Hohlraumdämmung ohne Horizontalsperre: Risiko aufsteigender Feuchtigkeit & Schimmel?
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Hohlraumdämmung ohne Horizontalsperre: Risiko aufsteigender Feuchtigkeit & Schimmel?

Hallo zusammen,
ich habe unser Haus Baujahr. 1965; zweischaliges Mauerwerk (7 cm Luftschicht) außen= sehr harter Klinker, Innen = Kalksandstein, nachträglich mit Rockwool dämmen lassen. Es erfolgte keine Bestandsaufnahme des ausführenden Unternehmens.
Nach Abschluss aller Arbeiten (Dämmung) wurde mein Bauunternehmer von einem SV aufgeklärt, dass nachträgliche Dämmung mit Rockwool bei fehlender Z-Sperre nicht erlaubt sei. Aufsteigende Feuchtigkeit würde mittels "Dochtwirkung" von unten die Mineralwolle auf Dauer durchfeuchten und die Dämmwirkung zunichte machen. Weitere Folge: Schimmelbildung.
Mein Bauunternehmer hat mir bestätigt, dass am Boden des Mauerwerks Wasser gestanden habe (gesehen bei nachträglichen Fenster/Türeinbau)
Irgenswie einleuchtend  -  oder?
Weiterhin wurden zum Teil Fassaden nachträglich neu verklinkert  -  auch hier wurde nachträglich gedämmt, allerdings vor Einbringung der Verfugung  -  auch dies sei nicht zulässig so der der SV, weil die Fassade dicht sein müsse vor Einbringung der Dämmung. Die neuen Fenster waren auch noch nicht außen abgedichtet. Auch diese hätten zuerst abgedichtet werden müssen (mit Silikon)
Hat der SV recht? Was kann ich tun?
Danke für alle Antworten.
MfG
julius
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  • julius
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Aufsteigende Feuchtigkeit kann die Bausubstanz erheblich schädigen und zu Schimmelbildung führen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind möglich.

    🔴 Kritisch: Schimmelbefall muss fachgerecht entfernt und die Ursache der Feuchtigkeit beseitigt werden.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Situation als potenziell problematisch. Eine Hohlraumdämmung ohne vorherige Prüfung und ggf. Instandsetzung der Horizontalsperre kann zu erheblichen Problemen führen.

    🔴 Gefahr: Das größte Risiko besteht darin, dass aufsteigende Feuchtigkeit durch die Dämmung (z.B. Rockwool) wie durch einen Docht nach oben transportiert wird (Docht-Effekt). Dies kann zu Durchfeuchtung des Mauerwerks, Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Prüfung der Horizontalsperre: Ein Fachmann sollte umgehend prüfen, ob eine funktionierende Horizontalsperre vorhanden ist.
    • Feuchtigkeitsmessung: Eine umfassende Feuchtigkeitsmessung des Mauerwerks ist ratsam, um das Ausmaß der Durchfeuchtung festzustellen.
    • Materialprüfung: Das Dämmmaterial (Rockwool) sollte auf seine Eignung in Bezug auf Feuchtigkeitstransport und Schimmelresistenz geprüft werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Bausachverständigen oder einen Fachbetrieb für Mauerwerkstrockenlegung, um die Situation zu beurteilen und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht im Mauerwerk, die das kapillare Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll. Sie besteht meist aus Bitumenbahnen, Kunststoffen oder chemischen Injektionen. Verwandte Begriffe: Vertikalsperre, Mauerwerkssperre, Feuchtigkeitssperre.
    Docht-Effekt
    Der Docht-Effekt beschreibt die Eigenschaft poröser Materialien, Flüssigkeiten durch Kapillarwirkung entgegen der Schwerkraft zu transportieren. Im Bauwesen kann dies dazu führen, dass Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigt. Verwandte Begriffe: Kapillarwirkung, Feuchtigkeitstransport, Wasseraufnahme.
    Zweischaliges Mauerwerk
    Ein zweischaliges Mauerwerk besteht aus zwei Mauerschalen mit einem dazwischenliegenden Hohlraum. Es dient der Wärmedämmung und dem Schutz vor Witterungseinflüssen. Verwandte Begriffe: Hinterlüftete Fassade, Kerndämmung, Vormauerschale.
    Kapillarwirkung
    Die Kapillarwirkung ist die Fähigkeit einer Flüssigkeit, in engen Röhren oder porösen Materialien entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Sie beruht auf den Adhäsionskräften zwischen der Flüssigkeit und der Oberfläche des Materials. Verwandte Begriffe: Oberflächenspannung, Adhäsion, Kohäsion.
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung entsteht durch das Wachstum von Schimmelpilzen auf feuchten Oberflächen. Schimmelpilze können gesundheitsschädliche Sporen freisetzen und allergische Reaktionen auslösen. Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Bauschaden, Raumklima.
    Rockwool
    Rockwool ist ein Dämmstoff aus Steinwolle, der aus vulkanischem Gestein hergestellt wird. Es ist nicht brennbar und hat gute Wärmedämmeigenschaften. Verwandte Begriffe: Mineralwolle, Glaswolle, Dämmmaterial.
    Aufsteigende Feuchtigkeit
    Aufsteigende Feuchtigkeit bezeichnet das Eindringen von Wasser aus dem Erdreich in das Mauerwerk durch Kapillarwirkung. Sie tritt häufig bei älteren Gebäuden ohne oder mit defekter Horizontalsperre auf. Verwandte Begriffe: Mauerfeuchtigkeit, Feuchtigkeitsschaden, Bausubstanzschaden.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Horizontalsperre und wozu dient sie?
      Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindern soll. Sie ist besonders wichtig bei älteren Gebäuden ohne Keller.
    2. Was bedeutet der Begriff 'Docht-Effekt' im Zusammenhang mit Hohlraumdämmung?
      Der Docht-Effekt beschreibt die Eigenschaft bestimmter Materialien, Wasser kapillar nach oben zu transportieren. Wenn eine Hohlraumdämmung aus einem Material besteht, das diesen Effekt begünstigt und keine Horizontalsperre vorhanden ist, kann Feuchtigkeit aus dem Erdreich ins Mauerwerk aufsteigen.
    3. Welche Risiken bestehen, wenn eine Hohlraumdämmung ohne Horizontalsperre eingebaut wird?
      Die größten Risiken sind aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk, Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz (z.B. durch Frostsprengung) und ein beeinträchtigtes Raumklima. Im schlimmsten Fall kann die Statik des Gebäudes gefährdet sein.
    4. Wie kann man feststellen, ob eine Horizontalsperre vorhanden und funktionsfähig ist?
      Die Existenz und Funktionsfähigkeit einer Horizontalsperre kann durch eine Inaugenscheinnahme des Mauerwerks im Sockelbereich und durch Feuchtigkeitsmessungen festgestellt werden. Im Zweifelsfall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
    5. Welche Dämmmaterialien sind für die Hohlraumdämmung bei fehlender Horizontalsperre geeignet?
      Ich empfehle, diffusionsoffene und feuchtigkeitsunempfindliche Dämmstoffe zu verwenden, die den Feuchtigkeitstransport nicht fördern. Eine vorherige Beratung durch einen Fachmann ist unerlässlich.
    6. Was sind die ersten Anzeichen für aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk?
      Anzeichen können feuchte Flecken im Sockelbereich, abblätternde Farbe oder Putz, Schimmelbildung und ein muffiger Geruch sein.
    7. Kann man eine Horizontalsperre nachträglich einbauen?
      Ja, es gibt verschiedene Verfahren, um eine Horizontalsperre nachträglich einzubauen. Die Wahl des Verfahrens hängt von der Art des Mauerwerks und dem Grad der Durchfeuchtung ab.
    8. Wer kann eine Hohlraumdämmung fachgerecht beurteilen und durchführen?
      Ein erfahrener Energieberater, ein Bausachverständiger oder ein Fachbetrieb für Altbausanierung kann die Situation beurteilen und die geeigneten Maßnahmen empfehlen und durchführen.

    🔗 Verwandte Themen

    • Nachträgliche Horizontalsperre einbauen
      Verschiedene Methoden zur nachträglichen Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
    • Schimmelbildung im Altbau vermeiden
      Tipps und Maßnahmen zur Vorbeugung von Schimmelbefall in älteren Gebäuden.
    • Feuchtemessung im Mauerwerk
      Methoden und Geräte zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts im Mauerwerk.
    • Dämmstoffe für feuchte Wände
      Geeignete Dämmmaterialien für den Einsatz in feuchtegefährdeten Bereichen.
    • Ursachen für aufsteigende Feuchtigkeit
      Die häufigsten Gründe für das Eindringen von Feuchtigkeit in das Mauerwerk.
  2. KernDämmung: Risiko durch Nässe – Konsequenzen für Innenwände

    Nachträglich eingebaute Kerndämmung
    Hallo Julius,
    wie hat der Bauunternehmer denn das Material nachträglich einbauen können?
    Und weil er das irgendwie geschafft hat, wird er es auch irgendwie wieder "herausoperieren" müssen.
    Nasse Dämmung ist keine Dämmung!
    Wenn Sie die drin lassen, dauert es nicht lange bis die Nässe auf Ihren Innenwandoberflächen der Außenwände zum Vorschein kommt.
    Sehen Sie hierzu meine Links auch zum Thema "Kerndämmung" und die Verwendung von "Silikon".
    Viel Erfolg!
  3. Hohlraumdämmung: Information vs. Durchführung – Klärung

    Hohlraumdämmung bei fehlender Z-Sperre 21.07.07
    Der Bauunternehmer hat nicht eingebracht. das war ein anderes Unternehmen. Mein Bauunternehmer hat mich nur aufgeklärt.
    MfG
    Julius
  4. Fußpunktsperre: Funktionierende Abdichtung statt Z-Sperre!

    Es bedarf nicht zwingend einer Z-Sperre im Fußpunktbereich
    es bedarf aber einer Funktionierenden Fußpunktsperre.
    Hier was zum lesen:
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Hohlraumdämmung ohne Horizontalsperre: Risiken & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Hohlraumdämmung im Altbau ohne funktionierende Horizontalsperre birgt Risiken aufsteigender Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Eine nasse Dämmung verliert ihre Dämmwirkung und kann zu Bauschäden führen. Eine funktionierende Fußpunktsperre ist entscheidend, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Die korrekte Ausführung und Materialauswahl sind für den Erfolg der Dämmmaßnahme entscheidend.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut KernDämmung: Risiko durch Nässe – Konsequenzen für Innenwände kann nasse Dämmung zu Feuchtigkeitsschäden an den Innenwänden führen. Daher ist es wichtig, die Dämmung bei Feuchtigkeitsproblemen zu entfernen.

    ✅ Zusatzinfo: Eine funktionierende Fußpunktsperre ist essenziell, wie im Beitrag Fußpunktsperre: Funktionierende Abdichtung statt Z-Sperre! erläutert wird. Diese verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk und schützt die Bausubstanz.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung einer Hohlraumdämmung im Altbau sollte eine gründliche Bestandsaufnahme der Bausubstanz erfolgen. Es ist ratsam, die vorhandene Horizontalsperre und Fußpunktsperre zu überprüfen und gegebenenfalls zu sanieren, um aufsteigende Feuchtigkeit und Schimmelbildung zu vermeiden. Ziehen Sie einen Sachverständigen hinzu, um die Risiken zu minimieren und die richtige Vorgehensweise zu wählen. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag KernDämmung: Risiko durch Nässe – Konsequenzen für Innenwände bezüglich der Konsequenzen von feuchter Dämmung.

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