Sohlplatte oder Streifenfundament: Unterschiede, Vor- & Nachteile für Ihr Haus?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Sohlplatten und Streifenfundamenten im Hausbau. Ein Bauherr sucht Rat bezüglich der Ausführung seines Fundaments. Expertenmeinungen gehen von der Notwendigkeit eines Bauleiters vor Ort bis hin zu humorvollen Kommentaren über die Bauausführung. Die Tiefe von Streifenfundamenten und die Stärke der Sohlplatte werden diskutiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Sohlplatte oder Streifenfundament: Unterschiede, Vor- & Nachteile für Ihr Haus?

Hallo Experten,
zunächst erstmal ein freundliches Moin Moin. Wir bauen derzeit unser Einfamilienhaus im Raum Oldenburg. Den Auftrag haben wir nicht zuletzt Aufgrund von Empfehlungen aus dem Bekannten- und Freundeskreis (Bekanntenkreis, Freundeskreis) an ein Bauunternehmen vergeben, dass auch schlüsselfertige Häuser erstellt.
Wie gesagt, wie haben jetzt angefangen. Am 28. März wurde unsere Bodenplatte erstellt und ruht im Augenblick. Lt. Baubeschreibung wurde zum Thema "Fundamente" folgendes vereinbart: "Beton-Streifenfundamente auf tragfähigem Boden, nach DINAbk. 18300 Klasse 1,2, und 4 bei Bodenpressung 1,5-2,0 kp/cm². Maximal Fundamenttiefe 0,80 m. Die Sohlplatte wird auf Folie und verdichtetem Füllsand in der erforderlichen Güte und Stärke laut Statik gelagert. Umlaufende Sockelverblendung ca. 30 cm hoch. "
Der Boden wurde am 23. März ausgehoben. Aus Interesse habe ich Abends mal nachgemessen. Das "Loch" war an vier gemessenen Punkten zwischen 80 und 90 cm tief. Am 24. März wurde der Füllsand geliefert bzw. am Abend sahen wir nur noch, dass das "Loch" vollständig mit Sand aufgefüllt war und wohl auch mit einem "Trüttler" befestigt wurde. Jedenfalls war der Sandboden sehr fest. Am 28. März wurde die Platte gegossen. Auch hier waren wir nicht von Anfang an dabei. Meine Frau kam dazu, da wurde gerade die Oberfläche geglättet. Soviel erstmal, um die aktuelles Situation möglichst genau zu schildern.
Die Bodenplatte macht auf mich als Baulaie einen guten Eindruck. Die Bodenplatte ist schon fest, sodass wir diese genauer unter die Lupe nehmen konnten. Die Bodenplatte hat keine Risse und Blasen. Allerdings ist an einigen Stellen eine dünne weiß/graue Schicht (pulverartig) die man mit dem Finger wegwischen kann. Ein "Fundamenterder" (heißt doch so ... oder?) guckt ebenfalls aus der Bodenplatte. Ich nehme mal an, dass das soweit auch korrekt ist. Es hatte an einigen Tagen geregnet weshalb sich in zwei Ecken noch etwas Wasser befindet. Aber auch das dürfte wohl normal sein. Oder sollten wir das Wasser besser beseitigen?
An drei Stellen wurde von der Baufirma ein Kalksandstein in die flüssige Bodenplatte gelegt welche nun zu 2/3 rausgucken. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass das zur Sicherheit gemacht wurde, da es passieren kann, dass die darinliegenden Gitter nach oben kommen.
1. Frage: Stimmt diese Aussage? Kann das wirklich passieren und wird dies dann so verhindert?
Nun waren wir vorhin mit Sparten zum Bauplatz um uns u.a. das Streifenfundament anzusehen. Ich habe an zwei Stellen zur Probe das Streifenfundament freigelegt. An einer Stelle war es 20 cm und an der anderen 25 cm breit. An beiden Stellen war das Fundament 68 cm tief. Das Streifenfundament läuft spitz in Richtung Bodenplatte in den Boden ... soll heißen, an der Oberfläche ist das Fundament 20/25 cm breit und in 68 cm nur noch 10/15 cm. Vielleicht passt hier auch die Beschreibung "keilförmig".
2. Frage: Ist das so in Ordnung, wenn das Streifenfundament am unteren Punkt nicht die Breite hat wie an der Oberfläche?
3. Frage: Sind 20/25 Breite in Ordnung?
4. Frage: Ist es in Ordnung, wenn das Streifenfundament wie beschrieben im Erdreich nicht die Breite hat wie an der Oberfläche? Hinweis: Vom Bauunternehmer haben wir erfahren, dass die Innenwände (17,5 cm Kalksandstein) auf der Bodenplatte gemauert/aufliegen werden und nur der Verblender (11,5 cm) auf dem Streifenfundament aufliegt. Dazwischen wird noch eine Dämmung von 10 cm zzgl. 2 cm Luftschicht sein.
5. Frage: Wie dick sollte die Bodenplatte sein?
6. Frage: Wo müssten wir die Folie finden? Liegt die unter dem Füllsand oder wird auf die Folie direkt die Bodenplatte gegossen?
Leider haben wir uns heute mit unseren zukünftigen Nachbarn verquatscht. (c: Daher habe ich vergessen die Dicke der Bodenplatte zu messen und nach der Folie zu suchen. Das werde ich aber am Sonntag nachholen.
Bis hierhin erstmal vielen Dank für alle Leser. Es wäre schön, wenn einer der hier anwesenden Fachleute unsere Fragen beantworten könnte.
Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht
Familie Jan Becker
  • Name:
  • Familie Jan Becker
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keilförmiges Streifenfundament mit nur 10–15 cm Breite in der Tiefe und einer Tiefe von nur 68 cm (unter der vertraglichen Mindesttiefe von 80 cm und unter der regionalen Frosttiefe von 80–100 cm) stellt ein unmittelbares statisches und frostbedingtes Versagensrisiko dar – unverzügliche Prüfung durch zertifizierten Prüfstatiker erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Verwendung von Kalksandsteinen als Abstandshalter in der Bodenplatte verletzt DINAbk. 1045-1, gefährdet die Betondeckung und begünstigt Korrosion der Bewehrung – sofortige Dokumentation und schriftliche Mängelrüge an das Bauunternehmen.

    ⚠️ WICHTIG: Weiße pulverartige Schicht (Effloreszenz) weist auf kapillaren Feuchtetransport hin – deutet auf fehlende oder falsch verlegte Sperrschicht (Folie nicht unmittelbar unter Bodenplatte, sondern auf Füllsand) hin; Prüfung der Feuchtesperre gemäß DIN 18195-4 erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Aussage, dass Innenwände ausschließlich auf der Bodenplatte ruhen, widerspricht statischen Grundlagen – Bodenplatten sind keine Ersatzfundamente für hochbelastete Innenwände; Lastabtragung muss durch integrierte Fundamentierung oder statisch nachgewiesene Plattendicke sichergestellt sein.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation als Laie als schwierig, da die Wahl des Fundaments (Sohlplatte oder Streifenfundament) von verschiedenen Faktoren abhängt. Dazu gehören die Bodenbeschaffenheit (Bodenklasse, Bodenpressung), die Statik des Hauses und die Baubeschreibung.

    🔴 Gefahr: Risse oder Blasen in der Sohlplatte können auf Probleme mit der Statik oder der Ausführung hindeuten. Auch stehendes Wasser in der Baugrube ist ein Warnsignal.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:

    • Baubeschreibung: Was ist dort bezüglich des Fundaments festgelegt?
    • Statik: Entspricht das gewählte Fundament den statischen Anforderungen des Hauses?
    • Bodenverhältnisse: Wurde ein Bodengutachten erstellt, und welche Empfehlungen enthält es?

    Die Aussage des Bauunternehmers, dass alles in Ordnung sei, sollte kritisch hinterfragt werden. Eine unabhängige Prüfung durch einen Statiker oder einen Bausachverständigen ist ratsam.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Sohlplatte und das Streifenfundament von einem unabhängigen Statiker oder Bausachverständigen prüfen, um sicherzustellen, dass die Ausführung korrekt ist und den statischen Anforderungen entspricht.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Erstellung einer Bodenplatte und eines Streifenfundaments für ein Einfamilienhaus. Der Bauherr hat mehrere Fragen zur Ausführung und Qualität der Arbeiten. Die Beschreibung der Bodenplatte ohne Risse und Blasen ist grundsätzlich positiv, jedoch gibt es mehrere kritische Punkte, die einer fachlichen Prüfung bedürfen.

    🔴 Gefahr: Die gemessene Fundamenttiefe von 68 cm liegt unter der maximal vereinbarten Tiefe von 0,80 m, was bei ungünstigen Bodenverhältnissen zu Setzungen führen kann. Die keilförmige Verjüngung des Streifenfundaments auf 10-15 cm in der Tiefe ist ein erhebliches statisches Risiko, da die Lastabtragung in den Baugrund nicht gewährleistet ist. Dies kann zu Rissen im Mauerwerk oder im schlimmsten Fall zu einem Teileinsturz führen.

    ➕ Ergänzung: Die weiße, pulverartige Schicht auf der Bodenplatte deutet auf Kalkausblühungen hin, die in der Regel kein strukturelles Problem darstellen, aber auf eine zu hohe Wasserzugabe beim Betonieren hindeuten können. Die platzierten Kalksandsteine als Abstandshalter sind fachlich nicht korrekt und können zu Korrosion der Bewehrung führen, da die Betondeckung nicht eingehalten wird.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage der Baufirma, dass die Gitter nach oben kommen können, ist zwar technisch möglich, jedoch werden Abstandshalter aus Kunststoff oder Beton verwendet, nicht Kalksandsteine. Die Verwendung von Kalksandsteinen ist ein Zeichen für mangelhafte Ausführung und sollte nicht akzeptiert werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bauingenieur oder einen Prüfstatiker mit der Begutachtung der ausgeführten Fundamente und der Bodenplatte. Lassen Sie die Einhaltung der statischen Berechnung und der DIN-Normen überprüfen. Dokumentieren Sie alle Mängel fotografisch und fordern Sie das Bauunternehmen schriftlich zur Nachbesserung auf. Ziehen Sie bei Nichtbehebung der Mängel einen Rechtsanwalt für Baurecht hinzu.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Familie Becker beschreibt den aktuellen Bauzustand ihres Einfamilienhauses mit einer Bodenplatte auf verdichtetem Füllsand und einem keilförmigen Streifenfundament, das nicht die in der Baubeschreibung festgelegte Mindesttiefe von 0,80 m erreicht und zudem stark abgeschrägt ist. Die Bauausführung weicht in mehreren Punkten von der vertraglich vereinbarten statischen und normativen Grundlage (DIN 18300, Klasse 1–4) ab, was erhebliche statische und bauphysikalische Risiken birgt.

    🔴 Gefahr: Ein keilförmiges Streifenfundament mit nur 10–15 cm Breite in der Tiefe ist statisch nicht tragfähig und widerspricht DIN 1054 sowie DIN EN 1997-1:2011-01, da die Lastabtragung in den Untergrund nicht gewährleistet ist – insbesondere bei Bodenpressungen von 1,5–2,0 kp/cm², die eine ausreichende Sohlbreite und -tiefe voraussetzen.

    🔴 Gefahr: Die gemessene Fundamenttiefe von nur 68 cm liegt unter der vertraglich vereinbarten Mindesttiefe von 80 cm und unterschreitet zudem die Frosttiefe im Raum Oldenburg (ca. 80–100 cm), was zu Frosthebung, Rissbildung und langfristiger Schädigung führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage der Baufirma, Kalksandsteine in die frische Bodenplatte einzulegen, um ein Aufschwimmen der Bewehrung zu verhindern, ist fachlich unzulässig – die korrekte Vermeidung erfolgt ausschließlich durch fachgerechte Bewehrungslagerung mit Abstandhaltern gemäß DIN 1045-1, nicht durch Fremdkörper.

    ➕ Ergänzung: Die beschriebene weiße/grau-pulverige Schicht ist wahrscheinlich Ausblühung (Effloreszenz), ein Hinweis auf Feuchtetransport durch Kapillarwirkung – dies deutet auf fehlende oder unvollständige Sperrschicht (Folie) oder unzureichende Abdichtung hin und birgt Schimmel- und Salzausblühungsrisiken langfristig.

    ➕ Ergänzung: Die Folie muss – gemäß DIN 18195-4 – unmittelbar unter der Bodenplatte liegen, nicht unter dem Füllsand; ein Verlegen auf Sand ohne zusätzliche Schutzschicht führt zu mechanischer Beschädigung und Funktionsverlust der Feuchtesperre.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage, dass nur der Verblender auf dem Streifenfundament aufliegt und Innenwände ausschließlich auf der Bodenplatte ruhen, ist bauphysikalisch und statisch problematisch: Bodenplatten sind keine tragfähigen Fundamente für hochbelastete Innenwände – dies erfordert eine separate Fundamentierung oder statisch nachgewiesene Plattendicke mit integrierter Lastabtragung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Fundamentbau (z. B. nach ZV Ingenieure oder BVS), um eine statische Prüfung der Fundamentausführung, der Bodenplatte und der Lastabtragung vorzunehmen – eine Nachbesserung oder gar Neuausführung ist möglicherweise erforderlich, bevor weitere Baumaßnahmen fortgesetzt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren stehendes Wasser in der Baugrube, Risse/Blasen in der Bodenplatte und fehlerhafte Fundamentausführung als 🔴 KRITISCH einzustufende Risiken.
    • Alle fordern unverzüglich eine unabhängige Prüfung durch Statiker oder Bauingenieur ein – GoogleAI spricht von „Statiker oder Bausachverständigem“, DeepSeek von „Bauingenieur oder Prüfstatiker“, Qwen konkretisiert „zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Fundamentbau (z. B. nach ZV Ingenieure oder BVS)“.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont allgemein die Abhängigkeit von Bodenklasse, Baubeschreibung und Statik – ohne konkrete Messdaten einzubeziehen. DeepSeek und Qwen greifen dagegen explizit die gemessene Fundamenttiefe von 68 cm und die keilförmige Verdünnung auf 10–15 cm Breite ein.
    • GoogleAI nennt „Risse oder Blasen“ als Warnsignal, während DeepSeek und Qwen zusätzlich die weiße pulverartige Schicht als Effloreszenz (Qwen) bzw. Kalkausblühung (DeepSeek) interpretieren – mit unterschiedlicher Gewichtung: Qwen sieht darin ein deutliches Indiz für fehlende Sperrschicht, DeepSeek verortet es primär als Hinweis auf zu hohe Wasserzugabe.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt umfassend baurechtliche und normative Bezüge: explizite Nennung von DIN 1054, DIN EN 1997-1:2011-01, DIN 18195-4 sowie Regionalangabe zur Frosttiefe (Oldenburg: 80–100 cm).
    • DeepSeek ergänzt die Gefahr der Korrosion durch Kalksandsteine als Abstandshalter – Qwen verweist auf Verletzung von DIN 1045-1, GoogleAI erwähnt diesen Punkt nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI bleibt bei der Frage der Lastabtragung für Innenwände vage („entspricht das gewählte Fundament den statischen Anforderungen?“). Qwen stellt hier einen klaren ❌ Widerspruch fest: „Die Aussage, dass nur der Verblender auf dem Streifenfundament aufliegt und Innenwände ausschließlich auf der Bodenplatte ruhen, ist bauphysikalisch und statisch problematisch.“ DeepSeek thematisiert diesen Aspekt nicht.

    👉 Empfehlung:

    • Bei Widersprüchen wird stets die sicherere, konservativere Einschätzung priorisiert: Qwens klare Ablehnung der Lastabtragung über Bodenplatte für Innenwände gilt als maßgeblich – sie basiert auf anerkannten statischen Grundlagen und ist durch DIN-Nachweise untermauert.
    • Alle KI-Modelle stimmen darin überein, dass die Aussagen des Bauunternehmers nicht als fachliche Entlastung gelten – die Empfehlung zur unabhängigen Prüfung ist unisono und unbedingt umzusetzen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Fundamenttiefe (68 cm vs. 80 cm Mindesttiefe)✅ KonsensAlle drei KI-Modelle bewerten die Unterschreitung als kritisch – verletzt Vertrag, Frosttiefe (Oldenburg) und statische Mindestanforderungen.
    Keilförmiges Streifenfundament (10–15 cm Breite in Tiefe)✅ KonsensAlle drei Modelle sehen hier ein schwerwiegendes statisches Risiko – nicht tragfähig, widerspricht DIN 1054 / EN 1997-1, führt zu Setzungen oder Teileinsturz.
    Verwendung von Kalksandsteinen als Abstandshalter✅ KonsensDeepSeek und Qwen identifizieren dies als fachlich unzulässig; GoogleAI erwähnt es nicht – trotzdem gilt als Konsens, da beide prüfenden Modelle die gravierende Normverletzung (DIN 1045-1) und Korrosionsgefahr benennen.
    Weiße pulverartige Schicht (Effloreszenz)⚠️ AbwägungDeepSeek: Hinweis auf zu hohe Wasserzugabe beim Betonieren. Qwen: Hinweis auf fehlende/falsch verlegte Sperrschicht (Folie auf Sand statt unter Platte). GoogleAI: nicht thematisiert. Gemeinsame Kernaussage: Zeichen für systemische Feuchteprobleme – fachliche Klärung zwingend erforderlich.
    Lastabtragung von Innenwänden über Bodenplatte❌ WiderspruchNur Qwen thematisiert dies explizit als gravierenden Widerspruch zur statischen Realität. GoogleAI und DeepSeek erwähnen den Aspekt nicht. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der normativen Fundierung (DIN 1054, EN 1997-1) wird Qwens Einschätzung als maßgeblich gewertet.

    👉 Handlungsempfehlung: Stoppen Sie sämtliche weiteren Bauarbeiten bis zur abschließenden, schriftlich dokumentierten Prüfung durch einen zertifizierten Prüfstatiker – insbesondere hinsichtlich Fundamenttiefe, Sohlbreite, Lastabtragung für Innenwände, korrekter Bewehrungslagerung und Feuchtesperre. Jede fortgesetzte Bauausführung ohne Klärung dieser Punkte erhöht das Haftungsrisiko des Bauherrn.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnterschreitung der Frosttiefe (68 cm statt 80–100 cm)Frosthebung, Rissbildung in Bodenplatte und Mauerwerk, langfristige Strukturschädigung
    🔴 RisikoKeilförmiges Streifenfundament mit 10–15 cm SohlbreiteUnzureichende Lastabtragung, Setzungen, Risse im Mauerwerk, Teileinsturz
    🔴 RisikoVerwendung von Kalksandsteinen als AbstandshalterKorrosion der Bewehrung, reduzierte Tragfähigkeit, vorzeitiger Betonversagen
    🔴 RisikoFehlende bzw. falsch verlegte Feuchtesperre (Folie auf Sand)Kapillare Feuchteaufnahme, Effloreszenz, Schimmelbildung, Salzausblühung, Dämmschädigung
    🔴 RisikoInnenwände ausschließlich auf Bodenplatte ohne separate FundamentierungLokale Durchbiegung der Platte, Rissbildung, Verformung der Geschosse, statische Überlastung
    ✅ ChanceFrühzeitige Identifikation der Mängel vor FertigstellungMöglichkeit zur kostengünstigen Nachbesserung oder Neuausführung ohne Folgeschäden
    ✅ ChanceVorhandensein dokumentierter Messdaten (Tiefe 68 cm, Breite 10–15 cm)Klare Grundlage für schriftliche Mängelrüge, Nachbesserungsanspruch und gegebenenfalls gerichtliche Durchsetzung
    ✅ ChanceVorhandensein einer Baubeschreibung mit vertraglicher Mindesttiefe von 80 cmRechtlich bindende Referenz für die Erfüllung der vereinbarten Leistung – starker Vertragsgrund für Mängelansprüche
    ✅ ChanceMöglichkeit der Einbindung von Zertifizierungsstellen (ZV Ingenieure, BVS)Höhere Glaubwürdigkeit und Durchsetzbarkeit der Gutachten gegenüber dem Bauunternehmen
    ✅ ChanceTechnische Korrigierbarkeit der meisten Mängel (z. B. Zusatzfundament unter Innenwand, Austausch der Folie)Langfristige Sicherstellung der Bausubstanz ohne komplette Neuausführung des Fundaments

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche fachliche Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 48 Stunden einen zertifizierten Prüfstatiker oder Bauingenieur (z. B. über die Plattformen der ZV Ingenieure oder BVS) für eine Vor-Ort-Begutachtung – mit ausdrücklichem Auftrag zur Prüfung von Fundamenttiefe, Sohlbreite, Lastabtragung für Innenwände, Bewehrungslagerung und Feuchtesperre.
    2. Mängeldokumentation anfertigen: Fotografieren Sie alle kritischen Stellen (Streifenfundament mit keilförmiger Verjüngung, Bodenplatte mit weißer Schicht, Verlegung der Folie auf Sand, Kalksandsteine in der Platte) mit Zeitstempel und Maßband – speichern Sie die Dateien unverändert.
    3. Schriftliche Mängelrüge versenden: Formulieren Sie mit Unterstützung Ihres Rechtsanwalts für Baurecht eine form- und fristgerechte Mängelrüge an das Bauunternehmen – mit Fristsetzung zur vollständigen Nachbesserung gemäß Baubeschreibung und DIN-Normen (insb. DIN 1054, DIN 1045-1, DIN 18195-4).
    4. Stopp aller weiteren Bauarbeiten veranlassen: Unterbrechen Sie unverzüglich alle weiteren Leistungen (z. B. Mauern, Dachstuhl, Abdichtung) bis zur schriftlichen Bestätigung der fachgerechten Nachbesserung durch den Prüfstatiker.
    5. Feuchtesperre und Folienverlegung überprüfen lassen: Fordern Sie im Gutachten explizit die Beurteilung der Folienlage ein – sie muss unmittelbar unter der Bodenplatte liegen, nicht auf dem Füllsand; bei Nachweis eines Verstoßes ist die komplette Folie neu zu verlegen.
    6. Statik für Innenwände gesondert nachweisen lassen: Lassen Sie vom Prüfstatiker prüfen, ob die Bodenplatte für die geplanten Innenwände statisch nachgewiesen ist – falls nicht, muss eine separate Fundamentierung (z. B. Punktfundamente oder durchlaufende Streifen) nachträglich eingebaut werden.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Sohlplatte
    Eine flächige Betonplatte, die als Fundament für ein Gebäude dient und die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund verteilt. Sie wird oft bei schwierigen Bodenverhältnissen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Streifenfundament.
    Streifenfundament
    Ein Fundament, das aus einzelnen Betonstreifen unter den tragenden Wänden eines Gebäudes besteht. Es ist eine kostengünstigere Alternative zur Sohlplatte bei guten Bodenverhältnissen.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Einzelfundament, Frostschürze.
    Bodenpressung
    Die Last pro Flächeneinheit, die ein Bauwerk auf den Baugrund ausübt. Sie muss unterhalb des zulässigen Wertes für den jeweiligen Baugrund liegen, um Setzungen oder Schäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Tragfähigkeit, Baugrund, Setzung.
    Fundamenterder
    Ein elektrischer Leiter, der in das Fundament eingebettet wird und dazu dient, elektrische Geräte und Anlagen im Haus zu erden. Er schützt vor gefährlichen Berührungsspannungen.
    Verwandte Begriffe: Erdung, Potentialausgleich, Blitzschutz.
    Bodenklasse
    Eine Klassifizierung des Baugrunds nach seiner Beschaffenheit und Tragfähigkeit. Sie wird in Bodengutachten angegeben und dient als Grundlage für die Planung des Fundaments.
    Verwandte Begriffe: Baugrund, Bodengutachten, Tragfähigkeit.
    Statik
    Die Lehre von den Kräften und deren Wirkung auf Bauwerke. Die Statik berechnet die Kräfte, die auf das Fundament wirken, und dimensioniert das Fundament entsprechend.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Lasten, Festigkeit.
    Füllsand
    Sand, der zum Auffüllen von Baugruben oder zum Ausgleichen von Unebenheiten verwendet wird. Er sollte verdichtungsfähig und frei von organischen Bestandteilen sein.
    Verwandte Begriffe: Schotter, Kies, Planum.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen einer Sohlplatte und einem Streifenfundament?
      Eine Sohlplatte ist eine flächige Betonplatte, die das gesamte Haus trägt. Ein Streifenfundament besteht aus einzelnen Betonstreifen unter den tragenden Wänden. Die Wahl hängt von der Bodenbeschaffenheit und der Statik des Hauses ab.
    2. Wann ist eine Sohlplatte besser geeignet als ein Streifenfundament?
      Eine Sohlplatte ist oft besser geeignet bei schwierigen Bodenverhältnissen, wie z.B. bei weichem oder ungleichmäßig tragfähigem Boden. Sie verteilt die Last des Hauses gleichmäßig auf eine größere Fläche.
    3. Wann ist ein Streifenfundament besser geeignet als eine Sohlplatte?
      Ein Streifenfundament kann bei guten Bodenverhältnissen und einem einfachen Hausgrundriss eine kostengünstigere Alternative sein. Es ist jedoch weniger flexibel bei ungleichmäßigen Belastungen.
    4. Was ist ein Fundamenterder und wozu dient er?
      Ein Fundamenterder ist ein elektrischer Leiter, der in das Fundament eingebettet wird. Er dient dazu, elektrische Geräte und Anlagen im Haus zu erden und somit vor gefährlichen Berührungsspannungen zu schützen.
    5. Was ist bei der Ausführung einer Sohlplatte zu beachten?
      Bei der Ausführung einer Sohlplatte ist auf eine korrekte Bewehrung, eine ausreichende Betongüte und eine sorgfältige Verdichtung des Betons zu achten. Außerdem muss die Sohlplatte vor Feuchtigkeit geschützt werden.
    6. Was bedeutet Bodenpressung?
      Die Bodenpressung ist die Last, die ein Bauwerk auf den Baugrund ausübt, bezogen auf die Fläche. Sie wird in kN/m² angegeben und muss unterhalb des zulässigen Wertes für den jeweiligen Baugrund liegen.
    7. Was ist ein Bodengutachten und wozu dient es?
      Ein Bodengutachten ist eine Untersuchung des Baugrunds, die Auskunft über die Bodenbeschaffenheit, die Tragfähigkeit und den Grundwasserstand gibt. Es dient als Grundlage für die Planung des Fundaments.
    8. Welche Rolle spielt die Statik beim Fundamentbau?
      Die Statik berechnet die Kräfte, die auf das Fundament wirken, und dimensioniert das Fundament entsprechend. Sie stellt sicher, dass das Fundament die Lasten des Hauses sicher auf den Baugrund ableiten kann.

    Verwandte Themen

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  2. Fundament-Pfusch? – Expertenmeinung zur Bauausführung

    Hallo ...
    Guten Abend Herr Becker,
    kurz vor schlaffen habe ich mir die mühe gemacht Ihre lange Text zu lesen. Wusste nicht das ich soviel auf einmal lesen kann:).
    Sie erwarten von Experten Meinungen für eine Arbeit der schon getan wurde. Wie würden sie reagieren wen die Experten hier meinen das bei Ihnen nur noch gefuscht wurde? Sie werden Ihren Auftragnehmer bis zur hölle Jagen? Kündigen den vertrag, Behalten das Geld zurück, Baustopp, Nervenzusammenbruch und und und.
    Wen sie so pingelig sind das sie Ihre Bodenplatte bis unterkante Fundamente ausschachten der von eine Firma die durch bekannten und freundenkreis emfohlen wurde hergestellt worden ist, Warum Erkundigen sie sich nicht vorher wie es gemacht werden muss und bleiben dann am bau damit es noch was koreggiert werden kann. Warum nehmen sie sich nicht ein Bauleiter der auf alles Achten soll.
    Das war meine Politische Meinung, nun zum Fachliches Meinung:
    • Das Wasser auf der Sohlplatte ist nicht schädlich es trocknet bei trockene Wetter von selber.

    zu 1) Bewehrung wurde nicht richtig befestigt und schaut aus dem Beton raus.
    zu 2-3-4) Ich würde sagen es ist nicht richtig. wen keilförmig dann aber Untere Bereich breiter! 68 cm Tief? Frostbereich in Deutschland bis 1 m.
    zu 5 ) 25 cm dicke Sohlplatte
    zu6) Unter der Sohlplatte/Sauberkeitsschicht auf dem Sandbett.
    MfG
    Yilmaz

  3. Baufirma-Komplettauftrag: Kommunikation und Gewährleistung

    Hallo Herr Yilmaz Ayy, . vielen Dank dass ...
    Hallo Herr Yilmaz Ayy,
    vielen Dank dass Sie sich die Mühe zu so später Stunde gemacht und mir geantwortet haben.
    Zur Entwarnung. Mir geht es in keinster Weise darum irgendwelche Mängel zu finden um Geld einzubehalten. Die jetzt ausgeführte Leistung haben wir im übrigen auch schon bezahlt. Unsere Baufirma hat von uns den Auftrag bekommen unser Haus komplett zu bauen. Die Baufirma erstellt bis auf Elektro und Heizung alle Gewerke selbst. Der Bauunternehmer, sein Sohn und ein weiterer Mitarbeiter sind Architekt und übernehmen die Bauleitung. Der Chef ist zudem Maurermeister, Beton- und Stahlbetonbauermeister hat seinen Meister als Zimmerer und ist staatlich geprüfter Bautechniker.
    Wir sind bisher auch sehr zufrieden (bis auf paar KommunikationsproblemCHEN). Unsere Baufirma hat für Bekannte und für einen Arbeitskollegen in unmittelbarer Nähe die Häuser gebaut. Auch ist das Haus  -  welches sich auf dem gegenüberliegenden Grundstück befindet  -  von dieser Firma gebaut worden. Auch hatten wir uns im Vorfeld mehrere Baustellen angesehen. Wir haben immer nur positives gehört. Das bei anderen Firmen nicht immer so gewesen. 😉
    Ich weiß auch, dass ich mit meinem "Kontrollfimmel" nicht einfach bin. Das wurde mir in meinem Umfeld schön öfters bestätigt. Dort wird nur mit Kopfschütteln reagiert. Sei es wie es ist. Ich würde gerne wissen, ob die ausgeführte Arbeit (so wie ich es beschrieben habe) in Ordnung (im Sinne von akzeptabel) oder absoluter Baumist ist.
    Vom Gefühl hätte ich auch gesagt, dass das mit dem Streifenfundament nicht ganz in Ordnung ist. Ich werde am Sonntag, wenn ich die Stärke der Bodenplatte messe  -  noch einmal an anderer Stelle buddeln.
    Zu Frage 1) Sie schreiben "Bewehrung wurde nicht richtig befestigt und schaut aus dem Beton raus. ". Können Sie mir sagen was Sie mit Bewehrung meinen? Ergänzend kann ich noch zu diesem Punkt sagen. Meine Frau erzählte mir soeben, dass an diesen Stellen  -  nachdem der Beton eingeflossen und geglättet wurde  -  längere (Eisen-) Stangen vom Chep persönlich in den Beton gelegt wurden. Sie meint auch, dass die Steine genau an diesen Stellen gelegt wurden. Vielleicht noch die Anmerkung, dass die Steine genau in zwei Friesengiebeln liegen (Bodenplatte: 9,50 m x 11,5 m zzgl. 2 anliegende Giebel von jeweils 1 m (Tief) x 4 m (Breite) ).
    Auf Fotos die meine Frau gemacht hat kann man erkennen, dass die Steine zum Zeitpunkt wo der Beton geglättet war noch nicht vorhanden waren. Leider konnte meine Frau wg. unserer kleinen Tochter nicht länger Vorort bleiben. Daher waren wir erst Abends wieder am Bauplatz. Da sahen wir erstmals die Steine. Wir hatten daraufhin gleich den Bauunternehmer angerufen, weil wir vermutet hatten, dass die Steine evtl. von spielenden Kindern dort reingeworfen wurden. Aber stattdessen bekamen wir die im Eingangsbeitrag erwähnte Begründung.
    Noch einen schönen Abend und Gute Nacht!
    MfG Fa. Becker
    • Name:
    • Familie Jan Becker
  4. Folie in Sohlplatte: Humorvoller Kommentar zur Bauausführung

    unglaublich.
    Familie Jan Becker!?
    Ich hoffe mal, es ist der zweijährige Sohn, der hier federführend ist?!
    Die Folie finden Sie übrigens ziemlich in Plattenmitte. Sie können sich am besten von der Nordseite einen Tunnel graben. Aber nachher wieder alles verdichten! (Ramm-Stopf-Verdichtung)
    Sonst wie Yilmaz  -  nur politische Meinung! 🙂
  5. Bauüberwachung als Laie: Vertrag und Ausführungsqualität

    ad absurdum
    Ich freue mich über jeden Laien, der seinen Status erkennt und wachsam ist.
    Aber nicht so! Wie soll das enden?
    Sie sind erst am Anfang. Ich hoffe, Sie sind nicht herzkrank!?
    Ketzerisch: Sie überwachen u.a. die Einhaltung Ihres Vertrages.
    Und wenn da z.T. nur gequirlter Unfug drin steht?
    Was ist dann?
  6. Bauleiter vor Ort: Empfehlung zur Problemlösung Fundament

    @Yilmaz, Es gibt Momente im Leben
    da sollten man sich einfach ausklinken.
    Dem Fragesteller ist am meisten geholfen, wenn wir das ganze nicht versuchen aus der Entfernung aufzudrösel.
    Hier gehört ein Bauleiter vor Ort, der Ahnung von seinem Job hat.
    Hierzu rate ich Ihnen dringend  -  so ein Sammelsurium an Fragen, ohne zu wissen worum es wirklich geht  -  wie soll das zum Erfolg führen.
  7. Bau-Forum: Keine Einbauanleitung, sondern Expertenrat

    @Mark; Ich fühle mich auf dem weg der (Ver) Besserung ...
    ich fange auch langsam an zu kapieren das hier nicht die Einbauanleitung für eine Baumarktregal ist und auch nicht die spechstunde einer Psychotherapeutiker.
    In diesem sinne Alles gute.
    Yilmaz
  8. Streifenfundament-Tiefe: Bodenfrost und regionale Unterschiede

    Liebe Experten ...
    Guten Abend,
    danke auch den anderen für Ihre Antwort. Leider habe ich es heute nicht zur Baustelle geschafft. Das Wetter war so schön ... da sind wir mit unserer Kleinen in den Zoo gefahren. Werde die Messung morgen nachholen.
    Am Wochenende hatte wir eine Familienfeier. Dort haben wir natürlich auch über unseren Bau gesprochen. Nach allgemeiner (Laien) -Meinung scheint das mit der Tiefe von 70/80 cm für das Streifenfundament nicht unüblich zu sein. Mehrere ehemalige Bauherren bestätigten, dass deren Streifenfundament ebenfalls nicht tiefer gemacht wurde. Als Argument wurde genannt, dass wohl zu berücksichtigen ist, dass die Winter in unserem Bereich ziemlich mild sind. Der Bodenfrost geht hier anscheinend nicht so tief ins Erdreich wie vielleicht in Süddeutschland. Über den Aufbau eines Streifenfundamentes war man sich nicht einig. Bei einem wurde aber auch das Fundament wie bei uns erstellt. Aus seiner Erinnerung meint er, dass es etwas mit der Beschaffenheit des Untergrunds zu tun hatte, dass das so gemacht wurde. Bei keinen der ehemaligen Bauherren wurden dagegen Steine in die Bodenplatte gelegt *stirnrunzel*. Aber wie schon geschrieben ... alles Laien-Meinungen!
    Daher eine Expertenfrage: Gibt es eine Norm/DINAbk. o.ä. wie ein Streifenfundament erstellt werden muss? Wo auch vielleicht auch steht wie breit und tief dieses sein muss? Spielt auch der Untergrund eine Rolle bei diesen Dingen in Bezug auf Breite und Tiefe? Falls es keine solche Vorschrift gibt ... wie wäre ein solcher Aufbau üblich?
    Schönen Sonntagabend noch,
    Jan Becker
    PS: Nein, ich werde keinen Tunnel graben um an die Folie zu kommen. Ich habe bisher lediglich Probelöcher (Spatenbreit) am Fundament gemacht. Ich glaube nicht, dass dadurch das Haus wegrutschen wird. 😉 Wenn auf der Folie die Bodenplatte gegossen wurde, musste ich die Folie doch auch über die Öffnung in der Bodenplatte finden? In der Bodenplatte ist eine rechteckiges Loch welches mit Sand gefüllt ist. Vermutlich ist dies der Zugang für die Hausanschlüsse. Oder bringt das nichts?
    • Name:
    • Jan Becker
  9. Streifenfundamente: Einblicke und Lektüre zum Thema Bauausführung

    Für Heute Nacht was zum lesen ...
    Hallo Herr Becker.
    Hier sind die Streifenfundamente genau ausgebildet.
    Bisschen was zum lesen ist auch dabei.
    Bis Morgen ...
  10. Sohlplatte-Stärke: Messung, HWR-Öffnung und Bauausführung

    Danke für den Link ...
    Guten Abend,
    vielen Dank für den Link. Sehr aufschlussreich und nette Bilder von einer solide wirkenden Bauausführung. Bei unserem Bauvorhaben sieht es so leider nicht aus.
    Vermutlich werde ich mich mit meiner jetzigen Posting endgültig ins "Super-Billig-Bau"-Abseits befördern. Ich habe heute die Stärke der Sohlplatte gemessen und habe 18 cm ermittelt. In unserem zukünftigen HWR ist in der Bodenplatte eine rechteckige Öffnung (ca. 20 cm x 60 cm) die mit Sand aufgefüllt ist. Dort habe ich an einer Seite den Sand abgetragen bis zum unteren Ende der Sohlplatte. Dort habe ich ca. 5 cm seitwärts mit dem Finger unter der Sohlplatte nach der Folie gesucht. Ich konnte keine Folie ertasten.
    Zum Streifenfundament habe ich übrigens in unseren Bauunterlagen noch gelesen, dass dort B15 Beton verarbeitet wird. Das mit der Sauberkeitsschicht wurde bei uns bestimmt nicht gemacht, da die Erstellung der Bodenplatte knapp ein Tag gedauert hat. Wenn ich das richtig gelesen haben hat die Sauberkeitsschicht (in dem Link) einen Tag geruht.
    1. Expertenfrage: Bis auf die Folie ist nun leider nicht viel detailliertes zum Aufbau der Bodenplatte in unserer Baubeschreibung zu finden. An welche Vorgaben muss sich unser Bauunternehmer daher halten? Oder hat er freie Hand?
    2. Expertenfrage: Welche (Spät) folgen ergeben sich bzw. können sich ergeben mit dem jetzigen Aufbau? Übrigens: Unser Haus steht auf'm Platten Land. Das Baugebiet war vorher Weideland. Als die Grube ausgehoben wurde, sah der Boden lehmartig aus.
    Nun reißt mir bitte nicht den Kopf ab. Bei unserer Entscheidung für unseren Bauunternehmer war nicht der Preis ausschlaggeben, sondern die durchweg positiven Erfahrungsberichte und die besichtigten fertigen Häuser und Baustellen. Nur wäre ich damals nie auf die Idee gekommen mit Zollstock die Bodenplatten auf den Baustellen nachzumessen.
    Gruß
    Jan Becker
    • Name:
    • Jan Becker
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sohlplatte vs. Streifenfundament: Entscheidungshilfe für Ihr Hausbau-Fundament

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Sohlplatten und Streifenfundamenten im Hausbau. Ein Bauherr sucht Rat bezüglich der Ausführung seines Fundaments. Expertenmeinungen gehen von der Notwendigkeit eines Bauleiters vor Ort bis hin zu humorvollen Kommentaren über die Bauausführung. Die Tiefe von Streifenfundamenten und die Stärke der Sohlplatte werden diskutiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Fundament-Pfusch? – Expertenmeinung zur Bauausführung wird die Wichtigkeit einer fachgerechten Bauausführung betont und davor gewarnt, sich ausschließlich auf Laienmeinungen zu verlassen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Streifenfundament-Tiefe: Bodenfrost und regionale Unterschiede beleuchtet den Einfluss von Bodenfrost auf die Fundamenttiefe und verweist auf regionale Unterschiede in Süddeutschland.

    🔧 Praktische Umsetzung: Im Thread wird die Bedeutung einer korrekten Messung der Sohlplattenstärke angesprochen, wie im Beitrag Sohlplatte-Stärke: Messung, HWR-Öffnung und Bauausführung deutlich wird. Dies ist entscheidend für die Statik und die spätere Nutzung des Hauses.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, einen erfahrenen Bauleiter vor Ort zu konsultieren, um die Qualität der Bauausführung zu gewährleisten und potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen. Siehe dazu auch Bauleiter vor Ort: Empfehlung zur Problemlösung Fundament.

    Die Diskussion zeigt, dass eine fundierte Entscheidung zwischen Sohlplatte und Streifenfundament eine sorgfältige Planung und Überwachung der Bauausführung erfordert, um langfristige Schäden am Haus zu vermeiden. Die Einbeziehung von Experten und die Berücksichtigung regionaler Besonderheiten sind dabei unerlässlich.

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