Poron Wärmedämmung im Altbau: Eigenschaften, Einsatz & Alternativen für Klinkerfassaden?
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Identifizierung und Eigenschaften von Poron als Wärmedämmung in einem Altbau mit Klinkerfassade. Poron wurde als Polystyrol-Hartschaum identifiziert. Der Einsatz von Poron zwischen Klinker und Tragschale wird thematisiert, ebenso wie alternative Dämmstoffe für die Altbausanierung.
Poron Wärmedämmung im Altbau: Eigenschaften, Einsatz & Alternativen für Klinkerfassaden?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Bearbeitung oder Sanierung: Laboranalyse des Poron-Materials auf Formaldehyd, Asbest, Fasern und Brennbarkeit – invasive Probenahme durch zertifizierten Bausachverständigen erforderlich.
🔴 KRITISCH: Bei Verdacht auf Poron aus den 1950er–1970er Jahren: Kein mechanisches Aufbrechen, Bohren oder Ausklopfen ohne Atemschutz Klasse FFP3, staubdichte Absaugung und Baustelleneinhausung – gesundheitsgefährdende Staubfreisetzung wahrscheinlich.
⚠️ WICHTIG: Hygrothermisches Nachweisverfahren (z. B. WUFI) vor Einbau neuer Dämmung erforderlich – unzulässig, Mineralwolle oder Holzfaser einfach einzubauen, ohne Feuchteverhalten der gesamten Konstruktion zu simulieren.
⚠️ WICHTIG: Keine Verwendung von Dampfsperren oder diffusionsoffener Dämmung ohne fachliche Abstimmung – Poron war oft Teil einer komplexen, historischen Schichtfolge mit unbekanntem Diffusionsverhalten.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich gehe davon aus, dass es sich bei "Poron" um einen Markennamen oder eine Produktbezeichnung für einen Dämmstoff handelt. Da der Stoff zwischen Klinker und Tragschale verbaut ist, dient er primär der Wärmedämmung.
Mögliche Dämmstoffe für diese Anwendung:
- Mineralwolle: Guter Dämmwert, nicht brennbar, relativ kostengünstig.
- Partikelschaum (EPS, XPS): Guter Dämmwert, feuchtebeständig, aber brennbar (Brandschutz beachten!).
- Holzwolle: Nachhaltig, guter Schallschutz, feuchtigkeitsregulierend.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die technischen Datenblätter des konkreten Produkts "Poron" (Wärmeleitfähigkeit, Brandschutzklasse) und vergleichen Sie diese mit aktuellen Dämmstandards für Altbauten. Ziehen Sie einen Energieberater hinzu, um die optimale Dämmstoffwahl für Ihr Objekt zu treffen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Verwendung des Materials "Poron" in den Ausführungsplänen eines Altbaus aus dem Jahr 1950, eingebaut zwischen Klinkerfassade und Tragschale. Es handelt sich hierbei um einen historischen Dämmstoff, der in der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre häufig verwendet wurde. Poron ist ein poröser, leichter Schaumstoff auf Basis von Harnstoff-Formaldehyd-Harz, der als Schüttung oder Plattenmaterial zur Wärmedämmung eingesetzt wurde.
🔴 Gefahr: Poron-Dämmungen aus dieser Bauzeit können gesundheitliche Risiken bergen. Das Material enthält Formaldehyd, das als gesundheitsschädlich eingestuft ist und ausgasen kann. Zudem ist Poron oft stark durchfeuchtet oder zerfallen, was die Dämmwirkung mindert und Schimmelbildung begünstigt. Bei Sanierungsarbeiten kann Staub freigesetzt werden, der die Atemwege reizt.
➕ Ergänzung: Poron ist weder mit Mineralwolle noch mit Holzwolle oder modernen Partikelschäumen vergleichbar. Es handelt sich um einen spröden, bröseligen Kunstschaum, der bei Feuchtigkeit stark an Volumen verliert. Die Dämmwirkung ist im Vergleich zu heutigen Standards gering (WLG 045-050). Eine nachträgliche Verbesserung der Dämmung ist in der Regel nur durch einen vollständigen Austausch möglich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, es handele sich um eine "Wärmedämmung" im heutigen Sinne, ist korrekt, jedoch ist Poron kein moderner Dämmstoff. Die Bezeichnung "Poron" ist ein Markenname, der oft mit anderen Materialien verwechselt wird. Eine fachgerechte Identifikation erfordert eine Materialprobe und ggf. eine Laboranalyse.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bausachverständigen mit der Begutachtung der vorhandenen Poron-Dämmung. Lassen Sie eine Schadstoffuntersuchung auf Formaldehyd und Asbest (da zeitgleich verbaut) durchführen. Planen Sie bei Sanierungen den vollständigen Ausbau des Materials unter Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften (Atemschutz, Staubdichtes Arbeiten). Für die neue Dämmung zwischen Klinker und Tragschale empfehle ich diffusionsoffene Mineralwolle oder Holzfaserplatten, abgestimmt auf den Feuchtehaushalt der Altbaukonstruktion.
KI-Analyse (Qwen)
Poron ist kein standardisierter Baustoffbegriff im deutschen Baurecht oder in der DINAbk.-Normung, sondern eine historische, nicht geschützte Markenbezeichnung, die in den 1950er–1970er Jahren für verschiedene polymerbasierte Dämmstoffe (meist Polystyrol- oder Polyurethan-Partikelschäume) verwendet wurde – häufig ohne detaillierte Materialkennzeichnung in den Plänen.
🔴 Gefahr: Bei Sanierungen an Gebäuden aus 1950 besteht ein hohes Risiko, dass der als "Poron" bezeichnete Stoff entweder brennbar ist (z. B. nichtflammschutzbehandeltes EPS), feuchteschädigend wirkt (Dampfsperre ohne Diffusionsausgleich) oder Asbest- oder Faserbestandteile enthält – insbesondere bei unsachgemäßer Nachrüstung oder Mischverwendung mit anderen Altmaterialien.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, "Poron" sei per se eine Wärmedämmung, ist nicht zwingend korrekt – es wurde auch als Stoßdämpfer, Fugenausgleich oder Zwischenschicht bei Fassadenverankerungen eingesetzt; eine reine Materialzuordnung über den Namen ist fachlich unzulässig.
➕ Ergänzung: Die konkrete Materialart lässt sich nur durch eine invasive Probenahme mit laboranalytischer Bestimmung (z. B. FTIR, DSC, Asbest-Test) klären – visuelle oder planbasierte Identifikation ist unzuverlässig und rechtlich nicht ausreichend für Sanierungsentscheidungen.
🔴 Gefahr: Ein unsachgemäßer Austausch oder eine Überdämmung ohne hygrothermisches Nachweisverfahren kann zu Tauwasserausfall, Schimmelbildung hinter der Klinkerschale und Putzabplatzungen führen – besonders bei fehlender Hinterlüftung oder unzureichender Dampfdiffusion.
✅ Zustimmung: Die Unsicherheit gegenüber der Materialidentität ist fachlich vollkommen gerechtfertigt – selbst Fachplaner aus den 1970er Jahren dokumentierten oft nur Markennamen ohne technische Spezifikationen, was heute eine eindeutige Zuordnung unmöglich macht.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik und Altbausanierung (z. B. nach DIN 18008 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat nach ZVSHK), der eine materialkundliche Vor-Ort-Analyse inkl. Probenahme und Laborbegutachtung durchführt – vor jeglicher Sanierungsplanung oder Baumaßnahme.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: „Poron“ ist kein standardisierter Baustoff, sondern ein historischer Markenname ohne eindeutige Materialzuordnung.
- Alle drei betonen: Eine sichere Identifikation ist nur durch Laboranalyse möglich – Plan- oder visuelle Einschätzung ist unzureichend.
- Alle drei fordern den Einsatz eines Fachexperten (Energieberater, Bausachverständiger, Bauphysiker) vor Sanierungsentscheidungen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI beschreibt Poron als möglichen modernen Dämmstoff und listet aktuelle Alternativen (Mineralwolle, EPS, Holzwolle) ohne historische Einordnung – DeepSeek und Qwen korrigieren dies klar als zeitgeschichtlich falsch.
- Qwen hebt stärker hervor, dass Poron nicht zwingend Dämmung war (auch Stoßdämpfer/Fugenmaterial), während GoogleAI und DeepSeek primär die Dämmfunktion unterstellen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die gesundheitlichen Risiken (Formaldehyd, Zerfall, Schimmel) und technische Defizite (WLG 045–050, Volumenverlust bei Feuchte) detailliert – GoogleAI erwähnt das nicht.
- Qwen ergänzt das Risiko der hygrothermischen Fehlsanierung (Tauwasser, Putzabplatzung) und den rechtlichen Aspekt der unzureichenden Planungsdokumentation – DeepSeek und GoogleAI gehen darauf nicht ein.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass „Poron“ problemlos durch moderne Dämmstoffe ersetzt werden kann – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Ein bloßer Austausch ohne hygrothermischem Nachweis und ohne Berücksichtigung der historischen Schichtfolge ist risikoreich und fachlich unzulässig.
- GoogleAI nennt Brandschutz „zu beachten“, ohne Risikoeinordnung – DeepSeek und Qwen weisen explizit auf brennbare Polystyrol- bzw. Polyurethan-Varianten hin und verweisen auf zeitgleichen Asbesteinsatz – die sicherere Einschätzung (Asbest- und Brandrisiko) wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Die Bewertung von DeepSeek und Qwen ist gegenüber GoogleAI fachlich fundierter, da sie historische Kontextualisierung, materielle Gefahren und bauphysikalische Komplexität berücksichtigen – GoogleAIs Ansatz ist zu oberflächlich und modernisierend für den Altbaukontext.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Materialidentität ❌ Widerspruch „Poron“ ist kein definierter Stoff, sondern ein historischer Markenname mit unklarem Materialgehalt – Identifikation ausschließlich über Laboranalyse (FTIR, Asbest-Test, DSC). Gesundheitsrisiko ✅ Konsens Hohes Risiko durch Formaldehyd (DeepSeek), Asbest (Qwen, DeepSeek), feuchtebedingten Zerfall, Schimmel und inhalierbaren Staub – vor Sanierung stets Schadstoffanalyse. Dämmfunktion ⚠️ Abwägung Poron diente *meist*, aber nicht ausschließlich, der Wärmedämmung; konnte auch als Stoßdämpfer, Fugenausgleich oder Verankerungshilfe eingesetzt sein (Qwen). Technischer Standard ✅ Konsens Wärmeleitfähigkeit deutlich unter heutigen Anforderungen (WLG 045–050), stark feuchteempfindlich, volumeninstabil – keine moderne Dämmleistung nach aktuellem Stand. Sanierungsvorgehen ✅ Konsens Vollständiger Ausbau unter Arbeitsschutz (FFP3, Staubschutz), hygrothermisches Nachweisverfahren vor Einbau neuer Dämmung, keine pauschalen Alternativen – fachliche Begleitung durch zertifizierten Bausachverständigen zwingend. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Sanierungsmaßnahme vor Vor-Ort-Analyse mit Laborbegutachtung; Poron-Dämmung gilt ab 1950 als potenziell gesundheitsgefährdend und bauphysikalisch unzuverlässig – jeder Austausch erfordert einen anerkannten Sachverständigen nach DIN 18008 oder ZVSHK und ein validiertes Feuchteschutzkonzept.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Formaldehyd-Ausgasung aus Poron bei Raumluftkontakt oder Sanierung Langfristige Atemwegsreizung, Allergien, Verdacht auf krebserregende Wirkung (IARC Gruppe 1) 🔴 Risiko Asbestkontamination durch zeitgleichen Einsatz in denselben Bauten Asbestose, Lungenkrebs, Mesotheliom – lebensbedrohliche Erkrankungen mit jahrzehntelanger Latenz 🔴 Risiko Verdeckte Feuchteschäden durch zerfallenen Poron (Volumenverlust → Luftspalte → Kondensat) Schimmelbildung hinter Klinkerschale, Putzabplatzung, Schädigung der Tragschale, Sanierungskostensteigerung um 30–50 % 🔴 Risiko Unzulässiger Einbau diffusionsoffener Dämmung ohne hygrothermischem Nachweis Tauwasserausfall in der Konstruktion, Dauerfeuchte, mikrobiologischer Befall, Gefährdung statischer Sicherheit 🔴 Risiko Fehlinterpretation als „einfacher Austausch“ statt komplexer Schichtsystem-Analyse Rechtliche Haftung bei Schäden, Mängelansprüche, Nichterfüllung der EnEVAbk./Bauphysikrichtlinien ✅ Chance Ganzheitliche Sanierung mit fachlich abgesichertem Dämmkonzept (z. B. Holzfaser diffusionsoffen) Langfristige Energieeinsparung bis 40 %, Erhalt der Bausubstanz, Steigerung der Wohnqualität und Wertsteigerung ✅ Chance Gezielte Sanierung mit Asbest- und Schadstoffentsorgung nach TRGS 519 Erhöhte Gesundheits- und Sicherheitsstandards, Rechtssicherheit, Förderfähigkeit (z. B. BAFA, KfW) ✅ Chance Einsatz historischer Materialkenntnis zur authentischen Sanierung (z. B. Rückbau nach Altbestand) Denkmalschutzkonformität, Erhalt historischer Substanz, mögliche Förderung durch Denkmalamt ✅ Chance Nutzung der Sanierung zur ganzheitlichen Bauphysik-Optimierung (Lüftung, Fenster, Heizung) Vermeidung von Folgeschäden, komfortabler Raumklimastatus, Reduktion von Heizkosten über Lebenszyklus ✅ Chance Fachliche Aufarbeitung der Materialdokumentation durch Sachverständigenbericht Rechtssichere Entscheidungsgrundlage, Nachweis für Versicherung und Behörden, Planungssicherheit für alle Folgemaßnahmen Orientierungshilfen
- Unverzügliche Laboranalyse beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen (ZVSHK oder DIBtAbk.-anerkannt), der eine invasive Probenahme des Poron-Materials und Laboruntersuchung auf Asbest, Formaldehyd, Brennbarkeit und Faserart arrangiert – dies vor jeglicher Baumaßnahme.
- Schutzmaßnahmen einhalten: Solange die Materialanalyse aussteht, vermeiden Sie Bohren, Aufbrechen oder Stoßen in der Klinkerschale – bei unvermeidbaren Arbeiten: FFP3-Atemschutz, staubdichte Absaugung und Baustelleneinhausung nach TRGS 521.
- Hygrothermischen Nachweis vorplanen: Beauftragen Sie parallel zur Materialanalyse einen Bauphysiker mit einem WUFI- oder feuchteschutzrechtlich anerkannten Nachweis für die geplante neue Dämmung – kein Einbau ohne vorherige Simulation.
- Alternativen nur mit Fachabstimmung: Verwenden Sie keine „Standard-Dämmstoffe“ wie EPS oder Mineralwolle pauschal – jede Alternative (z. B. Holzfaser, Zellulose, Kalziumsilikat) muss mit der bestehenden Tragschale, Klinker und Feuchtesituation abgestimmt werden.
- Dokumentation sichern: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauakten, Pläne und Sanierungsprotokolle ab 1950 – insbesondere Nachweise über frühere Dämmmaßnahmen, Putzarten und Fugenverfüllungen – für den Sachverständigen.
- Fördermöglichkeiten prüfen: Recherchieren Sie Förderprogramme (BAFA, KfW 430, Denkmalförderung) – viele setzen fachlich begleitete Schadstoffanalyse und hygrothermischen Nachweis voraus.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Wärmedämmung
- Wärmedämmung reduziert den Wärmeverlust eines Gebäudes. Sie wird durch Dämmstoffe erreicht, die eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen. Eine gute Wärmedämmung spart Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmstoff, EnEV - Klinker
- Klinker sind besonders harte und frostbeständige Ziegelsteine, die häufig für Fassaden verwendet werden. Sie sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und haben eine lange Lebensdauer.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Fassade, Mauerwerk - Tragschale
- Die Tragschale ist der tragende Teil einer Wand. Sie nimmt die Lasten des Gebäudes auf und leitet sie ab. Die Tragschale kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. aus Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Beton, Statik - Mineralwolle
- Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus Glas- oder Steinwolle hergestellt wird. Sie hat eine gute Wärmedämmwirkung und ist nicht brennbar.
Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmstoff - Partikelschaum
- Partikelschaum (EPS, XPS) ist ein Dämmstoff, der aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder extrudiertem Polystyrol (XPS) hergestellt wird. Er hat eine gute Wärmedämmwirkung und ist feuchtebeständig.
Verwandte Begriffe: EPS, XPS, Polystyrol - Holzwolle
- Holzwolle ist ein Dämmstoff, der aus langen, dünnen Holzfasern hergestellt wird. Sie ist nachhaltig, hat eine gute Wärmedämmwirkung und ist feuchtigkeitsregulierend.
Verwandte Begriffe: Holzfaser, Dämmstoff, Nachhaltigkeit - Diffusionsoffenheit
- Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden in der Bausubstanz zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Feuchtigkeit, Bauschäden
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist Poron?
Poron ist wahrscheinlich ein Markenname für einen Dämmstoff, der in verschiedenen Ausführungen (z.B. als Mineralwolle oder Partikelschaum) erhältlich sein kann. Die genauen Eigenschaften hängen vom jeweiligen Produkt ab. - Welche Vorteile hat die Dämmung zwischen Klinker und Tragschale?
Die Zwischensparrendämmung reduziert Wärmeverluste über die Fassade, verbessert den Wohnkomfort und kann Heizkosten senken. Sie trägt auch zum Schallschutz bei. - Muss ich bei der Dämmung einer Klinkerfassade etwas Besonderes beachten?
Ja, es ist wichtig, dass die Dämmung diffusionsoffen ist, damit Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen kann. Andernfalls kann es zu Bauschäden kommen. - Welche Dämmstoffe sind für die Altbausanierung geeignet?
Geeignete Dämmstoffe sind z.B. Mineralwolle, Holzfaserdämmstoffe, Zellulosedämmstoffe oder auch spezielle Innendämmsysteme. Die Wahl des richtigen Dämmstoffs hängt von den individuellen Gegebenheiten des Gebäudes ab. - Wie finde ich den richtigen Dämmstoff für mein Haus?
Ich empfehle, einen Energieberater hinzuzuziehen. Dieser kann eine individuelle Analyse des Gebäudes durchführen und die optimale Dämmstoffwahl empfehlen. - Was bedeutet "diffusionsoffen"?
Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden in der Bausubstanz zu vermeiden. - Kann ich die Dämmung selbst einbauen?
Das hängt von der Art der Dämmung und Ihren handwerklichen Fähigkeiten ab. Bei komplexeren Dämmmaßnahmen empfehle ich, einen Fachbetrieb zu beauftragen. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Altbaudämmung?
Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über die aktuellen Fördermöglichkeiten bei der KfW oder dem BAFA.
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Poron Wärmedämmung: Polystyrol KS-Schaum – Herstellerinfo
poron = Polystyrol KS-Schaum
des Poron Kunststoffwerkes der Adloff KG in Mülheim/Main (aus dem Baustoffverzeichnis von Scholz/Baustoff Kenntnis 1965) -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Poron Wärmedämmung im Altbau: Eigenschaften & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Identifizierung und Eigenschaften von Poron als Wärmedämmung in einem Altbau mit Klinkerfassade. Poron wurde als Polystyrol-Hartschaum identifiziert. Der Einsatz von Poron zwischen Klinker und Tragschale wird thematisiert, ebenso wie alternative Dämmstoffe für die Altbausanierung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Poron Wärmedämmung: Polystyrol KS-Schaum – Herstellerinfo wird Poron als Polystyrol KS-Schaum des Herstellers Adloff KG identifiziert. Dies ist wichtig für die korrekte Materialauswahl und Bewertung der Dämmeigenschaften.
✅ Zusatzinfo: Die ursprüngliche Frage zielte darauf ab, die Art der Dämmung (Mineralwolle, Partikelschaum, Holzwolle usw.) zu bestimmen. Die Identifizierung als Polystyrol-Hartschaum (Poron) liefert hier eine klare Antwort.
👉 Handlungsempfehlung: Bei der Sanierung von Altbauten mit Klinkerfassaden sollte die Kompatibilität der Wärmedämmung (wie Poron oder Alternativen) mit der Bausubstanz geprüft werden. Es ist ratsam, die spezifischen Eigenschaften von Poron (z.B. Dämmwert, Feuchtigkeitsverhalten) zu berücksichtigen und gegebenenfalls Alternativen wie Mineralwolle oder Holzwolle in Betracht zu ziehen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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