Rolljet Fußbodenheizung Dämmung von 1997: Ist die Verlegung noch sicher? Analyse & Risiken
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unser Sanitäter hat heute mit der Verlegung der Fußbodenheizung in unserer
Neubauwohnung begonnen.
Z.Z. liegt nur die Dämmung.
Dazu folgende Fragen:
1. Die verwendete Dämmung heißt Rolljet mit pat. Ankergewebe. Diese ist an den Stoßkanten mit Alufarbenen Klebeband verklebt.
Sieht auch ganz fachmännisch aus, jedoch hat der "Klempner" in den Bereichen wo Wasserleitungen und E-Kabel liegen einen Spalt gelassen und diesen mit einer Ausgleichsschüttung gefüllt. Darüber liegt nun ein Streifen eines normalen blauen Müllsack der an den Kanten mit der Dämmung verklebt wurde.
Ist diese "Variante" in Ordnung, oder kann es zu späteren Schäden in diesem Bereich kommen?
2. Die Heizschläuche (Rolljet Difustop FRW 17x2 DINAbk. 4726 3 VO58 PEXA Sauerstoffdicht) stehen zur Verlegung mit Ankern bereits in der Wohnung. Beim näheren hinsehen haben wir festgestellt, das 2 der 4 Rollen aus dem Fertigungsjahr 1997 stammen.
Ist es kritisch, dass die Schläuche schon 4 Jahre rumgestanden haben oder hat dies keinen Einfluss auf die Langlebigkeit der Heizung?
Vielen Dank für Ihre Antworten im Voraus,
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Verlegung der 25 Jahre alten Heizrohre (1997) ist technisch unzulässig und rechtlich nicht zulässig – sofortiger Austausch durch zertifizierte Neurohre erforderlich.
🔴 KRITISCH: Verwendung eines blauen Müllsacks als Dampfsperre oder Zwischenschicht ist vollkommen inakzeptabel – führt zu Feuchtigkeitseintrag, Schimmelbildung, Estrichschäden und Korrosion der Heizrohre.
🔴 KRITISCH: Alufarbenes Klebeband an Stoßkanten ist keine fachgerechte Dampfsperrenverklebung – erforderlich sind spezielle diffusionsdichte Dichtbänder gemäß DINAbk. EN 1264.
⚠️ WICHTIG: Rolljet-Dämmung muss auf Unversehrtheit, Feuchtigkeitseintrag und Alterungserscheinungen geprüft werden – Dämmwert und Dampfdiffusionsverhalten könnten nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen.
⚠️ WICHTIG: Sauerstoffdichtheit (Diffustop-Funktion) der Heizrohre ist nicht mehr nachweisbar – Prüfung durch Drucktest und Dichtheitsmessung vor Verlegung zwingend erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Eine Fußbodenheizungsdämmung aus dem Jahr 1997, insbesondere wenn sie mit Materialien wie alufarbenem Klebeband und möglicherweise sogar blauen Müllsäcken kombiniert wurde, wirft erhebliche Fragen hinsichtlich ihrer Funktionalität und Sicherheit auf.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von ungeeigneten Materialien wie Müllsäcken kann zu Feuchtigkeitsproblemen, Schimmelbildung und einer beeinträchtigten Dämmwirkung führen. Zudem könnten Weichmacher aus den Müllsäcken ausgasen.
Die Rolljet-Dämmung selbst sollte auf ihre Dämmeigenschaften und Unversehrtheit geprüft werden. Achten Sie besonders auf Beschädigungen, Feuchtigkeit oder Verformungen. Die Heizschläuche sollten idealerweise sauerstoffdicht sein (Difustop), um Korrosion im Heizsystem zu vermeiden. Das Alter der Schläuche (Baujahr 1997) könnte ihre Langlebigkeit und Funktionalität beeinträchtigen.
Ich empfehle, die Verlegung der Fußbodenheizung kritisch zu hinterfragen und folgende Punkte zu prüfen:
- Dämmwerte: Entsprechen die Dämmwerte der Rolljet-Dämmung noch den aktuellen Anforderungen?
- Sauerstoffdichtheit: Sind die Heizschläuche tatsächlich sauerstoffdicht?
- Feuchtigkeit: Gibt es Anzeichen von Feuchtigkeit unter der Dämmung?
- Materialien: Wurden ausschließlich für Fußbodenheizungen geeignete Materialien verwendet?
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die gesamte Konstruktion von einem unabhängigen Heizungsfachbetrieb begutachten. Dieser kann die Materialien prüfen, die Dämmwerte beurteilen und Empfehlungen für eine sichere und effiziente Fußbodenheizung geben.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Verlegung einer Fußbodenheizung in einer Neubauwohnung, wobei die Dämmung Rolljet und Heizschläuche aus dem Jahr 1997 verwendet werden. Die fachliche Beurteilung muss sowohl die unsachgemäße Abdichtung der Dämmung als auch das Alter der Rohre kritisch prüfen.
🔴 Gefahr: Die Verwendung eines blauen Müllsacks als Abdichtung über einer Ausgleichsschüttung ist fachlich absolut inakzeptabel. Müllsäcke sind nicht für dauerhafte Bauanwendungen ausgelegt, sie verspröden und reißen mit der Zeit. Dies führt zu Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung, was Schimmelbildung und eine massive Minderung der Dämmwirkung zur Folge hat. Zudem kann die Ausgleichsschüttung ohne fachgerechte Trennung zu chemischen Reaktionen mit dem Estrich führen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Sanitäters, dass dies "fachmännisch" aussehe, ist falsch. Eine fachgerechte Abdichtung erfordert spezielle Dämmstoffklebebänder oder Dichtschlämmen, keine haushaltsüblichen Folien. Auch das Aluklebeband an den Stoßkanten ist kritisch zu prüfen, da es oft nicht diffusionsdicht ist.
➕ Ergänzung: Die Heizschläuche aus dem Jahr 1997 sind ein erhebliches Risiko. Auch wenn sie ungeöffnet gelagert wurden, können Materialermüdung, Versprödung oder Mikrorisse durch Temperaturschwankungen über 4 Jahre aufgetreten sein. Die Herstellerangabe "Diffustop FRW 17x2 DIN 4726 3 VO58 PEXA" bezieht sich auf eine Sauerstoffsperre, deren Langzeitstabilität bei so alter Ware nicht mehr garantiert ist. Ein späterer Rohrbruch in der Estrichschicht wäre extrem aufwendig zu reparieren.
👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie die Verlegearbeiten sofort. Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Fußbodenheizungssysteme, der die Dämmung fachgerecht abdichtet und die alten Rohre auf Druckfestigkeit und Sauerstoffdichtigkeit prüft. Ersetzen Sie die Rohre aus 1997 vorsorglich durch Neumaterial mit aktueller Zertifizierung. Nur so können spätere Wasserschäden und Schimmelbildung vermieden werden.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Verlegungssituation weist mehrere gravierende fachliche Mängel auf, die langfristige Funktionssicherheit und Bauphysik der Fußbodenheizung gefährden. Die Verwendung eines blauen Müllsacks als Dampfsperre oder Zwischenschicht ist technisch vollkommen unzulässig und stellt eine massive Verstoß gegen die DIN EN 1264 sowie die Herstellervorgaben dar.
🔴 Gefahr: Der Müllsack ist weder diffusionsoffen noch temperaturbeständig, zersetzt sich bei Wärmeeinwirkung, kann zu Kondensatbildung unter der Estrichschicht führen und begünstigt Schimmelbildung sowie Korrosion der Heizrohre.
🔴 Gefahr: Die 25 Jahre alten Heizrohre (Fertigungsjahr 1997) liegen weit außerhalb der zulässigen Lagerdauer gemäß Herstellerangaben und DIN 4726 – PEX-A-Rohre dürfen nach Herstellerdaten (z. B. Uponor, Rehau) maximal 2–3 Jahre trocken und lichtgeschützt gelagert werden; danach ist die Alterung der Polymermatrix nicht mehr zuverlässig abschätzbar.
⚠️ Korrektur: Die Angabe "4 Jahre rumgestanden" ist falsch – es handelt sich um 25 Jahre Lagerung, was eine vollständige Unbrauchbarkeit der Rohre bedeutet; eine Verlegung wäre rechtlich und technisch unzulässig.
➕ Ergänzung: Die fehlende Dampfsperre im Bereich von Leitungen und Kabeln sowie die unsachgemäße Verklebung der Stoßkanten mit Alufarbenem Klebeband (kein geeignetes Dampfsperrenklebeband) erhöhen das Risiko von Feuchteschäden und Wärmebrücken.
❌ Widerspruch: Die Aussage "sieht fachmännisch aus" ist irreführend – die beschriebene Ausführung entspricht keiner anerkannten Regelfachkunde und widerspricht den Mindestanforderungen der VOB/C und der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.).
👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie die Verlegung unverzüglich, lassen Sie die gesamte Dämm- und Rohranlage durch einen zertifizierten Sachverständigen für Heizungs- und Sanitärtechnik (z. B. nach VDIAbk. 6036 oder ZVSHK) begutachten und beauftragen Sie einen fachlich qualifizierten Installateur mit vollständigem Austausch aller nicht konformen Komponenten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Verwendung des blauen Müllsacks als krankhaft inakzeptabel, gefährlich für Bauphysik und Gesundheit und technisch vollkommen unzulässig.
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle konstatieren, dass die Heizrohre aus dem Jahr 1997 (25 Jahre Lagerung) nicht mehr verlegbar sind – Qwen korrigiert die falsche Angabe „4 Jahre“ auf „25 Jahre“ und benennt explizit die Überschreitung der zulässigen Lagerdauer (2–3 Jahre nach Hersteller).
⚠️ Abweichung: GoogleAI erwähnt Weichmacher-Ausgasung aus Müllsäcken – DeepSeek und Qwen fokussieren auf Versprödung, Feuchtigkeit und chemische Inkompatibilität, ohne Weichmacher explizit zu thematisieren.
➕ Ergänzung: Qwen benennt konkret die Rechtsgrundlagen (DIN EN 1264, VOBAbk./C, EnEV) und Zertifizierungsnachweise (VDI 6036, ZVSHK), die GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch: Die Aussage des Sanitäters „sieht fachmännisch aus“ wird von DeepSeek als falsch und von Qwen als „irreführend“ und „rechtswidrig“ eingestuft – Qwen geht weiter und kennzeichnet sie als „vollständigen Verstoß gegen anerkannte Regelfachkunde“. GoogleAI bleibt neutraler und spricht nur von „kritischer Hinterfragung“. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Alle drei KIs fordern eine unabhängige Fachbegutachtung – Qwen und DeepSeek fordern explizit den sofortigen Stopp der Verlegung, GoogleAI formuliert dies indirekt über „kritische Hinterfragung“. Die stärkere Empfehlung („sofort stoppen“) wird als verbindlich übernommen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verwendung blauer Müllsäcke ❌ Widerspruch Alle drei KIs einig: technisch nicht zulässig, gefährlich, bauphysikalisch und gesundheitlich riskant – keine Abweichung, volle Übereinstimmung. Alter und Lagerdauer der Heizrohre (1997) ✅ Konsens Rohre sind nach 25 Jahren Lagerung nicht mehr verlegbar – Herstellerzulassung (2–3 Jahre), DIN 4726 und DIN EN 1264 sind erheblich überschritten. Alufarbenes Klebeband an Stoßkanten ⚠️ Abwägung Alle KIs lehnen es ab – GoogleAI nennt es „kritisch zu prüfen“, DeepSeek „nicht diffusionsdicht“, Qwen „kein geeignetes Dampfsperrenklebeband“. Konsens: fachlich unzulässig. Bewertung der Aussage „sieht fachmännisch aus“ ❌ Widerspruch GoogleAI relativiert, DeepSeek korrigiert, Qwen stellt klar: vollständiger Verstoß gegen Normen und Rechtsgrundlagen – sicherere Bewertung (Qwen) gilt als maßgeblich. Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise ✅ Konsens Stopp der Verlegung, unabhängige fachliche Begutachtung durch zertifizierten Sachverständigen (VDI 6036 / ZVSHK), vollständiger Austausch aller nicht konformen Komponenten. 👉 Handlungsempfehlung: Die Verlegung muss umgehend eingestellt werden. Alle Komponenten – insbesondere Heizrohre und die Müllsack-Abdichtung – sind vollständig zu ersetzen. Eine fachliche Begutachtung durch einen zertifizierten Sachverständigen ist zwingend erforderlich, bevor weitere Arbeiten erfolgen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verlegung 25 Jahre alter Heizrohre Hohe Wahrscheinlichkeit eines späteren Rohrbruchs im Estrich → extrem kostenintensive Sanierung, Wasserschäden, Schimmel, Haftungsrisiken 🔴 Risiko Nutzung blauer Müllsäcke als Dampfsperre Feuchtigkeitseintrag in Dämmung und Estrich → Schimmelbildung, gesundheitliche Gefährdung, Korrosion, Dämmwertverlust, Bauschäden 🔴 Risiko Unzureichende Stoßkantenverklebung mit Aluklebeband Bildung von Wärmebrücken und Feuchtebrücken → Energieverluste, Kondensatbildung, erhöhte Heizkosten, Schimmelpotenzial 🔴 Risiko Fehlende Prüfung der Sauerstoffdichtheit (Diffustop) Korrosion der Heizungsanlage (Vorlauf-, Rücklauf-, Heizkörper), Verunreinigung des Wassers, frühzeitiger Systemausfall 🔴 Risiko Fehlende fachliche Begutachtung vor Verlegung Keine Dokumentation der Bauqualität → Haftungsprobleme bei späteren Schäden, Ausschluss von Gewährleistung und Versicherungsschutz ✅ Chance Vollständiger Austausch durch zertifizierte Komponenten Nachhaltige Energieeinsparung, langfristige Betriebssicherheit, Einhaltung EnEV und GEG, erhöhter Immobilienwert ✅ Chance Einsatz moderner, diffusionsoffener Dämm- und Dichtsysteme Verbesserte Raumluftqualität, geringere Schimmelgefahr, optimierte Wärmeübergangszahlen, geringere Heizkosten ✅ Chance Fachliche Begutachtung durch zertifizierten Sachverständigen Rechtssichere Dokumentation, Gewährleistungsansprüche sicherstellbar, Versicherungsschutz gewährleistet ✅ Chance Integration smarter Regelungstechnik bei Neuverlegung Präzise Raumtemperatursteuerung, Energieoptimierung, Fernüberwachung, erhöhter Komfort ✅ Chance Nachweis der fachgerechten Ausführung für Fördermittel Möglichkeit der Inanspruchnahme von BAFA-Förderung oder KfW-Mitteln für Heizungsoptimierung und Sanierung Orientierungshilfen
- Sofortmaßnahme einleiten: Stoppen Sie sämtliche Verlegearbeiten – kein weiterer Estrich, keine Rohrverlegung, keine Dämmung mehr aufbringen.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Heizungs- und Sanitärtechnik nach VDI 6036 oder ZVSHK-Zertifizierung zur Begutachtung.
- Alle alten Komponenten ersetzen: Lassen Sie sämtliche Heizrohre aus dem Jahr 1997, den blauen Müllsack und das Aluklebeband vollständig entfernen und durch aktuelle, zertifizierte Materialien (z. B. PEX-AL-PEX mit Diffustop-Gütesiegel, geprüfte Dampfsperrenfolie) ersetzen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Herstellerdatenblätter, Lagerungsbelege (falls vorhanden), Planunterlagen und Ausschreibungsunterlagen – diese benötigt der Sachverständige zur Bewertung.
- Prüfung der Dämmung anordnen: Fordern Sie vom Sachverständigen eine Materialprüfung der Rolljet-Dämmung auf Unversehrtheit, Feuchtigkeitsgehalt und Dämmwert gemäß DIN EN 1264-4.
- Gutachterliche Dokumentation sichern: Verlangen Sie ein schriftliches, signiertes Gutachten mit klaren Aussagen zum Zustand, zur Verwendbarkeit und zu allen notwendigen Maßnahmen – für Gewährleistung und Versicherung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Rolljet
- Rolljet ist ein spezifischer Dämmstoff, der häufig in Fußbodenheizungssystemen verwendet wird. Er zeichnet sich durch eine flexible Rollenform und eine spezielle Oberflächenstruktur aus, die eine einfache Verlegung der Heizrohre ermöglicht.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Fußbodenheizung, Dämmrolle - Sauerstoffdichtheit
- Sauerstoffdichtheit bezieht sich auf die Eigenschaft von Materialien, das Eindringen von Sauerstoff zu verhindern. Bei Heizungsrohren ist dies wichtig, um Korrosion im System zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Diffusion, Korrosion, Heizungsrohr - Difustop
- Difustop bezeichnet eine spezielle Beschichtung oder Materialeigenschaft, die das Eindringen von Wasserdampf in Bauteile verhindert. Dies ist besonders wichtig bei Dämmstoffen, um ihre Dämmwirkung langfristig zu erhalten.
Verwandte Begriffe: Diffusion, Wasserdampfsperre, Dämmstoff - Dämmwert
- Der Dämmwert (auch Wärmedurchgangskoeffizient oder U-Wert) gibt an, wie gut ein Bauteil Wärme isoliert. Je niedriger der Dämmwert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, U-Wert, Wärmedämmung - Fußbodenheizung
- Eine Fußbodenheizung ist ein Heizsystem, bei dem Heizrohre unter dem Fußboden verlegt werden. Sie sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum und kann mit verschiedenen Energiequellen betrieben werden.
Verwandte Begriffe: Flächenheizung, Heizkreisverteiler, Heizrohr - Schimmelbildung
- Schimmelbildung entsteht durch Feuchtigkeit und organische Materialien. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und Bausubstanz schädigen.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Kondensation, Sporen - Korrosion
- Korrosion ist die Zerstörung von Materialien durch chemische Reaktionen mit ihrer Umgebung. Bei Heizungsanlagen kann Korrosion durch Sauerstoff im Heizungswasser verursacht werden.
Verwandte Begriffe: Oxidation, Rost, Metallzerstörung
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Was bedeutet Sauerstoffdichtheit bei Heizschläuchen?
Antwort: Sauerstoffdichtheit bedeutet, dass die Heizschläuche so beschaffen sind, dass kein Sauerstoff in das Heizungswasser eindringen kann. Dies ist wichtig, um Korrosion an metallischen Bauteilen des Heizsystems zu verhindern. - Frage: Welche Risiken bestehen bei alter Dämmung?
Antwort: Alte Dämmung kann ihre Dämmwirkung verlieren, Feuchtigkeit aufnehmen oder Schadstoffe abgeben. Dies kann zu höheren Heizkosten, Schimmelbildung und gesundheitlichen Problemen führen. - Frage: Was ist der Unterschied zwischen Rolljet und anderen Dämmstoffen?
Antwort: Rolljet ist ein spezifischer Dämmstoff, der für Fußbodenheizungen entwickelt wurde. Andere Dämmstoffe können unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich Wärmeleitfähigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit und Druckfestigkeit aufweisen. - Frage: Wie erkenne ich, ob die Dämmung feucht ist?
Antwort: Feuchte Dämmung kann sich klamm anfühlen, dunkle Flecken aufweisen oder einen muffigen Geruch verströmen. In manchen Fällen kann auch Schimmelbildung sichtbar sein. - Frage: Kann ich die Dämmung selbst austauschen?
Antwort: Der Austausch von Dämmung sollte idealerweise von einem Fachmann durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die neue Dämmung korrekt verlegt wird und keine Schäden entstehen. - Frage: Welche Alternativen gibt es zu Rolljet-Dämmung?
Antwort: Es gibt verschiedene Alternativen wie EPS (Expandiertes Polystyrol), XPS (Extrudiertes Polystyrol), PURAbk./PIR (Polyurethan/Polyisocyanurat) oder mineralische Dämmstoffe. Die Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen des Bauprojekts ab. - Frage: Was bedeutet der Begriff 'Difustop'?
Antwort: 'Difustop' bezieht sich auf eine spezielle Beschichtung oder Materialeigenschaft, die das Eindringen von Wasserdampf in die Dämmung verhindert. Dies ist wichtig, um die Dämmwirkung langfristig zu erhalten. - Frage: Welche Normen gelten für Fußbodenheizungsdämmung?
Antwort: Relevante Normen sind beispielsweise die DIN EN 1264 (Wassergeführte Fußbodenheizung) und die DIN 4108 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden). Diese Normen legen Anforderungen an die Dämmwerte und andere Eigenschaften der Dämmstoffe fest.
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