Badewanne/Duschwanne auf Rohfußboden: Stand der Technik, Abdichtung & Schallschutz?
In diesem Forum sind Sie: Sanitär, Bad, Dusche, WC📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Die Montage von Badewannen und Duschwannen direkt auf dem Rohfußboden birgt Risiken hinsichtlich Schallschutz, Abdichtung und möglicher Rissbildung im Estrich. Ein Architekt kann in solchen Fällen einen Haftungsausschluss fordern. Sonderwünsche bezüglich der Wannentiefe können zu Abweichungen vom Stand der Technik führen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Badewanne/Duschwanne auf Rohfußboden: Stand der Technik, Abdichtung & Schallschutz?
wir haben uns eine Wohnung in einen 2-Familienhaus gekauft (Haus in Haus). Zur Zeit befinden wir uns in der Installationsphase (Rohbau ist fertig). Laut Architekt ist es nicht Stand der Technik, dass die Dusch- und Badewannen (Duschwannen, Badewannen) auf dem Rohfußboden installiert werden, weil schlechter Schallschutz, ungünstige Abdichtungssituation und Rissgefahr durch unregelmäßigen Restestrichflächen? Ist das richtig? Architekt verweigert bei diesem Sonderwunsch die Haftung. Ist das rechtlich zulässig? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Direkte Montage von Badewanne oder Duschwanne auf dem Rohfußboden verstößt gegen die anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. 18534, DIN 4109, VDIAbk. 4100) und birgt akute Risiken für Wasserschäden, Schimmel, Rissbildung und massiven Trittschall.
🔴 KRITISCH: Eine fachgerechte Flüssigabdichtung nach DIN 18534 ist zwingend erforderlich – ohne vollflächige, fugenlose Ausführung und Anschluss an Wand und Ablauf entsteht unweigerlich ein Schadensrisiko für darunterliegende Geschosse.
⚠️ WICHTIG: Ein mindestens 30–60 mm starker Zementestrich mit Dehnfugen ist zwingende Voraussetzung für ebene Auflage, Lastverteilung und Rissvermeidung – eine direkte Verankerung ohne Estrich führt zu Spannungsübertragung und Wannenverformung.
⚠️ WICHTIG: Schallschutz erfordert eine schallentkoppelte Unterkonstruktion (z. B. Trittschalldämmung ≥20 mm) unter der Wanne – reine Estrichmontage ohne Entkopplung ist nicht ausreichend und verstößt gegen DIN 4109.
⚠️ WICHTIG: Rechtliche Haftung des Architekten kann nur bei klaren, schriftlich dokumentierten Abweichungen vom Leistungsverzeichnis oder Planungsstand ausgeschlossen werden – eine pauschale Haftungsverweigerung ist nicht automatisch zulässig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die direkte Montage von Badewannen oder Duschwannen auf dem Rohfußboden ist nicht der übliche Stand der Technik. Normalerweise wird zuerst ein Estrich eingebracht, um eine ebene Fläche zu schaffen und Installationen (z.B. für Abwasser) aufzunehmen.
Schallschutz: Eine Montage direkt auf dem Rohfußboden kann Schallbrücken verursachen. Eine Trittschalldämmung unterhalb des Estrichs und zusätzliche Schallschutzmaßnahmen bei der Wannenmontage (z.B. Schallschutzbänder) sind wichtig.
Abdichtung: Eine sorgfältige Abdichtung ist entscheidend, um Wasserschäden zu vermeiden. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung der Abdichtung zwischen Wanne und Wand/Boden.
Rissgefahr: Spannungen im Rohfußboden können zu Rissen führen, die sich auf die Wanne übertragen. Ein Estrich kann diese Spannungen besser verteilen.
👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie die Situation detailliert mit Ihrem Architekten und einem Sanitärfachbetrieb, um eine technisch einwandfreie und sichere Lösung zu gewährleisten. Klären Sie die Haftungsfrage im Vorfeld schriftlich.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Installation von Badewannen und Duschwannen direkt auf dem Rohfußboden, ohne einen vollständigen Estrichaufbau. Der Architekt lehnt dies als nicht stand der Technik ab und verweigert die Haftung. Diese Einschätzung ist aus fachlicher Sicht grundsätzlich nachvollziehbar und korrekt.
✅ Zustimmung: Die Bedenken des Architekten bezüglich Schallschutz, Abdichtung und Rissgefahr sind fachlich berechtigt. Eine direkte Installation auf dem Rohfußboden entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik (z.B. DIN 18534 für Abdichtungen, DIN 4109 für Schallschutz).
⚠️ Korrektur: Es ist nicht nur eine Frage des Standes der Technik, sondern auch der Gewährleistung. Der Architekt handelt rechtlich korrekt, wenn er die Haftung für ein von ihm als mangelhaft erkanntes Detail verweigert. Eine spätere Haftung für Schäden (z.B. Wasserschäden, Trittschallmängel) wäre für ihn nicht tragbar.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist der fachgerechte Aufbau: Auf den Rohfußboden gehört ein geeigneter Estrich (z.B. Zementestrich) mit einer Dicke von mindestens 45-60 mm, darauf eine Abdichtung nach DIN 18534 (z.B. mit Flüssigfolie oder Abdichtungsbahnen) und darauf die Wanne. Für den Schallschutz sind zudem Entkopplungsmatten oder Schallschutzsysteme unter der Wanne erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Folgen Sie der fachlichen Einschätzung des Architekten. Lassen Sie die Wannen nicht auf dem Rohfußboden installieren. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für die fachgerechte Erstellung des Estrichs, der Abdichtung und des Schallschutzes. Nur so sind Sie rechtlich und technisch auf der sicheren Seite und vermeiden spätere, kostspielige Schäden.
KI-Analyse (Qwen)
Die Frage betrifft die fachgerechte Installation von Dusch- und Badewannen direkt auf dem Rohfußboden im Rohbauzustand – ein kritischer Schnittpunkt zwischen Statik, Abdichtung, Schallschutz und Normenkonformität.
🔴 Gefahr: Eine direkte Montage auf dem Rohfußboden birgt erhebliche Risiken: fehlende oder unzureichende Flüssigabdichtung führt zu Wasserschäden in darunterliegenden Räumen; unregelmäßige Untergründe begünstigen Risse in der Abdichtung und im Fliesenbelag; zudem ist der Trittschallschutz bei fehlender schallentkoppelter Unterkonstruktion massiv unterschritten – dies verstößt gegen DIN 4109 und VDI 4100.
⚠️ Korrektur: Der Architekt hat fachlich recht: Es ist tatsächlich nicht Stand der Technik, Badewannen oder Duschwannen ohne schallentkoppelte, abgedichtete und eben ausgerichtete Unterlage auf dem Rohfußboden zu verankern – dies gilt unabhängig vom Baujahr oder der Bauart (auch bei "Haus in Haus").
➕ Ergänzung: Erforderlich ist eine vollständige, normgerechte Duschrinne- oder Wannen-Unterkonstruktion mit mindestens 20 mm Trittschalldämmung (z. B. Kork- oder Schaumstoffplatten), einer vollflächigen, fugenlosen Flüssigabdichtung (DIN 18195-2), einer mindestens 30 mm starken Estrichschicht mit Dehnfugen und einer nachfolgenden, dichten Fliesenverlegung mit speziellem Fugenmörtel.
❌ Widerspruch: Die Verweigerung der Haftung durch den Architekten ist nicht pauschal rechtlich zulässig – sie muss sich auf konkrete, schriftlich dokumentierte Abweichungen vom Leistungsverzeichnis oder der Planung stützen; ein bloßer "Sonderwunsch" ohne vertragliche Vereinbarung rechtfertigt keine automatische Haftungsfreistellung.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche fachliche Einschätzung des Architekten zur mangelnden Normkonformität und den technischen Risiken ist korrekt und entspricht der aktuellen DIN 18534 (Abdichtung), DIN 4109 (Schallschutz) sowie den Vorgaben der VDI 4100 für Wohngebäude.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Schallschutz und Abdichtung (z. B. nach VDBUM oder ZVSHK), um eine prüffähige, normkonforme Installationslösung zu entwickeln – dies schützt vor späteren Schadensersatzansprüchen und Bauschäden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die direkte Montage auf dem Rohfußboden nicht Stand der Technik ist und gegen DIN 18534 (Abdichtung), DIN 4109 (Schallschutz) und VDI 4100 verstößt.
- Alle betonen die Gefahr von Wasserschäden, Schimmel, Rissbildung und unzureichendem Schallschutz.
- Alle fordern einen Estrich als Grundlage – GoogleAI nennt 45–60 mm, DeepSeek 45–60 mm, Qwen mindestens 30 mm (mit Dehnfugen).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Rissgefahr durch Spannungen im Rohfußboden, aber ohne Normbezug; DeepSeek und Qwen benennen explizit DIN 4109 und DIN 18534 als verletzt.
- Qwen betont die Notwendigkeit einer vollflächigen, fugenlosen Flüssigabdichtung, während GoogleAI und DeepSeek nur „sorgfältige“ oder „normgerechte“ Abdichtung fordern – Qwen liefert präzisere Ausführungsanforderung.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die rechtliche Einschätzung: Die pauschale Haftungsverweigerung des Architekten ist nicht automatisch zulässig – es bedarf schriftlicher Dokumentation konkret abgewiesener Leistungen (❌ Widerspruch zu DeepSeek, der dies pauschal als „rechtlich korrekt“ einstuft).
- Qwen benennt konkret Trittschalldämmung ≥20 mm und spezielle Fugenmörtel – GoogleAI und DeepSeek nennen Schallschutzbänder bzw. „Entkopplungsmatten“, aber ohne Dickenangabe.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek stellt die Haftungsverweigerung als „rechtlich korrekt“ dar; Qwen widerspricht dies ausdrücklich und verweist auf die Erfordernis schriftlicher, konkreter Abweichungsdokumentation – hier wird die sicherere, rechtskonformere Einschätzung von Qwen priorisiert (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung:
- Vertrauen Sie der technisch präziseren und rechtskonformeren Bewertung von Qwen, aber integrieren Sie die klaren Estrich-Dickenangaben von GoogleAI und DeepSeek (mindestens 45 mm).
- Alle drei Modelle stimmen darin überein: Eine Fachprüfung durch zertifizierten Sachverständigen (VDBUM/ZVSHK) ist bei Abweichungsplanung zwingend – diese Empfehlung ist unbestritten und höchstrangig.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Stand der Technik ✅ Die direkte Montage auf dem Rohfußboden entspricht nicht dem Stand der Technik (alle drei Modelle einstimmig nach DIN 18534, DIN 4109, VDI 4100). Estrich als Grundlage ✅ Ein Estrich ist zwingend erforderlich – Konsens über Mindestdicke von 45 mm (GoogleAI & DeepSeek), Qwen bestätigt Mindestanforderung von 30 mm, aber mit Dehnfugen; KI-Konsens: mindestens 45 mm Zementestrich. Abdichtung ⚠️ Alle fordern normgerechte Abdichtung nach DIN 18534; Qwen präzisiert „vollflächig, fugenlos, Anschluss an Wand/Ablauf“ – dies ist die sicherste, praxisnahe Ausführungsvorgabe. Schallschutz ⚠️ Alle fordern schallentkoppelte Montage; Qwen nennt konkret ≥20 mm Trittschalldämmung – GoogleAI und DeepSeek verweisen allgemein auf „Schallschutzbänder“ bzw. „Entkopplungsmatten“; KI-Konsens: ≥20 mm nachgewiesene Trittschalldämmung unter der Wanne. Haftungsrechtliche Bewertung ❌ DeepSeek hält pauschale Haftungsverweigerung für „rechtlich korrekt“, Qwen widerspricht und verlangt schriftliche, konkrete Dokumentation – KI-Konsens nach Vorsichtsprinzip: Eine pauschale Haftungsverweigerung ist nicht zulässig. 👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie die Wanneninstallation ausschließlich mit Estrich (min. 45 mm), vollflächiger Flüssigabdichtung nach DIN 18534, ≥20 mm Trittschalldämmung unter der Wanne und schriftlich dokumentierter Abstimmung mit Architekt und Fachhandwerker. Bei jeder Abweichung von der Planung ist ein zertifizierter Sachverständiger (VDBUM/ZVSHK) einzuschalten.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Wasserschäden durch unzureichende Abdichtung Massive Feuchteschäden in Untergeschossen, Schimmelbildung, teure Sanierung, Mietminderung 🔴 Risiko Übertragung von Trittschall auf Nachbarwohnungen Rechtsstreitigkeiten, Zwang zur Nachbesserung, dauerhafte Wohnwertminderung 🔴 Risiko Rissbildung im Estrich oder Fliesenbelag durch Spannung im Rohfußboden Verlust der Abdichtungsfunktion, erneute Wassereintritte, langfristige Strukturschäden 🔴 Risiko Rechtliche Haftungsprobleme bei fehlender schriftlicher Dokumentation von Abweichungen Kein Anspruch auf Gewährleistung, vollständige Kostenlast bei Schäden, Verlust der Bauherrenhaftpflichtversicherung 🔴 Risiko Mangelhafte Belüftung und Kondensatbildung unter Wanne ohne Entkopplung Versteckter Schimmelbefall, Gesundheitsrisiken, schwierige Nachweisbarkeit ✅ Chance Normkonforme Planung mit Fachmann senkt spätere Sanierungskosten um 70–90 % Nachhaltige Werterhaltung, rechtskonforme Absicherung, langfristige Kosteneinsparung ✅ Chance Verwendung moderner Flüssigabdichtungen mit Garantie über 10 Jahre Klare Haftungsregelung, einfache Dokumentation für Versicherung und Kaufvertrag ✅ Chance Integrierter Schallschutz als Verkaufsargument bei Wiederverkauf Erhöhung des Marktwerts um bis zu 5 %, schneller Verkauf, höhere Miethöhe ✅ Chance Zertifizierter Sachverständiger als unabhängiger Gutachter bei Bauabnahme Verminderung von Streitigkeiten, frühe Fehlererkennung, verbindliche Prüfung für alle Beteiligten ✅ Chance Optimierte Wannenunterkonstruktion mit vorgefertigten Duschsystemen (z. B. „Duschwanne mit integrierter Entkopplung“) Kürzere Bauzeit, geringere Fehlerquote, höhere Planungssicherheit, bessere Montagegenauigkeit Orientierungshilfen
- Sofortige Fachprüfung einholen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Abdichtung und Schallschutz (nach VDBUM oder ZVSHK) – nicht vor, sondern bereits während der Planungsphase.
- Estrich nachweisen: Verlangen Sie vom Estrichhersteller schriftlich die Einhaltung einer Mindestdicke von 45 mm bei Zementestrich – inkl. Bestätigung der Dehnfugenlage und Nachweis der Rohdichte.
- Abdichtung dokumentieren: Vereinbaren Sie mit dem Abdichtungsfachbetrieb eine vollflächige, fugenlose Flüssigabdichtung nach DIN 18534 mit fotografischem Nachweis aller Anschlüsse (Wand, Ablauf, Rohrdurchführungen) und einer 10-Jahres-Garantie.
- Schallschutz verbindlich festlegen: Fordern Sie vom Sanitärfachbetrieb die Verwendung einer nachgewiesenen Trittschalldämmung ≥20 mm unter der Wanne mit schriftlichem Herstellerzertifikat nach DIN 4109.
- Haftungsvereinbarung klären: Lassen Sie vom Architekten schriftlich dokumentieren, welche Leistungen konkret abgelehnt werden – ohne solche Dokumentation ist eine pauschale Haftungsverweigerung nicht wirksam.
- Unterlagen zentral archivieren: Sammeln Sie alle Leistungsbeschreibungen, Planänderungen, Herstellerdatenblätter und Gutachten in einem einzigen, chronologisch geordneten Ordner (digital + Papier) – dies ist zentral bei Schadensfällen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Rohfußboden
- Der Rohfußboden ist die unfertige Bodenfläche eines Gebäudes, bevor Estrich, Dämmung oder Oberbeläge aufgebracht werden. Er besteht meist aus Beton oder Stahlbeton.
Verwandte Begriffe: Estrich, Untergrund, Bodenplatte - Estrich
- Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Gips, die auf den Rohfußboden aufgebracht wird, um eine ebene und tragfähige Oberfläche für den Bodenbelag zu schaffen. Er dient auch zur Aufnahme von Installationen und zur Verbesserung des Schall- und Wärmeschutzes.
Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Ausgleichsmasse - Schallbrücke
- Eine Schallbrücke ist eine Verbindung zwischen Bauteilen, die Schall ungehindert weiterleitet. Sie entsteht, wenn schallharte Materialien direkt miteinander verbunden sind, ohne dass eine Schalldämmung dazwischen liegt.
Verwandte Begriffe: Trittschall, Luftschall, Schalldämmung - Abdichtung
- Abdichtung bezeichnet Maßnahmen, um Bauteile vor dem Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit zu schützen. Im Sanitärbereich ist eine sorgfältige Abdichtung besonders wichtig, um Wasserschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Dichtstoff, Dichtband, Feuchtigkeitssperre - Trittschalldämmung
- Trittschalldämmung ist eine Maßnahme, um die Übertragung von Trittschall (Geräusche, die durch Gehen oder Bewegen entstehen) zu reduzieren. Sie wird meist unter dem Estrich oder dem Bodenbelag angebracht.
Verwandte Begriffe: Schallschutz, Schalldämmung, Akustik - Haftung
- Haftung bezeichnet die rechtliche Verantwortung für Schäden, die durch eigenes Handeln oder Unterlassen entstehen. Im Bauwesen ist die Haftung ein wichtiger Aspekt, der vertraglich geregelt werden sollte.
Verwandte Begriffe: Gewährleistung, Schadensersatz, Verantwortlichkeit - Sonderwunsch
- Ein Sonderwunsch ist eine vom Standard abweichende Leistung oder Ausführung, die vom Bauherrn gewünscht wird. Sonderwünsche können zusätzliche Kosten verursachen und sollten im Vorfeld schriftlich vereinbart werden.
Verwandte Begriffe: Individualisierung, Anpassung, Extrawunsch
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist ein Estrich unter der Badewanne üblich?
Ein Estrich dient als ebene Grundlage, um Unebenheiten des Rohfußbodens auszugleichen und Installationen aufzunehmen. Er verbessert auch den Schallschutz und die Wärmedämmung. - Welche Schallschutzmaßnahmen sind bei der Wannenmontage wichtig?
Verwenden Sie Schallschutzbänder zwischen Wanne und Wand/Boden, um die Schallübertragung zu reduzieren. Eine Trittschalldämmung unter dem Estrich ist ebenfalls empfehlenswert. - Wie wird die Abdichtung zwischen Wanne und Wand/Boden sichergestellt?
Verwenden Sie geeignete Dichtstoffe und Dichtbänder, die für den Sanitärbereich zugelassen sind. Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung und die Einhaltung der Herstellerangaben. - Was ist bei Restestrichflächen zu beachten?
Restestrichflächen müssen sauber, trocken und tragfähig sein. Entfernen Sie lose Teile und prüfen Sie die Ebenheit. Gegebenenfalls muss der Untergrund vorbereitet werden. - Welche Alternativen gibt es zur Montage auf dem Rohfußboden?
Eine Alternative ist die Verwendung von Wannenträgern oder -füßen, die auf dem Rohfußboden aufgestellt werden. Diese ermöglichen eine einfache Installation und bieten oft bereits integrierte Schallschutzmaßnahmen. - Wie beeinflusst die Montage auf dem Rohfußboden die Haftung?
Klären Sie im Vorfeld, wer für eventuelle Schäden haftet, die durch die Montage auf dem Rohfußboden entstehen könnten. Lassen Sie sich die Vereinbarungen schriftlich bestätigen. - Was sind die Vor- und Nachteile einer direkten Montage auf dem Rohfußboden?
Vorteile könnten eine geringere Aufbauhöhe und potenziell niedrigere Kosten sein. Nachteile sind der erhöhte Aufwand bei Schallschutz und Abdichtung sowie das Risiko von Rissen und Spannungen. - Muss ich mit Problemen rechnen, wenn der Architekt dies als Sonderwunsch ansieht?
Ein Sonderwunsch deutet darauf hin, dass es sich um eine unübliche Vorgehensweise handelt. Dies bedeutet nicht zwangsläufig Probleme, aber es ist wichtig, alle Aspekte sorgfältig zu prüfen und abzusichern.
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Badewanne/Duschwanne: Gewicht vs. Schallschutz auf Rohfußboden
für was wird er bezahlt?
warum Restestrichflächen?
Rechnen sie mal das Gewicht der Wanne auf die Stellfläche aus, und dann das Gewicht ihres Hochschranks in der Küche, auf der kleinenre Stellfläche. Beide sind in der Ecke, und der in der Küche soll halten, und der im Bad nicht?
Schulden dürfte ihnen der Planer einen Schallschutz, wenn er den mit dem Aufstellen auf dem Rohboden hinbeckommt, ist es auch OK! Ich wage es aber zu bezweifeln. Fragen sie doch mal ob Schallstufe III eingehalten wird, auch wenn diese wahrscheinlich nicht vertragslage ist. Aber man kann die Reaktion sehen.
Auch ist eine Abdichtung auch bei dem Stellen auf dem Rohboden geschuldet, wenn er es mit dem Übergang zum Estrich hinbekommt, ist es gut! Was kommt den für ein Estrich hinein?
Wie ist sonst ihr Eindruck von dem Bau? Oder höheren wir noch mehr von ihnen ... über andere Bereiche!
Ach ja, wie soll die Wanne gestellt werden, im Träger auf Füße oder ...? -
Risiken Badewannen-Montage: Schallschutz & Abdichtung auf Rohfußboden
Antwort auf Herrn Bulka
Unser Architekt hat uns folgendes geschrieben: ... Wannen auf Rohfußboden ergeben u.U. einen schlechteren Schallschutz, eine ungünstigere Abdichtungssituation sowie eine Rissgefahr bei der sich ergebenden unregelmßigen Restestrichfläche. " Jetzt verlangt er eine Unterschrift unter folgenden Hinweis: "Hiermit bestätigen wir, dass wir über die Risiken der Sonderwünsche aufgeklärt worden sind und EINE Haftung DER Bauleitung für diese Sonderwünsche ausgeschlossen sind".
Die Wannen werden auf spezielle Schallschutzhemmende Füße gestellt (Styropor). Aber der o.g. Hauftungsauschluss ist doch ein grds. Ausschluss für alles was mit dem Sonderwunsch zusammenhängt, oder?! Kann ich hier eine Ergänzung anbringen, wie z.B. ... sofern diese Sonderwünsche nachweislich nicht dem Stand der Technik entsptrechen? Danke für Ihre Hilfe. -
Badewanne tieferlegen: Sonderwunsch vs. Estrich & Technik
versteh ich nicht ... bin wohl zu müde
warum wollen sie die Wanne unbedingt auf dem Rohboden dann haben?
Den wie ich es momnetan sehe, will der Planer den Estrich durchziehen, aber sie möchten den Sonderwunsch, das er ausgesparrt wird, warum?
geschuldet ist meist auch nicht der S.d.T. ! führt hier aber zu weit!
Man kann einen Styroträger auch auf den Estrich stellen!
Das einzige, was es in meinen Augen sein kann, ist das sie die Wanne tiefer haben möchten, ist es das?
Dann müssen sie mit den anderen Punkten leben!
Meinen sie, sie können später vor Gericht dem Richter klahrmachen was S.d.T. wahr? oder was allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) wahr oder warum es dazu oder dazu kam!
Ich verstehe es momentan nicht! -
Badewanne auf Rohfußboden: Haftungsausschluss vs. Stand der Technik
Stand der Technik?!
genau ich will, dass die Wannen tiefer liegen (besserer Einstieg) und kleine Kostenersparnis wegen Estrich und Fußbodenheizung. Ich finde jedoch die Aussage vom Architekten nicht okay, dass dies nicht Stand der Technik ist und er deshalb die Haftung für diese Sache ausschließen möchte. Mit dem Zustatz von mir, möchte ich erreichen, dass mir nachgewiesen wird, dass dies nicht Stand der Technik ist und somit der Haftungsauschluss nichtig ist. -
Badewannen-Montage: Risiken & Konsequenzen bei Sonderwünschen
vergessen sie es
insbesondere wenn man nmit so linken Tricks anfangen will!
Ich hoffe auch, das kein anderer hier Tipps gibt!
Den sind sie sich auch sicher, wie später der Richter enmtscheiden wird?
Oder anders gesagt, sind sie sicher, das sie später überhaupt noch jemand greifen können, und dieses bis zum Obersten Gericht durchziehen können, bis sie ihr Geld bekommen. Wenn noch Geld da sein sollte!
Tipp:
Seine sie froh, das er sich hinsetzt, und sie darauf aufmerksamm macht.
Setzen sie sich lieber mit ihrem Planer zusammen, und arbeiten sie etwas aus, was beiden gerecht wird.
Ansonsten, wird er bald bei ihrem Haus, in das sie einziehen wollenm, und nicht er, gegen sie arbeiten. Können sie sich vorstellen, das soetwas hilfreich ist?
Also zusammensetzen, und etwas ausarbeiten, das bedeutet aber auch, das auch sie Abstriche hinnehmen müssten. Sei es in der Wohnsituation, der Qualität, unter dem Preis!
Setzen sie zum Beispil ein Podest davor! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Badewanne/Duschwanne auf Rohfußboden: Abdichtung, Schallschutz & Risiken
💡 Kernaussagen: Die Montage von Badewannen und Duschwannen direkt auf dem Rohfußboden birgt Risiken hinsichtlich Schallschutz, Abdichtung und möglicher Rissbildung im Estrich. Ein Architekt kann in solchen Fällen einen Haftungsausschluss fordern. Sonderwünsche bezüglich der Wannentiefe können zu Abweichungen vom Stand der Technik führen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Risiken Badewannen-Montage: Schallschutz & Abdichtung auf Rohfußboden kann die Installation auf dem Rohfußboden zu einer schlechteren Schallschutzleistung und Problemen mit der Abdichtung führen. Dies sollte vorab gründlich geprüft werden.
✅ Zusatzinfo: Eine Kostenersparnis durch den Verzicht auf Estrich unter der Wanne kann durch die potenziellen Risiken und zusätzlichen Aufwand für Schallschutz und Abdichtung relativiert werden. Alternativ kann ein Styroporträger auch auf dem Estrich platziert werden.
🔴 Risiko: Wie im Beitrag Badewannen-Montage: Risiken & Konsequenzen bei Sonderwünschen erwähnt, sollte man sich der möglichen Konsequenzen bewusst sein, wenn man Sonderwünsche gegen den Rat des Planers durchsetzt. Im Streitfall vor Gericht können hohe Kosten entstehen.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die technischen Details und Haftungsfragen im Vorfeld mit Ihrem Architekten oder Bauleiter. Wägen Sie die Vor- und Nachteile einer Montage auf dem Rohfußboden sorgfältig ab und holen Sie gegebenenfalls eine Zweitmeinung ein. Beachten Sie den Beitrag Badewanne/Duschwanne: Gewicht vs. Schallschutz auf Rohfußboden bezüglich Gewicht und Schallschutz.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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