Innendämmung entfernen: Risiken, Kosten & Alternativen für Altbau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Entfernung von Innendämmung in Altbauten birgt Risiken wie Schimmelbildung. Eine Dampfbremse ist essentiell, um Tauwasser zu vermeiden. Die Notwendigkeit einer Innendämmung hängt von der Wandstärke und dem gewünschten Dämmwert ab. Bei der Entfernung können Schäden am Mauerwerk entstehen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Innendämmung entfernen: Risiken, Kosten & Alternativen für Altbau?

Wir haben ein Haus BJ 1962 gekauft. Außenwände 36 cm Mauerwerk, Material noch unbekannt. Decke zum Spitzbogen Beton, ungedämmt.
Ca. 1975 hat der Vorbesitzer in weiten Bereichen an Wänden und Decke eine Innendämmung angebracht. Anscheinend 40 mm PS zwischen Lattung, davor Holz-Verschalung, dunkel lasiert. Anscheinnend keine Dampfbremse. Unschädlichkeit der Lasur noch nicht nachgewiesen.
An der Decke wäre in Teilbereichen optisch ein Anstrich der vorhandenen Vertäfelung ausreichend. An den Wänden sollte die Verschalung (Nut-und-Feder) durch Gipskarton abgedeckt oder ersetzt werden.
Ist das bauphysikalisch unbedenklich, muss eine Dampfbremse vor der Dämmung eingebaut werden und wie ändern sich die Verhältnisse, wenn später eine Außendämmung mit einem Verbundsystem aufgebracht werden soll?
Danke im Voraus
  • Name:
  • D. Platte
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Bei Verdacht auf Asbest in der Dämmung oder den verbauten Materialien ist eine Asbestanalyse durch ein zertifiziertes Labor erforderlich.

    🔴 Gefahr: Schimmelbefall kann gesundheitsschädlich sein. Entfernen Sie Schimmel nur mit geeigneter Schutzausrüstung oder lassen Sie ihn von einem Fachbetrieb entfernen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Der Vorbesitzer hat eine Innendämmung aus den 1970er Jahren angebracht. Es ist wichtig, die genauen Materialien und die Ausführung der Dampfbremse zu kennen, bevor Sie die Dämmung entfernen.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäß ausgeführte Innendämmungen können zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen, insbesondere wenn die Dampfbremse fehlt oder beschädigt ist.

    Ich empfehle, vor dem Entfernen der Innendämmung folgende Schritte durchzuführen:

    • Materialanalyse: Bestimmen Sie die genauen Materialien der Dämmung und der Dampfbremse.
    • Zustandsprüfung: Untersuchen Sie die Wände und die Dämmung auf Feuchtigkeitsschäden oder Schimmelbefall.
    • Energieberatung: Lassen Sie sich von einem Energieberater über alternative Dämmmethoden und deren Auswirkungen auf das Raumklima informieren.

    Ich rate davon ab, die Dämmung ohne vorherige Analyse und Beratung zu entfernen, da dies zu Bauschäden und gesundheitlichen Problemen führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachmann für eine umfassende Analyse der Innendämmung und eine Beratung zu möglichen Sanierungsmaßnahmen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Altbausituation mit einer nachträglich eingebrachten Innendämmung aus den 1970er Jahren, die ohne erkennbare Dampfbremse ausgeführt wurde. Dies stellt ein erhebliches bauphysikalisches Risiko dar, da die warme, feuchte Raumluft ungehindert in die Konstruktion eindringen und dort kondensieren kann. Die fehlende Dampfbremse ist der kritischste Punkt, der zu massiven Feuchteschäden und Schimmelbildung im Wandaufbau führen kann.

    🔴 Gefahr: Die vorhandene Innendämmung ohne Dampfbremse ist ein hohes Risiko für Tauwasserausfall im Winter. Die Holzverschalung und die Lattung können durchfeuchten, was zu Fäulnis, Schimmelbefall und einer Zerstörung der Bausubstanz führt. Eine Gesundheitsgefahr durch Schimmelsporen ist nicht auszuschließen.

    ➕ Ergänzung: Die geplante Abdeckung mit Gipskarton verschärft die Situation, da Gipskarton dampfdiffusionsoffener ist als die vorhandene Lasur. Ohne Dampfbremse wird noch mehr Feuchtigkeit in die Konstruktion gelangen. Eine nachträgliche Dampfbremse auf der Innenseite der Dämmung ist zwingend erforderlich, um die Konstruktion zu schützen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Anstrich der Vertäfelung an der Decke ausreichend sei, ist bauphysikalisch falsch. Ein einfacher Anstrich ersetzt keine fachgerechte Dampfbremse und bietet keinen ausreichenden Schutz vor Feuchteeintrag. Auch hier muss die Dampfbremse als durchgehende, luftdichte Ebene ausgeführt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater mit einer Vor-Ort-Begutachtung. Lassen Sie den gesamten Aufbau (Dämmung, Lattung, Verschalung) auf Feuchteschäden und Schimmel untersuchen. Planen Sie die Innendämmung fachgerecht neu mit einer Dampfbremse (sd-Wert > 2 m) und einer luftdichten Ausführung. Die spätere Außendämmung ist grundsätzlich positiv, da sie die Innendämmung entlastet, aber die vorhandene Feuchte in der Konstruktion muss vorher saniert werden. Führen Sie keine Eigenleistungen an der Dämmung durch, ohne vorher eine fachliche Planung eingeholt zu haben.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene Innendämmung aus Polystyrol (PS) ohne nachgewiesene Dampfbremse in einem Altbau aus dem Jahr 1962 birgt erhebliche bauphysikalische Risiken, insbesondere bei unbekanntem Mauerwerkstyp und fehlender Feuchteschutzbewertung.

    🔴 Gefahr: Die fehlende Dampfbremse vor der Innendämmung führt bei ungedämmtem, diffusionsoffenem Mauerwerk zu massiver Tauwasserbildung in der Dämmschicht oder im Mauerwerk – besonders im Winter – mit hoher Schimmelgefahr und langfristigem Baubestandsschaden.

    🔴 Gefahr: Die dunkel lasierte Holzverschalung birgt ein unkalkulierbares Risiko: Die Lasur könnte gesundheitsgefährdende Altfarben (z. B. mit Schwermetallen oder chlorierten Kohlenwasserstoffen) oder gar Asbesthaltige Bindemittel enthalten – eine Prüfung ist zwingend erforderlich, bevor Demontage erfolgt.

    ⚠️ Korrektur: Ein bloßer Anstrich der bestehenden Vertäfelung an der Decke ist bauphysikalisch nicht ausreichend – er verstärkt die Dampfsperrenwirkung und verschlechtert die Feuchteverteilung; eine reine optische Sanierung ohne bauphysikalische Bewertung ist nicht zulässig.

    ➕ Ergänzung: Die spätere Außendämmung mit Verbundsystem verändert die Wärme- und Feuchtesituation grundlegend: Die bestehende Innendämmung wird dann zur 'innenseitigen Kältebrücke' und kann zu Kondensat an der Übergangsschicht führen – eine komplette bauphysikalische Neubewertung inkl. hygrothermischer Simulation ist zwingend vor Planung.

    ➕ Ergänzung: Die 36 cm-Mauerwerkstärke deutet auf ein massives, möglicherweise nicht vollvermauertes oder poröses Mauerwerk hin; ohne Materialanalyse (z. B. Bohrkernuntersuchung) ist keine sichere Aussage zur Dampfdiffusion, Kapillarität oder Tragfähigkeit möglich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Schimmelschäden und Bauphysik (z. B. nach DINAbk. 4108-3, DIN EN ISO 13788) zur umfassenden Bestandsaufnahme – inkl. Materialanalyse der Lasur, Feuchtemessung im Mauerwerk, Dampfdiffusionsberechnung und hygrothermischer Langzeitprognose vor und nach geplanter Sanierung.

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Innendämmung
    Eine Dämmung, die an der Innenseite der Außenwand angebracht wird. Sie dient dazu, den Wärmeverlust zu reduzieren und das Raumklima zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Außendämmung, Kerndämmung, Wärmedämmung.
    Dampfbremse
    Eine Folie oder Beschichtung, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Eine funktionierende Dampfbremse ist entscheidend, um Schimmelbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Diffusionsfähigkeit, Kondensation.
    Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
    Ein Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwirkung, Energieeffizienz.
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, das durch Feuchtigkeit begünstigt wird. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und Bauschäden verursachen.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Kondensation, Luftfeuchtigkeit.
    Asbest
    Eine Gruppe natürlich vorkommender, faserförmiger Minerale, die früher in vielen Baumaterialien verwendet wurden. Asbestfasern können beim Einatmen gesundheitsschädlich sein.
    Verwandte Begriffe: Faserzement, Schadstoffsanierung, TRGS 519.
    Diffusionsoffen
    Die Eigenschaft eines Materials, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien sind wichtig für ein gesundes Raumklima.
    Verwandte Begriffe: Dampfdicht, Feuchtigkeitstransport, Raumklima.
    Energieberater
    Ein Fachmann, der Hauseigentümer über energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen berät. Ein Energieberater kann auch einen Energieausweis erstellen.
    Verwandte Begriffe: Energieausweis, Sanierungsberatung, Fördermittel.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum wurde die Innendämmung angebracht?
      Innendämmungen wurden oft in den 1970er Jahren angebracht, um Heizkosten zu sparen. Allerdings wurden sie nicht immer fachgerecht ausgeführt, was zu Problemen führen kann.
    2. Welche Risiken birgt das Entfernen der Innendämmung?
      Das Entfernen kann zu Feuchtigkeitsproblemen, Schimmelbildung und einer Verschlechterung des Raumklimas führen, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen werden.
    3. Wie erkenne ich eine mangelhafte Dampfbremse?
      Eine mangelhafte Dampfbremse kann sich durch Feuchtigkeitsschäden an der Wand, Schimmelbildung oder muffigen Geruch bemerkbar machen.
    4. Welche Alternativen gibt es zur Innendämmung?
      Alternativen sind beispielsweise eine Außendämmung (falls möglich), eine Kerndämmung oder moderne Innendämmsysteme mit diffusionsoffenen Materialien.
    5. Was kostet die Entfernung einer Innendämmung?
      Die Kosten hängen von der Größe der Fläche, den verwendeten Materialien und dem Aufwand für die Entsorgung ab. Eine genaue Kostenschätzung ist erst nach einer Besichtigung möglich.
    6. Muss ich die Entfernung der Innendämmung genehmigen lassen?
      Das hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab. Informieren Sie sich bei Ihrem Bauamt.
    7. Wie entsorge ich die Dämmmaterialien richtig?
      Dämmmaterialien müssen fachgerecht entsorgt werden, da sie Schadstoffe enthalten können. Informieren Sie sich bei Ihrem Entsorgungsunternehmen.
    8. Kann ich die Innendämmung selbst entfernen?
      Ich rate davon ab, die Dämmung selbst zu entfernen, da dies Risiken birgt und Fachkenntnisse erfordert.

    Verwandte Themen

    • Innendämmung: Vor- und Nachteile
      Eine vergleichende Analyse der Vor- und Nachteile von Innendämmsystemen.
    • Dampfbremse: Materialien und Einbau
      Informationen über verschiedene Dampfbremsmaterialien und deren fachgerechten Einbau.
    • Schimmelbildung vermeiden: Ursachen und Maßnahmen
      Tipps zur Vorbeugung und Beseitigung von Schimmelbildung in Wohnräumen.
    • Asbestsanierung: Vorgehensweise und Kosten
      Informationen über die fachgerechte Sanierung von asbestbelasteten Bauteilen.
    • Fördermittel für energetische Sanierung
      Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten für energetische Sanierungsmaßnahmen.
  2. Dampfbremse: Schimmel vermeiden bei Innendämmung im Altbau

    Eine Dampfbremse auf der Innenseite sollte zu Vermeidung ...
    Eine Dampfbremse auf der Innenseite sollte zu Vermeidung von Schimmelbildung bzw. Feuchte an der Dämmung unbedingt angebracht werden. Allerdings sollte man einen Bauphysiker wegen des Kondensationspunktes zu Rate ziehen, da möglicherweise (je nach Ziegeln etc.) sonst die Feuchtigkeit im Bereich des Gipskartons kondensieren könnte. Ich halte eine Innendämmung bei einer 36er Wand für überflüssig, wenn es Ziegelmauerwerk ist (kein Betonstein); normal braucht man da gar keine weitere Dämmung (Altbau).
    Ich würde alles gleich jetzt runterreißen und lieber später dann das WDVSAbk. anbringen, wenn es denn sein muss.
    • Name:
    • Herr Wil-358-Bee
  3. Innendämmung: Dampfbremse Pflicht! Tauwasser & Schimmel vermeiden

    365 mm Ziegel (angenommen mit WLG 45) entsprechen
    weniger als 30 mm Mineralwolldämmung (WLG 035). Das dort keine weitere Dämmung gebraucht wird finde ich überraschend ...
    Die Dampfbremse bei der vorhandenen Innendämmung ist Pflicht, damit Tauwasserbildung im Dämmstoff ausgeschlossen ist. Ansonsten bekommen Sie ein Feuchte- und vor allen Dingen ein Schimmelproblem.
    Grüße
  4. Altbau: 365 mm Mauerwerk – Innendämmung wirklich nötig?

    365 Mauerwerk hat früher gereicht -
    heute ist es natürlich nur als Klimaleichtziegel möglich. Es gibt hundertausende Altbauten mit 365 bzw. 375 mm Außenwänden, die man aus Denkmalschutzgründen uA nicht außen dämmen kann. Und je nach Fensteranteil reicht das auch wenn die Fenster gut sind und keiner muss frieren, nur vielleicht 10 € mehr an die Gaswerke zahlen.
    Diese Kakerlakennester an der Innenwand müssen aber auf jeden Fall ab!
    • Name:
    • Herr Wil-358-Bee
  5. Innenecke: Schimmelrisiko bei 38er Ziegel ohne Luftwechsel!

    gereicht, gereicht, ... was immer das heißt!
    Rechnen wir doch mal eine Gebäudeaußenecke aus 38er Vollziegel mit einem Leitwert von 0,81 W/m K, dann stellen wir fest, dass in der Innenecke Oberflächentemperaturen von weniger als 13 °C auftreten. Dass es früher nicht zu Schäden geführt hat, lag nicht am hinreichenden Dämmwert der Wand, sondern an einem satten Luftwechsel von n > 2 bei den alten Kastendoppelfenstern. Wenn heute dann moderne Fenster eingebaut werden, reduziert sich der Luftwechsel auf n < 0,5. Früher fiel Lüftung nicht ins Gewicht, weil die Fenster durch die undichten Fugen genug gelüftet haben, heute schaffen die dichten Fenster dies nicht mehr und Nachlässigkeiten im Lüftungsverhalten der Nutzer werden bei alten (unzureichend gedämmten Häusern) sofort mit Tauwasserniederschlag und Schimmelbildung bestraft.
    Und dann geht der Mietrechtsstreit los. Der Vermieter muss nachweisen, dass seine Mietsache bauphysikalisch mangelfrei ist, was bei den alten Objekten meist nicht gelingt.
  6. Innendämmung entfernt: Schimmelbefall & neue Fragen zur Decke

    Dank, derzeitiger Stand und neue Frage
    Da wir in der Zwischenzeit Nachwuchs bekommen haben komme ich leider erst jettzt dazu, mich für alle Antworten auf meine Frage zur Innendämmung zu bedanken.
    Wir haben begonnen, die Innendämmung zu entfernen. In den Ecken zeigte sich zwischen Wand und Polystyrol-Dämmung die erwarteten Schimmelkulturen. Auf eine neue Innendämmung und Verkleidung werden wir verzichten.
    Leider zeigte sich beim Entfernen der Deckenverkleidung, dass die Lattung mit Schussbolzen befestigt war, die in der Betondecke (Das Mauerwerk war da unempfindlicher) erhebliche Schäden erzeugt haben: Der Beton ist um jeden Bolzen herum zertrümmert und der Putz sitzt locker. Ich bezweifele, ob ich das in Eigenleistung sauber beigeputzt bekomme, und die Zeit drängt.
    Außerdem hat der Deckenputz stellenweise auch ohne dieses Problem unzureichende Haftung und muss entfernt werden.
    Kann ichnach Entfernen der Lattung die Decke mit Gipskartonplatten, die mit Ansetzgips geklebt werden, reparieren? Müssen/dürfen die Platten zusätzlich geschraubt werden und ist das Verfahren bauphysikalisch unbedenklich?
    Darf ich einfach Gipskartonplatten ohne Isolierung und Dampfsperre auf die vorhandene Lattung aufschrauben?
    Vielen Dank im Voraus,
    D. Platte
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Innendämmung entfernen im Altbau: Risiken und Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Entfernung von Innendämmung in Altbauten birgt Risiken wie Schimmelbildung. Eine Dampfbremse ist essentiell, um Tauwasser zu vermeiden. Die Notwendigkeit einer Innendämmung hängt von der Wandstärke und dem gewünschten Dämmwert ab. Bei der Entfernung können Schäden am Mauerwerk entstehen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Dampfbremse: Schimmel vermeiden bei Innendämmung im Altbau ist die Anbringung einer Dampfbremse zur Vermeidung von Schimmelbildung bzw. Feuchte an der Dämmung unbedingt erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, einen Bauphysiker zu Rate zu ziehen, um den Kondensationspunkt korrekt zu bestimmen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Altbau: 365 mm Mauerwerk – Innendämmung wirklich nötig? weist darauf hin, dass es viele Altbauten mit 365 mm Außenwänden gibt, die aus Denkmalschutzgründen nicht von außen gedämmt werden können. Ob eine zusätzliche Innendämmung notwendig ist, hängt von Faktoren wie Fensterqualität und gewünschtem Heizenergieverbrauch ab.

    🔴 Kritisch/Risiko: Wie im Beitrag Innenecke: Schimmelrisiko bei 38er Ziegel ohne Luftwechsel! erläutert, kann es in Gebäudeaußenecken mit unzureichender Dämmung zu niedrigen Oberflächentemperaturen und somit zu Schimmelbildung kommen. Ein ausreichender Luftwechsel ist wichtig, um dieses Risiko zu minimieren.

    🔧 Praktische Umsetzung: Beim Entfernen der Innendämmung, wie im Beitrag Innendämmung entfernt: Schimmelbefall & neue Fragen zur Decke beschrieben, können Schäden am Mauerwerk oder der Deckenverkleidung auftreten. Es ist ratsam, die Arbeiten sorgfältig und gegebenenfalls mit professioneller Unterstützung durchzuführen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entfernung einer Innendämmung im Altbau sollte eine umfassende Analyse der Bausubstanz und der bauphysikalischen Verhältnisse erfolgen. Ziehen Sie einen Fachmann für Altbausanierung hinzu, um Risiken zu minimieren und die optimale Lösung für Ihr Gebäude zu finden. Beachten Sie die Hinweise zur Dampfbremse und zum Luftwechsel, um Schimmelbildung zu vermeiden.

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