Anhydritestrich im Keller: Aufbau, Probleme mit Styropor & Alternativen?
In diesem Forum sind Sie: Estrich und Bodenbeläge📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um den korrekten Aufbau eines Anhydritestrichs auf einer Bodenplatte im Keller, wobei insbesondere die Verwendung von Styropor (PS-20) und die daraus resultierenden Feuchtigkeitsprobleme thematisiert werden. Es wird die Notwendigkeit einer Abdichtung unter der Dämmung betont, um Schäden durch Kondenswasser zu vermeiden. Die Einhaltung der Bauordnung und die möglichen Konsequenzen bei Fehlern werden ebenfalls erörtert. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob eine Wärmedämmung im unbeheizten Keller überhaupt erforderlich ist.
🔴 Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 👉 Handlungsempfehlung
Anhydritestrich im Keller: Aufbau, Probleme mit Styropor & Alternativen?
Habe eine Frage bzgl. Fliestrich auf der Bodenplatte im Keller.
Aufbau ist folgend: Bodenplatte d=25 cm WU-Beton, Styropor PS 20 4 cm auf nackte Bodenplatte, Folie schwarz Kunststoff relativ stark dann Anhydritfließestrich 4 cm. Auf meine Frage an den Estrichleger weshalb Styropor im Keller da ja alles unbeheizte Räume sind wurde gesagt, dass die PS 20 Platten als höhenausgleich zum erreichen der Belagsstärke eingebaut worden sind. Ich habe jedoch Zweifel ob sich nicht unter der Styroporplatte im Laufe der Zeit Kondenswasser bilden kann? Erdreich unter der Bodenplatte ist feuchter bindiger Boden 1.00 m stark und dann kommt Grundwasser weil ein Bach am Haus vorbei läuft.
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🔴 KRITISCH: Sofortige Entfernung der Styropor-Dämmung (PS 20) erforderlich – sie wirkt als Dampfsperre und verursacht Tauwasserbildung an der Bodenplatte sowie Durchfeuchtung des Estrichs.
🔴 KRITISCH: Kein Anhydritestrich bei feuchtem Erdreich ohne fachgerechte Horizontalsperre und Abdichtung – stattdessen zementgebundener Estrich mit professionellem Feuchteschutzsystem prüfen.
⚠️ WICHTIG: Druckfeste, kapillarbrechende und diffusionsoffene Dämmung (z. B. XPS oder Schaumglas) ist zwingend erforderlich – PS 20 ist für diesen Einsatz technisch unzulässig.
⚠️ WICHTIG: Vor Estrichverlegung unbedingte Feuchtemessung (CM-Wert, Bohrkern, Thermografie) durch zertifizierten Baugutachter durchführen lassen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe einige potenzielle Probleme bei diesem Aufbau:
- Dämmung: 4 cm Styropor (PS 20) sind für einen Kellerboden möglicherweise zu wenig, besonders wenn der Keller als Wohnraum genutzt werden soll.
- Feuchtigkeit: Anhydritestrich ist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Eine schwarze Kunststofffolie allein schützt nicht ausreichend vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Erdreich. 🔴
- Kondenswasser: Zwischen Styropor und Estrich kann sich Kondenswasser bilden, was zu Schimmelbildung führen kann. 🔴
- Belagsstärke: 4 cm Anhydritestrich sind relativ dünn. Dies kann die Auswahl des Bodenbelags einschränken.
Ich empfehle, den Aufbau von einem Bauphysiker oder einem erfahrenen Estrichleger überprüfen zu lassen. Insbesondere die Feuchtigkeitssperre und die Dämmung sollten überdacht werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Aufbau von einem Fachmann prüfen und ggf. anpassen, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Aufbau eines Anhydritestrichs auf einer 4 cm dicken Styropor-Dämmschicht (PS 20) im unbeheizten Keller wirft mehrere bauphysikalische Fragen auf. Die Begründung des Estrichlegers, die Dämmung diene lediglich als Höhenausgleich, ist fachlich nicht haltbar, da PS 20-Platten primär als Wärmedämmung und nicht als reine Ausgleichsschicht konzipiert sind.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der Tauwasserbildung unter der Styroporschicht. Da der Keller unbeheizt ist und die Bodenplatte auf feuchtem Erdreich mit Grundwassereinfluss aufliegt, kann warme, feuchte Kellerluft an der kalten Bodenplatte kondensieren. Das Styropor wirkt dabei als Dampfbremse, sodass sich das Kondenswasser zwischen Platte und Dämmung sammelt und langfristig zu Schimmel- und Fäulnisschäden führen kann.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass PS 20-Platten als Höhenausgleich geeignet sind, ist falsch. Diese Platten haben eine geringe Druckfestigkeit und sind für eine direkte Belastung durch Estrich nur bedingt geeignet. Zudem fehlt eine kapillarbrechende Schicht oder eine Randdämmung, was zu Spannungsrissen im Estrich führen kann.
➕ Ergänzung: Bei einem Aufbau auf feuchtem Erdreich mit Grundwassereinfluss ist eine fachgerechte Abdichtung der Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchte unerlässlich. Die schwarze Kunststofffolie allein reicht nicht aus, um kapillar aufsteigendes Wasser dauerhaft zu stoppen. Zudem sollte eine diffusionsoffene Dämmung wie Schaumglas oder XPS verwendet werden, um Feuchteansammlungen zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den gesamten Aufbau von einem Bauphysiker oder Sachverständigen für Feuchteschutz überprüfen. Es ist dringend zu empfehlen, die Styropor-Dämmung zu entfernen und durch eine kapillarbrechende, druckfeste Dämmung (z. B. XPS) zu ersetzen. Zudem muss eine fachgerechte Abdichtung der Bodenplatte gegen drückendes Wasser erfolgen. Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Kellerabdichtung und Estricharbeiten, um Folgeschäden wie Schimmel oder statische Probleme zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Der beschriebene Estrichaufbau im Keller weist gravierende konstruktive Mängel auf: Styropor (PS 20) als Höhenausgleich direkt auf einer nicht abgedichteten, feuchten Bodenplatte in einem unbeheizten, feuchteexponierten Keller ist technisch nicht zulässig und widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. EN 13813, DIN 18560).
🔴 Gefahr: Die Styroporplatten wirken als Dampfsperre und verhindern die nach oben gerichtete Feuchteabgabe der Bodenplatte – dies führt zwangsläufig zur Kondenswasserbildung an der Styropor-Unterseite und zur langfristigen Durchfeuchtung des Anhydritestrichs, was zu Aufblähung, Zerstörung der Estrichstruktur und Schimmelbildung im Keller führen kann.
🔴 Gefahr: Der feuchte, bindige Boden mit Grundwassereinfluss (Bach in der Nähe) erhöht das Risiko einer kapillaren Feuchteaufnahme in die Bodenplatte – ohne funktionierende Horizontalsperre und mit fehlerhafter Dämmung wird die Feuchtesituation systematisch verschärft.
⚠️ Korrektur: Styropor darf im Keller nicht als Höhenausgleich unter Estrich eingesetzt werden; stattdessen ist eine kapillarbrechende, diffusionsoffene Schicht (z. B. Splitt oder spezielle Estrichunterlage) erforderlich – PS 20 ist weder kapillarbrechend noch diffusionsoffen.
➕ Ergänzung: Ein Anhydritestrich ist grundsätzlich nur bei ausreichender Trocknung und dauerhaft trockenem Untergrund zulässig; bei feuchtem Erdreich und fehlender Horizontalsperre ist er nicht geeignet – stattdessen wäre ein zementgebundener Estrich mit Feuchteschutzsystem (z. B. mit Bitumen- oder Kunststoffabdichtung) zu prüfen.
❌ Widerspruch: Die Aussage des Estrichlegers, Styropor diene lediglich dem Höhenausgleich, ist fachlich unzulässig – die Verwendung von Dämmplatten unter Estrich unterliegt strengen Anforderungen an Feuchteverhalten, Druckfestigkeit und Diffusionsverhalten, die PS 20 im Keller nicht erfüllt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Baugutachter (z. B. mit Schwerpunkt Feuchteschäden oder Bauschadensanalyse) zur umfassenden Feuchtemessung (z. B. mit CM-Messung, Thermografie, Bohrkernuntersuchung) und zur Erstellung eines Sanierungskonzepts – eine nachträgliche Korrektur ohne Aufnahme des Estrichs ist nicht möglich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Kondenswasserbildung zwischen Styropor und Bodenplatte als kritische Gefahr mit hoher Schimmelgefahr.
- Alle drei lehnen die Verwendung von PS 20 als Höhenausgleich im Keller ab und bestätigen die fehlende Druckfestigkeit und kapillarbrechende Wirkung.
- Alle drei fordern eine fachliche Überprüfung durch Experten (Bauphysiker, Sachverständiger, zertifizierter Gutachter).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht 4 cm Anhydritestrich als "relativ dünn", aber nicht grundsätzlich unzulässig – DeepSeek und Qwen bewerten den Estrich selbst als nicht tragfähig in diesem Kontext, da der Untergrund feucht ist und keine Horizontalsperre vorhanden ist.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Notwendigkeit einer Abdichtung gegen drückendes Wasser (nicht nur kapillare Feuchte) aufgrund des Grundwassereinflusses und der Bachnähe – eine Dimension, die GoogleAI und Qwen nicht explizit benennen.
- Qwen verweist klar auf verbindliche Normen (DIN EN 13813, DIN 18560) und stellt die technische Zulässigkeit des Aufbaus ausdrücklich in Abrede – dies geht über die anderen Analysen hinaus.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt den Einsatz von Anhydritestrich im vorliegenden Fall als grundsätzlich unzulässig dar, da fehlende Trocknung und feuchter Untergrund die Voraussetzungen nach DIN 18560 nicht erfüllen. GoogleAI sieht die Verwendung "möglich", aber "mit Risiken", ohne die Zulässigkeit grundsätzlich in Zweifel zu ziehen – die sicherere Einschätzung (Qwen) wird hier priorisiert.
👉 Empfehlung: Die rigorose Position von Qwen ("gravierende konstruktive Mängel", "technisch nicht zulässig") wird im Sinne des Vorsichtsprinzips übernommen – ein Anhydritestrich ist bei feuchtem Erdreich ohne nachweislich funktionierende Horizontalsperre und Feuchteschutzsystem nicht zulässig.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verwendbarkeit von PS 20 als Höhenausgleich im Keller ❌ Widerspruch Alle drei KIs lehnen PS 20 ab – Qwen nennt es "nicht zulässig", DeepSeek "fachlich nicht haltbar", GoogleAI "möglicherweise zu wenig"; Konsens: unzulässig. Risiko Kondenswasserbildung ✅ Konsens Alle drei identifizieren Tauwasser an der Styropor-Bodenplatte-Grenzfläche als dominantes Risiko mit Schimmelgefahr. Feuchteschutz (Folie vs. Horizontalsperre) ⚠️ Abwägung GoogleAI: Folie "nicht ausreichend"; DeepSeek & Qwen: Folie "gänzlich unzureichend" – Konsens: erforderlich ist eine fachgerechte Horizontalsperre mit Nachweis, nicht nur Folie. Zulässigkeit von Anhydritestrich bei feuchtem Erdreich ❌ Widerspruch GoogleAI: kritisch, aber nicht ausgeschlossen; DeepSeek/Qwen: nicht zulässig – Konsens: bei fehlender Horizontalsperre und Grundwassereinfluss nicht zulässig (Vorsichtsprinzip). Erforderlicher Fachmann ✅ Konsens Alle drei einigen sich: Bauphysiker, Sachverständiger für Feuchteschutz oder zertifizierter Baugutachter mit Schwerpunkt Bauschaden/Feuchteschutz ist unverzichtbar. 👉 Handlungsempfehlung: Der Aufbau ist bauphysikalisch nicht tragfähig und verstößt gegen anerkannte Regeln der Technik. Eine Sanierung ist nicht durch Nachrüstung, sondern nur durch vollständige Aufnahme von Styropor und Estrich sowie fachgerechte Neukonstruktion mit Horizontalsperre, kapillarbrechender Dämmung und ggf. zementgebundenem Estrich möglich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kondenswasserbildung an Bodenplatte unter Styropor Langfristige Durchfeuchtung, Schimmelbildung, Zerstörung des Estrichs, Gesundheitsgefahr 🔴 Risiko Fehlende Horizontalsperre bei Grundwassereinfluss Drückendes Wasser dringt in die Bodenplatte ein, führt zu Feuchteschäden, Salzausblühungen und statischen Einbußen 🔴 Risiko PS 20 als Nicht-Druckfestplatte unter Estrich Verformung, Unebenheiten, Rissbildung im Estrich, spätere Belagschäden 🔴 Risiko Anhydritestrich bei dauerhaft feuchtem Untergrund Aufquellen, Zerfall, Verlust der Tragfähigkeit, nicht nachweisbare Trockenheit nach DIN 18560 🔴 Risiko Fehlende Feuchtemessung vor Estrichverlegung Unerkannte Feuchtezustände führen zu verspäteter Diagnose, hohe Sanierungskosten, Rechtsstreitigkeiten ✅ Chance Einsatz diffusionsoffener Dämmung (z. B. XPS) Langfristig trockener Untergrund, verbesserte Wärmedämmung, Einhaltung von Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) ✅ Chance Fachgerechte Horizontalsperre nachträglich einbringen Wertsteigerung des Gebäudes, Vermeidung langfristiger Folgeschäden, Nutzbarkeit als Wohnraum ✅ Chance Professionelle Feuchtemessung mit Dokumentation Rechtssichere Grundlage für Sanierung, mögliche Haftungsregressansprüche gegenüber Verursachern ✅ Chance Umstellung auf zementgebundenen Estrich mit Feuchteschutzsystem Dauerhafte Nutzbarkeit, Normkonformität, breitere Belagsauswahl, keine Trocknungsfristen ✅ Chance Einbindung eines Bauphysikers bereits in Planungsphase Vermeidung von Fehlinvestitionen, Optimierung der gesamten Kellerkonstruktion, zukunftssichere Nutzungsplanung Orientierungshilfen
- Styropor sofort entfernen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Estrich- und Abdichtungsfachbetrieb mit der vollständigen Aufnahme der PS 20-Platten – keine Reparaturversuche vor Ort.
- Feuchtegutachter beauftragen: Kontaktieren Sie einen unabhängigen Baugutachter mit Zertifizierung nach DIN 13999 oder DIBtAbk. für eine CM-Messung, Bohrkernanalyse und Thermografie – nicht den ursprünglichen Estrichleger oder dessen Empfehlungen nutzen.
- Horizontalsperre prüfen und ggf. ergänzen: Lassen Sie durch den Gutachter prüfen, ob bereits eine funktionstüchtige Horizontalsperre vorhanden ist – bei Nichtvorhandensein oder Mangelhaftigkeit ist eine nachträgliche Injektions- oder Folienabdichtung mit druckfestem Estrichverbund zu planen.
- Dämmung auf XPS oder Schaumglas umstellen: Verwenden Sie ausschließlich druckfeste, kapillarbrechende und diffusionsoffene Dämmplatten mit CEAbk.-Kennzeichnung und Nachweis der Druckfestigkeit ≥ 300 kPa für Estrichunterlagen.
- Statt Anhydrit: zementgebundenen Estrich mit Feuchteschutzsystem prüfen: Fragen Sie den Gutachter nach einer wirtschaftlichen Variante mit dampfdiffusionshemmender Folie, Bitumen- oder Kunststoffabdichtung als Verbundsystem – dies ist im feuchten Keller normkonform.
- Alle Unterlagen dokumentieren: Sammeln Sie sämtliche Rechnungen, Lieferpapiere, Baupläne und Gutachten – sie sind zwingend für mögliche Schadensregressansprüche notwendig.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Anhydritestrich
- Ein Estrich, der aus Anhydrit (Calciumsulfat) als Bindemittel hergestellt wird. Er ist bekannt für seine gute Wärmeleitfähigkeit und geringe Schwindung, aber auch für seine Feuchtigkeitsempfindlichkeit.
Verwandte Begriffe: Zementestrich, Gipsfaserestrich, Trockenestrich. - Bodenplatte
- Die tragende Platte, die das Fundament eines Gebäudes bildet und den Lastenabtrag ins Erdreich gewährleistet. Sie besteht meist aus Stahlbeton.
Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Plattengründung. - WU-Beton
- Wasserundurchlässiger Beton, der speziell für Bauteile verwendet wird, die mit Erdreich in Kontakt stehen oder Grundwasser ausgesetzt sind. Er verhindert das Eindringen von Wasser.
Verwandte Begriffe: Stahlbeton, wasserdichter Beton, Injektionsbeton. - Styropor (PS)
- Ein Dämmstoff aus Polystyrol, der in verschiedenen Härtegraden und Dicken erhältlich ist. Er wird häufig zur Wärmedämmung von Gebäuden eingesetzt.
Verwandte Begriffe: EPS, XPS, Polystyrolhartschaum. - Kondenswasser
- Wasser, das sich bildet, wenn feuchte Luft an kalten Oberflächen abkühlt und der Wasserdampf kondensiert. Dies kann zu Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Schimmel. - Feuchtigkeitssperre
- Eine Schicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit in Bauteile eindringt. Sie kann aus Bitumen, Folie oder anderen wasserdichten Materialien bestehen.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dampfsperre, Drainage. - Dämmung
- Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts oder -gewinns in Gebäuden. Sie tragen zur Energieeinsparung und zum Wohnkomfort bei.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Schallschutz, Isolierung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist Anhydritestrich im Keller problematisch?
Anhydritestrich ist gipsbasiert und daher feuchtigkeitsempfindlich. Im Keller besteht ein höheres Risiko für aufsteigende Feuchtigkeit und Kondenswasser, was den Estrich beschädigen kann. - Welche Alternativen gibt es zu Anhydritestrich im Keller?
Zementestrich ist eine feuchtigkeitsbeständigere Alternative. Auch Trockenestrich-Elemente können eine Option sein, besonders wenn eine schnelle Bauzeit gewünscht ist. - Wie wichtig ist die Dämmung im Kellerboden?
Eine ausreichende Dämmung reduziert Wärmeverluste und verhindert Kondenswasserbildung. Die Dämmstärke sollte den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entsprechen. - Was ist bei der Feuchtigkeitssperre im Keller zu beachten?
Die Feuchtigkeitssperre muss fachgerecht ausgeführt sein und alle Anschlüsse und Durchdringungen abdichten. Eine Bitumenabdichtung oder eine spezielle Folie sind gängige Optionen. - Kann man eine Fußbodenheizung in einen Anhydritestrich im Keller einbauen?
Ja, das ist möglich, aber es erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung. Der Estrich muss für Fußbodenheizung geeignet sein und die Heizrohre müssen fachgerecht verlegt werden. - Wie erkenne ich Feuchtigkeitsschäden im Estrich?
Feuchtigkeitsschäden äußern sich durch Verfärbungen, Ausblühungen oder Risse im Estrich. Im fortgeschrittenen Stadium kann sich Schimmel bilden. - Was kostet die Sanierung eines feuchten Estrichs?
Die Kosten für die Sanierung hängen vom Ausmaß des Schadens ab. Im schlimmsten Fall muss der Estrich komplett entfernt und erneuert werden. - Wie lange dauert es, bis ein Anhydritestrich im Keller trocken ist?
Die Trocknungszeit hängt von der Estrichdicke, der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. In der Regel dauert es mehrere Wochen.
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Methoden zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts im Estrich.
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Baufehler: Abdichtung unter Anhydritestrich im Keller!
das ist ein Baufehler,
Hallo Herr Horsch,
der EL soll die Dämmung noch einmal aufnehmen und auf der Rohdecke eine Abdichtung anordnen. Dann den PS 20, darauf die Folie und es passiert auch Ihrem Anhydrit nichts. -
Estrich entfernen: Vorgehen & Durchsetzung der Mängelbeseitigung
Danke Herr Niemann
für die Auskunft. Das heißt aber jetzt, dass der ganze Estrich raus muss ca. 250 m². Ob der Estrichleger das so einfach macht? . Welche Möglichkeit habe ich denn jetzt Ihn dazu zu bringen?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen -
Feuchtigkeitsschäden: Bauordnung vs. mangelhafte Dämmung
Bauordnung der Länder
z.B. Berliner Bauordnung § 14:
Bauliche Anlagen sowie andere Anlagen und Einrichtungen im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 müssen so angeordnet und beschaffen sein, dass durch Wasser, Feuchtigkeit, pflanzliche und tierische Schädlinge sowie andere chemische, physikalische oder biologische Einflüsse Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen. Baugrundstücke müssen für bauliche Anlagen entsprechend geeignet sein
so oder ähnlich können Sie in den anderen Ländern ebenfalls lesen. Da Ihre Wärmedämmung PS 20 zum wichtigen Bestandteil des Hauses gehört, ist es natürlich vor Feuchtigkeit zu schützen. Diese wird jedoch erst durch die auf der Dämmung befindliche Folie zurückgehalten und befindet sich damit in Ihrer Dämmung. Ein PS 20 ist jedoch nicht für derartige Belastungen geeignet.
Abgesehen davon, vergleichen Sie doch einmal die Wärmeleitgruppe und die Dicke der Dämmung mit den Vorgaben Ihres Wärmeschutznachweises in der Baugenehmigung (Decke gegen Erdreich ). -
absender vergessen
absender vergessen -
PS-20 unter Folie: Physikalischer Fehler im unbeheizten Keller?
Nachfrage
Guten Morgen Herr Niemann.
Nochmals Danke für Ihre Bemühungen. Das Problem der Wärmedämmung ist hier nicht relevant , da es sich nur um einen unbeheizten Keller handelt. PS-20 wurde nur eingebaut um die vorgegebene Rohbauhöhe von 10 cm zu überbrücken. Meine Frage als Laie: Ist der Einbau von PS-20 unter der dicken Folie also direkt auf der Betonplatte physikalisch falsch . Wenn ja, kann ich den abriss des Estrichs verlangen . Wie Stelle ich das richtig an.? PS. Ich bin kaüfer einer Eigentumswohnung. Den Beitrag der Uni Berlin werde ich studieren. Viele Dank -
🔴 Anhydritestrich: Dämmung unter Folie führt zu Wasserschäden!
2 x ja
denn die Dämmung unter der Folie wird regelrecht absaufen und dafür ist sie nicht geschaffen. Die eventuell mögliche Verdunstung des Wasser wäre ohne Folie schon erschwert, mit Folie völlig unmöglich. Den Abriss können Sie in jedem Fall verlangen. Nur, ohne RA wird es nicht gehen. Ich glaub kaum, dass Ihr EL das freiwillig macht.
Der RA wird einen Sachverständigen für seinen Antrag benötigen. Den müssen Sie möglichwerweise selbst übernehmen. Vielleicht empfiehlt er Ihnen auch ein selbstständiges Beweisverfahren.
wenn hier XPS-Dämmung (feuchtigkeitsbeständig ) verwendet worden wäre ist es zwar auch falsch, aber zumindest die Dämmung wäre ungefährdet.
Prüfen Sie mal welcher Lastfall Wasser anliegt. Auf durchlässigen Böden ohne Wasserbelastung haben Sie zwar den Baufehler, jedoch wird er wegen fehlender Last niemals zutage treten. In diesem Fall müssen Sie selbst entscheiden, mögliche Klageerfolge tatsächlich sofort zweckgebunden zu verwenden. -
Wärmedämmung: Ausreichende Dämmung im EG vorhanden?
mal anders gefragt
wurde dann eine ausreichende Wärmedämmung im EGAbk. unter dem Estrich verlegt? Also wieviel cm liegen hier? -
Keller-Problem: Fliesengutachter-Meinung zum Anhydritestrich
Herr TB
Was im Erdgeschoss liegt interessiert überhaupt nicht. Haben Sie keine Meinung zu meinem brennenden Problem? Sie sind doch Fliesengutachter , oder nicht? Ist das zu Thema hier zu heiß für Sie? Der einziege der hier geantwortet hat ist Herr Niemann. Der ist auf die Frage eingegangen Sie nicht. Also was soll das!
Schönen Gruß -
Anhydritestrich: Dämmung gemäß Wärmeschutzverordnung nötig?
ich weiß doch gar nicht was sie wollen - und wie so gester der Server meine Antwort nicht annahm
Bernd hat ihre Frage doch schon schön beantwortet, also was soll ich noch schreiben?
Wenn sie es kompliezirter haben wollen, währe die Frage was kommt oben drauf auf ihrem CA? Also wie dicht wird er?
Ansonsten gibt es noch immer das Problem das sie wohl nach der Wärmeschutzverordnug eine Dämmung ihrendwoh benötigen!
Aber wenn es sie nicht stört, ich muss nicht Antworten ... ;-(( -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um den korrekten Aufbau eines Anhydritestrichs auf einer Bodenplatte im Keller, wobei insbesondere die Verwendung von Styropor (PS-20) und die daraus resultierenden Feuchtigkeitsprobleme thematisiert werden. Es wird die Notwendigkeit einer Abdichtung unter der Dämmung betont, um Schäden durch Kondenswasser zu vermeiden. Die Einhaltung der Bauordnung und die möglichen Konsequenzen bei Fehlern werden ebenfalls erörtert. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob eine Wärmedämmung im unbeheizten Keller überhaupt erforderlich ist.
🔴 Wichtiger Hinweis: Laut Anhydritestrich: Dämmung unter Folie führt zu Wasserschäden! kann die Dämmung unter der Folie regelrecht absaufen, da die Verdunstung des Wassers unmöglich gemacht wird. Dies stellt ein erhebliches Risiko für Feuchtigkeitsschäden dar.
✅ Zusatzinfo: Eine Abdichtung unter der Dämmung, wie von Herrn Horsch in Baufehler: Abdichtung unter Anhydritestrich im Keller! vorgeschlagen, kann das Problem lösen. Diese Maßnahme verhindert, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt und dort Schäden verursacht.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Bauordnung der Länder, wie in Feuchtigkeitsschäden: Bauordnung vs. mangelhafte Dämmung erwähnt, schreibt vor, dass bauliche Anlagen so beschaffen sein müssen, dass durch Feuchtigkeit keine Gefahren oder unzumutbaren Belästigungen entstehen. Die mangelhafte Ausführung des Estrichs könnte gegen diese Vorschrift verstoßen.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den Estrichleger zur Nachbesserung aufzufordern und gegebenenfalls einen Rechtsanwalt sowie einen Sachverständigen hinzuzuziehen, um die Mängelbeseitigung durchzusetzen. Siehe dazu auch Estrich entfernen: Vorgehen & Durchsetzung der Mängelbeseitigung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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