unsere Fassade (Holzbauweise) musste erneuert werden, wir haben uns für eine Vinylit-Fassade entschieden.
Laut Montageanleitung muss eine ca. 2 cm dicke Hinterlüftung angebracht werden.
Zwar wurde auch eine "Luftraum" hinter der Fassade mittels Holzkonstruktion erbaut, aber unten am Sockelbereich wurde ein Alublech verbaut, welches eine Luftzirkulation wohl nahezu vollständig verhindert.
Der Bauingenieur des Sanierungsfirma meinte nun, das dies OK sei, eine Hinterlüftung dort nicht notwendig sein, die Hinterlüftung weiter innen in der Fassade ja ausgeführt wäre (zwischen Holzbalken und OSBAbk.-Platte, also ohne "Verbindung" zur angehängteh Außenfassade.
Die Sanierungsfirma selbst wiederum meint, eine Hinterlüftung könnte ja stattfinden, weil das Alublech ja nicht dicht sei. OK, an der Stoßstelle zwischen dem Alublech und der Kunststofffassade ist ein 2 mm breiter Schlitz vorhanden, aber das kann ja wohl kein 2 cm breites Lüftungsgitter ersetzen.
Was sagt ihr?
Ist diese "Hinterlüftung" ausreichend? Muss eine
- richtige* Hinterlüftung verbaut sein?
Gerade im Bezug zu Hitzestau und Kondenswasser-Bildung.
Anbei ein Bild, welches den Aufbau hoffentlich etwas klarer macht.
Das gelb eingekreiste sollte meiner Meinung nach (und nach Montageanleitung) ein Lochgitter sein.
