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Außenwände und Fassaden

Abdichtung Ziegelmauerwerk unter der Erde

Hallo liebe Bauexperten, mein Haus besteht aus Sichtmauerwerk ohne Keller. Baujahr ca. 1872
Da ich in Küche und Esszimmer feuchte Wände habe, habe ich dieses Jahr beschlossen mit der Trockenlegung im Aussenbereich zu beginnen, das heißt, die Aussenmauern unter der Erde freizulegen, die Mauern abzudichten und eine Drainage zu verlegen. Ich bin mir bei der Abdichtung nicht ganz sicher, was ich verwenden soll. Es soll auf jeden fall wirkungsvoll sein und natürlich auch meinen Kostenrahmen nicht sprengen. Eine Seite wurde bereits freigelegt, die Mauer mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Mein Gedanke ist, eine Haftgrundierung, dann Dichtungsschlämme auftragen, darüber Dickbeschichtung bzw. Bitum, Noppenfolie dran, Drainage und mit groben Kies auffüllen. Funktioniert das so oder gibt es einen anderen Vorschlag? Bin für hilfreiche Tipps sehr dankbar!
Liebe Grüsse LandLust

Anhang:

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Name:

  • Sylvia
  1. Abdichtung Ziegelmauerwerk

    Bei einem Mauerwerk von 1872 ist möglicherweise keine Horizontalsperre eingebaut. Das sollte man vor Beginn aller Arbeiten klären. Ohne eine solche Sperre, wird auch weiterhin eine, wenn auch geringere, Feuchtigkeit in der Wand aufsteigen. Der nachträgliche Einbau einer solchen Sperre wird von Spezialfirmen ausgeführt und ist bestimmt teuer.

    Die Fugen auf dem Foto müssen ausgefüllt bzw. die Wand verputzt werden, bevor dort Dichtschämme aufgetragen wird .

    Es ist die Frage, ob der Putz auf den Steinen haftet. Das klärt man mit Vorversuchen.

    Man kann die Haftung des Putzes durch Zugabe von Haftemulsion verbessern. Auch das sollte man mit Versuchen prüfen.

    Name:

    • Pauline Neugebauer
  2. Fast korrekt!

    Aber bitte nicht verputzen. Der Putz stellt wieder eine Brücke dar, über die Wasser aufsteigen kann. Nur die Fugen zuwerfen und dann abdichten.

    https://svbreimaug.business.site

    Und klar, gucken ob eine Horizontalsperre vorhanden ist. Falls nicht, halt eben dann auch noch eine einbauen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz


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