der Vorbesitzer meiner Altbau-Doppelhaushälfte (Baujahr. 1943) hat schon vor ca. 5 Jahren das Dach neu machen lassen und das Obergeschoss renoviert. Wie wir letztes Jahr beim Einbau der Entlüftung für"s Bad festgestellt haben, haben die Wände im OGAbk. folgenden Aufbau von außen nach innen:
- Ziegel (Biberschwanz)
- Dachpappe
- Bretter (geschlossen, Ziegel/Pappe nicht sichtbar)
- 10-15 cm Luftraum
- dünne Schicht Heraklith-Platten (evtl. alt?)
- OSBAbk.-Platten
- 6 mm Selitherm-Platten
- Streichraufaser-"Tapete"
Da das so nicht wirklich gut warmhält, will ich den Luftraum mit Zellulose ausblasen lassen. Der Vertreter der Fachfirma meinte aber, ich müsste vorher innen auf die Selitherm-Platten noch eine Dampfsperrtapete (z.B. ProKlima Santa DT) aufbringen da ich sonst Schimmelprobleme bekommen könnte - im OG sind u.a. Bad und Schlafzimmer.
Andererseits habe ich kürzlich in einem Beitrag hier gelesen, dass OSB-Platten eine "starke" Dampfbremswirkung haben. Zum Anbringen der Dampfsperrtapete müsste ich zig Quadratmeter dieser Drecksstreichrauhfaser abkratzen bzw. abwaschen, was ich mir gerne ersparen würde.
Die oberste Geschossdecke ist momentan mit 120 mm Steinwolle belegt. Das Dach will ich aber dieses oder nächstes Jahr sowieso isolieren und das Dachzimmer ausbauen, Problem sind also nur die Wände im OG.
Lange Rede, kurze Sinnfrage: würden die OSB-Platten als Dampfbremse bzw. -sperre reichen oder muss ich mich doch noch mit der Tapete abmühen?
Danke & Gruß,
