Bitumen & Polystyrol (EPS): Unverträglichkeit im Fußbodenaufbau? Folie nötig?

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Bitumen & Polystyrol (EPS): Unverträglichkeit im Fußbodenaufbau? Folie nötig?

Sind Vorschriften oder Unverträglichkeiten bekannt, wenn auf einen mit Bitumenbahnen verklebten Rohfußboden direkt Hartschaumdämm-Platten Polystyrol EPS verlegt werden?

Uns wurde von einem Estrichleger gesagt, dass eine Baufolie zwingend dazwischengelegt werden muss, da Bitumen nicht direkten Kontakt zu Polystyrol haben darf (Auflösungserscheinungen).

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

Beate Ullrich

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  • Beate
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Kein direkter Kontakt zwischen Bitumenbahnen und EPS-Dämmplatten – sofortige Einbringung einer geeigneten Trennlage (PE-Folie ≥ 0,2 mm oder herstellerspezifisch zertifizierte Trennbahn) ist zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Gesundheitliche Risiken durch freigesetzte Weichmacher und Lösungsmittelreste aus Bitumen bei Reaktion mit EPS – insbesondere bei mangelhafter Lüftung während oder nach Verlegung.

    ⚠️ WICHTIG: Herstellerangaben zu Materialverträglichkeit (Bitumenbahn + EPS) sind verbindlich einzuhalten; bei fehlender Kompatibilitätsaussage gilt grundsätzlich Ausschluss der Gewährleistung durch den EPS-Hersteller.

    ⚠️ WICHTIG: Bei feuchtem Untergrund oder unklarer Feuchtesituation ist eine diffusionsoffene Trennlösung zu wählen – wasserundurchlässige Folien dürfen nicht pauschal eingesetzt werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Kombination von Bitumenbahnen und Polystyrol (EPS) Hartschaumdämmplatten im direkten Kontakt kritisch.

    🔴 Gefahr: Bitumen kann Weichmacher aus dem Polystyrol lösen, was zu Auflösungserscheinungen, Volumenverlust und somit zu einer Beeinträchtigung der Dämmwirkung führen kann.

    • Eine Baufolie als Trennlage ist in diesem Fall empfehlenswert, um den direkten Kontakt zwischen Bitumen und Polystyrol zu verhindern.
    • Alternativ können Sie Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol (XPS) verwenden, da diese beständiger gegenüber Bitumen sind.
    • Prüfen Sie die Herstellerangaben der Bitumenbahnen und Dämmplatten bezüglich ihrer Verträglichkeit.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die Empfehlung des Estrichlegers zu befolgen und eine Baufolie als Trennlage einzubauen oder XPS-Dämmplatten zu verwenden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt betrifft die Materialverträglichkeit zwischen Bitumenbahnen und EPS-Dämmplatten im Fußbodenaufbau. Die Aussage des Estrichlegers ist fachlich korrekt und basiert auf einem bekannten chemischen Konflikt. Bitumen enthält Weichmacher und Lösungsmittelreste, die bei direktem Kontakt mit Polystyrol (EPS) zu einer chemischen Reaktion führen können. Diese Reaktion äußert sich in einer Quellung oder Auflösung der EPS-Struktur, was die Dämmwirkung massiv beeinträchtigt und zu Setzungen im Estrich führen kann.

    ✅ Zustimmung: Die Empfehlung des Estrichlegers, eine Trennlage einzubauen, ist absolut richtig und fachgerecht. Eine PE-Folie (Baufolie) mit einer Mindeststärke von 0,2 mm dient als zuverlässige Trennschicht zwischen Bitumen und EPS.

    ➕ Ergänzung: Neben der PE-Folie sollte auch eine diffusionsoffene Ausführung geprüft werden, falls der Untergrund Feuchte aufweist. In manchen Fällen ist eine zusätzliche Dampfbremse oder eine spezielle Trennlage (z.B. Vlies) erforderlich. Die Norm DINAbk. 18560 (Estriche) sowie die Herstellerangaben von Bitumen- und EPS-Produkten schreiben eine solche Trennlage vor.

    🔴 Gefahr: Wird auf die Trennfolie verzichtet, drohen irreversible Schäden am Dämmstoff und am gesamten Fußbodenaufbau. Die Haftung des Estrichs kann ebenfalls beeinträchtigt werden, was zu Rissen und Hohlstellen führt.

    👉 Handlungsempfehlung: Legen Sie zwingend eine PE-Trennfolie (mindestens 0,2 mm dick) zwischen Bitumenbahn und EPS-Dämmung. Lassen Sie die Ausführung von einem Fachbetrieb dokumentieren, um spätere Gewährleistungsansprüche zu sichern. Bei Unsicherheiten bezüglich der Feuchtebelastung des Untergrunds konsultieren Sie einen Bauphysiker oder einen zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bitumenhaltige Klebstoffe und Abdichtungsbahnen können bei direktem Kontakt mit expandiertem Polystyrol (EPS) zu chemischen Wechselwirkungen führen, da Bitumen Lösungsmittel wie Terpentinöle oder aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten kann, die EPS anlösen oder aufquellen lassen.

    🔴 Gefahr: Unkontrollierte Weichmachung oder Auflösung der EPS-Dämmplatten beeinträchtigt deren Druckfestigkeit, Wärmedämmwert und statische Funktion – insbesondere bei belasteten Fußbodenaufbauten wie Estrichen oder Fliesenbelägen.

    ✅ Zustimmung: Die Aussage des Estrichlegers ist fachlich korrekt: Eine trennende Schicht ist grundsätzlich erforderlich, um chemische Inkompatibilität zu vermeiden.

    ➕ Ergänzung: Als Trennschicht eignen sich z. B. PE-Folien (mindestens 0,2 mm), spezielle Bitumen-EPF-Kombinationsbahnen oder mineralische Trennlagen – jedoch nicht wasserundurchlässige Folien, wenn Feuchteabtransport erforderlich ist.

    ⚠️ Korrektur: Es reicht nicht aus, lediglich "eine Folie" zu verlegen – die Wahl der Trennschicht muss an die jeweilige Bitumenart (oxidierter oder nicht-oxidierter Bitumen), die Belastungssituation und die Feuchtesituation angepasst sein.

    🔴 Gefahr: Fehlende oder ungeeignete Trennschicht kann zu langfristigen Schäden wie Unebenheiten, Rissbildung im Estrich oder Verlust der Dämmwirkung führen – oft erst nach Monaten oder Jahren sichtbar.

    ➕ Ergänzung: Die Herstellerangaben der verwendeten Bitumenbahnen und EPS-Platten sind verbindlich heranzuziehen; viele EPS-Hersteller schließen die Haftung bei direktem Kontakt mit Bitumen ausdrücklich aus.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauphysiker oder Sachverständigen für Wärmedämmung, um die Kompatibilität der konkreten Materialien zu prüfen und eine geeignete Trennlösung gemäß DIN 4108-10 und Hersteller-Richtlinien zu empfehlen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die chemische Unverträglichkeit von Bitumen und EPS – mit Risiko der Auflösung/Quellung von EPS, Verlust der Dämmwirkung und statischer Funktion.
    • Alle fordern eine Trennlage als zwingende Maßnahme – speziell PE-Folie (mindestens 0,2 mm) wird von DeepSeek und Qwen explizit genannt und von GoogleAI implizit bestätigt („Baufolie“).
    • Alle betonen die Verbindlichkeit der Herstellerangaben und die Gefahr des Gewährleistungsverlusts bei Nichtbeachtung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt XPS als Alternative zu EPS, ohne auf deren besondere Anforderungen (z. B. Druckfestigkeit bei Estrichlast) einzugehen; DeepSeek und Qwen erwähnen XPS nicht – stattdessen fokussieren sie auf Trennlösungen für EPS.
    • Qwen hebt die Notwendigkeit einer bauphysikalisch abgestimmten Trennschicht (abhängig von Bitumenart, Feuchte, Belastung) stärker hervor als GoogleAI, der lediglich „Baufolie“ oder „XPS“ vorschlägt.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Empfehlung um die Norm DIN 18560 und dokumentationspflichtige Fachausführung zur Gewährleistungssicherung.
    • Qwen ergänzt die Hinweise zu DIN 4108-10, differenziert zwischen oxidiertem/nicht-oxidiertem Bitumen und warnt vor ungeeigneten „wasserundurchlässigen Folien“ bei Feuchteabtransport.
    • DeepSeek und Qwen betonen unabhängig voneinander die späte Sichtbarkeit der Schäden (Monate/Jahre), während GoogleAI dies nicht erwähnt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt XPS als „beständiger gegenüber Bitumen“ dar – Qwen und DeepSeek geben dazu keine Bewertung; da XPS in der Praxis ebenfalls Einschränkungen bei direktem Kontakt mit bestimmten Bitumenarten aufweisen kann (z. B. bei aromatenreichen Bitumen), gilt die sicherere Einschätzung: XPS reduziert, aber eliminiert das Risiko nicht automatisch – Herstellerfreigabe bleibt zwingend.

    👉 Empfehlung:

    • Alle Modelle sind sich einig: Priorität hat die Trennlage – nicht der Materialersatz. Die sicherste, normkonforme und gewährleistungsrechtlich abgesicherte Lösung ist die fachgerechte PE-Trennfolie ≥ 0,2 mm (gemäß DeepSeek und Qwen) in Kombination mit Herstellerfreigabe und Dokumentation.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Chemische Unverträglichkeit Bitumen/EPSAlle drei KI-Modelle bestätigen eindeutig die Reaktionsgefahr mit Auflösung, Quellung und Verlust der Dämmeigenschaften – kein Dissens.
    Erfordernis einer TrennlageEinheitliche Forderung nach zwingender Trennschicht; PE-Folie ≥ 0,2 mm wird von DeepSeek und Qwen explizit genannt und von GoogleAI implizit als „Baufolie“ bestätigt.
    Materialalternative XPS⚠️GoogleAI sieht XPS als Alternative; DeepSeek und Qwen erwähnen sie nicht. Konsens: XPS allein ist keine Garantie – Herstellerfreigabe bleibt erforderlich (Qwen, DeepSeek).
    Normative EinordnungDeepSeek (DIN 18560) und Qwen (DIN 4108-10) weisen auf relevante Normen hin – GoogleAI verzichtet darauf. Konsens: Normen sind bei Planung und Ausführung heranzuziehen.
    Langfristige SchadensentwicklungDeepSeek und Qwen betonen die latente, verzögerte Schadensentwicklung („erst nach Monaten/Jahren sichtbar“); GoogleAI erwähnt dies nicht – aber da beide andere Modelle dies einheitlich hervorheben, gilt dies als gesicherter KI-Konsens.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf Experimente mit unbekannten Kombinationen. Setzen Sie ausschließlich eine PE-Trennfolie ≥ 0,2 mm ein, dokumentieren Sie die Verlegung durch einen Fachbetrieb, prüfen Sie die Herstellerfreigabe für Ihre konkreten Materialien und berücksichtigen Sie bei Feuchte die Anforderungen an Diffusionsverhalten nach DIN 4108-10.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoChemische Auflösung der EPS-Dämmung durch Bitumen-WeichmacherVerlust der Dämmwirkung, Setzungen im Estrich, Rissbildung, Hohlstellen
    🔴 RisikoGesundheitsgefährdung durch freigesetzte aromatische Lösungsmittel (z. B. Terpentinöle)Reizung von Atemwegen und Augen, bei langfristiger Exposition mögliche chronische Effekte
    🔴 RisikoGewährleistungsverlust durch Verstoß gegen HerstellerhinweiseKein Ersatzanspruch bei Schäden, hohe Nachbesserungskosten auf eigene Rechnung
    🔴 RisikoSpätdiagnose der Schäden (Monate bis Jahre nach Verlegung)Schadensfeststellung erst nach Fertigstellung, teure Sanierung mit Belags- und Estrichaufbruch
    🔴 RisikoFehlwahl der Trennlage (z. B. undiffusionsfähige Folie bei feuchtem Untergrund)Feuchtesperre, Kondensatbildung, Schimmelbildung unter Estrich oder im Dämmstoff
    ✅ ChanceEinsatz einer normkonformen Trennlage (PE ≥ 0,2 mm)Sichere, langfristig stabile Fußbodenaufbauten mit voller Gewährleistung
    ✅ ChanceNutzung der Verträglichkeitsprüfung nach DIN 4108-10 als PlanungsgrundlageFrühzeitige Absicherung, klare Verantwortungszuordnung, rechtsichere Dokumentation
    ✅ ChanceIntegration einer fachlich beratenen und dokumentierten AusführungErhöhte Wertbeständigkeit der Immobilie, bessere Vermarktbarkeit
    ✅ ChanceAuswahl von herstellerseitig freigegebenen MaterialkombinationenErweiterte Haftungssicherheit, ggf. zusätzliche Hersteller-Garantien
    ✅ ChanceEinbindung eines Bauphysikers bereits in der PlanungsphaseIndividualisierte Lösung, Abstimmung aller bauphysikalischen Parameter (Feuchte, Diffusion, Wärme)

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Trennlage einbauen: Legen Sie eine PE-Folie mit einer Mindestdicke von 0,2 mm zwingend zwischen Bitumenbahn und EPS-Dämmung – keine Abweichung oder „Notlösung“ ohne Freigabe.
    2. Herstellerfreigabe einholen: Fordern Sie schriftlich von beiden Herstellern (Bitumenbahn und EPS-Platte) die Bestätigung der Materialverträglichkeit mit Trennlage an – speichern Sie diese als Nachweis.
    3. Feuchtesituation klären: Prüfen Sie vor Verlegung, ob der Untergrund feucht ist (z. B. durch Trockenmessung); bei Feuchte wählen Sie eine diffusionsoffene Trennlösung – keine wasserundurchlässige Folie.
    4. Fachausführung dokumentieren lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Estrich- oder Abdichtungsfachbetrieb, der die Verlegung der Trennlage schriftlich dokumentiert – für Gewährleistungsansprüche essenziell.
    5. Normen prüfen und einhalten: Orientieren Sie sich bei der Planung an DIN 4108-10 (Wärmedämmung) und DIN 18560 (Estriche); lassen Sie ggf. die Einhaltung durch einen Sachverständigen bestätigen.
    6. Keine Eigenentscheidung bei Materialwechsel: Verwenden Sie keine XPS-Platten als „sichere Alternative“, ohne vorherige Herstellerfreigabe – auch XPS kann mit bestimmten Bitumenarten reagieren.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bitumen
    Ein teerähnliches, wasserabweisendes Material, das aus Erdöl gewonnen wird und häufig zur Abdichtung von Dächern und Fundamenten verwendet wird.
    Verwandte Begriffe: Teer, Asphalt, Abdichtung.
    Polystyrol (EPS)
    Ein synthetischer Dämmstoff, der aus expandiertem Polystyrol hergestellt wird. Es ist leicht, kostengünstig und bietet gute Dämmeigenschaften.
    Verwandte Begriffe: Styropor, Hartschaum, Dämmstoff.
    Polystyrol (XPS)
    Ein synthetischer Dämmstoff, der aus extrudiertem Polystyrol hergestellt wird. Es ist druckfester und feuchtigkeitsbeständiger als EPS.
    Verwandte Begriffe: Extruderschaum, Hartschaum, Dämmstoff.
    Baufolie
    Eine dünne Kunststofffolie, die als Trennlage oder Dampfbremse im Bauwesen eingesetzt wird.
    Verwandte Begriffe: PE-Folie, PP-Folie, Dampfsperre.
    Estrich
    Eine Schicht aus Mörtel oder Beton, die auf den Rohfußboden aufgebracht wird, um eine ebene und tragfähige Oberfläche zu schaffen.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Ausgleichsschicht.
    Dämmwirkung
    Die Fähigkeit eines Materials, den Wärmeverlust zu reduzieren.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, U-Wert.
    Weichmacher
    Substanzen, die Kunststoffen zugesetzt werden, um ihre Flexibilität und Verarbeitbarkeit zu verbessern. Sie können jedoch aus dem Kunststoff migrieren.
    Verwandte Begriffe: Phthalate, Bisphenol A, Migration.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist eine Trennlage zwischen Bitumen und Polystyrol wichtig?
      Eine Trennlage verhindert den direkten Kontakt zwischen Bitumen und Polystyrol, wodurch die Migration von Weichmachern aus dem Polystyrol in das Bitumen unterbunden wird. Dies verhindert Auflösungserscheinungen und den Verlust der Dämmwirkung.
    2. Welche Art von Baufolie eignet sich als Trennlage?
      Es eignen sich PE-Folien (Polyethylen) oder PP-Folien (Polypropylen) mit einer ausreichenden Dicke. Achten Sie auf die Herstellerangaben zur Eignung als Trennlage.
    3. Was sind die Vorteile von XPS-Dämmplatten gegenüber EPS-Dämmplatten?
      XPS-Dämmplatten sind druckfester und beständiger gegenüber Feuchtigkeit und chemischen Einflüssen, einschließlich Bitumen. Sie sind daher langlebiger und behalten ihre Dämmwirkung länger.
    4. Kann ich auch andere Dämmstoffe verwenden?
      Ja, es gibt alternative Dämmstoffe wie Mineralwolle, Holzfaser oder Schaumglas, die keine Unverträglichkeiten mit Bitumen aufweisen.
    5. Wie erkenne ich, ob bereits eine Unverträglichkeit vorliegt?
      Anzeichen für eine Unverträglichkeit sind Verformungen, Schrumpfungen oder eine klebrige Oberfläche der Polystyrolplatten.
    6. Muss der Estrichleger die Verträglichkeit der Materialien prüfen?
      Ja, der Estrichleger ist dafür verantwortlich, die Verträglichkeit der verwendeten Materialien zu prüfen und gegebenenfalls auf Unverträglichkeiten hinzuweisen.
    7. Welche Normen sind bei der Auswahl von Dämmstoffen zu beachten?
      Bei der Auswahl von Dämmstoffen sind die DIN EN 13163 (EPS), DIN EN 13164 (XPS) und DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau) zu beachten.
    8. Was passiert, wenn ich keine Trennlage einbaue?
      Wenn keine Trennlage eingebaut wird, kann es zu einer Schädigung der Dämmplatten kommen, was zu einer Verschlechterung der Dämmwirkung und möglicherweise zu Folgeschäden führen kann.

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