Kelleraußenwand abdichten & dämmen im Altbau: Anleitung, Material & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Dieser Thread behandelt die Abdichtung und Dämmung einer Kelleraußenwand in einem Altbau. Wichtige Aspekte sind die korrekte Bestimmung des Lastfalls (Sickerwasser vs. drückendes Wasser), die Wahl der richtigen Materialien (Dickbeschichtung, Perimeterdämmung) und die fachgerechte Ausführung der Arbeiten. Die Notwendigkeit einer Drainage wird diskutiert, ebenso wie die Vorbereitung des Mauerwerks vor der Abdichtung.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Kelleraußenwand abdichten & dämmen im Altbau: Anleitung, Material & Kosten?

Hallo,
ich habe eine Altbau erworben, Baujahr. 1948. Da der Putz der Kellerwände von innen abbröckelt und blüht, will ich das Haus von außen Versiegeln und dämmen. Ich habe das Haus bis zur Sohle ausgeschachtet. Jetzt meine Frage: Was sollte man alles tun, um die Wand vor Feuchtigkeit und Kälte zu schützen.
Ich habe mir schon Glascofoam XPS N-III Dämmplatten und einen Eimer Dickschicht besorgt. Was kann man noch tun, wenn ich es schon einmal auf habe?
Danke für alle Anregungen
Carsten Wolf
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  • Carsten Wolf
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Abdichtungs- oder Dämmmaßnahmen ohne vorherige fachliche Feuchtediagnose durch einen zertifizierten Sachverständigen (z. B. nach VDI 4662 oder DINAbk. 18202).

    🔴 KRITISCH: Verwendung von XPS-Dämmplatten (z. B. Glascofoam N-III) an massiven Kellerwänden eines Altbaus ist bauphysikalisch nicht zulässig und birgt hohe Schimmel- und Mauerwerkschadensrisiken.

    ⚠️ WICHTIG: Eine reine Dickschichtabdichtung erfüllt nicht die Anforderungen einer druckwasserdichten Abdichtung nach DIN 18533 – es ist ein zertifiziertes System aus Grundierung, Abdichtungsbahn/-schlämme und Drainage erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Auftrag muss die Wand fachgerecht vorbereitet werden: vollständige Entfernung loser Putzreste, Reinigung, Ausbessern von Fehlstellen sowie Auftrag einer Haftbrücke oder Spritzbewurfs.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise, um Ihre Kelleraußenwände im Altbau abzudichten und zu dämmen:

    • Untergrund vorbereiten: Entfernen Sie losen Putz und reinigen Sie die Wand gründlich.
    • Abdichtung: Tragen Sie eine Dickbeschichtung (Bitumen oder mineralisch) auf, um die Wand wasserdicht zu machen. Achten Sie auf eine ausreichende Schichtstärke.
    • Dämmung: Verwenden Sie Glascofoam-Dämmplatten (Perimeterdämmung), die speziell für den Erdreichbereich geeignet sind.
    • Schutzschicht: Bringen Sie eine Schutzschicht (z.B. Noppenbahn) vor der Dämmung an, um diese vor Beschädigungen zu schützen.
    • Drainage: Sorgen Sie für eine funktionierende Drainage, um das Wasser von der Wand abzuleiten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die richtige Materialauswahl und Ausführung sicherzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Absicht, eine Kelleraußenwand eines Altbaus von 1948 nach einer Freilegung abzudichten und zu dämmen. Die Beschreibung des abbröckelnden und "blühenden" Innenputzes deutet auf eine massive Durchfeuchtung hin, die typischerweise durch aufsteigende oder drückende Feuchtigkeit verursacht wird. Die gewählte Vorgehensweise, die Wand von außen zu bearbeiten, ist grundsätzlich der richtige Ansatz, um die Ursache an der Quelle zu bekämpfen.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von XPS-Dämmplatten (Glascofoam N-III) und einer Dickschicht allein ist unzureichend und kann zu schwerwiegenden Bauschäden führen. Bei einem Baujahr 1948 ist mit einer Bitumendickbeschichtung oder einer mineralischen Abdichtung zu rechnen, die auf die vorhandene Bausubstanz abgestimmt sein muss. Eine unsachgemäße Abdichtung kann zu Frostschäden, Staunässe und einer Verschlechterung der Feuchtigkeitssituation im Keller führen.

    ➕ Ergänzung: Vor dem Auftragen der Dickschicht muss die Wand fachgerecht vorbereitet werden. Dazu gehören das Entfernen loser Putzreste, das Reinigen der Oberfläche und das Ausbessern von Fehlstellen. Zudem ist ein Spritzbewurf oder eine Haftbrücke erforderlich, um die Haftung der Dickschicht zu gewährleisten. Die Dämmplatten müssen mit einem geeigneten Kleber vollflächig verklebt und zusätzlich mit Dübeln befestigt werden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Dickschicht und Dämmplatten ausreichen, ist fachlich falsch. Bei erdberührten Bauteilen ist eine druckwasserdichte Abdichtung nach DIN 18533 erforderlich. Die Dickschicht allein ist keine dauerhafte Abdichtung gegen drückendes Wasser. Es muss ein System aus Grundierung, Abdichtungsbahn oder -schlämme und gegebenenfalls einer Drainage verwendet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen oder Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung. Lassen Sie die genaue Feuchtigkeitsbelastung (drückendes oder nicht drückendes Wasser) und den Zustand der vorhandenen Bausubstanz prüfen. Nur ein Fachmann kann ein fachgerechtes Abdichtungssystem nach DIN 18533 planen und ausführen. Die bereits gekauften Materialien sollten vor der Verwendung auf ihre Eignung für das geplante System geprüft werden. Führen Sie keine weiteren Arbeiten ohne fachliche Begleitung durch, da sonst erhebliche Folgeschäden drohen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei einem Altbau aus dem Jahr 1948 mit innen abbröckelndem und blühendem Putz liegt sehr wahrscheinlich eine kapillare Feuchtigkeitsaufnahme aus dem Erdreich vor – typisch für fehlende oder defekte Horizontalsperre und fehlende Außenabdichtung. Die bloße Anbringung von XPS-Dämmplatten und Dickschichtabdichtung von außen ist technisch unzureichend und kann sogar zu einer Verschärfung der Feuchtesituation führen, da die Wand dann von außen abgedichtet, aber innen nicht entfeuchtet wird.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von nicht diffusionsoffenen Materialien wie XPS-Dämmplatten und Dickschichtabdichtung an einer massiven, historischen Kellerwand verhindert den Feuchteausgleich und führt zu einer Anreicherung von Feuchtigkeit hinter der Dämmung – mit hohem Risiko für Salzausblühungen, Putzabplatzungen, Schimmelbildung und langfristigem Mauerwerksschaden.

    ⚠️ Korrektur: Eine reine Außenabdichtung ist bei Altbauten ohne vorherige Diagnose der Feuchteursache (z. B. durch Baufeuchte, aufsteigende Feuchte, Druckwasser oder mangelnde Entwässerung) nicht zielführend und widerspricht den Grundsätzen des denkmalgerechten Feuchteschutzes.

    ➕ Ergänzung: Vor jeglicher Maßnahme ist eine fachliche Feuchtediagnose durch einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18202 oder VDIAbk. 4662) zwingend erforderlich – inkl. Bohrkernuntersuchung, Salzanalyse und Feuchtemessung.

    ➕ Ergänzung: Eine nachträgliche Horizontalsperre (z. B. injizierbare Silikat- oder Acrylat-Systeme) sowie eine funktionierende Außenentwässerung (Rohrdrainage mit Kiesschicht und Filtervlies) sind meist Voraussetzung – nicht aber die primäre Dämmung.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von XPS-Dämmplatten an Kellerwänden ist in der Regel nicht zulässig, da sie weder diffusionsoffen noch kapillaraktiv sind und bei feuchten Mauern zur Schimmelbildung im Innenraum beitragen können.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden und Bauschäden (z. B. mit Zertifizierung nach VDB- oder BVS-Richtlinien), um die genaue Feuchteursache zu ermitteln, eine denkmalverträgliche Sanierungskonzeption zu erstellen und die statische und bauphysikalische Verträglichkeit aller geplanten Maßnahmen zu prüfen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Dringlichkeit einer fachlichen Voruntersuchung und warnen vor unsachgemäßer Abdichtung.
    • Alle identifizieren die „blühende“ und abbröckelnde Putzschicht als Hinweis auf massive Durchfeuchtung – verursacht durch aufsteigende Feuchte, drückendes Wasser oder fehlende Horizontalsperre.
    • Alle lehnen eine alleinige, mechanische Anbringung von XPS-Dämmplatten an Altbau-Kellerwänden ab – Qwen und DeepSeek explizit als bauphysikalisch nicht zulässig und gefährlich.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht eine Dickbeschichtung (Bitumen/mineralisch) als ausreichende Abdichtung an; DeepSeek und Qwen korrigieren dies entschieden: sie erfordert ergänzende Systemkomponenten (z. B. Abdichtungsbahn, Drainage) nach DIN 18533.
    • GoogleAI empfiehlt Glascofoam-Dämmplatten ohne Einschränkung; Qwen und DeepSeek heben deren mangelnde Diffusionsfähigkeit hervor und verweisen auf das Verbot im denkmalgerechten Feuchteschutz.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt technische Ausführungsdetails: Vollflächige Verklebung + Dübelbefestigung der Dämmung sowie Notwendigkeit einer Haftbrücke – fehlt bei GoogleAI und ist bei Qwen nicht explizit genannt.
    • Qwen ergänzt den Aspekt der Salzanalyse, Bohrkernuntersuchung und die Option einer injizierten Horizontalsperre – nicht in den anderen Analysen enthalten.
    • Qwen betont den Denkmalschutz-Aspekt und verweist auf VDB-/BVS-Zertifizierung; DeepSeek fokussiert auf DIN 18533; GoogleAI erwähnt nur allgemein „Fachmann“.

    ❌ Widerspruch:

    • Abdichtungstauglichkeit von Dickschicht: GoogleAI: „ausreichend bei ausreichender Schichtstärke“ → DeepSeek & Qwen: „grundsätzlich unzureichend als alleinige druckwasserdichte Abdichtung“. → Priorisierte Einschätzung nach Vorsichtsprinzip: ❌ Widerspruch zugunsten DeepSeek/Qwen.
    • Zulässigkeit von XPS: GoogleAI: empfohlen → DeepSeek & Qwen: klar abgelehnt mit Begründung (Diffusionshemmung, Kondensatrisiko, Mauerwerkschädigung). → Priorisierte Einschätzung nach Vorsichtsprinzip: ❌ Widerspruch zugunsten DeepSeek/Qwen.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste, konsensfähige und fachlich verbindliche Empfehlung ist jene von DeepSeek und Qwen: Vor jeder Maßnahme muss ein zertifizierter Sachverständiger die Feuchteursache diagnostizieren und ein nach DIN 18533 und VDI 4662 konformes Sanierungskonzept erstellen.
    • GoogleAI liefert lediglich eine technisch vereinfachte „Anleitung“, die bei Altbauten ohne fachliche Begleitung zu erheblichen Schäden führt – daher nicht als eigenständige Handlungsgrundlage geeignet.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Feuchteursache & Diagnose✅ KonsensAlle drei KIs fordern eine fachliche, instrumentengestützte Feuchtediagnose vor jeglicher Maßnahme – inkl. Salzanalyse, Bohrkern, Feuchtemessung.
    Druckwasserdichte Abdichtung nach DIN 18533✅ KonsensDickschicht allein ist nicht ausreichend; Systemlösung mit Grundierung, Abdichtungsbahn/-schlämme und Drainage ist zwingend erforderlich.
    Verwendung von XPS-Dämmplatten (z. B. Glascofoam)❌ WiderspruchGoogleAI empfiehlt sie; DeepSeek und Qwen lehnen sie eindeutig ab – bauphysikalisch unvereinbar mit massiven Altbauwänden und feuchtem Mauerwerk. KI-Konsens: ❌ Nicht zulässig.
    Wandvorbereitung⚠️ AbwägungGoogleAI nennt „gründliche Reinigung“, DeepSeek konkretisiert „Entfernung loser Putz, Spritzbewurf, Haftbrücke“, Qwen bleibt hier ungenauer → KI-Konsens: Vollständige Untergrundvorbereitung ist Pflicht, aber Details erfordern Fachplanung.
    Fachliche Durchführung✅ KonsensAlle KIs verlangen die Beauftragung eines zertifizierten Fachbetriebs oder Sachverständigen – kein DIY-Ansatz.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Materialbeschaffung oder Ausführung ohne vorherige, schriftliche Planung durch einen nach VDI 4662 oder DIN 18533 zertifizierten Sachverständigen. Die bereits gekauften XPS-Platten sind für diese Anwendung nicht geeignet und dürfen nicht verarbeitet werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichende Feuchtediagnose vor SanierungLangfristige Schäden durch unbehandelte Feuchtequelle – z. B. Verschlechterung der Horizontalsperre, Salzausblühungen, Verlust der Statik.
    🔴 RisikoEinsatz nicht diffusionsoffener XPS-DämmungFeuchtesperre im Mauerwerk → Kondensatbildung hinter Dämmung → innere Schimmelbildung und Putzabplatzung.
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende DrainageStaunässe an Wandbasis → Frostschäden im Winter, Auswaschung von Mörtel, Beschleunigung des Verwitterungsprozesses.
    🔴 RisikoUnfachmännische Abdichtung ohne SystemkonformitätKein Schutz gegen drückendes Wasser → Wassereinbruch in Keller, Schimmelpilzbildung, gesundheitliche Risiken.
    🔴 RisikoUnterlassung statischer Prüfung bei FundamentnäheDruckkräfte durch Erdreich und Dämmmaterial können bei altersschwachem Mauerwerk zu Rissbildung oder Verformung führen.
    ✅ ChanceFachgerechte Außenabdichtung mit SystemlösungDauerhafter Feuchteschutz, Erhalt der Bausubstanz, langfristige Wertsteigerung des Gebäudes.
    ✅ ChanceEinbau einer funktionierenden Rohrdrainage mit KiesschichtAktive Wasserabfuhr, Entlastung des Mauerwerks, Verringerung kapillarer Aufstiegsfeuchte um bis zu 70 %.
    ✅ ChanceNachträgliche Horizontalsperre mittels InjektionBehandlung der eigentlichen Ursache der aufsteigenden Feuchte – dauerhafte Lösung ohne Dämmung.
    ✅ ChanceDenkmalgerechte Sanierung mit mineralischen, kapillaraktiven MaterialienErhalt historischer Substanz, hohe Raumluftqualität, keine gesundheitsgefährdenden Emissionen.
    ✅ ChanceDokumentation durch zertifizierten SachverständigenRechtssichere Unterlagen für Versicherung, Kaufvertrag oder Denkmalschutzbehörde – erhöhte Transparenz und Vertrauensbildung.

    Orientierungshilfen

    1. Fachliche Diagnose beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach VDI 4662 oder mit BVS-Zertifizierung) für eine Vor-Ort-Feuchteanalyse inkl. Bohrkernentnahme, Salzprüfung und Feuchtemessung.
    2. XPS-Materialien nicht verwenden: Verwerfen oder zurückgeben Sie alle bereits beschafften XPS-Dämmplatten (z. B. Glascofoam N-III) – sie sind für diese Anwendung nicht bauphysikalisch zulässig.
    3. Drainageplanung priorisieren: Lassen Sie bereits im Vorfeld der Abdichtung die Funktionstüchtigkeit der bestehenden Drainage überprüfen und ggf. eine neue Kiesschicht mit Filtervlies und Rohrdrainage nach DIN 4095 planen.
    4. Abdichtungssystem zertifiziert einsetzen: Beauftragen Sie einen nach DIN 18533 zertifizierten Abdichtungsfachbetrieb – ausschließlich mit zertifizierten Systemen aus Grundierung, Dichtungsbahn (z. B. bituminöse Bahn oder kunststoffmodifizierte Schlämme) und Schutzschicht.
    5. Horizontalsperre prüfen lassen: Fordern Sie im Rahmen der Diagnose die Überprüfung der bestehenden Horizontalsperre an – bei Defekt ist eine nachträgliche Injektionssperre (z. B. mit Silikatgel) oft die wirksamste ergänzende Maßnahme.
    6. Unterlagen archivieren: Sammeln Sie alle Gutachten, Zertifikate, Lieferpapiere und Ausführungspläne – sie sind für Versicherung, Denkmalschutz und künftige Verkäufe zwingend erforderlich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dickbeschichtung
    Eine Dickbeschichtung ist eine wasserundurchlässige Schicht, die auf die Kellerwand aufgetragen wird, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt bitumenbasierte und mineralische Dickbeschichtungen.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bitumen, Mineralische Abdichtung
    Perimeterdämmung
    Perimeterdämmung ist die Dämmung von Bauteilen, die mit Erdreich in Berührung kommen. Sie muss druckfest und feuchtigkeitsbeständig sein.
    Verwandte Begriffe: Kellerdämmung, Außendämmung, Erdberührte Bauteile
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, um Staunässe zu vermeiden und die Abdichtung zu entlasten.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Sickerschicht, Dränrohr
    Noppenbahn
    Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn mit Noppen, die als Schutzschicht vor der Dämmung angebracht wird, um diese vor Beschädigungen zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Schutzschicht, Trennlage, Dämmstoffschutz
    Glascofoam
    Glascofoam ist ein Dämmstoff aus Schaumglas, der besonders druckfest und feuchtigkeitsbeständig ist und sich daher gut für die Perimeterdämmung eignet.
    Verwandte Begriffe: Schaumglas, Dämmstoff, Perimeterdämmung
    Altbau
    Als Altbau bezeichnet man Gebäude, die vor bestimmten Bauvorschriften errichtet wurden, oft vor dem Zweiten Weltkrieg oder in den Nachkriegsjahren. Sie weisen oft spezifische Bauweisen und Materialien auf.
    Verwandte Begriffe: Bestandsbau, Sanierung, Modernisierung
    Feuchtigkeitssperre
    Eine Feuchtigkeitssperre ist eine Maßnahme, um das Eindringen von Feuchtigkeit in Bauteile zu verhindern. Sie kann in Form von Abdichtungen, Folien oder Beschichtungen erfolgen.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dampfsperre, Wasserdichtigkeit

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dickbeschichtung ist für die Kellerabdichtung geeignet?
      Es gibt bitumenbasierte und mineralische Dickbeschichtungen. Bitumen ist wasserundurchlässiger, mineralische Beschichtungen sind diffusionsoffen. Die Wahl hängt von den Gegebenheiten und der gewünschten Eigenschaften ab.
    2. Wie dick muss die Dämmung sein?
      Die Dämmstärke richtet sich nach den energetischen Anforderungen und den örtlichen Gegebenheiten. Eine fachgerechte Berechnung ist empfehlenswert, um den optimalen Dämmwert zu erreichen.
    3. Was ist Perimeterdämmung?
      Perimeterdämmung ist die Dämmung von Bauteilen, die mit Erdreich in Berührung kommen. Sie muss druckfest und feuchtigkeitsbeständig sein.
    4. Brauche ich eine Drainage?
      Eine Drainage ist empfehlenswert, um das Wasser von der Kellerwand abzuleiten und so die Abdichtung zu entlasten. Sie verhindert Staunässe und Frostschäden.
    5. Was ist eine Noppenbahn?
      Eine Noppenbahn schützt die Dämmung vor Beschädigungen durch Erdreich und Steine. Sie dient auch als Trennlage zwischen Dämmung und Erdreich.
    6. Kann ich die Abdichtung selbst machen?
      Die Abdichtung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sorgfältige Ausführung erfordert. Bei Unsicherheit ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen.
    7. Welche Dämmstoffe sind für die Kellerdämmung geeignet?
      Für die Kellerdämmung eignen sich Perimeterdämmplatten aus Polystyrol-Hartschaum (XPS) oder Schaumglas. Diese sind druckfest und feuchtigkeitsbeständig.
    8. Wie lange dauert die Abdichtung und Dämmung einer Kellerwand?
      Die Dauer hängt von der Größe der Fläche und den Gegebenheiten vor Ort ab. In der Regel dauert es mehrere Tage bis Wochen.

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    • Keller nachträglich dämmen
      Möglichkeiten und Herausforderungen bei der nachträglichen Dämmung.
    • Kosten Kellerabdichtung
      Übersicht über die verschiedenen Kostenfaktoren.
  2. Kellerabdichtung: Lastfälle – Sickerwasser vs. Drückendes Wasser

    Welcher Lastfall Wasser?
    Nicht stauendes Sickerwasser?
    Stauendes Sickerwasser?
    Drückendes Wasser?
    Dränung vorhanden?
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Hanglage: Kellerabdichtung – Wasseransammlung und Straßennähe

    Versuchte Antwort eines Laien
    Da ich leider nicht vom Fach bin (wie man merkt) kenne ich die obigen Unterschiede nicht.
    Das Haus liegt am Hang, oben führt im Anstand von ca. 1 m eine Straße vorbei, links und rechts vom Haus fällt der Hang ab, unten am Haus ist der Keller nur ca. 80 cm im Erdreich, der Rest liegt frei. Ich habe das Haus ja schon an einer Seite ausgeschachtet. Dort sammelt sich nur Wasser, wenn es regnet, da das gerade die Wetterseite ist. Leider kann ich keinen genaueren Angaben machen, bin halt Laie.
    Ich hoffe, es hilft weiter. Danke.
    • Name:
    • Carsten Wolf
  4. Dickbeschichtung: Lehmiger Boden – 3 mm Schichtstärke ausreichend?

    OK, anderer Ansatz
    Lehmiger Boden oder eher Sand? Da kein Grundwasser vorhanden zu sein scheint, dürfte eine Dickbeschichtung, 2 maliges Auftragen, Gesamtdicke 3 mm mind. reichen.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Kellerabdichtung: Folie unter Dickbeschichtung – Drainage sinnvoll?

    Besser
    Es ist eher ein lehmiger Boden gewesen, kein Sand.
    Auf dem Eimer der Dickbeschichtung steht, dass man zwischen den beiden Auftragungen eine Folie kleben soll, die man dort aber nicht kaufen konnte. Ich will nicht zu wenig machen, wenn ich das Loch einmal auf habe. Wie sieht es aus mit Drainage. Kies drunter, Vlies drauf? Ich wollte die Ausschachtung vielleicht mit Glasasche (Splitt) wieder zuschütten, geht das oder kann man ruhig den lehmigen Boden wieder verwenden? Danke.
    • Name:
    • Carsten Wolf
  6. Kellerabdichtung: Gewebe statt Folie – Drainage mit geeignetem Material

    Folie? Hä?
    Ein Gewebe muss da höchstens rein. Glasgewebe zum Bleistift. Dann muss es aber 4 mm dick sein. Dränung können Sie anlegen, aber nicht die gelben Rohre (siehe auch Link). Lehm als Verfüllung ist der größte Dreck, Nehmen Sie irgendwas versickerungs- und verdichtungsfähiges.
    • Name:
    • Martin Beisse
  7. Altbau Keller: Mauerwerk prüfen – Vorbereitung für Kellerabdichtung

    Foto von Robert Worsch

    Altbau
    Wie sieht denn das Mauerwerk aus? 1948 sind sicherlich bereits Ziegel verwendet worden? Bevor da was draufkommt muss eventuell noch vorhandene alte Abdichtung runter, die Wand muss gereinigt werden, evtl. "ausgebröselte" Fugen verfüllen. Sofern die Bodenplatte übersteht, nachträglich eine Kehle herstellen, bitte nicht mit Bitumenmasse! Für die Dränung ist wichtig zu prüfen, ob eine ordnungsgemäße Ableitung möglich ist. Achja, noch zu den Kelleraußenwänden, sofern hier größere Unebenheiten im Mauerwerk bestehen, muss ein Ausgleichsputz dran, um eine gleichmäßige Schichtdicke beim KMB zu erzielen.
  8. Drainage: Fraenkische Systeme – Dämmung mit Glascofoam XPS N-III

    Alles klar
    Also das mit der Folie habe ich verstanden, lasse ich weg.
    Drainage wollte ich aber doch legen, muss mir das von fraenkische.de erst nach genauer ansehen, scheint aber kompletter zu sein, als die gelben Rohre.
    Wie sieht es aus mit Dämmung, ich habe mir 2 Pakete Glascofoam XPS N-III gekauft, für den erdgebundenen Bereich erst einmal. Habe jetzt in einem Prospekt "Maxit" Vollwärmeschutz (VWSAbk.)-Styropor-Fassadendämmplatten gesehen. Kann man die auch nehmen?
    • Name:
    • Wolf
  9. Perimeterdämmung: Zulassung für erdberührte Kelleraußenwände!

    Foto von Robert Worsch

    Nicht verwenden
    Die Platten müssen eine Zulassung als Perimeterdämmung haben. Nur dann können sie bei erdberührten Gebäudeflächen verwendet werden.
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kelleraußenwand abdichten & dämmen im Altbau: Die wichtigsten Erkenntnisse

    💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die Abdichtung und Dämmung einer Kelleraußenwand in einem Altbau. Wichtige Aspekte sind die korrekte Bestimmung des Lastfalls (Sickerwasser vs. drückendes Wasser), die Wahl der richtigen Materialien (Dickbeschichtung, Perimeterdämmung) und die fachgerechte Ausführung der Arbeiten. Die Notwendigkeit einer Drainage wird diskutiert, ebenso wie die Vorbereitung des Mauerwerks vor der Abdichtung.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Perimeterdämmung: Zulassung für erdberührte Kelleraußenwände! wird betont, dass Dämmplatten für den erdberührten Bereich eine spezielle Zulassung als Perimeterdämmung benötigen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Kellerabdichtung: Gewebe statt Folie – Drainage mit geeignetem Material empfiehlt, bei der Verfüllung auf versickerungsfähiges und verdichtungsfähiges Material zu achten und Lehm zu vermeiden. Zudem wird auf die Notwendigkeit eines Gewebes anstelle einer Folie hingewiesen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Vor der Abdichtung sollte das Mauerwerk geprüft und gereinigt werden, wie im Beitrag Altbau Keller: Mauerwerk prüfen – Vorbereitung für Kellerabdichtung beschrieben. Ausgebröselte Fugen sind zu verfüllen und eventuell vorhandene alte Abdichtungen zu entfernen. Ein Ausgleichsputz kann Unebenheiten beseitigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie den Lastfall (Kellerabdichtung: Lastfälle – Sickerwasser vs. Drückendes Wasser) und wählen Sie die passenden Materialien für die Kellerabdichtung und Dämmung im Altbau. Beachten Sie die Hinweise zur Drainage und zur Vorbereitung des Mauerwerks. Die Produkte von Fraenkische (Drainage: Fraenkische Systeme – Dämmung mit Glascofoam XPS N-III) bieten hier eine gute Grundlage.

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