Regenrinne in Wärmedämmung integrieren: Risiken, Taupunkt & Alternativen?
BAU-Forum: Neubau
Regenrinne in Wärmedämmung integrieren: Risiken, Taupunkt & Alternativen?
bei unserem noch zu bauenden Haus stellt sich gerade das Problem der Regenrinnen. Durch unsere zahlreichen Gauben wird das Dach entsprechend oft unterbrochen und wir benötigen pro Hausseite je 3 Fallrohre. Das sieht natürlich denkbar bescheiden aus. Deswegen haben wir uns gedacht das mittlere Rohr als Rohr-in-Rohr unter das WDVSAbk. zu legen (WDVS Dicke=12 cm). Evtl muss an dieser Stelle die Außenwand etwas dünner sein (also statt 20 cm nur 17,5 cm). Sieht irgendjemand Probleme hinsichtlich Wärmedämmung/Taupunkt bei der Betrachtung außen/innen. Wie kann ich es Berechnen (besonders mit der Regenrinne im Weg).
Danke
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Sicherheitshinweise
🔴 Gefahr: Feuchtigkeit in der Wärmedämmung kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende Dämmung der Regenrinne kann den Taupunkt innerhalb der Dämmung verschieben.
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Ich sehe bei der Integration von Regenrinnen in die Wärmedämmung einige Herausforderungen.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Feuchtigkeitsproblemen innerhalb der Dämmung führen, was den Dämmwert reduziert und Schimmelbildung begünstigt.
Der Taupunkt spielt hier eine entscheidende Rolle. Wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen innerhalb der Dämmung trifft, kondensiert das Wasser. Dies kann durch eine in die Dämmung integrierte Regenrinne begünstigt werden, wenn diese nicht ausreichend isoliert ist.
Ich empfehle, folgende Punkte zu beachten:
- Materialwahl: Verwenden Sie feuchtigkeitsresistente Dämmstoffe.
- Dämmstärke: Eine ausreichende Dämmstärke ist entscheidend, um den Taupunkt außerhalb der Dämmebene zu halten.
- Abdichtung: Eine sorgfältige Abdichtung der Regenrinne gegenüber der Dämmung ist unerlässlich, um Feuchtigkeitseintritt zu verhindern.
- Fachplanung: Ziehen Sie einen Bauphysiker oder Energieberater hinzu, um die Konstruktion zu berechnen und Risiken zu minimieren.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die geplante Konstruktion von einem Fachmann auf bauphysikalische Risiken prüfen und sich Alternativen aufzeigen.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Unterschreitet die Temperatur einer Oberfläche den Taupunkt, bildet sich Kondenswasser. Dies kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit. - Wärmedämmung
- Wärmedämmung dient dazu, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Sie besteht aus Dämmstoffen, die eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Eine gute Wärmedämmung trägt zur Energieeinsparung und zum Wohnkomfort bei.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, U-Wert, Wärmeleitfähigkeit. - U-Wert
- Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Wärmeleitfähigkeit. - Kondensation
- Kondensation ist die Umwandlung von gasförmigem Wasser (Wasserdampf) in flüssiges Wasser. Sie tritt auf, wenn die Luftfeuchtigkeit den Taupunkt erreicht oder unterschreitet.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit. - Dämmstoff
- Ein Dämmstoff ist ein Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit, das zur Wärmedämmung eingesetzt wird. Es gibt verschiedene Arten von Dämmstoffen, wie z.B. Mineralwolle, Polystyrol und nachwachsende Rohstoffe.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, U-Wert, Wärmeleitfähigkeit. - Bauphysik
- Die Bauphysik ist ein Teilgebiet der Physik, das sich mit den physikalischen Eigenschaften von Gebäuden befasst. Sie umfasst Themen wie Wärmeschutz, Schallschutz, Feuchteschutz und Brandschutz.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Schallschutz, Feuchteschutz. - Regenrinne
- Eine Regenrinne dient dazu, Regenwasser vom Dach abzufangen und abzuleiten. Sie besteht in der Regel aus einer Rinne und einem Fallrohr.
Verwandte Begriffe: Fallrohr, Dachentwässerung, Dachrinne.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Risiken birgt die Integration einer Regenrinne in die Wärmedämmung?
Die Hauptrisiken sind Feuchtigkeitseintritt, Schimmelbildung und eine Reduzierung der Dämmwirkung. Wenn die Regenrinne nicht ausreichend isoliert und abgedichtet ist, kann Kondenswasser entstehen und in die Dämmung eindringen. - Was ist der Taupunkt und warum ist er wichtig?
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. In Bezug auf die Wärmedämmung ist es wichtig, den Taupunkt außerhalb der Dämmebene zu halten, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. - Welche Dämmstoffe sind für die Integration einer Regenrinne geeignet?
Feuchtigkeitsresistente Dämmstoffe wie z.B. expandiertes Polystyrol (EPS), extrudiertes Polystyrol (XPS) oder Mineralwolle sind besser geeignet, da sie weniger anfällig für Feuchtigkeitsschäden sind. - Wie kann man Feuchtigkeitseintritt verhindern?
Eine sorgfältige Abdichtung der Regenrinne gegenüber der Dämmung ist entscheidend. Verwenden Sie geeignete Dichtstoffe und achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung. - Sollte man einen Fachmann hinzuziehen?
Ja, ich empfehle dringend, einen Bauphysiker oder Energieberater hinzuzuziehen, um die Konstruktion zu berechnen und Risiken zu minimieren. - Welche Alternativen gibt es zur Integration der Regenrinne in die Dämmung?
Eine Alternative ist die konventionelle Anbringung der Regenrinne außerhalb der Dämmung. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von vorgefertigten Dämmelementen mit integrierter Regenrinne, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden. - Wie berechnet man die notwendige Dämmstärke?
Die notwendige Dämmstärke hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem gewünschten U-Wert, der Gebäudegeometrie und den klimatischen Bedingungen. Ein Energieberater kann die Dämmstärke anhand einer detaillierten Berechnung ermitteln. - Welche Normen und Richtlinien sind zu beachten?
Bei der Planung und Ausführung sind die einschlägigen Normen und Richtlinien für Wärmedämmung und Bauwerksabdichtung zu beachten, wie z.B. die DINAbk. 4108 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden) und die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen).
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Regenrinne im WDVS: Planungsfehler und Verantwortlichkeiten
Falsche Planung
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Dachgauben-Optimierung: Regenrinnen durch Rückstellung integrieren
Dachgauben zurückstellen
Hallo Frau Altendorf,
wenn ich Sie richtig verstehe dann wird Ihr Haus erst noch gebaut, sodass Sie auf die Ausführung Einfluss nehmen können.
Ich würde, wenn Ihre geplanten Grundrisse es erlauben, die Gauben zwei oder drei Pfannenreihen in die Dachfläche zurück stellen. Die Dachfläche läuft unterhalb der vorderen Gaubenwand durch. Die Rinne kann ganz normal mit einem oder zwei Fallrohren, je nach Bedarf, durchgehend angeschlagen werden.
Das hat sogar den Vorteil, das die in den nebenliegenden Räumen stehenden Drempelwände in Flucht mit den Gauben - Außenwaänden liegen. Das erspart Ihnen die ansonsten in Frage kommenden, zusätzlichen Raumecken.
MfG Peter Kosiel -
Fallrohre an Gauben: Optische Beeinträchtigung vs. Funktionalität
Das wollten wir ja gerade so haben ...
war der Vorschlag vom Architekten und hat uns auch so gut gefallen, nur dass er an die Fallrohre nicht gedacht hat (wir aber auch nicht). Grundsätzlich kann man ja die Rohre weiß streichen, dann fällt es nicht so auf. Stören tut ja eigentlich nur das mittlere Rohr. Die Rohre rechts und links hat man eh meist.
Eine durchgehende Rinne wollen wir auf keinen Fall, denn uns gefällt ja gerade die etwas "aufgelockerte" Fassade. Nur die Fallrohre nerven halt.
Aber wie ich heute Nacht herausgerechnet habe fällt bei folgendem Aufbau auch kein Tauwasser an:
4 cm WDVSAbk. PS nach DINAbk. 18161, WLG040
10 cm Luftschicht (das ist dann die Aussparung in der die Rohre reinmüssen. Wie berechne ich denn die ... Herr Beisse?) (Ach ja, reichen 10 cm für ein Rohr im Rohr aus (außen 10 in 7 cm?)?
17,5 cm KS Rohdichte 2,0
1,5 cm Gipsputz
Nach meiner Berechnung (und ich habe mal einen echt ungünstigen Fall genommen) fällt kein Tauwasser an. Raumluft rF 50 %, Außenluft rF 80 %, Raumluft 30 Grad, Außenluft -20 Grad. Wenn da kein Tauwasser anfällt dann wird wohl bei wesentlich geringeren Innentemperaturen/Luftfeuchten auch keins anfallen. Und mal ehrlich wann hat man innen schon 30 Grad und 50 %rF?
Lustigerweise wird der Schallschutz sogar noch besser als vorher mit dem 20er (Kalksandstein) KS-Stein.
Aber, ist das denn auch richtig? Habe ich was vergessen?
Und wie zum Teufel rechne ich die Regenrinne ein? Anstatt Luftschicht eine Blechschicht, dann Luftschicht, dann Blechschicht? Und was für Werte hat so nen Fallrohr (Dicke, W/mK, m²K/W usw.)?
Ich möchte in der Sache nur ungerne meinem Architekten vertrauen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer weiß Rat? -
Regenrinne im WDVS: Konstruktionszeichnung für Detailplanung
Konstruktionszeichnung würde helfen
Luftschicht senkrecht rechnet man, wenn es denn eine stehende Luftschicht ist, mit 1/Lambda = 0,17, allerdings nur bis max 500 mm.
Die Rohre haben ein Durchmesser von 70,80 oder 100 mm, je nach Nennweite. Bei Ihnen dürften 70er ausreichen. Haben Sie auch an die Befestigung der Rohre gedacht? Wie wollen Sie die überputzen? Ganz nach außen stellen sieht ja auch dof aus.
Und vor allem, was machen Sie, wenn ein Rohr undicht wird oder verstopft?
Da lieber andere Lösung suchen. Nur, ohne Plan geht das von hier aus nicht. -
Rohr-in-Rohr im WDVS: Pläne, Details und Lösungsvorschläge gesucht
Plan für dieses Problem gibt es leider noch nicht
die Rohre sollen ja unter die Wärmedämmung gelegt werden. D.h. die Rohrschellen sieht man dann gar nicht (hoffe ich *gg)
Was meinten Sie mit dem Satz "Ganz nach außen stellen sieht ja auch dof aus. ". Was ist mit "ganz nach außen stellen gemeint"?
Da ich keinen Scanner habe kann ich nur meine Pläne in ein gewünschtes Format exportieren. Was hätten Sie denn gerne?
Ach ja, die Rohr in Rohr Lösung will ich deshalb weil ich ja grad nicht mehr so leicht an die Rohre dran komme. Wenn also mal was kaputt geht dann habe wenigstens noch ein wenig Sicherheitsreserve. Wenn es verstopft muss ich halt eine Fachfirma für Rohrsanierung herholen. Ansonsten habe ich da den Vorteil, dass ich im Falle eines Falles weitestgehend beschädigungsfrei das Innenrohr austauschen kann.
Haben Sie andere Lösungsvorschläge für das Problem, auf die ich bisher nicht gekommen bin? -
Regenrinne im WDVS: Benötigtes Plan-Format für Hilfestellung
Da fällt mir im Moment nichts zu ein
Bin etwas ratlos, da ich ja praktisch blind bin. Format jpg, tif oder gif. -
Regenrinne im WDVS: E-Mail mit Plänen ist unterwegs
Herr Beisse hat Post in seinem EMail-Fach
Herr Beisse hat Post in seinem EMail-Fach -
Regenrinne im WDVS: Lösung bereits gefunden!
MB hat die auch schon beantwortet 🙂
Selber mal gucken ääätsch : =>>>>>>>>>>>>> -
Rohr-in-Rohr im WDVS: Dimensionierung, Tauwasser und Wärmebrücken
Na, Herr Beisse, schon Gedanken gemacht?
Der Architekt meinte für die zu entwässernde Dachfläche würde ein 60 mm Rohr reichen. Daher schlägt er vor ein 70er Fallrohr zu nehmen und einen flexiblen 60 mm Schlauch einzuziehen. Dies soll gewährleisten, dass im Reparaturfall der Innenschlauch ohne Beschädigung der WDVSAbk.-Schicht ausgewechselt werden kann.
Bei diesen Dimensionen wäre der Wandaufbau von außen nach innen:
5 cm WDVS (WLG040), 7 cm Fallrohr mit 6 cm Schlauch innenliegend mit entsprechender Luftschicht darinnen, 20 cm Kalksandstein, 1,6, 1,5 cm Gipsputz. Der Architekt meint er sieht keine Gefahr von Wärmebrücken bzw. Tauwasser an dieser Stelle.
Alles Kokolores oder hat der Mann recht? -
Regenrinne im WDVS: Aktuelle Situation verhindert schnelle Antwort
Nein, im Moment noch nicht
Aus nachvollziehbaren Gründen. War bis 15:00 Uhr auf Dächern unterwegs und habe dann im Radio die Meldung gehört. Verwandte von mir machen da gerade Urlaub ... -
Regenrinne: Zu entwässernde Dachfläche und Anzahl Fallrohre
-
Regenrinne im WDVS: E-Mail mit Details zur Dachfläche
Moemt SI
Sende Dir die E-Mail zu, da kann man es sehen -
Alternative: Gaubenzusammenlegung zur Reduktion der Fallrohre
Sinnvollste ist Gaubenzusammenlegung
Dann entfällt die mittlere Rinne bzw. kommt vor die Gaube. Dürfte kaum teurer werden. -
Gauben-Design: Durchlaufende Ziegel für weniger wuchtiges Dach?
-
Regenrinne im WDVS: Bewertung sinnvoller Lösungsvorschläge
Müsste man mal aufmalen
Immerhin zwei sinnvolle Vorschläge, wobei es jetzt eher auf den eigenen Geschmack ankommt. -
Regenrinne im WDVS: Festhalten an Rohr-in-Rohr-Lösung?
Nein
die Außenfassade gefällt uns so schon ganz gut und sollte auch so bleiben. Es sei denn die Forumsexperten zerreißen den Vorschlag mit dem Rohr-im-Rohr in der Luft. Dann muss ich nochmal nachdenken. Ansonsten würde ich gerne die Rohr-in-Rohr-Lösung nehmen. -
Regenrinne im WDVS: Schwachstelle Rohrvereisung beachten!
Na gut
Von mir aus ... Aber eine Schwachstelle bleibt es, Rohrvereisung, schlagartige Abkühlung bei Gewitterregen etc. -
Rohrvereisung: Risiko bei Rohr-in-Rohr vs. Standard-Regenrinne?
Ist denn das Problem mit der Rohrvereisung
nur bei der Rohr-in-Rohr Lösung in der Wärmedämmung zu erwarten? Oder habe ich das immer. Also auch bei der normalen Regenrinne/Fallrohr? -
HAAAALLLLLOOOOO Herr Beisse!
HAAAALLLLLOOOOO Herr Beisse! -
Regenrinne im WDVS: Freundliche Begrüßung!
Selber HAAAAAALLLLLLOOOOO 🙂
Selber HAAAAAALLLLLLOOOOO 🙂 -
Regenrinne im WDVS: Dämmungsschwächung durch kalte Fallrohre
Jetzt mal ernst
Das Problem ist ja, das eiskaltes Wasser sozusagen ungedämmt an der Fassade entlänfgs läuft. Nur durch ein bisschen gut wärmeleitendes Blech getrennt. Bei Rohr in Rohr ist die Gefahr geringer. Aber das Problem bleibt: an dieser Stelle ist die Dämmung geschwächt. -
Rohr-in-Rohr im WDVS: Vergleich Vereisungsrisiko mit Standard-Fallrohr
Na gut, dass kann
ich nachvollziehen. Das eiskalte Wasser läuft im Rohr und das wiederum ist im Rohr und das wiederum ist in der Wärmedämmung. Aber wo ist der Unterschied zum normalen Fallrohr. Da habe ich doch eigentlich sogar noch ein größeres Risiko der Rohrvereisung (nette Variante von "Rohr" gelle?). Schließlich wäre mein Fallrohr ja sogar wärmegedämmt.
Aber eventuell stehe ich ja auf der Leitung und Sie können mir helfen wo das Problem liegt. -
Regenrinne im WDVS: Vereisung, Gauben-Alternativen und Zeichnungen
Joo, da kann ich helfen, Knoten im Gehirn 🙂
Verkehrt rum gedacht. Die Vereisung des Rohres macht dem Rohr überhaupt nichts aus. Sonst würden außenliegende Fallrohre ja in jedem Frühjahr ausgetauscht werden (und ich würde nen Klempnerbetrieb aufmachen) ... Außenliegend heißt aber auch außerhalb der Wärmedämmung. Die ist da also nicht geschwächt. Knoten aus den Gehirnwindungen raus? 🙂
Oder eben doch die Gauben verändern, entweder zu einer machen oder wie von si beschrieben Rinne durchlaufen lassen, als unterhalb der Gauben Dachüberstand. Malen Sie das doch mal in die Zeichnung ein ... -
Rohr-in-Rohr im WDVS: Restliche Dämmung ausreichend?
Jetzt ist der Knoten geplatzt
aber es verbleiben ja immer noch 5 cm Wärmedämmschicht (Statt vorher 12) und dahinter sind noch 20 cm Mauerwerk. Und nach meinen Berechnungen macht es das nichts aus. Selbst bei Außentemperatur von -20 und Innentemperatur von +30 fällt kein Wasser an. -
Regenrinne im WDVS: Enthalpiewert und Oberflächentemperatur beachten!
Theoretisch nicht
In der Praxis kann das aber durchaus vorkommen. Es sei denn, die Mauern an sich haben genug Dämmwirkung. Wie ist denn die Oberflächentemperatur der Außenwand innen bei - 10 °C?
Nu wird es kompliziert, weil der sogenannte Enthalpiewert hinzukommt. Die Oberflächentemperatur der Wandflächen innen dürfen nämlich nicht mehr al 3 °C von der Raumtemperatur abweichen. Sonst kommt es zu "Zugerscheinungen" obwohl nichts wirklich zieht.
Nein, mit der Idee kann ich mich nicht anfreunden. Rohrdurchmesser könnte man aber auch 50 mm reduzieren, dann wird es schon etwas besser.
Und? Schon Alternativen mal aufgemalt? (Knüpfe neuen Knoten *g*) -
Oberflächentemperatur: Daten folgen, Enthalpiewert-Argument
Oberflächentemperatur innen bei -10 Grad
doch wohl nicht Innentemperatur bei 10 Grad (kleiner Scherz am Rande). Nein, jetzt mal ernst. Das kann ich erst am Sonntag sagen weil ich auf diesem Computer (bei meinen Eltern zu Besuch) das Programm nicht habe.
Der Enthalpiewert ist natürlich ein Argument, allerdings tritt der ja nur an diesem, sagen wir mal, deckenhohen und ca. 10 cm breiten Streifen auf. Wir haben also die Zugerscheinung nur in diesem Bereich. Außerdem haben wir eh eine Lüftungsanlage und werden daher wohl eh überall Zugerscheinungen haben. -
Regenrinne im WDVS: Lüftungsanlage gegen Fogging-Effekt?
Mit Lüftungsanlage geht es ...
Tz Tz, alles muss man aus der Nase ziehen 🙂
Bin natürlich besonders empfindlich wegen des Magic-Dust-Fogging-Fasel-die-basel-Effektes hier: an allen Wärmebrücken schwarze Verfärbungen. -
Regenrinne im WDVS: Schwarze Verfärbung durch Wärmebrücken?
Bedeutet also
dass an diesem "Wärmebrückenstreifen" eine schwarze Verfärbung auftritt? Schimmel? Oder wie oder was? Und das tritt erst bei mehr als 3 Grad Temperaturdifferenz Luft/Wand auf? -
Regenrinne im WDVS: Spannungsrisse und Bedenken zur Konstruktion
Kann, muss aber nicht
Es können sogar Spannungsrisse auftauchen. Aber auch das muss nicht sein. Ich halte von der Konstruktion nicht viel ... -
Rohr-in-Rohr im WDVS: Entscheidung gefallen, Temperaturverläufe folgen
Hallo Herr Beisse, abschließend zum Thema
wir haben uns nun doch für die Rohr-im-Rohr-in-der-Wärmedämmung-eigentlich-ist-der-Herr-Beisse-dagegen-Lösung entschieden. Abschließend E-Maile ich Ihnen mal die Temperaturverläufe der Wand zu. Mal sehen was Sie dazu sagen ... -
Rohr-in-Rohr im WDVS: Hinweis auf Nachteile wichtig!
Die Temperaturverläufe weiß ich auch so 🙂
Nicht falsch verstehen: ich bin nicht dagegen, möchte aber schon auf die Nachteile hinweisen. Sonst heißt es nachher wieder: "Der Beisse hat aber geschrieben, dass es so geht. Nu ist er schuld" 🙂 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Integration von Regenrinnen in die Wärmedämmung (WDVSAbk.) birgt Risiken wie Tauwasserbildung und Wärmebrücken. Alternativen wie die Rückstellung der Gauben oder die Zusammenlegung von Gauben können die Anzahl der Fallrohre reduzieren. Die Rohr-in-Rohr-Lösung wird diskutiert, wobei auf mögliche Probleme wie Rohrvereisung und die Schwächung der Dämmung hingewiesen wird. Eine sorgfältige Planung und Berechnung des Taupunkts sind entscheidend. Die korrekte Dimensionierung der Rohre und die Berücksichtigung des Enthalpiewerts spielen eine wichtige Rolle.
⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Regenrinne im WDVS: Dämmungsschwächung durch kalte Fallrohre wird auf die Problematik der Dämmungsschwächung durch kalte Fallrohre hingewiesen, die zu Wärmebrücken führen kann.
🔧 Zusatzinfo: Eine Konstruktionszeichnung kann helfen, die Details der Integration zu planen (siehe Regenrinne im WDVS: Konstruktionszeichnung für Detailplanung). Die Entwässerungsfläche und die Anzahl der Fallrohre müssen aufeinander abgestimmt sein (Regenrinne: Zu entwässernde Dachfläche und Anzahl Fallrohre).
🔴 Risiko: Die Rohrvereisung stellt ein Risiko dar, insbesondere bei der Rohr-in-Rohr-Lösung (siehe Regenrinne im WDVS: Schwachstelle Rohrvereisung beachten!). Es ist wichtig, die Oberflächentemperatur der Innenwand zu überwachen, um Zugerscheinungen und Schimmelbildung zu vermeiden (Regenrinne im WDVS: Enthalpiewert und Oberflächentemperatur beachten!).
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Integration der Regenrinne in die Wärmedämmung sollte eine detaillierte bauphysikalische Berechnung durchgeführt werden. Alternativen wie die Gaubenzusammenlegung (Alternative: Gaubenzusammenlegung zur Reduktion der Fallrohre) sollten geprüft werden. Die Temperaturverläufe der Wand sollten analysiert werden, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen (Rohr-in-Rohr im WDVS: Entscheidung gefallen, Temperaturverläufe folgen).
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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