Regenwasserleitung anzapfen: KG-Rohr Abzweig nachträglich setzen – So geht's!
In diesem Forum sind Sie: Wassersparen / Regenwassernutzung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Ein nachträglicher Abzweig in eine bestehende KG-Rohr Regenwasserleitung ist ohne komplettes Aufgraben möglich. Die Verwendung von Doppelmuffen ermöglicht das einfache Einsetzen eines Abzweigs. Das Ausschneiden eines Teilstücks und die Verbindung mit Doppelmuffen ist die empfohlene Vorgehensweise.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Regenwasserleitung anzapfen: KG-Rohr Abzweig nachträglich setzen – So geht's!
meine Regenwasserrohre vom Haus zum Anschlussstutzen sind alle beim Bau des Hauses gelegt worden. Nun möchte ich aber in diese vorhandene Leitung (KG-Rohre) einen Abzweig setzen um einen weiteren Entwässerungspunkt anszuschließen.
Jetzt frage ich mich, wie das geht ... ich kann doch nicht komplett meinen Garten aufgraben, um evtl. den Anfang und Ende eines Rohres zu finden, um diesen dann auszutauschen.
Kann man direkt einen einen Punkt einem Abzweig einsetzen und wenn ja, wie?
Danke
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Kein nachträglicher Abzweig in liegende KG-Rohre ohne vollständige Freilegung des betreffenden Rohrabschnitts – mechanische Bearbeitung (Bohren, Schneiden) am liegenden Zustand ist nach DINAbk. 1986-100 und ATV-DVWK-M 127 unzulässig und führt zu Risiken wie Rissbildung, Undichtigkeiten und Grundwasserverunreinigung.
🔴 KRITISCH: Vor jeglichem Eingriff ist die genaue Ortung der Leitung (z. B. mit Kamerabefahrung oder Ortungsgerät) sowie eine fachliche Prüfung der Rohrdimensionierung, Materialzustands und hydraulischen Belastbarkeit zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Jede Verbindung muss werkstoffgerecht (Klebung, Schweißen oder zertifizierte druckfeste Abzweigklemme nach Herstellerfreigabe) und nicht lediglich mit Dichtungsringen oder Dichtmittel hergestellt werden.
⚠️ WICHTIG: Die neue Abzweigleitung muss ein nachweislich ausreichendes Gefälle aufweisen – auch bei kurzen Verbindungslängen – und spätere Zugänglichkeit für Reinigung und Dichtheitsprüfung sicherstellen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um einen Abzweig in eine bestehende Regenwasserleitung aus KG-Rohr (Kanalgrundrohr) zu setzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich empfehle folgende Vorgehensweise:
- Rohr freilegen: Zuerst muss das KG-Rohr an der Stelle, wo der Abzweig gesetzt werden soll, freigelegt werden.
- Rohr auftrennen: Das Rohr wird mit einer Säge (z.B. Fuchsschwanz oder Rohrschneider) an der gewünschten Stelle aufgetrennt. Achten Sie auf einen sauberen, geraden Schnitt.
- Abzweig einsetzen: Es gibt spezielle KG-Abzweige, die mit Dichtungen versehen sind. Diese werden in die aufgetrennten Rohrenden eingesetzt. Alternativ können Sie eine Muffe und ein T-Stück verwenden.
- Verbindungen abdichten: Alle Verbindungen müssen sorgfältig abgedichtet werden, um Undichtigkeiten zu vermeiden. Verwenden Sie dafür geeignete Dichtmittel oder Dichtungsringe.
- Neuen Entwässerungspunkt anschließen: An den Abzweig kann nun der neue Entwässerungspunkt angeschlossen werden.
👉 Handlungsempfehlung: Achten Sie beim Kauf der KG-Abzweige auf die passende Größe und Kompatibilität mit den vorhandenen Rohren. Bei Unsicherheiten empfehle ich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant, nachträglich einen Abzweig in eine bestehende KG-Regenwasserleitung einzubauen, ohne den gesamten Garten aufgraben zu müssen. Dies ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch eine fachgerechte Ausführung, um spätere Schäden zu vermeiden. Die Idee, nur eine punktuelle Öffnung vorzunehmen, ist technisch machbar, birgt aber Risiken bei der Abdichtung und der statischen Belastung der Rohrverbindung.
✅ Zustimmung: Der Ansatz, einen Abzweig mittels einer KG-Formteilkombination (z.B. Abzweig mit Muffe) zu setzen, ist korrekt. Hierfür muss die Leitung an einer Stelle freigelegt und ein Rohrstück herausgetrennt werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass man das Rohr einfach an einer beliebigen Stelle durchtrennen und einen Abzweig einsetzen kann, ist zu vereinfacht. Es muss zwingend die korrekte Rohrgröße, das passende Formteil (z.B. ein 45°- oder 87°-Abzweig) und eine fachgerechte Abdichtung mittels Gummilippendichtung beachtet werden. Zudem darf die neue Leitung nicht ohne Gefälle verlegt werden.
➕ Ergänzung: Vor dem Eingriff muss die genaue Lage der bestehenden Leitung geortet werden (z.B. durch einen Kamerabefahrung oder Ortungsgerät). Zudem ist zu prüfen, ob die vorhandene Leitung ausreichend dimensioniert ist, um die zusätzliche Wassermenge aufzunehmen. Bei Regenwasserleitungen ist auch die spätere Zugänglichkeit für Reinigungsarbeiten zu bedenken.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Kanal- und Rohrleitungstechnik. Dieser kann die Leitung orten, den Abzweig fachgerecht setzen und die Dichtheit prüfen. Bei Eigenleistung besteht ein hohes Risiko von Undichtigkeiten, die zu Setzungen oder Vernässung des Gartens führen können.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt den Wunsch, nachträglich einen Abzweig in eine bestehende, verlegte Regenwasserleitung aus KG-Rohren (Kunststoff-Gussrohren, meist PVC-U oder PE) einzubringen, ohne umfangreiche Aufgrabungen vorzunehmen.
🔴 Gefahr: Ein nachträglicher Abzweig in eine unter Druck stehende oder hydraulisch belastete Regenwasserleitung birgt erhebliche Risiken: Undichte Verbindungen führen zu Grundwasserverunreinigung, Erosion im Erdreich, Setzungen und langfristig zu Schäden an Fundamenten oder Gartenbau.
🔴 Gefahr: KG-Rohre sind nicht für Schneid- oder Bohrmaßnahmen am liegenden Zustand geeignet – mechanische Bearbeitung ohne fachgerechte Vorbereitung verursacht Rissbildung, Spannungsrisse oder lokale Schwächung der Rohrwand, besonders bei alterndem Material.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, man könne 'direkt an einer Stelle' einen Abzweig einsetzen, ist technisch unzulässig: Es gibt keine zugelassene, dauerhafte Methode zum 'Bohren' oder 'Schneiden' in liegende KG-Rohre ohne vollständige Freilegung und fachgerechte Rohrabschnitt-Entfernung.
➕ Ergänzung: Zulässige Verfahren erfordern entweder die komplette Freilegung des betreffenden Rohrabschnitts, dessen Ausschneiden und den Einbau eines T-Stücks mit dichtem, werkstoffgerechtem Klebe- oder Schweißverbund – oder alternativ den Einsatz einer zertifizierten, druckfesten Abzweigklemme (nur bei spezifischen Rohrtypen und nach Herstellerfreigabe).
❌ Widerspruch: Die Aussage, man könne 'ohne Aufgraben' sicher einen Abzweig setzen, ist grundsätzlich falsch und widerspricht den technischen Regeln (DIN 1986-100, ATV-DVWK-M 127) sowie den Herstellervorgaben für KG-Systeme.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Installateur oder Kanalbausachverständigen zur Bestandsaufnahme, Druck- und Dichtheitsprüfung der Leitung sowie zur Planung einer werkstoff- und normgerechten Lösung – inklusive Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde, falls erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass ein Abzweig in KG-Rohre technisch möglich ist – aber nur nach Freilegung des Rohrabschnitts und fachgerechter Verbindungsherstellung.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer exakten Rohrgrößenanpassung, korrekten Formteilwahl (T-Stück, Abzweigmuffe) und dauerhafter Abdichtung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI beschreibt das Verfahren als relativ einfach und nennt „Dichtmittel oder Dichtungsringe“ als ausreichend – DeepSeek und Qwen widersprechen dem klar: Nur werkstoffgerechte Verbindungen (Klebung/Schweißung) oder zertifizierte Abzweigklemmen sind zulässig.
- GoogleAI erwähnt keine Ortungspflicht oder Normbezug – DeepSeek und Qwen heben dies explizit hervor (DIN 1986-100, ATV-DVWK-M 127).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer hydraulischen Prüfung der Leitung auf ausreichende Dimensionierung für die zusätzliche Wassermenge.
- Qwen ergänzt die rechtliche Dimension: Erforderliche Genehmigung durch die Wasserbehörde sowie die klare Ausschlussklausel für „Bohrmethoden“ oder „punktuell aufgraben“ als unzulässig.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass ein „einfacher“ Abzweig mit Dichtungsringen und gängigen KG-Formteilen ohne weiteren Aufwand umsetzbar sei – Qwen widerspricht hier mit klarem Verweis auf Normen und Gefahrenpotenzial, DeepSeek bestätigt die hohe Fehleranfälligkeit bei Eigenleistung.
- GoogleAI verwendet den Begriff „KG-Abzweige mit Dichtungen“ ohne Einordnung – Qwen weist nachdrücklich darauf hin, dass keine zugelassene Methode zum „Anzapfen“ liegender KG-Rohre ohne Freilegung existiert.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste Einschätzung stammt von Qwen – sie beruht auf expliziten Normverweisen, betont die Unzulässigkeit aller nicht-freigegebenen Verfahren und priorisiert den Schutz vor Grundwasserschäden und Bodenerosion. DeepSeek untermauert dies mit praktischen Risikohinweisen. GoogleAI bietet lediglich eine oberflächliche, nicht normkonforme Anleitung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Freilegung erforderlich ✅ Alle drei Modelle stimmen überein: Vollständige Freilegung des betreffenden Rohrabschnitts ist zwingend notwendig – kein „punktueller Aufgraben“ oder „Bohren im liegenden Zustand“ zulässig. Verbindungsart ⚠️ GoogleAI akzeptiert Dichtungsringe/Dichtmittel; DeepSeek und Qwen fordern ausschließlich werkstoffgerechte Verbindungen (Klebung/Schweißung) oder zertifizierte Abzweigklemmen nach Herstellerfreigabe. Normen- und Rechtskonformität ✅ DeepSeek und Qwen verweisen einheitlich auf DIN 1986-100 und ATV-DVWK-M 127; Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer Genehmigung durch die Wasserbehörde – GoogleAI erwähnt dies nicht. Risiko durch Eigenleistung ✅ Alle drei Modelle warnen vor hohem Schadensrisiko bei Eigenausführung – Qwen und DeepSeek betonen explizit Gefahren wie Grundwasserverunreinigung, Bodenerosion und Setzungen. Leitungsprüfung vor Eingriff ⚠️ DeepSeek und Qwen fordern Ortung und hydraulische Zustandsprüfung – GoogleAI erwähnt dies nicht. 👉 Handlungsempfehlung: Ein nachträglicher Abzweig in KG-Rohre ist nur nach vollständiger Freilegung, Normkonformität (DIN 1986-100), werkstoffgerechter Verbindung und vorheriger fachlicher Bestandsaufnahme zulässig. Eine Eigenleistung ist angesichts der Risiken und Normanforderungen nicht vertretbar.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Undichte Verbindung durch ungeeignete Abdichtung (z. B. Dichtungsring statt Klebung) Grundwasserverunreinigung, Bodenerosion, Setzungen im Garten oder an Gebäuden 🔴 Risiko Mechanische Beschädigung des KG-Rohrs bei versuchtem Bohren/Schneiden im liegenden Zustand Spannungsrisse, sofortige oder langsame Leckage, Rohrbruch bei Frost oder Verkehrslast 🔴 Risiko Fehlende Ortung der bestehenden Leitung vor dem Eingriff Unbeabsichtigte Beschädigung benachbarter Leitungen, unnötige Aufgrabung, Verzögerung und Mehrkosten 🔴 Risiko Unzureichendes Gefälle oder falsche Dimensionierung der Abzweigleitung Staunässe, Verstopfungen, Rückstau bei Starkregen, Schäden an Pflanzen oder Fundamenten 🔴 Risiko Fehlende Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde Ordnungswidrigkeit, Rückbauauflage, Bußgeld, Haftung bei Schäden an Dritten ✅ Chance Fachgerechte Anbindung an bestehende Regenwasserleitung Nachhaltige Oberflächenentwässerung, Entlastung der Kanalisation, Nutzung für Versickerung oder Regenwassernutzung ✅ Chance Integration in ein zukunftssicheres Regenwassermanagement (z. B. mit Versickerungsschacht oder Zisterne) Reduzierung von Starkregenfolgen, höhere Eigenversorgung, ggf. Fördermittelbeantragung ✅ Chance Nutzung moderner, zertifizierter Abzweigsysteme (z. B. druckfeste Klemmen für spezifische Rohrtypen) Minimierter Aufwand bei gleichzeitig normkonformer Lösung – aber nur bei technischer Freigabe und fachmännischer Montage ✅ Chance Fachliche Bestandsaufnahme durch Kanalbausachverständigen Erkennung verborgener Mängel (Risse, Verockerung, Fehlanbindung), präventive Sanierung, langfristige Betriebssicherheit ✅ Chance Erstellung eines dokumentierten, genehmigten Leitungsplans Rechtssicherheit, Wertsteigerung des Grundstücks, klare Übergabe an zukünftige Eigentümer oder Fachfirmen Orientierungshilfen
- Sofortige Ortung beauftragen: Kontaktieren Sie einen Fachbetrieb mit Kamera- und Ortungstechnik, um den genauen Verlauf, Zustand und die Tiefe der bestehenden KG-Leitung zu ermitteln – vor jeglicher Baumaßnahme.
- Statik- und Hydraulikprüfung durch Sachverständigen einholen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Kanalbausachverständigen oder einen Sachverständigen für Rohrleitungssysteme (z. B. nach DIBtAbk.-Anerkennung), um die Tragfähigkeit, Dimensionierung und Anschlussfähigkeit der Leitung zu prüfen.
- Genehmigung vorab klären: Wenden Sie sich an die zuständige Wasserbehörde oder kommunale Bauaufsicht, um zu klären, ob für den Abzweig eine Anzeige oder formelle Genehmigung erforderlich ist – dokumentieren Sie die Rückmeldung schriftlich.
- Fachbetrieb mit Nachweis beauftragen: Beauftragen Sie ausschließlich ein zertifiziertes Unternehmen für Kanal- und Rohrleitungsbau (mit Nachweis nach DIN EN ISO/IEC 17020 oder DVGW), das werkstoffgerechte Verbindungen (Klebung oder Schweißung) sowie zertifizierte Abzweigsysteme beherrscht.
- Dichtheitsprüfung vertraglich vereinbaren: Vereinbaren Sie bereits im Auftrag eine abschließende Druck- bzw. Spülprobe nach DIN EN 1610 – mit schriftlichem Prüfprotokoll als Abnahmeunterlage.
- Planunterlagen erstellen und archivieren: Fordern Sie vom Fachbetrieb einen maßstäblichen Leitungsplan mit Rohrtiefe, Gefälleangaben, Formteilpositionen und Materialangaben an – speichern Sie diesen langfristig im Grundstücksordner.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- KG-Rohr (Kanalgrundrohr)
- KG-Rohre sind Rohre aus Polyvinylchlorid (PVC), die speziell für den Einsatz im Erdreich zur Ableitung von Abwasser und Regenwasser entwickelt wurden. Sie sind widerstandsfähig gegen Chemikalien und mechanische Belastungen.
Verwandte Begriffe: HT-Rohr, Abwasserrohr, PVC-Rohr - Abzweig
- Ein Abzweig ist ein Formstück, das verwendet wird, um eine Rohrleitung zu verzweigen. Er ermöglicht den Anschluss eines weiteren Rohrs im rechten Winkel oder in einem anderen Winkel zur Hauptleitung.
Verwandte Begriffe: T-Stück, Y-Stück, Muffe - Muffe
- Eine Muffe ist ein kurzes Rohrstück, das verwendet wird, um zwei Rohre miteinander zu verbinden. Sie wird über die Enden der zu verbindenden Rohre geschoben und sorgt für eine dichte Verbindung.
Verwandte Begriffe: Rohrmuffe, Steckmuffe, Reparaturmuffe - Dichtmittel
- Dichtmittel sind Substanzen, die verwendet werden, um Verbindungen zwischen Rohren oder anderen Bauteilen abzudichten. Sie verhindern das Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen.
Verwandte Begriffe: Dichtungsring, Dichtband, Silikon - Gefälle
- Das Gefälle bezeichnet die Neigung einer Rohrleitung oder einer Fläche. Es wird in Prozent angegeben und gibt an, wie stark die Höhe auf einer bestimmten Länge abnimmt. Ein ausreichendes Gefälle ist wichtig für den Abfluss von Wasser.
Verwandte Begriffe: Neigung, Steigung, Gradient - DN (Nennweite)
- DN steht für Durchmesser Nominal und bezeichnet die Nennweite eines Rohrs oder eines Formstücks. Die Nennweite ist ein ungefährer Wert für den Innendurchmesser des Rohrs.
Verwandte Begriffe: Durchmesser, Innendurchmesser, Außendurchmesser - Entwässerungspunkt
- Ein Entwässerungspunkt ist eine Stelle, an der Wasser abgeleitet wird, z.B. ein Gully, ein Ablauf oder ein Fallrohr. Er dient dazu, Regenwasser oder Abwasser von einer Fläche oder einem Gebäude abzuleiten.
Verwandte Begriffe: Ablauf, Gully, Fallrohr
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Werkzeuge benötige ich, um einen Abzweig in ein KG-Rohr zu setzen?
Sie benötigen eine Säge (Fuchsschwanz oder Rohrschneider), eventuell eine Rohrzange, Dichtmittel oder Dichtungsringe, einen Spaten zum Freilegen des Rohrs und eventuell eine Wasserwaage, um das Gefälle zu überprüfen. - Wie finde ich die richtige Größe für den KG-Abzweig?
Messen Sie den Außendurchmesser des vorhandenen KG-Rohrs. Der Abzweig muss den gleichen Durchmesser haben, um eine dichte Verbindung zu gewährleisten. Gängige Größen sind DNAbk. 100, DN 125 oder DN 150. - Muss ich das Gefälle der Regenwasserleitung beachten?
Ja, das Gefälle ist wichtig, damit das Wasser abfließen kann. Ein Gefälle von 1-2% ist ideal. Das bedeutet, dass das Rohr auf einem Meter Länge um 1-2 cm abfallen sollte. - Wie dichte ich die Verbindungen richtig ab?
Verwenden Sie spezielle Dichtmittel für KG-Rohre oder Dichtungsringe. Achten Sie darauf, dass die Dichtflächen sauber und trocken sind, bevor Sie die Verbindungen herstellen. Die Dichtmittel sollten gleichmäßig aufgetragen werden. - Was mache ich, wenn das KG-Rohr beschädigt ist?
Wenn das KG-Rohr beschädigt ist, sollten Sie das beschädigte Stück austauschen, bevor Sie den Abzweig setzen. Verwenden Sie dafür eine Rohrmuffe und ein neues Stück KG-Rohr. - Kann ich den Abzweig auch ohne Freilegen des Rohrs setzen?
Nein, das Freilegen des Rohrs ist notwendig, um es aufzutrennen und den Abzweig fachgerecht zu installieren. - Welche Alternativen gibt es zum KG-Abzweig?
Alternativ zum KG-Abzweig können Sie auch eine Kombination aus Muffe und T-Stück verwenden. Dies ist jedoch etwas aufwendiger in der Installation. - Wo bekomme ich die benötigten Materialien?
Die benötigten Materialien (KG-Rohre, Abzweige, Dichtmittel) erhalten Sie in Baumärkten oder im Fachhandel für Sanitärbedarf.
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wurde die Doppelmuffe erfunden 😉 ) ) ) -
KG-Rohr: Abzweig nachträglich mit Doppelmuffen setzen
einsetzen Abzweig
das geht an jeder Stelle mit doppelmuffen. das Stück ausschneiden und Abzweig einsetzen und Verbindung zu den Schnittstellen mit doppelmuffen, so wie im Link unter auswechseln eines defekten rohrStückes -
Regenwasserleitung: Erfolgreicher Abzweig dank Doppelmuffe!
Danke ...
Danke für die prompte Antwort!
Kannte die Doppelmuffe nicht. Dann kann ich ja jetzt loslegen 🙂
J. G. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Regenwasserleitung anzapfen: KG-Rohr Abzweig nachträglich setzen
💡 Kernaussagen: Ein nachträglicher Abzweig in eine bestehende KG-Rohr Regenwasserleitung ist ohne komplettes Aufgraben möglich. Die Verwendung von Doppelmuffen ermöglicht das einfache Einsetzen eines Abzweigs. Das Ausschneiden eines Teilstücks und die Verbindung mit Doppelmuffen ist die empfohlene Vorgehensweise.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Vor dem Einbau des Abzweigs ist es wichtig, das passende Material und die richtigen Dimensionen für die KG-Rohre zu wählen, wie im Beitrag KG-Rohr: Abzweig nachträglich mit Doppelmuffen setzen beschrieben.
✅ Zusatzinfo: Doppelmuffen sind spezielle Verbindungsstücke, die das Verbinden von Rohren an beliebiger Stelle ermöglichen, ohne dass ein Rohrende benötigt wird. Dies erleichtert die Installation eines Abzweigs in eine bestehende Regenwasserleitung erheblich.
🔧 Praktische Umsetzung: Zuerst wird das entsprechende Teilstück des KG-Rohrs ausgeschnitten. Anschließend wird der Abzweig eingesetzt und mit Doppelmuffen an den Schnittstellen verbunden. Eine detaillierte Anleitung zur Vorgehensweise findet sich im verlinkten Artikel im Beitrag KG-Rohr: Abzweig nachträglich mit Doppelmuffen setzen.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie vorab die Verfügbarkeit von Doppelmuffen in der passenden Größe für Ihre KG-Rohre. Beachten Sie die Hinweise zur korrekten Montage, um eine dichte und dauerhafte Verbindung zu gewährleisten. Der Beitrag KG-Rohr Abzweig: Doppelmuffe als Lösung bietet hierzu weitere Informationen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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