ich habe mir die Befestigung der Fallrohre an meiner Wand mit WDVSAbk. folgendermaßen vorgestellt:
- Rohrschellen mit M-Gewinde wegen der Justage
- Schraubstifte 25 cm lang (6 cm Verankerung+2 cm Altputz+13 cm WDVS+4 cm Luft)
- Bohren durch die Armierungsschicht mit 12er Bohrer bis in die Steinwand
- Aufbohren des Lochs in der Armierung und den ersten paar Zentimetern PS auf 16 mm
- Einsetzen der Dübel
- Einschrauben der Stifte, aber ca. 1.5 cm weniger als benötigt
- Vorkomprimiertes Fugendichtband um die Stifte herum kleben
- Stifte weiter einschrauben bis Fugendichtband oberflächenbündig
- Fallrohr einpassen
- Fallrohr abmontieren
- Oberputz (Silikonharzputz) aufziehen lassen
- Fallrohre montieren
Jetzt sind mir aber Zweifel zur Detailausbildung an der Durchdringung der Armierungsschicht gekommen, und ich bin mir nicht sicher, welche der 3 Varianten die bessere ist:
1. Fugendichtband 2-3 mm über die Armierung rausstehen lassen und den Oberputz an das Dichtband anputzen.
2. Fugendichtband oberflächenbündig mit der Armierung machen und den Oberputz drüberziehen bis an den Stift heran.
3. Fugendichtband 5 bis 10 mm weiter nach innen setzen, und dann erst die Armierungsschicht an den Stift anputzen und den Oberputz dann auch gegen den Stift laufen lassen.
Bei den Varianten 2 und 3 hätte der Stift durch die Armierung (und den Putz) noch etwas mehr mechanischen Halt, da durch die Länge des Stiftes die Stabilität der Verankerung in der Mauer evtl. leidet
Allerdings stellt sich dir Frage der Rissgefährdung und der Abdichtungsfunktion des Dichtbandes bei den versch. Varianten auch noch ...
Falls jemand bis hier her durchgehalten hat, wäre es nett, wenn derjenige sich evtl. auch dazu auslassen würde ...
Gruß Roland