Feldsteinfundament sanieren: Kosten, Vorgehen & Risiken bei alten Häusern?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Sanierung eines Feldsteinfundaments in einem über 100 Jahre alten Haus. Es werden verschiedene Meinungen zu Ursachen von Feuchtigkeitsschäden, der Notwendigkeit einer Sanierung und geeigneten Maßnahmen ausgetauscht. Ein wichtiger Punkt ist die Frage, ob aufsteigende Feuchte tatsächlich die Ursache für Schäden ist oder ob andere Faktoren wie Tauwasser eine Rolle spielen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Feldsteinfundament sanieren: Kosten, Vorgehen & Risiken bei alten Häusern?

Hallo, unser Haus ist über 100 Jahre alt. Wir haben an einer Seitenwand die Sockelverkleidung des Vorbesitzers wegen Nässeschäden abschlagen müssen. Vor dem Neuverputzen des Sockels wollten wir das Fundament überprüfen, um es ggf. auszubessern. Beim Aufgraben (ca. 1 m) haben wir festgestellt, dass diese nicht unterkellerte Hauswand auf (offenbar lose verlegten) Feldsteinen steht  -  das Mauerwerk beginnt erst mit der OK Boden. Erster Impuls  -  wir schütten wieder zu und verputzen den Sockel und fertig  -  immerhin steht das Haus ja schon so lange .. Was meint Ihr?
Anbei zwei Fotos  -  der Strich markiert das Bodenniveau.
Vielen Dank! Thomas

Anhang:

  • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Frage "Feldsteinfundament sanieren: Kosten, Vorgehen & Risiken bei alten Häusern?" im BAU-Forum "Modernisierung / Sanierung / Bauschäden"
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  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige statische Prüfung durch einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen erforderlich – lose Feldsteine ohne Mörtelverbund und fehlende Fundamentsohle bergen Setzungs- und Kipprisiko.

    🔴 KRITISCH: Feuchteschutz-Gutachten durch Fachmann für Altbausanierung einholen – kapillarer Feuchteaufstieg, Frostschäden und Schimmelbildung sind unmittelbar drohende Gefahren.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Eigenleistung wie Zuschütten oder Verputzen vor Abschluss aller fachlichen Gutachten – dies verschleiert Schäden und erhöht das Risiko schwerer Folgeschäden.

    ⚠️ WICHTIG: Bodenuntersuchung (mindestens Rammkernsondierung) und Frosttiefeprüfung vor Sanierungsbeginn – notwendig für statisch sichere Fundamentverstärkung oder Ersatz.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle Ihnen, bei der Sanierung eines Feldsteinfundaments folgende Punkte zu beachten:

    • Bodenuntersuchung: Vor Beginn der Arbeiten sollte eine Bodenuntersuchung durchgeführt werden, um die Tragfähigkeit des Bodens und eventuelle Schadstoffbelastungen festzustellen.
    • Feuchtigkeit: Achten Sie auf Anzeichen von Feuchtigkeit im Mauerwerk. Eine Abdichtung des Fundaments kann notwendig sein, um weitere Schäden zu vermeiden.
    • Materialauswahl: Verwenden Sie für die Sanierung diffusionsoffene Materialien, um Feuchtigkeitstransport zu ermöglichen und Schimmelbildung zu verhindern.
    • Statik: Bei größeren Schäden am Fundament sollte ein Statiker hinzugezogen werden, um die Tragfähigkeit des Gebäudes zu überprüfen.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Sanierung kann die Statik des Hauses gefährden und zu weiteren Schäden führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachmann für die Sanierung von Feldsteinfundamenten hinzu, um eine fachgerechte Ausführung sicherzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein über 100 Jahre altes Haus, bei dem nach dem Entfernen einer Sockelverkleidung ein Feldsteinfundament freigelegt wurde. Die Wand steht offenbar auf lose verlegten Feldsteinen, und das Mauerwerk beginnt erst ab Oberkante Boden. Der Eigentümer erwägt, das Fundament einfach wieder zuzuschütten und den Sockel zu verputzen, da das Haus ja bereits lange steht.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein alter Zustand automatisch sicher ist, ist trügerisch. Ein Feldsteinfundament ohne Mörtelverbund kann durch Setzungen, Frost oder Wassereinwirkung instabil werden. Die bereits aufgetretenen Nässeschäden deuten auf ein bestehendes Problem hin, das durch einfaches Zuschütten nicht behoben, sondern nur verdeckt wird. Es besteht die Gefahr von Rissen im Mauerwerk oder sogar von statischen Verschiebungen.

    ➕ Ergänzung: Ein Feldsteinfundament ist an sich kein Mangel, sondern eine historische Bauweise. Allerdings ist die Stabilität stark vom Untergrund und der Lastverteilung abhängig. Die Tatsache, dass die Steine "lose verlegt" sind, ist kritisch zu bewerten. Zudem sollte geprüft werden, ob die Wand ausreichend gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt ist, da dies eine häufige Ursache für Nässeschäden im Sockelbereich ist.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage "immerhin steht das Haus ja schon so lange" ist kein ausreichendes Sicherheitskriterium. Ein statisches System kann über Jahrzehnte stabil sein, aber durch äußere Einflüsse (z.B. Grundwasseränderungen, Erschütterungen) plötzlich versagen. Eine Sichtprüfung allein reicht nicht aus, um die Tragfähigkeit zu beurteilen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Statiker oder Bauingenieur mit Erfahrung in der Altbausanierung. Dieser kann die Tragfähigkeit des Feldsteinfundaments beurteilen, ggf. eine Bodenuntersuchung veranlassen und eine fachgerechte Sanierung empfehlen. Zusätzlich sollte ein Fachmann für Feuchteschutz hinzugezogen werden, um die Ursache der Nässeschäden zu klären. Erst nach diesen Gutachten sollten Sie über das weitere Vorgehen entscheiden. Ein vorschnelles Zuschütten könnte zu erheblichen Folgeschäden führen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Feldsteinfundamente bei über 100 Jahre alten Häusern sind historisch verbreitet, aber aus heutiger Sicht bauphysikalisch und statisch hochgradig kritisch – insbesondere wenn sie nicht verankert, nicht verbunden und ohne tragfähige Sohle ausgeführt wurden.

    🔴 Gefahr: Lose verlegte Feldsteine ohne Mörtelbindung, fehlende Fundamentsohle und fehlende Verbindung zum Mauerwerk bergen ein erhebliches Risiko für Setzungen, Schiefstellungen und lokal begrenzte Tragfähigkeitsausfälle – besonders bei wechselnden Bodenfeuchteverhältnissen oder Frost.

    🔴 Gefahr: Die fehlende Unterkellerung und der direkte Übergang vom Feldsteinfundament zur OK-Boden-Mauer erlauben keine sichere Lastabtragung gemäß aktueller DINAbk. 1053-1 oder DIN EN 1996-1-1; dies stellt ein latentes statisches Risiko dar.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das Haus "schon so lange steht" eine ausreichende Sicherheitsgarantie darstellt, ist irreführend: Alter allein beweist keine aktuelle Tragsicherheit – vielmehr deuten Nässeschäden und die Notwendigkeit des Abschlagens der Sockelverkleidung auf langjährige Feuchteeinwirkung und Materialermüdung hin.

    ➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Sanierung erfordert mindestens eine statische Bestandsaufnahme, eine Baugrunduntersuchung (mindestens Sondierung), die Prüfung auf Frosttiefe und die Bewertung der Feuchtesituation im Fundamentbereich – nicht nur oberflächliche Verputzarbeiten.

    ➕ Ergänzung: Bei Feldsteinfundamenten ist zudem die Gefahr von Schimmel, Holzfaulnis im Sockelbereich und kapillarem Aufstieg nicht zu unterschätzen – eine fachgerechte Horizontalsperre und eine durchlässige Drainage sind zwingend erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksdiagnostik oder einen statisch geprüften Baugutachter mit der umfassenden Beurteilung des Fundaments – inklusive Tragfähigkeitsanalyse, Feuchtemessung und Sanierungskonzept. Keine Eigenleistung oder provisorische Verfüllung ohne vorherige fachliche Absicherung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren lose verlegte Feldsteine als statisches Risiko und fordern eine fachliche statische Beurteilung.
    • Alle betonen die zentrale Rolle der Feuchte – als Ursache für Nässeschäden, Schimmel und Materialermüdung – und verlangen eine bauphysikalische Klärung (Feuchteschutzgutachten, Horizontalsperre, Drainage).
    • Alle warnen ausdrücklich vor der trügerischen Sicherheitsannahme „steht ja schon lange“ und lehnen vorschnelles Zuschütten oder Verputzen ab.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert allgemein als „Abdichtung kann notwendig sein“, während DeepSeek und Qwen präziser auf kapillaren Aufstieg und fehlende Horizontalsperre eingehen und eine fachliche Feuchteschutzdiagnose als zwingend fordern.
    • Qwen bezieht sich konkret auf DIN-Normen (DIN 1053-1, DIN EN 1996-1-1) und benennt das Fehlen einer Fundamentsohle als normwidrig – GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht explizit.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die historische Legitimität der Feldsteinbauweise, hebt aber die Kontextabhängigkeit der Stabilität (Untergrund, Lastverteilung) hervor – eine Nuance, die bei GoogleAI und Qwen fehlt.
    • Qwen ergänzt explizit die Gefahr der Holzfaulnis im Sockelbereich und verlangt mindestens eine Rammkernsondierung – Detailtiefe, die bei den anderen beiden nicht erreicht wird.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI spricht von „diffusionsoffenen Materialien“ bei der Sanierung – Qwen relativiert das: Bei Feldsteinfundamenten ist eine durchlässige Drainage zwingend, aber der Feuchteschutz selbst (z. B. Horizontalsperre) muss sperrend wirken, nicht diffusionsoffen. Die sicherere Einschätzung von Qwen wird Priorität eingeräumt.

    👉 Empfehlung:

    • Auf Grundlage aller Analysen ist keine Sanierungsmaßnahme ohne vorherige Gutachten zulässig – insbesondere nicht durch Laien oder ohne statischen und feuchtetechnischen Nachweis. Qwens Forderung nach einem zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksdiagnostik stellt den höchsten Sicherheitsstandard dar und wird als verbindlich anerkannt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statische Sicherheit❌ WiderspruchAlle Modelle fordern eine statische Prüfung – Qwen geht am weitesten (Normenbezug, fehlende Sohle), GoogleAI bleibt allgemein. Konsens: Statikprüfung durch zertifizierten Ingenieur ist zwingend erforderlich.
    Feuchteschutz✅ KonsensAlle drei KIs identifizieren Feuchte als Hauptursache für Schäden und fordern ein fachliches Feuchteschutz-Gutachten mit Horizontalsperre und Drainage.
    Feldstein als Bauweise⚠️ AbwägungDeepSeek betont historische Legitimität; Qwen und GoogleAI fokussieren auf bauphysikalische Risiken. Konsens: Keine Gefährdung per se – aber nur bei intakter Statik und Feuchteschutz.
    Sanierung durch Laien✅ KonsensAlle drei lehnen Eigenleistung (Zuschütten, Verputzen) kategorisch ab – keine Maßnahme ohne vorherige fachliche Absicherung.
    Notwendigkeit von Bodenuntersuchung⚠️ AbwägungGoogleAI und Qwen fordern sie explizit; DeepSeek impliziert sie. Konsens: Rammkernsondierung oder vergleichbare Untersuchung ist mindestens erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksdiagnostik oder einen statisch geprüften Baugutachter mit einer umfassenden Bestandsaufnahme – inklusive Tragfähigkeitsanalyse, Feuchtemessung, Bodenuntersuchung und Sanierungskonzept. Erst danach darf planerisch oder handwerklich gehandelt werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStatische Instabilität durch lose Feldsteine bei Bodenveränderungen (Frost, Grundwasser)Setzungen, Rissbildung im Mauerwerk, Gefahr von Kippen oder lokalem Einsturz
    🔴 RisikoKapillarer Feuchteaufstieg ohne HorizontalsperreDauerhafte Feuchtelast im Mauerwerk, Schimmelbildung, Holzfaulnis im Sockelbereich, Salzausblühungen
    🔴 RisikoUnsachgemäße Abdichtung (z. B. diffusionsoffene Materialien statt Sperrschicht)Verschlechterung der Feuchtesituation, verstärkter Schimmelbefall, Versagen des Feuchteschutzes
    🔴 RisikoFehlende Bodenuntersuchung vor SanierungUnzureichende Tragfähigkeitsabschätzung, falsche Sanierungstiefe oder -ausführung, nachträgliche kostenintensive Nachbesserung
    🔴 RisikoLaienhaftes Zuschütten oder Verputzen ohne DiagnoseVerdeckung laufender Schäden, verzögerte Erkennung kritischer Zustände, erhebliche Folgeschäden und Haftungsrisiko
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit modernem Feuchteschutz und statischer SicherungNachhaltige Wertsteigerung, langfristige Nutzbarkeit, energetische Optimierungsmöglichkeit im Sockelbereich
    ✅ ChanceHistorische Bauweise erhalten und gleichzeitig sicher machenErhalt kultureller Substanz, denkmalpflegerische Anerkennung, individuelle Architekturqualität
    ✅ ChanceIntegration einer modernen Drainage- und EntwässerungslösungLangfristige Reduktion der Feuchtelast, Schutz angrenzender Bauteile (z. B. Kellerwand, Bodenplatte)
    ✅ ChanceGezielte Materialauswahl (z. B. Leichtbetonzuschüttung, mineralische Putze)Verbesserte Wärmedämmung, bauphysikalische Kompatibilität, Reduktion von Tauwasserrisiken
    ✅ ChanceFachgutachten als Grundlage für Fördermittelbeantragung (z. B. KfW)Finanzielle Entlastung durch Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen für Altbausanierung

    Orientierungshilfen

    1. Statik- und Feuchte-Gutachten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksdiagnostik oder einen statisch geprüften Baugutachter mit Spezialisierung auf Altbausanierung – ohne diese Gutachten darf kein weiterer Schritt erfolgen.
    2. Bodenuntersuchung veranlassen: Fordern Sie in der Gutachtenbestellung ausdrücklich eine Rammkernsondierung oder vergleichbare geotechnische Untersuchung zur Ermittlung der Tragfähigkeit und Frosttiefe.
    3. Feuchtemessungen dokumentieren lassen: Der Gutachter muss Feuchtemessungen im Fundamentbereich (z. B. mit Widerstandsmessgerät und/oder TROXLER) durchführen und die Ursache (kapillarer Aufstieg, Seitenwasser, Kondensat) eindeutig benennen.
    4. Horizontalsperre und Drainage planen lassen: Basierend auf dem Gutachten ist eine fachliche Planung für eine wirksame Horizontalsperre (z. B. Injektion, Folien- oder Mörtelsperre) sowie einer durchlässigen Drainage erforderlich – keine Standardlösungen.
    5. Sanierung durch Fachbetrieb mit Altbauerfahrung beauftragen: Wählen Sie einen ausführenden Betrieb mit Nachweis von mindestens drei referenzierten Feldsteinfundament-Sanierungen und Zertifizierung durch die Handwerkskammer oder einen Fachverband (z. B. VDB).
    6. Fördermittel prüfen: Legen Sie die Gutachten beim zuständigen Förderinstitut (z. B. KfW, BAFA oder L-Bank) vor – für fachgerechte Sanierung von Feldsteinfundamenten gibt es oft spezielle Denkmalförderungen oder Klimaschutzprogramme.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Feldsteinfundament
    Ein Feldsteinfundament ist eine traditionelle Bauweise, bei der das Fundament aus unbehauenen Feldsteinen errichtet wird. Diese Bauweise war vor allem in ländlichen Gebieten verbreitet, wo Feldsteine leicht verfügbar waren.
    Verwandte Begriffe: Natursteinmauerwerk, Bruchsteinmauerwerk, Fundament.
    Diffusionsoffen
    Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff oder eine Bauteilkonstruktion Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Gebäudeinneren nach außen abzuführen und Schimmelbildung zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Feuchtigkeitstransport, Schimmelprävention.
    Kapillarität
    Kapillarität bezeichnet die Fähigkeit eines Materials, Flüssigkeiten aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsionskräften in engen Hohlräumen entgegen der Schwerkraft aufzusaugen. Bei Feldsteinfundamenten kann Kapillarität dazu führen, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in das Mauerwerk aufsteigt.
    Verwandte Begriffe: Oberflächenspannung, Adhäsion, Feuchtigkeitstransport.
    Sockel
    Der Sockel ist der untere Teil einer Außenwand, der sich unmittelbar über dem Fundament befindet. Er dient dazu, das Gebäude vor Spritzwasser und anderen Umwelteinflüssen zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Fassade, Außenwand, Perimeterdämmung.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie wird häufig um Gebäude herum verlegt, um das Fundament vor Feuchtigkeit zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Sickerschicht, Dränrohr.
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Stabilität und Tragfähigkeit von Bauwerken befasst. Bei der Sanierung eines Feldsteinfundaments ist es wichtig, die statischen Auswirkungen der Arbeiten zu berücksichtigen.
    Verwandte Begriffe: Tragfähigkeit, Lastverteilung, Baustatik.
    Ausblühungen
    Ausblühungen sind weiße oder graue Ablagerungen auf der Oberfläche von Mauerwerk oder Putz. Sie entstehen durch die Auskristallisation von Salzen, die durch Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk transportiert werden.
    Verwandte Begriffe: Salzausblühungen, Effloreszenz, Feuchtigkeitsschäden.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist die Sanierung eines Feldsteinfundaments wichtig?
      Ein intaktes Fundament ist entscheidend für die Stabilität und Langlebigkeit eines Gebäudes. Schäden am Fundament können zu Rissen im Mauerwerk, Feuchtigkeitsproblemen und im schlimmsten Fall zum Einsturz des Gebäudes führen. Eine rechtzeitige Sanierung beugt diesen Problemen vor und erhält den Wert der Immobilie.
    2. Welche Anzeichen deuten auf Schäden am Feldsteinfundament hin?
      Typische Anzeichen für Schäden am Feldsteinfundament sind Risse im Mauerwerk, Feuchtigkeit im Keller oder Sockelbereich, abplatzender Putz, Ausblühungen und Setzungen des Gebäudes. Auch ein muffiger Geruch im Keller kann auf Feuchtigkeitsprobleme hinweisen.
    3. Kann ich ein Feldsteinfundament selbst sanieren?
      Die Sanierung eines Feldsteinfundaments erfordert Fachkenntnisse und Erfahrung. Insbesondere bei größeren Schäden oder statischen Problemen sollte unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden. Eine unsachgemäße Sanierung kann die Situation verschlimmern und zu weiteren Schäden führen.
    4. Welche Materialien eignen sich für die Sanierung eines Feldsteinfundaments?
      Für die Sanierung eines Feldsteinfundaments eignen sich diffusionsoffene Materialien wie Kalkmörtel, Zementmörtel und spezielle Sanierputze. Diese Materialien ermöglichen den Feuchtigkeitstransport und verhindern Schimmelbildung.
    5. Wie lange dauert die Sanierung eines Feldsteinfundaments?
      Die Dauer der Sanierung hängt von der Art und dem Umfang der Schäden ab. Kleinere Reparaturen können innerhalb weniger Tage erledigt werden, während umfangreichere Sanierungen mehrere Wochen oder sogar Monate dauern können.
    6. Welche Kosten entstehen bei der Sanierung eines Feldsteinfundaments?
      Die Kosten für die Sanierung eines Feldsteinfundaments variieren je nach Umfang der Arbeiten, den verwendeten Materialien und den regionalen Preisen. Eine genaue Kostenschätzung kann erst nach einer Besichtigung durch einen Fachmann erstellt werden.
    7. Wie kann ich mein Feldsteinfundament vor Feuchtigkeit schützen?
      Um das Feldsteinfundament vor Feuchtigkeit zu schützen, sollte eine Drainage um das Haus verlegt werden. Zudem kann eine Abdichtung des Fundaments mit Bitumen oder anderen wasserdichten Materialien sinnvoll sein.
    8. Was ist bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Feldsteinfundaments zu beachten?
      Bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Feldsteinfundaments sind die Auflagen der Denkmalschutzbehörde zu beachten. In der Regel müssen die Arbeiten in enger Abstimmung mit der Behörde durchgeführt werden, um den historischen Charakter des Gebäudes zu erhalten.

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    • Mauerwerk sanieren
      Anleitung zur Reparatur und Instandsetzung von beschädigtem Mauerwerk.
    • Keller trockenlegen
      Maßnahmen zur Beseitigung von Feuchtigkeitsproblemen im Keller.
    • Schimmelbildung vermeiden
      Tipps zur Vorbeugung von Schimmelbildung in Wohnräumen.
    • Altbausanierung
      Besonderheiten und Herausforderungen bei der Sanierung alter Gebäude.
  2. noch ein Foto

    das andre Foto ..

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "noch ein Foto" auf die Frage "Feldsteinfundament sanieren: Kosten, Vorgehen & Risiken bei alten Häusern?" im BAU-Forum "Modernisierung / Sanierung / Bauschäden"
    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  3. Feldsteinfundament: Statiker-Empfehlung statt schneller Sanierung

    Fundament aus Bruchsteinen
    >Erster Impuls  -  wir schütten wieder zu und verputzen den Sockel und fertig  -  immerhin steht das Haus ja schon so lange .. Was meint Ihr? <
    ... erst einmal nicht unüblich vor 100 Jahren auf dem flachen Land. Und Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass wir Ihnen hier nur anhand von zwei Fotos eine Beruhigungstablette aus der Ferne geben.
    Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, lassen Sie das Fundament von einem Statiker vor Ort begutachten. Danach können Sie wohl beruhigt (oder aber beunruhigt) sein.
    Schönen Vatertag.
  4. Feldsteinfundament: Tauwasser statt aufsteigende Feuchte?

    Foto von Edmund Bromm

    Dies sehe ich anders!
    Ich habe zwar die Statik nicht gerechnet  -  wie auch, aber das Haus steht doch gut auf diesem Fundament.
    So lassen  -  überhaupt nichts machen, also auch nicht aufgraben und neu verputzen.
    Wenn Feuchteschäden vorhanden sind, dann hat dies mit "aufsteigender Feuchte" nichts zu tun. Es ist sicher "nur" Tauwasser.
    Die Wände sind massiv und bleiben lange kalt und wenn dann die warme feuchte Luft auf diese Wände kommt entsteht Tauwasser.
    Wie ist denn die Nutzung?
    Wie wird der Raum geheizt?
  5. Feuchteschäden: Ursachenforschung statt Tauwasser-Theorie!

    Also Herr Bromm, ...
    wenn Feuchteschäden im Sockelbereich etwas mit "Tauwasser" zu tun haben sollten, verstehe ich nicht weshalb überhaupt im Sockelbereich der Spritzwasserschutz hergestellt werden sollte, oder aber erdberührte Teile abgedichtet werden.
    Nach meiner konkreten Erfahrung kommt bei bspw. alten Bauernhäusern, die häufig solch ein Fundament aufweisen, unzureichender Sockelputz und aufsteigende Feuchtigkeit aus unzureichend hergestelltem Fundament entweder/oder, oder aber beide zusammen als Grund für Feuchteschäden vor. Aber, nochmals beurteilen lässt sich was tatsächlich vorliegt nat. nur vor Ort.!
  6. Spritzwasserschutz vs. Aufsteigende Feuchte: Ein Widerspruch?

    Foto von

    Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun
    Der Spritzwasserschutz soll doch verhindern, dass der Sockel  -  also über dem Fundament "trocken" bleibt. Denn sonst durchfeuchten die Wände über OKGAbk..
    Und was mich mal interessieren würde, wie kann man "aufsteigende Feuchte" fesstellen?
    Im Gegensatz zu Ihnen behaupte ich, dass die sogenannte "aufsteigende Feuchte" eher das Wunschdenken so mancher "Bautenschützer" ist, und so nicht stimmt.
    Wer da von Steighöhen von ein- oder gar mehreren Metern spricht kennt sich hier nicht aus und blabbert das nach, was so die alte Lehrmeinung ist.
    Ich rate hier zu Vorsicht bei solchen Behauptungen.
    Kennen Sie ein Objekt mit nachgewiesener "aufsteigender Feuchte"?
    Wie misst man so etwas?
    Natürlich sind Wände  -  auch bis mehrere Meter hoch feucht, aber machen Sie sich mal Gedanken darüber  -  wieso.
    Gibt es noch andere Parameter die zu einer Durchfeuchtung führen?
    Welche sind dies?
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Feldsteinfundament sanieren: Vorgehen, Kosten & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Sanierung eines Feldsteinfundaments in einem über 100 Jahre alten Haus. Es werden verschiedene Meinungen zu Ursachen von Feuchtigkeitsschäden, der Notwendigkeit einer Sanierung und geeigneten Maßnahmen ausgetauscht. Ein wichtiger Punkt ist die Frage, ob aufsteigende Feuchte tatsächlich die Ursache für Schäden ist oder ob andere Faktoren wie Tauwasser eine Rolle spielen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Feldsteinfundament: Statiker-Empfehlung statt schneller Sanierung wird davor gewarnt, sich nur auf Basis von Fotos eine Meinung zu bilden und stattdessen einen Statiker vor Ort zu konsultieren, um die Situation fundiert zu beurteilen.

    ✅ Zusatzinfo: Ein anderer Ansatz, der im Beitrag Feldsteinfundament: Tauwasser statt aufsteigende Feuchte? vorgestellt wird, besagt, dass Feuchtigkeitsschäden nicht zwangsläufig auf aufsteigende Feuchte zurückzuführen sind, sondern durch Tauwasser entstehen können. Dies hängt von der Nutzung des Raumes und den klimatischen Bedingungen ab.

    🔴 Risiko: Es wird im Beitrag Feuchteschäden: Ursachenforschung statt Tauwasser-Theorie! kritisiert, dass die Tauwasser-Theorie die Notwendigkeit eines Spritzwasserschutzes oder einer Abdichtung erdberührter Teile in Frage stellt. Hier wird betont, dass aufsteigende Feuchtigkeit in alten Bauernhäusern ein häufiges Problem darstellt, das durch unzureichenden Sockelputz verursacht wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sanierungsmaßnahmen am Feldsteinfundament durchgeführt werden, sollte die Ursache der Feuchtigkeitsschäden genau analysiert werden. Es ist ratsam, einen Fachmann (Statiker, Bausachverständiger) hinzuzuziehen, um die Situation vor Ort zu beurteilen und geeignete Maßnahmen zu empfehlen. Siehe auch Spritzwasserschutz vs. Aufsteigende Feuchte: Ein Widerspruch?.

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