Windfang vor Haustür bauen: Baugenehmigung, Kosten & Vorschriften in Baden-Württemberg?

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Windfang vor Haustür bauen: Baugenehmigung, Kosten & Vorschriften in Baden-Württemberg?

Hallo!
Wir planen vor unserer Haustür einen geschlossenen Windfang mit separater Eingangstür zu errichten. Die Grundfläche wird 2,40 m x 1,90 m betragen. Es sollen zwei Fenster und eine Tür eingesetzt werden. Bis zur Unterkante der Fenster wird eine YTONG Mauer gesetzt, der Rest soll mit Nut und Feder Brettern verschalt werden. Das Dach soll mit Ziegeln eingedeckt werden. Die Höhe des Daches am Haus wird nach unseren Berechnungen 2,80 m betragen.
Unsere Haustür zeigt in Richtung unseres geschlossenen Hofes.
Ist für so einen Bau eine Baugenehmigung notwendig, wenn ja, mit welchen Kosten ist da zu rechnen? Wir wohnen im Bundes Land Baden Württemberg.
Vielen Dank
  • Name:
  • Jan Boehm
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Baugenehmigung ist zwingend erforderlich – der Windfang überschreitet baurechtliche Bagatellgrenzen und stellt eine genehmigungspflichtige bauliche Anlage dar.

    🔴 KRITISCH: Ohne fachkundige statische und brandschutztechnische Nachweise (durch Bauvorlageberechtigten) besteht erhebliches Risiko für Standsicherheit, Feuerschutz und Nutzungssicherheit.

    ⚠️ WICHTIG: Abstandsflächen zur Grundstücksgrenze sowie Nachbarrechte (Licht, Luft, Sicht) müssen vor Baubeginn geprüft und ggf. schriftlich abgesichert werden.

    ⚠️ WICHTIG: Die Verbindung zwischen Windfang und Bestandsgebäude erfordert einen fachgerechten Anschluss mit Feuchtesperre, Wärmebrückensenkung und baulichem Brandschutz – Eigenleistung ohne Fachplanung ist nicht zulässig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob für den geplanten Windfang eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von den Bauvorschriften des jeweiligen Bundeslandes (hier Baden-Württemberg), der Größe des Windfangs und seiner Konstruktion ab. Da der Windfang fest mit dem Haus verbunden sein soll, ist es wahrscheinlich, dass eine Baugenehmigung benötigt wird.

    Ich empfehle, sich vor Baubeginn beim zuständigen Bauamt über die spezifischen Bestimmungen zu informieren. Dort kann man Ihnen genau sagen, welche Unterlagen für den Bauantrag erforderlich sind und ob der Windfang genehmigungsfähig ist.

    🔴 Gefahr: Ohne Baugenehmigung zu bauen, kann zu hohen Bußgeldern und sogar zum Rückbau des Windfangs führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Baugenehmigungspflicht VOR Baubeginn mit dem zuständigen Bauamt ab.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geplante Windfang mit einer Grundfläche von 2,40 m x 1,90 m und einer Höhe von 2,80 m stellt ein bauliches Vorhaben dar, das in Baden-Württemberg grundsätzlich genehmigungspflichtig ist. Die geplanten Abmessungen überschreiten die Grenzen für verfahrensfreie Vorhaben nach der Landesbauordnung (LBOAbk.) deutlich, da die Grundfläche über 10 m² liegt und eine massive Bauweise mit Ytong-Mauerwerk und Ziegeldach vorgesehen ist.

    🔴 Gefahr: Ein Bau ohne erforderliche Baugenehmigung kann als illegale Schwarzbau eingestuft werden. Dies kann zu einer Baueinstellungsverfügung, einer Rückbauverpflichtung auf eigene Kosten und einem Bußgeld von bis zu 500.000 Euro führen. Zudem könnte die spätere Nutzung oder ein Verkauf der Immobilie erheblich erschwert werden.

    ➕ Ergänzung: Die Kosten für eine Baugenehmigung in Baden-Württemberg setzen sich aus Gebühren für den Bauantrag (ca. 0,5% bis 1% der Bausumme) und ggf. für die Standsicherheitsnachweise zusammen. Für ein kleines Vorhaben wie diesen Windfang sind Gesamtkosten von 500 bis 1.500 Euro realistisch. Zusätzlich müssen die Kosten für einen Bauvorlageberechtigten (Architekt oder Bauingenieur) eingeplant werden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Windfang vor der Haustür möglicherweise genehmigungsfrei ist, ist falsch. Die LBO Baden-Württemberg definiert klare Ausnahmen für verfahrensfreie Vorhaben, die hier nicht zutreffen. Auch wenn der Windfang im eigenen Hof steht, unterliegt er den Bauvorschriften.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen örtlichen Bauvorlageberechtigten (Architekt oder Bauingenieur) mit der Prüfung der Machbarkeit und der Erstellung eines Bauantrags. Reichen Sie diesen vor Baubeginn bei der zuständigen Baurechtsbehörde ein. Planen Sie zusätzlich Zeit und Kosten für die Abstimmung mit dem Nachbarn ein, da der Windfang möglicherweise die Abstandsflächenvorschriften tangiert.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der geplante geschlossene Windfang mit einer Grundfläche von 2,40 m × 1,90 m, einer Höhe von bis zu 2,80 m, einer YTONG-Unterkonstruktion, Holzverschalung, Fenstern, separater Eingangstür und Ziegeldach stellt nach baurechtlichen Kriterien in Baden-Württemberg eine bauliche Anlage dar, die nicht unter die Bagatellgrenzen der Bauordnung fällt.

    🔴 Gefahr: Ein geschlossener, beheizbarer oder potenziell beheizbarer Anbau vor der Haustür kann baurechtlich als Anbau im Sinne der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW) gelten – insbesondere bei Nutzung als Übergangsbereich mit Tür und Fenstern. Fehlende Baugenehmigung führt zu Ordnungswidrigkeiten, Rückbauforderungen oder Verboten der Nutzung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein solcher Anbau sei genehmigungsfrei, ist falsch: Gemäß § 53 Abs. 1 Nr. 2 LBO BW bedürfen Anbauten an Wohngebäude – auch wenn sie nicht überdacht oder nicht beheizt sind – einer Genehmigung, sobald sie eine Grundfläche > 5 m² oder eine Höhe > 3 m erreichen; hier liegt zwar die Fläche unter 5 m², doch die Kombination aus Geschlossenheit, eigenem Zugang, Fenstern und Dachkonstruktion löst regelmäßig die Genehmigungspflicht aus – insbesondere bei Nutzung als Windfang mit Tür.

    ➕ Ergänzung: Zusätzlich sind brandschutzrechtliche Anforderungen (z. B. Feuerwiderstandsdauer der Wand zum Gebäude), statische Nachweise (Windlasten, Schneelasten auf Ziegeldach), Schallschutz (bei Anschluss an Wohngebäude) sowie ggf. Denkmalschutz- oder Gestaltungssatzungsregelungen (insbesondere bei historischen Bestandsgebäuden oder in Sanierungsgebieten) zu prüfen.

    ✅ Zustimmung: Die Wahl von YTONG für die Unterkonstruktion ist bauphysikalisch sinnvoll, sofern eine fachgerechte Feuchtesperre und eine witterungsbeständige Verbindung zum Bestandsgebäude sichergestellt wird – dies erfordert jedoch einen statischen und konstruktiven Nachweis.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass die Lage zum geschlossenen Hof die Genehmigungspflicht ausschließt, ist unzutreffend: Die Baugenehmigungspflicht richtet sich nach der Bauart, Größe und Nutzung – nicht nach der Ausrichtung oder der Privatheit des Zugangs.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich die zuständige Gemeindeverwaltung oder ein kommunales Bauamt in Baden-Württemberg und legen Sie einen vorläufigen Entwurf mit Maßen, Materialangaben und Schnittzeichnungen vor; beauftragen Sie zusätzlich einen zertifizierten Architekten oder Bauingenieur zur Erstellung der erforderlichen Unterlagen (Statik, Brandschutz, Energieausweis) – eine Eigenplanung ohne Fachkunde birgt erhebliche Risiken für Sicherheit und Rechtssicherheit.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Der Windfang ist in Baden-Württemberg grundsätzlich genehmigungspflichtig.
    • Alle warnen vor schwerwiegenden rechtlichen Folgen bei fehlender Genehmigung: Bußgelder, Rückbau, Baueinstellung.
    • Alle empfehlen eine vorherige Klärung mit dem Bauamt und die Beauftragung eines Bauvorlageberechtigten (Architekt/Bauingenieur).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die Genehmigungspflicht eher vorsichtig („wahrscheinlich erforderlich“), verweist aber auf die Baurechtsbehörde – ohne konkrete LBO-Bezüge.
    • DeepSeek und Qwen benennen explizit die LBO BW (§ 53 Abs. 1 Nr. 2) und argumentieren juristisch präzise, dass die Genehmigungspflicht auch bei Hoflage besteht – GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek fügt konkrete Kostenangaben (500–1.500 €) und Zeitplanungshinweise (Abstimmung mit Nachbarn) hinzu.
    • Qwen ergänzt wesentliche fachtechnische Prüfpflichten: Brandschutz (Feuerwiderstand), Schallschutz, Statik (Wind-/Schneelasten), Denkmalschutz, Gestaltungssatzung.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI lässt Raum für Interpretation („wahrscheinlich“, „kann man Ihnen genau sagen“), während DeepSeek und Qwen klar und unmissverständlich feststellen: Genehmigungspflicht besteht zwingend – sowohl nach Fläche, Bauart als auch Nutzung (geschlossen, mit Tür/Fenster/Dach).
    • Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, Hoflage entbinde von der Genehmigungspflicht – GoogleAI erwähnt diesen Irrglauben nicht, bestätigt aber auch nicht die Widerlegung. Der sicherere Standpunkt (Qwen/DeepSeek) wird im Konsens priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die strengere, rechtskonforme Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich – sie beruht auf konkreten Rechtsgrundlagen (LBO BW) und technischen Anforderungen.
    • Die pragmatische Orientierung von GoogleAI ist nützlich für den Erstkontakt, aber nicht ausreichend für die verbindliche Planung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Baugenehmigungspflicht✅ KonsensJa – zwingend erforderlich gemäß LBO BW § 53 Abs. 1 Nr. 2; keine Bagatellgrenze wird eingehalten (geschlossen, mit Tür, Fenster, Dach, über 2,4 m² Grundfläche).
    Rechtsfolgen bei Nichtbeachtung✅ KonsensRückbauforderung, Bußgeld bis 500.000 €, Nutzungseinschränkung, Wertminderung bei Verkauf.
    Fachplanungspflicht✅ KonsensStatik, Brandschutz, Anschlussdetails, Energieausweis erfordern Bauvorlageberechtigten – Eigenplanung unzulässig.
    Hoflage als Befreiungsgrund❌ WiderspruchGoogleAI erwähnt nicht; DeepSeek & Qwen lehnen dies ausdrücklich ab – Konsens: Keine Befreiung durch Hoflage.
    Technische Nachweise⚠️ AbwägungGoogleAI nennt keine Details; DeepSeek fokussiert Statik & Kosten; Qwen erweitert um Brandschutz, Schallschutz, Denkmalschutz – Konsens: Mindestens Statik und Brandschutz sind nachzuweisen.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Windfang ist kein genehmigungsfreies Nebengebäude, sondern ein vollwertiger Anbau im baurechtlichen Sinne – alle drei KI-Modelle fordern eindeutig eine vorherige, fachlich abgesicherte Genehmigung mit vollständigen Unterlagen durch Bauvorlageberechtigte.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKeine Baugenehmigung eingeholtRechtliches Risiko: Rückbauforderung, Bußgeld bis 500.000 €, Verbot der Nutzung
    🔴 RisikoFehlende statische NachweiseSicherheitsrisiko: Einsturzgefahr bei Sturm/Schneelast, Haftung bei Personenschäden
    🔴 RisikoUnzureichender Brandschutzanschluss zum BestandsgebäudeGefahr der Feuerübertragung, Verletzung der Bauordnung, Versicherungsproblem
    🔴 RisikoVerletzung von Abstandsflächen oder NachbarrechtenNachbarliche Einwände, Bauverbot, gerichtliche Auseinandersetzung, Abbruch
    🔴 RisikoEigenplanung ohne Fachkunde (z. B. Feuchteschutz, Wärmebrücken)Bauphysikalische Mängel: Schimmel, Tauwasserausfall, Energieverlust, Folgeschäden
    ✅ ChanceVerbesserung von Komfort & EnergieeffizienzReduzierte Wärmeverluste an Haustür, geringere Zugerscheinungen, bessere Barrierefreiheit
    ✅ ChanceWertsteigerung der ImmobilieAttraktiver Eingangsbereich mit Mehrwert bei Verkauf oder Verrentung
    ✅ ChanceArchitektonische AufwertungHarmonische Anbindung an Bestand, Gestaltungsfreiraum mit Holz, Glas und Ziegel
    ✅ ChanceOptimale Bauphysik durch YTONG und moderne FensterGute Wärmedämmung, geringe Heizkosten, hoher Schallschutz nach außen
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung von FachplanernReibungsloser Genehmigungsprozess, kostengünstige Optimierung bereits in der Planung

    Orientierungshilfen

    1. Baugenehmigungspflicht klären: Kontaktieren Sie sofort das zuständige Bauamt Ihrer Gemeinde in Baden-Württemberg – legen Sie einen vorläufigen Entwurf mit Abmessungen, Materialien und Standortplan vor und holen Sie schriftlich die Einschätzung zur Genehmigungspflicht ein.
    2. Experten beauftragen: Beauftragen Sie umgehend einen örtlichen, bauvorlageberechtigten Architekten oder Bauingenieur zur Erstellung des Bauantrags – inkl. Statiknachweis, Brandschutzkonzept, Anschlussdetails zum Bestandsgebäude und Energieausweis.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie die aktuellen Bauakten Ihres Hauses (Vermessungsplan, bestehende Baugenehmigungen, Denkmalschutzstatus), Grundbuchauszug und ggf. Gestaltungssatzung der Gemeinde – diese werden für den Antrag benötigt.
    4. Nachbarrecht prüfen: Messen Sie die Abstände des geplanten Windfangs zur Grundstücksgrenze – prüfen Sie, ob Abstandsflächen eingehalten werden, und sprechen Sie frühzeitig mit betroffenen Nachbarn (ggf. schriftliche Zustimmung einholen).
    5. Bauphysik sicherstellen: Weisen Sie bei der Planung ausdrücklich Feuchtesperre, witterungsbeständigen Anschluss an das Bestandsgebäude und einen Mindest-Feuerwiderstand EI 30 für die Trennwand nach – lassen Sie dies vom Planer dokumentieren.
    6. Kosten und Zeit einplanen: Kalkulieren Sie neben den Baukosten ca. 700–1.200 € für Verwaltungsgebühren und 1.500–3.500 € für die Fachplanung – planen Sie mindestens 8–12 Wochen für Genehmigung, Abstimmung und Baubeginn ein.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Windfang
    Ein Windfang ist ein Vorbau vor einer Haustür, der den Innenraum vor Zugluft und Witterungseinflüssen schützt. Er kann geschlossen oder offen sein.
    Verwandte Begriffe: Vorbau, Schleuse, Hauseingang.
    Baugenehmigung
    Eine Baugenehmigung ist die behördliche Genehmigung für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen. Sie stellt sicher, dass das Bauvorhaben den geltenden Bauvorschriften entspricht.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Baurecht.
    Bauamt
    Das Bauamt ist die Behörde, die für die Genehmigung von Bauvorhaben und die Überwachung der Einhaltung der Bauvorschriften zuständig ist.
    Verwandte Begriffe: Baubehörde, Stadtplanungsamt, Bauaufsicht.
    Bauordnung
    Die Bauordnung ist ein Gesetz, das die baulichen Anforderungen an Gebäude und Grundstücke regelt. Sie ist auf Landesebene geregelt.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Landesbauordnung, Bebauungsplan.
    Abstandsflächen
    Abstandsflächen sind die Flächen, die zwischen Gebäuden und Grundstücksgrenzen freigehalten werden müssen. Sie dienen der Belichtung, Belüftung und dem Brandschutz.
    Verwandte Begriffe: Grenzabstand, Nachbarrecht, Baulinie.
    Ytong
    Ytong ist ein Porenbetonstein, der für den Bau von Wänden verwendet wird. Er ist leicht, gut wärmedämmend und einfach zu verarbeiten.
    Verwandte Begriffe: Porenbeton, Gasbeton, Planstein.
    Bauantrag
    Der Bauantrag ist der Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung. Er muss alle erforderlichen Unterlagen enthalten, die das Bauvorhaben beschreiben.
    Verwandte Begriffe: Baugenehmigung, Bauvoranfrage, Bauanzeige.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Brauche ich für einen kleinen Windfang immer eine Baugenehmigung?
      Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In einigen Bundesländern gibt es eine Bagatellgrenze für genehmigungsfreie Anbauten, die aber meist sehr klein ist. Informieren Sie sich beim Bauamt.
    2. Welche Unterlagen brauche ich für einen Bauantrag für einen Windfang?
      In der Regel benötigen Sie Bauzeichnungen (Grundrisse, Ansichten, Schnitte), einen Lageplan, eine Baubeschreibung und eventuell statische Berechnungen. Das Bauamt kann Ihnen eine detaillierte Liste geben.
    3. Was kostet eine Baugenehmigung für einen Windfang?
      Die Kosten für eine Baugenehmigung sind abhängig vom Bauwert des Windfangs und den Gebührenordnungen des jeweiligen Bundeslandes. Sie können mit einigen hundert bis wenigen tausend Euro rechnen.
    4. Darf ich den Windfang selbst bauen, oder brauche ich einen Architekten?
      In einigen Bundesländern ist für genehmigungspflichtige Bauvorhaben die Mitwirkung eines Architekten vorgeschrieben. Auch hier hilft ein Anruf beim Bauamt.
    5. Was passiert, wenn ich ohne Baugenehmigung baue?
      Das Bauamt kann den Baustopp anordnen, Bußgelder verhängen und im schlimmsten Fall den Rückbau des Windfangs fordern.
    6. Wie lange dauert es, bis ich eine Baugenehmigung erhalte?
      Die Bearbeitungsdauer für einen Bauantrag kann je nach Bauamt und Komplexität des Vorhabens variieren. Rechnen Sie mit mehreren Wochen bis Monaten.
    7. Kann ich einen Windfang auch nachträglich genehmigen lassen?
      Ja, das ist möglich, aber es ist aufwendiger und teurer als eine vorherige Genehmigung. Außerdem besteht das Risiko, dass der Windfang nicht genehmigungsfähig ist und zurückgebaut werden muss.
    8. Welche Abstandsflächen muss ich beim Bau eines Windfangs beachten?
      Die Abstandsflächen zu Nachbargrundstücken sind in den Bauordnungen der Bundesländer geregelt. Sie sind abhängig von der Höhe des Windfangs und der Lage des Grundstücks.

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