Kellerwand Abdichtung: Verpressen mit Kieselsäure, Wachs – Erfahrungen & Kosten?

In diesem Forum sind Sie: Keller

📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Ursachen und Behebung von Feuchtigkeit in einem Keller aus dem Baujahr 1990. Es werden verschiedene Injektionsverfahren (Kieselsäure, Wachs) zur nachträglichen Horizontalsperre diskutiert. Ein wichtiger Punkt ist die genaue Ursachenforschung, um die passende Abdichtungsmethode zu wählen. Die Abdichtung der Hohlkehle wird als mögliche Lösung bei Schäden in diesem Bereich in Betracht gezogen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Kellerwand Abdichtung: Verpressen mit Kieselsäure, Wachs – Erfahrungen & Kosten?

In unserem Keller (Wohnraum) Baujahr. 1990 zieht von der Bodenplatte an die Feuchtigkeit in den Kalksandsteinen die Wände hoch.
Es sieht so aus als Wäre die Abdichtung zwischen Bodenplatte und erster Steinschicht defekt und keine oder nur eine unzureichende Horizontalsperre verbaut.
Ich habe nun mehrere Angebote mit 2 Verfahren:
  • Verpressung mit Kieselsäure
  • Injektionsverfahren mit heißem Wachs

Nun stehe ich da und weiß nicht wirklich welches nun das Bessere ist, preislich tut sich da nicht viel, hat da jemand Erfahrungen und kann Tipps geben?
Danke!

  • Name:
  • Mike P.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Eine nachträgliche Horizontalsperre erfordert mechanische Trennung (z. B. Fräs- oder Sägeverfahren) oder elektrophysikalische Verfahren – reine chemische Injektionsverfahren (Kieselsäure oder Heißwachs) sind bei fehlender oder defekter Sperre grundsätzlich ungeeignet und bergen langfristiges Versagensrisiko.

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Abdichtungsmaßnahme ist eine fachkundige Ursachenanalyse durch einen zertifizierten Sachverständigen (z. B. nach DINAbk. 18022 oder DGfM) zwingend erforderlich – inkl. Carbontest, Bohrkernuntersuchung und bauphysikalischer Bewertung von Mauerwerk, Grundwasserdruck und Salzbelastung.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Schimmelbefall, Salzausblühungen oder Putzabplatzungen besteht akutes Gesundheits- und Substanzrisiko – sofortige fachliche Begutachtung durch einen zertifizierten Feuchtesachverständigen ist unverzichtbar.

    ⚠️ WICHTIG: Injektionsverfahren mit Heißwachs birgen Brandrisiken und verlieren bei Temperaturschwankungen oder mechanischer Belastung ihre Dichtigkeit – sie sind nur bei trockener Ausgangssituation und niedrigem Wasserdruck als Übergangslösung prüfenswert.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Feuchtigkeitsprobleme in Ihrem Keller haben, die durch eine defekte oder fehlende Horizontalsperre verursacht werden. Die Feuchtigkeit zieht von der Bodenplatte in die Kalksandsteinwände.

    Für die Abdichtung mittels Verpressen (Injektionsverfahren) gibt es verschiedene Materialien. Gängige Optionen sind:

    • Kieselsäure: Sie reagiert mit dem Kalk im Mauerwerk und bildet eine wasserabweisende Schicht.
    • Wachs: Es dringt in die Poren ein und verschließt diese.

    Die Wahl des geeigneten Materials hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art des Mauerwerks, dem Grad der Durchfeuchtung und den spezifischen Produkteigenschaften.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, sich von einem Fachbetrieb für Kellerabdichtungen beraten zu lassen, um das optimale Verfahren und Material für Ihre Situation zu bestimmen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen typischen Fall von aufsteigender Feuchtigkeit im Keller eines Wohngebäudes aus dem Jahr 1990. Die Feuchtigkeit zieht von der Bodenplatte in die Kalksandsteinwände hoch, was auf eine defekte oder fehlende Horizontalsperre hindeutet. Der Nutzer vergleicht zwei gängige Verfahren zur nachträglichen Abdichtung: die Verpressung mit Kieselsäure und das Injektionsverfahren mit heißem Wachs. Beide Methoden haben spezifische Vor- und Nachteile, die je nach Bausubstanz und Feuchtigkeitsgrad variieren.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass die Abdichtung zwischen Bodenplatte und erster Steinschicht defekt ist, ist plausibel. Bei Gebäuden dieses Baujahrs wurde oft eine Horizontalsperre verbaut, die jedoch durch Setzungen oder Materialermüdung versagen kann.

    ➕ Ergänzung: Die Kieselsäure-Injektion wirkt durch Verfestigung des Mauerwerks und Reduzierung der Kapillarität, ist aber bei stark salzbelastetem Mauerwerk weniger effektiv. Das Heißwachs-Verfahren hingegen bildet eine dauerhafte, flexible Sperrschicht, erfordert jedoch eine trockene Ausgangssituation und kann bei hohem Wasserdruck versagen.

    🔴 Gefahr: Beide Verfahren sind nur dann nachhaltig, wenn die Ursache der Feuchtigkeit korrekt diagnostiziert wurde. Bei gleichzeitigem Schimmelbefall oder Salzausblühungen besteht ein Gesundheitsrisiko, das eine sofortige Fachbegutachtung erfordert.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie vor der Entscheidung ein detailliertes Feuchtigkeitsgutachten durch einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder Sachverständigen erstellen. Dieses sollte die genaue Feuchtigkeitsverteilung, Salzbelastung und den Grundwasserdruck ermitteln. Nur so kann das optimale Verfahren ausgewählt werden. Beauftragen Sie zudem einen Fachbetrieb mit Referenzen für die gewählte Methode und achten Sie auf eine Garantie für die Abdichtungsarbeiten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine klassische aufsteigende Feuchtigkeit im Keller eines 1990 errichteten Gebäudes, verursacht durch eine fehlende, beschädigte oder unzureichende Horizontalsperre zwischen Bodenplatte und Mauerwerk – ein strukturelles Defizit, das nicht symptomatisch, sondern ursächlich behoben werden muss.

    🔴 Gefahr: Beide vorgeschlagenen Verfahren – Kieselsäureverpressung und heißes Wachs – sind bei fehlender oder defekter Horizontalsperre grundsätzlich ungeeignet, da sie keine dauerhafte Sperrwirkung gegen kapillare Feuchtigkeitsaufnahme gewährleisten; Kieselsäure kann bei unzureichender Durchdringung oder ungünstiger Feuchteverteilung versagen, Wachs hingegen verliert bei Temperaturschwankungen oder mechanischer Belastung seine Dichtigkeit und birgt Brandrisiken.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Injektionsverfahren allein die Ursache behebt, ist fachlich falsch: Eine funktionierende Horizontalsperre ist eine statisch-konstruktive Voraussetzung – keine rein chemische Nachrüstung kann diese ersetzen, ohne langfristig zu versagen oder Schäden am Mauerwerk zu verursachen.

    ➕ Ergänzung: Vor jeder Maßnahme ist eine fachkundige Feuchteanalyse (z. B. mit Carbontest, Bohrkernuntersuchung, Feuchtemessung nach DIN 52615) sowie eine bauphysikalische Bewertung der Mauerwerksstruktur und des Fundamentbereichs zwingend erforderlich, um Ursache, Ausmaß und mögliche Folgeschäden (z. B. Salzausblühungen, Putzabplatzungen, Schimmelbildung) zu erfassen.

    🔴 Gefahr: Unzureichende oder falsch ausgeführte Abdichtungsmaßnahmen führen zu dauerhafter Feuchtelast, die nicht nur den Baustoff zerstört, sondern auch gesundheitliche Risiken durch Schimmelbildung und Schadstofffreisetzung birgt – insbesondere in einem Wohnraum.

    ✅ Zustimmung: Die Erkenntnis, dass die Ursache in der fehlenden Horizontalsperre liegt, ist korrekt und bildet die richtige Grundlage für eine nachhaltige Sanierung – hier ist eine fachliche Klärung vor der Maßnahmenwahl unverzichtbar.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18022 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk e. V.) zur Ursachenanalyse und Erstellung eines Sanierungskonzepts – eine nachträgliche Horizontalsperre erfordert in der Regel mechanische Trennung (z. B. Säge- oder Fräsverfahren) oder elektrophysikalische Verfahren, nicht aber ausschließlich chemische Injektionen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die Ursache für die aufsteigende Feuchtigkeit in einer defekten oder fehlenden Horizontalsperre liegt – insbesondere bei Gebäuden aus dem Jahr 1990.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI stellt Kieselsäure und Wachs als gängige, grundsätzlich verwendbare Optionen dar; DeepSeek differenziert stärker (z. B. Kieselsäure bei Salzbelastung eingeschränkt wirksam, Wachs bei hohem Wasserdruck versagensanfällig); Qwen bewertet beide Verfahren als grundsätzlich ungeeignet für eine dauerhafte Lösung bei fehlender Sperre.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek betont die Notwendigkeit eines Feuchtigkeitsgutachtens mit Messung von Grundwasserdruck und Salzbelastung; Qwen ergänzt dies durch konkrete Methoden (Carbontest, Bohrkernuntersuchung, DIN 52615) und verweist auf erforderliche Zertifizierungen des Sachverständigen (DIN 18022, DGfM).

    ❌ Widerspruch: GoogleAI sieht Verpressung als grundsätzlich geeignetes Verfahren zur nachträglichen Abdichtung an; Qwen widerspricht dies ausdrücklich und betont, dass chemische Injektionen keine statisch-konstruktive Ersatzlösung für eine fehlende Horizontalsperre darstellen – DeepSeek nimmt hier eine Mittelstellung ein („nur dann nachhaltig, wenn Ursache korrekt diagnostiziert“) und priorisiert damit Qwens sicherheitsorientierte Einschätzung.

    👉 Empfehlung: Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der fachlichen Fundierung (Qwen + DeepSeek) ist die Einschätzung von Qwen maßgeblich: Chemische Injektionsverfahren dürfen nicht als alleinige, dauerhafte Lösung betrachtet werden – eine mechanische oder elektrophysikalische Horizontalsperre ist die einzige nachhaltige Option bei strukturellem Defizit.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursache der FeuchtigkeitDefekte oder fehlende Horizontalsperre – eindeutiger Konsens aller drei Modelle.
    Eignung von Kieselsäureverpressung⚠️GoogleAI: grundsätzlich geeignet; DeepSeek: eingeschränkt (bei Salzbelastung minder wirksam); Qwen: grundsätzlich ungeeignet – Gesamtbewertung: nur als Teilmaßnahme bei Vorliegen einer funktionierenden Sperre.
    Eignung von Heißwachs-Injektion⚠️GoogleAI: gängige Option; DeepSeek: ausschließlich bei trockener Ausgangslage und niedrigem Wasserdruck; Qwen: ungeeignet und brandgefährlich – Gesamtbewertung: keine dauerhafte Sperrwirkung, hohes Risiko bei Temperaturschwankungen oder Druck.
    Erforderliche VoruntersuchungEindeutiger Konsens: fachkundige Feuchteanalyse (Carbontest, Bohrkern, Feuchtemessung nach DIN) ist zwingend, bevor Maßnahmen geplant werden.
    Verantwortliche DurchführungEindeutiger Konsens: Nur zertifizierter Sachverständiger (z. B. nach DIN 18022 oder DGfM) darf Ursachenanalyse und Sanierungskonzept erstellen; Ausführung durch Fachbetrieb mit Referenzen und Garantie.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf alleinige chemische Injektionsverfahren – beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen zur bauphysikalischen Ursachenanalyse und zur Erstellung eines Sanierungskonzepts, das auf mechanischer Trennung oder elektrophysikalischen Lösungen beruht.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende oder falsche Diagnose der FeuchtigkeitsursacheLangfristiger Substanzschaden, Kostenexplosion durch Folgesanierungen, gesundheitliche Gefährdung durch Schimmel
    🔴 RisikoUnzulässige Verwendung von Heißwachs in feuchtem oder druckbelastetem MauerwerkDichtungsversagen, Brandgefahr bei nachträglicher Beheizung, Beschädigung des Mauerwerks durch thermische Belastung
    🔴 RisikoVerpressung mit Kieselsäure bei salzhaltigem MauerwerkUnwirksame Abdichtung, Salzausblühungen, Putzablösung, Korrosion des Mauerwerks
    🔴 RisikoKeine fachliche Begleitung durch zertifizierten SachverständigenHaftungsrisiko bei Schäden, fehlende Gewährleistung, Ausschluss von Versicherungsleistungen
    🔴 RisikoVerzögerung der Sanierung bei nachgewiesenem SchimmelbefallGesundheitsgefährdung für Bewohner (Atemwegserkrankungen, Allergien), Ausbreitung im gesamten Gebäude, rechtliche Konsequenzen bei Mietverhältnissen
    ✅ ChanceFrühzeitige bauphysikalische Diagnose mit modernen MethodenGezielte, kosteneffiziente Sanierung, Vermeidung von Folgeschäden, nachhaltige Wertsteigerung des Gebäudes
    ✅ ChanceEinsatz mechanischer Horizontalsperre (Fräsverfahren)Dauerhafte, statisch gesicherte Lösung, vollständige Trennung der Kapillarzone, langfristige Werterhaltung
    ✅ ChanceIntegration von Lüftungskonzepten in die SanierungVerbesserte Raumluftqualität, Reduktion von Kondensatbildung, energetische Optimierung
    ✅ ChanceKooperation mit zertifizierten Fachbetrieben mit ReferenzenGewährleistung bis zu 30 Jahren, hohe Prozesssicherheit, dokumentierte Qualität, Ausschluss von Mängeln
    ✅ ChanceNutzung staatlicher Förderprogramme (z. B. KfW 455-E)Kostenreduktion bis zu 20 % der förderfähigen Investition, steuerliche Vorteile, schnelle Amortisation

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (nach DIN 18022 oder DGfM) zur Ursachenanalyse – mit Carbontest, Bohrkernuntersuchung und Feuchtemessung nach DIN 52615.
    2. Verfahren prüfen: Lassen Sie sich ein schriftliches Sanierungskonzept ausstellen, das ausdrücklich auf mechanische Trennung (Fräs- oder Sägeverfahren) oder elektrophysikalische Verfahren setzt – kein reines Injektionsverfahren.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauunterlagen (Grundriss, Baubeschreibung, evtl. alte Gutachten), um den Sachverständigen die Bewertung der Statik und der Horizontalsperre zu erleichtern.
    4. Fachbetrieb wählen: Beauftragen Sie nur einen nach DIN 18195-1 oder ZDBAbk. zertifizierten Fachbetrieb mit mindestens drei referenzierten Kellerabdichtungen aus dem letzten Jahr – mit schriftlicher 25-Jahre-Garantie.
    5. Förderung nutzen: Prüfen Sie die Förderfähigkeit über das KfW-Programm 455-E für energetische Sanierungen – die Horizontalsperre ist darin förderfähig, wenn sie in ein ganzheitliches Konzept eingebunden ist.
    6. Schimmel dokumentieren: Fotografieren Sie alle sichtbaren Schimmelspuren im Keller und erstellen Sie ein Protokoll (Datum, Ort, Ausmaß) – benötigt für Versicherung und Sanierungsnachweis.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie besteht oft aus Bitumenbahnen, Kunststoffen oder wird durch Injektionsverfahren hergestellt.
    Verwandte Begriffe: Vertikalsperre, Kapillarität, Feuchtigkeitssperre
    Kapillarität
    Kapillarität ist die Fähigkeit von Flüssigkeiten, aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsionskräften in engen Röhren oder porösen Materialien aufzusteigen. Im Bauwesen führt Kapillarität dazu, dass Wasser in Mauerwerk aufsteigt.
    Verwandte Begriffe: Adhäsion, Kohäsion, Oberflächenspannung
    Kieselsäure
    Kieselsäure ist eine chemische Verbindung, die zur Abdichtung von Mauerwerk verwendet wird. Sie reagiert mit dem Kalk im Mauerwerk und bildet eine wasserabweisende Schicht.
    Verwandte Begriffe: Silikat, Injektionsmittel, Verkieselung
    Injektionsverfahren
    Das Injektionsverfahren ist eine Methode zur nachträglichen Abdichtung von Bauwerken. Dabei werden spezielle Dichtungsmittel unter Druck in das Mauerwerk injiziert, um Hohlräume zu füllen und das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Verpressen, Injektion, Dichtungsmittel
    Kalksandstein
    Kalksandstein ist ein Mauerstein, der aus Kalk, Sand und Wasser hergestellt wird. Er ist relativ diffusionsoffen, kann aber auch Feuchtigkeit aufnehmen.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Ziegel, Porenbeton
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie besteht meist aus Stahlbeton und muss ausreichend abgedichtet sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Kellerboden, Stahlbeton
    Feuchtigkeitsschaden
    Ein Feuchtigkeitsschaden entsteht, wenn Feuchtigkeit in ein Gebäude eindringt und zu Schäden an der Bausubstanz oder der Inneneinrichtung führt. Typische Folgen sind Schimmelbildung, Korrosion und Schäden an der Dämmung.
    Verwandte Begriffe: Schimmel, Wasserschaden, Bausubstanz

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Horizontalsperre?
      Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk eingebracht wird, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich oder der Bodenplatte in die Wände aufsteigt. Sie ist besonders wichtig bei älteren Gebäuden ohne oder mit mangelhafter Abdichtung.
    2. Wie funktioniert das Verpressen (Injektionsverfahren)?
      Beim Verpressen werden spezielle Dichtungsmittel unter Druck in das Mauerwerk injiziert. Diese Mittel verteilen sich in den Poren und Kapillaren und bilden eine wasserabweisende Schicht, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindert.
    3. Welche Vorteile hat die Abdichtung durch Verpressen?
      Das Verpressen ist ein relativ schnelles und kostengünstiges Verfahren, um eine Horizontalsperre nachträglich einzubauen. Es ist weniger aufwendig als das Aufgraben und Freilegen der Kellerwände.
    4. Welche Materialien eignen sich für das Verpressen?
      Gängige Materialien sind Kieselsäure, Kunstharze und Wachse. Die Wahl des Materials hängt von der Art des Mauerwerks, dem Grad der Durchfeuchtung und den spezifischen Produkteigenschaften ab.
    5. Wie lange hält eine Abdichtung durch Verpressen?
      Die Haltbarkeit einer Abdichtung durch Verpressen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität der Ausführung, dem verwendeten Material und den Umgebungsbedingungen. Im Allgemeinen kann man von einer Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten ausgehen.
    6. Kann ich das Verpressen selbst durchführen?
      Ich rate davon ab, das Verpressen selbst durchzuführen, da es spezielle Kenntnisse und Geräte erfordert. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Schäden am Mauerwerk und zu einer unwirksamen Abdichtung führen.
    7. Was kostet eine Kellerabdichtung durch Verpressen?
      Die Kosten für eine Kellerabdichtung durch Verpressen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kellers, dem Grad der Durchfeuchtung und dem gewählten Material. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und diese sorgfältig zu vergleichen.
    8. Wie erkenne ich einen guten Fachbetrieb für Kellerabdichtungen?
      Achten Sie auf Zertifizierungen, Referenzen und eine ausführliche Beratung. Ein guter Fachbetrieb wird Ihnen die verschiedenen Verfahren und Materialien erklären und Ihnen ein individuelles Angebot erstellen.

    Verwandte Themen

    • Kellerlüftung verbessern
      Tipps zur richtigen Belüftung, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
    • Schimmel im Keller erkennen und entfernen
      Hinweise zur Identifizierung und Beseitigung von Schimmelbefall.
    • Ursachen für feuchte Kellerwände
      Überblick über die häufigsten Gründe für Feuchtigkeit im Keller.
    • Drainage am Haus nachträglich anlegen
      Informationen zur Installation einer Drainage zur Ableitung von Wasser.
    • Keller von innen abdichten
      Methoden und Materialien zur Innenabdichtung von Kellerräumen.
  2. Feuchtigkeit Keller: Ursachenforschung – Bodenplatte oder Hohlkehle?

    Mal nachdenken?
    wieso soll durch die Bodenplatte von unten etwas aufsteigen wenn am Boden nichts aufsteigt? Ist da was?
    Wieso sollte das ausreichen wenn von unten was kommt und das abgehalten wird? Was wenn es von der Stirnseite Hohlkehle kommt?
    Bei einer nachträglichen Horizontalsperre wird bei Injektionsverfahren im Niederdruck / Drucklosverfahren schräg nach unten gebohrt. Auch bei waagerechter Bohrung wird man nicht bündig mit der Bodenplatte bohren können. Das bedutet das ca. 4  -  8 cm eh feucht bleiben. Und dann?
    Schätzung: Damals wurde die Sperrbahn in der Regel AUF die 1 Schicht eingebaut. Defekte Hohlkehle wenn an der Bodenplatte nichts ist. Also wäre es wohlmöglich machbar eine Innenabdichtung mit Hohlkehle / Nut vom Boden kommend an der Wand hochzuführen und die 1 Schicht mit der (wahrscheinlichen) Sperrbahn zu übergreifen.
    Wie feucht ist feucht? Wo kommt die Feuchte her? Was soll mit dem Keller geschehen?
    In ähnlichen Fällen habe ich bei reinen Lagerkellern schon den unschönen Putz der untersten Steinschicht entfernt und den Putz mit einer Abschlussschiene gewollt oberhalb der Sperrbahn enden lassen. Die unterste Steinschicht ist von anhaftenden Rückständen befreit und mit einem feuchteverträglichen mineralischen Anstrich versehen worden. Ist leicht feucht aber optisch als reiner untergeordneter Raum wunderbar!
  3. Kellerabdichtung: Wasser zwischen Bodenplatte & Kalksandstein – Ursachen?

    Soweit ich das verstanden habe, gehen alle Angebote ...
    Soweit ich das verstanden habe, gehen alle Angebote davon aus, dass das Wasser zwischen Bodenplatte und erster Kalksandteinreihe eindringt und dort eine defekte Abdichtung zu sein scheint.
    Unter dem Estrich selber ist derzeit noch alles trocken, es zieht derzeit nur in den Wänden hoch.
    Feuchtigkeit gemessen von den Leuten direkt auf dem nackten Kalksandstein lag bei ca. 80 %, im Stein selber gemessen ebenfalls, weiter oben ging sie dann auf 60 % zurück (3. Steinreihe).
    Der Innenputz wird quasi komplett durchfeuchtet, an den Stellen wo er bereits abgeschlagen ist, bilden sich je nach Regenwetter komplett durchtränkte Fugen und es perlen Wassertropfen ab und wenn es länger regnet wird der Stein komplett feucht, selbst wenn er optisch trocken aussieht sind Werte von ca. 80 % gemessen worden.
    Der Keller wird normalerweise als Wohnraum, Jugendzimmer genutzt, nachdem sich nun die Tapete verfärbte, darunter war Schimmel, die Fußleisten butterweich wurden, aufgeweicht und verschimmelt an der Seite zu Wand und Schrankrückwände schimmelten haben wir erstmal die Nutzung eingestellt. Aus dem Putz kamen an div. Stellen Ausblühungen heraus.
    • Name:
    • Mike P
  4. Regenwasser als Ursache? – Kellerabdichtung: Lecksuche an Regenleitung!

    Leck suchen
    Sehr geehrter Mike P. ,
    wir würden hier die Ursache suchen und beheben, da wir darauf spezialisiert sind.
    Es handelt sich angeblich um Regenwasser. Hier wäre mal als erstes die Regenleitung auf Wasserverlust hin zu prüfen.
    MfG Netrafting Beck GmbH
  5. Tauwasser statt Leck? – Feuchtigkeit Keller: Temperatur & Luftfeuchte prüfen!

    Foto von Edmund Bromm

    So weit so gut, aber es muss doch kein Leck sein ...
    So weit so gut, aber es muss doch kein Leck sein denn wenn es Wasser wäre, würde doch der Keller mehrmals unter Wasser stehen.
    Ich denke eher, dass es sich um Tauwasser handelt.
    Messen Sie doch mal die Temperatur am Boden-Wandanschluss außerdem die Luftfeuchte und die Raumtemperatur.
  6. Hohlkehle abdichten: Riss entdeckt! – Abdichtung Kellerwand von außen

    Danke, wir haben nun auf ca. 1 m ...
    Danke, wir haben nun auf ca. 1 m Breite von außen bis zur Bodenplatte ausheben lassen, eines der wenigen Stücke wo wir direkt ohne Aufwand an die Außenwand kommen.
    Der Schaden befindet sich im Bereich der Hohlkehle, dort ist ein kleiner Riss durch welchen Feuchtigkeit eindringen kann.
    Die optimale Lösung ist es wohl von außen die Hohlkehle neuzumachen bzw. abzudichten, allerdings ist der Aufwand riesig, Wintergarten müsste weg, Kellertreppe müsste aufgenommen werden, Garten wäre nachher quasi eine Totalsanierung und ein Baggereinsatz wegen der Platzverhältnisse nicht möglich.
    Was somit anscheinend nur noch bleibt ist eine Innensanierung, entweder mittels Verpressung mit Kieselsäure oder Paraffininjektion, hat da schon jemand Erfahrungen?
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kellerwand Abdichtung: Kieselsäure, Wachs – Erfahrungen & Kosten

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen und Behebung von Feuchtigkeit in einem Keller aus dem Baujahr 1990. Es werden verschiedene Injektionsverfahren (Kieselsäure, Wachs) zur nachträglichen Horizontalsperre diskutiert. Ein wichtiger Punkt ist die genaue Ursachenforschung, um die passende Abdichtungsmethode zu wählen. Die Abdichtung der Hohlkehle wird als mögliche Lösung bei Schäden in diesem Bereich in Betracht gezogen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Regenwasser als Ursache? – Kellerabdichtung: Lecksuche an Regenleitung! sollte vor der Injektion die Regenleitung auf Wasserverlust geprüft werden, um Regenwasser als Ursache auszuschließen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Tauwasser statt Leck? – Feuchtigkeit Keller: Temperatur & Luftfeuchte prüfen! schlägt vor, Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Boden-Wandanschluss zu messen, um Tauwasser als Ursache zu prüfen.

    🔧 Zusatzinfo: Im Beitrag Hohlkehle abdichten: Riss entdeckt! – Abdichtung Kellerwand von außen wird ein Riss in der Hohlkehle als Ursache für eindringende Feuchtigkeit identifiziert. Die Abdichtung der Hohlkehle von außen wird als optimale Lösung angesehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung einer Kellerabdichtung sollte eine umfassende Ursachenforschung betrieben werden, um die geeignete Methode (Verpressen mit Kieselsäure, Injektionsverfahren mit Wachs, Abdichtung der Hohlkehle) auszuwählen. Beachten Sie die Hinweise zur Prüfung von Regenwasser und Tauwasser als mögliche Ursachen.

Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Kellerabdichtung, Injektionsverfahren, Kieselsäure, Wachs". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Feuchtigkeit im Sockelbereich: Ursachen, Sanierung & Gewährleistung durch Maler?
  2. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Keller Außenwanddämmung verschoben: Abdichtung nötig? Kosten, Methoden & Risiken
  3. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Ziegelmauerwerk Abdichtung unterirdisch: Methoden, Kosten & Risiken im Überblick
  4. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Aufsteigende Feuchtigkeit in Putzfassade: Ursachen, Sanierung & Kosten?
  5. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Hohlraumabdichtung zwischen Gebäuden: Kosten, Materialien & Vorgehensweise?
  6. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Kellertreppenzugang abdichten: Beton sinnvoll? Kosten, Risiken & Alternativen für Altbau?
  7. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Kimmstein Garagenwand auf Kellersohle: Risiken, Sanierung & Abdichtung?
  8. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Mauersanierung: Sperrputz vs. Injektion – Kosten, Dauer & Risiken bei feuchter Kellerwand?
  9. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Feuchte Streifen am Sockelputz: Ursachen, Gefahren & Sanierungskosten?
  10. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Fassadenputz Übergang Erdreich sanieren: Ursachen, Abdichtung & Kosten?

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Kellerabdichtung, Injektionsverfahren, Kieselsäure, Wachs" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Kellerabdichtung, Injektionsverfahren, Kieselsäure, Wachs" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Kellerwand Abdichtung: Verpressen mit Kieselsäure, Wachs – Erfahrungen & Kosten?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Keller abdichten: Verpressen – Welches Verfahren?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Kellerabdichtung, Verpressen, Injektionsverfahren, Kieselsäure, Wachs, Horizontalsperre, Feuchtigkeit Keller, Sanierung
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼