Innenwanddämmung im Altbau: 40mm Mineralwolle auf Gasbeton – Machbarkeit, Risiken & Alternativen?
BAU-Forum: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden
Innenwanddämmung im Altbau: 40mm Mineralwolle auf Gasbeton – Machbarkeit, Risiken & Alternativen?
mein Haus wurde im Jahr 1911 erbaut. Die Außenwand besteht aus zwei 11,5 cm breiten Ziegeln mit Luftschicht, gesamt ca. 30 cm breit. Da eine Isolierung von außen nicht in Frage kommt möchte ich die Isolierung von innen optimieren.
1. Dämmschicht 40 mm Mineralwolle WLG 035 auf der bestehenden Wand
2. Gasbeton Mauer 5 cm dick
3. Verputzen der Gasbetonmauer
Ist dies grundsätzlich bedenklich?
Sollte man es lieber ganz bleiben lassen?
Kann man es anders besser (oder überhaupt) machen?
Im Voraus vielen Dank für Eure Antworten
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Sicherheitshinweise
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Innendämmung kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
🔴 Gefahr: Bei älteren Gebäuden ist die Gefahr von Asbestbelastung gegeben. Vor Beginn der Arbeiten sollte eine Asbestuntersuchung durchgeführt werden.
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Ich beurteile die geplante Innenwanddämmung mit 40 mm Mineralwolle (WLG 035) auf einer bestehenden Gasbetonmauer im Altbau kritisch. Eine Innendämmung kann grundsätzlich sinnvoll sein, birgt aber auch Risiken, insbesondere in älteren Gebäuden.
🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Ausführung kann es zur Taupunktverschiebung innerhalb der Wandkonstruktion kommen. Dies führt zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung.
Ich empfehle folgende Punkte zu beachten:
- Dampfsperre: Eine diffusionsoffene Innendämmung mit einer raumseitigen Dampfsperre ist zwingend erforderlich, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmschicht zu verhindern.
- Materialwahl: Alternativ zur Mineralwolle könnten kapillaraktive Dämmstoffe wie Calciumsilikatplatten oder Holzfaserdämmplatten in Betracht gezogen werden. Diese können Feuchtigkeit besser aufnehmen und wieder abgeben.
- Wärmebrücken: Wärmebrücken (z.B. an Fensterlaibungen, Deckenanschlüssen) müssen unbedingt vermieden oder minimiert werden, da sie das Schimmelrisiko erhöhen.
- Raumklima: Achten Sie auf regelmäßiges Lüften, um die Luftfeuchtigkeit im Innenraum zu reduzieren.
👉 Handlungsempfehlung: Ich rate dringend dazu, vor der Ausführung der Innendämmung einen Energieberater oder Bauphysiker hinzuzuziehen. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten des Hauses beurteilen und eine geeignete Dämmstrategie empfehlen.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Innendämmung
- Die Innendämmung ist eine nachträgliche Dämmmaßnahme, bei der Dämmstoffe an der Innenseite der Außenwand angebracht werden. Sie dient dazu, den Wärmeverlust zu reduzieren und den Wohnkomfort zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Außendämmung, Kerndämmung, Wärmedämmung. - Mineralwolle
- Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus Glas- oder Steinwolle hergestellt wird. Sie ist relativ kostengünstig und bietet gute Dämmeigenschaften.
Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle. - Gasbeton
- Gasbeton ist ein Baustoff, der aus Kalk, Zement, Sand und Wasser hergestellt wird. Er ist leicht, hat gute Dämmeigenschaften und ist nicht brennbar.
Verwandte Begriffe: Porenbeton, Ytong, Hebel. - Dampfsperre
- Eine Dampfsperre ist eine Folie, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Sie wird auf der Innenseite der Dämmung angebracht und muss sorgfältig verklebt werden.
Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Feuchtigkeitssperre, Klimamembran. - Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Bei einer Innendämmung kann der Taupunkt in die Wandkonstruktion verschoben werden, was zu Feuchtigkeitsproblemen führen kann.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, Sättigungsdampfdruck. - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller abfließt als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Kältebrücke, Wärmeableitung, EnEVAbk.. - Diffusionsoffen
- Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Diffusionsoffene Dämmstoffe sind wichtig, um Feuchtigkeitsprobleme bei Innendämmungen zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Dampfdiffusion, Wasserdampfdurchlässigkeit, sd-Wert.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile bietet eine Innendämmung?
Eine Innendämmung kann den Wärmeverlust reduzieren und somit Heizkosten sparen. Sie ist oft einfacher und kostengünstiger umzusetzen als eine Außendämmung, insbesondere wenn die Fassade aus Denkmalschutzgründen nicht verändert werden darf. - Welche Nachteile hat eine Innendämmung?
Eine Innendämmung reduziert den Wohnraum, da die Dämmung innen angebracht wird. Zudem besteht bei unsachgemäßer Ausführung die Gefahr von Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung. - Welche Dämmstoffe eignen sich für die Innendämmung?
Geeignete Dämmstoffe sind beispielsweise Mineralwolle, Holzfaserdämmplatten, Calciumsilikatplatten oder Schaumglasplatten. Wichtig ist, dass der Dämmstoff diffusionsoffen ist und eine Dampfsperre verwendet wird. - Was ist eine Dampfsperre?
Eine Dampfsperre ist eine Folie, die auf der Innenseite der Dämmung angebracht wird, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt. Sie muss sorgfältig verklebt werden, um ihre Funktion zu erfüllen. - Was ist der Taupunkt?
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Bei einer Innendämmung kann der Taupunkt in die Wandkonstruktion verschoben werden, was zu Feuchtigkeitsproblemen führen kann. - Wie kann man Schimmelbildung bei einer Innendämmung vermeiden?
Durch eine sorgfältige Planung und Ausführung der Dämmung, die Verwendung diffusionsoffener Materialien, eine fachgerechte Dampfsperre und regelmäßiges Lüften kann Schimmelbildung vermieden werden. - Benötige ich eine Baugenehmigung für eine Innendämmung?
Das ist von den jeweiligen Landesbauordnungen abhängig. Ich empfehle, sich vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen. - Kann ich die Innendämmung selbst durchführen?
Ich rate davon ab, die Innendämmung selbst durchzuführen, da eine fachgerechte Ausführung entscheidend für den Erfolg und die Vermeidung von Schäden ist. Ziehen Sie einen Fachbetrieb hinzu.
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🔴 Innendämmung: Laien sollten Fachplanung beachten!
Grundsätzlich würde
ich als Laie die Finger von einer Innenwanddämmung lassen, da sich hier in der Vergangenheit schon genügend Profis blutige Nasen geholt haben.
Mal ganz davon ab, dass ich die Idee mit den Gasbetonsteinen vor Dämmschicht, vor doppeltem Ziegelmauerwerk nicht so richtig prickelnd finde, kommt es hier vor allen Dingen auch auf eine Planung im Detail an (z.B. an Außenwände grenzende Innenwände, Fensteröffnungen, Durchdringungen ...). Am Ende reicht ein verpatztes Detail und der Bauschaden, dessen Beseitigung womöglich mehr Kosten wird, als die gesamte Innendämmung, lässt nicht lange auf sich warten. Am Besten ist es, wenn wenigstens ein an der Planung oder Ausführung Beteiligter (und vor allen Dingen vor Ort Anwesende) Erfahrungen in der Ausführung der Innendämmung hat, um gezielt Ausführungshinweise zu geben. -
⚠️ Innendämmung: Tauwasser-Risiko bei falschem Aufbau!
Innendämmung und Tauwasser
Ich habe gerade so einen Tauwasserschutz gerechnet: Bei Ihrem Aufbau dürfte in der Mineralwolle erheblich Tauwasser anfallen. Wenn Sie schon das machen wollen: Bevor der Innenputz aufgetragen wird, sollte eine Diffusionssperre gestrichen werden (keine Feuctigkeitssperre wie Lastogum, das ist diffusionsoffen). Und auch an den Laibungen usw. sind Gedaken zu machen - also alles nicht so einfach. -
Dampfbremsen: Skepsis gegenüber streichbaren Varianten
Streichbare
Dampfbremsen haben mich noch nie begeistert ... -
Warum?
-
Streichbare Dampfbremse: Unregelmäßige Schichtdicke problematisch
Weil
der Film nicht überall gleich dick sein kann und es kaum eine Möglichkeit der Überprüfung gibt.
Grüße -
Materialtipp: Gipskartonplatten mit integrierter Dampfsperre
Wo gibt's die streichbaren
Dampfbremsen?
Andere Möglichkeit: Gipskarton/faserr-Verbundplatten mit integrierter Dampfsperre, gibt's u.a. von FELS u. Knauf. -
Alternative: Flüssigfolie (Wadian) als Dampfsperre unter Putz
z.B. Wadian von PCI
Folie würde zwar auch gehen, aberda ist das Problem auf PE-Folie haftet kein Putz. Putzträger anbringen beschädigt die Folie. GKP mit integrierter Diffusionssperre ginge auch, wenn es der BH will. Aber dann die Fugen gut abdichten.Die Abdichtung sollte 2 mal gestrichen werden, damit bei evtl. Fehlstellen in einer Lage, die andere Lage abdichtet, denn es könnte schon 1x streichen ausreichen.
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⚠️ Innendämmung: Sparen kann teure Folgeschäden verursachen!
Und ich rate
immer noch das was ich schon oben geschrieben habe. Wer jetzt spart wird später zahlen ... -
Empfehlung: I-Bausystem für Kellerabdichtung & Innendämmung
Weil es mit vielen Verkleidungen und Beschichtungen immer wieder Probleme gegeben hat habe ich für mich nur eine Lösung gefunden
Und dies nennt sich I-Bausystem.
Abdichtungsarbeiten im Keller
Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
Die Wärmedämmung nimmt mit zunehmender Feuchte sehr schnell ab.
Weil nun dies alles dazu beiträgt, dass die Schimmelpilze vermehrt wachsen, wird sicherlich auch noch falsch gelüftet, d.h. in der Regel zu lange. Dies deswegen, weil eben dieser Modergeruch aus dem Keller entfernt werden soll. Auch das hat jedoch verhängnisvolle Folgen.
Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt.
An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
Dies bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Wärmedämmung. Häufig wirken beim Auftreten solcher Feuchtigkeitsschäden auch verschiedene Ursachen zusammen.
Wie vermeidet man solche Schäden und Durchfeuchtungen?
Es müssen einige Punkte beachtet werden. Die Außenwände müssen beim Neubau gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her geschützt sein, in der Regel geschieht dies durch Abdichtungen die in der Norm 18195 und 18336 erwähnt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Merkblätter und Regelwerke von Firmen die spezielle Produkte und Lösungen dafür anbieten.
Beim Altbau ist jedoch auch aus Kostengründen eine Abdichtung von innen möglich und in der Regel einer Außenabdichtung aus Kostengründen vorzuziehen. Überwiegend ist es sowieso nur Kondenswasser, das die Oberflächen schädigt.
Die Kellerwände kühlen bei Feuchteschäden stärker aus, außerdem ist darauf zu achten, dass an der Außenseite eine Wärmedämmung in ausreichender Form notwendig ist. Bei Hanglagen ist das Wasser durch Drainanlagen abzuführen. Auch hierfür gibt es für den Neubau Normen z.B. DINAbk. 4108 u. 4095 sowie 18308.
Im Altbaukeller ist auch die Überlegung wichtig, dass nichts zu faulen anfängt.
Wenn ein Holzboden vorhanden ist oder Holz bzw. Kartons gelagert sind (Regale etc.) kommt es sehr oft durch diese hohe Feuchte zu Fäulnisschäden und auch zur Bildung von Hausschwamm. An den Oberflächen der Wände lagern sich z.B. bauschädliche Salze an und nehmen ebenfalls vermehrt Wasser auf.
Fast jeder kennt die Effekte von Schwitzwasser.
Im Sommer beschlagen bei Gewitter oder sehr starken Regenfällen die Autoscheiben, beim Betreten eines Lokales beschlägt die Brille, oder eine Flasche beschlägt, wenn Sie aus dem Kühlschrank genommen wird. Alles Erscheinungen, die jeder kennt.
Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zu Grunde. Warme Raumluft kühlt an kälteren Wandoberflächen soweit ab, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf der Wand zu Wasser kondensiert. Dieses jedoch saugt die Oberfläche der Wand sofort auf und dadurch lässt man sich täuschen, man sieht nichts. Deswegen sollten insbesondere im Frühling und Sommer die Kellerfenster möglichst geschlossen bleiben.
Die Mauern bekommen eine "gute" Wärmeleitfähigkeit.
Dies kann jedoch durch eine innenliegende Abdichtung und eine innenliegende Wärmedämmung behoben werden. Dadurch wird auch das teure Aufgraben von außen nicht mehr notwendig.
Die inneren Wandoberflächen dürfen nicht soweit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 60 - 70 % zu Schwitzwasserbildung kommt.
Wenn die Wandoberflächen und der Boden den Anforderungen an die Wärmedämmung entsprechen, verändert sich dies jedoch sehr oft im Bereich der Kellerdecken die schlecht gedämmt sind. Es kommt im Bereich des Deckenauflagers von neuem zu Kondenswasserschäden.
Innenliegende "falsche" Wärmedämmungen
Eine nicht unerhebliche Fehlerquelle ist es wenn Möbel, Schränke, Regale an der Außenwand stehen und somit eine Erwärmung der Wandoberflächen verhindern. Es wirkt genauso wie eine innenliegende Dämmung.
Heizen und Lüften
Des weiteren ist darauf zu achten, dass bei Kellerräumen die höherwertig genutzt werden die dementsprechende Beheizung und Lüftungsmöglichkeit geschaffen werden muss. Ein Heizkörper im Keller ist meistens nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn Möbel die Außenwände verstellen!
Messen der Feuchtigkeit
Woher weiß man nun, welche Feuchtebelastung in den Räumen sind. Die einfachste Art ist die Messung mit einem Hygrometer. Hier sollte nicht gespart werden, sondern durchaus Geräte verwendet werden, die justiert werden können. Diese Geräte sind im Handel schon ab ca. 20 € zu erhalten. In Verbindung mit einem guten Thermometer können wir nun ein behagliches und gut funktionsfähiges Raumklima durch Lüften bzw. Heizen herstellen.
Richtiges Lüften
Auch hier gibt es wieder eine Menge von Ausdrücken und Erklärungen von gut bis sehr schlecht. Was bedeuten z.B. Ausdrücke wie " Stoßlüften", " Dauerlüften", " feuchte- oder temperaturabhängiges (feuchteabhängiges, temperaturabhängiges) Lüften" etc.?
Im Sommer kann die Luft wesentlich mehr Wasser aufnehmen als im Winter. z.B. enthält eine 25 ° warme Luft maximal 25 Gramm Wasser, jedoch nur 4 Gramm bei 5 °. Diese 4 Gramm ergeben bei 20 Grad Wärme ca. 35 % relative Luftfeuchte. So ist auch klar, warum im Winter in unseren Wohnräumen eine sehr trockene Luft ist.
Zwar muss die "verbrauchte" Luft erneuert werden, doch soll durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die relative Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden.
Richtig lüften heißt die Luft auszutauschen und dies abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.
Wie lange lüften?
Der menschliche Körper ist ein sehr gutes "Messgerät". Dadurch kann folgendes Experiment durchgeführt werden: In der Frühe reagieren wir noch sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. Stellen Sie sich an die entlegenste Stelle gegenüber dem zu öffnenden Fenster. Nun bittet man jemand, Fenster oder Türe ganz zu öffnen. Das Kippen der Fenster reicht nicht aus. Sobald man empfindet, dass die kalte Luft an einem vorbeistreicht, stoppt man die Zeit. Sie werden überrascht sein, denn es vergehen nur wenige Sekunden, meist handelt es sich um 5 - 10 Sekunden. Hier gebe ich die Empfehlung, das fünf bis zehnfache der Zeit zum Lüften anzusetzen und man kann man davon ausgehen, dass die Luft
im wesentlichen ausgetauscht ist. Sicherlich verbleibt noch ein Rest "alter" Luft in den Nischen und den Schränken.
Nun kann man auch am Hygrometer ablesen, dass die relative Luftfeuchtigkeit in der Regel absinkt und nach einer bestimmten Zeiteinheit wiederum ansteigt. Dies liegt daran, dass in der Regel die kalte Außenluft wenig Feuchtigkeit beinhaltet und im Raum die Temperatur relativ schnell wieder ansteigt. Dies geschieht durch Wärmeabgabe der Wände, Einbauteile und der gelagerten Gegenstände.
Es sollte keinesfalls länger gelüftet werden, da sonst die Oberflächen und Gegenstände in der Wohnung unnötig abkühlen. All die Energie die zum Fenster hinausgelüftet wird muss wieder nachgeheizt werden.
Oberstes Gebot, je kürzer um so besser, dafür noch mal wiederholen!
Die Ursache muss gefunden und beseitigt werden
Feuchte und nasse Baustoffe haben wie vor schon erwähnt eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung als trockene, deswegen ist vorab genau zu ermitteln, woher die Feuchte kommt. Wie vor beschrieben kann es sich um Kondenswasser, oder um Wasser von außen handeln. Am Schadensbild ist das jedoch nicht so leicht zu erkennen!
Nur wenn es sich um eine undichte Fuge handelt wird das Wasser irgendwann eindringen und als Wasserlacke am Boden sichtbar sein. Diese Undichtigkeiten kann man mit sehr dünnflüssigen Kunststoffen auf Epoxyharzbasis oder Polyurethanharzbasis auch von innen abdichten oder verpressen. Dies ist ein spezielles Verfahren was von Fachfirmen durchgeführt werden kann.
Eine Innenabdichtung
mit dem I-Bau - Saniersystem ©, d.h. Aufbringen einer dichten Noppenbahn an der Innenseite und dem anschließenden Verputzen mit Sanierputz bringt eine wesentliche Reduzierung der Feuchtebelastung im Keller. Ein Großteil der Feuchteabgabe erfolgt durch die Außenwand sowie die angrenzenden Zwischenwände.
In vielen Fällen, insbesondere bei Gebäuden aus Beton, ist somit ein Luftentfeuchter eine sinnvolle und ausreichende Maßnahme um die Luftfeuchte zu reduzieren. Diese Geräte (Kosten je nach Leistung zwischen € 500 bis 1.000) sind in der Lage und "ziehen" aus einem normalen Keller, eines Ein- oder Zweifamilienhauses (Einfamilienhauses, Zweifamilienhauses) am Tag ohne weiteres 10 bis 30 Liter Wasser. Wie sollen dann wenige Tropfen eventuell eindringendes Wasser noch ein Problem darstellen?
®= im November 1998 beim Patentamt unter Nr. : 295 21 952.1 als Gebrauchsmuster eingetragen.
Weitere Details hierzu auf meiner Homepage unter Schriften Nr. 12 und 13 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit einer Innenwanddämmung mit Mineralwolle und Gasbeton im Altbau. Es werden Bedenken hinsichtlich Tauwasserbildung und Schimmelrisiko geäußert. Alternativen wie Gipskartonplatten mit integrierter Dampfsperre und spezielle Abdichtungssysteme werden diskutiert. Eine sorgfältige Planung und Ausführung sind entscheidend, um Bauschäden zu vermeiden.
⚠️️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag 🔴 Innendämmung: Laien sollten Fachplanung beachten! warnt davor, dass Laien von Innendämmungsprojekten Abstand nehmen sollten, da hier oft erhebliche Risiken bestehen und Fachwissen erforderlich ist.
⚠️️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag ⚠️ Innendämmung: Tauwasser-Risiko bei falschem Aufbau! betont die Gefahr von Tauwasserbildung in der Mineralwolle bei unsachgemäßem Aufbau und empfiehlt den Einsatz einer Diffusionssperre vor dem Innenputz.
✅ Empfehlung: Als Alternative zur herkömmlichen Dampfbremse werden im Beitrag Materialtipp: Gipskartonplatten mit integrierter Dampfsperre Gipskarton-/faser-Verbundplatten mit integrierter Dampfsperre von FELS u. Knauf empfohlen. Diese bieten eine einfachere und sicherere Lösung für die Dampfsperre.
🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Alternative: Flüssigfolie (Wadian) als Dampfsperre unter Putz schlägt die Verwendung von Flüssigfolie (z.B. Wadian von PCI) als Dampfsperre vor, wobei auf eine sorgfältige, zweifache Abdichtung geachtet werden sollte, um Fehlstellen zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, vor der Durchführung einer Innenwanddämmung im Altbau eine detaillierte bauphysikalische Berechnung durchzuführen, um das Risiko von Tauwasserbildung und Schimmel zu minimieren. Eine professionelle Planung und Ausführung sind unerlässlich, wie im Beitrag 🔴 Innendämmung: Laien sollten Fachplanung beachten! hervorgehoben wird.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Innenwanddämmung, Altbau". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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- … Wärmebrücken vermeidenStrategien zur Minimierung von Wärmebrücken bei der Altbausanierung. …
- … Altbau: Außenputz fehlt – Innendämmung als Alternative? …
- … Innenwanddämmung im Altbau: Wärmebrücken und Denkmalschutz …
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- … 👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann für Altbausanierung und Bauphysik beraten, um die optimale Dämmstrategie für Ihr Objekt …
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Altes Bauernhaus von innen dämmen: Vor- & Nachteile, Risiken bei Kalkmörtel?
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- … besteht. Er ist diffusionsoffen und wird häufig bei der Sanierung von Altbauten verwendet. Kalkmörtel ist weniger fest als Zementmörtel, aber dafür atmungsaktiver.Verwandte …
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Innenwanddämmung mit Mineralwolle: Ohne Dampfsperre ersetzen? Risiken & Alternativen
- … Innenwanddämmung mit Mineralwolle ohne Dampfsperre ersetzen? Welche Risiken bestehen? Welche Alternativen gibt es? Jetzt informieren! …
- … Innenwanddämmung, Mineralwolle, Dampfsperre, Feuchtigkeit, Taupunkt, Schimmel, Altbau, Sanierung, Dämmung …
- … Innendämmung, Mineralwolle, Feuchtigkeit, Schimmelpilz, Altbausanierung …
- … Innenwanddämmung mit Mineralwolle: Ohne Dampfsperre ersetzen? Risiken & Alternativen …
- … Ich verstehe Ihre Bedenken bezüglich der bestehenden Innenwanddämmung mit Mineralwolle ohne Dampfsperre in Ihrem Reihenendhaus aus dem Baujahr …
- … Energieberatung für AltbautenProfessionelle Beratung zur energetischen Sanierung von Altbauten. …
- … Innenwanddämmung mit Mineralwolle: Risiken und Alternativen …
- … 💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Risiken einer Innendämmung mit Mineralwolle ohne Dampfsperre in einem Altbau (Baujahr 1926). Es werden Bedenken hinsichtlich Taupunkt, Schimmelbildung und der …
- … ✅ Zusatzinfo: Eine Innendämmung im Altbau erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung, um Schäden durch Feuchtigkeit und …
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Innenwanddämmung im Büro: Aufbau, Materialien & Risiken bei alter Scheune?
- … Innenwanddämmung Büro in Scheune: Aufbau & Risiken …
- … Innenwanddämmung im Büro einer alten Scheune: Welcher Wandaufbau ist geeignet? Welche …
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- … Innenausbau, Dämmung, Bauphysik, Altbausanierung …
- … Innenwanddämmung im Büro: Aufbau, Materialien & Risiken bei alter …
- … auf der Innenseite der Außenwand angebracht wird. Sie wird oft bei Altbauten eingesetzt, bei denen eine Außendämmung nicht möglich ist.Verwandte Begriffe: Außendämmung, …
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Innenwanddämmung im Altbau: Holzfaser, Lehmputz, Dampfsperre – Erfahrungen & Alternativen?
- … Innenwanddämmung Altbau: Holzfaser & Lehm …
- … Innenwanddämmung im Altbau (1923) mit Holzfaserplatten & Lehmputz? Infos zu Dampfsperre, …
- … Innenwanddämmung, Altbau, Holzfaserplatte, Lehmputz, Dampfsperre, Kältebrücke, Baujahr 1923, Innendämmung, Alternativen, Conluto …
- … Altbau, Dämmung, Innenarchitektur, Bauphysik, Sanierung …
- … Innenwanddämmung im Altbau: Holzfaser, …
- … leider kann in unserem Altbau (Rotklinker, Baujahr. 1923, denkmalgeschützt) keine Außendämmung aufgebracht werden. …
- … -://www.conluto.de/pages/Altbau_c_daemmung.html …
- … Ich verstehe, dass Sie eine Lösung für die Dämmung Ihres denkmalgeschützten Altbaus suchen, bei dem eine Außendämmung nicht möglich ist. Eine Innendämmung mit …
- … können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und sind somit besonders für Altbauten geeignet.Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Naturdämmstoff, Wärmeleitfähigkeit …
- … Altbau …
- … Als Altbau werden Gebäude bezeichnet, die vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung …
- … (1977) errichtet wurden. Altbauten haben oft einen höheren Energiebedarf als Neubauten und erfordern spezielle Sanierungsmaßnahmen.Verwandte Begriffe: Neubau, Sanierung, Energieeffizienz …
- … Welche Vorteile bietet eine Innendämmung mit Holzfaserplatten und Lehmputz?Holzfaserplatten sind diffusionsoffen und können Feuchtigkeit regulieren. Lehmputz verbessert das Raumklima und unterstützt die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften der Holzfaserplatten. Diese Kombination ist besonders für Altbauten geeignet, da sie die Bausubstanz schont. …
- … Dämmstoffe für AltbautenÜberblick über verschiedene Dämmstoffe, die sich für die Sanierung von Altbau …
- … Energieeffizienz im AltbauMaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Altbauten. …
- … Innendämmung Altbau: Diffusionsoffenheit – Klinkerproblem! …
- … -://www.pavatex.de/de/art/uid_kategorien/0000147/id_matchcode/altbau_anw_wand/id_artikel/0000273/bop/0/print/false/chksum/8aa5fef84871b8eee614a7d6f59e6801/beetools.html …
- … Innenwanddämmung: Denkmalschutz – Kein Fachwerk zwingend! …
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- … Innenwanddämmung im Altbau: Holzfaser & Lehmputz – Erfahrungen …
- … um die Machbarkeit und Risiken der Innenwanddämmung im Altbau (Baujahr 1923) mit Holzfaserplatten und Lehmputz. Ein wichtiger Punkt ist die Notwendigkeit eines Tauwasserschutznachweises, besonders bei Kombination mit dichteren Materialien wie Klinker. Die korrekte Anbringung der Dämmplatten und die Berücksichtigung von Diffusionsoffenheit sind entscheidend. Fachberatung wird dringend empfohlen. …
- … ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Innendämmung Altbau: Diffusionsoffenheit – Klinkerproblem! wird darauf hingewiesen, dass Konstruktionen von innen …
- … 👉 Handlungsempfehlung: Vor der Durchführung einer Innenwanddämmung im Altbau sollte unbedingt eine detaillierte bauphysikalische Berechnung erfolgen, idealerweise durch …
- … zu berücksichtigen. Beachten Sie auch den Beitrag Innendämmung: Fachberatung – Unverzichtbar im Altbau!. …
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Außenwand innen dämmen mit Ständerwerk: Dampfsperre nötig? Kosten & Anleitung
- … Innenwanddämmung: Dampfsperre ja/nein? …
- … Innenwanddämmung, Außenwand dämmen, Ständerwerk, Dampfsperre, Kalksandstein, Altbau, Dämmung innen, …
- … Dämmung, Altbausanierung, Mauerwerk, Feuchtigkeitsschutz, Innenausbau …
- … ? Gefahr: Bei Altbauten ist die Analyse des bestehenden Mauerwerks auf Feuchtigkeitsschäden vor …
- … Risiko von Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung im Mauerwerk. Dies gilt besonders für Altbauten. …
- … Fenstersanierung im AltbauAlte Fenster sind oft eine Schwachstelle in der Gebäudehülle. Eine Fenstersanierung …
- … Lüftungskonzept für AltbautenEin gutes Lüftungskonzept ist wichtig, um Feuchtigkeit abzuführen und Schimmelbildung zu vermeiden. …
- … 👉 Handlungsempfehlung: Vor Beginn der Innendämmung sollte eine detaillierte Planung erfolgen, die die spezifischen Gegebenheiten des Altbaus berücksichtigt. Es ist ratsam, sich von einem Fachmann beraten …
- … korrekte Ausführung der Dampfsperre und die Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten des Altbaus sind entscheidend für den Erfolg der Innendämmung. …
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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