Neubau

Anschlussbewehrung

Hallo,

wir sind gerade am Bauen. Bei uns wurde kürzlich die Kellerplatte gegossen. Als Anschlussbewehrung für die Wand wurde L-förmiger Baustahl unter die Matten "gerödelt" und die ragen jetzt aus der Platte hervor.

Bei meinem Nachbarn wurden "einfach" nur die Baustahlmatten um 90° gekantet, so dass die in die Kellerwand reinragen.

Sind beide Methoden gleichwertig? Oder gibt es Situationen, in denen eine der Methoden besser ist?

Schönen Abend noch

  1. gängige Praxis

    Es ist gängige Praxis, Baustahlstäbe zu kanten, viel schwieriger ist es Matten zu kanten. Wenn man aber die Matten der Bodenplatte kantet ohne dass dann die Matte bis Außenkante Bodenplatte durchgeht dann ist das falsch. Dann würde mitten unter der Kellerwand die Bewehrung aufhören. Eine Matte in L-Form auf der Bewehrung der Bodenplatte feströdeln ist OK.

    Name:

    • Klaus Kirschner
  2. Anschlussbewehrung

    Bei der Anschlussbewehrung kommt es nur auf den Querschnitt, die Lage und auf die Verankerungslänge an.

    Wer eine Mattenbiegemaschine hat, ist schnell fertig. Aber eine gebogene Matte ist weniger gut zu transportieren. Auch muß die Mattenlänge zum Bauwerk passen. Es gibt die Matten beim Stahlhandel nur in 6 m Länge.

    Mit einzelnen Anschlußeisen hat man mehr Handarbeit ist aber flexibler.

    Name:

    • Pauline Neugebauer

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