Leimschichtholz: Technische Daten, Biegespannung, Widerstandsmoment & relevante DIN-Normen

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026

Der Thread behandelt die zulässige Biegespannung von Leimschichtholz (BSH) der Güteklassen I und II. Es werden Berechnungsformeln für das Widerstandsmoment gegen Biegung (Wy und Wz) bei Rechteckquerschnitten genannt. Die Diskussion betont die Notwendigkeit, Angaben zu prüfen und DIN-Normen zu beachten.

📊 Fakten/Zahlen · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Leimschichtholz: Technische Daten, Biegespannung, Widerstandsmoment & relevante DIN-Normen

ich bräuchte einige technische kennziffern zu Leimschichtholz

1) zulässige Biegespannung

2) Widerstandsmoment gegen Biegung (polares Widerstandmoment)

3) evtl. DINAbk.
vielen Dank im Voraus

  • Name:
  • Sparky
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine pauschalen Werte für zulässige Biegespannung oder Widerstandsmoment verwenden – stets Festigkeitsklasse (z. B. GL28c), Querschnittsmaße, Nutzungsklasse (z. B. UK1–UK3) und Lastkombination nach DINAbk. EN 1995-1-1/NA einbeziehen.

    🔴 KRITISCH: Das polare Widerstandsmoment ist für reine Biegebeanspruchung unzulässig – ausschließlich das axiale Widerstandsmoment (Wy oder Wz) darf verwendet werden.

    ⚠️ WICHTIG: Die Herstellerangaben zum BSH (z. B. Typenschein, CEAbk.-Kennzeichnung nach DIN EN 14080) sind zwingend zu prüfen – Eigenangaben ohne Zertifizierung sind statisch nicht verwertbar.

    ⚠️ WICHTIG: Alle statischen Nachweise müssen durch einen anerkannten Tragwerksplaner oder Sachverständigen für Holzbau erfolgen – Eigenberechnungen ohne Prüfung sind baurechtlich unzulässig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um die technischen Kennziffern für Leimschichtholz (BSH) zu bestimmen, sind folgende Aspekte wichtig:

    • Zulässige Biegespannung: Diese ist abhängig von der Holzart, der Festigkeitsklasse des BSH und der Beanspruchungsdauer. Typische Werte liegen zwischen 10 N/mm² und 16 N/mm² für übliche Festigkeitsklassen (GL24h, GL28h, GL32h).
    • Widerstandsmoment gegen Biegung: Das Widerstandsmoment (W) ist eine geometrische Größe, die vom Querschnitt des BSH-Trägers abhängt. Es wird benötigt, um die Biegespannung unter Last zu berechnen. Das polare Widerstandsmoment ist relevant bei Torsion.
    • DIN-Normen: Die relevanteste Norm ist die DIN EN 14080 (Holzbauwerke - Brettschichtholz - Anforderungen). Diese Norm legt die Anforderungen an die Herstellung, Festigkeitsklassen und Eigenschaften von BSH fest. Zusätzlich ist die DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5) für die Bemessung von Holzbauwerken relevant.

    👉 Handlungsempfehlung: Für konkrete Berechnungen und die Auswahl des passenden BSH sollten Sie einen Statiker oder Holzbauingenieur konsultieren, der die spezifischen Anforderungen Ihres Projekts berücksichtigt.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach technischen Kennziffern für Leimschichtholz, insbesondere nach der zulässigen Biegespannung, dem Widerstandsmoment gegen Biegung und den relevanten DIN-Normen. Diese Anfrage ist typisch für statische Berechnungen im Holzbau, etwa bei der Dimensionierung von Trägern oder Balken. Die Antwort erfordert eine präzise fachliche Einordnung, da Leimschichtholz (BSH) je nach Festigkeitsklasse (z.B. GL24h, GL28c) unterschiedliche Werte aufweist.

    ✅ Zustimmung: Die Anfrage ist sachlich korrekt und adressiert die wesentlichen Parameter für die Bemessung von Brettschichtholz. Die genannten Begriffe sind fachlich relevant.

    ➕ Ergänzung: Die zulässige Biegespannung ist nicht pauschal angebebar, sondern abhängig von der Festigkeitsklasse (z.B. GL24h: fm,k = 24 N/mm²) und den Bemessungswerten nach DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5) mit nationalem Anhang. Das Widerstandsmoment (W) wird aus Querschnittsabmessungen berechnet (W = b*h²/6 für Rechteckquerschnitte), nicht als polares Widerstandsmoment, da Biegung um die Hauptachse erfolgt. Die relevante Norm ist DIN EN 14080 für Brettschichtholz und DIN EN 1995-1-1 für die Bemessung.

    🔴 Gefahr: Eine direkte Angabe von Zahlenwerten ohne Kenntnis der Festigkeitsklasse, des Querschnitts und der Nutzungsklasse (z.B. Innenraum vs. Außenbereich) kann zu statischen Fehlern führen. Die Verwendung falscher Werte birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Tragfähigkeit.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Nutzer sollte die genaue Festigkeitsklasse des verwendeten Leimschichtholzes ermitteln und die Bemessung nach DIN EN 1995-1-1 durchführen. Für die Berechnung des Widerstandsmoments sind die exakten Querschnittsmaße erforderlich. Bei Unsicherheiten ist ein Tragwerksplaner oder Bauingenieur zu konsultieren, der die statische Berechnung fachgerecht ausführt.

    KI-Analyse (Qwen)

    Leimschichtholz (auch BSH – Brettschichtholz) ist ein hochfestes, ingenieurmäßig hergestelltes Holzprodukt, dessen mechanische Eigenschaften stark von der Holzart, der Schichtrichtung, der Leimart, der Qualität der Einzelhölzer und der Herstellungsbedingungen abhängen.

    🔴 Gefahr: Die Angabe einer pauschalen "zulässigen Biegespannung" ohne Kenntnis der genauen Produktklasse, der Holzart (z. B. Fichte, Kiefer, Lärche), der Festigkeitsklasse (z. B. GL24h, GL32c) und der Nachweislastfälle ist technisch unzulässig und birgt erhebliche Sicherheitsrisiken – insbesondere bei Tragwerksplanung.

    ⚠️ Korrektur: Das polare Widerstandsmoment ist für Biegebeanspruchung nicht relevant; hier kommt ausschließlich das axiale Widerstandsmoment (Wy oder Wz) zur Anwendung – ein häufiger fachlicher Irrtum, der zu falschen Spannungsnachweisen führen kann.

    ➕ Ergänzung: Die maßgeblichen Normen sind DIN EN 14080:2013-09 (Leimschichtholz – Anforderungen) sowie DIN EN 1995-1-1/NA (Eurocode 5 mit Nationaler Anhang), die die charakteristischen und zulässigen Spannungen unter Berücksichtigung von Lastkombinationen, Klassen der Gebrauchsdauer und Umgebungsbedingungen regeln.

    ✅ Zustimmung: Die Anfrage nach DIN-Normen ist fachlich vollständig angemessen – diese bilden die verbindliche Grundlage für statische Nachweise und die Zulassung im Bauwesen.

    🔴 Gefahr: Eine fehlerhafte Ermittlung des Widerstandsmoments oder eine falsche Zuordnung der Festigkeitsklasse kann zu unzulässiger Unterdimensionierung führen – mit potenziell gravierenden Folgen für die Tragsicherheit.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Holzbau oder einen zertifizierten Tragwerksplaner, der auf Basis der konkreten Bauteilabmessungen, der vorgesehenen Festigkeitsklasse und der Nachweislastfälle die zulässigen Spannungen sowie das erforderliche Widerstandsmoment berechnet und nach DIN EN 1995-1-1/NA sichert.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle Modelle benennen DIN EN 14080 als maßgebliche Produktnorm für Leimschichtholz.
    • Alle Modelle verweisen auf DIN EN 1995-1-1 mit nationalem Anhang als zentrale Bemessungsnorm.
    • Alle Modelle betonen, dass zulässige Biegespannungen nicht pauschal angegeben werden dürfen, sondern von Festigkeitsklasse, Nutzungsklasse und Beanspruchungsdauer abhängen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt typische Biegespannungsbereiche (10–16 N/mm²), während DeepSeek und Qwen dies ausdrücklich ablehnen und pauschale Werte als gefährlich einstufen.
    • GoogleAI erwähnt das „polare Widerstandsmoment bei Torsion“, ohne diese Einschränkung zu betonen; DeepSeek korrigiert dies fachlich präzise („nicht für Biegung“), Qwen stellt klar, dass das polare Widerstandsmoment hier unzulässig ist.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek konkretisiert die Berechnung des axialen Widerstandsmoments (W = b·h²/6 für Rechteckquerschnitte) – GoogleAI und Qwen tun dies nicht.
    • Qwen hebt die Bedeutung der Holzart (Fichte/Kiefer/Lärche), der Leimart und der Schichtrichtung hervor – nicht explizit bei GoogleAI oder DeepSeek genannt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert durch die Nennung „typischer Werte“ eine Anwendbarkeit ohne Kontext – DeepSeek und Qwen warnen eindeutig vor dieser Praxis als „erhebliches Sicherheitsrisiko“ bzw. „technisch unzulässig“. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek, Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Verwenden Sie ausschließlich die charakteristischen Festigkeitswerte (z. B. fm,k = 24 N/mm² für GL24h) aus Herstellertypenscheinen und ermitteln Sie die zulässigen Spannungen nach DIN EN 1995-1-1/NA – niemals pauschale Richtwerte.
    • Beziehen Sie stets die Nutzungsklasse (UK1–UK3) und den Lastfall (z. B. ständig vs. kurzzeitig) ein – dies ist entscheidend für die Reduktionsfaktoren.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Zulässige Biegespannung❌ WiderspruchGoogleAI nennt Bereichswerte (10–16 N/mm²); DeepSeek & Qwen lehnen pauschale Angaben strikt ab und verweisen auf Abhängigkeit von Festigkeitsklasse, Nutzungsklasse und Lastdauer – sicherere Einschätzung gilt.
    Widerstandsmoment⚠️ AbwägungGoogleAI erwähnt polares Widerstandsmoment bei Torsion; DeepSeek & Qwen klären eindeutig, dass für Biegung ausschließlich das axiale Widerstandsmoment (Wy/Wz) gilt – dies ist fachlich korrekt und verbindlich.
    Relevante Normen✅ KonsensDIN EN 14080 (Produktanforderungen) und DIN EN 1995-1-1 mit nationalem Anhang (Bemessung) werden von allen drei Modellen einstimmig genannt und als verbindlich identifiziert.
    Festigkeitsklassen✅ KonsensGL24h, GL28h, GL32c etc. als Grundlage für die Festlegung charakteristischer Festigkeitswerte (z. B. fm,k) werden von allen genannt und als essenziell für die Bemessung gewertet.
    Verantwortlichkeit✅ KonsensAlle Modelle fordern ausdrücklich die Einbindung eines Tragwerksplaners oder Sachverständigen für Holzbau – Eigenberechnungen ohne fachliche Prüfung sind ausgeschlossen.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf jede eigenständige Ableitung oder Verwendung technischer Kennziffern ohne vollständige Berücksichtigung der Normen DIN EN 14080 und DIN EN 1995-1-1/NA sowie der konkreten Projektbedingungen; beauftragen Sie ausschließlich einen dafür zertifizierten Fachplaner mit der Bemessung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzulässige Verwendung pauschaler Biegespannungswerte ohne Festigkeitsklasse und NutzungsklasseUnterdimensionierung → Tragversagen, Personengefährdung, Haftungsrisiko
    🔴 RisikoFehlinterpretation des polaren Widerstandsmoments als Ersatz für das axiale WiderstandsmomentFalscher Spannungsnachweis → unzureichende Tragsicherheit, besonders bei hohen Querschnitten
    🔴 RisikoVerwendung nicht zertifizierter BSH-Produkte ohne CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14080Keine Baugenehmigung möglich, fehlende Haftung des Herstellers, Risiko für die gesamte Bauwerksstatik
    🔴 RisikoUnterlassene Berücksichtigung der Lastkombinationen und Klassen der Gebrauchsdauer (DIN EN 1995-1-1/NA)Unzureichender Sicherheitsnachweis bei Extremereignissen (z. B. Schnee, Wind), langfristiger Materialermüdung
    🔴 RisikoKeine Einbindung eines Tragwerksplaners mit Holzbau-SpezialisierungBaurechtliche Unzulässigkeit, Ausschluss der Versicherungsleistung bei Schäden, Baugenehmigungsverweigerung
    ✅ ChanceNutzung hochgradig standardisierter BSH-Produkte mit CE-Kennzeichnung nach DIN EN 14080Planungssicherheit, vorhersehbare Verformungseigenschaften, optimierte Materialausnutzung
    ✅ ChanceAnwendung des Eurocode 5 mit nationalem Anhang (DIN EN 1995-1-1/NA)Europaweite Vergleichbarkeit, klare Reduktionsregeln, hohe Transparenz in der Sicherheitsbewertung
    ✅ ChanceFachgerechte Bemessung durch zertifizierten Holzbau-SachverständigenErhöhte Lebensdauer, geringere Instandhaltungskosten, mögliche Material- und Gewichtseinsparung
    ✅ ChanceGezielte Auswahl nach Holzart und Schichtrichtung (z. B. Lärche für Außenanwendung)Verbesserte Dauerhaftigkeit, geringerer Pflegeaufwand, höhere Witterungsbeständigkeit
    ✅ ChanceNutzung digitaler Bemessungstools mit Normenintegration (z. B. für DIN EN 1995-1-1)Fehlerminimierung, schnelle Iteration verschiedener Lastfälle, Dokumentationsnachweis für Prüfingenieure

    Orientierungshilfen

    1. Sofort normkonforme Unterlagen einfordern: Fordern Sie vom Lieferanten den CE-Typenschein nach DIN EN 14080 mit vollständiger Angabe der Festigkeitsklasse (z. B. GL28c), Holzart und Leimart an – ohne diese Unterlagen darf kein BSH verbaut werden.
    2. Tragwerksplaner mit Holzbau-Zertifizierung beauftragen: Kontaktieren Sie einen Tragwerksplaner, der über die Anerkennung nach § 67 HOAIAbk. und spezifische Qualifikation für Holzbau verfügt – nicht nur „Bauingenieur“, sondern explizit „Holzbau“.
    3. Querschnittsmaße und Einsatzort präzise dokumentieren: Notieren Sie exakt die geplanten Abmessungen (z. B. 180 × 420 mm), die vorgesehene Nutzungsklasse (UK1/2/3) und alle Lastannahmen (z. B. Schneelast, Verkehrslast) – diese Daten sind für die Bemessung zwingend.
    4. Axiales Widerstandsmoment selbst berechnen: Nutzen Sie die Formel Wy = b · h² / 6 für Rechteckquerschnitte – vermeiden Sie jegliche Verwendung des polaren Widerstandsmoments (Wp) bei Biegebeanspruchung.
    5. Normen digital einsehen: Laden Sie die aktuelle Fassung von DIN EN 14080 und DIN EN 1995-1-1 mit nationalem Anhang (NA) über den Beuth-Verlag oder DIN-Portal herunter – nicht auf veraltete oder nicht offizielle Quellen verlassen.
    6. Hersteller-Datenblätter mit Prüfzeugnissen abgleichen: Vergleichen Sie die Angaben im CE-Typenschein mit den Prüfzeugnissen des Herstellers (z. B. vom ift Rosenheim oder Holz-Zentrum NRW) – Widersprüche müssen vor Baubeginn geklärt werden.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Leimschichtholz (BSH)
    Leimschichtholz ist ein Holzprodukt, das durch das Verkleben von mindestens drei Holzlamellen (Brettern) hergestellt wird, deren Faserrichtung parallel verläuft. Es ermöglicht die Herstellung von Bauteilen mit hoher Tragfähigkeit und großen Spannweiten.
    Verwandte Begriffe: Brettschichtholz, Holzbau, DIN EN 14080
    Biegespannung
    Die Biegespannung ist die Spannung, die in einem Bauteil aufgrund einer Biegebeanspruchung auftritt. Sie ist abhängig von der einwirkenden Last, der Geometrie des Bauteils und dem Material.
    Verwandte Begriffe: Spannung, Last, Widerstandsmoment
    Widerstandsmoment
    Das Widerstandsmoment ist eine geometrische Größe, die den Widerstand eines Querschnitts gegen Biegung beschreibt. Es wird verwendet, um die Biegespannung in einem Bauteil zu berechnen.
    Verwandte Begriffe: Querschnitt, Biegung, Spannung
    DIN EN 14080
    DIN EN 14080 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Brettschichtholz (Leimschichtholz) festlegt. Sie beinhaltet Anforderungen an die Herstellung, Festigkeitsklassen und Eigenschaften von BSH.
    Verwandte Begriffe: Norm, Holzbau, Leimschichtholz
    DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5)
    DIN EN 1995-1-1, auch bekannt als Eurocode 5, ist eine europäische Norm für die Bemessung von Holzbauwerken. Sie enthält Regeln und Verfahren zur Berechnung der Tragfähigkeit und Stabilität von Holzkonstruktionen.
    Verwandte Begriffe: Eurocode, Holzbau, Bemessung
    Festigkeitsklasse
    Die Festigkeitsklasse gibt die charakteristischen Festigkeitseigenschaften eines Baustoffs an. Bei Leimschichtholz wird die Festigkeitsklasse z.B. durch GL24h, GL28h oder GL32h angegeben.
    Verwandte Begriffe: Festigkeit, Materialeigenschaften, GL24h
    Polar Widerstandsmoment
    Das polare Widerstandsmoment ist eine geometrische Größe, die den Widerstand eines Querschnitts gegen Torsion beschreibt. Es wird verwendet, um die Torsionsspannung in einem Bauteil zu berechnen.
    Verwandte Begriffe: Torsion, Querschnitt, Spannung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Festigkeitsklassen gibt es bei Leimschichtholz?
      Leimschichtholz wird in verschiedene Festigkeitsklassen eingeteilt, z.B. GL24h, GL28h oder GL32h. Die Zahl gibt die charakteristische Biegefestigkeit in N/mm² an. Die Buchstaben kennzeichnen die Homogenität (GL) und die Art der Prüfung (h für Homogenitätsprüfung).
    2. Wo finde ich die zulässige Biegespannung für mein Leimschichtholz?
      Die zulässige Biegespannung ist in den technischen Datenblättern des Herstellers oder in den relevanten DIN-Normen (DIN EN 14080) angegeben. Sie hängt von der Festigkeitsklasse des BSH ab.
    3. Was ist der Unterschied zwischen Widerstandsmoment und polarem Widerstandsmoment?
      Das Widerstandsmoment (W) bezieht sich auf die Widerstandsfähigkeit gegen Biegung, während das polare Widerstandsmoment (Wp) die Widerstandsfähigkeit gegen Torsion beschreibt. Beide Größen sind abhängig von der Querschnittsform des Bauteils.
    4. Welche DIN-Normen sind für die Verwendung von Leimschichtholz relevant?
      Die wichtigsten Normen sind DIN EN 14080 (Holzbauwerke - Brettschichtholz - Anforderungen) und DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5) für die Bemessung von Holzbauwerken.
    5. Kann ich Leimschichtholz auch im Außenbereich verwenden?
      Ja, es gibt spezielle BSH-Sorten, die für den Außenbereich geeignet sind. Diese sind durch eine Imprägnierung oder spezielle Verklebung vor Feuchtigkeit geschützt. Achten Sie auf die Herstellerangaben.
    6. Wie wird Leimschichtholz hergestellt?
      Leimschichtholz wird hergestellt, indem mehrere Holzlamellen (Bretter) miteinander verleimt werden. Die Faserrichtung der Lamellen verläuft dabei parallel. Dies ermöglicht die Herstellung von Bauteilen mit hoher Tragfähigkeit und großen Spannweiten.
    7. Was bedeutet die Bezeichnung 'GL' bei Leimschichtholz?
      'GL' steht für 'Glued Laminated Timber' (Brettschichtholz). Es kennzeichnet, dass es sich um ein Produkt handelt, das durch Verkleben von Holzlamellen hergestellt wurde.
    8. Wo finde ich Tabellenwerte für Leimschichtholz?
      Tabellenwerte für Leimschichtholz finden Sie in den technischen Datenblättern der Hersteller, in Fachbüchern für Holzbau oder in den Anhängen der DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5).

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      Aspekte der ökologischen Bewertung von Holz als Baustoff.
  2. BSH: Zulässige Biegespannung – Güteklassen I & II

    BSH: Zulässige Biegespannungen
    Hallo
    und wir unterhalten uns über Brettschichtholz (BSH) = Leimschichtholz; Richtig? (!)
    zu 1: Da ich das versehentlich auswendig weiß:
    BSH (NH) Güteklasse II:
    Max. zul. Spannung; Biegung: 11 N/mm² bzw. (MN/m²)
    BSH (NH) Güteklasse I:
    Max. zul. Spannung; Biegung: 14 N/mm²
    zu 2: Verstehe die Frage nicht; meinen Sie die Berechnungsformel?
    Also z.B. Wy = bd²/6 bzw. Wz = dbAbk.²/6 (Rechteckquerschnitt)
    zu 3: Ohne Gewähr für die Aktualität der Angaben; ggf. Prüfen!
    DINAbk. EN 390:1995-03 => Brettschichtholz, Maße, Grenzabmaße
    DIN EN 386:1996-07 => Brettschichtholz  -  Leistungsanforderungen und Mindestanforderungen an die Herstellung
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026

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    Leimschichtholz: Technische Daten, Biegespannung & DINAbk.-Normen

    💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt die zulässige Biegespannung von Leimschichtholz (BSH) der Güteklassen I und II. Es werden Berechnungsformeln für das Widerstandsmoment gegen Biegung (Wy und Wz) bei Rechteckquerschnitten genannt. Die Diskussion betont die Notwendigkeit, Angaben zu prüfen und DIN-Normen zu beachten.

    📊 Fakten/Zahlen: Für BSH (NH) Güteklasse II beträgt die maximal zulässige Biegespannung 11 N/mm², während sie für BSH (NH) Güteklasse I bei 14 N/mm² liegt. Diese Werte sind entscheidend für die statische Berechnung im Holzbau.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass die im Beitrag BSH: Zulässige Biegespannung – Güteklassen I & II genannten Werte ohne Gewähr und Aktualität sind. Eine sorgfältige Prüfung der aktuellen DIN-Normen ist unerlässlich.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Berechnung des Widerstandsmoments gegen Biegung erfolgt beispielsweise für einen Rechteckquerschnitt mit den Formeln Wy = bd²/6 bzw. Wz = dbAbk.²/6. Diese Formeln sind grundlegend für die Dimensionierung von Leimschichtholz im Holzbau.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die aktuellen DIN 1052 Normen für Leimschichtholz, um sicherzustellen, dass die verwendeten technischen Daten und Biegespannungen den aktuellen Anforderungen entsprechen. Konsultieren Sie einen Statiker für eine fachgerechte Berechnung und Auslegung im Bauwesen.

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