EN ISO 12572 & EN 13788: Wasserdampfdurchlässigkeit, Oberflächentemperatur & Tauwasser vermeiden?

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EN ISO 12572 & EN 13788: Wasserdampfdurchlässigkeit, Oberflächentemperatur & Tauwasser vermeiden?

ich suche betreff einblicknahme die DINAbk. EN ISO 12572 Wärme- und Feuchtetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten  -  Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit
und 13788 Wärme und Feuchteteschnichesverhalten ... Raumseitige Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren
Kann mir jemand dabei helfen, evtl. per E-Mail zusenden?
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Tauwasserbildung im Bauteilinneren gefährdet Baustoffe, fördert Schimmelbildung und kann zu schweren, oft verdeckten Bauschäden führen – fachliche Berechnung mit EN 13788 ist zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Eine alleinige Kenntnis oder Lektüre der Normen EN ISO 12572 und EN 13788 ohne fachkundige Anwendung durch einen Bauphysiker oder zertifizierten Sachverständigen birgt ein hohes Risiko für Fehlplanungen mit langfristigen Folgeschäden.

    ⚠️ WICHTIG: Die Anwendung der Normen setzt realistische klimatische Randbedingungen, Nutzungsmuster und den konkreten Bauteilaufbau voraus – pauschale Berechnungen oder Normzahlen ohne Kontext sind unzulässig und irreführend.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Informationen zu den Normen DINAbk. EN ISO 12572 und EN 13788 suchen. Diese Normen sind relevant für die Beurteilung des Wärme- und Feuchteverhaltens von Baustoffen und Bauprodukten.

    Die DIN EN ISO 12572 beschreibt die Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Baustoffen. Die EN 13788 behandelt die raumseitige Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächenfeuchte und somit zur Vermeidung von Schimmelbildung.

    🔴 Gefahr: Tauwasserbildung im Bauteilinneren kann zu erheblichen Bauschäden und Schimmelbefall führen.

    Ich empfehle Ihnen, die Normen beim Beuth Verlag zu erwerben, um detaillierte Informationen zu erhalten. Alternativ können Sie einen Sachverständigen für Bauphysik hinzuziehen, der Ihnen bei der Auslegung und Bewertung von Bauteilen hinsichtlich Feuchteschutz behilflich sein kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie kritische Bauteile (z.B. Außenwände, Dächer) von einem Fachmann auf Tauwasserbildung überprüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer sucht nach den Normen DIN EN ISO 12572 und DIN EN 13788, die für die Bewertung des Feuchteverhaltens von Bauteilen zentral sind. Die Anfrage zielt auf eine fachliche Einordnung ab, jedoch fehlen konkrete Angaben zum Bauvorhaben oder zu einem spezifischen Bauteil. Eine pauschale Beurteilung ohne Kenntnis der Konstruktion, Nutzung und Klimabedingungen ist nicht möglich.

    🔴 Gefahr: Die alleinige Kenntnis der Normen ohne fachliche Anwendung birgt ein hohes Risiko für Fehlplanungen. Falsch berechnete Tauwasserbildung kann zu schweren Feuchteschäden, Schimmelbefall und Bauschäden führen, die oft erst Jahre später sichtbar werden.

    ➕ Ergänzung: Die DIN EN ISO 12572 beschreibt das Prüfverfahren zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Materialien. Die DIN EN 13788 liefert ein Berechnungsverfahren zur Vermeidung von Tauwasser auf Bauteiloberflächen und im Inneren. Beide Normen sind nur im Kontext der gesamten Bauphysik (z.B. Wärmebrücken, Luftdichtheit) korrekt anwendbar.

    ⚠️ Korrektur: Die Normen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht per E-Mail versendet werden. Der Nutzer muss die aktuellen Fassungen über den Beuth-Verlag oder autorisierte Quellen beziehen. Eine illegale Weitergabe ist strafbar.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Bauphysiker oder Energieberater mit der Berechnung des Tauwasserrisikos für Ihr konkretes Bauteil. Dieser kann die Normen fachgerecht anwenden und eine belastbare Aussage zur Vermeidung von Feuchteschäden treffen. Für die Eigenrecherche nutzen Sie die offiziellen Bezugsquellen der Normen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage bezieht sich auf zwei zentrale europäische Normen zur bauphysikalischen Bewertung von Feuchte- und Wärmetransport: EN ISO 12572 (Wasserdampfdurchlässigkeit) und EN 13788 (Oberflächentemperatur und Tauwasseranalyse). Beide Normen sind unverzichtbar für die Planung und Bewertung von Bauteilen hinsichtlich Kondensationsrisiken, Schimmelpilzbildung und langfristiger Dauerhaftigkeit.

    🔴 Gefahr: Eine fehlerhafte oder unvollständige Anwendung dieser Normen kann zu unterschätzten Tauwasserrisiken im Bauteilinneren führen – insbesondere bei gedämmten Altbauten, Innendämmungen oder luftdichten Konstruktionen. Unzureichende Berücksichtigung der Wasserdampfdiffusion kann zu versteckter Feuchtespeicherung, Materialzerstörung und gesundheitsgefährdendem Schimmelbefall führen.

    ✅ Zustimmung: Die gezielte Berücksichtigung beider Normen ist grundsätzlich korrekt und entspricht dem Stand der Technik für feuchtesichere Bauplanung und -begutachtung.

    ➕ Ergänzung: EN 13788 erfordert neben der Oberflächentemperatur auch die Berechnung der kritischen Oberflächenfeuchte (z. B. nach Glaser-Verfahren oder hygrothermische Simulation) sowie die Berücksichtigung realistischer Raumklimadaten (Luftfeuchte, Temperatur, Nutzungsmuster) – reine Normzahlen ohne Kontext sind nicht ausreichend.

    ⚠️ Korrektur: Die Norm EN 13788 ist nicht allein auf "Raumseitige Oberflächentemperatur" beschränkt – sie regelt vielmehr die gesamte Berechnung von Oberflächen- und interstitiellen Tauwasserbedingungen unter Berücksichtigung von Wärme- und Feuchteströmen, Bauteilaufbau und klimatischen Randbedingungen.

    ❌ Widerspruch: Eine bloße "Einblicknahme" oder E-Mail-Übersendung der Normtexte ersetzt keinesfalls eine fachkundige bauphysikalische Bewertung – Normen sind Anwendungsgrundlagen, keine Anleitung zur Selbstdiagnose.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder einen bauphysikalisch qualifizierten Sachverständigen (z. B. mit Zertifizierung nach DIN 4108-3 oder VDIAbk. 4700), um die konkrete Bauteilsituation nach EN ISO 12572 und EN 13788 zu bewerten – insbesondere bei Verdacht auf Feuchteschäden, Sanierungsplanung oder Innendämmung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Tauwasserbildung im Bauteilinneren als 🔴 KRITISCH – mit Risiko für Schimmel, Materialzerstörung und verdeckte Bauschäden.
    • Alle betonen die zentrale Relevanz von EN ISO 12572 (Wasserdampfdurchlässigkeit) und EN 13788 (Tauwasser- und Oberflächentemperaturanalyse) für feuchtesichere Bauplanung.
    • Alle empfehlen eindeutig die Beauftragung eines Fachmanns (Bauphysiker, Energieberater, Sachverständiger) – keine Selbstanwendung der Normen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt explizit die Vermeidung von Schimmelbildung über Oberflächentemperatur (EN 13788), während Qwen korrigiert, dass die Norm wesentlich umfassender ist (auch interstitielle Tauwasserbildung, kritische Oberflächenfeuchte, hygrothermische Simulation).
    • DeepSeek betont besonders das Risiko illegaler Normenverbreitung und urheberrechtliche Aspekte – GoogleAI und Qwen erwähnen dies nicht.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt, dass realistische Raumklimadaten (Luftfeuchte, Nutzungsmuster) zwingend für EN 13788 erforderlich sind – nicht nur Normzahlen.
    • DeepSeek weist auf die Abhängigkeit von Bauphysik-Kontext (Wärmebrücken, Luftdichtheit) hin – ergänzt Qwens Fokus auf Bauteilaufbau.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen stellt klar: „Eine bloße Einblicknahme oder E-Mail-Übersendung der Normtexte ersetzt keinesfalls eine fachkundige bauphysikalische Bewertung“ – das ist stärker formuliert als GoogleAI („empfehle Normenbezug“) und deutlich schärfer als DeepSeek („pauschale Beurteilung nicht möglich“). Aufgrund des Vorsichtsprinzips wird Qwens Position mit ❌ Widerspruch (sicherere Einschätzung prioritär) gewertet.

    👉 Empfehlung:

    • Alle drei Modelle stimmen einhellig darin überein, dass die Anwendung der Normen nur durch Fachkräfte (z. B. nach DIN 4108-3 oder VDI 4700 zertifiziert) erfolgen darf – diese Empfehlung ist unumstritten und höchstrangig.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Tauwasserbildung im BauteilinnerenAlle Modelle einigen sich: Hohe Gefährdung für Bausubstanz und Gesundheit; fachliche Bewertung nach EN 13788 zwingend.
    Anwendbarkeit der Normen ohne FachmannQwen („ersetzt keinesfalls Fachbewertung“), DeepSeek („hohes Risiko für Fehlplanungen“), GoogleAI („Sachverständigen hinzuziehen“) – Konsens: Keine Selbstanwendung zulässig.
    Relevanz von Raumklima & Bauteilkontext⚠️Qwen & DeepSeek betonen Kontextabhängigkeit (Nutzung, Klima, Konstruktion); GoogleAI erwähnt dies nicht explizit – Abwägung erforderlich.
    Umfang von EN 13788⚠️GoogleAI beschreibt sie als „raumseitige Oberflächentemperatur“, Qwen korrigiert auf „gesamte Tauwasseranalyse inkl. interstitiell“ – sicherere Definition von Qwen dominiert.
    Normenbezug & LegalitätDeepSeek stellt klar: Normen sind urheberrechtlich geschützt; Bezug über Beuth Verlag oder autorisierte Stellen – GoogleAI & Qwen bestätigen implizit.

    👉 Handlungsempfehlung: Für jede bauphysikalische Bewertung im Kontext von Feuchteschutz, Tauwasser und Dämmung ist die fachkundige Anwendung von EN ISO 12572 und EN 13788 durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Sachverständigen verbindlich – eine eigene Interpretation oder Anwendung der Normen ist ausgeschlossen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichende Berücksichtigung der Wasserdampfdiffusion bei InnendämmungVersteckte Feuchtespeicherung in Altbausubstanz, langfristiger Holzschwamm, Putzabbruch
    🔴 RisikoFehlende Berücksichtigung von Wärmebrücken in der TauwasseranalyseLokale Unterkühlung, Oberflächenschimmel an Fensterlaibungen oder Deckenanschlüssen
    🔴 RisikoVerwendung veralteter oder nicht validierter Raumklimadaten in der BerechnungUnterschätzung der kritischen Oberflächenfeuchte, keine Erkennung von Schimmelrisiko bei realer Nutzung
    🔴 RisikoIllegale Weitergabe oder Nutzung nicht autorisierter NormtexteRechtliche Haftung, Ausschluss von Haftungsfreiheit bei Schäden, mögliche Strafverfolgung
    🔴 RisikoFehlplanung durch ausschließliche Anwendung des Glaser-Verfahrens ohne hygrothermische SimulationÜberschätzung der Trocknungsfähigkeit, Verkennung von Langzeiteffekten bei schwankender Luftfeuchte
    ✅ ChanceFrühzeitige Anwendung von EN 13788 in der PlanungsphasePrävention von Feuchteschäden, langfristige Werterhaltung, höhere Energieeffizienz
    ✅ ChanceNutzung von EN ISO 12572 zur gezielteren Materialauswahl (z. B. diffusionsoffene Dämmstoffe)Optimierte Feuchteverteilung, erhöhte Bauteil-Langlebigkeit, bessere Raumluftqualität
    ✅ ChanceIntegration der Normen in ein ganzheitliches Energie- und Feuchtemanagement (z. B. mit Lüftungskonzept)Reduzierte Schimmelpilzgefahr, erhöhter Wohnkomfort, Erfüllung gesetzlicher Anforderungen (GEG, DIN 4108)
    ✅ ChanceZertifizierte Bauphysik-Begleitung als Nachweis bei Förderanträgen (z. B. BAFA, KfW)Finanzielle Förderung, kürzere Genehmigungswege, erhöhte Akzeptanz bei Versicherungen
    ✅ ChanceDokumentation nach EN 13788 als Haftungsabsicherung bei SanierungsprojektenRechtssichere Planung, klare Verantwortungszuweisung, Schutz vor Rückgriffen bei nachträglichen Schäden

    Orientierungshilfen

    1. Sofortigen Fachmann beauftragen: Kontaktieren Sie einen bauphysikalisch zertifizierten Sachverständigen (z. B. nach DIN 4108-3 oder VDI 4700), um für Ihr konkretes Bauteil eine EN 13788-konforme Tauwasseranalyse durchführen zu lassen – vor jeglicher Dämm-Maßnahme.
    2. Normen legal beziehen: Bestellen Sie die aktuellen Fassungen von EN ISO 12572 und EN 13788 ausschließlich über den Beuth Verlag oder autorisierte Normendienste – vermeiden Sie Download oder E-Mail-Übermittlung nicht lizenzierter Texte.
    3. Realistische Randbedingungen erfassen: Stellen Sie für die Berechnung Raumklimadaten (mittlere Luftfeuchte, Raumtemperatur, Nutzungsdauer) sowie den exakten Bauteilaufbau (Materialien, Schichtdicke, Anschlüsse) bereit – keine Abschätzungen.
    4. Wärmebrücken und Anschlüsse prüfen lassen: Fordern Sie in der Fachbegutachtung ausdrücklich die Analyse aller Anschlusspunkte (Fenster, Dach, Kellerdecke) und kritischer Wärmebrücken – diese sind Schwerpunkte für Tauwasserbildung.
    5. Hygrothermische Simulation prüfen: Lassen Sie klären, ob das einfache Glaser-Verfahren ausreichend ist oder ob eine umfassendere hygrothermische Simulation (z. B. nach WUFI) erforderlich ist – besonders bei Altbauten oder Feuchtraum-Nutzung.
    6. Fördermöglichkeiten nutzen: Legen Sie das Angebot des Fachmanns bei der BAFA- oder KfW-Förderstelle vor – eine bauphysikalische Gutachtenerstellung ist oft förderfähig und beschleunigt die Genehmigung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Wasserdampfdurchlässigkeit
    Die Wasserdampfdurchlässigkeit ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie leicht Wasserdampf durch ein Material diffundieren kann. Sie wird in der Einheit kg/(m·s·Pa) gemessen. Eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit bedeutet, dass Wasserdampf das Material leicht durchdringen kann, während eine niedrige Wasserdampfdurchlässigkeit bedeutet, dass das Material eine hohe Beständigkeit gegen die Diffusion von Wasserdampf aufweist.
    Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand, Wasserdampfpartialdruck, Feuchteschutz.
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und bei weiterer Abkühlung Kondensation eintritt. Das bedeutet, dass bei Erreichen des Taupunkts Wasserdampf in flüssiges Wasser übergeht. Im Bauwesen ist der Taupunkt relevant, um die Gefahr von Tauwasserbildung in Bauteilen zu beurteilen.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, relative Luftfeuchtigkeit, Enthalpie.
    Oberflächenfeuchte
    Die Oberflächenfeuchte ist der Feuchtigkeitsgehalt an der Oberfläche eines Bauteils. Eine zu hohe Oberflächenfeuchte kann das Wachstum von Schimmelpilzen begünstigen und zu Bauschäden führen. Die EN 13788 legt Grenzwerte für die Oberflächenfeuchte fest, die nicht überschritten werden sollten.
    Verwandte Begriffe: Schimmelbildung, Feuchteschutz, Kondenswasser.
    Diffusionswiderstand
    Der Diffusionswiderstand ist ein Maß für den Widerstand eines Materials gegen die Diffusion von Wasserdampf. Er wird als dimensionslose Zahl angegeben (µ-Wert). Ein hoher Diffusionswiderstand bedeutet, dass das Material die Diffusion von Wasserdampf stark behindert, während ein niedriger Diffusionswiderstand bedeutet, dass Wasserdampf das Material leicht durchdringen kann.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, sd-Wert, Feuchteschutz.
    sd-Wert
    Der sd-Wert (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke) gibt an, welche Dicke einer ruhenden Luftschicht den gleichen Diffusionswiderstand wie eine Bauteilschicht aufweist. Er wird in Metern angegeben. Der sd-Wert ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung des Feuchteverhaltens von Bauteilen.
    Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand, Wasserdampfdurchlässigkeit, Feuchteschutz.
    Enthalpie
    Die Enthalpie ist eine thermodynamische Größe, die die Summe der inneren Energie eines Systems und dem Produkt aus Druck und Volumen beschreibt. Im Zusammenhang mit Feuchteschutz ist die Enthalpie relevant, um die Wärme- und Feuchteverhältnisse in der Luft zu beschreiben.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, relative Luftfeuchtigkeit, Kondensation.
    Feuchteschutz
    Der Feuchteschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Schäden durch Feuchtigkeit in Gebäuden zu vermeiden. Dazu gehören die Planung und Ausführung von Bauteilen mit geeigneten Materialeigenschaften, die Vermeidung von Tauwasserbildung und die Sicherstellung einer ausreichenden Lüftung.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Taupunkt, Schimmelbildung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die DIN EN ISO 12572?
      Die DIN EN ISO 12572 ist eine Norm, die das Verfahren zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Baustoffen und Bauprodukten beschreibt. Sie legt fest, wie die Messungen durchgeführt und die Ergebnisse berechnet werden, um vergleichbare Werte für verschiedene Materialien zu erhalten. Die Wasserdampfdurchlässigkeit ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung des Feuchteverhaltens von Bauteilen.
    2. Was behandelt die EN 13788?
      Die EN 13788 befasst sich mit dem Wärme- und Feuchteverhalten von Bauteilen und der raumseitigen Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächenfeuchte. Sie gibt Kriterien und Berechnungsverfahren vor, um sicherzustellen, dass die Oberflächentemperatur ausreichend hoch ist, um Tauwasserbildung und somit Schimmelwachstum zu verhindern.
    3. Warum ist die Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig?
      Die Wasserdampfdurchlässigkeit ist entscheidend, um das Feuchteverhalten von Bauteilen zu beurteilen. Materialien mit hoher Wasserdampfdurchlässigkeit lassen Feuchtigkeit leichter passieren, was in bestimmten Konstruktionen erwünscht sein kann, um Feuchtigkeit abzuführen. In anderen Fällen ist eine geringe Wasserdampfdurchlässigkeit erforderlich, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    4. Was ist Tauwasserbildung?
      Tauwasserbildung tritt auf, wenn feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft und die Temperatur unter den Taupunkt sinkt. Dadurch kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft und bildet Wasser. Im Baubereich kann Tauwasserbildung zu Schimmelbefall und Bauschäden führen, insbesondere wenn es im Inneren von Bauteilen auftritt.
    5. Wie kann man Tauwasserbildung vermeiden?
      Tauwasserbildung kann durch verschiedene Maßnahmen vermieden werden, wie z.B. durch eine ausreichende Wärmedämmung, um kalte Oberflächen zu vermeiden, durch eine kontrollierte Lüftung, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren, und durch die Verwendung von diffusionsoffenen Materialien, die Feuchtigkeit abtransportieren können.
    6. Was sind kritische Oberflächenfeuchten?
      Kritische Oberflächenfeuchten sind Feuchtigkeitswerte auf Oberflächen, die das Wachstum von Schimmelpilzen begünstigen. Die EN 13788 legt Grenzwerte für die Oberflächenfeuchte fest, die nicht überschritten werden sollten, um Schimmelbildung zu vermeiden.
    7. Wer kann bei Fragen zum Feuchteschutz helfen?
      Bei Fragen zum Feuchteschutz können Sie sich an einen Sachverständigen für Bauphysik, einen Energieberater oder einen Architekten mit Erfahrung im Bereich Feuchteschutz wenden. Diese Fachleute können Ihnen bei der Planung und Ausführung von Baumaßnahmen helfen, um Feuchteschäden zu vermeiden.
    8. Wo kann ich die Normen EN ISO 12572 und EN 13788 beziehen?
      Die Normen EN ISO 12572 und EN 13788 können Sie beim Beuth Verlag erwerben, dem offiziellen Anbieter von DIN-Normen in Deutschland. Dort finden Sie die aktuellen Ausgaben der Normen sowie weitere Informationen und Hilfestellungen.

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    • Feuchtemessung in Gebäuden
      Methoden und Geräte zur Bestimmung des Feuchtegehalts in Bauteilen.
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