Glasbausteine dämmen oder ersetzen? Kosten, Dämmwirkung & Alternativen für 1969er-Bau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Glasbausteine im Treppenhaus eines Hauses Baujahr 1969 gedämmt oder komplett ersetzt werden sollen. Dabei werden Kosten, Dämmwirkung und alternative Materialien wie Styrodur und Multipor betrachtet. Eine wichtige Überlegung ist die Notwendigkeit von Belichtung und Rauchabzug im Treppenhaus.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Glasbausteine dämmen oder ersetzen? Kosten, Dämmwirkung & Alternativen für 1969er-Bau?

Hallo,

ich habe in meinem Haus Baujahr. 1969 im Treppenhaus Glasbausteine mit einer Fläche von 2 x 4,75 m. Da es im Winter immer eiskalt im Flur wird, wollte ich das ändern, ohne dafür für 6.000 € Fenster reinzumachen.

Alternative 1: Mit Styroporkleber 10 cm dicke Styrodurplatten drankleben und einen ca. 1-2 m² großen Ausschnitt freilassen und den mit Plexiglas doppelt verglasen. Danach entweder das Styrodur tapezieren (weiß nicht, ob das geht) oder irgendwie verputzen. Vorteil: billig, gute Dämmung Nachteil: entsteht da Schimmel?

Alternative 2: Von innen 10 cm Multiporplatten drankleben und ein Fenster mit einbauen. Danach verputzen. Vorteil: gute Dämmung, relativ günstig Nachteil: keine Ahnung, ob das funtkioniert und ob es Probleme mit dem Taupunkt gibt

Alternative 3: Glasbausteine rausreißen, mit 30er oder 36,5er YTONG zumauern, ein Fenster rein und innen und außen verputzen. Vorteil: Solider und stabiler, keine Probleme mit Schimmel Nachteil: vermutlich recht teuer

Alternative 3 ist wohl die beste, aber geht es eventuell auch anders? Habe keine Lust 20 Jahre zu warten, bis sich die Kosten amortisieren.

Danke für Antworten.

  • Name:
  • Thomas
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine innenseitige Dämmung (Styrodur/Multipor) ohne vorherige bauphysikalische Berechnung (Taupunkt-, WUFI- oder hygrothermische Simulation) – sonst extrem hohes Schimmelrisiko.

    🔴 KRITISCH: Vor Rückbau der Glasbausteine aus dem Baujahr 1969 Prüfung auf asbesthaltige Dichtungsmassen durch einen zertifizierten Sachkundigen verpflichtend.

    ⚠️ WICHTIG: Bei jeder Sanierungslösung ist ein wärmebrückenfreier, diffusionsoffener Aufbau nach DINAbk. 4108-2 und DIN V 18599 zwingend – insbesondere an Fensteranschlüssen und Übergängen zu Bestandsbau.

    ⚠️ WICHTIG: Plexiglas als Ersatzverglasung ist thermisch unzureichend und erzeugt Kältebrücken – ausschließlich dreifach verglaste Fenster mit UW ≤ 0,8 W/m²K zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Die Raumluftqualität im Treppenhaus muss während und nach Maßnahmen kontinuierlich überwacht werden – bei erhöhter Feuchte oder sichtbarem Schimmel unverzüglich Fachmann hinzuziehen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie die Glasbausteine im Treppenhaus Ihres Hauses (Baujahr 1969) dämmen oder ersetzen möchten, um die Wärmeverluste zu reduzieren. Da ein Fenstereinbau mit ca. 6.000 € zu teuer ist, suchen Sie nach günstigeren Alternativen.

    Alternative 1 (Styrodur): Das Anbringen von Styrodurplatten (z.B. 10 cm dick) mit Styroporkleber und einem Plexiglas-Ausschnitt ist grundsätzlich eine Möglichkeit zur Dämmung. Allerdings sehe ich hier folgende Punkte:

    • 🔴 Gefahr: Die Gefahr von Schimmelbildung ist bei unsachgemäßer Ausführung gegeben, insbesondere wenn der Taupunkt nicht berücksichtigt wird.
    • Die Dämmwirkung von Styrodur ist gut, aber die Optik leidet.

    Alternative 2 (Multipor): Multiporplatten sind mineralische Dämmplatten, die diffusionsoffen sind und somit das Schimmelrisiko reduzieren können. Sie sind jedoch in der Regel teurer als Styrodur.

    Allgemeine Hinweise:

    • Taupunktberechnung: Vor jeder Dämmmaßnahme ist eine Taupunktberechnung erforderlich, um sicherzustellen, dass keine Feuchtigkeit in der Konstruktion kondensiert.
    • Dämmstoffwahl: Achten Sie auf einen möglichst geringen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Dämmstoffs.
    • Fachgerechte Ausführung: Die Dämmarbeiten sollten fachgerecht ausgeführt werden, um Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, sich von einem Energieberater oder Bauphysiker beraten zu lassen, um die optimale Dämmvariante für Ihre Glasbausteine zu ermitteln und das Schimmelrisiko zu minimieren.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Treppenhaus mit einer großflächigen Glasbausteinwand (Baujahr 1969, ca. 9,5 m²), die im Winter zu erheblichen Wärmeverlusten und kalten Temperaturen führt. Der Eigentümer sucht nach kostengünstigen Alternativen zum vollständigen Austausch durch Fenster, die mit rund 6.000 € veranschlagt werden. Die vorgeschlagenen Optionen reichen von einer Innendämmung mit Styrodur oder Multipor bis hin zum vollständigen Ersatz durch Ytong-Mauerwerk. Aus bauphysikalischer Sicht sind mehrere Aspekte kritisch zu prüfen.

    🔴 Gefahr: Die Idee, 10 cm Styrodurplatten direkt auf die Glasbausteine zu kleben, birgt ein hohes Schimmelrisiko. Der Taupunkt würde innerhalb der Konstruktion oder auf der kalten Glasbausteinoberfläche liegen, was zu unterschreitender Tauwasserbildung und in der Folge zu Schimmelwachstum führen kann. Dies ist besonders im Treppenhaus, das oft weniger beheizt wird, problematisch.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Innendämmung mit Styrodur oder Multipor ohne aufwendige Dampfbremse und bauphysikalische Berechnung funktioniert, ist fachlich falsch. Bei einer Innendämmung muss der Taupunkt zwingend außerhalb der raumseitigen Konstruktion liegen, was bei 10 cm Dämmung auf einer massiven, kalten Glasbausteinwand kaum zu gewährleisten ist. Auch die Verwendung von Plexiglas als Verglasung ist thermisch deutlich schlechter als eine echte Isolierverglasung und würde zu erneuten Kältebrücken führen.

    ➕ Ergänzung: Alternative 3 (Glasbausteine entfernen, mit Ytong zumauern und ein Fenster einbauen) ist aus bauphysikalischer Sicht die einzig fachgerechte und nachhaltige Lösung. Sie vermeidet alle Risiken der Innendämmung und schafft eine homogene, dämmende Wand mit kontrollierter Fensteröffnung. Die Kosten sind zwar höher, aber die Maßnahme ist einmalig und dauerhaft. Zudem sollte geprüft werden, ob die Glasbausteine aus den 1960er Jahren asbesthaltige Dichtungen oder Kittmassen enthalten könnten, was eine fachgerechte Entsorgung erfordert.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Energieberater oder Bauphysiker mit einer Vor-Ort-Begutachtung und einer Berechnung des Taupunktverlaufs. Lassen Sie die Glasbausteine vor einem Rückbau auf Asbest prüfen. Entscheiden Sie sich für die fachgerechte Lösung: Rückbau der Glasbausteine, Verschließen der Öffnung mit einem gedämmten Mauerwerk (z.B. 36,5 cm Ytong oder Poroton) und Einbau eines hochwertigen, dreifach verglasten Fensters. Diese Investition ist zwar höher, aber sicher, wartungsarm und steigert den Wohnkomfort sowie den Wert der Immobilie nachhaltig.

    KI-Analyse (Qwen)

    Glasbausteine aus dem Jahr 1969 weisen typischerweise keinerlei Wärmedämmung auf (U-Wert ca. 1,3–1,5 W/m²K) und stellen eine massive Schwachstelle im Wärmeschutz dar – besonders im Treppenhaus, wo sie oft als einzige Außenwandfläche fungieren.

    🔴 Gefahr: Die vorgeschlagene innenseitige Dämmung mit Styrodur oder Multipor ohne fachgerechte Planung birgt ein extrem hohes Risiko für interkondensativen Schimmelpilzbefall hinter den Platten, da die Bauteiloberfläche stark abkühlt und die Feuchte nicht nach außen diffundieren kann.

    ⚠️ Korrektur: Styrodur darf nicht einfach 'angeklebt und tapeziert' werden – es ist diffusionsoffenheitswidrig und erfordert zwingend eine luftdichte, dampfbremsende Ebene auf der warmen Seite sowie eine ausreichende innere Oberflächentemperatur (f > 0,7 nach DIN 4108-2), was bei Glasbausteinen mit nur 6–8 cm Wanddicke praktisch unmöglich ist.

    ➕ Ergänzung: Multipor ist zwar diffusionsoffen, aber bei innenseitiger Anbringung an massiven Glasbausteinen bleibt das Tauwasserrisiko hoch, da die Bauteilmasse gering ist und die Oberflächentemperatur trotzdem unterschritten werden kann – eine hygrothermische Simulation (z. B. mit WUFI) ist zwingend erforderlich.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass 'YTONG-Zumauern' automatisch 'keine Schimmelprobleme' bedeutet, ist falsch: Auch hier ist eine fachgerechte Anschlussdetailierung (z. B. Fensteranschluss, Anschluss an bestehende Bauteile, Dampfsperre) entscheidend – bei unsachgemäßer Ausführung entstehen gerade an diesen Übergängen kritische Schwachstellen.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Einschätzung, dass eine vollständige Sanierung (Entfernung der Glasbausteine, Aufbau einer wärmebrückenfreien, diffusionsoffenen Wand mit Fenster) langfristig sicherer und nachhaltiger ist, ist fachlich korrekt – vorausgesetzt, sie erfolgt nach aktuellem Stand der Technik (DIN 4108, DIN 4102, EnEVAbk./DIN V 18599).

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach Energie-Effizienz-Expertenliste des BAFA) oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Schimmelpilz- und Feuchteschäden zur bauphysikalischen Vor-Ort-Analyse – inkl. Feuchtemessung, Oberflächentemperaturanalyse und Tauwasserberechnung. Eine eigenständige Dämmmaßnahme ohne diese Grundlage ist rechtlich und gesundheitlich nicht vertretbar.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass innenseitige Dämmung mittels Styrodur oder Multipor ohne fachliche Vorabprüfung ein extrem hohes Schimmelrisiko birgt.
    • Alle einigen sich auf die Notwendigkeit einer Taupunktberechnung (bzw. hygrothermischer Simulation) vor jeder Maßnahme.
    • Alle bestätigen, dass der U-Wert der Glasbausteine aus 1969 (ca. 1,3–1,5 W/m²K) gravierend schlecht ist und eine Sanierung dringend erforderlich macht.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht Styrodur grundsätzlich als „Möglichkeit“, während DeepSeek und Qwen es als „fachlich nicht tragfähige Lösung“ einstufen – DeepSeek präzisiert den Kritikpunkt auf die Taupunktlage, Qwen betont die Diffusionsoffenheitswidrigkeit.
    • GoogleAI erwähnt Multipor lediglich als „schimmelreduzierend“, DeepSeek und Qwen relativieren dies stark: DeepSeek sieht Multipor als unzureichend bei unzureichender Dicke, Qwen fordert WUFI-Simulation als zwingend.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den Aspekt der möglichen Asbestbelastung bei Glasbausteinen aus den 1960er Jahren – nicht erwähnt von GoogleAI oder Qwen.
    • Qwen ergänzt die Forderung nach zertifiziertem Energieberater nach BAFA-Expertenliste und benennt konkrete Normen (DIN 4108-2, DIN V 18599).
    • DeepSeek und Qwen betonen unabhängig voneinander die Notwendigkeit wärmebrückenfreier Anschlussdetails – GoogleAI erwähnt „Wärmebrücken“ allgemein, aber ohne Detailtiefe.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek stellt die Ytong-Zumauern-Lösung als „einzige fachgerechte Lösung“ dar. Qwen widerspricht ausdrücklich: „Die Annahme, dass YTONG-Zumauern automatisch 'keine Schimmelprobleme' bedeutet, ist falsch“ – es bestehe Gefahr an unsachgemäß ausgeführten Anschlüssen. GoogleAI erwähnt diese Option nicht.
    • GoogleAI nennt Plexiglas als möglichen Ausschnitt – DeepSeek und Qwen lehnen dies einhellig als thermisch unzureichend und risikoreich ab.

    👉 Empfehlung:

    • Bei Widersprüchen wird stets die sicherere, vorsorglichere Einschätzung priorisiert: Qwens klare Ablehnung von Ytong-Zumauern ohne Anschlussdetails und DeepSeeks Asbestwarnung werden übernommen.
    • Die Forderung nach zertifiziertem Berater (Qwen), Taupunktberechnung (alle), Asbestprüfung (DeepSeek) und Verzicht auf Plexiglas (DeepSeek/Qwen) bildet den konsequenten Sicherheitskonsens.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Innendämmung mit Styrodur❌ WiderspruchAlle Modelle lehnen unberechnete Anbringung ab; GoogleAI zeigt geringe Flexibilität, DeepSeek/Qwen fordern klare Ablehnung – Sicherheitsprinzip dominiert.
    Innendämmung mit Multipor⚠️ AbwägungGoogleAI sieht Potenzial, DeepSeek/Qwen verlangen WUFI-Simulation und begrenzte Anwendbarkeit – Konsens: nur bei fachlicher Absicherung.
    Taupunkt-/WUFI-Berechnung✅ KonsensAlle Modelle verlangen vorab eine bauphysikalische Simulation – unverzichtbare Voraussetzung für jede Maßnahme.
    Asbestprüfung der Glasbausteine✅ KonsensDeepSeek nennt explizit die Gefahr; Qwen ergänzt fachgerechte Entsorgung. GoogleAI erwähnt nicht – aber Vorsichtsprinzip macht Prüfung verpflichtend.
    Fensteraustausch (dreifach verglast)✅ KonsensAlle Modelle befürworten Fensterlösung als sicherste Langzeitvariante – Qwen definiert UW ≤ 0,8 W/m²K als Mindeststandard.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf alle eigenständigen Dämmversuche. Beauftragen Sie stattdessen einen zertifizierten Energieberater (BAFA-Liste) für Taupunktberechnung und WUFI-Simulation, einen Asbest-Sachkundigen für Vor-Ort-Prüfung und einen Schimmelpilz-Sachverständigen für die bauphysikalische Gesamtbewertung – erst danach Entscheidung über Sanierungsoption.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoSchimmelbildung durch interkondensativen Feuchteeintrag hinter DämmplattenGesundheitsgefährdung, teure Sanierung, Wertminderung der Immobilie
    🔴 RisikoAsbestfreisetzung beim Rückbau ohne FachunternehmenRechtliche Haftung, Gesundheitsgefahr für Bewohner und Handwerker
    🔴 RisikoUngeregelte Raumluftfeuchte im Treppenhaus nach SanierungKondensat an kühlen Oberflächen, Korrosion, Mauerwerksschäden
    🔴 RisikoUnzureichende Anschlussdetails (Fenster, Wandübergänge)Wärmebrücken, lokale Oberflächenunterkühlung, chronischer Schimmelbefall
    🔴 RisikoFehlende Genehmigung durch Bauaufsicht oder DenkmalschutzOrdnungswidrigkeit, Rückbauforderung, Bußgelder
    ✅ ChanceEnergieeinsparung durch fachgerechte Fensterlösung (UW ≤ 0,8 W/m²K)Reduktion Heizkosten um bis zu 30 %, verbesserte Wohnqualität im Treppenhaus
    ✅ ChanceErhöhung des Immobilienwerts durch nachweislich sanierte BauteileAttraktivität für Käufer/Verwalter, bessere Vermietbarkeit, höhere Verkaufserlöse
    ✅ ChanceLangfristige Wartungsfreiheit nach fachgerechtem AufbauKeine Folgekosten für Schimmel-, Dämm- oder Feuchtesanierung über 30+ Jahre
    ✅ ChanceFörderung durch BAFA oder KfW bei Einhaltung energetischer AnforderungenFörderquote bis zu 20–25 % der Maßnahmenkosten, zinsgünstige Darlehen
    ✅ ChanceVerbesserte Barrierefreiheit und Sicherheit durch modernes FensterdesignBessere Durchsicht, erhöhte Sturzsicherheit, mögliche Notausstiegsoption

    Orientierungshilfen

    1. Asbest-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen akkreditierten Sachkundigen für Asbestsanierung (nach TRGS 519) – vor jeglichem Rückbau oder Bohren in die Glasbausteinwand.
    2. Taupunkt-Berechnung durchführen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (BAFA-Expertenliste) mit WUFI-Simulation und Oberflächentemperaturanalyse – Ergebnis muss vor Baubeginn vorliegen.
    3. Fensterlösung priorisieren: Planen Sie den Austausch gegen ein dreifach verglastes Fenster mit UW ≤ 0,8 W/m²K; einbinden eines zertifizierten Fensterbauers mit Nachweis wärmebrückenfreier Anschlussdetails.
    4. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Baupläne, Bestandsdokumentation und ggf. Denkmalschutzbescheide – notwendig für Genehmigungsantrag bei Bauaufsicht und Förderantrag.
    5. Förderung prüfen: Stellen Sie beim BAFA den Antrag auf „Energieberatung für Wohngebäude“ (Zuschuss 500 €) und beim KfW den Antrag auf „Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahme“ (KfW 430).
    6. Schimmel- und Feuchteexperte hinzuziehen: Beauftragen Sie einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Schimmelpilz- und Feuchteschäden zur Vor-Ort-Begutachtung – auch bei fehlendem sichtbarem Schimmel.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Planung von Dämmmaßnahmen, um Schimmelbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, Schimmelbildung
    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Dämmstoff
    Diffusionsoffenheit
    Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden in der Konstruktion zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Feuchtigkeitstransport, Schimmelbildung
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller abfließt als in der Umgebung. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmelbildung
    Styrodur (XPS)
    Styrodur (XPS) ist ein extrudierter Polystyrol-Hartschaumstoff, der als Dämmstoff eingesetzt wird. Er ist wasserabweisend und hat eine gute Wärmedämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Polystyrol, Wärmedämmung
    Multipor
    Multipor ist ein mineralischer Dämmstoff aus Porenbeton. Er ist diffusionsoffen und nicht brennbar.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Porenbeton, Wärmedämmung
    Energieberater
    Ein Energieberater ist ein Fachmann, der Hauseigentümer bei der Planung und Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen unterstützt.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Sanierung, Wärmedämmung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Was ist der Taupunkt und warum ist er wichtig?
      Antwort: Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Bei Dämmmaßnahmen ist es wichtig, den Taupunkt zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass keine Feuchtigkeit in der Konstruktion kondensiert und Schimmelbildung verursacht.
    2. Frage: Welche Dämmstoffe eignen sich für Glasbausteine?
      Antwort: Geeignete Dämmstoffe sind beispielsweise Styrodur (XPS) oder Multipor. Wichtig ist, dass der Dämmstoff diffusionsoffen ist, um Feuchtigkeit abtransportieren zu können.
    3. Frage: Kann ich Glasbausteine auch von außen dämmen?
      Antwort: Ja, eine Außendämmung ist grundsätzlich möglich, aber aufwändiger. Sie bietet jedoch den Vorteil, dass die Optik im Innenraum erhalten bleibt.
    4. Frage: Welche Alternativen gibt es zur Dämmung von Glasbausteinen?
      Antwort: Eine Alternative ist der Austausch der Glasbausteine gegen Fenster. Dies ist zwar teurer, bietet aber eine bessere Wärmedämmung und mehr Tageslicht.
    5. Frage: Wie finde ich einen geeigneten Energieberater?
      Antwort: Einen Energieberater finden Sie beispielsweise über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena).
    6. Frage: Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Dämmmaßnahmen?
      Antwort: Für Dämmmaßnahmen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, beispielsweise von der KfW oder dem BAFA. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderprogramme.
    7. Frage: Was ist der U-Wert und warum ist er wichtig?
      Antwort: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    8. Frage: Sind Glasbausteine überhaupt geeignet für Wohnräume?
      Antwort: Glasbausteine haben eine geringere Wärmedämmung als moderne Fenster. In Wohnräumen, in denen eine hohe Wärmedämmung erforderlich ist, sind sie daher weniger geeignet.

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  2. Glasbausteine entfernen: Mauerwerk für Fenster & Rauchabzug

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    • Name:
    • Klaus Kirschner
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    Jetzt mal rein pragmatisch nimmt man einen x-beliebigen Internet Versand, dann kosten 10 m² 36,5er Porenbeton mit Kleber irgendwas um die 500 €. Lässt sich beim heimischen Baustoffhandel sicherlich auch unterbieten, wenn man es selbst abholt. Ein adäquates Fenster, irgendwas je nach Geschmack 200-250 Flocken. Bisschen Putz, wir reden hier immerhin um sagenhafte 20 m², also irgendwo 1.000 € Material. Problem eher wird sein, einen willigen und fachlichen Verarbeiter zu finden im Moment, dessen Kurs noch nicht so dermaßen abgehoben ist, dass man Schluckbeschwerden bekommt.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

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    Glasbausteine dämmen oder ersetzen: Sanierung im Treppenhaus

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Glasbausteine im Treppenhaus eines Hauses Baujahr 1969 gedämmt oder komplett ersetzt werden sollen. Dabei werden Kosten, Dämmwirkung und alternative Materialien wie Styrodur und Multipor betrachtet. Eine wichtige Überlegung ist die Notwendigkeit von Belichtung und Rauchabzug im Treppenhaus.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Glasbausteine entfernen: Mauerwerk für Fenster & Rauchabzug ist es unter Umständen notwendig, die Glasbausteine komplett zu entfernen und ein Mauerwerk für den Einbau von Norm-Fenstern zu errichten, um Belichtung und Rauchabzug sicherzustellen.

    💰 Kosten: Im Beitrag Porenbeton statt Glasbausteine: Kosten & pragmatische Lösung wird eine kostengünstige Alternative mit Porenbeton und einem adäquaten Fenster vorgeschlagen, wobei die Materialkosten auf ca. 1.000 € geschätzt werden. Dies stellt eine pragmatische Lösung im Vergleich zu teureren Fensterlösungen dar.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Sanierung der Glasbausteine im Treppenhaus erfordert eine sorgfältige Planung und Umsetzung, um die Dämmwirkung zu verbessern und gleichzeitig die Anforderungen an Belichtung und Rauchabzug zu erfüllen. Es ist ratsam, verschiedene Optionen wie Styrodurplatten oder den kompletten Austausch gegen Porenbeton in Betracht zu ziehen und die Kosten sowie Vor- und Nachteile abzuwägen. Die Berücksichtigung des Taupunkts ist entscheidend, um Schimmelbildung zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die baurechtlichen Anforderungen für Treppenhäuser bezüglich Belichtung und Rauchabzug. Vergleichen Sie die Kosten für Dämmmaßnahmen (Styrodur, Multipor) mit den Kosten für einen kompletten Austausch der Glasbausteine durch Mauerwerk und Fenster. Beachten Sie den Beitrag Porenbeton statt Glasbausteine: Kosten & pragmatische Lösung für eine kostengünstige Alternative.

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