ich weiß schon, das ist die Todesfrage, und gleich werde ich geteert und gefedert auf einer Eisenbahnschwelle aus dem Forum getragen ... 🙂
... aber die Not treibt mich dazu. Ich stehe kurz vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung, und wenn jetzt alle sagen, meine Fliesen wurden akzeptabel verlegt, dann überweise ich morgen den Restbetrag und bin still. Versprochen.
Also, Folgendes wird von mir bemängelt:
- Fliesenecken sind abgebrochen
- es gab sehr viel Ausschuss (wir mussten 2 x nachkaufen), weil Fliesen beim Schneiden zerbrochen sind.
(diese beiden Dinge ärgern mich vor allem, weil der Fliesenleger kein vernünftiges Werkzeug dabei hatte)
- Es gibt viele Höhenversprünge. Oft liegen die Fliesen auf einer Seite bündig, und auf der anderen Seite steht eine Fliese 2 mm höher als die andere (Fliesen sind 30 x 60 cm).
- Die Fugenbreite variiert zwischen 6 und 3 mm (Fairerweise muss man sagen , meistens 6-4 mm). Nicht so schlimm eigentlich, aber im OGAbk. sind die Fliesen viel besser verlegt, warum?
- Manche Fliesen sind schief, d.h. die Fuge ist vorne 6 mm und hinten nur noch 3! Im Neubau!
- Die Fugen gehen an den Raumübergängen nicht ineinander über. Das hat selbst mein Papa im Keller berücksichtigt!
- manche Fliesen sind "hohl", d.h. es ist wohl kein Fliesenkleber drunter. Zumindest hört es sich hohl an, wenn man draufklopft.
- Der Ablauf in der Dusche ist nicht in der Mitte, d.h. die eine Fuge ist 15 mm breit und die gegenüberliegende nur 5.
Ach ich weiß ja auch nicht, bin ich zu pingelig? Irgendwie habe ich einfach das Gefühl, wenn sich der Fliesenleger etwas mehr Zeit genommen hätte, hätte er alles viel besser machen können. Oder wenn er wenigstens Fliesenkreuze genommen hätte, aber da hat er nur gesagt, das bräuchte er nicht. Im nachhinein muss ich sagen: Ich finde doch.
Ok, bitte eure ehrliche Meinung. Und lasst mich am leben 🙂
Viele Grüße,
Andrea
