Mineraldämmplatten über Fenster: Brandschutz bei WDVS & Passivhäusern?
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Mineraldämmplatten über Fenster: Brandschutz bei WDVS & Passivhäusern?

Hallo liebes Forum,
mein Bauleiter hatte gerade einen Termin mit einem Vertreter eines WDVSAbk.. Ich benötige für mein Passivhaus Styroporplatten in einer Stärke von 30 cm. Nun meinte der Vertreter, dass bei dieser Stärke aus Brandschutzgründen, über den Fenstern ein Streifen aus Mineralfaser vorgeschrieben ist. Die hat allerdings eine schlechtere WLG! Frage: ist dies unbedingt notwendig, oder trifft das nur für Mehrfamilienhäuser zu?
Herzliche Grüße aus Bremen
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Bei Nichteinhaltung der Brandschutzbestimmungen drohen Bußgelder und im Schadensfall erhebliche Haftungsrisiken.

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    Die Notwendigkeit von Mineraldämmstoffplatten über Fenstern hängt von den Brandschutzbestimmungen und der Art des Wärmedämmverbundsystems (WDVSAbk.) ab. ? Bei einer Dämmstoffstärke von 30 cm, insbesondere bei Styropor (EPS), können erhöhte Brandschutzanforderungen gelten, besonders bei Mehrfamilienhäusern.

    Mineraldämmplatten sind nicht brennbar (Baustoffklasse A1) und werden oft als Brandschutzriegel eingesetzt, um die Ausbreitung von Feuer zu verhindern. Ob ein solcher Riegel über Fenstern erforderlich ist, hängt von der Gebäudehöhe, der Nutzung (z.B. Mehrfamilienhaus) und den lokalen Bauvorschriften ab.

    Ich empfehle, die spezifischen Brandschutzanforderungen für Ihr Bauvorhaben in Bremen zu prüfen. Dies kann durch einen Blick in die Landesbauordnung (LBOAbk.) oder durch Rücksprache mit der zuständigen Baubehörde erfolgen. Ein Brandschutzexperte kann ebenfalls eine detaillierte Beurteilung vornehmen.

    🔴 Gefahr: Unzureichender Brandschutz kann im Brandfall zu einer schnellen Ausbreitung des Feuers führen und Menschenleben gefährden.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Brandschutzanforderungen mit einem Fachmann und passen Sie das WDVS entsprechend an.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
    Ein WDVS ist ein System zur Wärmedämmung von Gebäudefassaden, das aus mehreren Schichten besteht, darunter Dämmstoff, Armierungsgewebe und Oberputz. Es dient dazu, den Energieverbrauch zu senken und das Raumklima zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Fassadendämmung, Wärmedämmung.
    Mineraldämmplatte
    Eine Mineraldämmplatte ist eine Dämmplatte aus mineralischen Rohstoffen wie Steinwolle oder Glaswolle. Sie ist nicht brennbar (Baustoffklasse A1) und wird häufig als Brandschutzriegel in WDVS eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Steinwolle, Glaswolle, Brandschutz.
    Brandschutzriegel
    Ein Brandschutzriegel ist ein horizontaler oder vertikaler Streifen aus nicht brennbarem Material, der in ein WDVS integriert wird, um die Ausbreitung von Feuer zu behindern. Er unterbricht die durchgehende brennbare Dämmschicht und verhindert so, dass sich das Feuer ungehindert ausbreiten kann.
    Verwandte Begriffe: Brandschutz, Feuerwiderstand, Baustoffklasse.
    Landesbauordnung (LBO)
    Die Landesbauordnung (LBO) ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Bestimmungen eines Bundeslandes regelt. Sie enthält unter anderem Vorschriften zum Brandschutz, zur Standsicherheit und zum Schallschutz von Gebäuden.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauvorschriften, Brandschutzbestimmungen.
    Baustoffklasse
    Die Baustoffklasse ist eine Klassifizierung von Baustoffen nach ihrem Brandverhalten. Sie reicht von A1 (nicht brennbar) bis F (leicht entflammbar). Die Baustoffklasse ist ein wichtiger Faktor bei der Planung des Brandschutzes von Gebäuden.
    Verwandte Begriffe: Brandverhalten, Feuerwiderstand, Brandschutz.
    Passivhaus
    Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das einen sehr geringen Energieverbrauch aufweist. Es wird durch eine sehr gute Wärmedämmung, eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und eine optimierte Gebäudeausrichtung erreicht.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Wärmedämmung, Niedrigenergiehaus.
    Styropor (EPS)
    Styropor (EPS) ist ein Dämmstoff aus expandiertem Polystyrol. Es ist leicht, kostengünstig und hat gute Dämmeigenschaften, ist aber brennbar und muss daher in bestimmten Fällen mit Brandschutzmaßnahmen kombiniert werden.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Polystyrol, Wärmedämmung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum sind Mineraldämmplatten im WDVS wichtig?
      Mineraldämmplatten sind nicht brennbar und dienen als Brandschutzriegel, um die Ausbreitung von Feuer in einem WDVS zu verhindern. Sie werden oft in Kombination mit brennbaren Dämmstoffen wie EPS (Styropor) eingesetzt, um die Brandschutzanforderungen zu erfüllen.
    2. Welche Rolle spielt die Dämmstoffstärke beim Brandschutz?
      Mit zunehmender Dämmstoffstärke, insbesondere bei brennbaren Materialien, steigen die Anforderungen an den Brandschutz. Dickere Dämmschichten können im Brandfall schneller Feuer fangen und zur Brandausbreitung beitragen. Daher können zusätzliche Brandschutzmaßnahmen erforderlich sein.
    3. Was ist ein Brandschutzriegel?
      Ein Brandschutzriegel ist ein horizontaler oder vertikaler Streifen aus nicht brennbarem Material (z.B. Mineraldämmplatten), der in ein WDVS integriert wird, um die Ausbreitung von Feuer zu behindern. Er unterbricht die durchgehende brennbare Dämmschicht und verhindert so, dass sich das Feuer ungehindert ausbreiten kann.
    4. Wo finde ich die Brandschutzbestimmungen für mein Bauvorhaben?
      Die Brandschutzbestimmungen sind in der Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundeslandes festgelegt. Zusätzlich können kommunale Bauvorschriften oder spezielle Auflagen der Baubehörde gelten. Es ist ratsam, sich bei der zuständigen Baubehörde oder einem Brandschutzexperten zu informieren.
    5. Was passiert, wenn ich die Brandschutzbestimmungen nicht einhalte?
      Die Nichteinhaltung der Brandschutzbestimmungen kann zu Bußgeldern, Baustopps oder sogar zur Nutzungsuntersagung des Gebäudes führen. Im Brandfall können zudem erhebliche Haftungsrisiken entstehen, wenn Personen- oder Sachschäden entstehen.
    6. Sind Mineraldämmplatten immer notwendig bei einem WDVS?
      Nein, die Notwendigkeit von Mineraldämmplatten hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Gebäudehöhe, der Nutzung (z.B. Mehrfamilienhaus), der Art des Dämmstoffs und den lokalen Bauvorschriften. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen für das jeweilige Bauvorhaben zu prüfen.
    7. Kann ich Styropor (EPS) bedenkenlos für mein Passivhaus verwenden?
      Styropor (EPS) kann für Passivhäuser verwendet werden, jedoch müssen die Brandschutzanforderungen beachtet werden. Bei größeren Dämmstoffstärken oder bestimmten Gebäudetypen können zusätzliche Brandschutzmaßnahmen erforderlich sein, wie z.B. der Einsatz von Mineraldämmplatten als Brandschutzriegel.
    8. Wer kann mir bei der Planung des Brandschutzes für mein WDVS helfen?
      Ein Brandschutzexperte oder ein erfahrener Architekt kann Ihnen bei der Planung des Brandschutzes für Ihr WDVS helfen. Diese Fachleute kennen die aktuellen Brandschutzbestimmungen und können Ihnen die geeigneten Maßnahmen empfehlen, um die Sicherheit Ihres Gebäudes zu gewährleisten.

    🔗 Verwandte Themen

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      Besonderheiten und Herausforderungen bei der energetischen Sanierung von Mehrfamilienhäusern.
  2. ab 11 cm.

    Ab 11 cm Dicke sind Mineralwollestreifen vorgeschrieben.
  3. Vielen Dank

    für die prompte und klare Antwort!
    Holger
  4. Muss aber nicht bei allen Systemen, es gibt ...

    Muss aber nicht bei allen Systemen, es gibt welche OHNE MF-Brandschutzstreifen. MfG:
    • Name:
    • S.K.
  5. Brandschutz bei WDV S über Fenstern

    Dämmtechnich gibt es bei Polystyrol und Mineralwolle (Hier Steinwolle) keine Unterschiede, beide sind in der WLG 035 erhältlich.
    Brandschutztechnisch unterscheiden sich beide Produkte jedoch erheblich. Grundsätzlich bearf es der WDVSAbk., nicht gerelter Baustoff, der AbzAbk. (Allg. bauaufsichliche Zulassung, gilt für alle Bundesländer).
    Zwingend vorgeschrieben ist hier in der Regel, bei Dämmstoffdicken oberhalb von 100 mm, bei fast allen Produkten, die Mineralwolldämmung aus Steinfaser. Zwar gib es inzwischen zwar Produkte, die die zwangsweise Sturzausbildung aus Mineralwolle (DINAbk. 4102 -A1) anders lösen, jedoch ist hier die maximale Dämmstärke auf 200 mm beschränkt.
    Unabhängig von baurechtlichen Vorschriften sollte man immer den passiven Brandschutz Vorrang vor möglichen dämmtechnischen Optimierungen geben.
  6. Herr Jens-Peter Volquardsen: Schon richtig mit der WLG ...

    Herr Jens-Peter Volquardsen: Schon richtig mit der WLG 035 für MF, gibt's aber eben nur als Platte und nicht als Lamelle, und die Platte müssen Sie dübeln. Also bleibt die Qual der Wahl: schlechtere WLG oder Rollladenkasten durchlöchern. Mit den 200 mm ist ja kaum von Interesse, oder? Mit den 30 cm war die Überdeckung des MF-Streifens gemeint, oder!?!?!?
    Schöne Eisheilige und MfG:
    • Name:
    • S.K.
  7. Stopp, alles zurück! Alles richtig Herr Volquardsen! Habe doch glatt ...

    Stopp, alles zurück! Alles richtig Herr Volquardsen! Habe doch glatt das Passivhaus überlesen! Ende vom letzten Beitrag Bitte als gelöscht betrachten! Also MF: : : : : : : : : : : : :
    MfG:
    • Name:
    • S.K.
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