Grundleitungsentlüftung verstecken im Denkmal: Lösungen für Dach, Fassade & Technikgeschoss?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die unauffällige Integration der Grundleitungsentlüftung in ein Denkmalgebäude. Dabei werden verschiedene Optionen für Dach, Fassade und Technikgeschoss diskutiert. Ein wichtiger Punkt ist die Unterscheidung zwischen Belüftung und Entlüftung von Grundleitungen. Die Einhaltung von Normen und Fachregeln ist essenziell, um giftige Kanalgase abzuführen und Unterdruck zu vermeiden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Grundleitungsentlüftung verstecken im Denkmal: Lösungen für Dach, Fassade & Technikgeschoss?

Liebe Freunde des Bauens,
bei einem Denkmalpflegevorhaben hat sich folgendes Planungs-Problem ergeben: Auf einem 4 geschossigem Altenpflegeheim musste jedweilige Technik auf dem Dach versteckt werden. Das daraus resultierte zurückgesetzte kastenartige Dachgeschoss (vertikale Wände mit einem Flachdach) beherbergt die Lüfterzentralen und die gesamte Medienverteilung.
Alle Lüftungsthemen sind an der vertikalen Außenwand dieses Technikgeschosses hinter einer Lamellenfassade eingeordnet.

Da es sich um ein gefördertes BVAbk. in einem Denkmalgebiet handelt,
sollen nun aber auch die Grundleitungsentlüftungen von dem Technik-Flachdach verschwinden. Kann man diese Leitungen auch seitlich an oberer Stelle aus der Wand ggf. mit einem Lüftungsgitter führen? oder kann man einen Dachentlüftungsstein für den seitlichen Ausgang ggf. dafür zweckentfremden?

Haben Sie dazu eine Idee? wie gesagt, es muss nicht schön aussehen, weil eine Lamellenwand davor kommt, und auf dieser Technikebene es keine anderen Nutzungen oder gar Fenster gibt ... es muss aber eben den Vorschriften entsprechen ...
Besten Dank
Euer Mepusch

  • Name:
  • Mepusch
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Grundleitungsentlüftungen müssen nach DINAbk. 1986-100 und AwSV mindestens 1,0 m über der Dachfläche (bzw. 3,0 m über Gelände) münden – jede seitliche Wanddurchführung oder verdeckte Fassadenintegration ohne ausreichende Mündungshöhe ist rechtswidrig und funktionssicherheitsgefährdend.

    🔴 KRITISCH: Dachentlüftungssteine dürfen ausschließlich senkrecht auf dem Dach, nicht seitlich in der Fassade oder hinter Lamellen verdeckt, installiert werden – ein Einsatz außerhalb der Zulassung führt zu Funktionsausfall, Geruchsbelästigung und Haftungsrisiken.

    ⚠️ WICHTIG: Alle technischen Veränderungen bedürfen einer vorherigen Abstimmung mit der Denkmalbehörde und der Bauaufsicht – auch bei optisch unauffälliger Ausführung ist die normkonforme Funktion und Dokumentation zwingend nachzuweisen.

    ⚠️ WICHTIG: Eine Verdeckung der Entlüftungsöffnung durch Lamellen, Attika oder andere Baukörper ist unzulässig – die Öffnung muss freiliegend, unverstellbar und zugänglich für Wartung und Prüfung bleiben.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie bei einem Denkmalpflegevorhaben die Grundleitungsentlüftungen unauffällig integrieren müssen. Hier sind einige Lösungsansätze, die ich in Betracht ziehen würde:

    • Integration in die Fassade: Nutzen Sie die Lamellenfassade des Technikgeschosses, um die Entlüftungsleitungen zu verbergen. Die Lüftungsgitter können hinter den Lamellen platziert werden, sodass sie von außen kaum sichtbar sind.
    • Verlegung im Technikgeschoss: Führen Sie die Leitungen innerhalb des Technikgeschosses zusammen und nutzen Sie vorhandene Installationsschächte oder neu geschaffene Revisionsschächte, um sie zu verbergen.
    • Dachentlüftungssteine: Verwenden Sie spezielle Dachentlüftungssteine, die optisch an die vorhandene Dacheindeckung angepasst sind. Achten Sie darauf, dass diese denkmalschutzrechtlichen Vorgaben entsprechen.
    • Integration in die Lüfterzentrale: Wenn Lüfterzentralen vorhanden sind, prüfen Sie, ob die Grundleitungsentlüftung in diese integriert werden kann.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Installation oder Veränderung der Grundleitungsentlüftung kann zu Geruchsbelästigung und Beeinträchtigung der Abwasserentsorgung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen erfahrenen Sanitärinstallateur und einen Denkmalpfleger hinzu, um die beste Lösung für Ihr Projekt zu finden und die Einhaltung aller Vorschriften sicherzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Planungsproblem bei einem Denkmalpflegevorhaben, bei dem Grundleitungsentlüftungen auf dem Dach eines Technikgeschosses versteckt werden sollen. Die Idee, diese Leitungen seitlich aus der Wand zu führen, ist grundsätzlich nachdenkenswert, erfordert jedoch eine genaue Prüfung der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

    ✅ Zustimmung: Die Überlegung, die Entlüftung hinter einer Lamellenfassade zu verstecken, ist aus gestalterischer Sicht im Denkmalbereich sinnvoll und entspricht dem Ziel, die Dachsilhouette zu erhalten.

    ⚠️ Korrektur: Eine einfache seitliche Wanddurchführung mit einem Lüftungsgitter ist in der Regel nicht zulässig, da Grundleitungsentlüftungen nach DIN 1986-100 und der jeweiligen Landesbauordnung (LBOAbk.) ins Freie münden müssen. Eine seitliche Führung ist nur dann statthaft, wenn die Mündung mindestens 1,0 m über der Dachfläche liegt, was bei einer Wanddurchführung nicht gegeben ist.

    ➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Lösung wäre die Verwendung eines sogenannten "Dachentlüftungssteins" oder einer speziellen Dachdurchführung, die jedoch senkrecht auf dem Flachdach montiert wird. Alternativ könnte eine gebogene Leitung (z.B. 90-Grad-Bogen) direkt unter der Attika nach oben geführt werden, sodass die Mündung unsichtbar hinter der Attika oder der Lamellenwand liegt. Wichtig ist, dass die Mündungshöhe von mindestens 1,0 m über Dachfläche eingehalten wird.

    🔴 Gefahr: Bei einer nicht fachgerechten Ausführung drohen Geruchsbelästigungen, Rückstau in der Grundleitung und Verstöße gegen die Abwasserverordnung (z.B. § 5 Abs. 1 AwSV). Zudem kann die Denkmalbehörde bei nicht genehmigten Änderungen die Baugenehmigung verweigern.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachplaner für Technische Gebäudeausrüstung (TGAAbk.) oder einen Sachverständigen für Entwässerungstechnik. Dieser kann eine detaillierte Lösung erarbeiten, die sowohl die Anforderungen der DIN 1986-100 als auch die Vorgaben der Denkmalpflege erfüllt. Zudem ist eine frühzeitige Abstimmung mit der Denkmalbehörde und der Bauaufsicht zwingend erforderlich, um spätere Änderungen zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei der Planung der Grundleitungsentlüftung für ein denkmalgeschütztes Altenpflegeheim mit technischem Flachdachgeschoss ist besondere Sorgfalt geboten, da hygienische, bauphysikalische und rechtliche Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen sind.

    🔴 Gefahr: Eine seitliche Entlüftung über die vertikale Außenwand – etwa mittels Lüftungsgitter oder umfunktioniertem Dachentlüftungsstein – birgt erhebliche Risiken: Rückstau von Abgasen, Kondensatbildung in der Leitung, unzureichende Druckentlastung bei Kanalstörungen sowie Verletzung der DIN 1986-100, die klare Anforderungen an die Mindesthöhe, Lage und Freihaltung von Entlüftungsöffnungen stellt.

    ⚠️ Korrektur: Dachentlüftungssteine sind ausschließlich für die Dachdurchführung konzipiert und dürfen nicht seitlich an Wandanschlüssen eingesetzt werden – dies widerspricht ihrer Zulassung und führt zu Funktionsausfall sowie Haftungsrisiken.

    ➕ Ergänzung: Auch bei verdeckter Ausführung hinter einer Lamellenfassade muss die Entlüftungsöffnung freiliegend, unverstellbar und mindestens 1,0 m über der Dachfläche bzw. 3,0 m über Gelände (je nach Normfall) angeordnet sein; eine Verdeckung durch Bauteile oder Fassadenelemente ist unzulässig.

    ✅ Zustimmung: Die Zielsetzung, technische Leitungen im Denkmal zu integrieren, ist grundsätzlich sinnvoll und entspricht denkmalpflegerischen Grundsätzen – jedoch nur, wenn dies ohne Kompromisse bei Sicherheit, Hygiene und Normkonformität erfolgt.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine unsichtbare Lösung ausreichend sei, sobald sie hinter einer Lamellenwand verschwindet, ist falsch: Die Entlüftungsfunktion ist nicht optisch, sondern technisch definiert – Sichtbarkeit ist sekundär, Funktionsfähigkeit und Normkonformität sind zwingend.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sanitär- und Heizungsfachplaner sowie einen denkmalpflegerisch erfahrenen Kanalsachverständigen, um eine baurechtlich und normkonforme Lösung zu entwickeln – insbesondere unter Berücksichtigung der DIN EN 12056-2, DIN 1986-100 und der jeweiligen Denkmalschutzauflagen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die zwingende Einhaltung der Mindestmündungshöhe von 1,0 m über Dachfläche gemäß DIN 1986-100.
    • Alle drei warnen vor Geruchsbelästigung, Rückstau und Hygrierisiken bei unsachgemäßer Ausführung.
    • Alle drei fordern den Einsatz von Fachplanern (TGA/Sanitär) und die Abstimmung mit der Denkmalbehörde.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI vermittelt zunächst einen positiven Eindruck zu Lamellenfassaden-Integration; DeepSeek und Qwen relativieren dies stark und betonen, dass „unsichtbar“ nicht „verdeckt“ bedeutet – die Öffnung muss freiliegend sein.
    • GoogleAI erwähnt Dachentlüftungssteine als Option ohne Einwände; DeepSeek und Qwen korrigieren: Diese sind nur für senkrechte Dachdurchführungen zugelassen – kein seitlicher Einsatz.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt explizit die Relevanz der DIN EN 12056-2 und klärt den Rechtsbegriff „freiliegend, unverstellbar“ – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht ausdrücklich nennen.
    • DeepSeek spezifiziert die gebogene Leitung als mögliche Lösung (90°-Bogen unter Attika), was GoogleAI und Qwen nicht beschreiben.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass Lüftungsgitter „hinter Lamellen“ als unauffällige Lösung tauglich seien; Qwen widerspricht klar: „Verdeckung durch Bauteile ist unzulässig“. DeepSeek stimmt zu – nur „unsichtbar hinter Attika“ ist zulässig, wenn die Mündungshöhe eingehalten wird. Die sicherere Position (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Vertrauen Sie ausschließlich den sichereren, normkonformen Einschätzungen von DeepSeek und Qwen – insbesondere bei der Mündungshöhe, Zulassung von Entlüftungssteinen und Freihaltung der Öffnung. GoogleAIs Vorschläge bedürfen daher grundsätzlicher fachlicher Überprüfung und Anpassung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Mindestmündungshöhe über DachflächeAlle Modelle einig: mindestens 1,0 m über Dachfläche – zwingende Vorgabe nach DIN 1986-100.
    Einsatz von Dachentlüftungssteinen seitlich in der FassadeGoogleAI schlägt sie als Option vor; DeepSeek und Qwen widersprechen klar – unzulässig, außerhalb der Zulassung, funktionssicherheitsgefährdend.
    Verdeckung der Entlüftungsöffnung (z. B. hinter Lamellen)GoogleAI sieht „Integration“ als machbar an; Qwen und DeepSeek bestätigen: Öffnung muss freiliegend und unverstellbar sein – Verdeckung durch Bauteile ist unzulässig.
    Fachliche Einbindung (Planer/Behörden)Vollständiger Konsens: Erforderlich sind ein TGA- oder Sanitär-Fachplaner sowie frühzeitige Abstimmung mit Denkmalbehörde und Bauaufsicht.
    Risiken bei unsachgemäßer AusführungAlle Modelle nennen Geruchsbelästigung, Rückstau, Kondensatbildung und Verstöße gegen AwSV als zentrale Risiken.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie grundsätzlich auf alle Lösungsansätze, die eine Verdeckung der Entlüftungsöffnung oder eine seitliche Wanddurchführung vorsehen – selbst bei optischer Unauffälligkeit. Planen Sie ausschließlich senkrechte, normkonforme Dachdurchführungen mit nachgewiesener Mündungshöhe und freier Zugänglichkeit, unter fachlicher Leitung eines zertifizierten Entwässerungssachverständigen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerletzung der Mindestmündungshöhe (1,0 m über Dach)Geruchsbelästigung, Rückstau in Grundleitung, Gefährdung der Hygiene, Bußgeld nach AwSV
    🔴 RisikoUnzulässige seitliche Verwendung von DachentlüftungssteinenFunktionsausfall, Kondensatstau, Schäden an Leitung, Haftungsrisiko für Planer und Bauherr
    🔴 RisikoVerdeckung der Öffnung durch Lamellen oder AttikaUnzureichende Druckentlastung bei Kanalstörung, mangelhafte Lüftung, normwidrige Ausführung
    🔴 RisikoFehlende Abstimmung mit Denkmalbehörde vor BaubeginnAblehnung der Baugenehmigung, Nachbesserungszwang, Bauverzögerung, Kostensteigerung
    🔴 RisikoFehlende fachliche Planung durch zertifizierten SachverständigenNachträgliche Anordnung von Korrekturmaßnahmen durch Bauaufsicht, Sicherheitsmängel ohne Haftungsschutz
    ✅ ChanceNormkonforme, senkrechte Dachdurchführung mit an das Denkmal angepasstem EntlüftungssteinErhalt der Dachsilhouette, dauerhafte Funktionsfähigkeit, Genehmigungsfähigkeit, langfristige Betriebssicherheit
    ✅ ChanceFrühzeitige fachliche Abstimmung mit Denkmalpfleger und BauaufsichtVermeidung von Planungsrisiken, kreative Lösungen im Rahmen der Vorgaben, Vertrauensbildung mit Behörden
    ✅ ChanceIntegration in bestehende Revisionsschächte des TechnikgeschossesKeine neue Dachdurchführung nötig, geringerer bauaufsichtlicher Aufwand, optisch vollständige Unauffälligkeit
    ✅ ChanceNutzung eines geprüften, denkmalgerechten Sonderentlüftungssystems (z. B. mit Kompensationskammer)Erhöhte Planungsfreiheit bei engen baulichen Randbedingungen, Nachweis der Funktionsgleichwertigkeit gegenüber DIN
    ✅ ChanceDokumentation aller technischen Lösungen als Teil der DenkmaldokumentationErhöhung der Wertigkeit des Sanierungsprojekts, langfristige Nutzbarkeit als Referenz, positive Bewertung durch Förderprogramme

    Orientierungshilfen

    1. Statik- und normkonforme Planung priorisieren: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Entwässerungstechnik (nach DIN 1986-100 und AwSV), der eine ausschließlich senkrechte Dachdurchführung mit nachgewiesener Mündungshöhe von mindestens 1,0 m über Dachfläche plant.
    2. Denkmalbehörde vor Planungsabschluss einbinden: Reichen Sie bereits im Vorfeld der Baugenehmigung ein Konzept mit Skizze, Höhenangaben und Begründung der Normkonformität bei der zuständigen Denkmalbehörde ein – nicht nachträglich.
    3. Keine Lamellen- oder Wandintegration als „Lösung“ akzeptieren: Verwerfen Sie alle Vorschläge, die eine Verdeckung der Entlüftungsöffnung (z. B. hinter Lamellen oder Attika) oder eine seitliche Wanddurchführung vorsehen – diese widersprechen der Norm und sind rechtlich unzulässig.
    4. Keine Verwendung von Dachentlüftungssteinen außerhalb der Zulassung: Verwenden Sie ausschließlich Produkte, die für senkrechte Dachdurchführungen geprüft und zertifiziert sind – ein Einsatz als Fassadenmodul ist ausdrücklich untersagt.
    5. Dokumentation und Freihaltung sicherstellen: Legen Sie in der Ausführungsplanung fest, dass die Entlüftungsöffnung jederzeit freiliegend, unverstellbar und zugänglich für Wartung und bauaufsichtliche Prüfung bleibt – inkl. Mindestabstand zu benachbarten Bauteilen.
    6. Revisionsschächte im Technikgeschoss prüfen: Lassen Sie durch den TGA-Planer prüfen, ob die Grundleitungsentlüftung in bestehende Installationsschächte geleitet und dort nach oben geführt werden kann – so entfällt eine zusätzliche Dachdurchführung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Grundleitungsentlüftung
    Eine Leitung, die die Abwasserleitung mit der Außenluft verbindet, um einen Druckausgleich zu gewährleisten und Gerüche zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Fallleitung, Abwasserleitung, Siphon.
    Denkmalpflege
    Die Bewahrung und Pflege von Kulturdenkmälern, um deren historischen Wert zu erhalten.
    Verwandte Begriffe: Denkmalschutz, Baudenkmal, Kulturgut.
    Lamellenfassade
    Eine Fassade, die aus Lamellen besteht, die horizontal oder vertikal angeordnet sein können und zur Beschattung oder Belüftung dienen.
    Verwandte Begriffe: Fassadenverkleidung, Sonnenschutz, Belüftung.
    Technikgeschoss
    Ein Geschoss in einem Gebäude, das hauptsächlich technische Anlagen wie Heizung, Lüftung und Sanitär beherbergt.
    Verwandte Begriffe: Installationsraum, Maschinenraum, Haustechnik.
    Revisionsschacht
    Ein Schacht, der den Zugang zu unterirdischen Leitungen oder Kanälen ermöglicht, um Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
    Verwandte Begriffe: Kontrollschacht, Inspektionsschacht, Kanalschacht.
    Dachentlüftungsstein
    Ein speziell geformter Dachziegel, der die Entlüftung von Dachräumen oder Abwasserleitungen ermöglicht.
    Verwandte Begriffe: Dachziegel, Lüftungsziegel, Firstentlüftung.
    Lüfterzentrale
    Ein zentraler Ort in einem Gebäude, an dem die Lüftungsanlagen zusammengeführt und gesteuert werden.
    Verwandte Begriffe: Lüftungsanlage, Klimaanlage, Belüftung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist eine Grundleitungsentlüftung notwendig?
      Die Grundleitungsentlüftung sorgt für einen Druckausgleich in der Abwasserleitung, wodurch verhindert wird, dass Gerüche aus der Kanalisation in die Wohnräume gelangen und das Abwasser ungehindert abfließen kann.
    2. Welche Vorschriften sind bei der Installation einer Grundleitungsentlüftung zu beachten?
      Die Installation muss gemäß DIN EN 12056 und den jeweiligen Landesbauordnungen erfolgen. Zudem sind bei denkmalgeschützten Gebäuden die Auflagen der Denkmalpflege zu berücksichtigen.
    3. Kann die Grundleitungsentlüftung auch über einen Aktivkohlefilter erfolgen?
      Ja, in bestimmten Fällen kann ein Aktivkohlefilter als Alternative zur klassischen Entlüftung eingesetzt werden. Dies ist jedoch von den örtlichen Gegebenheiten und den geltenden Vorschriften abhängig.
    4. Was ist bei der Wartung einer Grundleitungsentlüftung zu beachten?
      Die Entlüftungsleitung sollte regelmäßig auf Verstopfungen und Beschädigungen überprüft werden. Bei Aktivkohlefiltern ist ein regelmäßiger Austausch des Filtermaterials erforderlich.
    5. Dürfen Fenster in der Nähe der Grundlüftung sein?
      Die Fenster sollten nicht in unmittelbarer Nähe der Grundlüftung sein, da es sonst zu Geruchsbelästigungen kommen kann. Die DIN 1946-6 gibt hierzu Richtlinien vor.
    6. Was passiert, wenn die Grundlüftung verstopft ist?
      Wenn die Grundlüftung verstopft ist, kann es zu Unterdruck in der Abwasserleitung kommen, was dazu führt, dass Siphons leergesaugt werden und unangenehme Gerüche entstehen.
    7. Kann man die Grundlüftung nachträglich installieren?
      Ja, die Grundlüftung kann auch nachträglich installiert werden, ist aber mit einem gewissen Aufwand verbunden.
    8. Welche Materialien eignen sich für die Grundlüftung?
      Für die Grundlüftung eignen sich in der Regel Kunststoffrohre (z.B. PVC oder PE) oder auch Gussrohre.

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  2. Grundleitungsentlüftung – Innenentlüfter als Alternative?

    Auch wenn es wohl keine
    Bauaufsichtliche Zulassung gibt, kann man auch mit sog. Innenentlüftern Arbeiten. Müssten Sie mal Prüfen, ob das für Sie passen dist. z.B. von Firma Durgo

    Ansonsten mal die Seite anschauen, ob es passen könnte.

  3. Grundleitungsentlüftung – Entlüftung vs. Belüftung im Denkmal!

    @kho  -  Entlüftungen, nicht Belüftungen
    Mit Durgo & Co geht nur Belüftung, Grundleitungen müssen aber ENTLÜFTET werden!
    @TE
    Mit der zuständigen Abwasserbehörde sprechen, ebenso mit dem Hygienefachmann. Schließlich darf die Lüftung die z.T. giftigen Kanalgase nicht ansaugen.
    Von denen bekommen Sie dann auch Argumente für die Diskussion mit der Denkmalbehörde, wenn die Lüfter auf dem Dach bleiben müssen.
  4. Grundleitungsentlüftung – Unterdruck vermeiden durch Belüftung

    Foto von Martin Eggelsberger

    Grundleitungen bauen
    bei Benutzung, z.B. der Klospülung, Unterdruck auf. Sollte keine Belüftung vorhanden sein, saug es irgendwo den Syphon leer und dann stinkt es. Im Duko ist eine Membran, die sich bei Unterdruck öffnet bevor es was aussaugt und somit die Grundleitung belüftet. Entlüften macht man bei Heizkörper.
  5. Grundleitungsentlüftung – Fachregeln zu Be- und Entlüftung!

    Schade eigentlich ...
    Herr Eggelsberger.
    Sowas sollte ein Planer wissen!
    Entwässerungsleitung sind zu Be- und Entlüften (Belüften, Entlüften)! Lesen Sie sich mal die entsprechenden Normen und Fachregeln durch, dann werden Sie verstehen!
    Es geht dabei (Stand oben schon mal) auch um die Abführung von giftigen und gesundheitsschädlichen Faul- und Kanalgasen (Faulgasen, Kanalgasen) aus den Leitungen.
    Sollten sie als Planer aber eigentlich auch wissen, oder?
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Grundleitungsentlüftung im Denkmal: Lösungen für Dach, Fassade & Technikgeschoss

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die unauffällige Integration der Grundleitungsentlüftung in ein Denkmalgebäude. Dabei werden verschiedene Optionen für Dach, Fassade und Technikgeschoss diskutiert. Ein wichtiger Punkt ist die Unterscheidung zwischen Belüftung und Entlüftung von Grundleitungen. Die Einhaltung von Normen und Fachregeln ist essenziell, um giftige Kanalgase abzuführen und Unterdruck zu vermeiden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Grundleitungsentlüftung – Entlüftung vs. Belüftung im Denkmal! ist es wichtig, mit der zuständigen Abwasserbehörde und einem Hygienefachmann zu sprechen, um die korrekte Entlüftung sicherzustellen und Argumente für die Denkmalbehörde zu sammeln.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Grundleitungsentlüftung – Innenentlüfter als Alternative? schlägt Innenentlüfter als mögliche Lösung vor, weist aber darauf hin, dass eine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich sein könnte. Es wird auf die Firma Durgo verwiesen, die solche Systeme anbietet.

    🔴 Kritisch/Risiko: Im Beitrag Grundleitungsentlüftung – Unterdruck vermeiden durch Belüftung wird erklärt, dass ohne ausreichende Belüftung Unterdruck entstehen kann, der Siphons leersaugt und zu Geruchsbelästigung führt. Die korrekte Funktion der Entlüftung ist daher entscheidend für die Sanitärtechnik im Denkmal.

    👉 Handlungsempfehlung: Planer sollten sich gemäß Grundleitungsentlüftung – Fachregeln zu Be- und Entlüftung! mit den entsprechenden Normen und Fachregeln vertraut machen, um eine fachgerechte Be- und Entlüftung der Entwässerungsleitungen sicherzustellen. Dies ist besonders wichtig im Kontext der Denkmalpflege, um sowohl die Bausubstanz zu schützen als auch die Gesundheit der Bewohner zu gewährleisten.

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