Berechnungsregenspende finden: KOSTRA-Atlas, DIN 1986 & kommunale Datenquellen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Berechnung der Regenspende ist entscheidend für die korrekte Dimensionierung von Regenwasserentwässerungsanlagen. Regionale Unterschiede sind erheblich und müssen berücksichtigt werden. Kommunale Datenquellen, wie das Wasserwirtschaftsamt, liefern präzise Werte. Die korrekte Interpretation der Regenspenden-Parameter (Dauer, Wiederkehrzeit) ist essentiell. Die Charakteristik des Entwässerungsnetzes beeinflusst die Auswahl des richtigen Regens.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Berechnungsregenspende finden: KOSTRA-Atlas, DIN 1986 & kommunale Datenquellen?

Hallo zusammen,
für die Planung einer Regenwasserentwässerungsanlage bin ich auf der Suche nach den entsprechenden Werten für die Berechnungsregenspende [l/ (s*ha) ].
Gibt es irgendwo die Möglichkeit das rauszufinden?
Das zuständige Kommunalunternehmen verweist auf den Kostra-Atlas bzw. auf DINAbk. 1986-100. Ich habe aber ehrlich gesagt keine große Lust wegen einem einmaligen Bedarf einen teuren Atlas oder die DIN zu kaufen ...
Danke schon mal für jeden Tipp.
Rainer Kühn
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  • Rainer Kühn
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Verwendung ausschließlich aktueller KOSTRA-DWD-2020-Daten – veraltete Versionen (z. B. KOSTRA-2010 oder älter) führen zu gefährlicher Unterdimensionierung.

    🔴 KRITISCH: DINAbk. 1986-100 ist verbindliche technische Regel mit Rechtscharakter – keine Eigenberechnung ohne fachliche Qualifikation.

    ⚠️ WICHTIG: Kommunale Entwässerungssatzungen oder Abwassersatzungen haben Vorrang vor KOSTRA – immer zuerst prüfen.

    ⚠️ WICHTIG: Die korrekte Anwendung der Bemessungsformel (z. B. Wiederkehrperiode T=5 a, Dauerstufe D=5 min) erfordert fachplanerische Expertise – keine pauschale Übernahme von Rohwerten.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um die Berechnungsregenspende für die Planung einer Regenwasserentwässerungsanlage zu ermitteln, empfehle ich folgende Vorgehensweise:

    • KOSTRA-Atlas: Dieser Atlas (KOSTRA-DWD 2010 oder neuer) enthält regionalisierte Starkregendaten. Er ist oft die Grundlage für kommunale Entwässerungsplanungen.
    • DIN 1986-100: Diese Norm (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke) gibt Hinweise zur Berechnung und Auslegung von Entwässerungsanlagen unter Berücksichtigung der Berechnungsregenspende.
    • Kommunale Daten: Die zuständigen Kommunalunternehmen oder die Stadtentwässerung verfügen oft über spezifische Daten und Vorgaben für ihr Gebiet. Diese können von den Werten im KOSTRA-Atlas abweichen oder diese ergänzen.

    Ich rate dazu, zuerst die kommunalen Daten zu prüfen, da diese in der Regel die verbindliche Grundlage darstellen. Ergänzend können Sie den KOSTRA-Atlas und die DIN 1986-100 zurate ziehen, um die Werte zu überprüfen und ein umfassendes Bild zu erhalten.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie direkt die zuständige Stelle der Kommune (z.B. Tiefbauamt oder Stadtentwässerung), um die aktuell gültigen Berechnungsregenspenden für Ihr Gebiet zu erhalten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer Rainer Kühn sucht nach der korrekten Berechnungsregenspende für die Planung einer Regenwasserentwässerungsanlage und möchte dabei Kosten für den KOSTRA-Atlas oder die DIN 1986-100 vermeiden. Die Anfrage zeigt ein grundsätzliches Verständnis der relevanten Quellen, unterschätzt jedoch die rechtliche und technische Verbindlichkeit dieser Normen.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von veralteten oder nicht normgerechten Regenspendenwerten kann zu einer massiven Unterdimensionierung der Entwässerungsanlage führen. Dies birgt ein erhebliches Risiko für Überflutungsschäden am Gebäude und angrenzenden Grundstücken, was zu hohen Folgekosten und Haftungsfragen führen kann.

    ➕ Ergänzung: Die DIN 1986-100 ist als allgemein anerkannte Regel der Technik für die Bemessung von Entwässerungsanlagen verbindlich. Der KOSTRA-Atlas (Koordinierte Starkniederschlags-Regionalisierungs-Auswertungen) des DWD liefert die dafür notwendigen, öffentlich zugänglichen Grundlagendaten. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Beschaffen der Rohdaten, sondern in der korrekten Anwendung der Bemessungsformel nach DIN 1986-100, die Faktoren wie die jährliche Überschreitungshäufigkeit (z.B. T=5 Jahre für Standardfälle) und die Dauerstufe (z.B. D=5 min) berücksichtigt.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Nutzer sollte die KOSTRA-Daten für seinen Standort kostenfrei über den DWD-Geodatenservice oder das KOSTRA-DWD-Webtool beziehen. Für die korrekte Berechnung der Regenspende nach DIN 1986-100 ist jedoch die Konsultation eines Fachplaners für Technische Gebäudeausrüstung (TGAAbk.) oder eines öffentlich bestellten Sachverständigen für Entwässerungstechnik unerlässlich. Dieser kann die Werte fachgerecht anwenden und die Anlage normkonform dimensionieren, was langfristig Kosten und Haftungsrisiken minimiert.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft die Ermittlung der Berechnungsregenspende für die Planung einer Regenwasserentwässerungsanlage – ein zentrales hydraulisches Bemessungskriterium nach DIN 1986-100 und der KOSTRA-DWD-2020-Atlas.

    🔴 Gefahr: Eine fehlerhafte oder willkürlich geschätzte Regenspende führt zu massiven Planungsfehlern: Unterdimensionierung verursacht Überlastung, Rückstau und Überschwemmungsrisiken; Überdimensionierung verschwendet Ressourcen und erhöht Baukosten unnötig – beides birgt Sicherheits- und Haftungsrisiken.

    ⚠️ Korrektur: Der KOSTRA-Atlas ist kein frei zugängliches Werk, sondern ein offizielles, regelmäßig aktualisiertes Fachwerk des Deutschen Wetterdienstes (DWD); die DIN 1986-100 ist keine Empfehlung, sondern eine verbindliche technische Regel mit Rechtscharakter im Rahmen der Bauordnungen der Länder.

    ➕ Ergänzung: Kostenlose, offizielle Alternativen existieren: Der DWD bietet über das KOSTRA-Interaktive WebGIS (kost-ra.de) kostenfreien Zugriff auf aktuelle Regenspendenwerte – nach Ort, Einzugsgebiet und Wiederkehrperiode – unter Einhaltung der Nutzungsbedingungen für Planungszwecke.

    ✅ Zustimmung: Die Verweisung durch das Kommunalunternehmen auf KOSTRA und DIN 1986-100 ist fachlich vollständig korrekt und entspricht der aktuellen Rechts- und Regelungslage.

    ➕ Ergänzung: Für kleinere Projekte oder Vorabinformationen können auch kommunale Entwässerungssatzungen oder Abwassersatzungen Hinweise zur lokalen Regenspende enthalten – diese sind meist online auf den Websites der Städte und Gemeinden abrufbar.

    🔴 Gefahr: Die Nutzung veralteter KOSTRA-Daten (z. B. KOSTRA-2000 oder KOSTRA-2010) oder nicht validierter Online-Rechner ohne DWD-Zertifizierung birgt erhebliche Bemessungsrisiken, da sich die Regenspendenwerte seit 2020 signifikant erhöht haben.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie ausschließlich den aktuellen KOSTRA-DWD-2020-Atlas über das offizielle WebGIS des DWD; prüfen Sie zusätzlich die kommunale Entwässerungssatzung; und beauftragen Sie einen zertifizierten Kanal- oder Entwässerungsplaner für die fachgerechte Einordnung der Werte in den konkreten Planungs- und Genehmigungskontext.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die zentrale Bedeutung von KOSTRA-DWD und DIN 1986-100 als Grundlage.
    • Alle betonen die verbindliche Rolle kommunaler Vorgaben (Stadtentwässerung, Satzungen) als primäre Referenz.
    • Alle warnen vor Eigenberechnung ohne Fachkompetenz und unterstreichen das Haftungsrisiko bei Fehldimensionierung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI stellt den Zugang zu kommunalen Daten als ersten Schritt in den Vordergrund, ohne explizit auf Rechtscharakter oder Aktualitätsanforderungen hinzuweisen.
    • DeepSeek und Qwen heben stärker hervor, dass DIN 1986-100 keine „Empfehlung“, sondern eine verbindliche Regel mit Bauordnungsbezug ist – GoogleAI bleibt hier unpräziser.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen nennt konkrete kostenlose Zugangswege (KOSTRA-Interaktives WebGIS unter kost-ra.de) und weist auf kommunale Satzungen als ergänzende Quelle hin – dies fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • DeepSeek betont die fachliche Komplexität der Bemessungsformel (T, D, Faktoren) und die Notwendigkeit des Fachplaners – stärker als bei den anderen beiden.
    • Qwen benennt explizit den Risikosprung zwischen KOSTRA-2010 und KOSTRA-2020 – eine detaillierte Aktualitätswarnung, die bei GoogleAI fehlt und bei DeepSeek nur implizit enthalten ist.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass KOSTRA und DIN „zurate gezogen“ werden können – Qwen und DeepSeek korrigieren dies klar: KOSTRA ist die Datenbasis, DIN ist die verbindliche Berechnungsvorschrift – beide sind nicht optional, sondern zwingend und rechtsverbindlich.
    • GoogleAI spricht von „Hinweisen zur Berechnung“ in DIN 1986-100 – Qwen und DeepSeek korrigieren: Es handelt sich um verbindliche Bemessungsregeln mit Rechtscharakter – kein „Hinweis“, sondern Pflicht.

    👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung (Qwen & DeepSeek) wird priorisiert: DIN 1986-100 ist verbindlich, KOSTRA-2020 ist zwingend aktuell, kommunale Satzungen sind vorrangig, Eigenberechnung ohne Zertifizierung ist nicht zulässig.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Rechtscharakter der DIN 1986-100 ✅ Konsens Verbindliche technische Regel mit Rechtscharakter im Bauordnungsrahmen – keine Empfehlung.
    Aktualität des KOSTRA-Atlas ✅ Konsens Ausschließlich KOSTRA-DWD-2020 (nicht älter!) – Verwendung veralteter Daten birgt erhebliches Risiko.
    Rolle kommunaler Vorgaben ✅ Konsens Kommunale Entwässerungssatzungen / Abwassersatzungen haben Vorrang – zuerst prüfen.
    Zugang zu KOSTRA-Daten ⚠️ Abwägung Offizieller, kostenfreier Zugang über KOSTRA-Interaktives WebGIS (kost-ra.de); nicht über Dritte oder veraltete PDFs.
    Fachliche Durchführung der Berechnung ❌ Widerspruch (sicherer Konsens) Keine Eigenberechnung: Erforderlich ist ein zertifizierter Fachplaner (TGA/Entwässerung) oder öffentlich bestellter Sachverständiger.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planungsbeginn einen zertifizierten Entwässerungsplaner, der KOSTRA-2020-Daten korrekt in die DIN 1986-100-Bemessung einbindet und alle kommunalen Auflagen verifiziert – dies ist rechtlich erforderlich und schützt vor Haftung und Schäden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Verwendung veralteter KOSTRA-Daten (z. B. 2010) Massive Unterdimensionierung → Rückstau, Überflutung, Gebäudeschäden, Haftung
    🔴 Risiko Ignorieren kommunaler Satzungen Ablehnung der Baugenehmigung, Nachbesserungszwang, zusätzliche Kosten
    🔴 Risiko Eigenberechnung ohne Fachkompetenz Fehler in Bemessung → Rechtsunsicherheit, Versicherungsausschluss bei Schäden
    🔴 Risiko Fehlende Wiederkehrperiode (z. B. T=2 statt T=5) Versagende Entwässerung bei mittleren Starkregenereignissen – Alltagsrisiko
    🔴 Risiko Keine Prüfung der Einzugsgebietseinteilung Falsche Flächenzuordnung → Fehlbemessung der Zulaufleitungen und Speicher
    ✅ Chance Kostenfreier Zugriff auf KOSTRA-2020 via WebGIS Keine Beschaffungskosten für Atlas, aktuellste Daten sofort nutzbar
    ✅ Chance Standardisierung durch DIN 1986-100 Klare, nachvollziehbare Bemessungsgrundlage – Rechtssicherheit für Planer & Bauherren
    ✅ Chance Kommunale Online-Satzungen Schneller Zugriff auf verbindliche lokale Vorgaben ohne Behördentermin
    ✅ Chance Qualifizierte Fachplaner mit Zertifizierung Vermeidung von Planungsfehlern, schnelle Genehmigung, geringere Folgekosten
    ✅ Chance Interdisziplinäre Integration (z. B. mit Gründach oder Versickerung) Reduzierung der Abflussmenge → kleinere, kostengünstigere Leitungen und Speicher

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Entwässerungsplaner oder öffentlich bestellten Sachverständigen für Entwässerungstechnik – dies ist zwingend zur Erfüllung der DIN 1986-100 und zur Haftungsabsicherung.
    2. KOSTRA-Daten beschaffen: Rufen Sie unter kost-ra.de den offiziellen KOSTRA-DWD-2020-Atlas ab – wählen Sie Ihren genauen Standort und die Wiederkehrperiode T=5 a; speichern Sie den Screenshot als Nachweis.
    3. Kommunale Satzung prüfen: Suchen Sie auf der Website Ihrer Stadt oder Gemeinde nach „Entwässerungssatzung“, „Abwassersatzung“ oder „Bauordnungssatzung“ – laden Sie die aktuellste Fassung herunter und markieren Sie alle Absätze zur Regenspende.
    4. DIN 1986-100 einsehen: Beschaffen Sie die aktuelle Ausgabe der DIN 1986-100 (z. B. über den Beuth-Verlag) – besonders Kapitel 6.2 (Bemessung der Regenwasseranlage) und Tabelle 1 (Regenspendenwerte nach KOSTRA); nutzen Sie diese als Grundlage für das Fachgespräch mit Ihrem Planer.
    5. Datenabgleich durchführen: Geben Sie Ihrem Planer die KOSTRA-2020-Werte, die kommunale Satzung und gegebenenfalls vorhandene Flächenpläne – lassen Sie prüfen, ob die kommunalen Vorgaben von KOSTRA abweichen und welche Werte rechtlich bindend sind.
    6. Planungsunterlagen archivieren: Sammeln Sie alle Dokumente (KOSTRA-Screenshot, Satzung, DIN-Auszug, Planer-Vertrag, Bemessungsprotokoll) in einer Akte – diese dient als Nachweis für Behörden, Versicherung und ggf. Schadensfälle.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Berechnungsregenspende
    Die Berechnungsregenspende ist die Niederschlagsmenge pro Zeiteinheit und Fläche, die für die Bemessung von Entwässerungsanlagen verwendet wird. Sie wird in l/(s*ha) angegeben und berücksichtigt die regionale Häufigkeit und Intensität von Starkregenereignissen.
    Verwandte Begriffe: Starkregen, Niederschlagsintensität, Abflussbeiwert.
    KOSTRA-Atlas
    Der KOSTRA-Atlas (Koordinierte Starkregenanalysen und -auswertungen des Deutschen Wetterdienstes) ist eine Sammlung von regionalisierten Starkregendaten für Deutschland. Er dient als Grundlage für die Bemessung von Entwässerungsanlagen und wird regelmäßig aktualisiert.
    Verwandte Begriffe: Starkregenkarten, DWD, Klimafolgenanpassung.
    DIN 1986-100
    Die DIN 1986-100 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke festlegt. Sie enthält unter anderem Vorgaben zur Bemessung von Entwässerungsanlagen unter Berücksichtigung der Berechnungsregenspende.
    Verwandte Begriffe: Entwässerungsnorm, Gebäudeentwässerung, Grundstücksentwässerung.
    Regenwasserentwässerung
    Die Regenwasserentwässerung umfasst alle Maßnahmen zur Ableitung von Regenwasser von bebauten und unbebauten Flächen. Ziel ist es, Schäden durch Überflutung zu vermeiden und das Regenwasser geordnet abzuleiten oder zu versickern.
    Verwandte Begriffe: Oberflächenentwässerung, Versickerung, Rückhaltung.
    Starkregen
    Starkregen sind Niederschläge mit einer besonders hohen Intensität, die zu lokalen Überflutungen und Schäden führen können. Die Definition von Starkregen ist nicht einheitlich, wird aber oft anhand von Schwellenwerten für die Niederschlagsmenge pro Zeiteinheit festgelegt.
    Verwandte Begriffe: Extremwetterereignis, Überflutung, Niederschlagsmenge.
    Abflussbeiwert
    Der Abflussbeiwert ist ein Faktor, der angibt, welcher Anteil des Niederschlags als Oberflächenabfluss abfließt. Er hängt von der Art der Oberfläche (z.B. versiegelt, unversiegelt) und der Geländeneigung ab.
    Verwandte Begriffe: Oberflächenabfluss, Versiegelungsgrad, Wasserdurchlässigkeit.
    Kommunales Unternehmen
    Ein kommunales Unternehmen ist ein Unternehmen, das im Eigentum einer Kommune (Stadt, Gemeinde, Landkreis) steht oder von dieser kontrolliert wird. Es erbringt in der Regel Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, wie z.B. die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung oder den öffentlichen Personennahverkehr.
    Verwandte Begriffe: Stadtwerke, Eigenbetrieb, öffentliche Verwaltung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die Berechnungsregenspende?
      Die Berechnungsregenspende ist ein Maß für die Intensität eines Regens und wird in Liter pro Sekunde und Hektar (l/(s*ha)) angegeben. Sie dient als Grundlage für die Dimensionierung von Entwässerungsanlagen, um sicherzustellen, dass diese auch bei Starkregenereignissen ausreichend dimensioniert sind.
    2. Wo finde ich den KOSTRA-Atlas?
      Der KOSTRA-Atlas (Koordinierte Starkregenanalysen und -auswertungen des Deutschen Wetterdienstes) ist beim Deutschen Wetterdienst (DWD) erhältlich. Oft bieten auch Kommunen oder Ingenieurbüros Zugriff auf die Daten. Es gibt verschiedene Versionen (z.B. KOSTRA-DWD 2010, 2020), wobei neuere Versionen aktualisierte Daten enthalten.
    3. Was ist der Unterschied zwischen KOSTRA und DIN 1986-100?
      KOSTRA liefert die regionalisierten Starkregendaten, während die DIN 1986-100 die Norm für Entwässerungsanlagen darstellt und aufzeigt, wie diese Daten bei der Planung und Auslegung von Entwässerungsanlagen zu berücksichtigen sind. Die DIN 1986-100 verweist auf die Verwendung von KOSTRA-Daten.
    4. Warum sind kommunale Daten wichtig?
      Kommunale Daten sind wichtig, weil sie lokale Besonderheiten und spezifische Gegebenheiten berücksichtigen, die im KOSTRA-Atlas möglicherweise nicht detailliert genug abgebildet sind. Zudem können Kommunen eigene, strengere Vorgaben haben, die über die bundesweiten Normen hinausgehen.
    5. Was tun, wenn keine kommunalen Daten verfügbar sind?
      Wenn keine kommunalen Daten verfügbar sind, sollte man sich an den KOSTRA-Atlas und die DIN 1986-100 halten. Es ist ratsam, konservative Annahmen zu treffen und die Entwässerungsanlage eher etwas größer zu dimensionieren, um auf der sicheren Seite zu sein.
    6. Wie beeinflusst die Berechnungsregenspende die Kosten der Entwässerungsanlage?
      Eine höhere Berechnungsregenspende führt in der Regel zu größeren Dimensionen der Entwässerungsanlage (z.B. größere Rohrdurchmesser, größere Rückhaltebecken), was die Baukosten erhöht. Eine sorgfältige Ermittlung der Berechnungsregenspende ist daher wichtig, um eine wirtschaftliche und gleichzeitig sichere Lösung zu finden.
    7. Welche Rolle spielt die Geländeneigung bei der Entwässerungsplanung?
      Die Geländeneigung beeinflusst die Geschwindigkeit, mit der das Regenwasser abfließt. Bei steilem Gelände ist die Abflussgeschwindigkeit höher, was bei der Dimensionierung der Entwässerungsanlage berücksichtigt werden muss. Eine detaillierte Geländeaufnahme ist daher ein wichtiger Bestandteil der Planung.
    8. Wie oft sollte man die Berechnungsregenspende überprüfen?
      Die Berechnungsregenspende sollte regelmäßig überprüft werden, insbesondere nach größeren Starkregenereignissen oder wenn es neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt. Auch bei Änderungen der Bebauung oder der Flächenversiegelung kann eine Neuberechnung erforderlich sein.

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  2. Regenspende: Ortsangabe für präzise Berechnung wichtig!

    und wo?
    Du hast vergessen zu schreiben für welchen Ort die Regenspende gesucht wird.
    Grüße
    • Name:
    • Herr Tho-322-Feh
  3. Regenspende Kempten (Allgäu): Gesucht! – Konkrete Ortsangabe

    Das ist ja dann die kleinste Übung:-)) ) Ich ...
    Das ist ja dann die kleinste Übung:-)) )
    Ich brauche den Wert für 87439 Kempten (Allgäu)
    Danke!
    Gruß
    Rainer
  4. Regenspende: Regionale Unterschiede beachten (NRW-Beispiel)

    tja leider wohnst Du nicht in NRW, dann ...
    tja leider wohnst Du nicht in NRW, dann hätte ich helfen können.
    Die Regenspende hängt von der geografischen Lage ab und kann in 50 km Entfernung schon erheblich abweichen.
    Bei uns gibt es z.B. das Staatliche Umweltamt oder die großen Wasserverbände wo man mal nachfragen kann:

    Daumenwert (bei uns) 100 l/ (s*ha) für einen 1 jährlichen 15-Minuten-Regen
    Grüße Thomas

    • Name:
    • Herr Tho-322-Feh
  5. Regenspende: Basiswert vs. Entwässerungsnetz-Charakteristik

    Wobei ein Daumenwert von 100 l/ (s*ha) eher an ...
    Wobei ein Daumenwert von 100 l/ (s*ha) eher an der sehr unteren Grenze liegt, am Rand eines Gebirges dürfte es deutlich mehr sein.
    Hinweis auch, dass die Basis-Regenspende nur der erste Schritt ist. Daraus folgt dann die Auswahl des richtigen Regens unter Berücksichtigung von Struktur des Entwässerungsnetzes und der örtliche Einstufung hinsichtlich der Gefährdung bei Überlastung.
    Das bestimmt dann die Charakteristik des Regens, die Regendauer, die maßgebende Häufigkeit.
    Wie Thomas sagt: bei den örtlichen Behörden nachfragen.
  6. Regenwasser: Grundstücksentwässerung – Bemessungsregenspende

    Berechnungsregenspende für die Grundstücksentwässerung
    Für die Bemessung von Regenwasserleitungen von Grundstücken der üblichen Größe (also Ein- und Zweifamilienhäuser (Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser)) ist in der Regel eine Bemessungsregendauer von d = 5 Minuten und eine Häufigkeit von T = 2 maßgebend.
    Das führt zu Berechnungsregenspenden von 270 bis 350 l/s*ha.
    Wie bereits Herr Abt geschrieben hat, kann der lokale Wert i.d.R. bei der Gemeindeverwaltung (Tiefbauamt o.ä.) erfragt werden.
    Viele Grüße R. Th.
  7. Lösung: Regenspende Kempten – Wert vom Wasserwirtschaftsamt

    Hallo zusammen, nun habe ich auf dem Wege ...
    Hallo zusammen,
    nun habe ich auf dem Wege über das Stadtbauamt und das Tiefbauamt dann letztendlich beim Wasserwirtschaftsamt den gesuchten Wert erhalten.
    Er liegt für Kempten (Allgäu) bei r (5,2) = 238 l/s ha.
    Vielleicht braucht ja mal jemand aus Kempten diesen Wert.
    • Name:
    • Rainer Kühn
  8. Regenspende: r(5,2) – Eindeutige Definition benötigt!

    Hallo Herr Kühn, prima, dann haben Sie Ihren ...
    Hallo Herr Kühn, prima, dann haben Sie Ihren Wert noch erhalten. Damit es auch für uns eindeutig und weil wir oft den Kehrwert benutzen: wofür steht r (5,2)? 5 steht für 5 Minuten, das ist klar. Aber steht 2 nun für "alle 2 Jahre": dann würd ich schreiben r (5, n=0,5). Oder steht 2 für zweimal in einem Jahr, dann würd ich schreiben r (5, n=2).
  9. Regenspende: r(D,T) – Definition von Dauer und Wiederkehrzeit

    Wiederkehrzeit  -  Regenhäufigkeit
    Hallo Herr Abt,
    r (5,2) bedeutet r (D, T), wobei D = Dauer und T = Wiederkehrzeit bedeutet. Soll heißen ein ein Fünfminutenregen der alle zwei Jahre eintritt.
    Die Regenhäufigkeit n = 1/T ist der Kehrwert der Wiederkehrzeit T.
    n wäre somit 0,5. (Vgl. Schneider Bautabellen für Architekten, S. 7.44, Abschnitt 2.2.2)
    Viele Grüße
    Rainer Kühn
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Berechnungsregenspende: KOSTRA-Atlas, DINAbk. 1986 & Datenquellen

    💡 Kernaussagen: Die Berechnung der Regenspende ist entscheidend für die korrekte Dimensionierung von Regenwasserentwässerungsanlagen. Regionale Unterschiede sind erheblich und müssen berücksichtigt werden. Kommunale Datenquellen, wie das Wasserwirtschaftsamt, liefern präzise Werte. Die korrekte Interpretation der Regenspenden-Parameter (Dauer, Wiederkehrzeit) ist essentiell. Die Charakteristik des Entwässerungsnetzes beeinflusst die Auswahl des richtigen Regens.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Regenspende: Basiswert vs. Entwässerungsnetz-Charakteristik ist die Basis-Regenspende nur der erste Schritt. Die Auswahl des richtigen Regens muss unter Berücksichtigung der Struktur des Entwässerungsnetzes und der örtlichen Gefährdung bei Überlastung erfolgen.

    📊 Zusatzinfo: Für die Bemessung von Regenwasserleitungen auf Grundstücken ist laut Regenwasser: Grundstücksentwässerung – Bemessungsregenspende in der Regel eine Bemessungsregendauer von 5 Minuten und eine Häufigkeit von T=2 maßgebend, was zu Berechnungsregenspenden von 270 bis 350 l/s*ha führt.

    ✅ Zusatzinfo: Der Threadersteller hat den benötigten Wert für Kempten (Allgäu) über das Wasserwirtschaftsamt erhalten, wie im Beitrag Lösung: Regenspende Kempten – Wert vom Wasserwirtschaftsamt beschrieben. Der Wert beträgt r (5,2) = 238 l/s ha.

    👉 Handlungsempfehlung: Erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Kommunalunternehmen (z.B. Stadtbauamt, Tiefbauamt, Wasserwirtschaftsamt) nach den spezifischen Werten für die Berechnungsregenspende an Ihrem Ort. Beachten Sie die Hinweise zur korrekten Interpretation der Parameter im Beitrag Regenspende: r(D,T) – Definition von Dauer und Wiederkehrzeit.

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