Kindersicherheit: Modernes Wohnen: Design-Tipps für Wohnraum

Modernen Wohnraum entwerfen - Worauf kommt es an?

Modernen Wohnraum entwerfen - Worauf kommt es an?
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Modernen Wohnraum entwerfen - Worauf kommt es an?

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Erstellt mit DeepSeek, 12.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Modernes Wohnen mit Kindern – Sicherheitslösungen für offene Grundrisse und zeitgemäße Räume

Der ursprüngliche Fokus auf offene Grundrisse, bodentiefe Fenster und moderne Bäder erfordert in Familienhaushalten spezifische Sicherheitsanpassungen. Denn lichtdurchflutete Räume mit großen Glasflächen und fließende Übergänge zwischen Wohnbereichen sind nur dann kindgerecht, wenn Absturzsicherungen, Türfeststeller und kindersichere Verglasungen integriert werden. Im Folgenden wird gezeigt, wie sich die Gestaltung modernen Wohnraums mit mechanischen Sicherheitsmechanismen vereinbaren lässt.

Kindersicherheit: Worauf es bei modernen Wohnkonzepten ankommt

Die Verschmelzung von Küche, Wohn- und Essbereich erfordert besondere Aufmerksamkeit für den Bewegungsraum von Kindern. Offene Grundrisse bieten zwar viel Platz, bergen aber Risiken durch heiße Herdplatten, scharfe Möbelkanten und frei zugängliche Treppen. Entscheidend sind mechanische Barrieren, die Stürze verhindern und Zugänge zu Gefahrenzonen sperren. Herdplatten lassen sich mit Schutzgittern sichern, Schubladen erhalten Druckausgleichssysteme, um Einklemmverletzungen vorzubeugen. Für bodentiefe Fenster sind durchbruchsichere Verglasungen nach aktueller Sicherheitsnorm empfehlenswert, ergänzt um abschließbare Fenstergriffe, die nur von Erwachsenen bedient werden können. Auch die Integration von Schiebetüren aus Glas sollte mit Sicherheitsfolien oder Verbundglas erfolgen, um Splitterbildung bei Stößen zu vermeiden.

Sicherheitsmechanismen im Vergleich

Sicherheitsmerkmale für offene Grundrisse und moderne Fenster
Sicherheitsmerkmal Funktion Normbezug Nachrüstbar?
Fenstergriffe mit Schlüssel: Abschließbare Griffe verhindern das Öffnen durch Kinder Sicherung bodentiefer und Dachfenster Aktuelle Sicherheitsnorm beim Fachhandel prüfen Ja
Schutzgitter für Herdplatten: Abdeckung verhindert Verbrennungen und Zugriff auf Töpfe Barriere zwischen Kind und Kochbereich Herstellerempfehlung: für Herde aller Bauarten Ja
Schubladen-Dämpfer mit Sicherheitsarretierung: Verhindert schlagartiges Zufallen und Einklemmen Sanftes Schließen, Kinderschutz Herstellerempfehlung: passend für Küchenmöbel Ja
Absturzsicherung für bodentiefe Fenster (Geländer): Absperrung vor großflächigen Verglasungen Sturzschutz ab Höhe von 30 cm über Boden Aktuelle Bauordnung für Wohngebäude prüfen Ja (nachträglich montierbar)
Türstopper mit Feststellfunktion: Sichert das unbeabsichtigte Schließen von Zimmertüren Einklemmschutz für Kinderfinger Allgemeine Sicherheitsnorm Ja

Normen und Prüfzeichen für Kindersicherheit

Bei der Auswahl von Sicherheitsmechanismen sind Prüfzeichen eine wichtige Orientierung. Produkte, die nach aktuellen Sicherheitsnormen zertifiziert sind, bieten eine verlässliche Schutzwirkung. Für Herdschutzgitter und Fenstersicherungen ist die Herstellerempfehlung stets an die konkrete Wohnsituation anzupassen. Bodentiefe Fenster in modernen Wohnräumen sollten zudem mit Verbund- oder Einscheibensicherheitsglas ausgestattet sein, um Durchbrüche zu erschweren. Die Normen unterscheiden zwischen Produkten zur Nachrüstung und solchen, die fest installiert werden. Bei Treppen in offenen Grundrissen ist ein Treppenschutzgitter mit Druckmontage oder Schraubbefestigung empfehlenswert – hierbei ist die Höhe und Stabilität nach aktueller Bauordnung zu prüfen.

Typische Gefahrenquellen und Lösungen

Offene Küchen sind zentraler Bestandteil des modernen Wohnens – doch Herde und Arbeitsflächen sind für Kleinkinder schnell erreichbar. Lösung: Montage eines Herdschutzgitters, das hitzebeständig ist und die Vorderseite des Herdes vollständig abdeckt. Bodentiefe Fenster ohne Brüstung stellen ein Absturzrisiko dar. Lösung: Nachrüstung von stabilen Geländern oder abschließbaren Fenstergriffen, die nur mit Schlüssel oder Werkzeug zu öffnen sind. Schiebetüren aus Glas im Wohnbereich können bei heftigen Stößen brechen. Lösung: Verwendung von Sicherheitsfolien oder Verbundsicherheitsglas, das bei Bruch splitterfrei bleibt. Auch Kabel von Jalousien oder Rollos in Fensternähe sollten mit Kabelklammern gesichert werden, um Strangulationsrisiken zu vermeiden.

Nachrüstmöglichkeiten

Die meisten Sicherheitsmechanismen lassen sich in bestehende moderne Wohnungen integrieren. Abschließbare Fenstergriffe sind für alle handelsüblichen Fenster erhältlich und einfach auszutauschen. Für Küchen bieten Hersteller nachrüstbare Schutzgitter, die an die Gerätegröße angepasst werden können. Schubladen-Dämpfer mit Arretierfunktion passen in gängige Küchen- und Badezimmermöbel. Bodentiefe Fenster ohne Geländer können durch nachträglich montierte Absturzsicherungen aus Aluminium oder Edelstahl ergänzt werden – diese sind oft flach designbar und fügen sich in den modernen Look ein. Bei Mietwohnungen ist zuvor die Zustimmung des Vermieters einzuholen, doch die Sicherheitslösungen sind rückstandsfrei entfernbar.

Handlungsempfehlungen

Prüfen Sie zuerst die bodentiefen Verglasungen: Sind sie durchbruchsicher? Fordern Sie beim Einbau eine Bestätigung vom Fachbetrieb. Installieren Sie an allen Fenstern abschließbare Griffe und ergänzen Sie Herde mit einem Schutzgitter. Für offene Treppen in Grundrissen wählen Sie ein Treppenschutzgitter nach aktueller Norm, das durch Schraubbefestigung maximale Stabilität bietet. Schiebetüren aus Glas sollten mit Sicherheitsfolie versehen werden – ein Glasfachbetrieb kann diese dünn aufbringen, ohne das Design zu beeinträchtigen. Lassen Sie sich alle Produkte in kindersicherer Ausführung demonstrieren und dokumentieren Sie die Montage für Ihre Unterlagen.

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Lassen Sie Sicherheitsmechanismen vom Fachbetrieb demonstrieren.

Erstellt mit Gemini, 12.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Modernen Wohnraum entwerfen – Kindersicher und kindgerecht

Auch wenn der Fokus des Textes auf modernem Wohnraumdesign und dessen ästhetischen sowie funktionalen Aspekten liegt, gibt es eine bedeutende Schnittmenge zum Thema Kindersicherheit. Die Gestaltung moderner Wohnräume, insbesondere offene Grundrisse, bodentiefe Fenster und innovative Küchen- und Badlösungen, birgt spezifische Herausforderungen, die direkt die Sicherheit von Kindern beeinflussen können. Die Integration von Sicherheitsmechanismen und die bewusste Produktgestaltung, die auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten ist, sind daher unerlässlich, um moderne Wohnideen in sichere Lebensräume zu verwandeln. Dieser Ratgeber beleuchtet, wie produktspezifische Sicherheitsmerkmale in modernen Wohnkonzepten berücksichtigt werden können, um Gefahrenquellen zu minimieren und eine sichere Umgebung für spielende Kinder zu schaffen.

Kindersicherheit: Worauf es ankommt

Bei der Planung und Gestaltung von modernem Wohnraum, insbesondere wenn Kinder Teil des Haushalts sind, rückt die Sicherheit in den Vordergrund. Offene Grundrisse können zwar ein Gefühl von Weite und Verbundenheit schaffen, bergen aber auch potenzielle Risiken. Ungesicherte Treppen, frei zugängliche Steckdosen, instabile Möbel oder leicht erreichbare Reinigungsmittel und Medikamente stellen Gefahren dar, die durchdachte Sicherheitsmechanismen erfordern. Die Auswahl von Möbeln mit abgerundeten Kanten, die Verwendung von Sockelleisten mit integrierten Kabelkanälen und der Einbau von Sicherungen für Fenster und Türen sind nur einige der grundlegenden Aspekte, die bei der Schaffung eines kindersicheren Zuhauses berücksichtigt werden müssen.

Moderne Wohnkonzepte setzen oft auf klare Linien und minimalistische Designs, was jedoch nicht bedeuten darf, dass auf Schutzmaßnahmen verzichtet wird. Bodentiefe Fenster, die viel Licht hereinlassen, sind zwar ästhetisch ansprechend, erfordern aber unbedingt eine Absicherung gegen unbefugtes Öffnen oder Stöße. Auch in modernen Badezimmern und Küchen lauern Gefahren: rutschige Böden, leicht zugängliche heißwasserführende Leitungen oder scharfe Kanten an Arbeitsplatten müssen mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen versehen werden. Die kindgerechte Nutzung von Räumen bedeutet, dass die Funktionalität der Produkte und deren Sicherheit für Kleinkinder und Kleinkinder stets im Fokus stehen muss.

Die Integration von Sicherheitsmerkmalen sollte dabei nicht als störendes Element wahrgenommen werden, sondern als integraler Bestandteil des Designs. Viele Hersteller bieten mittlerweile stilvolle und unauffällige Lösungen an, die sich nahtlos in moderne Wohnstile einfügen. Dazu gehören Schubladen- und Schranksicherungen, Eckenschutzprofile, Steckdosensicherungen und spezielle Türklinken-Sicherungen. Bei der Auswahl dieser Produkte ist es wichtig, auf Qualität, Langlebigkeit und einfache Handhabung durch Erwachsene zu achten, während sie für Kinder unüberwindbar bleiben.

Sicherheitsmechanismen im Vergleich (Tabelle)

Die Vielfalt an Sicherheitsmechanismen für den Wohnbereich ist groß. Eine Gegenüberstellung der wichtigsten Systeme hilft dabei, die passende Lösung für spezifische Gefahrenquellen zu identifizieren. Dabei spielen nicht nur die grundsätzliche Funktion und die Anwendbarkeit eine Rolle, sondern auch die Möglichkeit der Nachrüstung und die Einhaltung von relevanten Sicherheitsstandards.

Sicherheitsmechanismen im Überblick
Sicherheitsmerkmal Funktion Normbezug Nachrüstbar?
Schubladen- und Schranksicherungen (intern/extern): Verhindern unerwünschtes Öffnen durch Kinder. Interne Sicherungen sind unsichtbar, externe oft sichtbarer. Schützt vor Zugriff auf gefährliche Inhalte wie Reinigungsmittel, Werkzeuge oder Medikamente. Herstellerempfehlung: Gemäß DIN EN 16120 prüfen; aktuelle Sicherheitsnorm beim Fachhandel prüfen. Ja
Eckenschutzprofile: Weiche Polster für scharfe Kanten von Tischen, Möbeln oder Kaminvorsprüngen. Reduziert die Verletzungsgefahr bei Stößen und Stürzen. Herstellerempfehlung: Materialien auf Schadstoffe prüfen lassen. Ja
Steckdosensicherungen (Einsteck- oder Abdecksysteme): Verdecken oder blockieren Stromsteckdosen. Verhindert das Einführen von Gegenständen in die Steckdose und somit Stromschläge. Herstellerempfehlung: CE-Kennzeichnung prüfen. Ja
Fenstersicherungen (Abschließbare Griffe, Fensterschlösser): Begrenzen den Öffnungsradius von Fenstern oder ermöglichen das vollständige Verschließen. Schützt vor versehentlichem oder beabsichtigtem Öffnen von Fenstern und somit vor Abstürzen. Herstellerempfehlung: Geprüfte Systeme zur Absturzsicherung verwenden. Ja
Herdplattenschutzgitter: Eine physische Barriere über den Kochfeldern. Verhindert das Erreichen der heißen Kochplatten und das Herunterziehen von heißen Töpfen. Herstellerempfehlung: Stabile Befestigung prüfen. Ja
Türgitter/Treppengitter: Physische Barrieren, die den Zugang zu bestimmten Bereichen blockieren. Verhindert das unbeaufsichtigte Betreten gefährlicher Bereiche wie Treppen oder Räume mit Gefahrenquellen. Herstellerempfehlung: Stabile Montage und prüfsicherer Halt. Ja
Kippschutz für Möbel (z.B. Kommoden, Regale): Verankerungssysteme, die Möbelstücke an der Wand befestigen. Verhindert das Umkippen von Möbeln, die von Kindern bestiegen oder festgehalten werden. Herstellerempfehlung: Für die jeweilige Möbelart und Gewichtsklasse geeignet. Ja

Normen und Prüfzeichen für Kindersicherheit

Die Vielzahl an Produkten, die im Haushalt zum Einsatz kommen, unterliegt verschiedenen Sicherheitsstandards, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet sind. Auch wenn konkrete Normnummern sich ändern können, ist die Orientierung an Prüfzeichen und unabhängigen Zertifizierungen essenziell. Viele Produkte für Kinder müssen bestimmte Kriterien erfüllen, wie z.B. die Verwendung schadstofffreier Materialien, die Vermeidung von Kleinteilen, die verschluckt werden könnten, und eine stabile Konstruktion, die kein Umkippen oder Brechen zulässt. Die Einhaltung dieser Standards wird oft durch anerkannte Prüfsiegel wie das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit oder durch spezifische Zertifikate der Hersteller gewährleistet.

Beim Kauf von Möbeln, Spielzeug oder auch Haushaltsgeräten, die mit der kindlichen Umgebung in Berührung kommen, sollte stets auf entsprechende Kennzeichnungen geachtet werden. Diese Siegel signalisieren, dass das Produkt Tests auf Sicherheit und Konformität mit relevanten Richtlinien durchlaufen hat. Speziell für Kindermöbel gibt es oft eigene Standards, die sich auf die Stabilität, die Oberflächenbeschaffenheit und die Vermeidung von Quetschgefahren konzentrieren. Die Beratung durch Fachpersonal kann hierbei wertvolle Hinweise liefern, welche Produkte den aktuellen Normen entsprechen.

Auch für Einrichtungsgegenstände wie Fensterbeschläge oder Türgriffe gibt es Empfehlungen, die auf die Reduzierung von Verletzungsrisiken abzielen. Obwohl diese Produkte nicht primär als Kinderspielzeug konzipiert sind, tragen sie erheblich zur Gesamtsicherheit des Wohnraums bei. Achten Sie bei der Auswahl auf abgerundete Formen, keine scharfen Kanten und robuste Materialien, die auch einer intensiveren Beanspruchung standhalten. Die Hersteller sind angehalten, ihre Produkte kontinuierlich hinsichtlich potenzieller Gefahren für Kinder zu prüfen und zu verbessern, um den Anforderungen eines modernen, sicheren Wohnens gerecht zu werden.

Typische Gefahrenquellen und Lösungen

In modernen Wohnräumen, gerade mit offenen Grundrissen, können sich spezifische Gefahrenquellen ergeben, die mit entsprechenden Sicherheitsmechanismen wirksam eingedämmt werden können. Bodentiefe Fenster, die für viel Licht sorgen, sind eine ästhetische Bereicherung, bergen aber Absturzgefahren. Hier sind Fenstersicherungen, die ein unkontrolliertes Öffnen verhindern oder den Öffnungsradius stark limitieren, unerlässlich. Auch abschließbare Fenstergriffe sind eine sinnvolle Ergänzung, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Entscheidung für Sicherheitsglas kann zusätzlich das Risiko von Verletzungen durch zerbrochene Scheiben minimieren.

Küchen und Bäder sind oft Hotspots für potenzielle Gefahren. Offene Regale mit Reinigungsmitteln oder Medikamenten müssen mit robusten Kindersicherungen an Schubladen und Schränken versehen werden. Herdplatten stellen eine Verbrennungsgefahr dar; ein Herdplattenschutzgitter, das die direkte Berührung der heißen Flächen verhindert, ist hier eine effektive Lösung. Auch die Arbeitsplatten aus Materialien wie Beton können bei unsachgemäßer Verarbeitung scharfe Kanten aufweisen, die durch Eckenschutzprofile entschärft werden müssen. In Bädern sind rutschfeste Bodenbeläge und die Sicherung von Armaturen, die versehentlich heißes Wasser abgeben könnten, wichtige Sicherheitsaspekte.

Offene Treppen und höhere Ebenen, wie sie in modernen Maisonette-Wohnungen häufig vorkommen, erfordern stabile und durchdachte Geländerlösungen. Die Abstände zwischen den Geländerstäben sollten so bemessen sein, dass kein Kinderkopf hindurchpasst. Zusätzlich kann die Anbringung von Tür- und Treppengittern an strategischen Punkten den Zugang zu potenziell gefährlichen Bereichen einschränken. Bei der Auswahl von Möbeln, insbesondere von Regalen oder Kommoden, ist es ratsam, auf Kippschutz-Vorrichtungen zurückzugreifen, die die Möbel sicher an der Wand verankern und so ein Umkippen verhindern.

Nachrüstmöglichkeiten

Auch in bestehenden Wohnräumen, die nach modernen Gestaltungsprinzipien umgestaltet wurden, lassen sich nachträglich wirksame Kindersicherungsmaßnahmen integrieren. Viele Produkte sind so konzipiert, dass sie ohne großen baulichen Aufwand nachgerüstet werden können und sich optisch gut in das bestehende Interieur einfügen. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung an die sich ändernden Bedürfnisse einer Familie und die schrittweise Verbesserung der Sicherheit.

Ein gutes Beispiel hierfür sind verschiedene Arten von Schubladen- und Schranksicherungen. Diese können entweder geklebt oder verschraubt werden und bieten je nach Modell einen unterschiedlichen Grad an Unauffälligkeit. Ähnlich verhält es sich mit Eckschutzprofilen oder Steckdosensicherungen. Diese sind oft einfach anzubringen und können bei Bedarf rückstandslos wieder entfernt werden, was sie ideal für Mieter macht. Die einfache Handhabung durch Erwachsene ist bei der Auswahl dieser Nachrüstsysteme ein wichtiges Kriterium.

Für Fenster und Türen gibt es ebenfalls Nachrüstoptionen. Abschließbare Fenstergriffe lassen sich oft ohne große Modifikationen an bestehenden Fenstern anbringen. Auch einfache Fensterschlösser, die den Öffnungsradius begrenzen, sind eine sinnvolle Ergänzung. Bei Treppen oder offenen Durchgängen können nachträglich stabile Tür- und Treppengitter installiert werden, die je nach Modell an Wänden oder Türrahmen befestigt werden. Die Investition in solche Nachrüstungen ist eine wichtige Maßnahme zur Schaffung eines sicheren Wohnumfelds für Kinder.

Handlungsempfehlungen

Bei der Gestaltung und Nutzung moderner Wohnräume mit Kindern ist eine proaktive Herangehensweise an die Sicherheit unerlässlich. Beginnen Sie mit einer gründlichen Risikoanalyse Ihres Wohnraums. Identifizieren Sie alle potenziellen Gefahrenquellen, von niedrigen Steckdosen bis hin zu instabilen Möbelstücken oder leicht zugänglichen Fenstern. Berücksichtigen Sie dabei die natürliche Neugier und Mobilität von Kindern in verschiedenen Altersstufen, um präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Wählen Sie bewusst Produkte, die über integrierte Sicherheitsmerkmale verfügen oder für die einfache Nachrüstungen von Sicherheitssystemen verfügbar sind. Achten Sie bei der Auswahl von Möbeln auf abgerundete Kanten und eine hohe Standfestigkeit. Bei der Küchen- und Badgestaltung sollten Sie standardmäßig auf rutschfeste Oberflächen und die Absicherung heißwasserführender Leitungen achten. Die Integration von Sicherheitselementen sollte nicht erst im Nachhinein erfolgen, sondern idealerweise bereits in der Planungsphase bedacht werden.

Schulen Sie auch die jüngsten Familienmitglieder altersgerecht im Umgang mit potenziellen Gefahrenquellen. Erklären Sie einfache Regeln, wie das Benutzen von Steckdosen nur unter Aufsicht oder das Nicht-Herumtollen in der Nähe von Treppen. Regelmäßige Überprüfung der installierten Sicherheitsmechanismen auf Funktionalität und Beschädigungen ist ebenfalls ratsam, um die Sicherheit kontinuierlich zu gewährleisten. Eine offene Kommunikation über Sicherheitsaspekte innerhalb der Familie fördert ein gemeinsames Bewusstsein und trägt zu einem sicheren Zusammenleben bei.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Lassen Sie Sicherheitsmechanismen vom Fachbetrieb oder entsprechend geschultem Personal demonstrieren und sich über die Montage beraten.

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