Sanierung: Uf-Wert bei Fenstern einfach erklärt

Wärmedämmung & Uf-Werte: Wie Fensterwahl den Heizenergiebedarf senkt

Wärmedämmung & Uf-Werte: Wie Fensterwahl den Heizenergiebedarf senkt
Bild: BauKI / BAU.DE

Wärmedämmung & Uf-Werte: Wie Fensterwahl den Heizenergiebedarf senkt

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Erstellt mit DeepSeek, 16.07.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Wärmedämmung & Uf-Werte: Wie Fensterwahl den Heizenergiebedarf senkt – Sanierung & Modernisierung

Das Thema Fenster und Uf-Werte passt zum Bereich Sanierung & Modernisierung, weil der Austausch von Fenstern eine der effektivsten Einzelmaßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Bestandsimmobilien darstellt. Die inhaltliche Verbindung liegt in der präzisen technischen Bewertung des Wärmedurchgangs, insbesondere durch den Rahmen (Uf-Wert), die direkt den Heizenergiebedarf senkt. Der Leser gewinnt dadurch ein fundiertes Verständnis dafür, wie er durch die richtige Fensterwahl – von der Verglasung bis zur RAL-Montage – nicht nur Heizkosten spart, sondern auch den Wert seiner Immobilie nachhaltig steigert und Schimmelrisiken minimiert.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

In vielen älteren Bestandsgebäuden sind noch Einfach- oder Zweifachverglasungen aus den 1980er- oder 1990er-Jahren verbaut. Diese sogenannten Altfenster weisen Uw-Werte auf, die realistisch geschätzt zwischen 2,8 und 3,5 W/(m²K) liegen. Im Vergleich dazu erreichen moderne Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung und optimierten Rahmen – also niedrigen Uf-Werten – Gesamt-Uw-Werte von 0,6 bis 1,0 W/(m²K). Das entspricht einer Reduktion der Wärmeverluste um bis zu 70 Prozent. Besonders in unsanierten Gebäuden mit hohem Fensteranteil (30 bis 50 Prozent der Fassadenfläche) ist das Einsparpotenzial enorm. Die Fensterwahl beeinflusst zudem den sommerlichen Wärmeschutz und die solaren Gewinne, was den Heizenergiebedarf in der Übergangszeit senkt.

Technische und energetische Maßnahmen (Tabelle)

Die Optimierung der Fensterdämmung umfasst mehrere Komponenten, die im Zusammenspiel den Uw-Wert bestimmen. Die folgende Tabelle fasst die relevanten Maßnahmen mit ihren Kosten und der Priorität für die Sanierung zusammen. Die Angaben sind als realistisch geschätzte Richtwerte für ein Einfamilienhaus mit zehn Fenstern zu verstehen.

Übersicht: Maßnahmen, Kosten, Förderung und Priorität bei der Fensterwahl
Maßnahme Realistisch geschätzte Kosten (ca.) Förderung Priorität
Altfenster-Austausch gegen Dreifachverglasung (Ug = 0,5): Kompletter Austausch inkl. Rahmen mit Uf = 0,8 und fachgerechter RAL-Montage 15.000 bis 25.000 € (10 Fenster, 1,2 x 1,5 m) KfW 261: 15 % Zuschuss, max. 7.500 €; BAFA BEG: bis 20 % Zuschuss bei Einzelmaßnahme Hoch
Nachrüstung "Warme Kante" (Abstandhalter): Austausch des Randverbunds gegen thermisch optimierte Kunststoff- oder Edelstahl-Abstandhalter 300 bis 800 € pro Fensterzarge (nur bei Neuglasung sinnvoll) In der Regel nicht separat förderfähig, aber Teil der Gesamtmaßnahme Mittel
Optimierung des Rahmenmaterials (niedriger Uf-Wert): Auswahl von Kunststoff-Mehrkammerprofilen (6 Kammern) oder thermisch getrenntem Aluminium Mehrkosten von 100 bis 300 € pro Fenster im Vergleich zu Standard-Kunststoff Im Rahmen der KfW- oder BAFA-Förderung anrechenbar, sofern gesamter Uw-Wert verbessert wird Hoch
Fachgerechte RAL-Montage inkl. Dämmung der Laibung: Einbau nach RAL-Richtlinie mit Dämmkeilen, Kompriband und Putzanschluss 250 bis 500 € pro Fenster (Mehrkosten zur Standardmontage) Voraussetzung für jede Förderung; nicht separat förderfähig Sehr hoch
Anpassung des g-Werts (solare Wärmegewinne): Wahl einer Verglasung mit hohem g-Wert für Südfenster (z. B. 0,6) und niedrigem für Nordfenster In der Regel im Ug-Wert enthalten, kaum Mehrkosten Keine separate Förderung Gering

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Gesamtkosten einer Fenstersanierung für ein durchschnittliches Einfamilienhaus liegen realistisch geschätzt zwischen 12.000 und 30.000 Euro, abhängig von Fensteranzahl, Material und Montageaufwand. Die Amortisationszeit beträgt bei moderaten Heizkosten von etwa 2.500 Euro pro Jahr und einer Einsparung von 30 bis 40 Prozent durch moderne Fenster rund 10 bis 15 Jahre. Steigen die Energiepreise, verkürzt sich dieser Zeitraum. Die staatliche Förderung über die KfW (Einzelmaßnahme im Heizungstausch: 15 Prozent Zuschuss, bis 7.500 Euro) oder die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG, 20 Prozent Zuschuss für Fenstertausch) senken die Nettobelastung deutlich. Zudem kann der Einbau über das Gebäudeenergiegesetz (GEG) steuerlich abgesetzt werden (bis zu 20 Prozent der Kosten über drei Jahre verteilt). Wichtig: Die Förderung setzt zwingend eine fachgerechte RAL-Montage voraus, um Wärmebrücken zu vermeiden.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Die größte Herausforderung bei der Fenstersanierung ist die Vermeidung von Wärmebrücken, besonders am Übergang zwischen Rahmen und Mauerwerk. Ungedämmte Laibungen oder ein unsauberer Anschluss führen zu Tauwasserausfall und Schimmelbildung. Die Lösung ist die RAL-Montage: Dabei werden Dämmkeile eingesetzt, die Fugen mit Kompriband luftdicht verschlossen und die Anschlüsse an den Putz fachgerecht hergestellt. Eine zweite Hürde ist der Spagat zwischen hohem g-Wert (für solare Gewinne) und niedrigem Ug-Wert (für Wärmeschutz). An Südfassaden lohnt sich ein g-Wert von 0,5 bis 0,6, um im Winter passiv Heizenergie zu gewinnen; an Nordfassaden ist ein niedriger Wert Vorrang. Auch die Wahl des Abstandhalters – ob Alu oder „Warme Kante" – beeinflusst die Dämmung. Moderne Kunststoff-Abstandhalter reduzieren den Wärmeverlust am Rand der Verglasung um realistisch geschätzte 15 Prozent im Vergleich zu Aluminium.

Umsetzungs-Roadmap: Schritt für Schritt

Eine erfolgreiche Fenstersanierung folgt einer klaren zeitlichen Abfolge. Beginnen Sie mit der Bestandsaufnahme: Lassen Sie die U-Werte Ihrer Altfenster und die Beschaffenheit der Laibungen durch einen Energieberater messen. Im zweiten Schritt folgt die Bedarfsplanung: Definieren Sie, welche Räume zuerst saniert werden sollen (meist Nordseite und Fenster mit hohem Glasanteil). Schritt drei ist die Förderantragstellung: Beantragen Sie vor der Auftragsvergabe den Zuschuss über die KfW (Einzelmaßnahme). Schritt vier ist die Ausschreibung und Auswahl: Fordern Sie drei Angebote an, die auf einen Uw-Wert von max. 0,95 W/(m²K), einen Uf-Wert von unter 1,0 W/(m²K) und eine RAL-Montage verweisen. Schritt fünf ist die Ausführung: Lassen Sie die Fenster durch einen zertifizierten Fachbetrieb einbauen, der die RAL-Richtlinie dokumentiert. Schritt sechs ist die Nachkontrolle: Prüfen Sie die Luftdichtheit mit einem Blower-Door-Test und dokumentieren Sie die U-Werte für künftige Verkäufe.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Die Fensterwahl ist ein zentraler Hebel, um den Heizenergiebedarf im Bestand signifikant zu senken. Priorisieren Sie zuerst den Austausch von Fenstern mit Uw-Werten über 2,0 W/(m²K) – das sind typischerweise Altbauten vor 1995. Setzen Sie dabei auf Dreifachverglasung mit Ug-Werten von 0,5 bis 0,7, gepaart mit einem Rahmen, der einen Uf-Wert von maximal 0,8 W/(m²K) erreicht. Die Kombination aus „Warme Kante" und RAL-Montage ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um die berechneten Einsparungen tatsächlich zu realisieren. Die Investition amortisiert sich in zehn bis 20 Jahren, während die staatliche Förderung die Anfangslast spürbar mindert. Ein ganzheitlicher Ansatz, der auch die Fensteranordnung und den g-Wert berücksichtigt, maximiert die Energieeffizienz und sorgt für dauerhaften Werterhalt der Immobilie.

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Erstellt mit Gemini, 16.07.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Fensterwahl & Wärmedämmung – Den Heizenergiebedarf clever senken

Das Thema Sanierung & Modernisierung passt zum Pressetext, da die Fensterwahl maßgeblich zur Energieeffizienz eines Bestandsgebäudes beiträgt und somit einen Kernaspekt der Gebäudesanierung darstellt. Die inhaltliche Verbindung liegt in der direkten Auswirkung der Fenster auf den Heizenergiebedarf und den damit verbundenen Werterhalt sowie die Kostenreduktion. Der Leser gewinnt dadurch entscheidende Einblicke, wie durch eine optimierte Fensterwahl signifikant Heizkosten gespart und der Wohnkomfort gesteigert werden kann, was essenziell für jede Modernisierungsmaßnahme ist.

Ausgangssituation und Sanierungspotenzial

In vielen Bestandsimmobilien stellen alte Fenster eine der größten Schwachstellen in Bezug auf die Wärmedämmung dar. Oftmals sind diese noch mit Einfach- oder Isolierverglasung aus den 70er oder 80er Jahren ausgestattet, deren Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) weit von heutigen Standards entfernt sind. Diese ineffizienten Fenster führen zu erheblichen Wärmeverlusten, die direkt in höheren Heizkosten resultieren. Zugluft und schlecht gedämmte Rahmenflächen können zudem zu einem spürbar geringeren Wohnkomfort führen und das Risiko von Kondenswasserbildung und Schimmelbildung an den Fensterlaibungen erhöhen. Das Potenzial für eine energetische Sanierung durch den Austausch von Fenstern ist daher enorm. Durch den Einsatz moderner, hochgedämmter Fenster kann der Heizenergiebedarf eines Hauses um bis zu 30% reduziert werden. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern trägt auch maßgeblich zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei und steigert den Wert der Immobilie. Die Auswahl der richtigen Fenster ist somit eine strategisch wichtige Entscheidung im Rahmen jeder Sanierungsmaßnahme.

Die Kernkomponenten der Fenster-Wärmedämmung: Uf-, Ug- und Uw-Werte

Um die Wärmedämmleistung von Fenstern korrekt bewerten und vergleichen zu können, sind die verschiedenen U-Werte von entscheidender Bedeutung. Der Uf-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient des Rahmens) beschreibt die Wärmedurchlässigkeit des Fensterrahmens selbst. Ein niedriger Uf-Wert bedeutet, dass der Rahmen gut dämmt und wenig Wärme nach außen leitet. Dies ist besonders bei Fenstern mit schmalen Profilen oder älteren Materialien oft ein kritischer Punkt. Der Ug-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung) bezieht sich ausschließlich auf die Glasfläche. Moderne Fenster verfügen hier oft über Dreifach-Wärmeschutzverglasungen mit Edelgasfüllungen und speziellen Beschichtungen (Low-E), die den Ug-Wert drastisch reduzieren. Der entscheidende Wert für die Gesamtbewertung eines Fensters ist jedoch der Uw-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters). Dieser berücksichtigt sowohl den Rahmen (Uf-Wert) als auch die Verglasung (Ug-Wert) sowie den Randverbund und den Einfluss der Einbausituation. Ein niedriger Uw-Wert ist das Ziel jeder energetischen Fenstersanierung, da er die Energieeffizienz des gesamten Fensters in seiner Funktion widerspiegelt.

Technische und energetische Maßnahmen (Fenstertausch)

Der Austausch alter Fenster durch moderne, energieeffiziente Modelle ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Reduzierung des Heizenergiebedarfs. Dabei stehen mehrere Aspekte im Fokus:

Fenster-Sanierungsmaßnahmen & Priorisierung
Maßnahme Beschreibung Realisierte U-Werte (geschätzt) Förderung (Beispiele) Priorität
Fensteraustausch: Umfassend Ersetzen alter Fenster durch hochgedämmte Modelle (Kunststoff, Holz, Alu-Thermo) mit Dreifach-Verglasung. Uw-Wert ≤ 0,95 W/(m²K) KfW 261 (BEG EM): Bis zu 20% (max. 12.000 €) Hoch
Rahmenmaterial: Wahl des Dämmmaterials Entscheidung zwischen Kunststoff (gute Dämmung, pflegeleicht), Holz (natürlich, gut dämmend) oder thermisch getrennten Aluminiumprofilen (schlank, robust, gute Dämmung durch Trennstege). Uf-Wert ≤ 1,3 W/(m²K) (je nach System) Indirekt über Gesamtmaßnahme Hoch
Verglasung: Dreifach-Wärmeschutz Einsatz von 3 Scheiben mit Edelgasfüllung (Argon/Krypton) und Low-E-Beschichtung für verbesserte Wärmedämmung und erhöhten Schallschutz. Ug-Wert ≤ 0,7 W/(m²K) Indirekt über Gesamtmaßnahme Hoch
Warme Kante: Randverbund Verwendung von thermisch getrennten Abstandhaltern statt Aluminium, um Wärmebrücken am Scheibenrand zu minimieren und Kondensationsrisiko zu reduzieren. Verbesserung des Uw-Wertes um ca. 0,1-0,2 W/(m²K) Indirekt über Gesamtmaßnahme Mittel bis Hoch
Montage: RAL-Montage Fachgerechter Einbau mit dampfbremsenden und diffusionsoffenen Materialien zur Vermeidung von Wärmebrücken und Feuchteeintritt in die Bausubstanz. Verbesserung der Energieeffizienz um bis zu 10% Indirekt über Gesamtmaßnahme Hoch
Sonnenschutz: Integrierte oder nachträgliche Maßnahmen Rollläden oder Raffstores, die im Sommer die Aufheizung des Innenraums reduzieren und im Winter die Wärmeabstrahlung minimieren können. Bis zu 15% Heizenergieersparnis durch Reduktion von Überhitzung (Sommer) und Wärmeverlusten (Winter). Keine direkte Förderung, aber Teil eines energetischen Gesamtkonzepts. Mittel

Kostenrahmen, Amortisation und Förderungen

Die Kosten für einen Fenstertausch hängen stark von der Anzahl, Größe und Art der Fenster ab, sowie vom gewählten Material und der Art der Verglasung. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (ca. 15 Fenster) können die Kosten für den Austausch auf rund 15.000 € bis 30.000 € geschätzt werden. Bei den heute verfügbaren Förderprogrammen des Bundes (z.B. KfW 261 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)) können jedoch signifikante Zuschüsse beantragt werden. Diese Förderungen decken typischerweise 20% der förderfähigen Kosten ab, mit einem Maximalbetrag von bis zu 12.000 € für Einzelmaßnahmen. Eine genaue Prüfung der aktuellen Konditionen ist unerlässlich, da sich diese ändern können. Die Amortisationszeit für die Investition in neue Fenster liegt realistisch geschätzt zwischen 10 und 20 Jahren. Dies resultiert aus der Kombination von reduzierten Heizkosten und potenziellen Wertsteigerungen der Immobilie. Die Investition ist somit nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich eine lohnende Maßnahme zur Werterhaltung und Steigerung des Immobilienwertes.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Bei der Sanierung von Fenstern können verschiedene Herausforderungen auftreten. Ein häufiges Problem ist die Ermittlung des optimalen U-Wertes, der zu den spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes passt. Nicht immer ist die teuerste Dreifachverglasung die beste Lösung, insbesondere wenn die Dämmung der Gebäudehülle insgesamt noch gering ist. Hier ist eine ganzheitliche Betrachtung und professionelle Beratung gefragt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die fachgerechte Montage (RAL-Montage). Billige Montagen können zu Wärmebrücken, Feuchteschäden und einer erheblich reduzierten Energieeffizienz führen. Hier gilt: Qualität zahlt sich aus. Die richtige Auswahl eines qualifizierten Fachbetriebs ist daher essenziell. Auch die Abstimmung von Fensterrahmen und Fassade, insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden, kann eine Herausforderung darstellen. Hier sind oft individuelle Lösungen gefragt, die sowohl den energetischen als auch den architektonischen Anforderungen gerecht werden. Die Berücksichtigung des g-Wertes (Energiedurchlassgrad) der Verglasung ist ebenfalls wichtig, um im Sommer eine Überhitzung zu vermeiden und im Winter von passiven solaren Gewinnen zu profitieren.

Umsetzungs-Roadmap: Schritt für Schritt

Eine erfolgreiche Fenstersanierung erfordert eine sorgfältige Planung und Durchführung. Die folgende Roadmap skizziert die wesentlichen Schritte:

  1. Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse: Ermittlung des Zustands der aktuellen Fenster, Identifizierung der größten Schwachstellen und Festlegung der individuellen Anforderungen an die neuen Fenster (z.B. Schallschutz, Einbruchschutz, Ästhetik).
  2. Professionelle Beratung und Angebotseinholung: Kontaktaufnahme mit mehreren qualifizierten Fachbetrieben für eine Energieberatung. Einholung detaillierter Angebote, die alle relevanten U-Werte (Uf, Ug, Uw), den g-Wert, das Rahmenmaterial, die Verglasung und die Art der Montage (RAL-Montage) spezifizieren.
  3. Prüfung von Förderprogrammen: Klärung der Anspruchsberechtigung für staatliche Förderungen (KfW, BAFA) und Einholung der notwendigen Unterlagen oder Bestätigungen vor Maßnahmenbeginn.
  4. Auswahl des Fachbetriebs und Beauftragung: Entscheidung für einen Fachbetrieb basierend auf Referenzen, Angebotspreis und Beratungsqualität. Abschluss eines detaillierten Werkvertrages.
  5. Durchführung der Maßnahme: Fachgerechter Ausbau der alten Fenster und Einbau der neuen Fenster gemäß den technischen Vorgaben und der RAL-Montage.
  6. Abnahme und Dokumentation: Sorgfältige Abnahme der Arbeiten mit dem Fachbetrieb. Sicherstellung einer vollständigen Dokumentation der verbauten Materialien und der durchgeführten Arbeiten für die Förderanträge und für eigene Unterlagen.
  7. Nachbereitung und Evaluation: Beobachtung des Wohnklimas und der Heizkostenentwicklung nach der Sanierung. Ggf. Nachjustierung von Sonnenschutzelementen.

Fazit und Priorisierungsempfehlung

Die Wahl der richtigen Fenster ist ein entscheidender Faktor für die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien und maßgeblich für die Reduzierung des Heizenergiebedarfs. Ein niedriger Uw-Wert des Gesamtsystems, erzielt durch hochwertige Rahmen (niedriger Uf-Wert), moderne Dreifach-Wärmeschutzverglasung (niedriger Ug-Wert) und die Verwendung einer "warmen Kante", sowie eine fachgerechte RAL-Montage, sind die Eckpfeiler einer erfolgreichen Maßnahme. Angesichts der erheblichen Energieeinsparpotenziale, der Steigerung des Wohnkomforts und der Wertsteigerung der Immobilie, ist der Fenstertausch als hochprioritäre Maßnahme einzustufen. Die Investition rentiert sich langfristig nicht nur finanziell durch reduzierte Heizkosten, sondern auch ökologisch durch einen geringeren CO2-Fußabdruck. Die Nutzung staatlicher Förderprogramme sollte dabei immer integraler Bestandteil der Finanzierungsplanung sein, um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme weiter zu verbessern.

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