Garage Fundament: Bodenplatte vs. Streifenfundament – Kosten, Frostschutz & Gefahren?
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gegeben ist ein Einfamilienhaus ohne Keller. Angebaut werden soll eine 9 m lange Garage, die 3 m ab Vorderkante Haus beginnt und ca. 3 hinter dem Haus endet.
Bevor ich als Laie einige Angebot einhole, will ich vorher mögliche Konstellationen und Gefahren abklären. Lt. Bauplan ist ein 20 cm breites und 80 cm Fundament vorgesehen.
Zunächst einmal die Frage mit oder ohne Fundament. Viele Beiträge hier empfehlen unbedingt ein Fundament, da sich sonst die Bodenplatte bei Frost heben kann. Der Boden auf dem die Garage gebaut werden soll ist 40 cm schluffig, locker und tonig, danach sandig und mitteldicht. Gibt es hier Alternativen?
Zum Thema Garage MIT Fundament:
Wenn die Garage ein Fundament bekommt, müsste man 6 m das Hausfundament freilegen. Welche Gefahren lauern hier?
Gruß
Michael
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Freilegung von 6 m Hausfundament erfordert vorab statischen Nachweis – Einsturz- und Setzungsgefahr für das bestehende Einfamilienhaus besteht sonst sofort.
🔴 KRITISCH: Bei schluffig-tonigem Oberboden ist eine Fundamenttiefe von 80 cm grundsätzlich unzureichend – regionale Frostgrenze bis 120 cm und bodenbedingte Frosteinwirkung müssen einzeln bemessen werden.
⚠️ WICHTIG: Ein reines Bodenplattenfundament ohne umlaufende frostgeschützte Randstreifen oder Frostschürze ist bei diesem Bodenprofil nicht zulässig – statische und frosttechnische Anforderungen können nur durch kombinierte Konstruktion erfüllt werden.
⚠️ WICHTIG: Der Anschluss der Garage an das bestehende Hausfundament muss über eine bewegungsfähige, wasserdichte Dehnfuge erfolgen – eine starre Verbindung führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Rissbildung durch unterschiedliche Setzungen.
⚠️ WICHTIG: Eine geotechnische Baugrunduntersuchung durch zertifizierten Geotechniker ist zwingende Voraussetzung vor jeder Fundamentausführung – ohne diese Unterlage ist jede Planung rechtlich und technisch nicht vertretbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Für eine Garage ohne Kelleranbindung an ein bestehendes Einfamilienhaus gibt es verschiedene Fundamentoptionen. Die gängigsten sind die Bodenplatte und das Streifenfundament.
Bodenplatte: Eine durchgehende Betonplatte, die unter der gesamten Garage gegossen wird. Sie bietet eine gute Lastverteilung und ist relativ einfach zu erstellen. Achten Sie auf ausreichenden Frostschutz (mind. 80 cm Tiefe in Deutschland) und eine korrekte Bewehrung.
Streifenfundament: Hier werden Fundamente unter den tragenden Wänden der Garage angelegt. Dies kann kostengünstiger sein als eine Bodenplatte, erfordert aber eine sorgfältige Planung und Ausführung, um Setzungen zu vermeiden. Auch hier ist der Frostschutz wichtig.
🔴 Gefahr: Ein unzureichender Frostschutz kann zu Hebungen und Senkungen des Fundaments führen, was die Stabilität der Garage gefährdet.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Baugrund von einem Bodengutachter prüfen, um die Tragfähigkeit und Frostsicherheit zu beurteilen. Wählen Sie dann das passende Fundament in Absprache mit einem Statiker und Bauingenieur.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den geplanten Bau einer Garage mit Fundament an ein bestehendes Einfamilienhaus ohne Keller. Der Bauherr als Laie zeigt berechtigte Sorge um Frostschutz und die Gefahren beim Freilegen des Hausfundaments. Die Bodenbeschaffenheit mit schluffig-tonigen und sandigen Schichten erfordert eine fachgerechte Planung.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass ein Fundament für die Garage zwingend erforderlich ist, ist absolut korrekt. Ohne frostsicheres Fundament besteht bei den beschriebenen Bodenverhältnissen ein hohes Risiko von Frosthebungen, die zu Rissen in der Bodenplatte und der Garagenkonstruktion führen können.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein 20 cm breites und 80 cm tiefes Fundament sei ausreichend, ist zu pauschal. Die erforderliche Tiefe richtet sich nach der regionalen Frostgrenze (in Deutschland meist 80-120 cm) und der Bodenart. Bei schluffig-tonigem Boden ist eine Gründung unterhalb der Frostgrenze sowie eine Sauberkeitsschicht aus Frostschutzkies unerlässlich.
➕ Ergänzung: Das Freilegen des Hausfundaments auf 6 m Länge birgt erhebliche statische Risiken. Es kann zu Setzungen oder Schäden am bestehenden Gebäude kommen, wenn die Lastabtragung gestört wird. Zudem muss die Anschlussfuge zwischen altem und neuem Fundament fachgerecht mit einer wasserdichten Dehnfuge ausgeführt werden, um Spannungsrisse zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der Unterschätzung der Bodenverhältnisse. Der schluffig-tonige Boden ist stark frostempfindlich und neigt zu Volumenänderungen. Ohne ausreichende Gründungstiefe und Drainage kann es zu irreparablen Schäden an der Garage kommen. Zudem besteht bei unsachgemäßem Freilegen des Hausfundaments Einsturzgefahr für das bestehende Gebäude.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Bauingenieur oder Geotechniker mit einem Bodengutachten und einer statischen Berechnung. Lassen Sie die Gründungstiefe exakt nach Frostgrenze und Bodenart bemessen. Für das Freilegen des Hausfundaments ist ein statischer Nachweis erforderlich. Holen Sie erst nach diesen Voruntersuchungen Angebote von Fachfirmen ein.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt den geplanten Anbau einer 9 m langen Garage an ein bestehendes Einfamilienhaus ohne Keller, mit unklarer Fundamentierung und kritischer Bodenbeschaffenheit (oberflächlich schluffig-tonig, dann sandig-mitteldicht). Die vorgeschlagene Fundamenttiefe von 80 cm ist bei frostgefährdeten Böden und fehlendem Keller in Deutschland grundsätzlich unzureichend, da die Frosttiefe regional bis zu 80–100 cm betragen kann.
🔴 Gefahr: Ein 80 cm tiefes Streifenfundament reicht bei schluffig-tonigem Oberboden nicht aus, um Frosteinwirkung zuverlässig zu vermeiden – dies birgt das Risiko von Frosthebung, Rissbildung in der Bodenplatte und Schäden am Anschlussbereich zum Hausfundament.
🔴 Gefahr: Das Freilegen von 6 m Hausfundament birgt erhebliche statische Risiken: Beschädigung der Fundamentabdichtung, Eintrag von Feuchtigkeit, Verlust der seitlichen Erdabstützung und potenzielle Setzungen oder Rissbildung im bestehenden Gebäude – insbesondere bei tonigem Untergrund mit geringer Tragfähigkeit.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, eine Bodenplatte ohne Fundament sei eine Alternative, ist fachlich nicht tragfähig: Auch eine ‚frostfreie‘ Bodenplatte erfordert eine mindestens 60–80 cm tiefe, frostgeschützte Fundamentierung (z. B. umlaufende Fundamentleiste mit Frostschürze) oder eine spezielle Konstruktion mit Wärmedämmung nach DINAbk. 4124 – reine Bodenplatte ohne Fundament ist bei diesem Bodenprofil nicht zulässig.
➕ Ergänzung: Die Bodenbeschreibung deutet auf einen mittelschweren bis schweren Frostboden hin – eine geotechnische Baugrunduntersuchung ist zwingend erforderlich, um Tragfähigkeit, Setzungsverhalten und Frostempfindlichkeit zu bewerten, bevor Fundamenttiefe oder -art festgelegt werden.
➕ Ergänzung: Der Anschluss der Garage an das bestehende Hausfundament muss über eine bewegungsfähige Fuge oder eine statisch abgestimmte Verbindung erfolgen – eine starre Verbindung ohne Dehnungsfuge birgt Risiko für Rissbildung durch unterschiedliche Setzungen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeglicher Ausschreibung einen zertifizierten Bauingenieur oder geprüften Sachverständigen für Baubegleitung, der eine geotechnische Untersuchung anordnet, die statische Verträglichkeit des Anbaus prüft und eine fundierte Fundamentkonstruktion (ggf. mit Frostschürze oder Plattenfundament mit Randstreifen) sowie einen sicheren Anschluss ans Haus vorgibt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die zwingende Notwendigkeit eines frostsicheren Fundaments – insbesondere bei schluffig-tonigem Boden und fehlendem Keller.
- Alle drei Modelle warnen vor den Risiken beim Freilegen des Hausfundaments (Setzungen, Feuchtigkeitseintrag, statische Störung) und fordern einen vorab durchgeführten statischen Nachweis.
- Alle drei Modelle verlangen eine geotechnische Baugrunduntersuchung vor Fundamentplanung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 80 cm als „mind. Tiefe“ für Frostschutz – DeepSeek und Qwen korrigieren dies als pauschal unzureichend und verweisen auf regionale Unterschiede (bis 120 cm) sowie bodenbedingte Besonderheiten (schluffig-tonig = hohe Frostempfindlichkeit).
- GoogleAI stellt Bodenplatte und Streifenfundament als gleichwertige Optionen dar – DeepSeek und Qwen betonen, dass bei diesem Bodenprofil eine reine Bodenplatte ohne Randstreifen oder Frostschürze nicht zulässig ist.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer Sauberkeitsschicht aus Frostschutzkies – nicht in den anderen Analysen genannt.
- Qwen ergänzt explizit die Anforderung nach DIN 4124 für wärmeisolierende Frostschürzen – fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
- Qwen und DeepSeek betonen separat die Gefahr der Beschädigung der bestehenden Fundamentabdichtung beim Freilegen – GoogleAI erwähnt dies nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwähnt die mögliche Verwendung einer „Bodenplatte“ als eigenständige Fundamentlösung – Qwen widerspricht mit klarem Hinweis: „reine Bodenplatte ohne Fundament ist bei diesem Bodenprofil nicht zulässig“. Da Qwen und DeepSeek die bodenmechanisch gefährlichere Einschätzung teilen und das Vorsichtsprinzip gilt, wird Qwens Einschätzung als maßgeblich angesehen.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere, konservativere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird priorisiert: 80 cm Tiefe ist nicht generell ausreichend, Bodenplatte allein ist nicht zulässig, Freilegung erfordert vorab statischen Nachweis.
- Alle drei Modelle stimmen darin überein, dass kein Fundamentbau ohne vorherige geotechnische Untersuchung und statische Berechnung erfolgen darf – diese Empfehlung ist bindend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Frostschutztiefe ⚠️ Abwägung 80 cm ist pauschal nicht ausreichend; regionale Frostgrenze (bis 120 cm) und bodenspezifische Frotempfindlichkeit (schluffig-tonig) erfordern individuelle Bemessung durch Geotechniker. Fundamenttyp (Bodenplatte vs. Streifenfundament) ❌ Widerspruch GoogleAI sieht beide Typen als grundsätzlich vergleichbar an; DeepSeek und Qwen bewerten eine reine Bodenplatte ohne Randstreifen/Frostschürze als nicht zulässig – maßgeblich ist die sicherere Einschätzung: kombinierte Lösung (z. B. Bodenplatte mit umlaufendem frostgeschütztem Randstreifen oder Frostschürze) ist erforderlich. Freilegung Hausfundament (6 m) ✅ Konsens Stellt höchste Risikostufe dar – vorab statischer Nachweis, Schutz der bestehenden Fundamentabdichtung und fachgerechte Ausführung der Dehnfuge sind zwingend. Geotechnische Untersuchung ✅ Konsens Unverzichtbare Voraussetzung vor jeglicher Fundamentplanung – alle Modelle fordern dies einheitlich. Anschluss an bestehendes Fundament ✅ Konsens Muss über bewegungsfähige, wasserdichte Dehnfuge erfolgen – starre Verbindung birgt Rissgefahr durch unterschiedliche Setzungen. 👉 Handlungsempfehlung: Kein Fundamentbau vor Vorlage eines geotechnischen Gutachtens und einer statischen Berechnung – insbesondere für die Freilegung des Hausfundaments und die Dimensionierung der frostgeschützten Fundamentkonstruktion mit kombiniertem Aufbau (z. B. Bodenplatte mit Frostschürze oder umlaufendem Streifenfundament).
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende geotechnische Untersuchung vor Fundamentbau Hohe Wahrscheinlichkeit für spätere Setzungen, Rissbildung und nicht nachweisbare Bauherrenhaftung 🔴 Risiko Unzureichende Fundamenttiefe (80 cm bei schluffig-tonigem Boden) Frosthebung → Bodenplattenrisse, Türrahmenverzug, Türen klemmen, wasserdichte Verbindung zum Haus wird zerstört 🔴 Risiko Freilegung von 6 m Hausfundament ohne statischen Nachweis Einsturzgefahr, Schäden am Bestandsgebäude, Haftungsansprüche Dritter, Nachbesserungskosten bis zu 100.000 € 🔴 Risiko Starre Verbindung der Garage am Hausfundament Spannungsrisse im Mauerwerk des Einfamilienhauses, langfristige Schäden an Fassade und Fundamentabdichtung 🔴 Risiko Fehlende Sauberkeitsschicht aus Frostschutzkies Wasserspeicherung im Boden → erhöhte Frosteinwirkung, ungleichmäßige Lastverteilung, frühzeitiger Verschleiß der Betonkonstruktion ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Geotechnikers und Statikers Vermeidung späterer Nachbesserungen, sichere Baugenehmigung, mögliche Kosteneinsparungen durch optimierte Fundamentausführung ✅ Chance Nutzung einer Frostschürze nach DIN 4124 Reduzierte Fundamenttiefe bei gleichzeitig höherer Sicherheit, geringere Aushubarbeiten, nachweisbare Energieeffizienz ✅ Chance Fachgerechte Dehnfuge mit hochwertigem Dichtungssystem (z. B. EPDM) Langfristige Dichtigkeit und Bewegungsfähigkeit, Vermeidung von Instandhaltungskosten über 30 Jahre ✅ Chance Verwendung von wärmeisolierendem Fundamentbeton mit integrierter Feuchtesperre Verbesserte Energiebilanz, Vermeidung von Kondensatbildung in der Garage, höhere Nutzbarkeit als Lagerraum oder Werkstatt ✅ Chance Professionelle Bauüberwachung ab Aushubarbeit Rechtssichere Dokumentation, Ausschluss von Mängeln vor Abnahme, schnelle Mängelbeseitigung ohne Zusatzkosten Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Geotechniker und einen öffentlich bestellten und vereidigten Bauingenieur für Statik – vereinbaren Sie einen gemeinsamen Ortstermin zur Begehung und Anordnung der Baugrunduntersuchung.
- Fundamentplanung prüfen lassen: Reichen Sie alle vorhandenen Pläne und Bodenbeschreibungen beim Statiker ein – lassen Sie explizit die Ausführung der Freilegung (6 m) und den Anschluss an das Hausfundament statisch nachweisen.
- Wettbewerb auf Grundlage von Fachplanung durchführen: Fordern Sie von allen Bauunternehmen ausschließlich Angebote ein, die auf dem geotechnischen Gutachten und der statischen Berechnung beruhen – kein Angebot ohne diese Unterlagen akzeptieren.
- Frostschürze nach DIN 4124 einplanen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Planer die Ausführung einer wärmeisolierenden Frostschürze statt einer reinen Tieftiefe – dies reduziert Aushubvolumen und sichert langfristig die Frostfreiheit.
- Dehnfuge mit dauerhaftem System verlangen: Fordern Sie in der Ausschreibung explizit eine wasserdichte, elastische Dehnfuge mit EPDM-Dichtung und mechanischer Verankerung im Hausfundament – kein Standardmörtelanschluss.
- Sauberkeitsschicht und Drainage festlegen: Legen Sie vertraglich fest, dass eine mindestens 20 cm dicke Sauberkeitsschicht aus Frostschutzkies (Korngröße 0/32 mm) sowie eine umlaufende Drainage mit Anschluss an das Regenwassersystem ausgeführt wird.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bodenplatte
- Eine durchgehende Betonplatte, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie verteilt die Lasten gleichmäßig auf den Untergrund.
Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Frostschutz. - Streifenfundament
- Ein Fundament, das unter tragenden Wänden verläuft und die Lasten auf den Baugrund überträgt. Es ist schmaler als eine Bodenplatte.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Frostschutz. - Frostschutz
- Maßnahmen, um das Fundament vor Schäden durch Frost zu schützen. Dazu gehört eine ausreichende Fundamenttiefe und die Verwendung frostbeständiger Materialien.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Streifenfundament. - Baugrund
- Der Untergrund, auf dem ein Gebäude errichtet wird. Seine Beschaffenheit beeinflusst die Tragfähigkeit und Setzungsempfindlichkeit des Fundaments.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Streifenfundament. - Bewehrung
- Stahlstäbe oder -matten, die in den Beton eingelegt werden, um seine Zugfestigkeit zu erhöhen. Sie verhindern Risse und Brüche im Beton.
Verwandte Begriffe: Beton, Fundament, Bodenplatte. - Statik
- Die Lehre von der Standsicherheit von Bauwerken. Sie befasst sich mit den Kräften, die auf ein Gebäude wirken, und deren Auswirkungen.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Tragfähigkeit. - Bodengutachten
- Eine Untersuchung des Baugrunds, um seine Eigenschaften und Tragfähigkeit zu bestimmen. Es dient als Grundlage für die Planung des Fundaments.
Verwandte Begriffe: Baugrund, Fundament, Bodenplatte.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen einer Bodenplatte und einem Streifenfundament?
Eine Bodenplatte ist eine durchgehende Betonplatte unter der gesamten Fläche, während ein Streifenfundament einzelne Fundamentstreifen unter den tragenden Wänden sind. Die Bodenplatte verteilt die Last gleichmäßiger, während das Streifenfundament punktuelle Lasten aufnimmt. - Wie tief muss ein Fundament für eine Garage sein, um Frostschutz zu gewährleisten?
In Deutschland beträgt die Frostschutzgrenze in der Regel 80 cm. Das Fundament sollte also mindestens 80 cm tief sein, um Frostschäden zu vermeiden. Regionale Unterschiede sind möglich. - Welche Rolle spielt der Baugrund bei der Wahl des Fundaments?
Der Baugrund ist entscheidend für die Tragfähigkeit und Setzungsempfindlichkeit des Fundaments. Ein Bodengutachten gibt Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit und die notwendigen Maßnahmen. - Kann ich als Laie das Fundament für eine Garage selbst bauen?
Ich rate davon ab, das Fundament selbst zu bauen, da es sich um eine sicherheitsrelevante Konstruktion handelt. Fehler können zu erheblichen Schäden führen. Ziehen Sie einen Fachmann hinzu. - Welche Genehmigungen benötige ich für den Bau einer Garage mit Fundament?
Für den Bau einer Garage benötigen Sie in der Regel eine Baugenehmigung. Die genauen Anforderungen sind von den jeweiligen Landesbauordnungen abhängig. Informieren Sie sich beim zuständigen Bauamt. - Was kostet ein Fundament für eine Garage?
Die Kosten für ein Fundament hängen von der Größe der Garage, der Art des Fundaments (Bodenplatte oder Streifenfundament) und den örtlichen Gegebenheiten ab. Ein Angebot von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert. - Wie lange dauert es, ein Fundament für eine Garage zu erstellen?
Die Dauer der Erstellung hängt von der Größe und Art des Fundaments ab. In der Regel dauert es mehrere Tage bis Wochen, inklusive Aushub, Schalung, Bewehrung und Betonieren. - Welche Alternativen gibt es zu einem Betonfundament für eine Garage?
Es gibt auch alternative Fundamentarten wie Schraubfundamente oder Punktfundamente, die jedoch nicht für jede Bausituation geeignet sind. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.
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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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