warnen explizit vor der Gefahr der Feuchtesperre und des Tauwasserausfalls – hier wird die sicherere, bauphysikalisch restriktivere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die Einschätzungen von DeepSeek und Qwen sind in allen bauphysikalisch kritischen Punkten (Diffusion, Tauwasser, Untergrundkompatibilität, Rissursachen) konsistent, detaillierter und vorsichtiger – sie bilden daher die verbindliche Grundlage für die Sicherheitshinweise und Handlungsempfehlungen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Rissbildung & Einfärbung ❌ Widerspruch GoogleAI irrt: Einfärbung reduziert nicht das Rissrisiko. DeepSeek und Qwen einig: Rissbildung hängt von Untergrund, Armierung und Ausführung ab – nicht von Farbe.
    Diffusionsverhalten & Feuchteschutz ✅ Konsens Mineralputz ist hochdiffusionsoffen; Silikonharzputz weniger – bei WDVS besteht bei ungeeignetem Putz Risiko von Tauwasserausfall und Schimmel (DeepSeek & Qwen ausdrücklich, GoogleAI nur indirekt).
    Untergrundvoraussetzungen ✅ Konsens Mineralputz erfordert mineralischen, saugfähigen Untergrund – auf Kunststoffdämmung nur mit zertifizierter Grundierung (Qwen & DeepSeek klar benannt, GoogleAI nicht erwähnt).
    Farbauswahl & Farbstabilität ⚠️ Abwägung GoogleAI: „große Farbauswahl“; DeepSeek/Qwen: Einschränkung durch Pigmentklassen (mineralisch vs. organisch), Ausbleichen bei UV-Belastung – KI-Konsens: Farbauswahl ist systemabhängig, nicht grundsätzlich „groß“.
    Fachliche Entscheidungsgrundlage ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern Expertenberatung – Qwen und DeepSeek konkretisieren: unabhängiger Fachplaner/Energieberater mit Fassaden-Know-how; GoogleAI bleibt bei „Fachbetrieb“ allgemein.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Entscheidung darf nicht auf ästhetischen oder preislichen Einzelaspekten beruhen, sondern muss auf einer bauphysikalischen Gesamtanalyse des Wandaufbaus – einschließlich Dämmung, Dampfsperre, Untergrund und Klima – durch einen unabhängigen Fachplaner beruhen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Tauwasserausfall durch zu geringe Diffusionsfähigkeit des Putzes auf WDVS Feuchteschäden, Schimmelbildung, langfristiger Bauschaden, Sanierungskosten über 10.000 €
    🔴 Risiko Unzureichende Haftung von Mineralputz auf nicht-mineralischem Untergrund (z. B. EPS ohne Grundierung) Abplatzen des Putzes, Sicherheitsgefahr durch herabfallende Putzstücke, Nachbesserungspflicht
    🔴 Risiko Fehlende Abstimmung mit Nachbar bei Doppelhaushälfte (unterschiedliche Putzsysteme) Optische Inkonsequenz, unterschiedliches Alterungsverhalten, Streit um Instandhaltung, Wertminderung
    🔴 Risiko Verwendung nicht zertifizierter Systemkomponenten (z. B. falsche Armierung oder Grundierung) Verlust der Herstellergarantie, fehlende Gewährleistung, rechtliche Haftung bei Schäden
    🔴 Risiko Unfachmännische Verarbeitung (z. B. zu dicke Putzschicht, fehlende Zwischenschliff) Rissbildung, Blasenbildung, Farbunterschiede, Nacharbeit, Verzögerung des Baufortschritts
    ✅ Chance Hohe Lebensdauer und geringe Instandhaltungskosten bei fachgerechtem Mineralputz Langfristige Kosteneinsparung, natürliche Optik, hohe Nachhaltigkeit, geringere Umweltbelastung
    ✅ Chance Verbesserte Schmutzabweisung durch Silikonharzputz bei exponierten Lagen (z. B. unter Dachüberstand) Weniger Reinigungsaufwand, dauerhaft saubere Fassade, höhere Wertbeständigkeit in städtischer Umgebung
    ✅ Chance Einheitliche Fassadenoptik durch gemeinsame Abstimmung mit Nachbar Steigerung des Wohnumfelds, höhere Akzeptanz im Quartier, gemeinsame Wartungskostenverteilung
    ✅ Chance Fördermittelnutzung (z. B. BAFA, KfW) für fassadenbezogene energetische Sanierung Finanzielle Entlastung bis zu 30 % der Kosten, schnelle Amortisation durch Energieeinsparung
    ✅ Chance Wahl eines durchgefärbten Putzes zur Vermeidung späterer Anstriche Keine Spannungsrisiken durch Beschichtung, konsistente Farbtiefe über die Lebensdauer, weniger Wartungsaufwand

    Orientierungshilfen

    1. Bauphysik prüfen lassen: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen zertifizierten Energieberater oder Bauingenieur mit Fachkenntnis Fassade, um den konkreten Wandaufbau, die Dämmung (EPS/XPS/Mineralwolle), die Dampfbremse und den Untergrund zu analysieren.
    2. WDVS-Systemzertifikat einfordern: Fordern Sie vom Putzfachbetrieb vor Vertragsabschluss das vollständige Hersteller-Zertifikat für das gesamte System (Dämmung, Armierung, Grundierung, Putz) an – inkl. Nachweis der Kompatibilität.
    3. Mit Nachbar frühzeitig abstimmen: Vereinbaren Sie mit dem Eigentümer der anderen Doppelhaushälfte ein gemeinsames Beratungsgespräch mit dem Fassadenfachplaner – dokumentieren Sie die Einigung schriftlich.
    4. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Baupläne, Dämmungsdatenblätter, Herstellernachweise und ggf. vorhandene Gutachten zum Wandaufbau – zur Vorlage beim Fachplaner.
    5. Putzfachbetrieb zertifiziert beauftragen: Wählen Sie nur einen nach RAL-RG 826 oder VOBAbk. zertifizierten Putzfachbetrieb – prüfen Sie aktuelle Referenzen mit WDVS auf Doppelhaushälften.
    6. Farbentscheidung frühzeitig festlegen: Entscheiden Sie sich bei Mineralputz für mineralische Pigmente, bei Silikonharz für UV-beständige organische Pigmente – lassen Sie Muster an der tatsächlichen Fassade prüfen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Silikonharzputz
    Ein Oberputz, der durch die Zugabe von Silikonharz wasserabweisend und elastisch wird. Er ist widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse und Verschmutzung. Verwandte Begriffe: Kunstharzputz, Oberputz, Fassadenputz.
    Mineralputz
    Ein Putz aus mineralischen Rohstoffen wie Kalk, Zement oder Gips. Er ist diffusionsoffen und umweltfreundlich. Verwandte Begriffe: Kalkputz, Zementputz, Fassadenputz.
    Diffusionsoffenheit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen zu lassen und Schimmelbildung zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Atmungsaktivität, Feuchtigkeitstransport.
    Rissüberbrückung
    Die Fähigkeit eines Putzes, kleine Risse im Untergrund zu überdecken, ohne selbst zu reißen. Dies ist besonders wichtig bei Gebäuden mit Setzungen oder starken Temperaturschwankungen. Verwandte Begriffe: Elastizität, Dehnfähigkeit, Rissbildung.
    Fassadenputz
    Ein Putz, der speziell für den Außenbereich entwickelt wurde und die Fassade vor Witterungseinflüssen schützt. Er kann dekorative und funktionale Eigenschaften haben. Verwandte Begriffe: Oberputz, Unterputz, Außenputz.
    Untergrundvorbereitung
    Die Maßnahmen, die vor dem Aufbringen des Putzes durchgeführt werden müssen, um eine gute Haftung und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Dazu gehören Reinigung, Grundierung und gegebenenfalls Armierung. Verwandte Begriffe: Grundierung, Armierung, Haftbrücke.
    Eingefärbter Putz
    Putz, dem bereits bei der Herstellung Farbpigmente zugesetzt werden. Dadurch entfällt ein späterer Anstrich, was Zeit und Kosten spart. Verwandte Begriffe: Durchgefärbter Putz, Farbpigmente, Anstrich.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Silikonharzputz und Mineralputz?
      Silikonharzputz ist wasserabweisender und elastischer, während Mineralputz diffusionsoffener und umweltfreundlicher ist. Silikonharzputz ist oft teurer.
    2. Welcher Putz ist besser bei Rissbildung?
      Silikonharzputz ist elastischer und kann Risse besser überbrücken. Mineralputz ist anfälliger für Risse, besonders bei starken Temperaturschwankungen oder Bewegungen im Untergrund.
    3. Welche Farbauswahl habe ich bei den verschiedenen Putzarten?
      Silikonharzputz bietet eine größere Farbauswahl, da er eingefärbt werden kann. Mineralputz ist oft in natürlichen Farbtönen erhältlich, kann aber auch nachträglich gestrichen werden.
    4. Welcher Putz ist umweltfreundlicher?
      Mineralputz ist in der Regel umweltfreundlicher, da er aus natürlichen Rohstoffen besteht und keine synthetischen Zusätze enthält.
    5. Welche Rolle spielt die Wasserdampfdurchlässigkeit?
      Eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit (Diffusionsoffenheit) ist wichtig, damit Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen kann und Schimmelbildung vermieden wird. Mineralputz ist hier im Vorteil.
    6. Wie wirken sich die Kosten aus?
      Mineralputz ist in der Regel günstiger in der Anschaffung als Silikonharzputz. Die Verarbeitungskosten können je nach Aufwand ähnlich sein.
    7. Muss ich einen Fachmann beauftragen?
      Ja, die Verarbeitung von Putz sollte immer von einem Fachmann durchgeführt werden, um eine fachgerechte Ausführung und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.
    8. Welche Vorbereitung ist notwendig?
      Der Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein. Gegebenenfalls sind Vorarbeiten wie Grundierung oder Armierung notwendig.

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  2. Putz: Farbstoff beeinflusst Rissbildung NICHT!

    Ich mag das nicht glauben
    das eingefärbter Putz besser auf Rissbildung ist ... den normalerweise wird der eingefärbte Putz aufbereitet wird der herkömmliche das einzige was hier beigemischt wird ist der Farbstoff auch beim Verarbeiten unterscheiden sich beide Putze nicht ... der erforderliche Egalsationsanstrich wird in der Regel 3-5 Tage nach dem erstellen des eingefärbten Oberputzes aufgebracht ... und die Risse? ... wenn sie auftreten kommen sie nach Monaten bzw. Jahre und da dürfte es doch egal sein ob der Putz nun eingefärbt ist oder nicht? ... so sehe ich das naja vielleicht irre ich mich da mal wieder?
    Rein Bauphyisch gesehen gibt für mich kein anderen Putz als einen mineralischen Putz!
  3. Fassade: Rissbildung vs. Farbton – Einflussfaktoren

    Risse Farbe und Silikone
    Hallo lissy,
    eingefärbter Putz und Rissbildung haben auf den ersten blick nichts miteinander zu tun. die Rissbildung ist von anderen Faktoren abhängig, am wenigsten vom Farbton  -  das führt aber zu weit, denke ich.
    die farbauswahl hingegen ist abhängig vom gewählten Bindemittel, und bei WDVSAbk. wird der Helligkeitsfaktor noch zu berücksichtigen sein (dunkle Fassaden erwärmen und bewegen sich mehr!).
    solltet ihr einen Farbton aus der himbi-brombi-Palette wünschen, also rotlilaviolettblau, so scheiden Zement und silikatgebundene Oberputze meist aus. das ist jedoch im Einzelfall mit dem putzhersteller zu prüfen.
    silikonharzgebundene Oberputze Vereinen die Vorteile der geringen Wasseraufnahme von kunstharzgebundenen mit dem dampfdiffussionsverhalten der Zement- und silikatgebundenen Oberputze.
    da diese putze und Farben nicht genormt sind, wird am Markt gerne mit den Eigenschaften geworben. also besser Markenhersteller verwenden-
  4. Diskussion: Bezug zur Frage unklar

    Was hat Antwort 2 mit der Frage zu tun?
    Was hat Antwort 2 mit der Frage zu tun?
  5. Putzrisse: Ursachen durch Setzung oder Material?

    Mal eine Zwischenfrage
    Haben Putzrisse denn wirklich was mit Putz zu tun? Also mit der Art des Putzes?
    Ich habe gerade einen Fall, den ich mit einem SV-Kollegen von der Putzerseite bearbeite. Die Risse sind auf Setzungen bzw. thermische Längenänderungen zurückzuführen. Aber kann ein Putz mehr als 5 mm/m vertragen? Oder besser: muss er das können.
    Auf die Frage der Farbe sind wir beide noch gar nicht gekommen.
    Herr Thalhammer, diesmal brauche ich Ihre Hilfe 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  6. Putz-Definition: Auftrag auf bewegungsfreiem Untergrund

    Antwort 2 ist die wörtliche BeAntwortung der fragen ...
    gell Herr putze -
    und beisse, bedenke den Schwund bei überbundenen Putzen. man unterscheidet konstruktive Risse und Putz-immanente.
    Putz ist per definitionem auf bewegungsfreiem Untergrund aufzubringen.
  7. Farbabplatzer: Ursache & Einflussfaktoren

    Oje ...
    Guten Morgen,
    ich glaube, ich habe durch meine missverständliche Wortwahl hier zur allgemeinen Verwirrung beigetragen. Das kommt davon, wenn man blutige Laien auf die Materie loslässt ...
    Ich meinte nicht Risse im Putz, sondern vorzeitiges Abblättern der Farbe!
    Das leuchtet eigentlich ja auch ein. Farbe, die nachträglich aufgebracht wird, blättert sicher eher ab.
    Unsere Architektin meinte gestern, sie würde mineralischen Putz vorziehen, da er atmungsaktiver sei.
    Bei welchem Hersteller lohnt es sich denn, mal in dessen Farbpalette rein zu schnüffeln? Es sollte ein vanille - bis hellgelber Farbton werden.
    Schöne Grüße
    Lissy
  8. Fassade: Dampfdiffusion vs. 'Atmender' Putz – Mythos?

    atmender Putz
    moin lissy,
    putze oder globaler Häuser atmen nicht. das ist eines der schönsten und widerspenstigsten Märchen der Bautheologie!
    ein Kriterium könnte die Fähigkeit sein, dampf durch die Bauteile diffundieren zu lassen.
    in deinem speziellen fall, also klassische Wohnnutzung, ist jedoch selbst der Kunstharzputz seit Jahren problemlos einsetzbar!
    es ist letztendlich eine Frage des marketings und Erstellungspreises, welchen Putz du dir auftragen lässt:
    mineralischer Putz ist Marketing pur!
    es wird unterschieden nach dem hauptsächlich anwesenden bindemitteln:
    Zement-, Silikat-, Kunstharz- und Silikonharzoberputze (Kunstharzoberputze, Silikonharzoberputze).
    die zementgebundenen Oberputze, wenn pigmentiert, neigen zur Fleckenbildung, und nehmen mehr niederschlagswässer auf. deswegen werden sie mit einer von der Industrie genannten "Egalisationsfarbe" überstrichen. argumentativ wird gerne dieser zementgebundene Oberputz als "atmungsaktiv" bezeichnet.
    diese falsche Aussage wird durch den Anstrich mit meistens dispersions und silikonhaltigen Anstrichen konterkariert, weil letztendlich ein dampfdichterer Anstrich obendrauf gebracht wird. eigentlich eine Verletzung jahrhundertealter putzerregeln!
    also: es gibt kein wirklich objektives Entscheidungskriterium --
    anything goes  -  sonst wären sicher auch schon drei bindemittelvarianten vom Markt genommen, oder?
  9. Rissüberbrückung: Welche Putze sind geeignet?

    Das sagte mein putze auch
    Nicht der Zwischenrufer oben, sondern der SV-Kollege. Darum geht es ja eben. Der Untergrund "bewegt" sich. Das heißt, die Risse im Mauerwerk sind zwar zulässig, im Putz aber nicht. Das ist verzwickt. Gibt es denn Rissüberbrückende Putze?
    • Name:
    • Martin Beisse
  10. Fassadensanierung: Risse bis 0,3 mm mit Farbe sanieren

    5 mm/m
    prinzipiell kann Putz das Haus nicht zusammenhalten. kleinste Bewegungen an den Fügungen werden standardmäßig mit gewebeeinlagen bewehrt. es gibt zwar noch andere kunstgriffe, wie vom autor bei der abgerissenen Decke der Garage bereits erwähnt.
    ist jedoch das Gebäude in den ruhezustand versetzt, lassen sich Risse (faustformel) bis 0,3 mm mit faserverstärkten Fassadenfarben sanieren. ansonsten hilft meist eine Spachtelung mit Gewebearmierung. und darauf ein neuer Oberputz. der Einsatz zementfreier Produkte ist dann Geschmacksache, aber auf jeden Fall elastischer!
    ist das Gebäude nicht zu beruhigen, hilft nur eine vrogehängte Fassade. spontan fällt mir dazu nur veratec ein, oder eben WDVSAbk. mechanisch befestigt. wenn es bei den 5 mm/m bleibt geht eh nur eine blasebalgfassade oder ein spanntuch ---
  11. Hochhaus-Fassade: Windbedingte Bewegungen & Putzrisse

    Genau das ist unsere Überlegung
    Die Bewegungen kommen übrigens durch Wind. Ist ein Hochhaus, welches vor einem Jahr verputzt wurde. Jetzt muss ich mich nur noch gegen den putze durchsetzen, und die vorgehängte Fassade gleich mit Dämmung durchsetzen.
    • Name:
    • Martin Beisse
  12. Silikonharzputz & Mineralputz: Preisunterschiede?

    Das heißt mit anderen Worten ...
    ich kann im Prinzip nach Preis entscheiden; beides ist nicht verkehrt.
    Hab ich das jetzt richtig verstanden: Es gibt sowohl bereits eingefärbten mineralischen als auch Silikonharzputz?
    Was ist denn erfahrungsgemäß preiswerter (uns laufen mittlerweile die geplanten Kosten nämlich schon leicht davon)?
    Gruß
    Lissy
  13. Putz-Preisvergleich: Zement, Silikat, Kunstharz, Silikonharz

    preisvergleich ...
    wir bieten Zement+Silikat+Kunstharz zum gleichen Preis an. die Unterschiede sind wirklich gering. Zement ist zwar deutlich billiger beim Material, dafür ein Arbeitsgang mehr, und wenn man viel zu tun hat macht man dann eben Silikat zum gleichen Preis, es sei denn der Farbton wird himbi-brombi, dann muss Kunstharz dazu.
    Silikonharz verkaufen wir für ca. 2,50 dm mehr, unsere Mitarbeiter finden den Preis gerechtfertigt! da können aber schon mal Mehrkosten von einem paar prada-Schuhe drin sein  -  und die sind auch schön;-)
  14. Putzrisse: Ursachen, Arten & Sanierung

    @ Herr Beisse,
    G'Abend Herr Beisse, ja das ist mein Lieblingsthema "Putzrisse" ... Wie Herr Till schon richtig bemerkte gibt es keinen Putz der das Haus zusammenhält ... wenn mal ein Riss auftritt schreit jeder "PUTZRISS" ... früher mal als die Fassaden noch mit reinem Zement verputzt wurden sah man die sogenannten Putzrisse die Kreuz und Quer teils durch Fugen teils im Stein willkürlich gerissen sind zu Hauf ... ABER man hat dazugelernt der Putz wird mittlerweile maschinengängig
    weich hergestellt, sodass diese klassischen Putzrisse heute nicht mehr auftreten (Ausnahme derzeit Leichmauerwerk kleiner Lambda 0.14 Lambda deren es einen extraleichtputz abverlangt.
    So wird aus der Macht der Gewohnheit weil es früher mal so war bei jedem Riss heute wieder nach einem "PUTZRISS" geschrien ... nur
    haben 90 % der heute Risse in der Fassaden einen anderen Ursprung
    den normal Verarbeiter Putz dann nicht aufnehmen kann (z.B. Schwindungen, Kerbspannungen, Setzungen usw.)
    Zu Ihre Frage ... JA es gibt einen Putz der für Extremfälle
    eingesetzt wird ... z.B. Marmorit SM700 ein Faseramierungsputz
    für schwierige Einsätze der Sack a. 30 kg zu ca. 30,- DM ...
    Aber hierzu gehört auch eine Gewebespachtelung die nach dem
    Aushärten des Grundputzes aufgespachelt werden sollte ... naja über den Sinn bzw. der Kosten lässt sich streiten.
    Ich selber habe diesen Putz zwar mehrmals eingesetzt ... sogar Tiefgaragenwände die ständiger Feuchtigkeit (Schneewasser usw.)
    ausgesetzt sind haben nach Jahren keinen Mangel.
    Aber 5 mm/m ich glaub/befürchte das nimmt auch dieser Armierungsputz nicht auf.
    Zu Ihrem Schadensfall: Grundsätzlich würde ich solche Stellen mal gezielt Öffnen und dort den Aufbau des Putzes bis hin zum
    eigentlich Riss wie folgt der Reihe nach erforschen.
    1.) Ist der Riss im Stein oder in der Mörtelfuge entstanden bzw.
    falls die Mörtelfuge ist sie vollflächig vermauert? ... wenn nicht dann hat der Putz die falsch ausgeführte Mörtelfuge
    nicht bemängelt und sich mit schuldig gemacht.
    2.) Ist der Riss in der Dämmung (z.B. Perimeterdämmung) wie
    wurde der Aufbau des Putzes auf diese Dämmung ausgeführt?
    Richtig wäre:
    a.) Perimeterdämmung aufgerauhen
    b.) Haftbrücke mittels z.B. Marmorit SM 700 mittels Zahnspachtel aufbringen?
    c.) Grundputz erstellen ... wünschenwert wäre die Einlage eines Gewebes
    d.) Gewebespachtelung nach Aushärten des Grundputzes z.B. Marmorit SM 700
    e.) Oberputz
    f.) Stärke des Grundputzes min. 15 mm besser wären 20 mm
    g.) Stärke des Oberputzes min. 5 mm
    3.) Grundsätzlich sollte/muss bei jedem Materialwechsel im Mauerwerk (z.B. Mauerwerk zu Dämmung) auf dem Grundputz Gewebespachtelung aufgebracht werden, das gilt auch bei
    den Kerbspannungsbereichen von Fenster und Türen wo sogenannte
    Armierungspfeile ausgespachtelt werden.
    So abschließend mal die Frage hat der putze nun so ausgeführt? ... wenn ja dann werden Sie sich sprichwörtlich
    die Zähne ausbeißen wenn drum geht den putze danach noch einen Mangel anzukreiden 🙂 (nicht ernst nehmen)
    Wenn noch mehr ins Detail geht brauche ich mehr Input!
  15. Hochhaus-Sanierung: Klinkerfassade & Rissbildung

    Danke, Herr Thalhammer
    Das war jetzt so viel, dass ich das erst morgen verabeiten kann. Aber erst mal mehr Rück-Infos:
    Ich habe keine Meinung, muss nur das Problem lösen. Ich will auch keinem was anhängen (wird ehh am Architekten hängenbleiben).
    Situation: Hochhaus ca. 45 m Höhe, Baujahr um 1960, chaotischer Grundriss. Tragkonstruktion relativ weich, daher die starken Bewegungen. Ursprüngliches Mauerwerk außen: Klinker. Denn wurde dieser Klinker verputzt, also keine Dämmung zusätzlich.
    Natürlich haben wir aufgemacht, ist doch wohl klar. Die Risse kommen über die Fugen des Klinkers. Bevor ich es vergesse: eigentliches Problem ist ja die Durchfeuchtung innen.
    Nach den Infos hier war es wohl tatsächlich von vornherein Blödsinn, die Sanierung so zu planen. Der Putz kann die Spannungen also gar nicht auffangen. Die 5 mm/m waren nur ein Teilbereich, den ich sowohl rechnerisch als auch praktisch nachweisen konnte.
    Übrigens: "mein" putze liest mit, huhu!
    • Name:
    • Martin Beisse
  16. Klinkerfassade: Risse vor Verputzung vorhanden?

    Das mit der Durchfeuchtung habe ich nicht verstanden
    handelt es sich hierbei um ein zweischaliges Mauerwerk? ... 45 m Höhe (ups) auch nicht schlecht ... zum putze naja dann hat er
    ja eine realtive ebene Fläche vorgefunden was wahrscheinlich keiner speziellen Gewebespachtelung bedarf.
    Einziger Knackpunkt ... waren die Risse bei der Ausführungen bereits vorhanden?
    Nicht zum Mangel aber interessiert mich nur: Welche Grundierung auf die Klinker hat der putze vorgenommen und welches Material Unter- bzw. Oberputz (Unterputz, Oberputz) hat er verwendet?
  17. Fassaden-Problem: Risse trotz zweischaligem Mauerwerk

    Hee, ich kümmere mich um meinen Part 🙂
    Soll doch der putze razskriegen 🙂
    Nein, die Risse waren wohl nachweisbar beim verputzen nicht zu sehen. Jedenfalls nicht für das ungeschulte Auge. Zweischaliges Mauerwerk sollte es wohl mal werden. Im Moment sieht es so aus: Innenschale tragend, davor Klinker geklatscht (anders kann man das nicht nennen). Bisschen Luft zwischen Klinker und tragendem Mauerwerk, aber auch nicht so richtig. Hat wohl keiner vorher geprüft.
    Die Durchfeuchtungen, die schon vorher da waren (eben durch die Risse) sollten ja durch die Verputzung eben verhindert werden. Hat aber nicht geklappt. Und nun sind wir die Dummen ...
    • Name:
    • Martin Beisse
  18. Reiner Zementputz: Verwendung & Haltbarkeit?

    reiner Zement?
    wo haben sie oder ihre vorfahren denn früher mit reinem Zement verputzt, Herr Thalhammer?
    glauben sie allen ernstes, dass ihr beschriebener Putzaufbau 5 mm/m aushält?
  19. Unterputz: Reiner Zementputz unüblich?

    @ Herr Thalhammer ... Eine Bemerkung und eine Frage ...
    Hallo Herr Thalhammer,
    reine Zementputze wurden, nach meinem Wissen, noch nie als Unterputz eingesetzt.
    In Ihrer Antwort vom 20.08., beschreiben Sie die Ausführung eines Sockels. Der in 2f benannte Unterputz in 15 bzw. 20 mm soll der auf die Perimeterdämmung?
    Noch als Bemerkung: Es muss natürlich nicht unbedingt SM 700 sein (obwohl ein sehr gutes Produkt 🙂 Für leichte Riss-Sanierungen können in der Regel alle Armierungsmörtel eingesetzt werden, die im WDV-System eingesetzt werden (mit Gewebeeinlage). Die sind alle kunststoffvergütet und faserarmiert.
    Für alle Interessierten empfehle ich das WTAAbk.-Merkblatt 2-4-94 "Beurteilung und Instandsetzung gerissener Putze an Fassaden" und das BFS Merkblatt 19 "Risse in Außenputzen".
    MfG
    Veikko Ulrich
  20. Mineralputz vs. Silikonharzputz: Vor- & Nachteile (Kurz)

    für Lissy ...
    Hi Lissy,
    ich fasse mal ganz kurz (habe gerade nicht viel Zeit) die Vorteile und Nachteile von mineralischem Putz und Silikonharzputz zusammen.
    Mineralischer Putz:
    • besteht aus Kalk und Zement, daher nicht brennbar, besonders wichtig, wenn man schon nicht brennbare Dämmplatten eingesetzt hat 🙂
    • sehr gute Wasserdampfdiffusion
    • gute Wasserabweisung, nimmt oberflächig Wasser auf, daher dunkler nach Regen
    • durch die Wasseraufnahme verdreckt er eher als organische Putze, allerdings holt er das wieder raus, da sich durch seine Alkalität (Kalk, Zement) in den ersten Jahren kaum Pilze, Moose usw. ansiedeln
    • kommt im Sack daher und wird mit Wasser auf Verarbeitungskonsistenz eingestellt
    • begrenztes Farbspektrum
    • bei eingefärbten Putzen in der Regel Ausgleichsanstrich erforderlich

    usw.
    Silikonharzputz (nicht mit Kunstharzputz verwechseln):

    • der King der Oberputze
    • organischer Putz, daher schwer entflammbar
    • gute Wasserdampfdiffusion
    • extrem hohe Wasserabweisung, Wasser perlt ab
    • durch das Abperlen weniger Verschmutzung als bei mineralischem Putz, allerdings versprödet die Oberfläche des Putzes je nach Qualität in 5 bis 10 Jahren und dann holt er die Verunreinigung in der Regel wieder auf,
    • anfälliger für biogene Belastung
    • kommt im Eimer daher und ist verarbeitungsfertig
    • volles Farbspektrum
    • kein Ausgleichsanstrich erforderlich

    Der organische Putz kostet allerdings das 4 bis 5-fachen von mineralischem Putz. Wenn Sie allerdings bedenken, dass das Material in den Gesamtkosten sehr gering ausfällt, lohnt sich der Einsatz von Silikonharzputz.
    MfG
    Veikko Ulrich

  21. Putz-Diskussion: Zementanteil & Fassadenrisse

    @Till, @ Ulrich
    Vielleicht habe's ich es ja falsch aufgefasst Ihre Rückfragen irgendwie fand ich mich leicht angegriffen
    und bei sowas geh ich normal gleich mal auf Habacht o)
    zu till: OK ok reiner Zementputz die Aussage war zwar etwas übertrieben aber der Anteil an Zement war seinerzeit so hoch wie der Klakanteil ... was zwangsläufig durch den dadurch zu harten Grundputz zu wild gerissen Fassaden führte ... zu sehen in Freising (einige davon habe ich bereits saniert)
    zu den 5 mm/m Rissüberbrückung mit meinen System was habe ich da geschrieben siehe oben ich zitiere nochmal: " Aber 5 mm/m ich glaub/befürchte das nimmt auch dieser Armierungsputz nicht auf. "
    da ist doch alles gesagt oder?
    zu Ulrich: ich schrieb: "z.B. Marmorit SM 700" was soviel heißt
    wie "zum Beispiel"! natürlich kann jeder dazu nehmen was er will war ja nur ein Vorschlag!
  22. Putz-Systemaufbau: 5 mm/m – Utopie?

    ja gut Herr Thalhammer,
    wenn ihr systemaufbau das eh nicht packt, diese 5 mm/m, dann verstehe ich den energieaufwand ihrerseits nicht?
    zu dem Putz, der halb und halb Kalk und Zement als Bindemittel enhält: das war aber auch damals schon bekannt, oder? also wir machen auch seit 50 Jahren Putz, der Zementanteil war höchstens ein viertel! oder ist "Binder", "KK", "schwarzkalk" bzw. hochhydraulischer Kalk eben (so heißt er nach DINAbk.) für sie Zement?
    bitte jetzt nicht auf habacht gehen, es greift sie keiner an. habacht wäre dann eh die falsche Reaktion, da heißt es Deckung nehmen, und aus dem sicheren feuern, oder? (schlechter Witz in diesen Zeiten, ich gebe es ja zu!)
  23. Fassade: Hoher Zementanteil = Rissbildung!

    Nein ich mein wirklich Zement
    den bei uns meinten die Vorfahren mal was sie gutes täten wenn
    sie den Zementanteil so hoch wie den Kalk ansetzen ... der Hintergrundgedanke war seinerzeit den Putz dadurch wasserabweisender ausführen zu müssen oder so ähnlich ... leider ging es durch die hohen Zementanteil in die Hose ... Fazit: die Fassaden sind gerissen aber das positive durch ihre Rissbildung (mitunter dadurch entstandene wasserführende Risse) müssen sie saniert werden 🙂
    zum Armierungsputz "zum Beispiel" Marmorit SM 700 ... naja hin und wieder gibt es halt mal so Fälle wo ich mich mit normaler Putz nicht mehr drüber traue dann lohnt sich auch mal der ganze Energieiensatz ... nun ja wie schon bereits erwähnt über die dadurch entstehende Kosten lässt sich streiten ... der Kunde entscheidet 🙂
  24. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Silikonharzputz vs. Mineralputz: Fassaden-Entscheidungshilfe

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Silikonharzputz und Mineralputz für Fassaden, insbesondere im Hinblick auf Rissbildung, Farbauswahl und Kosten. Es wird betont, dass die Rissbildung primär von anderen Faktoren als dem Farbton abhängt (siehe Fassade: Rissbildung vs. Farbton – Einflussfaktoren). Der Mythos vom 'atmenden' Putz wird hinterfragt, wobei die Dampfdiffusion als relevanteres Kriterium genannt wird (siehe Fassade: Dampfdiffusion vs. 'Atmender' Putz – Mythos?). Bei Sanierungen können Risse bis zu einer gewissen Größe mit faserverstärkten Fassadenfarben behandelt werden (siehe Fassadensanierung: Risse bis 0,3 mm mit Farbe sanieren).

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Ein hoher Zementanteil im Putz kann zu verstärkter Rissbildung führen, wie in Fassade: Hoher Zementanteil = Rissbildung! diskutiert wird. Dies sollte bei der Materialauswahl berücksichtigt werden.

    ✅ Zusatzinfo: Mineralischer Putz besteht aus Kalk und Zement, ist nicht brennbar und bietet eine gute Wasserdampfdiffusion, wie im Beitrag Mineralputz vs. Silikonharzputz: Vor- & Nachteile (Kurz) zusammengefasst wird. Silikonharzputz kann eine Alternative sein, wobei die individuellen Eigenschaften und Anforderungen des Bauprojekts entscheidend sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für einen Putztyp sollten die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes (z.B. Hochhaus mit Bewegungen, zweischaliges Mauerwerk) und die potenziellen Ursachen für Rissbildung (Setzungen, thermische Längenänderungen) genau analysiert werden. Die Beiträge Putzrisse: Ursachen durch Setzung oder Material? und Putzrisse: Ursachen, Arten & Sanierung bieten hierfür wertvolle Informationen. Es empfiehlt sich, einen Fachmann (z.B. einen SV-Kollegen) hinzuzuziehen.

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