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Keller

Ausblühungen an Kellerwand

Guten Abend,

wir sind auf der Suche nach einer Experteneinschätzung. Wir haben eine Art tiefergelegten Abstellraum unter unserem Treppenhaus. Ca. 80 cm unter Erdgeschoss. Darin hatten wir im Januar einen Wasserschaden aufgrund einer defekten Trinkwasserleitung.

Der Raum ist mittig unter dem Haus und nur wenige Quadratmeter groß. Saniert wurde daher mit Dichtschlämmen im Innenbereichen. Von Außen ist kein Herankommen möglich. Wasser tritt seither auch nicht mehr ein. Der Raum ist trocken.

Wir hatten allerdings zweimal (im März und jetzt aktuell) an zwei Stellen (jeweils ca. 15 cm lang) Ausblühungen an der Wand. Die verliefen exakt entlang der Fuge des Mauerwerks, die sich an die Dichtschlämme nach oben anschließt.

Nach Aussage der Nachbarn, die den Bau Ihrer Häuser mitgemacht haben (wir haben später gekauft) ist der Boden sehr lehmhaltig und tendenziell stehen die Keller in der Gegend permanent im Wasser. Es ist also vermutlich Grundwasser vorhanden, das weiter von außen an unserer Wand steht.

Meine Fragen:
Was kann die Ursache sein? Kann es noch vorhandene Restfeuchte in der Wand nach der Sanierung sein? Müssen wir einfach geduldig sein und das weiter beobachten? Ist das überhaupt tragisch? Die Flächen waren sehr klein.

Danke für eine erste Einschätzung.

Name:

  • Thorsten B.
  1. Mauerwerk trocknet langsam

    Auch wenn kein Wasser mehr in das Mauerwerk einwirkt, muß man damit rechnen, daß das Mauerwerk im Haus noch mindestens ein ganzes Jahr Feuchtigkeit vom Wasserschaden enthält.

    Ob jetzt noch Wasser einwirkt, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.

    Aber die Dichtschlämme sperrt natürlich das eingedrungene Wasser ein. Wenn es sich jetzt gerade am Rande durch Ausblühungen bemerkbar macht, ist das zu erwarten. Es wäre in diesem Fall besser gewesen, noch ein Jahr mit dr Dichtschlämme zu warten.

  2. Ausblühungen

    Dichtschlämme innen auftragen ist kontraproduktiv, weil die Wandfeuchte nicht entweichen kann. Das erfolgt erst an der Oberkante der Dichtschlämme, deshalb sind dort die ungefährlichen Salpeterausblühungen. Gegen drückendes Wasser hilft nur eine weiße Wanne. Mauerwerk hält Wasser nicht auf. Folglich steht der Abstellraum nicht im Wasser. Das Mauerwerk ist ewig mindestens bis zur Horizontalabsperrung feucht, es hilft nur gute Entlüftung.

  3. Wenn alles massiv ist, bekommt man das doch dicht!

    Wände und Bodenplatte können doch von innen abgedichtet werden, sodann die Substanz tragfähig ist oder zumindest dann tragfähig hergerichtet werden kann.

    Das stellt heutzutage normalerweise kein Problem mehr dar.

    Auch nicht bei drückendem Wasser.

    Ist schon klar, was besser ist und das es besser ist, von außen abzudichten! Wenn man aber nicht dran kommt, ist dies eine adäquate Lösungsmöglichkeit.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz


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