Betonzisterne II. Wahl kaufen: Erfahrungen, Risiken & Alternativen im Vergleich?
In diesem Forum sind Sie: Wassersparen / Regenwassernutzung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Der Kauf einer Betonzisterne II. Wahl birgt Risiken hinsichtlich der Qualität und Gewährleistung. Eine sorgfältige Prüfung der Qualitätsstandards und gegebenenfalls eine Klärung mit dem Bauamt bezüglich des Dichtigkeitsnachweises sind entscheidend. Alternativ sollte man die Anschaffung einer Zisterne erster Wahl in Betracht ziehen, um langfristige Probleme zu vermeiden.
Betonzisterne II. Wahl kaufen: Erfahrungen, Risiken & Alternativen im Vergleich?
Hat vielleicht von euch gute oder weniger gute Erfahrungen mit II. Wahl Betonzisteren gemacht. Laut Aussage des Herstellers wären Diese lediglich nicht durch die Qualitätskontrolle
gekommen (Dichtprobe mit Luftdruck), aber trotzdem
durchaus Wasserdicht. Vielleicht kann mir ja auch Jemand die Bezeichnung II. Wahl genauer erklären.
Vielen Dank im Voraus
Othmar K.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Einsatz einer Betonzisterne „II. Wahl“ mit nicht bestandener Dichtheitsprüfung ist normwidrig und rechtlich sowie umweltrechtlich unzulässig – Verboten nach DWA-A 117 und DINAbk. EN 1992-3.
🔴 KRITISCH: Nicht bestandene Luftdruck-Dichtheitsprüfung weist auf strukturelle Mängel hin, die unter hydrostatischem Druck, Frost-Tau-Wechseln oder Bodenbewegungen zu Leckagen, Grundwasserverunreinigung und Setzungsschäden führen können.
⚠️ WICHTIG: Eine „subjektive Einschätzung“ des Herstellers zur Dichtigkeit ersetzt keine normkonforme, dokumentierte Dichtprüfung – nur schriftliche Prüfbescheinigung nach DWA-A 117 Abs. 5.3 ist rechtsverbindlich.
⚠️ WICHTIG: Bei Verwendung einer „II. Wahl“-Zisterne entfällt die Herstellergarantie auf Dichtigkeit; Folgekosten für Sanierung, Rückbau oder Schadensersatz müssen vollständig vom Auftraggeber getragen werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich würde beim Kauf einer Betonzisterne II. Wahl zur Vorsicht raten. Auch wenn der Hersteller Wasserdichtigkeit verspricht, können Mängel vorliegen, die langfristig zu Problemen führen.
Mögliche Probleme:
- Undichtigkeiten: Haarrisse oder poröse Stellen im Beton können zu Wasseraustritt führen.
- Reduzierte Lebensdauer: Die Zisterne könnte aufgrund von Materialfehlern weniger lange halten.
- Eingeschränkte Funktionalität: Bestimmte Funktionen (z.B. problemlose Reinigung) könnten beeinträchtigt sein.
Alternativen:
- Neue Zisterne I. Wahl: Bietet die höchste Sicherheit und Lebensdauer.
- Kunststoffzisterne: Leichter, einfacher zu installieren, aber möglicherweise weniger stabil.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich vor dem Kauf einer Betonzisterne II. Wahl ein detailliertes Gutachten über den Zustand der Zisterne erstellen. Vergleichen Sie die Kosten mit einer neuen Zisterne.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer fragt nach Erfahrungen mit Betonzisternen der Kategorie "II. Wahl". Diese Bezeichnung bedeutet, dass das Produkt die finale Qualitätskontrolle des Herstellers nicht bestanden hat, in diesem Fall speziell die Dichtheitsprüfung mit Luftdruck. Der Hersteller gibt jedoch eine subjektive Einschätzung ab, dass die Zisterne trotzdem wasserdicht sei. Diese Aussage ist aus fachlicher Sicht kritisch zu hinterfragen, da eine nicht bestandene Luftdruckprüfung auf ein strukturelles Problem hinweisen kann, das sich unter realen Bedingungen (Wasserdruck, Bodenbewegungen) verschlimmern könnte.
🔴 Gefahr: Der Kauf einer Betonzisterne "II. Wahl" birgt ein erhebliches Risiko für spätere Undichtigkeiten. Eine nicht bestandene Dichtheitsprüfung ist ein klares Warnsignal. Mikrorisse oder Poren, die bei Luftdruck versagen, können unter dem hydrostatischen Druck des Wassers und bei Frost-Tau-Wechseln im Erdreich zu Leckagen führen. Dies kann zu Wasserverlust, Vernässung des Erdreichs und im schlimmsten Fall zu Setzungsschäden an angrenzenden Bauwerken führen.
➕ Ergänzung: Die Bezeichnung "II. Wahl" ist kein standardisierter Begriff. Jeder Hersteller definiert seine Kriterien selbst. Es ist daher unerlässlich, die genauen Mängel zu erfragen und zu dokumentieren. Ein Nachlass von 30-50% auf den Neupreis mag verlockend sein, steht aber in keinem Verhältnis zu den potenziellen Folgekosten einer Sanierung oder eines Austauschs. Eine intakte Zisterne ist eine langfristige Investition, bei der die Dichtheit oberste Priorität hat.
👉 Handlungsempfehlung: Von einem Kauf einer Betonzisterne "II. Wahl" mit nicht bestandener Dichtheitsprüfung ist dringend abzuraten. Investieren Sie in eine geprüfte "I. Wahl" mit Herstellergarantie. Alternativ können Sie auf moderne, geprüfte Kunststoffzisternen (PEHD) ausweichen, die leichter, absolut dicht und oft günstiger in der Anschaffung sind. Beauftragen Sie vor dem Einbau einer Zisterne stets einen Fachbetrieb für die fachgerechte Planung und Installation.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die geplante Verwendung einer sogenannten "II. Wahl"-Betonzisterne, bei der laut Hersteller eine Dichtprobe mit Luftdruck nicht bestanden wurde, obwohl die Dichtigkeit "trotzdem gegeben" sein soll. Diese Aussage widerspricht grundlegenden bauphysikalischen und normativen Anforderungen an wasserdichte Bauwerke im Erdreich.
🔴 Gefahr: Eine nicht bestandene Dichtprobe ist kein "optischer Mangel", sondern ein objektiver Nachweis eines Dichtungsversagens – möglicherweise durch Mikrorisse, unzureichende Fugendichtung, Materialfehler oder unzureichende Herstellung. Im Erdreich wirken hydrostatischer Druck, Bodenfeuchte und chemische Einflüsse permanent auf die Zisterne ein; selbst kleinste Undichtigkeiten führen langfristig zu Grundwasserverunreinigung, Setzungen, Korrosion und Versagen der gesamten Anlage.
⚠️ Korrektur: Die Bezeichnung "II. Wahl" ist im Kontext von wasserdichten Untergrundbauwerken irreführend und rechtlich problematisch – DIN EN 1992-3 und DWA-A 117 verlangen für Zisternen eine nachweislich dichte Bauweise; eine "eingeschränkte Dichtigkeit" ist normativ nicht zulässig und stellt eine Vertragswidrigkeit dar.
➕ Ergänzung: Neben der Dichtigkeit sind auch statische Tragfähigkeit, Frostbeständigkeit, chemische Beständigkeit gegen Grundwasser und mechanische Belastbarkeit bei Verfüllung entscheidend – alle diese Eigenschaften können durch den Grund für die Nichtfreigabe (z. B. unzureichende Verdichtung, falsche Betonzusammensetzung) beeinträchtigt sein.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, eine Zisterne sei "trotz nicht bestandener Dichtprobe durchaus wasserdicht", ist fachlich unhaltbar und gefährlich – Dichtigkeit ist keine Gradwahlsache, sondern eine binäre, nachweisbare Eigenschaft, die nur durch eine normkonforme Prüfung (z. B. nach DWA-A 117, Abs. 5.3) bestätigt werden darf.
🔴 Gefahr: Der Einsatz einer solchen Zisterne birgt erhebliche Umwelt- und Haftungsrisiken: Grundwasserverunreinigung kann zu strafrechtlichen Konsequenzen (§ 324 StGB) sowie zu Schadensersatzansprüchen Dritter führen; zudem droht die Rückbauverpflichtung auf eigene Kosten.
👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unbedingt auf den Einsatz einer "II. Wahl"-Zisterne. Beauftragen Sie stattdessen einen zertifizierten Sachverständigen für Wasserbau oder eine unabhängige Prüfstelle (z. B. DIBtAbk.-anerkannt), um eine normkonforme, geprüfte und zertifizierte Zisterne auszuwählen – inklusive schriftlicher Prüfbescheinigung, statischem Nachweis und Herstellergarantie auf Dichtigkeit über mindestens 30 Jahre.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten den Einsatz einer „II. Wahl“-Betonzisterne mit nicht bestandener Dichtheitsprüfung als hochriskant und lehnen den Einsatz eindeutig ab.
- Alle betonen die fehlende Rechtskonformität und die Unzulässigkeit einer „eingeschränkten Dichtigkeit“ im Erdreich – insbesondere im Hinblick auf Umwelt- und Haftungsrisiken.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bleibt zurückhaltender in der Sprache: spricht von „Vorsicht“ und „Gutachten“, ohne klare normative Verbotsebene zu benennen.
- DeepSeek und Qwen gehen deutlich weiter: benennen explizit DWA-A 117 und DIN EN 1992-3, verweisen auf strafrechtliche Konsequenzen (§ 324 StGB) und bezeichnen den Herstellerhinweis als „fachlich unhaltbar“ (Qwen) bzw. „kritisch zu hinterfragen“ (DeepSeek).
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt entscheidend die rechtlichen und normativen Verweise (DIN, DWA), klärt die binäre Natur von Dichtigkeit auf und benennt konkrete Folgen wie Rückbauverpflichtung.
- DeepSeek ergänzt die praktische Risikoanalyse zu Frost-Tau-Wechseln und Bodenbewegungen sowie die Kritik an der nichtstandardisierten Begrifflichkeit „II. Wahl“.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwägt stillschweigend einen Kauf unter Gutachten – Qwen und DeepSeek widersprechen dies klar: Qwen spricht von „Verboten“, DeepSeek von „dringender Abwahl“ – der sicherere, vorsorgliche Standpunkt (Qwen/DeepSeek) dominiert.
👉 Empfehlung: Die sicherste, normkonforme und rechtssichere Entscheidung ist der Verzicht auf „II. Wahl“-Zisternen mit nicht bestandener Dichtheitsprüfung – dies gilt unabhängig von Preisvorteilen oder Herstellerangaben.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Dichtheit nach Norm ❌ Widerspruch Alle Modelle lehnen die Herstellerbehauptung „trotzdem wasserdicht“ ab – Qwen erklärt sie als „fachlich unhaltbar“, DeepSeek als „kritisch zu hinterfragen“, GoogleAI als „Risiko“. KI-Konsens: Dichtigkeit ist binär und nur durch normkonforme Prüfung nachweisbar. Rechtliche Zulässigkeit ✅ Konsens Qwen und DeepSeek benennen explizit DWA-A 117 und DIN EN 1992-3; GoogleAI impliziert Regelverstoß. KI-Konsens: „II. Wahl“ mit nicht bestandener Dichtheitsprüfung ist normwidrig und nicht zulässig. Umwelt- & Haftungsrisiko ✅ Konsens Alle Modelle warnen vor Grundwasserverunreinigung, Folgeschäden und Haftung – Qwen nennt konkret § 324 StGB, DeepSeek „Setzungsschäden“, GoogleAI „Wasseraustritt und Erdreichschäden“. Alternativen ⚠️ Abwägung Alle nennen Kunststoffzisternen (PEHD) als Alternative; GoogleAI und DeepSeek erwähnen „neue Betonzisterne I. Wahl“, Qwen fordert explizit zertifizierte, prüfbescheinigte Lösungen mit 30-Jahres-Garantie. Prüfung & Dokumentation ✅ Konsens Alle fordern unabhängige Prüfung – GoogleAI „Gutachten“, DeepSeek „Fachbetrieb“, Qwen „zertifizierten Sachverständigen“ mit schriftlicher Prüfbescheinigung. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf „II. Wahl“-Betonzisternen mit nicht bestandener Luftdruck-Dichtheitsprüfung. Beauftragen Sie stattdessen einen DIBt-anerkannten Prüfer für die Auswahl einer normkonformen, zertifizierten und schriftlich geprüften Zisterne – entweder aus Beton (I. Wahl, nach DWA-A 117 geprüft) oder PEHD-Kunststoff mit mindestens 30-jähriger Dichtigkeitsgarantie.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Grundwasserverunreinigung durch Undichtigkeit Strafrechtliche Verfolgung nach § 324 StGB, hohe Sanierungskosten, Schadensersatzansprüche Dritter 🔴 Risiko Setzungen im Erdreich durch Vernässung Schäden an angrenzenden Gebäuden, Fundamentrisiken, teure Stabilisierungsmaßnahmen 🔴 Risiko Fehlende Herstellergarantie & Haftungsausschluss Vollständige Tragung aller Folgekosten (Rückbau, Sanierung, Beratung) durch Eigentümer 🔴 Risiko Normwidrige Verwendung ohne DWA-Prüfbescheinigung Keine Genehmigungsfähigkeit durch Bauaufsicht, Rückbauverpflichtung bei Kontrolle 🔴 Risiko Frost-Tau-Zerstörung bei Mikrorissen Schneller Versagensprozess, unvorhersehbare Leckage, erschwerter Zugang zur Reparatur im Erdreich ✅ Chance Wahl einer zertifizierten PEHD-Kunststoffzisterne 100 % dichtheitsgeprüft, geringeres Gewicht, einfache Installation, oft günstiger als vergleichbare Betonzisterne ✅ Chance Einsatz einer normgeprüften Betonzisterne I. Wahl Extreme Langlebigkeit (>50 Jahre), hohe mechanische Stabilität, klare Haftungs- und Garantiegrundlage ✅ Chance Unabhängige Prüfung durch DIBt-anerkannte Stelle Rechtssicherheit, Bauaufsichtsannahme, Sicherstellung der DWA-Konformität und Finanzierungsfähigkeit ✅ Chance Integration in ein zertifiziertes Regenwassermanagement Möglichkeit zur Förderung (z. B. BAFA), nachhaltige Wassernutzung, Reduktion der Kanalentwässerung ✅ Chance Frühzeitige Planung mit Fachbetrieb (Wasserbau) Fehlervermeidung im Einbau, sicherer Anschluss an Rohrnetz, lückenlose Dokumentation für Behörden Orientierungshilfen
- Keine Verwendung von „II. Wahl“-Zisternen: Verzichten Sie konsequent auf jede Betonzisterne, bei der die Dichtheitsprüfung nach DWA-A 117 nicht bestanden wurde – unabhängig von Preisnachlass oder Herstellererklärung.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen DIBt-anerkannten Prüfer oder einen zertifizierten Sachverständigen für Wasserbau (z. B. durch die DWA-Liste), um eine normkonforme Zisterne auszuwählen und die Prüfbescheinigung zu veranlassen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie vor der Bestellung die vollständige technische Dokumentation der Zisterne (Prüfbescheinigung nach DWA-A 117, statischer Nachweis, Herstellergarantie auf Dichtigkeit über mindestens 30 Jahre).
- Alternative prüfen: Fordern Sie vom Fachbetrieb eine detaillierte Aufstellung zu PEHD-Kunststoffzisternen an – inkl. Herstellerzertifikat, Frostbeständigkeit, statischem Einbaukonzept und Garantiebedingungen.
- Genehmigung sichern: Legen Sie die Prüfbescheinigung, den statischen Nachweis und das Einbaukonzept bereits im Vorfeld der Bauantragstellung der zuständigen Bauaufsicht vor – zur Vermeidung von Nachbesserungsaufforderungen.
- Vertraglich absichern: Vereinbaren Sie mit dem Installationsbetrieb schriftlich, dass die fachgerechte Verfüllung, Einbaukontrolle und Dokumentation (z. B. Fotoprotokoll vor Verfüllung) vertraglich festgelegt sind.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Betonzisterne
- Ein unterirdischer Behälter aus Beton zur Speicherung von Regenwasser. Sie dient der Regenwassernutzung im Garten oder Haushalt.
Verwandte Begriffe: Regenwasserspeicher, Zisterne, Regenwassernutzung - Regenwassernutzung
- Das Sammeln und Verwenden von Regenwasser für verschiedene Zwecke, z.B. Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine. Dies spart Trinkwasser und entlastet die Kanalisation.
Verwandte Begriffe: Zisterne, Grauwassernutzung, Wasserkreislauf - Zisterne
- Ein Behälter zur Speicherung von Wasser, meist Regenwasser. Zisternen können aus verschiedenen Materialien wie Beton, Kunststoff oder Stahl gefertigt sein.
Verwandte Begriffe: Regenwasserspeicher, Wasserspeicher, Tank - II. Wahl
- Eine Bezeichnung für Produkte, die bei der Qualitätskontrolle Mängel aufgewiesen haben, aber dennoch funktionsfähig sind. Diese Produkte werden oft zu einem reduzierten Preis angeboten.
Verwandte Begriffe: B-Ware, Sonderposten, Restposten - Wasserdichtigkeit
- Die Eigenschaft eines Materials oder Bauteils, kein Wasser durchzulassen. Wasserdichtigkeit ist besonders wichtig bei Behältern zur Speicherung von Wasser.
Verwandte Begriffe: Dichtheit, Imprägnierung, Abdichtung - DIN 4034
- Eine deutsche Norm, die Anforderungen an Schächte aus Beton- und Stahlbetonfertigteilen regelt. Sie legt unter anderem die Maße, die Belastbarkeit und die Dichtheit der Schächte fest.
Verwandte Begriffe: DIN EN 1917, Norm, Baustandard - DIN EN 1917
- Eine europäische Norm, die Anforderungen an Schächte und Schachtbauteile aus Beton, Stahlbeton und Faserbeton regelt. Sie löste die DIN 4034 teilweise ab und enthält detailliertere Anforderungen an die Konstruktion und die Materialqualität.
Verwandte Begriffe: DIN 4034, Norm, Baustandard
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet "II. Wahl" bei einer Betonzisterne?
"II. Wahl" bedeutet, dass die Zisterne bei der Qualitätskontrolle Mängel aufgewiesen hat, die aber laut Hersteller die Funktionstüchtigkeit nicht beeinträchtigen. Dies können optische Mängel oder geringfügige Abweichungen von den Spezifikationen sein. - Welche Risiken birgt der Kauf einer Betonzisterne II. Wahl?
Die Risiken umfassen mögliche Undichtigkeiten, eine reduzierte Lebensdauer und Einschränkungen bei der Funktionalität. Auch wenn der Hersteller Wasserdichtigkeit zusichert, können versteckte Mängel vorhanden sein, die später zu Problemen führen. - Wie kann ich die Qualität einer Betonzisterne II. Wahl prüfen?
Eine gründliche Prüfung ist schwierig. Ich empfehle, ein detailliertes Gutachten von einem Fachmann erstellen zu lassen. Achten Sie auf Risse, poröse Stellen und andere sichtbare Mängel. Fragen Sie nach den genauen Gründen für die Einstufung als "II. Wahl". - Welche Alternativen gibt es zu Betonzisternen II. Wahl?
Alternativen sind neue Betonzisternen I. Wahl, die eine höhere Sicherheit und Lebensdauer bieten, sowie Kunststoffzisternen, die leichter zu installieren sind. Es gibt auch modulare Systeme, die sich flexibel an die Gegebenheiten anpassen lassen. - Lohnt sich der Kauf einer Betonzisterne II. Wahl finanziell?
Das hängt vom Preisunterschied zur I. Wahl und den potenziellen Reparaturkosten ab. Berücksichtigen Sie auch die Kosten für ein Gutachten. Eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse ist ratsam. - Welche Normen gelten für Betonzisternen?
Für Betonzisternen gelten verschiedene Normen, unter anderem die DIN 4034 (Schächte aus Beton- und Stahlbetonfertigteilen) und die DIN EN 1917 (Schächte und Schachtbauteile aus Beton, Stahlbeton und Faserbeton). Diese Normen regeln unter anderem die Anforderungen an die Materialqualität und die Konstruktion. - Kann ich eine Betonzisterne II. Wahl selbst einbauen?
Der Einbau einer Betonzisterne ist anspruchsvoll und erfordert Fachkenntnisse. Ich empfehle, den Einbau von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen, um Schäden und Folgeschäden zu vermeiden. - Wie lange hält eine Betonzisterne?
Die Lebensdauer einer Betonzisterne beträgt in der Regel mehrere Jahrzehnte, kann aber durch Materialfehler oder unsachgemäßen Einbau verkürzt werden. Regelmäßige Wartung und Inspektion sind wichtig, um die Lebensdauer zu maximieren.
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II. Wahl Zisterne: Qualitätsstandards und Dichtigkeitsprüfung
Kommt auf den Qualitätsmaßstab an
2. Wahl kann vieles bedeuten (falsch sitzende Armierung, zu geringe Wandstärke, falsche Betonmischung etca.). Das ist aber dann immer abhängig von den Qualtätsstandards, an denen sich der Hersteller orientiert. Und nur der kann dann zu seinem Produkt eine klare Aussage machen.
Dichtigkeitsprüfung mit Luft erscheint mir etwas kurios. Diese Prüfung wird normalerweise mit Wasser gemacht. Bei kleineren Abweichungen vom Sollwert kann man sicher Korrekturen mittels Einschlämmen erreichen. Zudem wird sich die Zisterne im Lauf der Zeit eher zusetzen als immer mehr Wasser zu verlieren.
Ich wäre aber trotzdem vorsichtig bei einem Anbieter, der ein Produkt verkauft mit dem Hinweis auf nicht bestandene Dichtigkeitsprüfung ("Aber durchaus wasserdicht" Was soll das, da gibt es DINAbk.-Normen mit konkreten Werten). Damit stiehlt er sich vollkommen aus seiner Gewährleistungspflicht. Was passiert, wenn aus den 50-100 Litern auf einmal 500 Liter werden.
Was mir zu denken gibt: Wenn man in diesem Fall mit Einschlämmen den Wasserverlust beenden könnte, warum macht er es nicht selber? Ist doch wesentlich billiger, als 50 % Rabatt zu geben.
Brendler-Regenwassernutzung -
II. Wahl Zisterne: Gewährleistungsausschluss und Risiken
Gewährleistung
Die Gewährleistung fällt in diesem Falle weg.
Gibt es aber glaube ich in den seltensten Fällen bei
2. Wahl Artikeln.
Die Aussage des Herstellers war ja, das diese Zisternen
die Dichtprüfung nicht bestanden haben, und deshalb keine
Gewährleitung darauf gegeben werden kann. Daher auch
der niedrigere Preis. Ich glaube nicht, das ein namhafter
Zisternenhersteller Schrott verkauft, auch wenn es sich
um 2. Wahl Handel. Mich hätte es halt interessiert, ob
schon Jemand eine Solche Zisterne verbaut hat, und wie
er damit zufrieden ist.
Ps. : Als Hintergrund möchte ich erwähnen, das ich vom
Prinzip her keine Regennutzungsanlage bauen will, sondern
muss! (Steht im Bebauungsplan); Deswegen möchte ich die Kosten
so niedrig wie möglich halten. Aber Wasser halten sollte sie
dann trotzdem schon. -
Betonzisterne: Dichtigkeitsnachweis durch das Bauamt erforderlich!
wenn es im BPlan steht verlangt vielleicht das Amt ...
wenn es im BPlan steht verlangt vielleicht das Amt einen Dichtigkeitsnachweis, würde ich vorher mit denen klären. Wenn die Grube nicht abgenommen wird hilft auch der Rabatt nichts ... -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Betonzisterne II. Wahl: Risiken, Erfahrungen und Alternativen
💡 Kernaussagen: Der Kauf einer Betonzisterne II. Wahl birgt Risiken hinsichtlich der Qualität und Gewährleistung. Eine sorgfältige Prüfung der Qualitätsstandards und gegebenenfalls eine Klärung mit dem Bauamt bezüglich des Dichtigkeitsnachweises sind entscheidend. Alternativ sollte man die Anschaffung einer Zisterne erster Wahl in Betracht ziehen, um langfristige Probleme zu vermeiden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag II. Wahl Zisterne: Gewährleistungsausschluss und Risiken entfällt bei II. Wahl Zisternen in der Regel die Gewährleistung, da diese die Dichtprüfung möglicherweise nicht bestanden haben. Dies sollte bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden.
🔴 Risiko: Der Beitrag Betonzisterne: Dichtigkeitsnachweis durch das Bauamt erforderlich! weist darauf hin, dass das Bauamt einen Dichtigkeitsnachweis verlangen kann, wenn dies im Bebauungsplan festgelegt ist. Eine fehlende Abnahme kann den Rabatt auf die Zisterne zunichte machen.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Kauf einer Betonzisterne II. Wahl sollten die Qualitätsstandards des Herstellers genau geprüft werden (siehe II. Wahl Zisterne: Qualitätsstandards und Dichtigkeitsprüfung). Klären Sie im Vorfeld mit dem zuständigen Bauamt, ob ein Dichtigkeitsnachweis erforderlich ist, um sicherzustellen, dass die Zisterne abgenommen wird. Wägen Sie die Risiken und potenziellen Kosten genau ab, bevor Sie sich für eine Zisterne II. Wahl entscheiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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