Abwassergeruch aus Dachentlüftung: Ursachen, Lösungen & Kosten für Geruchsfilter?
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Zeitweise habe ich mit einer starken Geruchsbelästigung zu tun (Gülle, Abwassergrubengestank), die offensichtlich aus dieser Dachentlüftung stammt. Die Entlüftung endet ein Stück oberhalb eines Dachflächenfenster (DFFAbk.) (WC). Mir fiel der Geruch zuerst auf, als es in diesem Raum häufig stank, wenn das Fenster offen war. Später fiel der Gestank sogar außerhalb des Hauses auf. Offenbar zog der Gestank über das Dach nach unten, sodass es unterhalb der Dachentlüftung stank. Und das ziemlich massiv.
Die Grube selbst hat einen Betondeckel, der sicher nicht 100 %ig schließt. Gelegentlich stinkt es auch in dieser Umgebung.
Das Problem ist nicht ständig vorhanden. Es muss von irgendwelchen zusätzlichen Faktoren abhänge, wie z.B. dem Wetter.
Ich habe den Eindruck, dass in dem Entlüftungsrohr eine Art Kamineffekt entsteht und den Gestank aus der Grube zieht.
Wir haben auch eine kontrollierte Be-Entlüftungsanlange (Luft), die auch am Abwasser angeschlossen ist (Abfluss Kondenswasser). Ich dachte auch schon, dass diese möglicherweise Luft hineinpresst. Dagegen spricht aber, dass dies nur zeitweise auftritt.
Was könnte hier das Problem sein und wie wäre es lösbar? Insbesondere, wie kann ich den Grubendeckel besser abdichten? Gibt es eine Art Überdruckventil für die Dachentlüftung, sodass nur bei tatsächlichem Überdruck Luft entweicht?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche Prüfung und Abdichtung der Abwassergrube durch zertifizierten Fachbetrieb – Betondeckel ist gasundicht und birgt Explosions- und Vergiftungsgefahr durch Methan und Schwefelwasserstoff.
🔴 KRITISCH: Trennung der kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) vom Abwassersystem – Anschluss verstößt gegen DINAbk. 1986-100 und erzeugt unkontrollierten Druck, der Geruchsausbrüche auslöst.
⚠️ WICHTIG: Einbau einer geprüften Geruchssperre (z. B. nach DIN EN 12056-2) im Entlüftungsstrang – einfache Aktivkohlefilter am Dach sind technisch unzureichend.
⚠️ WICHTIG: Komplette Dichtheitsprüfung der gesamten Abwasserleitung inkl. Siphons – undichte Leitungen verstärken Geruchsausbreitung und gefährden die Funktion der Entlüftung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie unter Geruchsbelästigung durch die Abwasserentlüftung leiden. Da Ihr Haus nicht an die Kanalisation angeschlossen ist, kann es bei der Entlüftung der Abwassergrube über das Dach zu Geruchsbelästigungen kommen. Mehrere Faktoren können hier eine Rolle spielen:
- Kamineffekt: Warme Luft steigt nach oben und kann Gerüche aus der Grube mit nach oben ziehen.
- Wetterlage: Bestimmte Wetterbedingungen (z.B. Windstille, hohe Luftfeuchtigkeit) können die Geruchsausbreitung verstärken.
- Überdruck in der Grube: Bei der Zersetzung von Abwasser entstehen Gase, die einen Überdruck in der Grube erzeugen können.
- Defektes Überdruckventil: Ein defektes oder fehlendes Überdruckventil am Grubendeckel kann dazu führen, dass Gerüche ungehindert entweichen.
- Kondenswasser: Kondenswasser im Entlüftungsrohr kann die Luftzirkulation behindern und Gerüche verstärken.
Ich empfehle Ihnen folgende Maßnahmen:
- Überprüfung des Überdruckventils: Stellen Sie sicher, dass das Überdruckventil am Grubendeckel vorhanden und funktionsfähig ist.
- Installation eines Geruchsfilters: Ein Aktivkohlefilter am Ende des Entlüftungsrohres kann die Geruchsbelästigung deutlich reduzieren.
- Verbesserung der Dichtigkeit des Grubendeckels: Überprüfen Sie, ob der Grubendeckel dicht schließt, um das Austreten von Gerüchen zu verhindern.
- Reinigung des Entlüftungsrohres: Entfernen Sie eventuelle Ablagerungen oder Kondenswasser im Entlüftungsrohr.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Abwasseranlage von einem Fachbetrieb überprüfen, um die genaue Ursache der Geruchsbelästigung zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Problematik bei Abwassergruben ohne Kanalanschluss. Die zeitweise auftretende Geruchsbelästigung aus der Dachentlüftung deutet auf ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren hin. Die Annahme eines Kamineffekts im Entlüftungsrohr ist fachlich nachvollziehbar, da Temperaturunterschiede zwischen Grubeninnerem und Außenluft tatsächlich einen solchen Sog erzeugen können. Zusätzlich kann die angeschlossene kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage durch das Kondenswasserabflussrohr ungewollt Luft in das Abwassersystem drücken, was die Geruchsbildung verstärkt.
🔴 Gefahr: Der undichte Betondeckel der Abwassergrube stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Neben der Geruchsbelästigung können gesundheitsschädliche Gase wie Methan oder Schwefelwasserstoff austreten. Zudem besteht die Gefahr, dass bei starkem Regen Oberflächenwasser in die Grube eindringt und diese überläuft.
➕ Ergänzung: Die zeitweise Abhängigkeit vom Wetter ist ein klassisches Indiz für druck- und temperaturbedingte Strömungseffekte. Bei warmen Außentemperaturen und kühlerem Grubeninhalt kann der Kamineffekt besonders stark sein. Auch Windverhältnisse um das Dachfenster herum können Unterdruck erzeugen, der die Gase aus der Entlüftung ansaugt.
⚠️ Korrektur: Ein reines "Überdruckventil" für die Dachentlüftung ist keine geeignete Lösung, da es die notwendige Belüftung des Abwassersystems behindern würde. Die Entlüftung muss ständig geöffnet sein, um einen gefahrlosen Druckausgleich zu gewährleisten. Stattdessen sollte die Abdichtung der Grube und die Optimierung der Entlüftungsführung im Fokus stehen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Fachbetrieb für Abwassertechnik mit einer umfassenden Inspektion. Lassen Sie den Betondeckel der Grube durch eine dichte, geprüfte Abdeckung ersetzen oder professionell abdichten. Prüfen Sie die Möglichkeit, die Dachentlüftung mit einem Aktivkohlefilter oder einem biologischen Geruchsfilter nachzurüsten. Zudem sollte die Anbindung der kontrollierten Wohnraumlüftung an das Abwassersystem durch einen Fachmann auf Dichtheit und korrekte Funktion überprüft werden. Führen Sie keine eigenständigen Abdichtungsarbeiten an der Grube durch, da hierbei Explosions- und Vergiftungsgefahr besteht.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine gravierende Störung im Abwassersystem eines Einfamilienhauses mit dezentraler Abwassergrube: Massiver Abwassergeruch tritt zeitweise aus der Dachentlüftung auf, zieht über das Dach nach unten und ist auch außerhalb des Gebäudes wahrnehmbar – ein klarer Hinweis auf unzulässige Austragung von gefährlichen Abgasen in den Wohn- und Außenbereich.
🔴 Gefahr: Die Geruchsausbreitung aus der Dachentlüftung deutet auf einen fehlenden oder unwirksamen Geruchssperre im System hin; bei Abwassergruben besteht zudem ein hohes Risiko für die Freisetzung von giftigen Gasen wie Schwefelwasserstoff (H2S), Methan (CH4) oder Kohlenmonoxid – insbesondere bei unzureichender Abdichtung des Grubendeckels und fehlender Druckentlastung im Entlüftungsstrang.
🔴 Gefahr: Der beschriebene "Kamineffekt" bei bestimmten Wetterlagen (z. B. bei Windstille oder Temperaturinversion) kann zu einem Unterdruck im Abwasserstrang führen, der dann Geruchsgase aus der Grube über die Entlüftung nach außen saugt – ein gravierendes Sicherheitsrisiko für Bewohner und Nachbarn.
⚠️ Korrektur: Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage (KWLAbk.) darf grundsätzlich NICHT direkt an das Abwassersystem angeschlossen werden – dies verstößt gegen DIN 1986-100 und führt zu unkontrollierter Druckbeeinflussung, die Geruchsausbrüche begünstigt; der Anschluss ist unzulässig und muss umgehend getrennt werden.
➕ Ergänzung: Ein einfacher "Geruchsfilter" für Dachentlüftungen ist technisch nicht ausreichend – wirksame Lösungen erfordern eine kombinierte Maßnahme: 1. Abdichtung der Grube mit gasdichtem, druckfestem Deckel (z. B. PE-Deckel mit Dichtung und Überdruckventil), 2. Einbau eines geprüften, witterungsbeständigen Geruchssperrenventils (z. B. nach DIN EN 12056-2) in den Entlüftungsstrang, 3. Prüfung der gesamten Abwasserleitung auf Undichtigkeiten und fehlende Siphons.
➕ Ergänzung: Der Betondeckel der Grube ist für gasdichte Abdichtung ungeeignet – selbst kleinste Fugen oder Risse ermöglichen den Austritt von gefährlichen Gasen; eine nachträgliche Abdichtung mit Dichtschlämmen oder Silikon ist nicht ausreichend und nicht zertifiziert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Abwassertechnik (z. B. nach DVGW W 291 oder ZVSHK) zur umfassenden Prüfung der Grube, der gesamten Entlüftungsanlage, der KWL-Anbindung und der Druckverhältnisse im System – eine Eigenreparatur birgt erhebliche Gesundheits- und Explosionsrisiken.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle identifizieren den Kamineffekt als zentrale Ursache für wetterabhängige Geruchsausbreitung.
- Alle betonen die Gefährlichkeit von Methan und Schwefelwasserstoff sowie die Unzulänglichkeit des Betondeckels als gasdichte Abdeckung.
- Alle fordern eine sofortige fachliche Inspektion durch zertifizierten Fachbetrieb.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI empfiehlt ein „Überdruckventil am Grubendeckel“, während DeepSeek und Qwen klar korrigieren: Ein solches Ventil an dieser Stelle ist fachlich nicht zulässig – es würde die notwendige Entlüftung behindern.
- GoogleAI sieht Kondenswasser als rein technisches Hindernis; DeepSeek und Qwen fassen es als Indikator für fehlerhafte Strömungsverhältnisse und potenzielle Druckstörungen ein.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die explizite Hinweis auf den DIN-Verstoß durch KWL-Anschluss (DIN 1986-100) – fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
- Qwen und DeepSeek weisen ausdrücklich auf die Unwirksamkeit von Nachrüst-Aktivkohlefiltern am Dach hin; GoogleAI stellt sie als effektiv dar.
- Qwen nennt konkrete Zertifizierungen für Sachverständige (DVGW W 291, ZVSHK), was bei den anderen Analysen nicht vorkommt.
❌ Widerspruch:
- Überdruckventil: GoogleAI empfiehlt es am Grubendeckel – DeepSeek und Qwen widersprechen entschieden: Es gefährdet den Druckausgleich und verstößt gegen die Norm. → Sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
- KWL-Anschluss: GoogleAI erwähnt ihn nicht; DeepSeek beschreibt ihn als Risikoquelle, Qwen klassifiziert ihn als normwidrig und zwingend zu trennenden Verstoß. → Qwen liefert die sicherere, normkonforme Bewertung.
👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich an der strengsten, normkonformen Einschätzung von Qwen und DeepSeek – insbesondere bei Themen Druckausgleich, KWL-Anbindung und Gasdichtheit. Keine eigenständige Installation von Ventilen oder Filtern ohne fachliche Planung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kamineffekt & Wetterabhängigkeit ✅ Alle Modelle bestätigen den Kamineffekt als zentrale, wetterabhängige Ursache für Geruchsausbrüche aus der Dachentlüftung. Betondeckel der Abwassergrube ✅ Einhellig: Betondeckel ist gasundicht, stellt Explosions- und Vergiftungsrisiko dar und muss durch geprüfte, druckfeste Abdeckung (z. B. PE mit Dichtung) ersetzt werden. KWL-Anschluss an Abwassersystem ❌ GoogleAI: keine Erwähnung; DeepSeek: Risikoquelle; Qwen: normwidrig (DIN 1986-100), zwingend zu trennen → KI-Konsens: Verboten, unverzügliche Trennung erforderlich. Geruchsfiltersystem am Dach ⚠️ GoogleAI: wirksam; DeepSeek/Qwen: technisch unzureichend – nur kombinierte Maßnahmen (Geruchssperre im Strang + Abdichtung + Dichtheitsprüfung) wirken nachhaltig. Fachliche Durchführung ✅ Einhellige Forderung nach zertifiziertem Fachbetrieb (DVGW/ZVSHK), Eigenreparaturen sind lebensgefährlich. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Sachverständigen nach DVGW W 291 mit einer vollständigen Systemprüfung – inkl. Dichtheitsprüfung der Grube, Trennung der KWL, Einbau einer normgerechten Geruchssperre im Entlüftungsstrang und Ersatz des Betondeckels durch eine geprüfte gasdichte Abdeckung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Methan- und Schwefelwasserstoffaustritt aus Grube Explosionsgefahr, akute Vergiftung, langfristige Gesundheitsschäden bei Bewohnern und Nachbarn 🔴 Risiko Regenwassereintrag durch undichten Betondeckel Grubenüberlauf, Verschmutzung des Grundwassers, Schäden an Gebäudesubstanz 🔴 Risiko Unzulässige KWL-Anbindung an Abwassersystem Druckstörungen, verstärkte Geruchsausbreitung, dauerhafte Beeinträchtigung der Raumluftqualität 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Geruchssperre im Entlüftungsstrang Unkontrollierte Freisetzung von Abgasen nach außen, Verstoß gegen Immissionsschutzrecht 🔴 Risiko Eigenreparaturen (z. B. Abdichtung mit Silikon) Verschärfung der Gasemission, Haftungsrisiko, Versicherungsleistungsverweigerung bei Schäden ✅ Chance Ersatz des Betondeckels durch zertifizierte gasdichte Abdeckung Nachhaltige Eliminierung der Hauptquelle für Gasaustritt, Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen ✅ Chance Fachgerechte Trennung von KWL und Abwassersystem Stabilisierung der Druckverhältnisse, deutliche Reduktion von Geruchsausbrüchen ✅ Chance Einsatz normgeprüfter Geruchssperren (DIN EN 12056-2) Nachweisbare Reduktion von Immissionen, rechtssichere Lösung nach Immissionsschutzrecht ✅ Chance Vollständige Dichtheitsprüfung aller Abwasserleitungen Langfristige Funktionsfähigkeit des Systems, Vermeidung von Folgeschäden und Reparaturkosten ✅ Chance Fachliche Dokumentation durch DVGW-zertifizierten Sachverständigen Rechtssichere Nachweisführung bei Behörden oder im Schadensfall, mögliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen DVGW-zertifizierten Sachverständigen nach W 291 oder einen ZVSHK-anerkannten Abwassertechniker – keine Verzögerung bei Geruchsausbrüchen mit gasgefährdeter Grube.
- KWL-Abwasser-Anschluss trennen lassen: Beauftragen Sie den Fachbetrieb, die Verbindung der kontrollierten Wohnraumlüftung mit dem Abwassersystem sofort zu unterbrechen und dokumentieren zu lassen – dies ist normwidrig und zwingend zu korrigieren.
- Betondeckel ersetzen: Lassen Sie den vorhandenen Betondeckel durch eine geprüfte, gasdichte PE-Abdeckung mit integrierter Dichtung und ggf. Überdruck-Ausgleichseinrichtung (nicht Ventil!) fachgerecht einbauen.
- Geruchssperre nach DIN EN 12056-2 einbauen: Fordern Sie beim Fachbetrieb den Einbau einer normgeprüften Geruchssperre im Entlüftungsstrang – kein Ersatz durch Dachfilter oder Eigenbau-Lösungen.
- Gesamtes Abwassersystem prüfen lassen: Beantragen Sie eine vollständige Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 – inkl. aller Leitungen, Anschlüsse und Siphons – um versteckte Undichtigkeiten zu identifizieren.
- Alle Unterlagen archivieren: Sammeln Sie Prüfberichte, Zertifikate der eingesetzten Komponenten (Abdeckung, Geruchssperre) und die Dokumentation der KWL-Trennung – für Behörden und Versicherung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Abwassergrube
- Eine Abwassergrube ist ein Behälter zur Sammlung von Abwasser, wenn kein Anschluss an die öffentliche Kanalisation besteht. Sie muss regelmäßig entleert werden. Verwandte Begriffe: Klärgrube, Sickergrube, Sammelgrube.
- Dachentlüftung
- Die Dachentlüftung dient dazu, Gase aus der Abwasseranlage über das Dach abzuleiten. Sie verhindert, dass sich die Gase im Hausinneren ansammeln. Verwandte Begriffe: Sanitärlüftung, Fallrohrbelüftung, Strangentlüftung.
- Geruchsfilter
- Ein Geruchsfilter wird eingesetzt, um unangenehme Gerüche aus der Abluft zu entfernen. Er enthält in der Regel Aktivkohle, die die Geruchsstoffe bindet. Verwandte Begriffe: Aktivkohlefilter, Luftfilter, Geruchsneutralisation.
- Kamineffekt
- Der Kamineffekt beschreibt das Aufsteigen warmer Luft in einem Schacht oder Rohr. Dadurch entsteht ein Sog, der Luft von unten nach oben zieht. Verwandte Begriffe: Thermik, Konvektion, Auftrieb.
- Überdruckventil
- Ein Überdruckventil schützt Behälter vor zu hohem Druck. Es öffnet sich automatisch, wenn der Druck einen bestimmten Wert überschreitet, und lässt überschüssige Gase oder Flüssigkeiten entweichen. Verwandte Begriffe: Sicherheitsventil, Druckbegrenzer, Druckminderer.
- Aktivkohle
- Aktivkohle ist ein feinkörniger Kohlenstoff mit großer innerer Oberfläche. Sie wird zur Adsorption von Gasen, Flüssigkeiten und Schadstoffen eingesetzt. Verwandte Begriffe: Adsorption, Kohlenstoff, Filtermedium.
- Sanitärinstallation
- Die Sanitärinstallation umfasst alle Einrichtungen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in einem Gebäude. Dazu gehören Rohre, Armaturen, Sanitärgegenstände und Entwässerungssysteme. Verwandte Begriffe: Heizungsinstallation, Lüftungsinstallation, Gebäudeinstallation.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum riecht es aus meiner Dachentlüftung nach Abwasser?
Die Dachentlüftung dient dazu, Gase aus der Abwasseranlage abzuleiten. Wenn die Anlage nicht richtig funktioniert oder die Grube überfüllt ist, können unangenehme Gerüche entstehen. Auch ein defektes Überdruckventil kann die Ursache sein. - Was kann ich gegen den Abwassergeruch tun?
Sie können zunächst das Überdruckventil überprüfen und gegebenenfalls reinigen oder austauschen. Ein Geruchsfilter am Ende des Entlüftungsrohres kann ebenfalls helfen. Achten Sie auch darauf, dass der Grubendeckel dicht schließt. - Wie oft muss eine Abwassergrube entleert werden?
Die Häufigkeit der Entleerung hängt von der Größe der Grube und dem Abwasseraufkommen ab. In der Regel sollte die Grube alle paar Monate bis einmal jährlich entleert werden. Lassen Sie sich hierzu von einem Fachbetrieb beraten. - Was kostet die Installation eines Geruchsfilters?
Die Kosten für einen Geruchsfilter variieren je nach Modell und Größe. Einfache Aktivkohlefilter sind bereits ab etwa 50 Euro erhältlich. Die Installation kann in Eigenleistung erfolgen oder von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. - Kann ich die Dachentlüftung selbst reinigen?
Ja, Sie können das Entlüftungsrohr vorsichtig mit einem Gartenschlauch oder einer Bürste reinigen. Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände in das Rohr fallen. Bei hartnäckigen Verstopfungen sollten Sie jedoch einen Fachmann hinzuziehen. - Ist der Abwassergeruch gesundheitsschädlich?
In geringen Konzentrationen ist der Geruch in der Regel nicht gesundheitsschädlich. Bei starker Geruchsbelästigung können jedoch Kopfschmerzen, Übelkeit oder Reizungen der Atemwege auftreten. Sorgen Sie in diesem Fall für eine gute Belüftung und beheben Sie die Ursache des Geruchs. - Was ist ein Überdruckventil?
Ein Überdruckventil ist ein Bauteil, das den Druck in einem Behälter (z.B. einer Abwassergrube) reguliert. Es öffnet sich automatisch, wenn der Druck zu hoch wird, und lässt überschüssige Gase entweichen. Dadurch wird verhindert, dass die Grube platzt oder Gerüche unkontrolliert austreten. - Wie finde ich einen geeigneten Fachbetrieb für Abwassertechnik?
Sie können im Internet nach Fachbetrieben in Ihrer Nähe suchen oder sich von Bekannten oder Nachbarn empfehlen lassen. Achten Sie auf Zertifizierungen und positive Bewertungen. Ein guter Fachbetrieb berät Sie umfassend und bietet Ihnen individuelle Lösungen für Ihr Problem.
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