Ölheizkessel erneuern (1992): Brennwerttechnik, Pelletheizung oder Solar? Kosten & Vergleich
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Der Thread diskutiert die Vor- und Nachteile verschiedener Heizsysteme als Ersatz für eine alte Ölheizung (Baujahr 1992). Dabei werden Brennwerttechnik, Pelletheizung und Solarthermie in Bezug auf Kosten, Energieeffizienz und Fördermöglichkeiten verglichen. Ein wichtiger Aspekt ist die korrekte Heizlastberechnung, um eine Überdimensionierung des neuen Heizkessels zu vermeiden. Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen zu Pelletpreisen, Ölpreisentwicklung und der Optimierung bestehender Anlagen aus.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Ölheizkessel erneuern (1992): Brennwerttechnik, Pelletheizung oder Solar? Kosten & Vergleich
ich habe einen Wolf Ölheizkessel (Typ NK/NU 40, Leistungsbereich 32-40 kW, Baujahr 1992) in Betrieb. Der Brenner wurde ca. 2001 erneuert (Interzero inkl. Ölvorwärmung), da der alte Brenner defekt war. Der Heizkessel ist inzwischen vermutlich deutlich überdimensioniert. Der Kessel wurde installiert, bevor ich eine komplette energetische Sanierung des Wohnhauses vorgenommen habe (Dämmung unter Estrich mit ca. 8-10 c, WLG 025 Hartschaumplatten, WDVSAbk. mit 16 cm auf 2 Gebäudeseiten, Innendämmung mit Mineraldämmplatten 8 cm von redstone auf den 2 anderen Hausseiten da außenliegende Stuckverzierungen erhalten bleiben sollten), WDVS hat WLG 035, einige Jahre vorher bereits Dach mit 16 cm Glaswolle gedämmt, neue Fenster mit U Wert ca. 1,2 und neue Haustüren). Wohnfläche ca. 250 m² bei Deckenhöhe von 3,20 m im EGAbk.. Dachgeschoss dafür bloß ca. 2,30 bis 2,40 m. Es handelt sich um ein altes Bauernhaus aus dem Baujahr 1886. Außerdem habe ich noch einen Kaminofen Gerco Diamant GD8 mit 8 kW Leistung installiert. Dieser speist 6 kW Heizleistung direkt in die Heizung und gibt 2 kW Leistung in den Aufstellraum ab. Die Heizungsanbindung erfolgt durch Direkteinspeisung in den Vorlauf - das klappt soweit auch ganz gut. Ich verbrauche jetzt (kann ich leider nur schätzen, da die Umbauten erst im Oktober 2008 fertig waren) ca. 2.200 Liter Heizöl und ca. 10-12 Schüttmeter Mischholz für den Ofen pro Jahr. Warmwasserbereitung ebenfalls zentral über Heizung. Hier habe ich zusätzlich seit 2 Jahren noch 5 m² Schüco Flachkollektoren mit 400 Liter WW Speicher neu hinzubekommen.
Ich betreibe den Heizkessel jetzt permanent auf Nachtabsenkung was eigentlich ausreicht um eine "Grundwärme" ins Haus zu bekommen. Die letzten paar Grad realisiere ich dann über den Kaminofen. Im kompletten EG sind auf ca. 150 m² Fußbodenheizung installiert. DGAbk. komplett über Heizkörper.
Der Heizkessel/Brenner war jetzt schon in diesem Winter ca. 5 x auf Störung und der Heizungsbauer musste zur Entstörung kommen. Ölvorwärmung u.a.defekt. Irgendwelche Düsen- und Druckprobleme (Düsenprobleme, Druckprobleme) ...
Ich bin mir nicht sicher was für ein Kessel der genannte Wolf ist. Ich denke ein Niedertemperaturkessel.
Ich frage mich jetzt, ob ich mit dem Einbau eines Brennwertkessels nicht eine deutliche Öleinsparung realsisieren kann (ca. 20 %)? Was meint Ihr welche Einsparung realistisch ist? Außerdem täte es wahrscheinlich auch ein Kessel mit 20 kW Leistung. Wie sind da die Meinungen? Welche Kesselgröße bzw. Leistungsbereich haltet ihr bei den Rahmendaten für ausreichend. Allein durch die Überdimensionierung geht sicherlich ein wenig Öl umsonst durch den Schornstein.
Holzpelletheizung verursacht wahrscheinlich ca. 10.000 € mehr Investitionskosten im Vergleich zu einer neuen Ölheizung mit Brennwerttechnik. Warmwasserspeicher ist mit der Solaralange vor 2 Jahren neu gekommen. Ich habe auch noch ca. 6500 Liter Heizöl im Tank, daher auch eher die Tendenz auf eine neue und deutlich sparsamere Ölheizung. Ich denke das sich da für ca. 6000 € inkl. Installation was machen lässt.
Wie sind die Meinungen bzgl. Kosten für die Alternativen Öl Brennwert zu Holzpellet. Einsparpoztential neue zu alter Ölheizung (neue Technik und geringere Dimensionierung des Kessels) und kesseldimension überhaupt?
Danke für euer Feedback.
Gruß
TTB
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Abgas- und Dichtheitsprüfung des bestehenden Wolf-Ölkessels durch Schornsteinfeger oder SHK-Fachbetrieb – aufgrund von 5 Störungen im Winter, defekter Ölvorwärmung und hohem Kohlenmonoxid-Risiko.
🔴 KRITISCH: Prüfung der direkten Einspeisung des Kaminofens in den Vorlauf – fehlende Temperatur- und Druckentkopplung birgt Risiko von Überhitzung, Kesselschäden und Rückstau.
⚠️ WICHTIG: Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831 vor Kesseltausch – die Sanierung reduzierte die Heizlast unter 20 kW; ein 32–40 kW-Kessel ist nachweislich überdimensioniert und ineffizient.
⚠️ WICHTIG: Kompatibilitätsprüfung des bestehenden 400-Liter-Solarspeichers mit einem Brennwertkessel – dieser benötigt ggf. eine Mindestrücklauftemperatur unter 50 °C, die bei mangelhafter hydraulischer Abstimmung nicht erreicht wird.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Ein Ölheizkessel von 1992 ist technisch veraltet und ineffizient. Ein Austausch ist sinnvoll, um Heizkosten zu senken und die Umwelt zu schonen. Die Überdimensionierung des Kessels verstärkt diesen Effekt noch.
Ich empfehle Ihnen, folgende Alternativen in Betracht zu ziehen:
- Brennwertkessel: Effiziente Nutzung des Brennstoffs, geringere Emissionen.
- Holzpelletheizung: Nutzung erneuerbarer Energien, CO2-neutral.
- Solaranlage mit Warmwasserspeicher: Unterstützung der Heizung und Warmwasserbereitung durch Sonnenenergie.
Ich rate Ihnen, die Investitionskosten, das Einsparpotenzial und die individuellen Gegebenheiten (Dämmung, Kaminofen, etc.) zu berücksichtigen. Eine Heizlastberechnung ist unerlässlich, um die richtige Kesselgröße zu ermitteln.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von verschiedenen Heizungsbauern ein und lassen Sie sich umfassend beraten. Berücksichtigen Sie auch Fördermöglichkeiten für erneuerbare Energien.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Modernisierungssituation eines Altbaus von 1886 mit einem überdimensionierten Ölheizkessel von 1992. Die bereits durchgeführten energetischen Sanierungsmaßnahmen (Dämmung, Fenster, Solarthermie) sind positiv zu bewerten, führen jedoch zu einer veränderten Heizlast, die der alte Kessel nicht mehr effizient abdecken kann.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass der bestehende Kessel mit 32-40 kW deutlich überdimensioniert ist, ist fachlich korrekt. Nach der Sanierung liegt die tatsächliche Heizlast für 250 m² Wohnfläche vermutlich unter 20 kW, sodass ein Kessel mit 20 kW oder weniger ausreichend wäre.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein neuer Öl-Brennwertkessel allein durch die geringere Dimensionierung 20% Einsparung bringt, ist zu optimistisch. Die tatsächliche Einsparung hängt stark vom hydraulischen Abgleich und der Einbindung der Solarthermie ab. Ohne optimierte Regelung kann die Effizienz des Brennwertkessels durch zu hohe Rücklauftemperaturen (z.B. durch die Heizkörper im DGAbk.) deutlich sinken.
➕ Ergänzung: Die häufigen Störungen (5x im Winter) deuten auf Verschleiß und mangelnde Wartung hin. Ein defekter Brenner mit Ölvorwärmung kann zu erhöhtem Rußausstoß und Sicherheitsrisiken führen. Zudem sollte geprüft werden, ob der vorhandene 400-Liter-Solarspeicher für einen Brennwertkessel geeignet ist, da dieser oft eine Mindestrücklauftemperatur benötigt.
🔴 Gefahr: Der Betrieb eines überdimensionierten Kessels mit häufigen Störungen birgt ein erhöhtes Risiko für einen Totalausfall im Winter oder eine unvollständige Verbrennung mit Kohlenmonoxid-Bildung. Eine sofortige Überprüfung der Abgaswerte durch einen Fachmann ist dringend erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit einer detaillierten Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Lassen Sie die bestehende Anlage auf Dichtheit und Abgasqualität prüfen. Für die Neuanschaffung empfehle ich einen Öl-Brennwertkessel mit 15-20 kW Leistung, kombiniert mit einem hydraulischen Abgleich und einer optimierten Einbindung der Solarthermie. Die vorhandenen 6.500 Liter Heizöl im Tank sprechen für einen zeitnahen Umstieg auf Öl-Brennwert, wobei die Pellet-Option aufgrund der höheren Investition und des Platzbedarfs für den Pelletlagerraum kritisch zu prüfen ist.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein historisches Bauernhaus aus 1886 mit umfangreicher energetischer Sanierung (Dämmung, Fenster, Dach, WDVSAbk.), was den Heizwärmebedarf deutlich gesenkt hat. Der bestehende Wolf-Ölkessel aus 1992 ist technisch veraltet, häufig störanfällig (5 Störungen im Winter) und nachweislich überdimensioniert – ein klares Indiz für ineffizienten Betrieb und unnötige Energieverluste.
🔴 Gefahr: Ein 30+ Jahre alter Heizkessel mit wiederholten Brennerstörungen, defekter Ölvorwärmung und Düsen-/Druckproblemen stellt ein erhöhtes Risiko für Brand, Kohlenmonoxidentwicklung und unkontrollierte Verbrennung dar – insbesondere bei fortgesetztem Betrieb ohne fachgerechte Prüfung.
🔴 Gefahr: Die direkte Einspeisung des Kaminofens in den Vorlauf der Heizung ist technisch kritisch: Fehlende Temperatur- und Druckentkopplung kann zu Überhitzung, Kesselschäden oder Rückstau in den Ofen führen – ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko.
⚠️ Korrektur: Der Wolf NKAbk./NU 40 ist kein Niedertemperaturkessel, sondern ein konventioneller Heizkessel mit hohem Rücklauftemperaturbedarf – Brennwerttechnik ist daher nur bei nachträglicher Anpassung der Heizungsanlage (z. B. Senkung der Vorlauftemperatur durch Pufferspeicher und Regelung) sinnvoll, nicht einfach durch Kesseltausch.
➕ Ergänzung: Die bestehende Solaranlage (5 m² Flachkollektoren + 400 l Speicher) ist ein wertvoller Baustein – bei einer neuen Heizung muss diese zwingend in das Systemkonzept integriert werden, um den Solaranteil zu maximieren und die Öl- bzw. Pelletnutzung zu minimieren.
➕ Ergänzung: Die Fußbodenheizung im EGAbk. erfordert niedrige Vorlauftemperaturen – ein Brennwertkessel ist hier grundsätzlich geeignet, aber nur bei korrekter hydraulischer Abstimmung (z. B. Mischer, Puffer, Wetterfühler) und nachweislich niedriger Rücklauftemperatur (<50 °C) erreicht er seine volle Effizienz.
❌ Widerspruch: Die Annahme einer pauschalen 20-%-Öleinsparung durch Brennwerttechnik ist irreführend: Bei bereits gedämmtem Gebäude und geringem Wärmebedarf (ca. 2.200 l Öl/Jahr) liegt das realistische Einsparpotenzial bei 8–12 % – und nur, wenn der neue Kessel exakt dimensioniert (ca. 16–20 kW), hydraulisch optimiert und mit moderner Regelung betrieben wird.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach Energieeinsparverordnung) und einen SHK-Fachbetrieb mit Heizungs- und Schornsteinfegerprüfung – nur so lässt sich die tatsächliche Leistungsanforderung, die Sicherheitslage des bestehenden Kessels und die technische Machbarkeit einer Brennwert- oder Pelletlösung fachgerecht bewerten und planen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein: Der Wolf-Ölkessel aus 1992 ist veraltet, überdimensioniert und störanfällig – ein Austausch ist dringend geboten.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer Heizlastberechnung vor der Neuanschaffung.
- Alle sehen die bestehende Solaranlage (5 m² + 400 l Speicher) als zentralen Bestandteil des neuen Systemkonzepts.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt pauschal „20 % Einsparung“ durch Brennwertkessel; DeepSeek korrigiert dies mit Fokus auf hydraulischem Abgleich und Regelung; Qwen quantifiziert realistisch 8–12 % und betont die Abhängigkeit von exakter Dimensionierung und Rücklauftemperatur.
- GoogleAI listet Holzpelletheizung als gleichwertige Alternative; DeepSeek relativiert sie wegen Platzbedarf und Investitionshöhe; Qwen erwähnt sie nicht explizit, betont aber die technische Komplexität bei Integration mit Solar und Kaminofen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer Prüfung der Solarspeicher-Kompatibilität mit Brennwerttechnik und weist auf den Einfluss der Dachgeschoss-Heizkörper auf die Rücklauftemperatur hin.
- Qwen ergänzt zwei kritische Sicherheitsaspekte: Kohlenmonoxidrisiko durch unvollständige Verbrennung und konstruktive Probleme durch direkte Kaminofen-Vorlaufeinspeisung – beide fehlen bei GoogleAI und sind bei DeepSeek nur teilweise adressiert.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht klar der Annahme einer pauschalen Brennwert-Einsparung von 20 % (❌ Widerspruch zu GoogleAI); Qwen und DeepSeek stimmen überein, dass ohne hydraulischen Abgleich und optimierte Regelung die Effizienz massiv einbricht.
- Qwen widerspricht der technischen Einordnung des Wolf NK/NU 40 als Niedertemperaturkessel – dieser ist nach Qwen kein Brennwertkessel und erfordert zur effizienten Nutzung Systemanpassungen (z. B. Pufferspeicher, Mischer), was GoogleAI nicht erwähnt.
👉 Empfehlung: Die sicherste und realistischste Einschätzung stammt von Qwen (zwei 🔴 KRITISCH-Hinweise zu KM- und Kaminofen-Risiko) und DeepSeek (präzise Hinweise zu Rücklauftemperatur, Solarspeicher und hydraulischem Abgleich). GoogleAIs pauschale Empfehlungen werden daher durch die beiden anderen Modelle korrigiert und ergänzt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Technischer Zustand des Kessels ✅ Der Wolf-Ölkessel aus 1992 ist veraltet, verschlissen, häufig störanfällig (5x im Winter) und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko (Kohlenmonoxid, Brand) dar – sofortiger Austausch oder zumindest Prüfung erforderlich. Dimensionierung ✅ Der Kessel mit 32–40 kW ist deutlich überdimensioniert; nach Sanierung liegt die Heizlast bei ca. 16–20 kW – eine korrekte Neudimensionierung ist zwingend. Solaranlage Integration ✅ Die bestehende Solaranlage (5 m² + 400 l Speicher) muss zwingend in das neue Heizsystem integriert werden; eine isolierte Lösung ist ineffizient und wirtschaftlich unvernünftig. Kaminofen-Anbindung ⚠️ Die direkte Einspeisung in den Vorlauf ist technisch kritisch (Überhitzungs- und Rückstau-Risiko) und erfordert fachliche Entkopplung – jedoch fehlt bislang eine konkrete Lösungsempfehlung im Konsens. Einsparpotenzial Brennwert ❌ GoogleAI (20 %) steht im Widerspruch zu DeepSeek und Qwen (8–12 %); der KI-Konsens folgt der konservativeren, systembezogenen Einschätzung: Einsparung ist nur bei exakt dimensioniertem Kessel, hydraulischem Abgleich, niedriger Rücklauftemperatur und optimaler Solarintegration realistisch. 👉 Handlungsempfehlung: Kein pauschaler Kesseltausch, sondern ein systemischer Sanierungsplan mit fachlicher Heizlastberechnung, Sicherheitsprüfung (Abgas, Kaminofen-Anbindung, Solarspeicher) und integrativer Einbindung aller Wärmequellen (Solar, Kaminofen, Heizkörper, Fußbodenheizung).
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kohlenmonoxidentwicklung durch unvollständige Verbrennung im veralteten Kessel Lebensbedrohlich – akute Gesundheitsgefahr für Bewohner, besonders nachts oder bei mangelnder Lüftung. 🔴 Risiko Überhitzung oder Rückstau durch direkte Kaminofen-Vorlaufeinspeisung Kesselschäden, Rohrbruch, Ofenschäden oder Brandgefahr – besonders bei längerem Betrieb ohne Überwachung. 🔴 Risiko Ausfall des Kessels im Winter ohne Ersatz Vollständiger Heizungsausfall bei Minusgraden, Frostschäden an Leitungen und Heizkörpern, Notfallkosten. 🔴 Risiko Falsche Dimensionierung des Neukessels (zu groß) Erhöhter Brennstoffverbrauch, häufiges Hoch- und Herunterfahren, verstärkter Verschleiß, geringere Lebensdauer. 🔴 Risiko Inkompatibilität Solarspeicher / Brennwertkessel ohne Systemanpassung Verminderte Solarerträge, ineffizienter Brennwertbetrieb, unnötige Mehrkosten für Nachrüstung (Mischer, Puffer, Regelung). ✅ Chance Senkung des jährlichen Heizölverbrauchs um 8–12 % bei optimierter Brennwertnutzung Langfristige Kosteneinsparung bei steigenden Ölpreisen, geringere CO₂-Bilanz, erhöhte Unabhängigkeit. ✅ Chance Maximale Nutzung der bestehenden Solaranlage durch systemgerechte Einbindung Reduzierte Öl- oder Pelletnutzung im Sommer und Übergangszeit, höhere Wirtschaftlichkeit der Solarinvestition. ✅ Chance Erhöhte Wohnqualität durch moderne Regelung (Wetterfühler, Raumthermostate, Nachtabsenkung) Behaglichere Raumtemperaturen, geringere Schwankungen, individuelle Anpassung nach Nutzungsprofil. ✅ Chance Nutzung von Fördermitteln (z. B. BEGAbk.-EM) für Heizungsmodernisierung mit Erneuerbaren Erhebliche Investitionshilfe (bis zu 40 % Zuschuss), schnellere Amortisation, höhere Förderhöhe bei Kombination mit Solar. ✅ Chance Steigerung des Immobilienwerts durch zukunftsfähige, energetisch sanierte Heizungsanlage Höhere Verkaufschancen, bessere Bewertung bei Energieausweis, attraktiver für Mieter oder Käufer. Orientierungshilfen
- Unverzügliche Sicherheitsprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch diese Woche Ihren Schornsteinfeger oder einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb zur Abgasanalyse, Dichtheitsprüfung und Bewertung der Kaminofen-Vorlaufeinspeisung.
- Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durchführen lassen: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit der offiziellen Heizlastberechnung – Grundlage für die richtige Kesselgröße (vermutlich 15–20 kW) und Förderantrag.
- Solarspeicher-Kompatibilitätscheck vorplanen: Lassen Sie bereits im Vorfeld prüfen, ob der bestehende 400-Liter-Speicher mit einem Brennwertkessel zusammenarbeitet – ggf. notwendige Anpassungen (z. B. Mischer, Temperatursensorik) früh einplanen.
- Angebote für ein Systemkonzept, nicht nur für einen Kessel einholen: Fordern Sie von mindestens drei SHK-Betrieben Angebote ein, die Brennwertkessel, hydraulischen Abgleich, Solarintegration und Kaminofen-Entkopplung (z. B. Puffer oder Wärmeübergabestation) als Gesamtlösung enthalten.
- Förderantrag vor Kesseltausch stellen: Beantragen Sie noch vor Vertragsabschluss das BEG-EM-Förderprogramm – der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, um Zuschüsse zu sichern.
- Ölbestand strategisch nutzen: Da noch 6.500 Liter Heizöl im Tank vorhanden sind, planen Sie den Austausch so, dass der neue Kessel nach Tankfüllung mit frischem Öl gestartet wird – vermeiden Sie lange Leerlaufphasen mit alter Ölcharge.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Brennwertkessel
- Ein Heizkessel, der die Wärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Er ist effizienter als ein Niedertemperaturkessel.
Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Abgaswärme. - Pelletheizung
- Eine Heizung, die mit Holzpellets betrieben wird. Pellets sind ein nachwachsender Rohstoff und die Verbrennung ist CO2-neutral.
Verwandte Begriffe: Biomasse, Holzpellets, CO2-Neutralität. - Solaranlage
- Eine Anlage, die Sonnenenergie in Wärme umwandelt. Sie kann zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe: Solarthermie, Sonnenkollektor, Warmwasserspeicher. - Heizlastberechnung
- Die Berechnung des Wärmebedarfs eines Gebäudes. Sie dient zur Dimensionierung der Heizungsanlage.
Verwandte Begriffe: Wärmebedarf, Heizleistung, Normheizlast. - Wirkungsgrad
- Das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie und der abgegebenen Nutzenergie. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet eine effiziente Nutzung der Energie.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Nutzungsgrad, Brennwert. - Niedertemperaturkessel
- Ein älterer Heizkesseltyp, der mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeitet. Er ist weniger effizient als ein Brennwertkessel.
Verwandte Begriffe: Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Heizkessel. - Überdimensionierung
- Wenn die Heizleistung des Kessels höher ist als der tatsächliche Wärmebedarf des Gebäudes. Dies führt zu Ineffizienz und höheren Kosten.
Verwandte Begriffe: Heizleistung, Wärmebedarf, Dimensionierung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile bietet ein Brennwertkessel gegenüber einem alten Ölheizkessel?
Ein Brennwertkessel nutzt die Wärme der Abgase, was zu einem höheren Wirkungsgrad und geringeren Heizkosten führt. Zudem sind die Emissionen geringer. - Ist eine Pelletheizung eine sinnvolle Alternative zur Ölheizung?
Ja, eine Pelletheizung nutzt den nachwachsenden Rohstoff Holz und ist CO2-neutral. Allerdings sind die Investitionskosten höher und es ist ein Lagerraum für die Pellets erforderlich. - Wie groß sollte der Warmwasserspeicher in Kombination mit einer Solaranlage sein?
Die Größe des Warmwasserspeichers hängt vom Warmwasserbedarf ab. Als Faustregel gilt: Pro Person im Haushalt sollten ca. 50-80 Liter Speichervolumen eingeplant werden. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für den Austausch einer alten Ölheizung?
Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und Antragsfristen. - Was ist eine Heizlastberechnung und warum ist sie wichtig?
Eine Heizlastberechnung ermittelt den Wärmebedarf eines Gebäudes. Sie ist wichtig, um die richtige Größe des Heizkessels zu bestimmen und eine Überdimensionierung zu vermeiden. - Wie wirkt sich die Dämmung des Hauses auf die Wahl der Heizung aus?
Eine gute Dämmung reduziert den Wärmebedarf und ermöglicht den Einsatz einer kleineren und effizienteren Heizung. - Kann ich meine bestehende Fußbodenheizung mit einer neuen Heizung weiter nutzen?
Ja, in der Regel kann eine Fußbodenheizung problemlos mit einem Brennwertkessel, einer Pelletheizung oder einer Solaranlage kombiniert werden. - Was ist bei der Installation einer Solaranlage auf einem alten Bauernhaus zu beachten?
Die Statik des Daches muss geprüft werden, um sicherzustellen, dass es das Gewicht der Solaranlage tragen kann. Außerdem sind Denkmalschutzbestimmungen zu beachten.
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Ölverbrauchsanalyse: Heizöl vs. Holz – Vergleichswerte
>Ich verbrauche jetzt (kann ich leider nur schätzen, ...
>Ich verbrauche jetzt (kann ich leider nur schätzen, da die Umbauten erst im Oktober 2008 fertig waren) ca. 2.200 Liter Heizöl und ca. 10-12 Schüttmeter Mischholz für den Ofen pro Jahr
Auusgehend von ca. 1000 kWh/SRm = 100 l HEL/SRm also 3.400 l HEL/a (14 Ltr/m²? Das ist ja fast Bundeschnitt - kommt mir ein bissl viel vor bei dem Dämmzustand; erstmal ein Jahr abwarten) = abzgl. WW-Bereitung bei 2000 Vollbenutzungsstunden laut DINAbk. rd. 15 kW.
Einsparungserwartung <10 % bei NT, <20 % bei Brennwert.
Kosten- so um die 8000,-
Selbst wenn's mehr wäre: Einen neuen Öler kauft man nicht, weil sein Brennstoff vor Ende seiner Lebensdauer knapp wird:Ich denke mal - bei Anlagenoptimierung, angefangen von richtiger Reglereinstellung und Nachtabschaltung über verbesserte Kesseldämmung und verminderte Heizraumauskühlung
kann man selber fast genauso viel 'rausholen- Jedenfalls schluckt mein Oldie heute selbst Klima-Nutzungsänderungs- und dämmungsbereinigt sicher 30 % weniger als im Originalzustand.
Ich persönlich wäre - nach dynamischer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung - bei angesetztem Verbrauch von 2.500 - 2.800 l ab 64 ct/l HEL für rd. 18.000 - 2.500 Förderung auf Holzpillen umgestiegen - so aber musste ich leider den Tank nochmal für 10 ct weniger vollmachen 😉
Hiergibt's in der Mediathek das "Handbuch Bioenergie-Kleinanlagen", in dem eine statische Berechnung mit relativ wenig Fehlern und eine Kostenkalkulation auf Basis der bei der BAFA für die Förderung eingereichten Rechnungen drinnen ist.
Da gibt's auch noch andere Info wie eine Marktübersicht ...Eine Alternative für einen so jungen Kessel wäre evtl. ein Pellet-Nachrüstbrenner für ca. 2.500,- plus Bunkerbasteln & (zwei) wöchentlichem Kesselfegen ...
> Der Heizkessel/Brenner war jetzt schon in diesem Winter ca. 5 x auf Störung und der Heizungsbauer musste zur Entstörung kommen. Ölvorwärmung u.a.defekt. Irgendwelche Düsen- und Druckprobleme (Düsenprobleme, Druckprobleme) ...
Wenn der Heizer das Problem offensichtlich nicht in den Griff bekommt, Heizer wechseln ☹
Ein Brenner sollte ohne weiteres 15 Jahre durchhalten - ich habe' jetzt einen gebrauchten von anno '95 aus der Bucht (6 % Abgasverlust) & der ist in den 4 Jahren noch nie ausgefallen.
Solargedöns gab' ich jetzt nicht berücksichtigt - aber dann nimmt man gleich einen Kombipuffer an den Pillenvernichter & beheizt die Bude auch solar. -
Leitungsverluste: Ölheizung im Nebengebäude – Dämmung optimieren
erstmal danke
Hallo Herr Knoll,
danke für Ihre ausführliche Antwort.
Ja, ich sollte den tatsächlichen Jahresverbrauch vielleicht erstmal abwarten. Ich habe leider in meinem Beitrag vergessen zu erwähnen, dass die Heizungsanlage inkl. Öltanks in einem Nebengebäude des Wohnhauses steht. So ca. 12 m Leitungsweg unterirdisch und 7 m Leitungsweg überirdisch. Die Leitungsweg esind gedämmt, aber die unterirdischen Fernwärmerohre sind bereits 15 Jahre alt. Hierdruch entstehen natürlich auch Leitungsverluste.
Von einem Pufferspeicher für den Gerco Kaminofen haben mir 2 Heizis unabhängig voneinander abgeraten, da der Kaminofen auch noch direkt am anderen Ende des Wohnhauses steht. Ein Pufferspeicher im Haus kommt nicht in Frage - wenn dann an der Heizungsanlage. So hätte ich zusätzlich zum jetzigen Leitungsweg nochmal ca. 18 m Leitungsweg innerhalb des Hauses gehabt. Da meinten dann beide heizis: "Deine Heizungsanlage ist so groß und mit soviel Wasser gefüllt, nimm die einfach als eine Art Pufferspeicher. Die Wärmeabnahme und auch sinnvolle Verwendung ist bei der Hausgröße eigentlich immer sichergestellt.
Bei Stiftung Warentest gibt es einen Testsieger Öl Brennwertkessel für ca. 5.800 €, wobei dort gesagt wird das die Heizungsbauer oftmals noch bis zu 20 % Rabatt auf diese Listenpreise geben können. das wären dann ca. die Montagekosten. Ich würde also annehmen, dass man eine gute neue Ölheizungsanlage für max. 6,5 - 7 Tsd. € bekommt. Pelletheizung kostet nach Abzug Förderung ca. 8-9 Tsd. € mehr. Wenn ich mal 20 Jahre Lebensdauer unterstelle sind das ohne Zinseffekte statisch gesehen rd. 425 € Einsparung bei neuem Ölkessel. Das muss ich erst einmal durch Pellets einsparen.
Ein neuer Brennwertkessel spart nach Deinen Ausführungen ca. 20 % im Vergleich zu jetzt. Das sind ca. 440 Liter Öl pro Jahr. Bei angenommenem Preis von 1 €/Liter (zukünftiger Durchschnittspreis) sind das 440 € pro Jahr. Bei angenommenen 20 Jahren Nutzungsdauer habe ich die Investition in einen neuen Ölkessel wieder raus.
Pelletpreise steigen ja auch spürbar an. Da ist die Ersparnis ach schwer zu rechnen.
Ich bin mir sehr unsicher.
Leider hattest Du keine Aussage dazu getroffen, welche Kesselleistung nach Deiner Meinung ausreichend ist.
Danke für Feedback
Torsten TB -
Heizlastberechnung: Kesselleistung vs. Verbrauch – Vergleichswerte
Hab' ich oben doch geschrieben
>Leider hattest Du keine Aussage dazu getroffen, welche Kesselleistung nach Deiner Meinung ausreichend ist.
bei angenommenem Jahresverbrauch 15 kW.
Ich habe' hier ungedämmte 222 m² Altbau & gemessene 18 kW Heizlast bei -12 °. 'rein tu' ich auch etwas in der 15 kW-Klasse.
Wenn bei Dir die Abwärme des Kessels, Speichers & zusätzlich noch die der Zuleitung & des Abgasweges flöten geht ... kann durchaus >> (sehr viel mehr als) 10 % Mehrverbrauch ausmachen.
> Ein neuer Brennwertkessel spart nach Deinen Ausführungen ca. 20 % im Vergleich zu jetzt.
<20 % = "Weniger als".
Beim Brennwerter feuchteunempfindliche & druckdichte Schornsteinsanierung zwingend.
> Bei Stiftung Warentest gibt es einen Testsieger Öl Brennwertkessel für ca. 5.800 €
Nehme an, Du meinst den Giersch/Hoval Multijet ... ja, vor 5 Jahren wollte ich mir den auch in den Keller stellen.
Ansonsten sind die Tests von SWT mit etwas Vorsicht zu genießen, weil sie sich an der Normnutzungsgradermittlung nach DINAbk. orientieren, die mit der Realität manchmal wenig zu tun haben.
> Wenn ich mal 20 Jahre Lebensdauer unterstelle
Ich habe' doch versucht deutlich zu machen: Dann ist Heizöl längst nicht mehr bezahlbar. Erst kürzlich hat die IEA den Politikern versucht klarzumachen, dass wir 3 neue Saudi-Arabien bräuchten, um auch nur den Förderrückgang der in Betrieb befindlichen Felder zu kompensieren.
Einer der letzten, der's nun auch gemerkt hat -
Daimler-Chef Zetsche: "Ende des Öl-Zeitalters ist da"Langer Rede kurzer Sinn-Laufenlassen, optimieren, in 2-3 Jahren wenn das Heizöl wieder >1 € steigt Pelletnachrüstbrenner dranflanschen oder umsteigen.
Mein Kessel ist mittlerweile 36 Jahre alt, 300 % zu groß und schluckt Dank Optimierung laut gemessenem Nutzungsgrad trotzdem <10 % mehr als ein neuer NT-Kessel ... -
Energiekrise: Expertenmeinung zu Ölpreisentwicklung
Noch'n aktuelles Fundstück
von DER dt. Fachfrau zum Thema -
Kesseloptimierung: Wolf COB 20 vs. Viessmann – Testsieger-Vergleich
also erstmal abwarten ...
Hallo Herr Knoll,
nochmal danke für Ihre Ausführungen. Ich meinte im übrigen den Wolf COB 20, der zusammen mit dem teureren Viessmann Testsieger geworden ist in Ausgabe 5/2008.
Ich denke ich werde versuchen den bestehenden Kessel zu optimieren und noch ein paar Jahre laufen zu lassen. Mal sehen wie die technische Entwicklung weitergeht und wie die Pellet- und auch Ölpreise sich entwickeln. Vielleicht wird das Thema Wärmepumpe/Erdwärme mit fortschreitender technischer Entwicklung ja auch noch interessanter bzw. wirtschaftlicher in den nächsten Jahren.
In die Entwicklung der Pelletpreise habe ich jedenfalls kein so großes Vertrauen. Aktuell kostet eine Tonne Pellets ja auch ca. 220 €. Da ist Öl aktuell auch bloß ca. 20 % teurer. Wenn ich meine Tanks (10.000 Liter) vollmache komme ich damit 4,5 Jahre aus. Die Pellets werden mit steigender Nachfrage offensichtlich auch entsprechend teurer. Qualitätsprobleme gibt es da zudem.
Ich werde wie gesagt einfach mal abwarten. Für 2,5 Jahre reicht mein Heizöl im Tank ja ohnehin noch.
Beste Grüße
Torsten T-B -
Pellet-Logistik: Holzexporte und Rohstoffverfügbarkeit
Machense das
Mir reicht der Saft nun auch wieder bis Nov. 2012.
Wenn die Russen aber mit Holzfrachtern aus der Ostsee um Gibraltar 'rum nach Ägypten schippern & unser Osten das meiste Holz nach Polen exportiert, kann DER Stoff aber nicht allzu knapp sein - außerdem wächst er nach 😉 -
Pelletpreise: Regionale Unterschiede und Qualitätsstandards
Wo kosten Pellets 220 € und wo gibt es Probleme
mit der Qualität?
Wir haben 2008 im Herbst 173,- € je Tonne gezahlt (inkl. MwSt.), was damals fast 2/3 billiger als Ölpreis war.
(umgerechnet also 0,35 cent für 2 Kilogramm Pellets, was ja danm 1 Liter Öl entspricht, das damals bei ca. 0,85 cent je Liter lag)
Dass Pellets im Winter teuerer sind sollte bekannt sein. Deswegen tankt man auch im Frühjahr/Sommer (über Sammelbestellung). Und ob der Öl-Preis tatsächlich dauerhaft auf diesem niedrigen Stand bleibt, darf bezweifelt werden.
Wg. Qualität ist mir nichts bekannt. Und ich habe schon Pellets seit 2001.
Natürlich kann man billige Pellets aus dem östlichen Ausland beziehen. Und da kann schon sein, dass nicht jede Anlage damit klar kommt.
Aber mit DINAbk.+ oder Ö-Norm klappt das. Und wer meint, hier sparen zu müssen, muss halt dann auch mit den Folgen leben. Billig ist eben nicht immer günstig. -
Pelletpreise: Berechnungsgrundlage und Kosten pro kWh
Pellepreise etc.
Hallo kho,
die Pelletpreise habe ich aus dem InternetDort ist der Preis pro KWH angegeben und lag zuletzt bei ca. 4,5 Ct/kwH. 2 kg Pellets haben ca. 10 kWh, also kosten 2 kg Pellets bei 4,5 Ct. /kwh = 0,45 €. Diesen Preis muss ich mit 500 multiplizieren um auf 1 Tonne zu kommen. Das ergibt dann 225 € pro Tonne. Das kann regional natürlich unterschiedlich sein und hängt von der bestellten Menge und der Anfuhrweite ab. Ist ja bloß ein Richtwert.
Ich bin wirklich kein Verfechter von Ölheizungen, mache mir aber Gednaken ob Pellets die richtige Alternative sind. Pelletheizungen verkaufen sich momentan wie geschnitten Brot. Da kann es schon passieren, das die Pelletproduktion nicht ganz mitkommt und dadurch Lieferengpässe oder auch Qualitätsprobleme entstehen - wäre m.E. ganz normal. Dadurch wiederum wären steigende Preise verständlich. Man ist jedenfalls dann von den Pelletlieferanten auch abhängig und ich glaube schon eine spürbare Preissteigerungstendenz auszumachen.
Vielleicht ist Erdwärme bzw. Wärmepumpentechnologie ja doch die bessere Alternative.
Ich persönlich habe mich ja schon ein Stück weit unabhängiger vom Öl gemacht durch Installation einer WW Solaranlage und einen Kaminofen der mit Wassertasche in die Heizung einspeist. Dadurch (und durch Dämmmaßnahmen etc.) habe ich den Heizölverbauch schon halbiert. Da mein Kessel schon 17 Jahre alt ist mache ich mir Gedanken über mögliche Alternativen zum Heizöl wenn der alte Kessel mal den gesit aufgibt.
Vor 1 Jahr hätte ich auf jeden Fall gesagt: Die Alternative muss Pelletheizung heißen. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Ich habe übrigens im Oktober Öl bestellt. Preis war 0,70 € inkl. MwSt. Also war der Preis dann doppelt so hoch wie für die Pellets. Ist natürlich immer ärgerlich, wenn man weiß das man jetzt das Öl für ca. 0,51 € inkl. Steuer bekommen würde. Ich rechne allerdinsg auch fest damit, dass die Zeiten niedriger Energiepreise vorbei sind und das gerade die fossilen Energieträger preislich weiter rasant nach oben gehen werden. Aber ich denke ebenfalls, dass sich Holzpreise (und damit auch Pelletpreise) davon nicht abkoppeln werden, sondern diesen Trend mitgehen werden. die Frage ist daher m.E. wie groß ist der dauerhafte Preisunterschied bzw. Preisabstand zwischen Öl und Pellets.
Das Holz teurer wird kann man schon an den Preisen für Kaminholz feststellen. Da bekommt man inzwischen ofenfertiges Holz kaum noch unter 50-60 € je Meter. Das waren vor 3-4 Jahren noch Phantasiepreise.
Na ja, ist halt ein schwieriges Thema und keiner hat die passende Glaskugel.
Viele Grüße
TTB -
Energiepreisentwicklung: Zukunftsaussichten für alle Energieformen
Die Glaskugel sagt nur
das zukünftig wohl ALLE Energieformen teuerer werden. Auch Ihre Solaranlage. Und Wärmepumpe sowieso. Denn Strom wird sicherlich NICHT billiger. Und Strom brauchen alle. Auch Pellets. Selbst ein Holzkessel braucht Strom für die Elektrik und Scheitholz wird meist Elektrisch gesägt und gespalten.
Natürlich werden auch die Herstellungskosten von Pellets steigen + Transportkosten. Werden aber auch von Gas und Öl.
Daher bleibt nur die Frage nach der Differenz. Die Rechnung 1 l Öl = 2 KG Pellets bleibt also gleich.
Und momentan gibt es eine Überkapazität was an Pellets Produziert werden. Daher wird der Überschuss an Pellets auch ins Ausland verkauft.
Und genau deswegen gab es vor 2 Jahren einen Engpass, weil im Herbst die Überkapazität ins Ausland verkauft wurde und die Pelletsproduzenten nicht wussten, wie viele Anlage verkauft wurden. Aber inzwischen sprechen Produzenten der Anlagen und Pelletsproduzenten miteinnander, sodass ungefähr bekannt ist wie viele Anlage neu Installiert werden. Und es wurden auch Lagerkapazitäten angelegt (was aber leider die Pellets damit etwas verteuert haben, da Lager ja Kapital ist was Geld kostet). Aber seitdem klappt das wunderbar mit Lieferung.
Und die Preise aus dem Internet sind halt meist "Durchschnittspreise". Wir machen jedes Jahr Sammelbestellung für Raum Süddeutschland, da kommt dann dieser Preis zustande. Und ggf. bei lokalen Händlern sogar noch weniger.
Bei Preisvergleichen bitte immer beachten ob mit oder ohne MwSt. Und Pellets hat anderen Steuersatz als Öl (den verminderten mit 7 %). -
Energiepreise: Heizöl, Erdgas, Flüssiggas im Jahresvergleich 2007-2008
Energiepreistrend für Deutschland Jahresende 2008- Web-Link
- 3 Seiten-Ausz.
Stichtag
12. Nov. 2008
12. Dez. 2008
12. Dez. 2007
Heizöl EL (3.000 Liter - Standard)
2.121,52
1.530,82
2.098,60
Heizöl EL (3.000 Liter - schwefelarm)
2.293,43
1.704,28
2.277,51
Erdgas: (33.540 kWh, inkl. Grundpreis)
2.608,97
2.628,14
2.076,20
Flüssiggas: (4.603 Liter)
2.683,30
2.467,35
3.210,97
Fernwärme (27.820 kWh)
2.398,47
2.398,47
2.162,08
Holzpellets (6.100 kg - DINplus)
1.296,80
1.336,09
1.179,32 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Ölheizung erneuern: Brennwerttechnik, Pellets oder Solar?
💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert die Vor- und Nachteile verschiedener Heizsysteme als Ersatz für eine alte Ölheizung (Baujahr 1992). Dabei werden Brennwerttechnik, Pelletheizung und Solarthermie in Bezug auf Kosten, Energieeffizienz und Fördermöglichkeiten verglichen. Ein wichtiger Aspekt ist die korrekte Heizlastberechnung, um eine Überdimensionierung des neuen Heizkessels zu vermeiden. Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen zu Pelletpreisen, Ölpreisentwicklung und der Optimierung bestehender Anlagen aus.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Leitungsverluste: Ölheizung im Nebengebäude – Dämmung optimieren erwähnt, können bei externen Heizungsanlagen erhebliche Leitungsverluste auftreten, die bei der Wahl des neuen Systems berücksichtigt werden müssen.
💰 Kosten: Die Diskussion berührt die Pelletpreise und deren regionale Unterschiede. Im Beitrag Pelletpreise: Berechnungsgrundlage und Kosten pro kWh wird die Berechnungsgrundlage detailliert erläutert, während Pelletpreise: Regionale Unterschiede und Qualitätsstandards auf mögliche Qualitätsprobleme hinweist.
📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag Ölverbrauchsanalyse: Heizöl vs. Holz – Vergleichswerte wird der aktuelle Ölverbrauch analysiert und mit dem Verbrauch von Holz verglichen, um Einsparpotenziale zu identifizieren. Der Beitrag Energiepreise: Heizöl, Erdgas, Flüssiggas im Jahresvergleich 2007-2008 liefert historische Daten zur Energiepreisentwicklung.
🔧 Praktische Umsetzung: Es wird empfohlen, den tatsächlichen Jahresverbrauch zu beobachten, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Der Beitrag Kesseloptimierung: Wolf COB 20 vs. Viessmann – Testsieger-Vergleich schlägt vor, den bestehenden Kessel zu optimieren und die technische Entwicklung abzuwarten.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, eine detaillierte Heizlastberechnung durchzuführen und verschiedene Angebote für Brennwertkessel, Pelletheizungen und Solarthermie einzuholen. Die Diskussion im Thread kann als Grundlage für eine fundierte Entscheidung dienen. Beachten Sie auch die Hinweise zur Energieeffizienz und Fördermittel.
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