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Neubau

WDVS, alternativen zu EPS

Hallo, wir planen ein NB EFHA (13 x 13 mit 2 Vollgeschosse)im innenstädischen Bereich und haben daher Wert auf Schallschutz gelegt. Mauerwerk ist als 24cm KSS Rohdichte 1,8 geplant
Fenster Schallschutzklasse 3
Zur Dämmung haben wir Alternativen zu Standard EPS gesucht, da diese anscheinend den Schallschutz reduzieren.
1. Möglichkeit : elastifizierten EPS
Aufpreis für die Platten ist nicht sehr hoch (Knapp über 1.000 Euro für das gesamte Haus)
Allerdings scheint es noch zusätzliche Kosten mit sich zu tragen, die weit erheblicher sind und knapp 8.500 ausmachen (Armierung, dickeren Putz usw.) - davon hatten wir dazu bislang nichts gehört 2. Möglichkeit : Holzfaserplatten - da wären wir ganz am Anfang, Eindruck ist es wäre allerdings nocht weit teueren als die 1 Möglichkeit. Meine 3 Fragen :

  • Ist die Aussage zu dem zusätlichen Aufwand für die EEPS gerechtfertigt,
  • Wie steht der Preis der 2. Möglichkeit im Vergleich zu normalen EPS (meinetwegen kann eine Aussage : 50% teuerer oder 100% teuerer, als Richtwert reichen)
  • Wären Holzfaserplatten zum Schallschutz besser als die EEPS?

Danke

Name:

  • C. Nord
  1. Dritte Möglichkeit...

    ... Steinwolle.

    Fakt ist, preislich ist EPS am günstigsten. Die Preis-Frage: kommt auf die Region an in der Republik. Die Dichte an Putzern, Angebot und Nachfrage...

  2. Schallschutz

    Ich habe jetzt keine Tabellen von KS vorliegen. Aber 24 cm und dann noch diese Rohdichte erscheinen mir schon heftig. Wenn da die Fenster nicht ähnlich gute Werte haben, wird sich dieser hohe Schallschutz nicht bemerkbar machen.

    M.a. Worten: Man muß das Gesamtkonzept betrachten und man sollte wissen, daß sich eine Schalldämmung gegenüber einer anderen Lösung erst bemerkbar macht, wenn sie sich um mindestens 3 dBA unterscheidet. Geringere dB-Werte kann man messen. Aber man wird sie nicht festellen.

    Die geringste Schalldämmung, und sei es eine noch so kleine Fläche, bestimmt letztlich die gesamte Schalldämmung.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  3. EPS zu verwenden lohnt sich nicht, kostet gleich!

    Sie werden ab einer 10 cm Dicke so viele Brandriegel einarbeiten müssen, bis der Arzt kommt.

    Und das hält auf.

    http://svb-reima2.business.site

    Unter den Fensterbrüstungen im EGA. Über den Fenstern im EG. im Bereich der Attika, falls es eine gibt, im Bereich der Fenster im OGA usw..

    Die Dämmung kostet netto 80,00 Euro je m³. Das Mineralwolldämmung mit Flammpunkt größer/gleich 1000,00 °Celsius teurer wäre, wird meinungsverbreitend durch die Unternehmer bei den Auftraggebern immer Kund getan und verbreitet, ist aber Qutasch und stimmt nicht.

    Die kostet das gleiche.

    Und die Arbeit für die Verarbeitung ist mehr oder weniger genau die Gleiche.

    Ich besorge den Verputzern dann immer schnell die Mineralwolldämmung zu dem von mir genannten Preis, wenn ich mich an den durch den Auftragnehmer Kund getanenen Meinungsverbreitenden Mehrkostenlügenmärchen beteiligen soll. Geht fixer, spart Zeit, Geld und Nerven.

    Nun gut, ich muss natürlich dazu sagen, dass ich bei mehreren Baufirmen die auch schlüsselfertig bauen -und Aufträge sodann auch an den Putzer vergeben- in den Abteilungen Aufmaß, Abrechnung und Bauleitung tätig bin, die alle zusammen jährlich zwischen 8.000.000,00 und 10.000.000,00 Euro Materialeinkaufkosten haben. da kann man schon den Einkaufspreis ein wenig mit bestimmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz


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