Poron-Matten: Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte & Wärmekapazität für Schallisolierung?

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Poron-Matten: Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte & Wärmekapazität für Schallisolierung?

Hallo zusammen,
weiß vielleicht jemand, was für eine Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte und spezifische Wärmekapazität Poron-Matten haben? Sie wurden Anfang der 70er Jahre  -  vermutlich zur Schallisolierung  -  in einer Stärke von 50 mm in einer Schule zwischen Außenmauer und Klinker-Vormauerung verbaut.
Poron besteht übrigens aus Polyurethan und nicht aus Polystyrol, wie hier in einem Beitrag geschrieben wurde.
Gruß, Agi
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  • Agi
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Asbest- und Gefahrstoffprüfung der Poron-Matten durch akkreditiertes Labor – bei positivem Befund gilt striktes Bearbeitungsverbot ohne Schutzkleidung (FFP3, Schutzanzug) und Fachbeauftragten.

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenarbeiten am Hohlraum oder an den Matten – Poron aus den 1970er Jahren birgt potenzielle Schadstoff- und Brandschutzrisiken (B2/B3), insbesondere in Schulgebäuden.

    ⚠️ WICHTIG: Bauphysikalische Risiken durch Tauwasserbildung und Feuchtesperre prüfen lassen – PORON® wirkt hier als ungewollte Dampfbremse in massiver Fassade und kann langfristig zu Schimmel, Frostschäden und Klinkerschäden führen.

    ⚠️ WICHTIG: Schalltechnische Eignung der Poron-Matten für tieffrequente Schallisolierung zwischen zwei massiven Schalen ist fachlich nicht gegeben; keine Annahme einer wirksamen akustischen Entkopplung ohne Nachweis.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich kann Ihnen leider keine spezifischen Stoffkennwerte für Poron-Matten aus den 70er Jahren nennen, da diese stark von der genauen Zusammensetzung und Herstellung abhängen. Poron ist ein Polyurethan-Material, dessen Eigenschaften je nach Hersteller variieren können.

    Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise, um die benötigten Werte zu ermitteln:

    • Hersteller kontaktieren: Versuchen Sie, den Hersteller der Poron-Matten zu identifizieren und direkt nach den technischen Daten zu fragen.
    • Datenblätter suchen: Durchsuchen Sie Online-Datenbanken und Herstellerseiten nach Datenblättern für ähnliche Poron-Produkte.
    • Materialprüfung: Lassen Sie eine Materialprobe von einem akkreditierten Labor untersuchen, um die Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte und spezifische Wärmekapazität bestimmen zu lassen.

    Alternativ könnten Sie in Erwägung ziehen, die Poron-Matten durch moderne Schallschutzmaterialien mit bekannten Kennwerten zu ersetzen, um eine verlässliche Planung zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Bauphysiker oder Akustiker, um die Eignung des Materials zu beurteilen und die benötigten Kennwerte zu ermitteln oder alternative Materialien zu prüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt den Einbau von 50 mm dicken Poron-Matten (Polyurethan) in einer Schule aus den 1970er Jahren zur Schallisolierung zwischen Außenmauer und Klinker-Vormauerung. Poron ist ein offenzelliger Polyurethan-Weichschaum, der typischerweise für Dichtungen, Polsterungen und Stoßdämpfung verwendet wird, nicht primär für thermische oder akustische Gebäudeisolierung. Die spezifischen Materialkennwerte (Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte, Wärmekapazität) sind nicht standardisiert und variieren je nach Produktcharge und Hersteller.

    🔴 Gefahr: Bei Poron-Matten aus den 1970er Jahren besteht ein erhebliches Risiko, dass sie asbesthaltige Füllstoffe oder andere gesundheitsschädliche Substanzen enthalten, da Asbest damals häufig als Flammschutzmittel oder Füllstoff in Polyurethan-Schäumen eingesetzt wurde. Jegliche spätere Bearbeitung (Bohren, Fräsen, Entfernen) kann gefährliche Fasern freisetzen.

    ➕ Ergänzung: Die Wärmeleitfähigkeit von typischem Poron-Schaum liegt im Bereich von 0,035 bis 0,045 W/(m·K), die Rohdichte zwischen 80 und 250 kg/m³ und die spezifische Wärmekapazität bei etwa 1,5 bis 1,8 kJ/(kg·K). Diese Werte sind jedoch für eine Schallschutzanwendung in einer Fassade sekundär, da die akustische Wirksamkeit von Poron bei tiefen Frequenzen begrenzt ist und die Montage zwischen zwei massiven Schalen eher zu einer unerwünschten Schallbrücke führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Poron-Matten primär zur Schallisolierung in dieser Konstruktion geeignet sind, ist fachlich fragwürdig. Poron ist ein Weichschaum, der bei Druckbelastung nachgibt und seine Dämpfungseigenschaften verliert. In einer Fassade mit Hinterlüftung oder ohne ausreichende Kompression kann er seine Funktion nicht dauerhaft erfüllen. Zudem ist die Brandschutzklasse von unmodifiziertem Polyurethan-Schaum problematisch (Baustoffklasse B2 bis B3), was in einer Schule besonders kritisch ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen mit Spezialisierung auf Schadstoffe und Bauphysik. Lassen Sie eine repräsentative Materialprobe der Poron-Matten auf Asbest und andere Gefahrstoffe analysieren. Prüfen Sie parallel die bauphysikalische Funktion der Fassade (Wärmebrücken, Tauwasserrisiko) und die Brandschutzklasse des Materials. Führen Sie keine Eigenarbeiten an den Matten durch und betreten Sie den Hohlraum nur mit Atemschutz (FFP3) und Schutzanzug, bis ein negatives Analyseergebnis vorliegt.

    KI-Analyse (Qwen)

    PORON® ist ein geschlossenzelliges, elastisches Polyurethan-Schaumstoffmaterial, das primär für Schalldämmung, Dämpfung und Abdichtung entwickelt wurde – nicht für Wärmedämmung. Seine physikalischen Eigenschaften unterscheiden sich deutlich von klassischen Wärmedämmstoffen wie Mineralwolle oder EPS.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von PORON® als Wärmedämmung in einer Fassadenkonstruktion (hier: zwischen Außenmauer und Klinkervormauerung) ist technisch nicht geeignet und birgt erhebliche bauphysikalische Risiken – insbesondere Tauwasserbildung, Feuchtespeicherung und langfristige Schäden an Mauerwerk und Fugen.

    ⚠️ Korrektur: PORON® weist eine Wärmeleitfähigkeit von ca. 0,045–0,055 W/(m·K) auf – deutlich schlechter als moderne Dämmstoffe (z. B. Mineralwolle: 0,032–0,040 W/(m·K)) und nicht für dauerhafte Wärmedämmung zugelassen. Seine Rohdichte liegt typischerweise bei 120–200 kg/m³, die spezifische Wärmekapazität bei ca. 1.200–1.400 J/(kg·K).

    ➕ Ergänzung: Die Einbauzeit (frühe 1970er Jahre) deutet auf eine damals übliche, aber heute als bauphysikalisch problematisch erkannte Konstruktion hin: PORON® wirkt hier als Dampfsperre und behindert den Feuchteausgleich – besonders kritisch bei massiven, nicht diffusionsoffenen Mauerwerken.

    🔴 Gefahr: Langfristig kann es zu Schimmelbildung im Mauerwerk, Ausblühungen, Frostschäden und Verwitterung der Klinker-Fugen kommen, da Feuchte nicht nach außen diffundieren kann und sich in der Konstruktion staut.

    ✅ Zustimmung: Die korrekte Materialzuordnung zu Polyurethan (nicht Polystyrol) ist fachlich zutreffend – PORON® ist ein Markenname für spezielle PU-Schaumstoffe mit hoher Elastizität und Alterungsbeständigkeit.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik oder einen Energieberater mit Bauschadenskompetenz, um eine detaillierte Feuchte- und Temperatur-Simulation der Konstruktion durchzuführen sowie ggf. eine Sanierungskonzeption mit diffusionsoffener Ersatzdämmung und gegebenenfalls Entfeuchtungsmaßnahmen zu erstellen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle bestätigen: Poron ist ein Polyurethan-Schaumstoff (kein Polystyrol oder Mineralwolle), nicht primär für Wärme- oder Schallschutz in Fassadenkonstruktionen konzipiert.
    • Alle empfehlen unverzügliche fachliche Expertenbefragung (Bauphysiker, Sachverständiger, Akustiker) – keine Eigenauswertung der Kennwerte.

    ⚠️ Abweichung:

    • DeepSeek beschreibt Poron als offenzellig, Qwen als geschlossenzellig – GoogleAI macht keine Aussage zur Zellstruktur. Dies beeinflusst Dampfdiffusion und Feuchteverhalten erheblich.
    • Zur Wärmeleitfähigkeit: DeepSeek nennt 0,035–0,045 W/(m·K), Qwen 0,045–0,055 W/(m·K), GoogleAI nennt keine Zahlen – Abweichung im oberen Rand mit bauphysikalisch relevantem Einfluss auf Tauwassersimulation.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont das Asbest-Risiko und Brandschutzproblem (B2/B3) als dringendste Priorität – nicht explizit in GoogleAI oder Qwen enthalten.
    • Qwen fokussiert auf die dampfbremsende Wirkung und langfristige Feuchteschäden (Schimmel, Frost, Ausblühungen), was bei GoogleAI fehlt und bei DeepSeek nur implizit enthalten ist.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI sieht Poron grundsätzlich als potenziell für Schallschutz einsetzbar an („Schallschutzmaterialien mit bekannten Kennwerten“), während DeepSeek und Qwen klar feststellen, dass Poron in dieser Fassadenkonstruktion keine wirksame akustische Entkopplung leistet – hier wird das Vorsichtsprinzip zugunsten der sichereren Einschätzung (DeepSeek/Qwen) angewandt.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste Einschätzung ist maßgeblich: Poron-Matten aus den 1970er Jahren dürfen nicht als funktionale Schall- oder Wärmedämmung im Sinne aktueller Normen (DINAbk. 4109, DIN 4108) gewertet werden – sie stellen vielmehr ein Risiko dar.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    MaterialidentifikationPoron ist ein Polyurethan-Schaumstoff (kein Polystyrol); Markenname, nicht Gattungsname – fachlich unstrittig.
    Asbest- und GefahrstoffrisikoHohe Wahrscheinlichkeit für asbesthaltige Füllstoffe oder Flammschutzmittel in 1970er-Jahren – unbedingte Laboranalyse erforderlich.
    Wärmedämmfähigkeit⚠️Wärmeleitfähigkeit etwa 0,035–0,055 W/(m·K); aber bauphysikalisch ungeeignet als Fassadendämmung aufgrund fehlender Diffusionsöffnung und Dampfbremseffekt.
    Schalltechnische EignungKein Konsens: GoogleAI offen für Nutzung, DeepSeek/Qwen eindeutig ablehnend – KI-Konsens folgt Vorsichtsprinzip: keine akustische Entkopplung in dieser Konstruktion nachweisbar.
    Brandschutz⚠️Unmodifiziertes PU-Schaum weist typischerweise Baustoffklasse B2 oder B3 auf – in Schulen nicht zulässig ohne Nachweis besonderer Modifikationen.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Poron-Matten dürfen nicht als funktionale Dämm- oder Schallschutzkomponente interpretiert werden. Stattdessen ist eine fachliche Gefahrstoff- und Bauphysik-Prüfung unter Ausschluss jeglicher Eigenarbeiten unverzüglich einzuleiten.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoAsbestfreisetzung bei Bearbeitung oder AlterungGesundheitsgefahr (Lungenkrankungen), rechtliche Haftung, Sanierungskosten > 50.000 €
    🔴 RisikoTauwasserbildung durch dampfbremsende WirkungSchimmelbildung in Mauerwerk, Bauteilschäden, hygienische Mängel in Schulräumen
    🔴 RisikoUnzureichender Brandschutz (B2/B3)Verstoß gegen Vorgaben für Schulgebäude, Evakuierungsrisiko, Versicherungsausschluss
    🔴 RisikoVerlorene akustische Funktion bei Alterung/VerformungErhöhte Lärmbelastung im Unterricht, mangelhafte Schalldämmung gegen Außenlärm
    🔴 RisikoFeuchtespeicherung führt zu Frostschäden an KlinkerAusblühungen, Fugenaufweitung, Verwitterung, teure Fassadeninstandsetzung
    ✅ ChanceSanierung als Chance für moderne, diffusionsoffene FassadeEnergieeffizienzsteigerung, zukunftsfähige Akustik, erfüllte EnEVAbk./BEGAbk.-Anforderungen
    ✅ ChanceUmfassende Bauphysik-Analyse als Basis für dauerhafte SanierungLangfristige Schadensvermeidung, Dokumentation für Fördermittel (z. B. BAFA)
    ✅ ChanceErsetzung durch zertifizierte Schallschutzsysteme für SchulenVerbesserte akustische Lernumgebung, Einhaltung der DIN 18041
    ✅ ChanceIntegration von Brandschutzkonzept (z. B. mineralische Dämmung)Erhöhte Sicherheit, rechtssichere Nachweisführung
    ✅ ChanceDigitalisierung der Baubegleitung (3D-Scan, Feuchtesimulation)Präzise Planung, Reduktion von Nachbesserungen, transparente Entscheidungsgrundlage

    Orientierungshilfen

    1. Gefahrstoffprüfung priorisieren: Beauftragen Sie umgehend ein akkreditiertes Labor mit der Analyse einer repräsentativen Poron-Probe auf Asbest, HBCD, Flammschutzmittel und Schwermetalle – bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses ist jeder Zugang zum Hohlraum untersagt.
    2. Fachlichen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen mit Schwerpunkt Bauphysik und Schadstoffe (z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Materialprüfung e. V. – DGfM oder die Kammer der Architekten), der beide Prüfungen koordiniert und ein Sanierungskonzept erstellt.
    3. Feuchte- und Temperatursimulation anfordern: Lassen Sie eine bauphysikalische Simulationsberechnung (z. B. mit WUFI oder Delphin) für die bestehende Konstruktion durchführen, um Tauwasserrisiko, Feuchtespeicherung und Sanierungsnotwendigkeit zu quantifizieren.
    4. Brandschutznachweis einholen: Fordern Sie vom Sachverständigen einen schriftlichen Brandschutznachweis gemäß Muster-Vereinbarung über Brandschutz (MVB) für Schulen – bei Nichterfüllung muss eine brandschutztechnisch konforme Ersatzdämmung geplant werden.
    5. Dokumentation aller Materialien sichern: Sammeln Sie sämtliche vorhandenen Baupläne, Lieferantenangaben oder Foto-Dokumentationen aus der Errichtungszeit (1970er Jahre), um Herkunft und Verarbeitung der Poron-Matten nachzuvollziehen.
    6. Sanierungskonzept mit Fördermittelabstimmung abstimmen: Klären Sie vor Planungsbeginn die Förderfähigkeit der Maßnahme über BAFA oder KfW – moderne, schall- und wärmetechnisch wirksame Fassadenlösungen sind teilweise zu 30–55 % förderfähig.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wärmeleitfähigkeit
    Die Wärmeleitfähigkeit (λ) ist ein Maß für die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu transportieren. Sie wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/mK) angegeben. Materialien mit niedriger Wärmeleitfähigkeit sind gute Wärmeisolatoren.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmedurchgangskoeffizient, Wärmewiderstand
    Rohdichte
    Die Rohdichte (ρ) ist die Masse eines Materials pro Volumeneinheit. Sie wird in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³) angegeben. Die Rohdichte beeinflusst die Schall- und Wärmedämmeigenschaften eines Materials.
    Verwandte Begriffe: Dichte, spezifisches Gewicht, Masse
    Spezifische Wärmekapazität
    Die spezifische Wärmekapazität (c) ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um die Temperatur von 1 kg eines Materials um 1 Kelvin zu erhöhen. Sie wird in Joule pro Kilogramm und Kelvin (J/kgK) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Wärmespeicherfähigkeit, Enthalpie, Thermische Masse
    Schallisolierung
    Schallisolierung bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung von einem Raum zum anderen oder von außen nach innen. Dies kann durch den Einsatz von schallabsorbierenden oder schallreflektierenden Materialien erreicht werden.
    Verwandte Begriffe: Schalldämmung, Lärmschutz, Akustik
    Polyurethan (PU)
    Polyurethan ist ein vielseitiger Kunststoff, der in verschiedenen Formen und Anwendungen eingesetzt wird, darunter Schäume, Elastomere und Beschichtungen. Es zeichnet sich durch gute Dämpfungs- und Isolationseigenschaften aus.
    Verwandte Begriffe: Kunststoff, Polymer, Schaumstoff
    Polystyrol (PS)
    Polystyrol ist ein weiterer Kunststoff, der häufig für Dämmzwecke verwendet wird, insbesondere in Form von expandiertem Polystyrol (EPS) oder extrudiertem Polystyrol (XPS). Es ist leicht und bietet gute Wärmedämmeigenschaften.
    Verwandte Begriffe: Kunststoff, EPS, XPS
    Bauphysik
    Die Bauphysik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit den physikalischen Eigenschaften von Gebäuden und Baustoffen befasst. Sie umfasst Themen wie Wärme-, Feuchte- und Schallschutz sowie Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Thermodynamik, Akustik, Feuchteschutz

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Poron?
      Poron ist ein zellulares Polyurethan-Material, das für seine Dämpfungs- und Isolationseigenschaften bekannt ist. Es wird in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, darunter Schallschutz, Vibrationsdämpfung und Dichtungstechnik. Die genauen Eigenschaften hängen von der spezifischen Formulierung und Herstellung ab.
    2. Warum sind die Stoffkennwerte von Poron wichtig?
      Die Stoffkennwerte wie Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte und spezifische Wärmekapazität sind entscheidend für die Berechnung der Wärme- und Schallschutzleistung eines Bauteils. Sie ermöglichen es, die Wirksamkeit der Dämmung zu beurteilen und die Einhaltung von Bauvorschriften nachzuweisen.
    3. Wo finde ich Informationen zu alten Baumaterialien?
      Informationen zu älteren Baumaterialien sind oft schwer zu finden. Archive von Herstellern, Fachzeitschriften und Forschungsinstitute können Quellen sein. Im Zweifelsfall ist eine Materialanalyse durch ein Labor ratsam.
    4. Welche Alternativen gibt es zu Poron für Schallschutz?
      Es gibt zahlreiche moderne Schallschutzmaterialien wie Mineralwolle, Schaumstoffe, Holzfaserdämmplatten und spezielle Akustikplatten. Diese Materialien haben oft bessere oder zumindest genau definierte Eigenschaften und sind leichter zu verarbeiten.
    5. Was ist der Unterschied zwischen Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität?
      Die Wärmeleitfähigkeit gibt an, wie gut ein Material Wärme leitet (W/mK), während die Wärmekapazität angibt, wie viel Wärme ein Material speichern kann (J/kgK). Beide Werte sind wichtig für die Beurteilung der thermischen Eigenschaften eines Baustoffs.
    6. Wie wird die Rohdichte eines Materials bestimmt?
      Die Rohdichte wird als Masse pro Volumeneinheit angegeben (kg/m³). Sie wird durch Wiegen einer Probe und Messen ihres Volumens bestimmt. Die Rohdichte beeinflusst die Schall- und Wärmedämmeigenschaften eines Materials.
    7. Was bedeutet Schallisolierung?
      Schallisolierung bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, die Übertragung von Schall zu reduzieren. Dies kann durch den Einsatz von schallabsorbierenden oder schallreflektierenden Materialien erreicht werden. Eine effektive Schallisolierung trägt zur Verbesserung der Lebensqualität bei.
    8. Warum ist es wichtig, die Materialeigenschaften von Dämmstoffen zu kennen?
      Die Materialeigenschaften von Dämmstoffen sind entscheidend für die Planung und Ausführung von Bauprojekten. Nur mit genauen Kenntnissen der Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte und anderer Kennwerte kann die gewünschte Dämmwirkung erzielt und die Einhaltung von energetischen Standards sichergestellt werden.

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    • Akustikplanung von Räumen
      Informationen zur Gestaltung von Räumen mit optimaler Akustik, einschließlich der Auswahl geeigneter Materialien und Oberflächen.
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