Kaminofen: Abgasrohr zu groß für Kaminschacht? Durchmesser, Probleme & Lösungen
In diesem Forum sind Sie: Kamin und Kachelofen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Reduzierung des Abgasrohr-Durchmessers von 15 cm auf 14 cm im Kaminschacht problematisch ist. Der Kaminkehrer sieht mögliche Probleme mit dem Kaminzug, während der Ofen-Techniker keine Bedenken hat. Es wird diskutiert, ob eine Schornsteinerhöhung den geringeren Querschnitt ausgleichen kann und welche Rolle die Genehmigung des Kaminkehrers spielt.
Kaminofen: Abgasrohr zu groß für Kaminschacht? Durchmesser, Probleme & Lösungen
Wir haben einen Kamin bestellt. Heute war der Kaminkehrer da und stellte fest, dass Kaminschacht bei mir zu Hause 14 cm im Durchmesser ist, während das Abgasrohr im bestellten Kaminofen 15 cm ist. Er meinte, dass eine Lumenreduzierung problematisch sein könnte. Der Ofenhersteller sagte zu mir am Telefon, dass er ohne Probleme ein kleineres Rohr einbauen könnte, also 12 cm, kann aber nicht garantieren, dass das Ding problemlos funktioniert, da alle Öfen mit dem Standardrohr von 15 cm getestet werde. Hat irgend jemand bereits eine Erfahrung damit?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Eine Reduzierung des Abgasrohrdurchmessers (z. B. von 15 cm auf 14 cm oder kleiner) ohne fachliche Berechnung, Zulassung und schriftliche Freigabe durch den zuständigen Schornsteinfeger ist rechtswidrig und lebensgefährlich – sie hebt die Bauartzulassung des Ofens auf.
🔴 KRITISCH: Mechanische Anpassungen (z. B. Einziehen eines kleineren Rohrs ohne druckdichte, feuerfeste und temperaturbeständige Dichtung) führen zu Undichtigkeiten, CO-Rückstau, Schornsteinbrandgefahr und Überhitzung des Schachtes – insbesondere bei älteren Mauerwerkschächten.
⚠️ WICHTIG: Der gesamte Abgasweg muss als geschlossenes, luftdichtes und zuggeprüftes System vor Inbetriebnahme dokumentiert und freigegeben werden – inkl. Schachtdrucktest, Zugmessung, Kondensatabfuhr und Brandschutzabschlüssen.
⚠️ WICHTIG: Eine Aussage des Ofenherstellers „ohne Garantie“ ist fachlich unzulässig – ein Kaminofen darf nur mit der vom Hersteller zugelassenen und geprüften Abgasführung betrieben werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass das Abgasrohr Ihres neuen Kaminofens einen größeren Durchmesser (15 cm) hat als Ihr vorhandener Kaminschacht (14 cm). Das Problem ist, dass eine Reduzierung des Abgasrohrdurchmessers nicht immer problemlos möglich ist.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Reduzierung des Abgasrohrdurchmessers kann den Abgasstrom beeinträchtigen und zu einem gefährlichen Rückstau von Kohlenmonoxid führen.
Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu beachten:
- Rücksprache mit dem Ofenhersteller: Klären Sie, ob eine Reduzierung des Abgasrohrdurchmessers für Ihr spezifisches Ofenmodell zulässig ist und welche Adapter oder Reduzierstücke verwendet werden dürfen.
- Beratung durch den Kaminkehrer: Der Kaminkehrer kann beurteilen, ob der vorhandene Kaminschacht für den Kaminofen geeignet ist und welche Maßnahmen erforderlich sind.
- Prüfung der Abgaswerte: Nach der Installation des Kaminofens muss der Kaminkehrer die Abgaswerte messen, um sicherzustellen, dass der Ofen ordnungsgemäß funktioniert und keine gefährlichen Emissionen entstehen.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie das Abgasrohr reduzieren, holen Sie unbedingt den Rat des Ofenherstellers und Ihres Kaminkehrers ein. Lassen Sie die Installation fachgerecht durchführen und die Abgaswerte überprüfen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem bei der Installation eines Kaminofens: Der Durchmesser des vorhandenen Kaminschachts (14 cm) ist kleiner als der des Abgasrohrs des bestellten Ofens (15 cm). Dies erfordert eine Anpassung, die nicht trivial ist und potenziell schwerwiegende Folgen haben kann. Die Aussage des Kaminkehrers, dass eine Lumenreduzierung problematisch sein könnte, ist fachlich korrekt und sollte sehr ernst genommen werden.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Verringerung des Abgasrohrdurchmessers kann zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen. Dazu gehören eine unzureichende Abgasführung, was zu einer erhöhten Kohlenmonoxid-Belastung im Wohnraum führen kann, sowie eine Störung des Kaminzugs. Dies kann wiederum zu Rußablagerungen, Schornsteinbränden oder im schlimmsten Fall zu einer Vergiftung der Bewohner führen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Ofenherstellers, er könne ein kleineres Rohr einbauen, aber keine Garantie für die Funktion übernehmen, ist aus sicherheitstechnischer Sicht nicht akzeptabel. Ein Kaminofen muss als Gesamtsystem funktionieren. Eine nachträgliche Änderung des Abgasrohrdurchmessers ohne erneute Typprüfung oder fachliche Berechnung ist ein erhebliches Risiko. Der Hersteller schiebt hier die Verantwortung auf den Kunden ab.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht nur der Durchmesser, sondern der gesamte Strömungswiderstand des Abgassystems. Eine Verringerung des Rohrdurchmessers erhöht den Widerstand drastisch. Der Ofen benötigt einen bestimmten Mindestzug, um sauber und sicher zu verbrennen. Ohne eine genaue Berechnung durch einen Schornsteinfeger oder einen Fachplaner ist eine solche Änderung nicht zu empfehlen. Mögliche Lösungen wären der Austausch des Ofens gegen ein Modell mit passendem Anschluss oder die Installation eines Edelstahl-Futterrohrs im Schacht, das den Querschnitt anpasst.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bezirksschornsteinfeger oder einen Kaminbau-Fachbetrieb mit einer detaillierten Überprüfung der gesamten Abgasanlage. Lassen Sie eine fachliche Berechnung des notwendigen Rohrdurchmessers für den spezifischen Ofen und den vorhandenen Schacht erstellen. Nehmen Sie das Angebot des Herstellers zur Umrüstung auf ein kleineres Rohr nicht an, ohne vorher eine schriftliche Freigabe durch den Schornsteinfeger zu haben. Nur so können Sie einen sicheren und genehmigungsfähigen Betrieb Ihres Kaminofens gewährleisten.
KI-Analyse (Qwen)
Ein zu großes Abgasrohr im Verhältnis zum Kaminschacht (15 cm Rohr bei 14 cm Schachtdurchmesser) ist kein rein technisches Passungsproblem, sondern ein gravierendes sicherheitsrelevantes Systemversagen – denn der Schacht ist die einzige sichere Abgasführung nach außen und muss luftdicht, druckfest und temperaturbeständig sein.
🔴 Gefahr: Eine mechanische Lumenreduzierung (z. B. durch Einziehen eines kleineren Rohrs ohne fachgerechte Dichtung und Befestigung) führt zu Undichtigkeiten, Rückstau von Abgasen (CO-Gefahr), Überhitzung des Schachtes und potenzieller Brandgefahr – insbesondere bei älteren gemauerten Schächten ohne Feuerfestauskleidung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Herstellers, ein 12-cm-Rohr ‚ohne Garantie‘ einzubauen, ist fachlich unzulässig: Ein Kaminofen darf nur mit der vom Hersteller zugelassenen und geprüften Abgasführung betrieben werden; jede Abweichung hebt die Bauartzulassung und die Betriebserlaubnis auf.
➕ Ergänzung: Der Kaminkehrer hat recht – ein zu großes Rohr lässt sich nicht einfach ‚angepasst‘ einbauen; vielmehr muss der gesamte Abgasweg als geschlossenes System geprüft werden: Schachtdichtigkeit, Zugverhältnisse, Abgastemperatur, Kondensatabfuhr und Brandschutzabschlüsse sind zwingend zu dokumentieren.
❌ Widerspruch: Die Annahme, ein kleineres Rohr ‚funktioniere vielleicht‘, widerspricht der 1. BImSchV und der DINAbk. EN 13240 – hier ist nicht die Funktionalität, sondern die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheit maßgeblich.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Sorge des Nutzers ist vollkommen berechtigt und entspricht der fachlichen Realität: Ein nicht passender Abgasquerschnitt ist kein Detail, sondern ein Ausschlusskriterium für die Inbetriebnahme.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten (z. B. nach DIN 18116), um eine vollständige Systemprüfung vorzunehmen – inkl. Schachtdrucktest, Zugmessung und Prüfung der Bauartzulassung des Ofens für Ihren konkreten Schacht. Eine Inbetriebnahme ohne diese Prüfung ist rechtswidrig und lebensgefährlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine unsachgemäße Reduzierung des Abgasrohrdurchmessers zu lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Rückstau und erheblichen Brandrisiken führen kann.
⚠️ Abweichung: GoogleAI betont primär die Notwendigkeit der Hersteller- und Kaminkehrerrücksprache; DeepSeek und Qwen gehen weiter und lehnen eine Reduzierung grundsätzlich ab, solange keine fachliche Berechnung und schriftliche Freigabe vorliegt – Qwen unterstreicht zusätzlich die Rechtswidrigkeit gemäß 1. BImSchV und DIN EN 13240.
➕ Ergänzung: DeepSeek ergänzt die Bedeutung des Strömungswiderstands und benennt konkrete Lösungswege (Edelstahlfutterrohr, Ofenwechsel); Qwen ergänzt die Anforderungen an Dichtigkeit, Druckfestigkeit, Temperaturbeständigkeit und Brandschutzabschlüsse sowie die Notwendigkeit eines Schachtdrucktests – GoogleAI erwähnt diese Aspekte nicht.
❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert, dass eine Reduzierung unter Beratung *möglich* sein könnte; Qwen stellt klar, dass jede Abweichung von der zugelassenen Abgasführung die Bauartzulassung aufhebt – dieser Rechts- und Sicherheitsvorbehalt ist bindend und wird von DeepSeek und Qwen geteilt. Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Keine Reduzierung ohne schriftliche, fachlich fundierte Freigabe durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger – ausschließlich nach Systemprüfung inkl. Zugmessung, Drucktest und Dokumentation aller Sicherheitsparameter.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kohlenmonoxid-Risiko bei falschem Rohrdurchmesser ✅ Alle Modelle sind sich einig: Unsachgemäße Reduzierung führt zu lebensbedrohlichem CO-Rückstau. Rechtliche Zulässigkeit einer Anpassung ❌ GoogleAI bleibt vorsichtig neutral, DeepSeek und Qwen lehnen jede Abweichung von der zugelassenen Abgasführung ab – Qwen konkretisiert: Verstoß gegen 1. BImSchV und DIN EN 13240. Rolle des Ofenherstellers ⚠️ GoogleAI sieht Herstellerberatung als hilfreich an; DeepSeek und Qwen warnen vor verantwortungsloser Haftungsverlagerung – keine Garantieaussage ersetzt fachliche Freigabe. Erforderliche Prüfungen vor Inbetriebnahme ✅ Alle drei Modelle fordern Zugmessung; DeepSeek und Qwen ergänzen Schachtdrucktest, Dichtigkeitsprüfung und Brandschutzdokumentation. Technisch mögliche Alternativen ➕ DeepSeek nennt Edelstahlfutterrohr und Ofenwechsel; Qwen betont Systemanpassung statt Einzelkomponentenänderung; GoogleAI erwähnt keine Alternativen. 👉 Handlungsempfehlung: Eine Reduzierung des Abgasrohrs ist technisch und rechtlich kein „Anpassungsfall“, sondern ein Systemeingriff – sie ist nur zulässig, wenn der gesamte Abgasweg inkl. Schacht, Dichtungen, Brandschutz und Zugverhältnisse durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister geprüft, berechnet und schriftlich freigegeben wurde.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kohlenmonoxid-Rückstau durch unzureichenden Abzug Lebensbedrohliche Vergiftung der Bewohner, insbesondere nachts oder bei geschlossenen Fenstern. 🔴 Risiko Unzulässige Reduzierung hebt Bauartzulassung und Betriebserlaubnis auf Rechtliche Haftung bei Schäden, Versicherungsleistung entfällt, Ordnungswidrigkeitsverfahren durch zuständige Behörde. 🔴 Risiko Undichte Anschlüsse oder Überhitzung des Kaminschachts Brandgefahr, insbesondere bei altem Mauerwerk oder mangelnder Feuerfestauskleidung. 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Zugverhältnisse und Schachtdichtigkeit Keine Bescheinigung durch Kaminkehrer, damit keine Inbetriebnahme gemäß 1. BImSchV. 🔴 Risiko Nachträgliche Systemanpassung ohne fachliche Berechnung Erhöhter Strömungswiderstand, unvollständige Verbrennung, verstärkte Rußablagerung und erhöhte Reinigungshäufigkeit. ✅ Chance Fachliche Systemprüfung als Chance zur Optimierung Erkennung verborgener Schwachstellen im Kaminschacht (z. B. Risse, Undichtigkeiten, mangelnde Isolierung). ✅ Chance Wechsel zu einem geprüften Ofen mit passendem Anschluss Langfristige Betriebssicherheit, volle Herstellergarantie, einfache Dokumentation und Inbetriebnahme. ✅ Chance Einbau eines zertifizierten Edelstahlfutterrohrs im bestehenden Schacht Modernisierung des gesamten Abgassystems, verbesserte Zugstabilität, längere Lebensdauer, bessere Kondensatabfuhr. ✅ Chance Integration einer Kondensatableitung bei Niedertemperaturbetrieb Vermeidung von Korrosion, Schäden am Schacht und Verlängerung der Systemlebensdauer. ✅ Chance Fachliche Beratung als Basis für zukünftige Heizungsoptimierung Zusammenhang mit Wärmepumpe, Solarthermie oder Pellet-Ergänzung wird bewusst – ganzheitliche Energieplanung möglich. Orientierungshilfen
- Unverzügliche Systemprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister (kein „freier Kaminkehrer“) mit der Aufforderung zur vollständigen Abgasanlagenprüfung – inkl. Schachtdrucktest, Zugmessung, Dichtigkeitsprüfung und schriftlicher Freigabe.
- Herstelleranfrage schriftlich dokumentieren: Fordern Sie vom Ofenhersteller schriftlich die Bestätigung an, ob Ihr Modell mit einem 14-cm-Rohr zugelassen ist – und ob eine Reduzierung im Einzelfall durch die Bauartzulassung gedeckt ist.
- Keine selbstständige Anpassung durchführen: Verzichten Sie gänzlich auf mechanische Reduzierungen (Adapter, Einziehrohre, Dichtmassen) – auch nicht provisorisch – bis die freigegebene Systemlösung vorliegt.
- Alternativen prüfen lassen: Beauftragen Sie den Schornsteinfegermeister, die technische und wirtschaftliche Machbarkeit eines Edelstahlfutterrohrs (mit korrektem Querschnitt und Zulassung) sowie eines Ofenwechsels zu bewerten.
- Alle Unterlagen sammeln und archivieren: Sammeln Sie sämtliche Dokumente: Ofenhandbuch, Bauartzulassung, Schachtdatenblatt, Prüfprotokolle, Freigaben – mindestens 10 Jahre aufbewahren.
- Fachplanung vor Inbetriebnahme abschließen: Stellen Sie sicher, dass alle Maßnahmen (ggf. Futterrohr, Brandschutzabschlüsse, Kondensatableitung) in einer schriftlichen Fachplanung dokumentiert und vom Schornsteinfegermeister unterschrieben sind.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Abgasrohr
- Das Abgasrohr leitet die Rauchgase vom Kaminofen zum Schornstein. Es muss hitzebeständig und dicht sein.
Verwandte Begriffe: Ofenrohr, Rauchrohr, Verbindungsstück - Kaminschacht
- Der Kaminschacht ist der senkrechte Teil des Schornsteins, der die Rauchgase nach außen leitet. Er muss ausreichend dimensioniert und feuerfest sein.
Verwandte Begriffe: Schornstein, Kamin, Abzug - Lumenreduzierung
- Die Lumenreduzierung bezeichnet die Verringerung des Querschnitts eines Rohres. Im Zusammenhang mit Abgasrohren kann dies problematisch sein, da es den Abgasstrom beeinträchtigen kann.
Verwandte Begriffe: Querschnittsverengung, Durchmesserreduzierung, Verjüngung - Kaminkehrer
- Der Kaminkehrer ist für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Feuerungsanlagen und Schornsteinen zuständig. Er berät auch bei der Installation neuer Feuerstätten.
Verwandte Begriffe: Schornsteinfeger, Feuerstättenschau, Abgasuntersuchung - Kohlenmonoxid (CO)
- Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es kann zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.
Verwandte Begriffe: Rauchgas, Verbrennung, Vergiftung - Feuerungsverordnung
- Die Feuerungsverordnung (FeuVO) ist eine landesrechtliche Verordnung, die die Anforderungen an Feuerungsanlagen und deren Betrieb regelt.
Verwandte Begriffe: Brandschutz, Brandsicherheit, Bauordnung - DIN 18160
- DIN 18160 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Abgasanlagen (Schornsteine) regelt.
Verwandte Begriffe: Norm, Standard, Abgasanlage
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist der Durchmesser des Abgasrohrs wichtig?
Der Durchmesser des Abgasrohrs ist entscheidend für einen ordnungsgemäßen Abzug der Rauchgase. Ein zu geringer Durchmesser kann zu einem Rückstau von Rauchgasen und somit zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen. - Darf ich das Abgasrohr einfach selbst reduzieren?
Nein, das sollten Sie nicht. Eine Reduzierung des Abgasrohrdurchmessers sollte nur von einem Fachmann durchgeführt werden, der die spezifischen Anforderungen des Kaminofens und des Kamins berücksichtigt. - Was passiert, wenn der Kaminschacht zu klein ist?
Wenn der Kaminschacht zu klein ist, kann der Kaminkehrer die Inbetriebnahme des Kaminofens untersagen. In diesem Fall muss der Kaminschacht möglicherweise saniert oder ein anderer Kaminofen gewählt werden. - Welche Normen sind beim Anschluss eines Kaminofens zu beachten?
Beim Anschluss eines Kaminofens sind verschiedene Normen zu beachten, unter anderem die DIN 18160 (Abgasanlagen) und die Feuerungsverordnung des jeweiligen Bundeslandes. - Kann ich ein flexibles Abgasrohr verwenden?
Flexible Abgasrohre sind nicht für alle Kaminöfen geeignet. Ob ein flexibles Abgasrohr verwendet werden darf, hängt von den Vorgaben des Ofenherstellers und den örtlichen Vorschriften ab. - Was kostet eine Kaminsanierung?
Die Kosten für eine Kaminsanierung können stark variieren, abhängig von den erforderlichen Maßnahmen und dem Umfang der Arbeiten. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen. - Wie oft muss der Kamin gekehrt werden?
Die Häufigkeit der Kaminreinigung ist in der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) festgelegt und hängt von der Art der Feuerstätte und der Nutzung ab. Ihr Kaminkehrer kann Ihnen Auskunft geben. - Was ist Kohlenmonoxid und warum ist es gefährlich?
Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist sehr giftig, da es die Sauerstoffaufnahme im Blut behindert und zu schweren Gesundheitsschäden oder sogar zum Tod führen kann.
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Schritt-für-Schritt-Anleitung zum fachgerechten Anschluss eines Kaminofens. - Kaminsanierung: Kosten und Ablauf
Informationen zu den Kosten und dem Ablauf einer Kaminsanierung. - Sicherheitsvorkehrungen beim Betrieb eines Kaminofens
Wichtige Sicherheitsmaßnahmen, um Unfälle und Kohlenmonoxidvergiftungen zu vermeiden. - Welcher Kaminofen ist der richtige für mein Haus?
Tipps zur Auswahl des passenden Kaminofens unter Berücksichtigung von Größe, Heizleistung und Design. - Abgaswerte: Was bedeuten sie und wie werden sie gemessen?
Erläuterung der Bedeutung von Abgaswerten und des Messverfahrens.
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Abgasrohr: Lumenreduzierung – Auswirkung auf den Kaminzug?
Ich gebe noch ein V + ein O
Lumenreduzierung hat garantiert keine Auswirkung ... ob es heller oder dunkler ist, ist dem Kamin ziemlich egal.
Volumenreduzierung in dem Maße vermutlich unproblematisch.
Es geht hier wohl darum dass durch den geringeren Querschnitt der Zug etwas geringer ausfällt.
Fragen Sie in mal ob die Volumenreduzierung durch eine Schornsteinerhöhung ausgeglichen werden kann ...
Möglicherweise ist aber gar kein Nachteil vorhanden. Vielleicht sogar ein Vorteil, falls der Schornsteinzug zu hoch ist ...
Gruß -
Kaminofen: Abgasrohr-Verjüngung – Kaminkehrer vs. Techniker
Danke für die Antwort. Ich habe heute mit ...
Danke für die Antwort. Ich habe heute mit dem Techniker gesprochen, aus dem Laden, wo ich den Kamin gekauft hatte. Er wird bei mir nächste Woche den Kamin anschließen. Er behauptet auch, dass so eine kleine Verjüngung, also von 15 cm auf 14 cm überhaupt keine Rolle spielen wird. Der einzige war der zuständige Kaminkehrer, der meinte, dass der Zug möglicherweise nicht ausreichen wird. -
Abgasrohr-Durchmesser: Genehmigungspflicht – Kaminkehrer entscheidet!
Nur dass dieser Einzige
der entscheidende ist. Der Schornsteinfeger sollte vor der Aufstellung klar festlegen, ob und mit welchem Durchmesser so eine Verjüngung genehmigungsfähig ist, "möglicherweise Probleme" heißt alles und nichts. Soll der Techniker schriftlich bestätigen, dass eine allgemeine Betriebserlaubnis auch mit engerem Rohr gilt, das würde dem Schornsteinfeger die Sache sicher erleichtern.
Viel Erfolg
Volker Leue -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kaminofen: Abgasrohr-Durchmesser – Probleme und Lösungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Reduzierung des Abgasrohr-Durchmessers von 15 cm auf 14 cm im Kaminschacht problematisch ist. Der Kaminkehrer sieht mögliche Probleme mit dem Kaminzug, während der Ofen-Techniker keine Bedenken hat. Es wird diskutiert, ob eine Schornsteinerhöhung den geringeren Querschnitt ausgleichen kann und welche Rolle die Genehmigung des Kaminkehrers spielt.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Abgasrohr-Durchmesser: Genehmigungspflicht – Kaminkehrer entscheidet! sollte der Schornsteinfeger vor der Aufstellung des Kaminofens klar festlegen, ob und mit welchem Durchmesser eine Verjüngung des Abgasrohrs genehmigungsfähig ist. Eine mündliche Aussage reicht nicht aus.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Abgasrohr: Lumenreduzierung – Auswirkung auf den Kaminzug? wird die Ansicht vertreten, dass eine Lumenreduzierung keine negativen Auswirkungen auf den Kaminzug haben muss und eine Volumenreduzierung in diesem Maße vermutlich unproblematisch ist. Es wird vorgeschlagen, zu prüfen, ob eine Schornsteinerhöhung den geringeren Querschnitt kompensieren kann.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Genehmigungsfähigkeit der Abgasrohr-Verjüngung unbedingt vorab schriftlich mit dem zuständigen Kaminkehrer. Lassen Sie sich vom Techniker schriftlich bestätigen, dass die allgemeine Betriebserlaubnis auch mit dem engeren Rohr gilt. Dies erleichtert die Abnahme durch den Kaminkehrer und vermeidet spätere Probleme.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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