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Neubau

Unsaubere Arbeit mit Poroton

Hallo,
nochmal eine Frage zu unserem Bau.
Wir bauen ein Haus mit Poroton. Als wir jetzt das Mauerwerk ein wenig unter die Lupe genommen haben, ist uns direkt die unsaubere Arbeit des Bauunternehmens aufgefallen.
1. Fast jeder (und das stimmt wirklich) Stein hat Macken. Entweder weil er gebrochen ist oder weil einfach nur unsauber geschnitten (da wo es nötig war). Uns ist klar, daß dieser Stein ein gebrannter Stein ist und dadurch vielleicht auch etwas spröde oder porös ist. Aber das wirklich jeder Stein betroffen ist, macht das Erscheinungsbild nicht wirklich schön. Wie sind die Erfahrungen bei Euch?
2. Die Steine sind zum Teil unsauber gesetzt und dadurch ergeben sich Fugen durch die man durchgucken kann (Bilder kann ich gerne schicken). Außerdem sind die Steine zum Teil so unsauber gesetzt, daß wir uns fragen, ob der Verputzer das wirklich noch ausgleichen kann. Uns wenn ja, zu welchem Preis. Meine Frage hierzu: Ist es normal, daß ich durch eine Porotonwand durchgucken kann (ich weiß, die Frage hört sich lächerlich an)? Ist es normal, daß zwei Steine sehr gut nebeneinander passen, aber der dritte Stein wieder ein Fuge von 1 cm zum Nachbarstein hat? Eigentlich ist der Stein doch so konzipiert, daß er fugenlos aneinander passen müsste. Warum haben wir soviele Fugen (auch hier sind Bilder kein Problem)?
3. Unser Porotonstein werden "geklebt" und nicht gemörtelt. Wenn mich nicht alles täuscht, heißt geklebt in dem Fall doch Dünnbrettmörtel. Wie auch immer. Wenn ich versuche, einen bereits gesetzten und geklebten Stein von der Mauer zu nehmen, kostet mich das kein bißchen Kraft. Und ich meine, damit nicht die Steine, die in den letzten 4 Stunden (so lange ist die Trockungszeit laut Beutel) gesetzt wurden. Ist das normal? Wie arbeitet man mit Dünnbrettmörtel? Wird der Stein komplett mit dem Mörtel benetzt (ein besseres Wort ist mir jetzt nicht eingefallen) oder werden nur die Kanten (2-3 cm nach innen) eingeschmiet? Bei den Steinen, die ich runternehmen konnte, fiel mir auf, daß der Stein nur an den äußeren Kanten mit Dünnbrettmörtel benetzt war. Kann doch nicht richtig sein, oder? Zumal der Porotonstein ja eh ziemlich wenig Fläche bietet.
Das wars erstmal. Für Antworten wären wir sehr dankbar.
Wir setzen die Porotonsten von der Firma Wienerberger ein. Wir haben uns im Vorfeld andere Baustellen mit den gleichen Materialien angeguckt. Die sahen allesamt besser und sauberer aus.
Danke aus Düsseldorf,
Fredi

Name:

  • Fredi
  1. "mmmh"

    fingerheb ... interesiert mich ... kann ich die Bilder haben?
    info@baumurks.de

  2. Bilder

    Bilder sind unterwegs. Muß sie jetzt noch runterziehen und schreib dann noch etwas dazu.
    Danke,
    Fredi

    Name:

    • Fredi
  3. "mmmh"

    aber "bitte" je Mail ned grösser wie 3MB ... da mein Provider keine grösseren Datenmengen zulässt und des trotz eigenen Servers :-(

  4. Bilder sind weg!

    Hallo,
    Bilder sind unterwegs an Ihre angegebene eMail-Adresse. eMail ist unter 1MB.
    Danke und bis bald,
    Fredi

  5. Poroton, Verarbeitungsmängel

    Kann ich die Bilder auch haben, oder noch besser können Sie die nicht ind Netz stellen.

  6. "mmmh"

    ich hab die Bilder des Fragestellers in der Email bereits komentiert ... ich denke da sind welche am Werk die von Planziegelmauerwerk bis dato "keine" Ahnung haben (!)

  7. "falls" es der Fragesteller erlaubt

    stelle ich die Foto´s bei mir im Übungsforum online und sperr dann diesen Bereich damit man "hier" drüber diskutieren kann?
    z.b. auf diese Weise:
    http://www.bauexpert...hp?p=63581#post63581

  8. Einverstanden

    Hallo Herr Thalhammer,
    danke für Ihre schnelle Antwort. Ist natürlich erschreckend. Daß keine Dünnbettwalze vorhanden ist, denken wir auch. Werden wir prüfen. Wie sollten wir weiter verfahren? Baustopp? Das scheint doch alles nicht mehr korrigierbar zu sein. Wir sind zur Zeit im OGA. Baufortschritt OG vielleicht bei 25%. Decke OG und DGA fehlen noch.
    Sollen wir uns einen Gutachter (und wenn ja, wen) holen? Kann man sie telefonisch erreichen und Beratung in Anspruch nehmen?
    Wir lesen jetzt viel über V-Plus. Wäre das auch für uns denkbar gewesen? Wir haben im Bereich der verputzten Fassade einen 30,5er Stein und dort wo das Haus verklinkert wird, einen 17,5er Porotonstein. Als Kleber wird der von Wienerberger mitgelieferte eingesetzt.
    Gruß und Danke,
    Fredi

  9. hurtich!

    Bin neugierich...

    Name:

    • Herr JDB
  10. "in 10 min."

    Online (!)

  11. "online"

    und das was ich per Email zu sagen hatte hab ich dort auch gleich eingestellt:
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=6722

  12. "mmmh"

    noch was nachschieb heute ... die Horizontalabdichtung auf der Bodenplatte dürfte auch fehlen (!)
    "des" mit den Klinkern lese ich jetzt zum 1ten. Mal ... wird "ja" immer spannender kann man solch einen Bereich auch mal sehn?

  13. Bereich Klinker

    Welchen Bereich meinen Sie? Da wo man erkennen kann, daß wir nur einen 17,5er Stein nehmen. So ein Bild müßte ich knipsen bzw. raussuchen.
    Was sagen Sie denn zu meinem letzten Beitrag. Baustopp? Ich will jetzt nicht übertreiben, aber ein bißchen Angst haben wir jetzt schon. Ist das noch korrigierbar?
    Sobald ich ein Bild habe, schicke ich es.
    Danke,
    Fredi

  14. überlesen

    Zitat:
    ---------
    --->"Sollen wir uns einen Gutachter (und wenn ja, wen) holen? Kann man sie telefonisch erreichen und Beratung in Anspruch nehmen? <---"
    natürlich können Sie bei mir anrufen ... "aber" ich denke da muss jemand vor Ort nach dem rechten bzw. denen auf die Finger schaun (!)
    wie war das Düsseldorf ist weit über mir ... Mark Carden iss weit über mir ... fazit die müssen dicht beieinander liegen :-)
    Scherz beiseite am besten Sie wenden sich an Mark Carden ... http://www.bau.net/reg/1096.htm

  15. "mit" Klinker kenn ich mich ned aus

    ... iss irgendwie nicht meine Welt ... "aber" ein paar Bilder von dieser Seite würden über weitere bzw. dessen Arbeitsqualitäten sicher Aufschluss geben.
    ich stelle diese Bilder gerne noch mit ein (!)
    vom Gefühl her würd ich erst mal die Bremse ziehn bis das vor Ort begutachtet worden ist ... grad die Geschichte mit dem punktweisen Dünnbettmörtel gefällt mir überhaupt "nicht" (!) ... hinterher zieren vermutlich zig Risse die Putzfassade und dann ist der Aufwand (Ärger) grösser als jetzt (!)

  16. Kontakt

    Danke für Ihre Hilfe. Mark Carden ist auch noch ein bißchen über mir. Aber ich werde mich schnellstens mit ihm in Verbindung setzen (Vorwarnung).
    Unsere Strategie für morgen wird sein, daß wir mal einen Wienerberger-Fachberater vor Ort holen und der schon mal ein erstes Statement abgibt. Wir wissen halt noch nicht, was der richtige bzw. nächste Schritt ist. Wir müssen Argumente sammeln und eine qualitative Nachbesserung fordern. Schließlich zahlen wir auch gutes Geld für unseren Rohbau. Es ist ja nicht so, daß wir gesagt haben, wir müssen an Materialien sparen oder Zeitdruck gegeben haben. Keines Falls - eher im Gegenteil. Aufgrund des Grundwasserproblematik haben wir immer auf Qualität gesetzt.
    Sie schreiben etwas von Horizontalabdichtung. Wo sollte die wenn sitzen? Kenne diesen Begriff nicht.
    Ein Bild von der Klinkerseite schicke ich Ihnen nochmal zu.
    Gruß,
    Fredi

  17. direkt "über" (auf) der Bodenplatte

    müsste ein Abdichtungsbahn sitzen (!)
    Fachberater von Wienerberger ... "aber" ned vergessen der Bauunternehmer ist Kunde bei denen ... und deswegen wird der "alles" vermeiden seinen Kunden in die Pfanne zu haun ... iss zwar trauig was da mitunter abgenickt wird ... "aber" leider der Alltag.

  18. Erschreckende Bilder

    Dem Kommentar von Hr. Thalhammer ist nichts hinzu zu fügen.

    1. Schnelles und überlegtes Handeln ist jetzt angebracht.

    Gutachter und parallel RA einschalten. Sofortigen Baustopp erwirken.
    Was mich wundert, warum haben Sie es bei der "Qualität" solange mit der Fa. ausgehalten?

  19. Erzähle mal etwas

    zu den Verantwortlichkeiten auf deiner Baustelle.
    Schlüsselfertig?
    Einzelvergabe durch Bauherrn?
    Bauleitung?
    Bilder sehen in der Tat gruselig aus. Die Ausführenden (sollen wir sie wirklich Maurer nennen?) haben wahrscheinlich vergessen, dass nur noch Putz innen und außen kommt.

    Name:

    • Herr JDB
  20. Verantwortlichkeiten

    Also wir haben ein Grundstück gekauft und uns einen Architekt gesucht. Dieser ist gleichzeitig auch Bauleiter. Wir haben einen normalen Architektenvertrag, den wir jeweils um die Bauphasen erweitert haben.
    Auschreibungen hat mehr oder weniger der Architekt gemacht. Mit unserem Bauunternehmer hat unser Architekt bereits zusammen gearbeitet.
    Zur Qualität(s-Frage): Klar, wir hätten auch schon vorher einschreiten können bzw. müssen. Haben aber bisher zumindest Vertrauen gehabt und uns verbal überzeugen lassen. Wir sind auch absolute Laien was das Bauhandwerk angeht. Als wir dann aber letzte Woche die Mauerwerksverbinder gesehen haben, sind wir hellhörig geworden. Aber auch dort sagte man uns, daß bei der Stumpfstoßtechnik normal gar keine Anker vorgesehen sind. Zumal es sich hier ja auch um KSV-Wände (also die Wände, die mit dem Porotonmauerwerk) verbunden werden) handelt. Auch das scheint ja nicht richtig zu sein.
    Je mehr man sich allerdings in den Foren einliest und Informationen sammelt desto mehr schlauer wird man und versucht das Erlernte auf seinen Bau anzuwenden. Richtig mulmig wurde uns dann als wir die Klebetechnik gesehen haben. Jetzt liegt natürlich nahe, daß vielleicht auch schon im Keller so "schludrig" gearbeitet wurde. Muß nicht, kann aber. Die Befürchtung ist da.

  21. Baustopp

    Wir haben den Bau jetzt stillgelegt und werden uns an einen Gutachter wenden. Bauleitung und Bauunternehmer sind sich ihrer Sache sicher und sagen, daß alles innerhalb der VOBA-Toleranzen liegt.
    Für weitere Hilfen und Tipps sind wir immer dankbar. Werde hier aber auch über den weiteren Verlauf informieren.
    Gruß und nochmal Danke,
    Fredi

  22. "stillgelegt"?

    wer legt still? wer nimmt ab? bauherr oder bauleitender (?) architekt?
    rechtliche folgen?

  23. Stillegung

    Wir haben Bauleitung und Bauunternehmen informiert und Baustop bis auf weiteres ausgesprochen.
    Danach gab es ein Treffen mit allen Beteiligten vor Ort. Rechtliche Folgen. Sind wir uns, ehrlich gesagt, auch noch nicht im Klaren. Ist eine der nächsten Aufgaben. Wir wollten hier halt erstmal die Notbremse ziehen. Was ist zu erwarten? Danke.

  24. Zu erwarten...

    könnte z.B. eine Mehrkostenanmeldung des BU sein. Ob berechtigt und durchsetzbar, steht auf einem anderen Blatt.
    An sich sollten Sie sich Rat vom RA holen, zumal Sie scheinbar gegen zwei Seiten spielen werden/müssen: BU + Archi.

  25. Oje...

    das ist der "Folgethread" von "3958". Mensch Freddi, ich kapiers nicht (tschuldigung), aber im Keller ist Dir der Pfusch schon aufgefallen und (man) läßt die jungs bis ins OGA in gleicher "Qualität" mauern...?
    Die Bilder sagen ja mehr als aller Worte...
    D R I N G E N D mit Hilfe eines Bausachverständigen eine ausführliche DOKU erstellen lassen - die werden Sie bei der "Einigung" mit diesen Pfuschern brauchen...
    Gruß

  26. der Archi

    ...hat nicht zufällig sein Büro im gleichen Gebäude wie die Baufirma? Was ich an dieser Stelle (beide Threads zusammen) kaum glauben kann, ist, daß der UNABHÄNGIG vom BU ist. Wie sind sie an den Archi gekommen? Über den BU? Empfehlung durch irgendwen? Würde mich wirklich mal interessieren...

  27. Empfehlung aus dem Bekanntenkreis. Architekt hat bereits mit ...

    Empfehlung aus dem Bekanntenkreis. Architekt hat bereits mit dem Bauunternehmer zusammen gearbeitet.
    Klar, wir hätten die Notbremse eher ziehen sollen. Ist natürlich jetzt ärgerlich. Aber als Laien haben wir uns bestimmt auch zu lange "überzeugen" lassen.
    Hoffen jetzt, daß etwaige Mängel beseitigt werden können. Was wenn nicht? Wer haftet für so etwas? Es sind bereits zwei Decken betoniert worden und jede Menge Stahl verbraucht worden.

  28. RAe

    Wir wollen ja jetzt einen SV einschalten und dazu wohl auch einen RA. Wer kann denn aus dem Raum Düsseldorf einen guten RA empfehlen, mit Referenzen im Bereich Baurecht.

  29. Welche Funktion...

    hat Ihr Archi genau bzw. welche Leistung wurde beauftragt - auch die Bauleitung?

  30. ich ..

    .. kann dir e. klientin nennen, die gerne mehr über ihren
    "baurechtsanwalt" preisgibt. ob dieser danach noch in frage kommt ...?

  31. Unser Architekt hat gleichzeitig auch die Bauleitung. Markus ...

    Unser Architekt hat gleichzeitig auch die Bauleitung.
    Markus L. Sollacher, eMail ist unterwegs.
    Danke an alle Beteiligten

  32. Wir haben mit dem Architekten einen Architektenvertrag abgeschlossen, ...

    Wir haben mit dem Architekten einen Architektenvertrag abgeschlossen, den wir jeweils um die einzelnen Bauphasen verlängert haben. Objektüberwachung ist die aktuelle Bauphase und die ist Bestandteil des Architektenvertrages.

  33. Baurechtler

    Google mal unter der "Arge Baurecht", dort findest du Experten für dein Problem.

  34. Den Fachberater von Wienerberger würde ich mir schon ins Boot holen

    auch wenn der bauträger Kunde ist. Wenn der da war und hoffentlich auch Fotos gemacht hat, bitten Sie Ihn, Ihnen schriftlich zu bestätigen, das die Steine entsprechend der Verarbeitungsrichtlinien verarbeitet wurden bzw. wie seine Einschätzung dazu ist. Sollte er auf dem Ohr taub sein, einfach mal zwei Etagen höhermit Fotos anmailen mit Fotos. Die werden schon bestätigen, das es so nicht sein darf. Und noch etwas: Passen Sie auf Ihr Geld auf. Verhindern Sie automatische Zahlungsflüsse. es gilt erstmal viele Mängel zu beseitigen!

  35. SV

    Hallo,
    wir haben uns jetzt mit einem "forumsnahen" Sachverständiger unterhalten und weitere Schritte eingeleitet. Wir werden uns vor Ort treffen und er wird ein Gutachten erstellen. Danach sehen wir weiter. Danke für die vielen guten Tipps und Ratschläge. Wir hoffen, daß wir mit den jetzt eingeleiteten Schritten einen Weg finden, der unser Haus noch qualitativ gut werden läßt. Schließlich ist es unsere "Altersvorsorge" :-)
    Gruß,
    Fredi

  36. Mängelbehebung

    Hallo,
    auf unserer Baustelle hat jetzt eine Begehung mit BU, Architekt/Bauleiter, Statiker und einem Vertreter des Steinlieferanten stattgefunden.
    Ich muß sagen, daß der Fachberater mehr zugegeben hat, als ich dachte. So wird ein Teil des Mauerwerks im OGA wieder abgerissen. Hier ist ja auch noch keine Decke drauf. Außerdem wurde festgehalten, daß im EGA, wo mit sehr vielen Mörtelfehlstellen gerechnet werden muß, ein Gittex-Gewebe vor dem Verputzen aufgetragen wird. Damit soll die Rissbildung unterbunden werden (sagt man uns zumindest). Man bestätigte uns, daß die zugesicherten Eigenschaften (Wärme, Schall und Statik) des Planziegelmauerwerks (hier ein 30,5er Stein) durch die unsachgemäße Mörteltechnik nicht beeinträchtigt sind. Außerdem sagte man uns, daß so ein Porotonmauerwerk erst durch das Verputzen richtig "dicht" würde. Über diese Aussage war ich recht erstaunt. Uns sind halt auch die vielen großen Fugen (>5 mm) aufgefallen und haben das dann mal hinterfragt. Die Mehrkosten beim Verputzen, die durch die Unebenheiten des Mauerwerks entstanden sind, übernimmt der BU.
    Sind das die richtigen Maßnahmen (vor allem das Gittex-Gewebe), die da beschlossen wurden?
    Vielen Dank für eure Antworten.
    Gruß,
    Fredi

  37. "mmmh"

    na des sind "ja" Experten:
    zitat:
    -------
    --->"ein Gittex-Gewebe vor dem Verputzen aufgetragen wird. <---"
    selbst im 1 Berufsschuljahr lernt man das ein Gewebe in´s obere Drittel des Putzes gehört ... in der Praxis weiß man das über sowas "nur" ne vollflächige Gewebespachtelung hilft (!) ... "naja" für mich liest sich das so daß man den Bauherrn ein paar qm Mauerwerk abreisst um den guten Willen zu zeigen und über den Rest hau ma halt etwas Gewebe drüber ... "wird" schon halten ... "nur" schad um das Geld das solche Bauwerke kosten (!)

  38. Gutachten?

    Was sagt denn der 'forumsnahe Sachverständige' zu den Leistungen Ihres BT?

    Name:

    • Klaus-Peter Alde
  39. Gewebe

    Hallo Herr Thalhammer, hab nochmal nachgefragt. Auf dem Porotonstein wird ein Leichtputz aufgetragen, dann das Gewebe aufgelegt und dann "normal" verputzt. Was meinen Sie mit vollflächiger Gewebespachtelung? Mit dem Geld für solch ein Gebäude haben Sie natürlich Recht.
    Gruß,
    Fredi

  40. Gutachten

    Hallo Herr Alde,
    ein Gutachten haben wir noch nicht. Wir wollten erst mal das Treffen mit dem Fachberater abwarten. Auf die schriftliche Stellungnahme warten wir noch. Wir behalten uns natürlich vor, den SV einzusetzen. Wollten jetzt aber mal abwarten, bis die Decke EGA abgeschalt ist und wir alle Stellungnahmen zusammen haben.
    Gruß,
    Fredi

  41. "mmmh"

    da geht dir doch die Hitkrepe hoch (!)
    Zitat:
    -------
    --->"Auf dem Porotonstein wird ein Leichtputz aufgetragen, dann das Gewebe aufgelegt und dann "normal" verputzt. Was meinen Sie mit vollflächiger Gewebespachtelung?<---"
    entweder haben Sie die mißverstanden oder die wissen wirklich ned was sie sagen ... Leichtputz dann Normal verputzt was soll das sein (werden) ... ein Leichtputz liegt schon an wenn man herkömmliche EPS-Putze verwendet ... "nochmal" im Klartext (!) ... das Gewebe muss soweit an die Oberfläche wie´s nur grad irgendwie geht (!) ... "daher" Faserleichtputz bei diesen vermurksten Mauerwerk ... danach Standzeit von min. 3 Wochen einhalten ... und auf diesen Unterputz gehört dann vollfächig eine Gewebespachtelung aufgespachtelt ... danach min. 1 Woche Standzeit und da drauf kommt dann der Oberputz (letzte Lage) ... und des iss so ziehmlich des mindeste was dieses vermurkste Mauerwerk braucht (!)
    eine gewährleistung damit dies Gebilde dann halbwegs Rissefrei bleibt würd ich Ihnen auch als Putzer nicht zugestehn (!) ... nach wie vor seh ich das Hauptproblem in der selbst zusammen geschusterten Lagerfuge (!) ... und da wird auch keine Gewebespachtelung mehr helfen (!)

  42. Der Forumsnahe Sachverständige

    wollte sich in diesem Thread eigentlich nicht äußern, aber... er kann nicht anders.
    Wenn alles wirklich so schlimm aussieht, wie es sich auf den Bildern und den dann folgenden Erklärungen und Beschreibungen darstellte, dann ist der Versuch, etwaige Bauschäden durch das auftragen von welchem Putz auch immer, in Kombination mit welchem Gewebe oder anderer Putzträger, oder Putzeinlagen auch immer, zum Scheitern verurteilt. Dieses mag und ist eine Einsatzmöglichkeit, wenn, in nicht zu großen Maße und Anzahl, Überbindmaße der Vertikalfugen vernaxchlässigt werden. Dieses stellt aber auf gar keinem Fall ein Statisches Stützkorsett zur Lastenübertragung von Vertikallasten in den dann (hoffentlich) tragenden Baugrund dar.
    Die Frage wieso dieses Lösung sowohl von der Bauleitung, den AN und dem Statiker getragen wird, möchte ich hier gar nicht erst aufwerfen. Aber, wie dieses von einem Techniker von Wienerberger mitgetragen werden kann, stellt mich dann ziemlich sprachlos dar.

  43. da brauchste gar ned sprachlos zu werden

    da:
    http://www.bau.net/forum/neubau/13973.php#1120515174
    hab ich´s bereits geschrieben wie der Hase sooooo langläuft ... mich wundern die abgegebenen bauseitigen Komentare ned (!) ... bleibt "nur" zu hoffen das der Putzer sein Handwerk halbwegs versteht und gleich mal die volle Gewährleistung dafür ablehnt ansonsten wird er mit dieser Ausführung hinsichtlich Gewährleistung sicher "keine" freude finden :-(

  44. Stellungnahme des Fachberaters

    Folgende Stellungnahme haben wir heute von dem Fachberater des Porotonsteinlieferanten bekommen:
    "Sehr geehrter Herr XXXArchitekt/BauleiterXXX,
    Zu unserer gemeinsamen Baustellenbesuch am 12.07.05 in XXX BVA XXX, nehmen wir hier nochmals Stellung.
    Das Porotonmauerwerk was vor Ort besichtigt wurde, erfüllt nach unserer Auffassung die Anforderung die an das Mauerwerk in Wärmeschutz, Schallschutz und auch in Fragen der Standsicherheit ( wie auch der vor Ort gewesene planende Statiker bestätigt hat) gestellt werden.
    Zu beachten ist, das die Fehlstellen die an einigen Ziegeln durch Ausbrüche sichtbar waren mit Leichtmauermörtel LM21 geschlossen werden, das gleiche gilt für Mauerwerkesstoßfugen die breiter sind als 5 mm.
    Der Mauerwerkspfeiler der im 1OG ( hintere Front rechts) an dem der Dünnbettmörtel nur in Teilbereichen aufgebracht wurde sollte nach unserer Meinung rückgebaut und erneuert werden.
    Um die Rissgefahr für den Innen- sowie Außenputz so weit wie möglich zu minimieren empfehlen wir die Bereiche im Außenmauerwerk wo ein Materialwechsel (Ziegel / Dämmstoff) vorliegt sowie die Bereiche an denen das Mauerwerk unsauber ausgeführt wurde mit Putzgewebe zu überspannen.
    Für die Festlegung dieser betroffenen Wandflächen wurde vereinbart das nach Fertigstellung des Rohbaues nochmals ein Ortstermin statt finden soll, für diesen stehe ich Ihnen gern noch mal zur Verfügung.
    Wir hoffen hiertmit Ihnen geholfen zu haben und verbleiben
    mit freundlichen Grüßen
    XXX"
    Zumindest hat man uns die zugesicherten Eigenschaften des Porotonmauerwerks bestätigt. Nachdem wir auch hier im Forum schon einige unterschiedliche Meinungen zum Verputzen solcher mangelbehafteten Mauern gelesen haben, sind wir natürlich recht skeptisch bzw. vorsichtig.
    Was sagt ihr zu der Stellungnahme? Leer? Richtig?
    Gruß,
    Fredi

    Name:

    • Fredi
  45. Zitat:

    << Um die Rissgefahr für den Innen- sowie Außenputz so weit wie möglich zu minimieren >> ich mag besonders die Aussage "so weit wie Möglich".
    Eine Garantieerklärung ist das nun nicht gerade


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